Beiträge von Arendor

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    Da ich gerade etwas hinterherhinke, habe ich mir ausnahmsweise mal zuerst eure Kommentare durchgelesen. Leider kam doch noch etwas mehr Arbeit als erwartet zum Jahresende rein. Ich hoffe, das ich Neujahr wieder auf dem aktuellen stand bin. Zu hastig, möchte ich jetzt auch nicht lesen, dafür gefällt mir das Buch zu gut :)


    Hm, also ich hatte eigentlich nicht das Gefühl, das Prioslob an seinem Glauben zweifelt. Er sagt, das er nicht mehr an den Zufall glaubt und das sein Weg vorherbestimmt ist. Ich hatte das Gefühl, das er eher die strikte Auslegung der Praioskirche in Frage stellt. Oder bezieht ihr euch auf seine Zweifel, während der Gefangenschaft?


    Die Szene im Dampfhaus war genial, vor allem der kleine Ausraster von Phileasson. Musste richtig lachen, als er aufsprang und brüllte: „Was? Und warum schwatzen wir dann stundenlang hier herum?“ :D


    Eventuell war Franz von Assisi das Vorbild für Osais?


    Der kam mir auch als erstes in den Sinn :) (P. Berling Fan?)



    Hm ... Also sorgt Praios dafür, dass Phileasson gewinnt?


    Ich denke den Göttern ist es gleich wer gewinnt. Aber vermutlich erwarten sie noch die eine oder andere große Tat von den Teilnehmern der Wettfahrt.


    Oder...


    ...kann es vielleicht auch sein, dass Pardona ihre Geschöpfe selbst getötet hat? Sie scheint ja wirklich ein großes Interesse an der Wettfahrt zu haben, um herauszufinden was der eigentliche Grund für die Reise ist.


    Edit: Das macht wohl doch keinen Sinn, da sie in einer Szene ja selbst über das Eingreifen der Götter überrascht ist.

    Wie gefallen Euch Beorns Gedanken dazu, wieso Swafnir diese Stadt bestehen lässt und was es bedeutet, dass Beorn hierher kommt?


    Seine Gedanken dazu sind sehr einleuchtend. Ich habe das Gefühl, das die Götter nur sehr selten aktiv in das Zeitgeschehen eingreifen. Dafür haben sie ihre Geweihten, die mit ihrer Karmaenergie ausgestattet sind. Sie helfen ihren Anhängern mit Gegenständen und Hinweisen. Dazu müssen sie auch noch die bösen Götter und Dämonen in Schach halten. In den anderen Sphären gibt es bestimmt jede Menge zu tun.

    Oh man, da habe ich ganzen Abschnitt tatsächlich in Paavi erlebt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil :D Dann ist es ja auch gar nicht die Stadt der Walfänger. Hatte mich schon gewundert, warum diese noch nicht erwähnt wurden. Wurde der Walfang in Riva schon verboten oder passiert das erst später?


    In diesem Fall ganz klar den humorvollen Szenen. Es ging mir nur um die detailreiche Hinrichtung. Die Szene gab der Stadt einen sehr düsteren Flair aber vielleicht war das auch beabsichtigt.
    Ich freue mich immer sehr über Bezüge zur aventurischen Geschichte, ausführliche Beschreibungen der Orte und NSCs. Mir ist aber auch klar, dass das viele Leser langweilt, wenn diese parts zu ausführlich behandelt werden.

    Endlich sind wir nach all den Strapazen der letzten Wochen in Paavi angekommen. Durch die vielen kleinen Zwischenspiele, kann man sich wunderbar in die Stimmung der Stadt hineindenken.


    Allerdings hat für mich irgendetwas nicht so ganz gepasst – Auf der einen Seite haben wir die ganzen humorvollen Einlagen (der Disput der Händler mit dem Pereine Geweihten / der dampfende Abdul und die Szene im Rathaus (von Asterix inspiriert?)) auf der Anderen die schon recht krasse Hinrichtung. Für meinen Geschmack hätte man hier ein paar Details auslassen können, wobei die Szene sehr gut geschrieben ist. Ich kann auch gar nicht genau sagen, warum mich das Zusammenspiel gestört hat.


    Was mir wieder einmal sehr positiv aufgefallen ist, sind die Andeutungen über die aventurische Geschichte. Hiervon kann ich gar nicht genug bekommen :)


    Der Kontrast zwischen den ganzen verschiedenen Dramen und den Travia gefälligen Szenen, finde ich auch wichtig für die Saga. Es tut einfach gut, wenn man sich zwischendurch mal 1-2 Seiten entspannen kann :D


    Ich bin gespannt, ob die Thorwaler noch mir den Walfängern aneinandergeraten. Das könnte böse enden :)


    Ja, das ist schon eine interessante Parallele. Bei Praios ist dieses Symbol eine Kombination aus verschiedenen Symbolen, die ihm zugeschrieben werden: der Sonnenscheibe, den Adler- oder Greifenschwingen und dem allsehenden Auge.
    Trotzdem sollte man Ometheon nicht vorschnell unterstellen, sich mit Praios gleichsetzen zu wollen. Denken wir an den zeitlichen Ablauf: Wann fand das Wettrennen statt - und wann betraten die ersten Menschen aventurischen Boden? Und Praios ist ein Gott der Menschen ... ;)


    Gut, hier könnte man auch argumentieren, dass der Ursprung des Zeichen von Praios(geflügeltes Sonnenauge) auf das dritte Zeitalter zurückgeht. Angeblich ist es ein altes Symbol der Gryphone, die vermeintlich von Praios auserwählte herrschende Rasse im 6. Zeitalter. Die Elfen stiegen erst im elften Zeitalter aus dem Licht.
    Aber wer weiß schon welches Geschichtswissen Omnetheon zu seiner Zeit hatte.


    An dieser Stelle – herzlichen Dank an Robert für die ganzen ausführlichen Kommentare und das vermittelte Hintergrundwissen. Das steigert den Lesespaß der P.Saga enorm, genau wie die ganzen Vermutungen und Meinungen der anderen Teilnehmer :) Man bekommt einfach viel mehr verschiedene Blickwinkel auf die Figuren/Ereignisse.

    Kann es sein, dass Beorn bisher von Endurium noch nichts gehört hat? Ich hätte gedacht, dass beim Anblick der Mine seine Goldgier geweckt wird. Sind die Waffen und Rüstungen der Nachtalben komplett aus Endurium? Falls ja, dann bekommt Aventurien irgendwann wohl ein großes Problem :)


    Als Beorn die nackte Pardona in ihrer Höhle erblickt, bezeichnet er sie einmalig als Göttin, sonst bezeichnet er sie in Gedanken immer als falsche Göttin. Glaubt ihr das liegt „nur“ an ihrer Schönheit oder ist da vielleicht doch eine Art Bannzauber im Spiel?


    Pardonas Festung der Einsamkeit wird ja bis auf das halbverdorrte Gras, als Paradies beschrieben. Sie sagt: „Es sind meine Erinnerungen,Träume und Sehnsüchte, die Gestalt annehmen, wenn ich hierherkomme.“ (Pardona) Das bietet mal wieder wunderbar viel Raum für Spekulationen, wofür das verdorrte Gras jetzt steht.


    Ometeheon ist mit seinem Eissegler ganz schön anmaßend. Als Zeichen für sein Segel, hat er eine geflügelte Sonnenscheibe gewählt.(ein geflügeltes Sonnenauge, ist ein Symbol für den Gott Praios). Ob das Absicht war? Und dann ist da noch der Ring von Cellyana. Ich bin gespannt, wie dieser in ihren Besitz gelangt ist.


    @ Jane- da wir laut Robert ja noch einer Rahja Geweihten begegnen werden, rechne ich schon noch mit der einen oder anderen Nacktszene :) / Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass sich Pardona mit auf die Reise begeben wird. Dat war ein ziemlicher wow Effekt.

    @ Robert #Galayne


    hm, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Galayne zumindest zum großen Teil einen freien Willen hat. Ich vermute, dass bei seiner Erschaffung etwas schief gelaufen ist. Die Nachtalben scheinen Spaß an der Folter zu haben, Galayne hingegen betrachtet das Töten eher als Mittel zum Zweck. Dieses wird deutlich, als er zum ersten Mal seine Blutmagie einsetzt. Ich glaube in dieser Szene sagt er selbst etwas in der Art. (zumindest das er keine Freude am Töten hat)
    Auch die Szene mit Galandel deutet an, dass er nicht so einfach gestrickt zu sein scheint. (habe die ersten beiden Bände leider gerade nicht vorliegen, werde das aber auf jeden Fall nochmal nachlesen)
    Nachdem er sich aus seiner unter Wasser Gefangenschaft befreien konnte, streift er erst einmal lange Zeit durch die Menschenlande. Hier würde ich vermuten, dass er ohne einen freien Willen sofort zu seiner Göttin zurückgekehrt wäre.


    Bei der Frage, ob er allen Nachtalben schaden möchte, bin ich mir nicht so sicher. An seinen Peinigern möchte er sich mit Sicherheit rächen. Ich frage mich auch wie groß der Einfluss von Pardona ist, wenn sie sich nicht in seiner Nähe befindet.


    # Karten


    Ja das ist leider die ewige Diskussion. Es gibt einige begnadete Fantasy Autoren, die eine wundervolle Welt erschaffen aber komplett auf jegliches Kartenmaterial verzichten. Ich finde das sehr schade. Wenn einem Leser Karten stören, braucht man sie sich ja nicht anzuschauen. Aber zum Glück gibt es ja dann meistens jede Menge fanmade content :)

    Ursa zeigt Herz? Das kam unerwartet. Ich hatte damit gerechnet, dass Sie Selime „erlösen“wird.


    Der arme Galayne... naja nicht wirklich... Die Folterszene ging bis ins Mark aber Mitleid kam nur sehr zögerlich auf. Man darf nicht vergessen, das es sich um ein Geschöpf des Bösen handelt. Seine scheinbare Motivation ist Rache und er nährt sich an intelligenten Lebensformen, wobei er ja anscheinend die Wahl hat und sich auch an Pflanzen und Tieren nähren könnte. Ok, genau kennen wir seinen Ernährungsplan der letzten Jahrhunderte nicht aber ich gehe mal davon aus, dass der ein oder andere Mensch/Zwerg/Elf/Ork etc. auf seiner Speisekarte stand. Die Motive von Galayne erschließen sich mir immer noch nicht so ganz. Ich denke er hat während der Folter noch etwas zurückgehalten. Das er die Ottajasko Pardona zum Geschenk machen wollte, klingt schon einleuchtend. Pardona scheint er zu lieben und sie hat ihn nicht verstoßen. Aber ich vermute, das da noch mehr dahinter steckt. Mich würde vor allem interessieren, was er noch so alles im schwarzen Auge entdeckt hat. Vielleicht ein Artefakt mit dem man den Nachtalben schaden kann oder generell einen mächtigen magischen Gegenstand, der ihm vielleicht zu seiner alten Stellung zurück verhelfen könnte? Jedenfalls glaube ich, dass er sehr einsam ist. Es gibt vermutlich nicht viele oder keine von seiner Art.


    Pardona gefällt mir in der Darstellung immer besser. Abgrundtief böse, dazu klug und wunderschön – eine sehr gruselige Mischung. (So stelle ich mir Galadriel vor, falls sie den einen Ring angenommen hätte :))


    Beorn hat sich in meiner Vorstellung eigentlich nicht viel verändert. Ein starker Anführer, dem das Wohl seiner Ottajasko wichtig ist und der seine eigene Überzeugung von Ehre auslebt. Als er Phileasson als Hering bezeichnet hat, musste ich schmunzeln. Die Szene, in der er sich dem Anführer der Nachtalben entgegenstellt, war auch einfach nur episch!


    Ach ja, den Abschnitt über Nirka habe ich noch nicht gelesen. Irgendwie wollte das Kopfkino nach der Geschichte um Beorn nicht zum Ruhen kommen. Wird aber heute nachgeholt.


    Die Karte ist super und auch die Aufmachung vom Buch gefällt mir wie immer sehr gut.
    Karten(Skizzen würden schon reichen) der verschiedenen Städte/Orte oder auch Landschaften, würde ich sehr begrüßen. Auch wenn das kein Muss ist, es gibt ja noch Tante Google :)


    Euch allen frohe Festtage!

    Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie ihr es schafft auf wenigen Seiten ein aventurisches Feeling herbeizuführen.


    Der Prolog hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die verschiedenen Facetten. Man erfährt etwas über den Mythos von Mada (hat es einen bestimmten Grund, das Mada manchmal als „sie“ und dann wieder als „er“ bezeichnet wird?), lernt die Norbarden etwas kennen und der Charakter Crottet gewinnt einiges an Tiefe hinzu.


    Die Erwähnung von Mikail war auch ein kleines Highlight. Der Bezug zu aventurischen Geschehnissen/berühmten Personen bereitet mir viel Lesespaß :)


    Generell tragen die dezenten erotischen Szenen zur Stimmung bei und bieten etwas Abwechslung und „Ruhe“ von der Spannung, allerdings finde ich das Timing in diesem Fall etwas unpassend.


    Nun kann ich es kaum erwarten mehr über Nirka und vielleicht auch ihren Vater zu erfahren :)


    @ Janesway- Der Zorn des Bären (DSA 2) :)

    @ Robert – dann spielt die Phileasson Saga ca. 1007 BF (13 Hal) und Kaiser Hal ist noch an der Macht? Das könnte ja bedeuten, dass wir Tar Honak im Laufe der Reise begegnen werden. Zu welcher Zeit spielt „Das Gesicht am Fenster“ von B.Hennen?


    Ach ja, das 75. Donnersturm-Rennen fällt auch in diese Zeit :) Ich dachte immer, das die P. Saga deutlich vor dieser Zeit angesiedelt ist.

    Danke für diese Erläuterungen, als Nicht-Rollenspieler war mir das so nicht bekannt. Du könntest daher mit deinen Überlegungen recht haben.


    Dazu sollte man vielleicht noch sagen, dass der Zwölfgötterglaube davon ausgeht, dass Nandus ein halbgöttlicher Sohn von Hesinde und Phex ist. Die Nandus Kirche selbst bezweifelt diese Ansicht allerdings zum Teil.


    Die Alveranier Borbarad und Rohal gelten übrigens als Söhne von Nandus. Hier möchte ich aber nicht tiefer ins Detail eintauchen, falls sich jemand entschließen sollte weitere Aspekte der aventurischen Geschichte zu studieren.


    Ich bin übrigens auch kein Rollenspieler (ok, die DSA 2 Zeit aus der Kindheit kann man nicht als Rollenspiel bezeichnen – Rondro, mein Rondra Geweihter segelte gern zur Insel der Zyklopen, um massig Abenteuerpunkte im Kampf zu sammeln :D)


    Die Welt fasziniert mich einfach und ich liebe die Romane/Spielhilfen. Falls jemand aus dem Raum Hamburg noch einen Groschaboroschim in seiner Gruppe gebrauchen kann... :)

    Die Vascal Problematik


    Wenn ich mich recht erinnere wurde irgendwo erwähnt, dass ihm ein Teil seines kleinen Fingers fehlt. Dieses deutet natürlich auf einen Paktierer hin, wobei ein Thorwaler vermutlich zu dem Schluss kommt, dass der Gute beim Messerspiel zu viel dem Premer Feuer gefrönt hat :)


    Dann ist er noch ein Anhänger der Nandus Kirche, diese beruft sich auf den Kult des Anandusha (schlangenartiger Gott der verbotenen Geheimnisse). Auch Nandus Alveranier spaltete sich in einen Alveranier des verborgenen und einen Alveranier des verbotenen Wissens. Ein weiteres Indiz?


    Nicht zu vergessen wäre da noch seine Nichte. Kümmert er sich aus Mitgefühl um sie oder steckt da doch ein unbändiger, von Nandus auferlegter, Wissensdrang hinter (Erforschung ihrer Fähigkeiten)? Oder ist er gar für diese verantwortlich?
    Geweihte sind in der Regel ein spezielles Volk und ihre Arbeit oder der Dienst an ihrem Gott steht meist über allem anderen.


    Bisher ist Ohm der einzige der Vascal mit Skepsis gegenübertritt. Wer weiß, wat der gute Ohm in den ganzen Liedern und Balladen alles so an Wissen angesammelt hat. Ich bin gespannt, ob Praioslob zu Sinnen kommt. Er könnte Licht ins Dunkel bringen.


    Welchen Eindruck habt ihr bis jetzt von Vascal gewonnen?


    Ich hoffe das Thema wurde in den letzten beiden Leserunden noch nicht breitgetreten.

    Es ist ganz schön schwer sich da festzulegen :) Am meisten freue ich mich auf Irulla. Warum? Sie stellt einen Charakter da, den ich bis jetzt auf Dere in der Form noch nicht kennengelernt habe. Ich habe ja die Vermutung, das sie vielleicht eine Hexe sein könnte,wobei da auch wieder einige Dinge gegensprechen. Jedenfalls freue ich mich darauf mehr über sie zu erfahren.


    Den ersten Gänsehaut-Moment hatte ich, als die Ottajasko von Phileasson sich durch den von Galayne heraufbeschworenen Sturm kämpfen musste.


    Die Szene mit dem Eisigel habe ich mehrfach und langsam gelesen. Der Gruselfaktor hat sehr viele Seiten danach noch Wirkung gezeigt.

    Da gibt es nur eine Lösung - Arbeit schwänzen und die ersten beiden Bände bis Freitag „durchsuchten“ :)


    Ich denke es geht sehr viel verloren, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt. Ein wirkliches Plus dieser Reihe sind für mich die vielen verschiedenen Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander (z.B. der Ohm- Vascal Konflikt, die Tylstyr Love Story oder auch die ganzen Puzzlestücke über die Vorgeschichte von Galayne).


    Falls man trotzdem jetzt einsteigen möchte, kann man sich zur Not die Personenbeschreibungen auf http://phileasson.de/ph_figuren.shtml durchlesen.