Beiträge von Londo42

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    Da hatte ich doch glatt meine Abschluss-Rezension vergessen. Hier ist sie.


    "Seelenspalter" ist moderne Fantasy im besten Sinne. Im Mittelpunkt steht das schüchterne Waisenkind Maleni, das über eine zweite Persönlichkeit verfügt: Taryah, eine fast perfekte Killermaschine. Im Laufe der Handlung entsteht ein Konflikt zwischen den beiden Persönlichkeiten. Welche wird die Oberhand gewinnen?


    Besonders gelungen finde ich die verschiedenen Charaktere, denen Maleni/Taryah auf ihrem Weg begegnet. Die meisten von ihnen sind komplex angelegt, mit eigenen, nachvollziehbaren Motivationen. Auf das klassische "Gut-Böse-Schema" wurde dabei verzichtet. Wenn man so will, sind hier alle Charaktere "grau".


    Auch der Entwurf der Welt ist gut gelungen. Der Kontinent Predorenn war einstmals ein großes Reich, das nun in acht Teilreiche zerfallen ist, die sich gegenseitig bekriegen. Aber muss das sein? Gibt es nicht einen anderen Weg? In jedem Fall bietet die Welt noch jede Menge Stoff für andere Abenteuer.


    Die Handlung ist in vielen Punkten "klassisch", bietet jedoch einige Überraschungen, so dass es beim Lesen niemals langweilig wird.


    Mein Fazit: "Seelenspalter" ist gute und spannende Fantasy, in vielen Punkten jenseits der "klassichen Klischees". Wer so etwas mag, der sollte zugreifen. Ich freue mich in jedem Fall schon auf Band 2.

    Sorry, dass ich mich lange nicht mehr gemeldet habe. Immerhin bin ich jetzt schon bei Kapitel 5.


    Kapitel 3 Kurzfassung: von der Squid bin ich beeindruckt. Analog zu "Farscspe", wo auch ein lebendes Raumschiff (namens Moya) vorkommt, frage ich mich, wie sich die Squid-Spezies vermehrt. Bekommt die Squid am Ende ein Junges? Das kann peinlich werden. In Farscape gibt es eine Episode, in der das Junge seine Mutter zur Hilfe ruft, woraufhin Moya sehr abrupt ihren Kurs ändert...

    Inzwischen habe ich auch Kapitel 2 gelesen. Mir kam es dabei vor wie bei einer Fernsehserie: Kapitel 1 entspräche quasi dem Teaser, der vor dem Vorspann gezeigt wird. Zwischen Kapitel 1 und 2 käme der Vorspann, und während Kapitel 2 läuft, kann man noch Dinge einblenden (Kostümbildner, Komponist der Filmmusik usw.). :)


    Kapitel 2 plätscherte Anfang ein wenig so dahin (zumindest empfand ich es so nach dem Hammeranfang) und dann wurde es auf einmal spannend: wo ist Rila abgeblieben? Ist sie verloren? Sogar die Admiralin, Rilas Mutter, ist dabei wenig hilfreich. Am Ende war es dann so spannend, dass ich sofort weitergelesen habe.


    Bei den anderen Charakteren bin ich auch gespannt, wie sie sich weiter entwickeln. Der eine scheint ja ein echtes Ekel zu sein, und Kara ist der typische "übereifige, noch etwas naive Rookie" - das gibt sich bestimmt. :)

    Hallo,


    jetzt melde ich mich auch mal. Sorry für die Verspätung, ich steckte noch bis gestern im neuesten Werk von Ju Honisch fest. :)


    Ich habe jetzt mal Kapitel 1 gelesen, beim Zahnarzt im Wartezimmer. Ich fand die Schilderung von Rila in ihrem Jäger sehr gut. Beeindruckt bin ich vom physikalischen Realismus, den ich im ersten Kapitel vorfinde. Es wird sogar beachtet, dass die Lichtgeschwindigkeit endlich ist, sprich: Wenn ich die Neckbreaker sehe, dann sehe ich, je nach Entfernung, in die Vergangenheit, sprich: das Schiff ist wahrscheinlich längst weitergeflogen. Spannend ist auch ihr Kampf gegen die diversen Abwehrstationen und gegen die Lecks. Ich hoffe, dass sie überlebt.


    Auch bei den Waffen herrscht Logik vor: wenn es gegen Planeten geht, ist immer noch kinetische Energie die beste Waffe. Das wird konsequent umgesetzt. Die Schilderungen des Aufpralls und der Folgen sind sehr realitätsnah, auch hier hat Robert Corvus wohl sehr gut recherchiert. Was die Beschreibung selbst betrifft, ging es mir ähnlich wie Odenwaldcollies: Kopfkino. Was für ein Auftakt! Er macht Lust auf mehr.


    Ich lese jetzt mal weiter.

    Bei einem Roman ist der Höhepunkt immer kurz vor dem Ende. Und auch hier ist es nicht anders. Doch vorher kommt noch eine echte, faustdicke Überraschung - die sich aber logisch aus den Ereignissen des vorherigen Abschnitts ergibt.


    In einem zwielichten Hafenort ("Piratennest" würde ich es nennen) tauchen acht Sarven auf, die die Xyi offenbar verkauft haben. Während zwei Schiffsmannschaften sich kloppen, hat Umbert eine geniale Idee: aus acht der von Maleni geborgenen Schnecken werden die Seelen ehemaliger Ratsmitglieder schnell in die Körper der acht Sarven verpflanzt. Und solchermaßén verstärkt, machen sie sich zum Berg auf. Umberts Plan ist zwar meiner Ansicht nach immer noch Wahnsinn, aber die Chancen sind gestiegen - zumal die Sarven beim Weg durch den Berg gut als Tarnung benutzt werden können.


    Und dann gelingt das Unmögliche, quasi gegen alle Wahrscheinlichkeit. Der Urgorrn-Großmeister der Xyi wird besiegt, in einem Kampf, der meiner Ansicht nach sehr packend beschrieben war.


    Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Einerseits ist es insofern ein Happy End, als dass Maleni, Umbert und Verenn/Elgor noch leben. Andererseits ist es offen. Der letzte Kassiber deutet an, dass die Xyi auch nach dem Tod ihres Großmeisters noch lange nicht am Ende sind. Eventuell könnte es sogar sein, dass der Urgorrn für diesen Fall mit einer Art "Plan B" vorgesorgt hat. Die Xyi sind auf jeden Fall noch handlungsfähig, einerseits gibt es den Rat der Xyi noch, andererseits wissen wir nicht, ob noch weitere Urgorrn leben und ob die Xyi nicht an einen anderen "vererbt" werden. Egal ob mit oder ohne Urgorrn, die Xyi wissen nun ganz genau, wer ihren Großmeister getötet hat - und sie sind sprichwörtlich überall in den acht Reichen. Maleni, Verenn und Umbert sollten sich sehr gut verstecken. Ob sie diese Feinde jemals loswerden? Und was wird aus den übrigen fünf Räten? Hier bietet sich einiges an Stoff für zukünftige Romane an. Und welche Auswirkungen haben die Änderungen bei den Xyi auf die Politik der acht Reiche? Der Urgorrn wollte vor allem Chaos stiften zu seiner Unterhaltung - will der Rat der Xyi das auch?


    Gefallen hat mir auch die klare Absage des Romans an das Konzept der "Vorherbestimmung", das man in so vielen Fantasy-Romanen findet. Die "Vorherbestimmung" wurde schon in so vielen Werken als Konzept verwendet, dass es mich langsam anödet. Hier gibt es nichts dergleichen, und das finde ich gut! 8)


    Folgender Satz ist einer meiner Lieblingssätze: "Ich möchte deinen Großmeister kennenlernen", sagte er ohne die Spur eines Lächelns. "Und wenn es nicht allzu viel Umstände macht, möchte ich ihn gerne eliminieren."
    Ja klar :D


    Den Satz habe ich auch gerne gelesen. Mein Gedanke dabei war: "Umbert, lass das sein! Du bist kein Dalek!" ;D
    Wobei ein Dalek die Xyi wirklich gut aufmischen könnte. Die gesamten Kampfskills der Xyi gehen von menschlichen (oder zumindest humanoiden) Gegnern aus, ebenso die Gifte. Bei einem Dalek wäre das alles nicht bzw. nur schwer anwendbar.
    Und wenn wir schon dabei sind: mit einem Weeping Angel hätten die Xyi auch Probleme. Vergifte mal eine Steinstatue :D

    Wer weiß, auch was das Seelen-Recycling angeht. Vielleicht wird durch die Übernahme der Original-Seele durch die eingepflanzte Seele so eine Art Super-Killer über die Zeit gezüchtet, der immer besser den Erwartungen der Xyi entspricht.


    Ich hatte mich auch schon gefragt, ob die Xyi eventuell die Seelen in den Schneckenhäusern irgendwie manipulieren können, so dass im Laufe der Zeit immer perfektere Killer entstehen (Taryah war schon ziemlich nah dran). Vielleicht Kommt ja noch etwas darüber in den übrigen Kapiteln, oder im nächsten Roman.

    Nun kam eine der spannendsten Abschnitte bisher: Maleni im hochgradig verseuchten Cahersyg. Ich hatte mir Gedanken gemacht, was für ein Gift das sein kann, das noch so lange wirkt. Dann fiel es mir ein: Schimmelpilze - können einen Raum auf Jahrtausende verseuchen, siehe ägyptische Königsgräber. Nur dass hier jemand gezielt die Pilze eingesetzt hat. Außerdem müssen es Pilze sein, die es in unserer Welt nicht gibt, da sie nebenher noch die Räume vernebeln. Oder war letzteres ein magischer Effekt?


    Selbst Maleni schafft es so gerade wieder lebend raus. Und Verenn/Elgor rettet sie noch. Danach kam, wie zu erwarten war, die Liebe zwischen Maleni und dem fast schon verschmolzenen Elgor/Verenn (Murkxsi schrieb so schön: "Elver oder Gorenn" ;D "Vergor" und "Elenn" gingen auch noch ;D). Schön, dass es noch vor dem Ende des Romans stattfinden kann :)


    Wie ärgerlich, dass Maleni das eigentliche Ziel nicht erreicht hat, aber das Schwert ist wohl auch nicht schlecht.


    Was das Wiederbetreten betrifft, so empfehle ich für das nächste Mal die Verwendung einer sporendichten Gasmaske, besser noch eines Taucheranzugs (wird vermutlich in dieser Welt erst in ca. 400 Jahren erfunden, so lange muss Umbert halt warten :D )


    Wie Murkxsi bedaure auch ich den Tod von Niccela ein wenig, aber hätte sie weiter gelebt, hätte man für Nehra auch ein Schneckenhaus gebraucht, und da war gerade keins frei ;D


    Gespannt bin ich nun auf den letzten Abschnitt. Wollen die drei wirklich in den Berg eindringen? Das ist doch ein "fliegendes Suizidkommando".

    Das war wieder ein sehr spannender und unterhaltsamer Abschnitt. Der Roman nähert sich langsam dem Höhepunkt. Und es gibt jede Menge Action (Kampf auf dem Schiff), und es wird spannend, da ausgerechnet Niccela hinter Maleni her ist - und Niccela wohl schon bald erfahren wird, wo sich Maleni befindet, "dank" Ferric. Darüber hinaus gibt es aber auch sehr spannende Hintergrunddetails. Auf die will ich mich jetzt konzentrieren.


    Verenn und Umbert sind also beides ehemalige Ratsmitglieder, mit dem Ziel, der Welt Frieden zu bringen durch die Wiederherstellung des Reiches Predorenn - wobei ich Frieden für ein gutes Ziel halte, aber mich trotzdem frage, ob eine 1:1 Rekonstruktion von Predorenn wohl sinnvoll ist - vielleicht sollte man ein "reformiertes Predorenn" erschaffen, ein "Predorenn 2.0" sozusagen :)


    Und mein Verdacht hat sich bestätigt: Hinter den Xyi steckt mindestens ein Urgorrn (Maleni hat nur einen gesehen, wir wissen aber nicht, ob im Berg eventuell noch mehr sind).


    Die Geschichte, wie sie sich mir bis zu diesem Abschnitt darstellt:
    1. Herrschaft der Urgorrn, die die Menschen als "Spielzeug" mißbrauchen.
    2. Menschen lehnen sich gegen die Urgorrn auf und stürzen sie. Entstehung des Reiches Predorenn mit Regierungssitz Cahersyg in Königstott.
    Mindestens ein Urgorrn überlebt und gründet heimlich die Xyi.
    3. Predorenn zerfällt in einem Bürgerkrieg, wobei die Details, die Umbert erzählt, den Verdacht nahelegen, dass die Xyí an diesem Zerfall nicht ganz unbeteiligt sind. Zumindest dürften sie durch ein paar Morde "zur rechten Zeit" bestehende Konflikte geschürt haben. Umberts Erzählung nach haben sie auch Teile des Rats direkt umgebracht. Entstehung der acht Reiche aus den acht Provinzen heraus.
    Dieser Teil ist "viele hundert Jahre her".
    4.Die heutige Situation: eine Kette niemals endender Kriege, wobei die Xyi immer eingreifen, wenn eine Übermacht eines der acht Reiche droht. Die Welt ist also quasi wieder zum "Spielzeug" eines oder mehrerer Urgorrn geworden, nur dass sie ihre Macht nicht mehr direkt, sondern indirekt ausüben (über die Xyi).


    Offen ist, was Maleni aus dem giftverseuchten Cahersyg herausholen soll. Meine Theorie (bzw. das, was aufgrund der bisherigen Informationen naheliegen würde): eine Art Anti-Urgorrn-Waffe, mit deren Hilfe man den/die letzten Urgorrn töten könnte. Eventuell liegen dort noch andere magische Gegenstände, an die bisher niemand herankam, da Cahersyg verseucht ist. Zum Beispiel wäre ein "Unsichtbarkeitsmantel" ganz praktisch, zum Einschleichen in den Berg. Ohne ein solches Hilfsmittel wäre es das wohl kaum möglich. Besser wäre wohl ein Gegenstand, der alle verbliebenen Urgorrn herteleportiert, dann entfällt das Betreten des Berges :D


    Interessant wird es in Cahersyg auch deswegen, weil Verenn und Umbert dort nicht hineinkönnen, da sie nicht gegen die Gifte immun sind. Aber wenn Maleni immun ist (aufgrund der Xyi-Ausbildung), dann gilt das für alle Xyi - auch für Niccela, die Maleni verfolgt. ;D


    Ich bin sehr gespannt, wie es ausgeht.

    Dieser Abschnitt bot wieder einige Überraschungen - aber solche, die sich logisch aus der Vorgeschichte ergeben. Das erste war, dass Verenn und Umbert Taryah aus Maleni extrahieren - in ein rotes Schneckenhaus. Gut, sie haben sie nicht gefragt, das mag man als unfair empfinden. Aber mit Fragen hätten sie keine Chance gehabt, dann wäre Taryah sofort erschienen, und die beiden wären jetzt Geschichte.


    A propos Geschichte: Malenis Traum im Damals war ebenfalls sehr aufschlussreich. Im Zentrum des Berges sitzt also ein "magisches Wesen", das auch mit roten Schneckenhäusern operiert. Wenn das mal kein Urgorrn ist! Das beantwortet eventuell sogar die Frage, die Odenwaldcollies aufgeworfen hat, nach dem Ziel der Xyi. Mit einem Urgorrn an der Spitze wäre das langfristige Ziel die Wiederherstellung der Herrschaft der Urgorrn. Der erste Schritt dazu war die Zerschlagung des Reiches Predorenn, das hat ja schon ganz gut geklappt. Ob das der Welt gut tut? Die Schmiede stehen diesem Ziel wohl entgegen, daher der Befehl von oben, sie zu eliminieren.


    Ansonsten weiß ich nicht, ob das Abfangen der Nachricht des Buzzards eine gute Idee war ( das sehe ich ähnlich wie Murkxsi). Die drei dürften bald aufliegen.


    Und welcher Ort ist gemeint, an dem Maleni reinkommt, aber die Schmiede nicht? Hier denke ich wie Rhea und Murkxsi, dass das an sich nur der Berg sein kann. Aber kommt Maleni da jetzt überhaupt noch rein, bzw. wieder lebend raus?


    Es bleibt spannend...

    Teilweise habe ich das Gefühl, dass Maleni durchaus in der Lage sein könnte, sich Taryah zu widersetzen, dann bin ich mir aber wieder nicht sicher, ob sie der Mörderin nicht doch irgendwann unterliegt. Ich hoffe sehr, dass ihre Gefühle, die sie für Elgor hegt und selbst noch nicht einordnen kann, dass diese Liebe Maleni schlussendlich den Sieg verschafft. Am besten wäre es natürlich, wenn sie Taryah irgendwann wieder loswerden könnte.


    Eine witzige Abwandlung wäre es, wenn sich Taryah gleichzeitig in Varenn verlieben würde. Aber ich bin mir nicht sicher, ob Taryah wirklich zu Liebe fähig ist - vermutlich nicht (Taryah ist emotional gesehen fast schon ein Dalek :D ). Bei Varenn dagegen kann ich es mir vorstellen.


    Was die Skelette vor dem Berg angeht, denke ich, dass es sich hierbei um die Kinder handelt, die den harten Anforderungen der Xyi nicht gerecht werden konnten. Eine knallharte Aussortierung ist das - und alle "unbrauchbaren" Kinder als Sarven zu behalten, würde sicherlich die Personalzahl sprengen ::)


    Stimmt, an dieser Stelle zeigt sich wieder mal die Unmenschlichkeit der Xyi.

    Zwei heftige Erkenntnisse gab es in diesem Abschnitt. Das erste: Elgor ist doch Mr. Blue Eyes, wenn auch nach einer Gestaltwandlung. Damit hatte ich nicht gerechnet und mich daher geirrt, was die Identität Varenns betraf. Das erklärt auch Chef das Interesse der obersten Xyi-Ebene an den beiden Schmieden. Ein Schemenjäger, der sein Äußeres mit ändert, wäre sehr nützlich für sie. Oder er wäre eine Konkurrenz. Ich frage mich nur, ob es noch mehr Leute wie Elgor/Varenn gibt.


    Die zweite Erkenntnis ist das Ritual, bei dem Maleni Taryah. Erkämpft. Es ist eine Art Initiation, inclusive. nackt ausziehen und den Sprung ins Unbekannte. Leider erfahren wir den wirklich interessanten Teil nicht - aber ich bin mir sicher, er wird uns noch gezeigt. Was mag sich wohl dort verbergen? Etwa en magisches Wesen?


    Meine Lieblingszitate diesmal:
    Kassiber 11: "Expertenbehandlung" :D ;D
    Kapitel 65: "Sei tödlich und hurtig", wie passend! :D :D

    Ich möchte aber ausdrücklich betonen, dass ich nicht an G.R.R.M. dabei gedacht habe. Seine Art fies zu sein gefällt mir überhaupt nicht. Ich finde es aber gut, wenn Helden auch umkommen, wenn sie sich in Gefahr begeben und nicht immer irgendein Trick sie rausholt. Am besten finde ich es, wenn Figuren logisch handeln, aber trotzdem entgegen ihres eigentlichen Charakters.


    Hallo Rhea,
    sorry, dass ich mit G.R.R.M daherkam. Ich stelle gerade fest: Was den Tod von Charakteren in Büchern betrifft, habe ich eine Post-"Game of Thrones"-Belastungsstörung, auch "Rote-Hochzeiten-Trauma" genannt. ;D Daher assoziiere ich so etwas immer sofort mit G.R.R.M.
    Andererseits macht es ein Buch wesentlich spannender, wenn die Helden auch sterben können. Und wenn eine Figur logisch handelt, aber entgegen ihres eigentlichen Charakters (weil sie es muss), dann ist das ein guter Konflikt, an dem die Figur wachsen kann.


    Ich sehe schon, ich muss an meiner Gemeinheit arbeiten! Im aktuellen Vergleich ist sie unterrepräsentiert. ;D


    Hallo Ju,


    Was solche Dinge betrifft, ist George R.R. Martin ein gaaanz schlechtes Vorbild. ;) Insofern musst du nicht an deiner Gemeinheit arbeiten. :)


    Im übrigen gibt es für Charaktere Schicksale, die sind schlimmer als der Tod. >:D