Beiträge von Janesway

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    Dass man den Namenlosen früher den Goldenen genannt hat, habe ich nicht gewusst. Fand es auf jeden Fall schön, hier mehr dazuzulernen.


    Falnokul hatte ich jetzt nicht als so mächtig empfunden..."der Schlächter" ist vielleicht doch ein anderer? Vielleicht ist Falnokul ja sowas wie der deutsche Schmidt oder Müller. xD Jaja, schon klar. Er wird es mit ziemlicher Sicherheit sein, hat mich aber doch gewundert.


    Die Unterbrechung und Rückblende zu Zurbaran passte mir nicht so recht da rein. Die Frage, die sich am Ende höchstens stellt, ist: Hat er gewusst, dass der Kelch wohl nicht da ist und hat sie wissentlich in ihr Verderben laufen lassen?


    Dieses Materialisieren der Geister hatten wir ja schon mal und ich kenne es irgendwie gefühlt auch schon aus anderen DSA-Abenteuern. Ist nicht so ganz meins. Und dann auch noch teilweise doppelt beschrieben, einmal aus der Sicht Verpertilios und dann wieder aus der von Vermis, das konnte ich jetzt auch nicht besser lesen als den Teil im Wald...nicht, dass ich nicht mit Geistern gerechnet hätte...aber erst im Totenmeer.


    Alles umsonst. Machte aber für mich ja auch schon im vorigen Abschnitt wenig Sinn, dass der Kelch da ist. Der galt ja irgendwie mehr noch als Silberflamme als "für immer verloren" irgendwie. Macht Sinn, dass er dann im Totenmeer ist. Die See ist dem Wüstenvolk doch besonders fremd. Oder ging das nur besonders Lailath so? Widersprüchlicher Weise wurden doch die Toten von Lailaths Volk dem Meer übergeben, wenn ich mich da richtig erinnere? Ob die Geister dann im Totenmeer "angespült" werden? Hätte auf jeden Fall was humoristisches, wenn Lailath dann irgendwelchen Verwandten als Geistern dort begegnen würde, hihi ("Oma, bist du das?" xD). Ja, meine Phantasie geht mal wieder durch. Nicht beachten. :P


    Ob Vermis sich im Totenmeer erneut mit einem Schiff verbindet? Er kennt das nun ja schon. Und den Zauber zur Beschwörung Mactans kennt er auch noch...


    Ob Zynthia überlebt hat? Hm...vielleicht hat sie sich mit Mactans verbunden, wo sie doch eh schon im Leib des Dämons steckte und spinnt jetzt als herrenlose Spinne ihre Netze im Totenmeer, wo Vermis sie heraufbeschworen hat...ja, ok, etwas abwegig.^^

    Nein, ich glaube es sogar noch weniger. Pardona war schon immer sehr mächtig und würde ihrer Schönheit nicht so hinterher jagen. Soweit ich weiß ( korrigiert mich, wenn ich falsch liege) ist pardona etwas "Höheres" und ich glaube dem Ding wäre es nicht besonders gut bekommen, wenn es pardona versucht hätte zu fressen und die das nicht wollte.

    Ich glaube Zurbaran erwähnt sie als "sehr alte Dame, die aus dem Norden kommt"

    Exakt! Auch zu der Zeit wird Pardona schon alt und mächtig gewesen sein. Man muss Pardona vielleicht in dem Band ja auch eine starke Gegnerin gegenüberstellen. Wäre jetzt meine Vermutung zumindest.

    Hallo in die Runde! :-)


    Nach Beorn hatte ich irgendwie die Erwartungshaltung, dass wieder einer unserer bereits bekannten Charaktere etwas genauer beleuchtet würde. Gut, das Thema war schnell vom Tisch.^^ Stattdessen bekommen wir es mit diesen drei Fremden zutun, die erstmal von ihrer Herkunft ganz interessant wirken, aber irgendwie springt der Funke dann doch nicht über. Kann nicht sagen, woran es liegt. Vielleicht am Setting? Dieses Rumirren durch den Wald fand ich nicht besonders spannend und die Konstellation "beide stehen auf dieselbe Frau" ebenso. Sry. :-(


    Mit Einhörnern habt ihr es aber. Die armen Viehcher.^^ Mit einer Sucht hatte ich das arme Ding nicht in Beziehung gebracht. Dachte, die Pilze sprießen einfach auf ihm, ohne dass es was dagegen machen kann und wenn ein Tier krank ist, dann zieht es sich ja auch gern in bekannte Gefilde zurück und haut nicht ab.


    Was ich etwas komisch finde: Die Iylian Thar ist doch elfischen Ursprungs. Der Kelch ist von den Wüstenelfen gestohlen worden. Würden Elfen das Elfen antun? Sind sie sich so fremd? Würde man dann nicht als Elfenvolk eher fragen gehen, ob man das Artefakt haben könnte? Wüssten die Elfen aus der Wüsten dann nicht eher auch, wer den Kelch geklaut haben könnte? Kurze Frage: Im Gegensatz zur Silberflamme sind keine Elfen losgeschickt worden, den Kelch wiederzubeschaffen, oder?

    Gefällt mir sehr, dass die beiden Magier einen eigenen Prolog bekommen. Ich fand sie immer schon recht interessant und freue mich darauf sie später wiederzusehen.

    Da hast du für meinen Geschmack für die "Unwissenden" wie mich etwas zu viel gespoilert...

    Jo, ging mir auch so.

    Puuuuh…..ich muss sagen, dass mich der Prolog bis jetzt nicht vom Hocker reißt. Obwohl das Setting eigentlich genau meins ist! Aber ich glaube da liegt auch der Hund begraben, denn irgendwie fehlt mir da einiges an schönen detaillierteren Beschreibungen des Waldes. Hier und da klingt sowas an, aber hmmmm ich weiß nicht. Mir hat hier das gewisse Extra absolut gefehlt. Zumal ich mit Vermis und Vespertilio null absolut null warm werde. Einer so blass wie der andere. Zynthia hat ein bisschen mehr, aber auch nicht wirklich viel. Ich bin etwas traurig darüber, dass ich dem Ganzen bislang nicht viel abgewinnen kann und hoffe, das wird sich schon bald ändern. Immerhin ist das Bild von dem Baum mit den Treppenstufen nett geworden. Aber diese düstere Stimmung, die in dem Wald ja eigentlich zu finden sein soll, die kam für mich einfach nicht rüber. In keinem bisherigen Band hat mich der Prolog so wenig gecatcht. Okay.....es kommt ja noch bisschen was. Also ruhig Blut. Ich hoffe das Beste. :ohnmacht:

    Düstere Stimmung kam bei mir auch (noch) nicht an. Ehrlich gesagt ist der Prolog auch mit ein Grund, warum ich so hinterher hinke. Wenn es mich so gar nicht catcht, dann quäle ich mich durch die Seiten und lege den Reader häufiger weg. So habe ich das in der gesamten Phileasson-Saga noch nicht gehabt.

    Die Fahrt geht weiter!


    Mittlerweile sind wir mit „Schlangengrab“ im 5. Band der Phileasson-Saga (aus der Welt des Rollenspiels Das Schwarze Auge) angekommen und unsere beiden Kontrahenten Asleif Phileasson und Beorn der Blender werden im Wettstreit um den Titel „König der Meere“ diesmal vor eine große neue Herausforderung gestellt: Sie sollen eine Seeschlange, den Schrecken der Meere, besiegen und ihr einen Reißzahn rauben. Keine leichte Aufgabe und wieder sind die Herangehensweisen der beiden sehr unterschiedlich.


    Im Prolog erfahren wir, wie Beorn der Blender sich seinen Namen gemacht hat. Er erhält deutlich mehr Farbe und kann dadurch möglicherweise auf mehr Verständnis und Sympathie beim Leser stoßen.


    Die Reise verschlägt uns auf das Perlenmeer und auf die Insel Maraskan. Nicht nur das tückische Meer birgt seine Gefahren. Wer Maraskan kennt, der weiß um ihre tödliche Flora und Fauna. Zudem leben die Menschen dort nach einer eigenen Religion und Philosophie, die für Außenstehende nicht immer leicht zu begreifen ist. Dennoch kann man Maraskan und ihren Bewohnern ihre Schönheit nicht absprechen und sollte sie unbedingt erlebt haben. Gerade das Entdecken der facettenreichen Welt Aventuriens gemeinsam mit den Helden, birgt ungemeine Faszination und bietet uns in jedem Band wieder etwas völlig Neues.


    Actiongeladen geht es her und spätestens bei der tatsächlichen Gegenüberstellung mit einer Seeschlange stellen sich unsere Nackenhaare auf. Neben den spannenden Begegnungen ist es besonders die Charakterentwicklung, die dem Roman seinen Charme verleiht. Beorn, Zidaine und Shaya stehen dabei im Vordergrund. Leider bleiben einige Fragen und Konflikte unaufgeklärt, aber bei geplanten zwölf Bänden insgesamt bleibt dafür noch reichlich Raum.


    Wie schon bei den Vorgängern, ist das Ende viel zu schnell erreicht. Glücklicherweise heißt es, kein ganzes Jahr warten, denn der nächste Teil, „Totenmoor“, ist bereits für September 2018 angekündigt.



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    Verloren.

    Wir sind nun eine gefährdete Spezies.

    Auf Großraumschiffen sind wir auf der Flucht und gleichzeitig auf der Suche nach letzten Kolonien der Menschen.

    Was wir diesmal finden sollten, sollte alles bisher Dagewesene übertreffen: Eine überlegene Intelligenz jenseits des Vorstellbaren. Wie wird sie auf uns reagieren und wie werden wir ihr begegnen?


    Wer "Feuer der Leere", den Vorgänger-Roman zum "Imago-Projekt" gelesen hat, dem ist die Hauptperson Kara Jeskon bereits bekannt. Auch etliche andere Charaktere haben erneut ihren Auftritt, was Grund zur Wiedersehensfreude ist, aber kein Zwang, das vorige Buch gelesen zu haben. Für Eingeweihte: Besonders die ESOX und die SQUID stehen in diesem Band im Vordergrund.


    Als Koexistentialistin hält Protagonistin Kara allen Widerständen zum Trotz am Frieden zwischen allen Rassen und Völkern fest. Erschwert werden ihre Bemühungen durch die Differenzen der Menschen untereinander, die auf ihren Raumschiffen sehr unterschiedliche soziale und politische Systeme ausgebildet haben. Auch körperliche Veränderungen gehören dazu...


    Genetische Optimierung, Cyberimplantate, Schnittstellen...wo hört das Mensch-Sein auf und wo die Menschlichkeit? Was wird eines Tages möglich sein? In welchen Formen wird der Mensch weiterbestehen können? Robert Corvus hat seinem Roman reichlich philosophische Tiefe verliehen, die nachhallt. Immer noch.


    Die Einführung in das erzählte Universum, mit seinen technischen und physikalischen Strukturen und Gesetzen geschieht fließend nebenbei, so dass das vorhandene Glossar nicht unbedingt zu Rate gezogen werden muss. Wie für den Autor typisch, gilt es um lieb gewonnene Romanfiguren zu bangen und der Ausgang lässt sich schwer vorauszusagen. Schön in diesem Teil ist die entstehende Verbindung zwischen Karas Geschichte und den sogenannten "Speicherbildern", mit denen die Kapitel jeweils abschließen. Optimal für kleine Lesepausen ist übrigens die Kapitel-Länge. Obwohl die Übergänge der Kapitel manchmal nicht zum Ausruhen einladen!


    Viel Spannung und frische Ideen für uns Sophonten (Buch-Insider ;-) )!


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    Tervoil weiß immer auch zu überraschen. Seine Prämisse, dass man sich das Schiff aussuchen darf, das war für mich die Bestätigung, dass hier noch viele Verhandlungen in Zukunft mit ihm möglich sind.

    Ich sehe den Schluss mit Kara und Berglen, die getrennte Wege gehen, nicht endgültig. Es ist für beide besser, wenn sie nicht aus dem falschen Grund mit ihm zusammen ist. Ja, vielleicht passt es nicht, dass sie als Kommissarin von Schiff zu Schiff tingelt und er auf der Squid bleibt, aber sie haben noch ein langes Leben vor sich und wer weiß, wie lange sie ihren Posten beibehält. Ihr Grad in Diplomatie mag gestiegen sein, aber nach dem Kompetenz-System könnte sie auch ersetzt werden nach ein paar Jahren und sich dann auf der Squid zB zur Ruhe setzen.

    Es hätte mich noch interessiert, ob die Verbesserungen, die durch die Programme direkt zur Verfügung stehen oder zeitnah konstruierbar sind, aus Karas Sicht oder der von jmd anders schon ausreichen, um sich gegen die Giats erfolgreich zu behaupten. Ein Sätzchen dazu habe ich am Ende vermisst.

    Gefühlt kam Aneste für mich am Ende wirklich viel zu gut weg. Nicht, dass ich Karas Handeln nicht nachvollziehen kann, aber Aneste hat kaltblütig Menschen getötet.

    Der Roman hat mich auf jeden Fall dazu angeregt, viel über das Menschsein nachzudenken. Die Idee des Imago-Projekts hat mir extrem gut gefallen und die Gegenüberstellung mit der organischen Weiterentwicklung war wirklich gut gemacht! Insgesamt hat mir das Buch noch besser gefallen als sein Vorgänger und von mir aus hätte es noch weiter gehen können. Ich hoffe schon, dass es irgendwann noch einen Folgeband geben wird. <3

    Noch ein paar Bücher und die Squid hat keine Tentakel mehr. xD


    Dass Kara in dem ganzen Tumult sich tatsächlich die nötige Ruhe verschafft, nicht scheut, ihr Leben zu riskieren und sich auch nicht einschüchtern lässt, weder von Idea noch von Tervoil, das soll ihr erst mal einer nachmachen. Da hat sie sich wirklich als Heldin für den Frieden hervorgetan. Sehr schön!


    Dass Kara einen neuen Gedanken gedacht hat, da hätte man Idea und ihre Programme ganz schön verspotten können, dass sie bei so vielen Denkprozessen, die zur gleichen Zeit ablaufen, auf DEN Gedanken noch nicht gekommen waren. xD

    Ugron war mir in "Feuer der Leere" noch so sympathisch und Rila erst recht. In diesem Buch treten sie ganz anders auf und wirken wirklich sehr verändert, so dass ich zu ihnen nicht gut eine Beziehung aufbauen kann und auch ihre Sorge um Amida tangiert mich nur peripher. Wie weit hat sich Amida vom Menschsein nun entfernt? Was ist er und was kann er? Warum ist gerade er wichtig für Idea in Bezug auf den Rotraum? Falls das Geheimnis schon gelüftet wurde, so habe ich es nicht ganz verstanden.


    Wie immer im vorletzten Leseabschnitt ist die naheliegende Frage: Wie geht's aus?

    Irgendwen verlieren wir bestimmt noch. Vielleicht sogar Berglen, obwohl ich das echt schade fände, aber genau deswegen könnte es gut sein. Für Aneste und Zegato und die anderen Befreier wird es auch dünn. Ich bin mir bei Aneste nicht sicher, ob die auf der Squid glücklich werden würde, oder ob die Sehnsucht, Mutter auch in ihrem Fleisch hören zu können, zu groß wäre.

    Xeramel bleibt bei Iljow. Die Esox nimmt gespeicherte Programme mit (darunter wohl auch Iljow) und zieht ihren Vorteil daraus, wird aber nicht über einen Zentralcomputer wie früher verbunden. Idea finde ich zu gefährlich, aber Kara hält ihr Leben für genauso bedeutsam wie das aller anderen. Wahrscheinlich wird sie an Bord der Esox bleiben.

    Ob Kara mit oder ohne Partner rausgeht aus dem Ganzen, das ist doch ziemlich nebensächlich. Selbst wenn sie am Ende bei einem bleibt, so wissen wir, dass das bei ihr wohl nicht heißt, dass es sich dabei um mehr als einen Lebensabschnittsgefährten handelt.

    Schade eigentlich, würde die Schüler sicher mehr fesseln als Faust

    He! Nichts gegen Faust! ^^ Das Problem sehe ich darin, dass der werte Lehrkörper ohne Vorgaben und haufenweise verfügbares Arbeitsmaterial auskommen müsste und dazu sind nicht viele bereit. Wir hatten Glück mit unserem Lehrer: Er hat uns gefragt, was wir gerne lesen wollten und wir durften selber Vorschläge bringen. Musste auch kein deutscher Autor sein. Dabei fiel aber auf, dass gar nicht so viele noch neben der Schullektüre lasen oder es sich dabei um Bücher handelte, die nicht viel als Diskussionsgrundlage anboten.

    Ich hatte an der Uni im Nebenfach Psychologie und darunter tatsächlich auch ein Seminar zum Thema Angst besucht. Dort wurde Angst und Ängstlichkeit voneinander getrennt: Angst würde man erwerben, aber ein Mensch käme mit einem hohen oder niedrigen Grad an Ängstlichkeit auf die Welt.


    Was habe ich mich bei unserer Großen noch zusammengerissen und immer so getan, als würde es mich nicht weiter kümmern, wenn irgendwo wieder ein Viech in der Ecke hing oder sich sogar direkt vor meinen Augen abseilte. Dann kam sie in den Kindergarten. Und die Erzieher und anderen Kinder so: "IIIIIIeeeeehh!" --> Sie stellt sich jetzt noch mehr an als ich. :>

    Die Gütige Mutter hat ja ganz schön Schaden genommen, wie es aussieht. Da werden die Fragen, die schon aufkamen, immer dringlicher in Bezug auf die Sterblichkeit von Mutter und dem Verbleib ihrer Bewohner, wenn sie wirklich stirbt.


    Mutter hätte also die ganze Zeit zu Berglen und anderen, die Mutter vorher nicht viel gehört haben, "sprechen" können und hatte es einfach nicht getan. Da soll man sich nicht wie das ungeliebte Kind vorkommen? :>


    Anestes Wunsch nach Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen ist wirklich traurig. Sie hat nicht gesehen, was sie schon hätte haben können, wenn sie ihren Hass nur überwunden hätte. Es scheint, dass es fürs bessere allgemeine Verständnis füreinander mehr Besuche untereinander geben sollte. Bei Aneste gleicht es ja schon einer Wunderkur, dass sie überlegt, ob man sie vielleicht noch auf der Squid aufnimmt. Da war ich echt baff. Ein besseres Gefängnis kann man sich aber auch wohl echt nicht vorstellen. Sie kann nicht entkommen, also darf sie frei rum marschieren? Geht nicht trotzdem noch Gefahr von ihr aus?


    Warum sollte es nicht möglich sein, ein Abbild von Aneste zu machen? Und welche Pläne hat Idea mit ihr genau? Idea ist mir echt nicht geheuer. Auf jeden Fall verfolgt sie ganz eigene Pläne. Und so wie sie die Squid schon unter Kontrolle hat, braucht sie die Menschen an Bord sicher bald nicht mehr. Wenn das mal gut geht.

    Berglen, der Retter in der Not. <3

    Glaubt mir wahrscheinlich keiner, aber ich hatte vor Jahren mal einen Traum, da waren Menschen in einem Kaufhaus gefangen und von Oben seilten sich Spinnen ab. Mit Lasern! Na? Das ist schon verdammt nah dran, oder? xD Gelöst hat sich das im Traum dadurch, dass sich erstmal alle in der Nähe des Aufzugs Deckung suchten und schließlich wurden sie von Soldaten gerettet, die durch die Wand brachen und den Viechern den Garaus machten. ^^


    Der Moment mit dem Erweckten war schon sehr Besorgnis erregend. Es gab also einen Kampf und die Menschen haben verloren? Wirkt doch nicht mehr, als könne es ein friedliches Ende geben. Höchstens dass die Menschen wieder ihre Astridentanks füllen dürfen und weiterziehen können. Ich dachte aber, dass wie bei Cochada evt. Siedler zurückbleiben würden. Unter ihnen Xeramel, die ihren neuen Mentalzwilling nicht verlassen will.

    Es blieb doch kein Mensch mehr übrig, hieß es im Speicherbild. Wie passt das überhaupt mit dem Erweckten zusammen? Ist er später von einer anderen Menschensiedlung, zB Cochada zum Imago-Projekt und dann gab es da eine Auseinandersetzung?


    Die Konstellation Zegato, Berglen und Kara könnte hitzig werden, aber Zegato wirkt bisher nicht wie der besonders hitzige Typ, also abwarten. Wahrscheinlich bleibt er besonnen, allein schon, um sich selbst nicht zu verraten.


    Bei Idea dachte ich erst an Saundra. Oder vielleicht hat sie Saundras Gestalt? Wäre eine schöne Verbindung zwischen Speicherbildern und den aktuellen Geschehnissen.


    Xeramel ist ja Mentalzwilling. Warum ist Aneste das mit Berglen nicht auch? Ging das nicht, weil die Verbindung nur mit ihrem Drilling geklappt hätte? Sie können die Verbindung nicht wie Xeramel eingehen, weil nur sie ihren Zwilling verloren hat und in der Sphäre ihre neue zweite Hälfte findet. Aber warum sind die Kapazitäten der beiden grundsätzlich nicht ähnlich hoch wie bei ihr? War sie unter den Bewohnern der ESOX also schon immer außergewöhnlich?

    Berglen ist 37, Kara 20. Dabei gilt es zu bedenken, das die Lebenserwartung im Schwarm - je nach Schiff - bei etwa 150 Jahren liegt. Beide haben also noch den Großteil ihres Lebens vor sich.

    87 und 70 mag da etwas anders wirken, aber mit 20 ist Kara eine junge Erwachsene, die noch auf der Suche nach ihrer Identität und ihrem Selbstbild ist. Sagen wir mal, ich wünsche mir für meine Kinder etwas anderes (ja, ich bin schrecklich engstirnig, gebe ich gerne zu), aber bei den beiden hat es so schön gefunkt, da lese ich gerne mehr.

    Ein Leben lang zusammenbleiben ist mit 150 Jahren Lebenserwartung natürlich schon eine noch größere Herausforderung.^^ Ich glaube, es war bei Hirschhausen, dass gesagt wurde, viele Frauen ab 50 kommen ganz gut ohne Partner zurecht. Da wären wir dann beim Titel einer meiner Lieblingsbücher: 100 Jahre Einsamkeit. xD

    Jetzt kommt Karas Moment, in dem sie sich und ihre Einstellung beweisen kann. Bisher macht sie das vorzüglich. Ob sie damit obsiegt? Ist die Frage, was man darunter versteht. Dass sie ESOX sich vom Schwarm abspaltet und alleine fortzieht? Das sehe ich nämlich am ehesten kommen.


    Wie schon vermutet verselbständigt sich Xeramel...ja, man weiß nicht viel über ihre Einstellung, aber da der Datenaustausch ihr so gut tut, wird ihr daran gelegen sein, den Kontakt mit der Sphäre aufrechtzuerhalten. Egal welche Pläne Aneste und andere mit der ESOX haben.


    Berglen war für Ugron schon immer ein Vertrauter, dachte ich zumindest. Anscheinend hält Ugron es für nötig, das Berglen aber noch einmal zu versichern. Schade, dass der Dialog an der Stelle abbrach. Ich hätte gerne noch mehr zur aktuellen Beziehung zwischen Rila und Ugron gehört. Das Kind scheint sie sehr einzunehmen.


    Korol Iljow 3.0...gibt es dann die früheren Versionen noch? Wird man komplett abgeschaltet, wenn man nichts mehr beitragen kann und besteht Perfektion wirklich nur aus Unsterblichkeit und möglichst großes Wissen? Wenn alles schon berechnet wurde und man nichts Neues mehr erleben kann, welchen Wert hat dann noch alles?

    Wie gefällt Euch der Roman bislang?

    Welche Motive interessieren Euch besonders, welche Figuren beschäftigen Euch?

    Und was erwartet Ihr Euch von der zweiten Hälfte?

    Mir gefällt der Roman ungemein gut und übertrifft aus meiner Sicht auch noch deutlich seinen Vorgänger. Könnte mit ein Grund sein, warum ich diesmal so langsam beim Lesen bin. Sonst ist es doch so schnell vorbei!

    Ach als Romantikerin würde ich mich freuen, wenn Kara und Berglen tatsächlich noch zueinander finden. Berglen ist aber deutlich älter als sie, oder? Irgendwo hatte ich was von weißer Brustbehaarung gelesen, mehr weiß ich nicht mehr dazu. *schäm*

    Zegato befindet sich so im Zwiespalt, dass es mit ihm bestimmt noch interessant wird, aber seine Schwester Aneste wurde zunehmend unsympathischer. Immerhin traut selbst Zegato ihr nicht mehr. Wer weiß, was sie sich da für Verbündete anlacht. Wenn erst einmal alle Schiffe infiltriert wurden, die ESOX eingeschlossen, dann wird sie aber dumm aus der Wäsche gucken mit ihren Augenimplantaten.

    Die Rote Familie darf auch gerne nochmal vorkommen. Immerhin haben wir Rila und Ugron in "Feuer der Leere" so lange begleitet.


    Dieser Roman könnte einen Abschluss liefern, dass man sich einen Band 3 auch nicht mehr ganz vorstellen kann. Wenn das Imago-Projekt komplett "freundlich gesinnt" ist und der Menschheit alles Wissen zur Verfügung stellt, dann wären die Giats doch kein Problem mehr und die Menschheit gerettet. Aber vielleicht wären dann manche Menschen an Bord auch die Raumfahrerei Leid und würden sich "auslesen" lassen?


    Ich habe etwas Sorge, dass das Imago-Projekt sich eher sehr darüber freut, mehr Speicherkapazität vor die Nase gesetzt zu bekommen. Auffällig fand ich, dass auf viele Fragen Zegatos keine Antwort von der Sphäre kam. Ich glaube nicht, dass die Antwort beim Datentransfer einfach "hinten über gefallen" ist.

    Was ich immer noch nicht verstanden habe, ist der Angriff im Rotraum. Hat die Sphäre wirklich so einen Präventivschlag nötig? Dazu hoffe ich im Weiteren auf eine Erklärung.


    Tja, was denkt Ihr? Hat Arquila einen Auftrag ausgeführt, der sich auf Kitagas Ableben bezieht?

    Das war auf jeden Fall mein erster Gedanke. Auf jeden Fall freut sie sich schon auf ihre Bestrafung. :sabber:

    Und die Spinnen mit Hüten auf dem Kopf fand ich schon spannend.

    Haha, die Vorstellung hatte ich auch! Habe es aber dann extra nochmal gelesen. Die Zylinder befanden sich doch nur auf den Körpern, nicht auf dem Kopf. Spinnen mit Lasern aufm Rücken, das hätte wohl auch von Dr. Evil stammen können. xD

    Dabei scheint Xeramel wohl eher der Schlüssel dazu zu sein.

    Ooohja! Xeramel wird mehr und mehr wieder in die Realität zurückgeholt. Ich denke, da werden sich alle noch umschauen, weil sie mit ihr und ihrem Einfluss nicht rechnen und sie viel zu häufig nur als Medium gesehen wird. Wer weiß, ob sie nicht nachher den Ton angibt und die Gespräche mit der Sphäre führt, wie sie allein es für richtig hält.

    Ich sehe auch keine Gefahr von Mutter ausgehen. Ich hoffe, dass Mutter intelligent genug ist, um unterschiedliche Meinungen zuzulassen und daraus eine Meinung nach mehr Gesichtspunkten bilden zu können. Wenn jemand mal nicht so viel Zuneigung ihr gegenüber aufbringt, dann sieht sie das vielleicht wie bei einem rebellierenden Teenager. Sie hat ja nun auch schon viele Menschenleben begleitet und weiß sicher, dass es mal dazu kommt, dass einer ihrer Schützlinge sich nicht ganz wohl bei ihr fühlt. War bei den ersten Menschen, die sie aufnahm, gewiss doch auch schon so.

    Najo, jetzt muss ich mir keinen Kopf mehr darum machen, ob ich Macro mag oder nicht. Und Kara wird schon über ihn hinwegkommen. Diese körperliche Nähe, die sie braucht, könnte Berglen als potentieller Partner ja nicht gerade bieten. Vielleicht würde aber genau das sie in eine neue Art von Beziehung starten lassen, die dann auch etwas länger hält.


    Berglen tat mir bei Ugron echt Leid: Eine Bemerkung und Ugron hält ihm direkt nen Vortrag. xD Mir hat aber der kleine Exkurs gefallen.

    Dass es sich bei den schwarzen Türmen um Kabel handelt, darauf bin ich nicht gekommen. Dabei kam es einem ja immer seltsamer vor. Die Türme, die so komisch schief aus dem Eis ragten.

    Bei der Rettungsaktion hatte ich nicht damit gerechnet, dass die Frau wirklich noch heil aus der Sache rauskommt. War auch ganz schön viel Risiko für eine Person.


    Zegato hängt zwischen den Stühlen, steht aber zumindest zur Zeit mehr auf Seite der Befreier, wohl auch um seine Schwester nicht zu verraten. Da kommt er nicht so schnell raus, selbst wenn er es wollte. Mit seiner Weitergabe an Informationen wird er sich bestimmt noch in Schwierigkeiten bringen. Würde mich nicht wundern, wenn Kara irgendwas bemerkt und dann wird es spannend, wie ihre Reaktion ausfallen wird.


    Azrel war auf ihrer Spur, ok, aber Macros Tod sorgt ja wirklich nur für mehr Schwierigkeiten durch mehr Untersuchungen und wie man die Drohung ja schon hörte: umfangreiche Einschränkungen. Damit hat Aneste es doch den Befreiern nur noch schwerer gemacht. Sie sollte dringend ihre Prioritäten richtig setzen und Langzeitziele nicht aus dem Auge verlieren, sonst hat es sich mit den Befreiern schnell erledigt.


    Die Sorge vor einer Fremdsteuerung durch einen Zentralcomputer, dass man nicht mehr man selbst ist, sollte man aber auch mal so betrachten: Werden wir denn nicht durch Hormone gesteuert und durch unsere Umwelt, unsere Ernährung beeinflusst? Kann man nicht auch durch zB Vitaminmangel jemand komplett anderes sein? Meine Schwiegermutter hat keine Schilddrüse mehr und bei falscher Dosierung ihrer Tabletten ist sie hyperaktiv oder lässt sich total hängen.


    Aneste hasst also. Hass ist eines der stärksten Gefühle, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Also sind die "Maschinen-Ideologen" wohl nicht gefühlskalt ... Die Überwindung der Körperlichkeit ist für sie nicht gleichzusetzen mit dem Abstreifen von Emotionen. Vielleicht gilt sogar das Gegenteil: Wenn man Anestes Erinnerungen an die Zeit anschaut, als der Zentralcomputer noch herrschte, dann denkt sie an ätherische Erlebniswelten im virtuellen Raum, die der Geist staunend durchschwebt.

    Sie sind vielleicht nicht gefühlskalt, aber können mit ihren Gefühlen vielleicht schlechter reflektieren. Sie lassen sich noch nicht per Emotions-Chip ausschalten.^^ Eventuell führt es zu eher extremen Gefühlen wie Hass.

    Würde mich natürlich interessieren, wie viel du zum Imago-Projekt schon im Kopf hattest, als du "Feuer der Leere" geschrieben hast. Hier war ja schon zu lesen, dass du beim Rotraum eben schon daran gedacht hast, dass während der Reise ein Angriff möglich sein sollte. Auch in Bezug auf die Auswahl der Charaktere wäre es interessant, ob du zum Beispiel Berglen schon als wichtigen Charakter für Band 2 gesehen hast.

    Wird es eigentlich eine Trilogie oder hast du erstmal nicht vor, die Geschichte weiterzuschreiben?