Beiträge von Londo42

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    Nachdem ich zwei Tage lang aufgehalten wurde - einmal durch einen Termin in Bad Dürkheim, gestern den ganzen Tag durch meine Mithilfe beim Bucon - will auch ich mal endlich meine 2 Kreuzer zum zweiten Teil des Kapitels 5 liefern. Und da ich gesten die Gelegenheit hatte, eine Lesung von Robert Corvus eben der Phileasson-Saga zu lauschen und am Schluss noch gar ein Lied aus Band 4 zu singen ("König der Meere, das wohl!" 8) ) will auch ich einen kleinen Vierzeiler wagen:


    Speisest du bei Phileasson
    Gibt es Möhrchen, knackig-frisch
    Und bei Beorns Ottajasko
    Kommen Hunde auf den Tisch
    :D


    Das ist ein Teil meines Fazits dieses Kapitels, das übrigens wunderbar geschrieben war (sowohl die Phileasson- als auch die Beorn-Teile). :applause:


    Inhaltlich war es für mich weniger vergnüglich. Phileasson hat wohl einen Umweg eingeschlagen, und Beorn ist jetzt vorne. Dafür hat Phileasson wieder einige Infos, die Beorn nicht hat, etwa den Bericht über das humanoide werwolfähnliche Wesen (ich wusste es doch! Da gibt es mehr als nur Wölfe! Könnte ein solches Wesen Assel angefallen haben?). Dafür weiss Beorn jetzt definitiv, dass die Gegend "verdracht" ist. Und Eilif muss zu Fuß weiter (ich sehe sie vor meinem geistigen Auge richtig grummeln ;D ). Und Pardonas Tarnung als Lenya wird immer unglaubwürdiger. Mal sehen, wann der erste aus Beorns Ottajasko drauf kommt.


    Da auch Zidaine wieder thematisiert wird: Nach der Lesung gestern wurde ich nochmal nachdenklich. Als Zidaine ihren Schwur ändern wollte ("Umtausch" von Tylstyr, den Zidaine - m.E. zu Recht - als kein "valides Racheziel" (valide nach Zidaines Maßstäben) erkannt hat, gegen "zwei andere") - war da der Empfänger des Schwurs wirklich anwesend? Zidaine meinte, ihn gespürt zu haben, ich bezweifle das. Ich frage mich, wie Zidaine da wieder rauskommt. Vielleicht würde es helfen, einen Drachen zu opfern - der zählt bestimmt als zwei :D


    Interessant fand ich auch den Stein, der von Erm Sen gesetzt worden war, und der die Reste eines seiner rätselhaften Gegner (Staub etc.) enthielt, und eine Inschrift. Ist hier ein Geist übrig geblieben? Und hat dieser etwa den Bogen an sich genommen? Und wer hat Phileassons Reisekasse? Es bleibt spannend.


    Soviel meine 2 Kreuzer :)

    Nur wenn Salarin schon mehr wiedergeboren wurde - das wäre aber ziemlich chaotisch, wenn sich dann jeder vergangene Geist wieder melden würde ;D Kurz dachte ich, dass seine "Vision" evtl. vom Standort abhängig sind, wie z.B. beim Himmelsturm, als er glaubte, der Leibwächter seines Königs zu sein, aber die Vision kam zwischenzeitlich auch schon mal wieder durch. Hm, dann würde doch besser die Theorie passen, dass er eine Art Medium ist. Nur sollte ihm mal jemand sagen, wie er das kontrollieren kann, bevor es richtig gefährlich für ihn oder andere wird.


    Auch ich vermute, dass er eine Art Medium ist. Aber wodurch werden seine Visionen ausgelöst, und was entscheidet, welche/wessen Vision er bekommt? Hier sehe ich bisher noch kein System. Und kann er das überhaupt kontrollieren?

    Das Kapitel war ausgezeichnet - es war so gut, dass ich mich nicht mehr bremsen konnte und einfach bis zum Kapitelende weitergelesen habe. Bravo 8) :klatschen: .


    Hier gibt es einige tolle Szenen. Es beginnt gleich mit Mirandola und dem schlechten Wein. ;D


    Ein guter Kontrast dazu ist die Alkoholikerin Yona vom See, sehr einfühlsam beschrieben. Das zugemauerte Archiv - sollte da etwa Selflanatil drin sein? Ich vermute, eher nicht.


    Sehr gut war das Gespräch zwischen Praioslob und Tylstyr. Und auch über Salarin erfahren wir neues.


    Bei der Szene zwischen Zidaine und Fianna frage ich mich, ob der Tod des Schweins eine Art Foreshadowing war. Zidaine hat schließlich noch zwei Opfer darzubringen. Aber wen hat sie da wohl im Auge?


    Nur gut, dass Tylstyr direkt Verdacht wegen dem seltenen Adler schöpft, mir kam das auch etwas seltsam vor; allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es sich dabei um Falnokul handelt. Ich dachte eher an eine Schurkerei von Pardona.


    Ich war auch überrascht, dass es Falnokul war. Ich hätte auch eher Pardona dahinter vermutet.



    Dann gibt es diesmal einen Schwenk zu Beorns Ottajasko, sie scheinen kurz vor dem Ziel zu stehen: die Wölfe, bei denen es sich lt. Assel um die Wächter handelt (woher weiß er das denn, er hat sie doch damals gar nicht erkannt?), nähern sich. Dass Beorn Assel laufen lässt, bzw. Pardona das überhaupt zulässt, damit habe nicht gerechnet. Ob er tatsächlich Phileasson begegnen wird? Wenn es sich bei den Wächtern tatsächlich um Wölfe handelt, dann könnte ich mir vorstellen, dass Nirka und Hern'Sen einen Vorteil hätten, wenn es darum geht, an den Schatz zu kommen. Aber bis jetzt liegen sie immer noch hinter Beorn.


    Stimmt, falls die Wölfe wirklich die einzigen Wächter sein sollten, dann wäre es so. Aber ich habe den Verdacht, dass da noch etwas anderes wacht. Beorn denkt ja schon selbst darüber nach, aber seine spärlichen Informationen lassen noch keinen eindeutigen Schluss zu. Da hilft wohl nur das alte "Lass dich überraschen!" ;D

    Bei Salarin werden die Erinnerungen immer intensiver und oft sind sie hinderlich, wenn dass noch zunimmt wird er bestimmt ernsthafte Probleme bekommen. Ich hoffe, dass er sich bald erinnern kann, an das, was auch immer da in ihm vergraben ist. Ich nehme an, dass es der Schlüssel zu dem größeren Rätsel ist, dass ja über allem zu schwebt scheint.


    Das ist eine gute Beobachtung, Ich denke, dass sich hier noch etwas sehr Spannendes ergeben wird.


    Beorn hat mich positiv überrascht, der lässt Assel gehen und gibt ihm auch noch seinen Lohn, bestimmt auch um Pardona zu ärgern. Aber ich glaube, der Bettler hat ihm auch wirklich Leid getan. Er hat doch einige gute Seiten und mittlerweile bin auch gern mit seiner Ottajasko unterwegs. Aber ganz Beorn wie er Phileasson die Strauchdiebe auf den Hals hetzt um Zeit zu schinden. ;D


    Beorn ist zwar (aus meiner Sicht) Antagonist, aber deswegen noch lange nicht "böse". Im Gegenteil: je mehr Bände es werden, umso vielschichtiger wird er. Dasselbe gilt allerdings auch für Phileasson.

    Dieses Kapitel begann eher spannungsorientiert, wurde dann jedoch gruselig und endete auch mit einem gruseligen Moment am Yslisee (dass mit diesem See etwas nicht stimmt, war auch mir als jemand, der nicht alle DSA-Abenteuer gelesen hat, ziemlich schnell klar. Es genügte die unnatürlich stille Wasserfläche - bei der Größe des Sees müsste es immer etwas Wellengang geben).


    Das Duell zwischen Sven und Nirka hat mir gut gefallen. Noch mehr aber gefiel mir Praioslobs Charakter-Entwicklung. Er beginnt sogar, in gewissen Situationen Magie zu tolerieren (allerdings wird sie ihm natürlich nicht sympathisch). Das alles macht ihn auch mir sympathisch 8). Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas jemals über einen Praiosgeweihten schreibe. :)


    Richtig schön spannend war die Hütte, die sich als Falle der Oger und Goblins herausstellte. Der Kampf war sehr gut beschrieben. Gut gefallen hat mir auch die Lebensgeschichte des Druiden Sylgruan, der offensichtlich der Dryade Limajel so verfallen war, dass er für alles andere blind wurde. Merke: Liebeswahn ist ungesund. Und in diesem Fall hat er indirekt sogar Todesopfer gefordert - die Leben derjenigen Händler, die den Goblins und der Ogerin zum Opfer fielen, sowie die Leben der Söldner. Ob Sylgruan wohl realisiert, dass er Limajel nie mehr wiedersehen wird? Ich fand auch Praioslobs Verhalten hier sehr gut, er urteilt offenbar mit Augenmaß und nicht wie ein blinder Fanatiker.


    Gut beschrieben ist auch die Ogerin. Trotz ihrer Gewalttätigkeit und ihrer widerlichen Eßgewohnheiten (Kannibalismus) ist sie nicht einfach ein "blödes Monster".


    Gut war auch der Teil des Kapitels über Beorn und seinem "Pain-in-the-Ass"-el ;D Schön fand ich, dass Pardona in ihrer Gestalt als Lenya ihn mit hüten durfte :D :P Dass Assel ab einem gewissen Punkt ausfällt, war zu erwarten und quasi "mit Ansage".


    Am Ende des Kapitels bin ich nun sehr gespannt, welche Gefahren Beorns Ottajasko wohl erwarten - und was der Yslisee noch für Überraschungen für Phileasson bereit hält.

    Das Geschäft bei den Beilunker Reitern war in vielerlei Hinsicht spannend. Zum einen die Haltung von Abdul zu sehen und seine Sorge um seine Freunde. Auch mich hat die Erwähnung von Rakorium gefreut(dem gefühlten Gandalf vom DSA) aber auch das weitere Vorgehen der Reiter Interessiert. Ein klassisches Postwesen gibt es ja in Aventurien nicht, Häuser haben keinen Nummer und viele Strassen keine Namen. Jeder Postauftrag ist also eine individuelle Geschichte und der Bote muss wissen wem er was bringen darf. Ich fand hier auch nett das Abdul sagte das der Bote sich keine Sorge machen brauch. Der Brief wäre nicht so verhext das große Dämonen aus ihm entspringen können. Von kleinen Dämonen war da aber nicht die Rede >:D


    Eine gute Überlegung. Meiner Ansicht nach haben die Beilunker Reiter pro Stadt einen Stadtplan und einen Index, in dem sie verzeichnet haben, wer in welchem Haus wohnt. In ländlichen Gegenden könnte etwa der Name eines Hauses helfen; in manchen Gegenden ist es üblich, dass Bauernhöfe und Gutshäuser Namen tragen, da bräuchte man bloß noch eine Karte. Sogar in Städten waren mancherorts Häusernamen üblich, etwa in Konstanz.





    Insgesamt hatte ich auf weitere Informationen zu dem Deal von Zidaine gehofft. Jetzt muss ich mich wohl noch weiter gedulden um zu erfahren wie es mit Ihr und den 2 neuen Opfern weiter geht.


    Hier bin ich auch gespannt, wer den die zwei "Glücklichen" (bzw. wohl eher Unglücklichen ;D ) sind.

    Dieses Kapitel hat mir deutlich besser gefallen als der letzte Abschnitt. Es gab einige originelle Wendungen. Hier also meine 2 Cents, äh: Kreuzer ;D


    Es beginnt bereits mit Shaya, der ein geradezu grandioser Titel verliehen wurde: "Shaya, Lifgundis Tochter... und Elfenfreundin" - das ist ziemlich lang, da kann etwa Dany T. aus einer gewissen anderen Fantasy-Buchreihe glatt einpacken. :D


    Gut gefallen hat mir Praioslobs Gedenken an Shulinai. Dadurch hat der Charakter in meinen Augen einiges an Tiefe gewonnen. Gut finde ich auch die Beschreibung der bisherigen Abenteuer aus seiner Weltsicht: natürlich hat Praios alles, was ihm zugestoßen ist, genau so eingerichtet. :) Ein echtes Schmankerl ist auch Praioslobs Einstellung, dass Praios sein Licht nur allmählich offenbaren kann, da die Menschen, Elfen etc. ansonsten massiv überfordert wären. Ob eine Ray Ban wohl gegen dieses Licht helfen würde? ;D


    Das Duell - nein, der Übungskampf! Duelle sind streng verboten, niemand hat die Absicht, sich in Vallusa zu duellieren :D - war ebenfalls sehr schön beschrieben, auch dass Praioslob es beendet hat.


    Auch Abdul hat meiner Ansicht nach mehr Tiefe gewonnen, durch seine Briefe - übrigens eine meiner Lieblingsszenen dieses Kapitels. Anfänglich mag das zwar etwas chaotisch wirken, aber Abdul hat einfach nicht früher daran gedacht. Ich bin gespannt, wieviele dieser Briefe ankommen - und was daraus wird. Immerhin sind nun einige der fähigsten Magier Aventuriens gewarnt, dass Pardona wieder durch die Lande zieht. Daraus könnten sich eines Tages (sei es in diesem Band oder in späteren Bänden) für Pardona überraschende Schwierigkeiten ergeben, von denen sie jetzt noch gar nichts ahnt. ;D


    Sven ist tatsächlich ein etwas widersprüchlicher Charakter. Zwar fühlt sich Nirka zu ihm hingezogen - aber dass er wirklich geglaubt hat, sie mit dieser Kerzenansammlung rumzukriegen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Nirka erscheint mir jetzt nicht so die Megaromantikerin zu sein.


    Last not least kam für mich der Höhepunkt dieses Kapitels zum Schluss. Dank Recherche im Archiv (mit göttlichem Beistand) und dem Befragen von Zeitzeugen ist Phileasson nun Erm Sen auf der Spur, und das völlig "geistlos". Bravo! Ob Beorn Ottajasko wohl zu so etwas fähig gewesen wäre?

    Sorry, dass ich mich erst so spät äußere, ich war gestern Abend bis Mitternacht weg und heute den ganzen Tag in Nürnberg auf einem Autorenseminar. Wenigstens konnte ich im Zug weiterlesen. :)


    Zu diesem Abschnitt habe ich im Prinzip nichts zu sagen, was nicht schon andere geschrieben haben. Auch mir hat die Beschreibung der Sümpfe gut gefallen. Nirkas Verwandlung zur Flucht kam mir zunächst auch etwas komisch vor, aber wenn man bedenkt, dass sie eine Gestaltwandlerin und keine Werwölfin ist, passt es. Die Kopfgeldjäger waren sehr professionell, aber wohl auf Gestaltwandler nicht eingestellt. Gespannt bin ich auf Vallusa, dort endet die Vereinbarung.


    Passend zu Phileasson fand ich die Delfinrettung.


    Schade, dass Falnokul ein Spion der Kopfgeldjäger war.


    Offene Frage: wie kommt Phileasson jetzt auf die Spur des Tales, nachdem der Geist weg ist?

    Die Zidaine-Thematik ist diejenige, die am stärksten von den Leserunden beeinflusst ist. Wir hatten eine andere Entwicklung für ihren Handlungsstrang vorgesehen. Aber einige Ideen und Gedankenspiele in den Leserunde gefielen uns so gut, dass wir überprüft haben, ob wir das noch in eine andere Richtung biegen können. So, wie wir es nun ausgestaltet haben, ist es keine genaue Umsetzung von Überlegungen aus der Leserunde - ein bisschen müssen wir uns ja auch noch selbst ausdenken. ;) Aber ohne die Leserunden wäre ihre Geschichte ganz sicher anders verlaufen.


    Wow! Das rockt! 8) Ich hätte nicht gedacht, dass unsere damalige Leserunde so einen Einfluss hat. Da macht das Mitmachen hier gleich viel mehr Spaß, wenn ich weiß, dass ich damit zur Verbesserung zukünftiger Bände beitrage.

    Die düstere Stimmung in dem Elendenviertel war ziemlich deprimierend, dafür werden Pardonas Absichten klarer: ihr geht es um das Schwert Selflanatil, welches gegen die Diener des Namenlosen geschmiedet wurde. Ob es sich bei dem Schwert um die Silberflamme handelt, ist weiterhin fraglich, ich denke, dass Pardona ohne mit der Wimper zu zucken Beorn auf die falsche Fährte schickt, um an das Schwert zu gelangen. Andererseits will sie vermeiden, dass Phileasson ihnen folgen kann, daher muss sie davon ausgehen, er könnte die gleichen Schlussfolgerungen ziehen.


    Pardona braucht Beorn nur deswegen, damit er ihr Artefakte besorgt, welche sie nicht berühren oder alleine erlangen kann, wie das schon bei den Armreifen aus dem letzten Band der Fall war.


    Sehe ich ähnlich. Pardona ist hochgradig manipulativ. Wobei ich mich frage, ob es ihr "nur" um das Besorgen von Artefakten geht, oder ob mehr dahintersteckt.




    Kann es sein, dass es bei dem Wettkampf nur vordergründig um den Titel "König der Meere" geht, sondern vielmehr um den Kampf zwischen dem Namenlosen und den Zwölfgöttern, der bisher im Verborgenen tobt? Das könnte evtl. erklären, warum unsere Recken auf ihrer Reise so vielen Elfen und Elfendingen begegnen. Und es war doch eine Göttin, die den Wettkampf damals gefordert hat, um besänftigt zu werden, oder nicht? Angenommen, das wäre der Fall, dann stellt sich mir die Frage, ob Pardona darüber Bescheid weiß? Dass sie genau aus diesem Grund sich Beorn angeschlossen hat, weil sie wusste, was die zukünftigen Aufgaben beinhalten? Immerhin hatte sie bei der Seuche unter den Nivesen im letzten Buch auch ihre Finger im Spiel gehabt.


    Auch in einer früheren Leserunde kam schon die Vermutung auf, dass es hier um den Kampf des Namenlosen gegen die Zwölfgötter geht. Dazu würde z.B. Zidaine als Anhängerin des Namenlosen passen. Aber wenn es so sein sollte, dann weiß Pardona bestimmt darüber Bescheid.


    Lt. Assel liegt der Schatz, bei dem es sich ja wohl um das Schwert handelt, in einem Tal und wird von sehr wehrhaften Wächtern bewacht? Handelt es sich dabei vllt. um Wölfe, Assel hat sie damals nicht erkannt?


    Pardona vermutet aufgrund der Wunde, die sie sieht, Bären. Ich nehme nicht an, dass es Wölfe waren, die hätte Assel bestimmt als solche erkannt - es sei denn, es waren keine normalen Wölfe. Ich vermute eher Bestien, die in Aventurien nicht natürlich vorkommen.


    Was hat Pardona mit dem Geist von Nantiangel gemacht? Hat sie ihn wirklich erlöst? Wenn Beorn in Zusammenhang mit Pardona von einer guten Tat spricht, bin ich mehr als skeptisch ::)


    Sehe ich auch so - Pardona und eine gute Tat, das kann nur ein Versehen sein. :D


    Dagegen geht es bei Phileassons Ottajasko nicht vorwärts, das macht mich ganz kribbelig. Die Entscheidung, die Nacht nicht im Sumpf, sondern im Gasthaus zu verbringen, stellt sich als Griff ins Klo raus. Hern'Sen, Nirka und Zidaine sind bereits gefangengenommen und müssen erst befreit werden, was unsere Truppe wiederum aufhält. Aber wichtig ist erstmal, dass es keine Opfer gibt. Auf die Molochen bin ich jetzt ja gespannt. Ob sie aus eigenem Antrieb gehandelt haben oder hat hier Pardona womöglich auch ihre Finger im Spiel? Zutrauen würde ich es ihr sofort.


    Stimmt, es könnte auch Pardona sein. Zu ihr würde das besser passen als zu Beorn.


    Spannend ist der Einblick in Zidaines Innenleben: sie will tatsächlich Tylstyr von ihrer Rache ausschließen - damit sind wir Tylstyr was voraus, was dieses Wissen angeht. Aber wenn will sie dagegen "einsetzen"? Ich habe diesbezüglich keine Idee.


    Stimmt, da bin ich auch gespannt, wer die beiden "Ersatzopfer" sein sollen. Und ob der Namenlose das wohl so akzeptiert hat?

    Dieser Abschnitt bot eine Mischung aus eher düsteren und eher heiteren Szenen. Heiter sind etwa die Szenen im Gasthaus mit dem Eimerspiel und dem unsäglichen Essen. Dagegen ist Pardonas Ausflug zu Assel eher düster, mit einem passend dazu gezeichneten Flüchtlingslager. Es zeichnet sich Beorns nächstes Ziel ab: das Tal mit den "Wächtern", um Selflanatil zu bergen. Ich frage mich nur, was das für "Bestien" waren, die Assel so zugerichtet haben. Pardona sieht ja Assels Beinwunde und denkt an Bären. Aber ob es wirklich natürliche Wesen waren?


    Und dann noch die Überraschung: Nirka wird am Bootshaus überfallen. Wer sind die geheimnisvollen Molochen? Und was wollen sie? Handeln sie etwa im Auftrag von Beorn, um Phileassons Ottajasko aufzuhalten? Auffällig ist auch, dass gerade Nirka, die ansonsten alles im voraus bemerkt, hier so überrascht wird. War da am Ende etwas im Essen?


    Sehr schön fand ich auch Zidaines Szene am Felsspalt. Sie gibt einiges an Einblick in ihre Vorgeschichte und ihren Charakter. Aber auch sie wird überfallen. Daher nehme ich an, dass da ein Plan dahintersteckt.

    Fazit: Pardona wird Beorns Ottajasko schon bald die Führung bescheren, mit ihren Methoden, kommt sie ja immer irgendwie ans Ziel. Die FRage ist eher, welches UNheil sie zwischenzeitlich anrichtet und wie sehr sie Beorn noch zusetzen wird. Oder wird Beorn (wie so mancher Mann) so dämlich sein, im Freudentaumel eines Vorsprungs gegenüber Phileasson, dann doch wieder in ihr Bett zu kriechen und sich noch mehr von ihr aussaugen lassen? Ich halte das für durchaus möglich. Pardona will ihm jetzt vielleicht erst einmal beweisen, dass sie ihm Vorteile einbringt...dann noch etwas Zuckerbrot hier und Getätschel da und zack...verfällt er ihr wieder. Na, warten wir es mal ab!


    Hierzu stellt sich mir eine Frage: Will Pardona wirklich, dass Beorn gewinnt? Derzeit scheint es so, aber ich habe den Eindruck, dass Pardona sich nicht in die Karten sehen lässt. Und so wie mir scheint, sind hier auch noch hinter den Kulissen andere Spieler beteiligt. Deshalb denke ich: es kann sein, dass Beorn kurzfristig die Oberhand gewinnt - aber am Ende kann u.U. sogar Pardona Beorns Untergang sein und Phileasson zum Sieg verhelfen. Gespannt bin ich, wie sich Eilif als möglicher Gegenpoi zu Pardona auf die Ottajasko auswirkt.

    Und das Kapitel 1 geht genauso gut weiter, wie der vorherige Abschnitt aufgehört hat. Aber diesmal dominierte aus meiner Sicht das Komische. Anfangs sieht man Pardonas Einfluss auf Beorn, dem nun alle anderen Frauen schal vorkommen und er nur noch sie will. Pardona - Göttin mit Nebenwirkungen (u.a. Impotenz bei anderen Frauen :D ). Und zu allem Überfluß wird Beorn als nächstes (in gewisser Weise) das Opfer seines eigenen Rufes. "Beorn der Blender" - das muss ein mindestens 2 m großer Kerl sein, mit Muskeln, bei denen selbst Arnie blass werden würde! Beorns wahre Gestalt entspricht nicht ganz dieser Erwartungshaltung. :D Darauf fällt prompt Eilif rein und hält ihn für einen Poser. Aber bei den Skorpionen zeigt Beorn, dass er doch der echte ist. Die anschließende Flucht durch die Stadt habe ich mir bildlich vorgestellt - ein absoluter Brüller.


    Eilif ist übrigens ein großartiger Charakter, eine wahre Walküre, die mich teilweise an Xena denken ließ. Das ist positiv gemeint: Ich war in den Neunzigern ein Fan von Xena und finde daher: Eilif rockt. 8)Ich hoffe, dass sie Beorns Ottajasko möglichst lange erhalten bleibt, auch wenn Beorn sie in ein Blümchenkleid stecken läßt (wie gemein :P ). Durch die Aufnahme in seine Ottajasko zeigt Beorn übrigens, dass er - bei aller Triebgesteuertheit in Sachen Pardona - doch ein alter Fuchs ist. Eilif ist ein gutes Gegengewicht zu "Lenya die-alle-unter-den-Tisch-trinkt". Das verspricht jede Menge Spaß, wenn die beiden sich mal fetzen, was ich für unausweichlich halte (Notiz an mich selbst: Popcorn kaufen :D )


    Ein scharfer Kontrast zu den eher komischen Ereignissen rund um Beorn sind Tjornes Erlebnisse mit dem Schattenmann. Die Warnung des Bettlers war durchaus gerechtfertigt und nicht übertrieben, und die Vermutungen von einigen Mitlesern, die einen Bezug zu den Elfen aus dem Prolog gesehen haben, waren richtig. Tjorne kommt gerade so mit dem Leben davon. Als er halbtot bei Beorn im Gasthaus eintrifft, unterbricht dieser sofort seine Gerichtsverhandlung und hilft ihm; da zeigt sich wieder einmal, dass Beorn sich für seine Leute verantwortlich fühlt. Er ist halt doch ein echter Drachenführer. Aber ob das reicht, um gegen Phileasson den Sieg davonzutragen?


    Im Kontrast dagegen verblasst das Abenteuer von Phileassons Ottajasko auf dem Knüppeldamm. Allerdings wird der Gegensatz zwischen Falnokul und Salarin gut beleuchtet. Merke: Elf ist nicht gleich Elf.

    Salarin war früher bestimmt einer der Wüstenelfen, er singt zumindest genauso intensiv und irgendeine Verbindung zu Orima hat er ja nun auch. Das zeigte ja das Gespräch mit Niamh schon. Außerdem taucht auch bei ihm der „König“ auf, für den er im Himmelsturm so gekämpft hat. Da ist eine tiefe Verbindung. Auch das Sternenmal ist ein Hinweis darauf. Ich bin schon sehr auf die Auflösung gespannt.


    Das ist eine gute Idee. Einen ähnlichen Verdacht hatte ich auch schon.



    Den Anti-Elf Falnokul finde ich einfach nur klasse 8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein. Den hat bestimmt Bernhard erfunden und ähnelt seinem Nachbarn oder so…. Hoffentlich bleibt der. Wir brauchen dringend einen Gegenpol zum singenden Salarin.


    Hihi, ein Elf vom Niederrhein ;D Aber auch ich finde Falnokul cool 8)



    Mit Tjorne werde ich immer noch nicht warm. Das gibt wohl auch nichts mehr. Die hellste Kerze auf der Torte scheint er ja nun wirklich nicht zu sein. Wie dumm muss man sein zu glauben, dass man als Verräter mit offenen Armen aufgenommen wird. Und dann kommt er zu diesem unheimlichen Tempel und wird von einem Bettler vor dem Schattenmann (Nantiangel?????) gewarnt und dass er auf keinen Fall die Figuren berühren soll. Und was macht dieser Idiot? Also ehrlich…. >:( Das gibt kein gutes Ende mit ihm.


    Da gebe ich dir recht, allzu helle ist der nicht. Ein weiterer Grund für ein böses Ende.



    Tja, und dann dämmert es Tylstyr so langsam, dass das alles ein abgekartetes Spiel sein könnte. Ich denke auch, dass Cellyana ihre eigenen Ziele verfolgt und ihr die Menschen und Elfen, die dabei eventuell draufgehen, für ihre Macht oder Wissen ziemlich egal sind.


    Ist Cellyana eine der Spieler*innen? Ich vermute, dass sie es auf jeden Fall nicht alleine spielt. Doch wer sind die anderen?

    Nach dem starken Prolog geht es mit gleicher Qualität weiter. Endlich haben wir die beiden Ottajaskos wieder (ich musste ja seit dem Ende der "Wölfin" ein paar Monate warten). Die Göttin Orima, die schon einmal eine Rolle spielte, kommt gleich vor, und auch die "silberne Flamme", ohne dass gesagt wird, um was es sich handelt (das Schwert?).
    Ohm Follkers Lied finde ich großartig ;D . Die Verse holpern ein wenig, aber der Refrain passt, das wohl! :D


    Danach kam ein wirklich cooler Anti-Elf: Falnokul. Ich rätlse gerade, ob der Name ein Akronym sein soll, und die Beschreibung mit den strahlenden blauen Augen kommt mir auch vertraut vor - ich weiss allerdings nicht, woher. Ich bin aber sicher, das wird sich finden.


    Pardona, die in Lenya steckt, fällt auch langsam auf. Wann merkt Beorns Ottajasko etwas davon? Ich habe den Eindruck, die ersten haben schon einen Verdacht, dass mit Lenya etwas nicht stimmen könnte.


    Tjorne wird nun ausgegrenzt und ich hatte fast Mitleid mit ihm. Allerdings begeht er dann einen Riesenfehler, sich doch im Tempeleingang mit den vier Hundestatuen auszuruhen. Und ich sach noch: Tjorne! Aber Tjorne hört nich (frei nach "Werner") :D Das wird kein gutes Ende nehmen, fürchte ich ...


    Danach ist der Konflikt Zidaine - Tylstyr gut dargestellt. Wie sich das Verhältnis der beiden wohl weiterentwickelt.


    Das Brisanteste aber findet Tylstyr zum Schluss des Abschnitts: Woher wusste Garhelt bei Beginn der Fahrt schon von der Seuche der Nachtalben? Kann Cellyana so weit in die Zukunft sehen? Wenn sie es kann: welche Willensfreiheit hatte dann Phileasson? Sind Beorn und er am Ende nur Schachfiguren in einem undurchsichtigen Spiel? Und wer spielt es? Ist Pardona eine der Spieler*innen? Das wirft einige sehr grundlegende Fragen auf - die u.U. im vorliegenden Buch noch gar nicht vollständig beantwortet werden können. Jedenfalls hoffe ich darauf, dass Tylstyr und auch andere darauf ab sofort ein Auge haben - und hoffentlich wird Phileasson davon in Kenntnis gesetzt.

    Hallo Bernhard, hallo Robert,



    Du legst den Finger auf einen wunden Punkt des Autorenherzens.
    Erm Sen ist viel älter als Game of Thrones, aber als Autor wird man in den letzten Jahren immer mit George Martin gemessen
    und es steht im Raum, das man bei ihm abgeschrieben hat. Seufz.
    Das macht es inzwischen sogar schwer noch Bücher zu schreiben, weil George Martin so umfassend Themen abdeckt. Einen Eunuchen habe ich aus einem Projekt gestrichen. Der Einsatz des historischen griechischen Feuers wird schwierig. Die verbrannte Flotte vor Kings Landing ist inspiriert von einer verbrannten osmanischen Flotte im Hafen von Konstantinopel ... George Martin hat etliche der guten historischen Geschichten in seinem Romanwerk untergebracht.


    Hierzu ist mir eins wichtig, vor allem für eure zukünftigen Bände (auch wenn das, was du, Bernhard, oben schreibst, wohl nicht auf die Phileasson-Saga bezogen war).
    Die Phileasson-Saga stammt (als Abenteuer) ursprünglich aus dem Jahr 1990/91. George R.R. Martins "A Song of Ice and Fire" (ASoIaF) wurde dagegen erst 1996 veröffentlicht. Wann immer also eine Idee scheinbar aus ASoIaF "abgeschrieben" wurde, lasst sie bitte drin - Phileasson ist älter. Notfalls könnt ihr ja dem betroffenen Roman eine Seite Vorwort spendieren, in dem dieser Sachverhalt kurz erklärt wird. Es kann ja wohl nicht sein, dass nur wegen ASoIaF auf einmal Personen aus der Saga entfernt werden müssen - das geht zu weit, finde ich!

    Gestern konnte ich nicht mehr länger warten: ich lud mir "Silberflamme" auf meinen Kindle, und habe mit Genuß den Prolog gelesen.


    Aus meiner Sicht ist der Prolog rundum gelungen. Lailath als POV ("point of view")-Charakter ist eine gute Wahl, da sie in (fast) allen Szenen die aktivste Figur ist. Ihr Bruder bleibt eher blaß, aber die enge Beziehung zwischen den beiden Geschwistern ist sehr gut dargestellt. Umso schmerzlicher ist die Szene, als Lailath seinen Geist trifft.


    Sehr gut gefallen hat mir auch die Szene im Gasthaus, mit der aventurischen Redensart "Dämon auf den Schild" (statt dem Teufel an die Wand). Vor allem gefiel mir, dass sie eben nicht mit der üblichen Klischee-Kneipenschlägerei endete (solche Szenen habe ich schon oft genug gelesen).


    Ein Höhepunkt des Prologs ist das Zusammentreffen mit Erm Sen. Er ist ebenfalls sehr gut charakterisiert. Gut gelungen finde ich, dass, obwohl er aus Lailaths Sicht als "schändlicher Räuber" dasteht, doch durchschimmert, dass er mehr ist als nur ein "popeliger Wüstenräuber" - deutlich mehr. Seine Fähigkeiten im Schwertkampf sind fast ohne Beispiel (spannend wäre es, ihn mal gegen Phileasson antreten zu lassen - wird aber zeitlich schwierig, es sei denn, jemand hat ihn "konserviert" o.ä. :) ). Auch ich habe mir übrigens Gedanken gemacht, warum Lailath nicht versucht, mit Erm Sen zu reden, aber das dürfte aufgrund ihres Ehrenkodexes nicht gehen, außerdem gab es schon viele Angriffe ihrer Gefährten auf Erm Sen, da wird eine friedliche Kommunikation zunehmend schwierig. Und auch ich vermute, dass Erm Sen das Schwert auf keinen Fall hergeben würde.


    Bei Erm Sens Wolf musste auch ich kurz an "Das Lied von Eis und Feuer" denken - aber die Phileasson-Saga ist eindeutig älter, und damit auch Erm Sen. (Dazu werde ich noch einen zweiten Post schreiben müssen).


    Das Ende des Prologs ist aus meiner Sicht offen. Es steht nur da, dass Lailath erwartet, zu Staub zu zerfallen, nicht, dass es wirklich geschieht. Aber ich denke, das werden wir sehen.


    Natürlich hat der Proiog bei mir einige Fragen aufgeworfen (wie es sich für einen guten Prolog gehört):
    - Wo ist das Schwert jetzt? Und: ist das Schwert die gesuchte "Silberflamme"? Das wäre fast zu naheliegend
    - Was wurde aus Erm Sen? War am Ende ein anderer Elf erfolgreich? Oder suchen sie immer noch das Schwert?
    - In welcher Beziehung stehen Erm Sen und Lailath zu den Hauptfiguren? Gerade bei Erm Sen könnte ich mir vorstellen, dass er ein Vorfahr von Nirka und/oder Crottet ist. Vielleicht ist Nirka die Erbin des Schwertes - und plötzlich kommen lauter Elfen vorbei und fordern sie zum Duell heraus? Vielleicht trifft das ja einen anderen Charakter aus der Ottajasko?


    Soweit erstmal meine 2 Cents zum Prolog.

    Mir blieben am meisten die diversen Wunder im Himmelsturm haften, und Beorns Begegnung mit Pardona und der netten Zwangslage :) . Und im dritten Band Tylstyr im "Dalek-Modus" ("Fuliminictus!" 8) :) ). Und Crottet, den ich anfangs nicht mochte, und gegen Ende war er großartig.
    DAs fällt mir jetzt so spontan ein.


    Avatare beim Friseur? Daran kann ich mich nicht erinnern . ;D


    2 Rückmeldungen fehlen hier leider noch - es werden doch nicht schon die ersten Opfer zu beklagen sein? :o


    Jetzt fehlt nur noch eine Rückmeldung. Denn ich melde mich hiermit zurück - und freue mich wie die Sau über das Freiexemplar.


    Meine Postadresse steht in meinem Profil. Reicht das, oder soll ich sie dir nochmal zukommen lassen?


    Viele herzliche Grüße aus Darmstadt,


    Volkmar