Beiträge von Ulrike Günkel-Kohl


    ( ... ) Vielleicht baut sie darauf, dass die Liebe der beiden groß genug ist, um die Beziehung weiterführen zu können, wenn die beiden (vor allem Claire) gezwungen werden, klar Schiff zu machen. Ist nur so ein Gefühl, könnte natürlich auch sein, dass Valérie es wirklich nicht wusste, glaube ich nur irgendwie nicht...


    Damit hätte sie sich aber auf sehr dünnes Eis begeben, denn so etwas kann leicht schiefgehen, zumal sie Sebastian noch gar nicht kennt. Würde sie ein solches Wagnis eingehen? Schließlich wird sie ihrer Nichte kaum schaden wollen.



    ( ... ) irgendwie glaube ich auch, dass sie am Ende mit ihrem Postmann zusammen kommt. Denn Kunst kann man auch in der Heimat machen und dort fühlt sie sich ja schon sehr wohl bzw. passt sie einfach auch sehr gut hin.


    So ist es. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie wieder zurückgeht, um die Geschichte mal weiterzuspinnen. In Paris wird alles sehr aufregend werden, klar, aber Maelys braucht auch einen stabilen, verlässlichen Hintergrund. Den kann ihr der Postbote geben, dem sie, auch da bin ich sicher, treu bleiben wird.



    Jedenfalls kam mir bei dem Leuchtturmwärter, der sich so abweisend verhielt der Gedanke, dass dieser vielleicht das Bild zwar verschickt hat, aber dies auf Wunsch der Mutter getan haben könnte, weil er die Kontakte hatte und die Mutter nicht mehr länger mit ansehen wollte, wie sich Maelys für sie "aufopferte", anstatt in die Welt hinauszugehen. Und weil der Alte eben die Mutter nicht verraten wollte, hat er so abweisend und kurz angebunden Claire gegenüber reagiert, damit er nicht am Ende doch noch aus Versehen die Sache verrät. ;)


    Hatte er Kontakte zur großen Kunstszene? Mir kam das eher so vor, als wäre er ein Hobbymaler. Und dann ist er ja auch eher ein Einsiedler, der es nicht so mit seinen Mitmenschen hat.
    Doch dass die Mutter ihre Finger im Spiel hatte, ist schon eine Möglichkeit.


    ( ... ) Denn die Frau ist sicherlich selber schuld, weil sie ihn mit ihren Reizen per se dazu aufgefordert hat usw., lauter solche Ausreden, die gerne bei entsprechenden Männern beliebt sind.


    Eine Sichtweise, die die Jahrhunderte überdauert hat und auch heute noch in all zu vielen kranken Hirnen präsent ist!



    Ohja, in den Stricken des Teufels soll er sich verfangen, die Pest bekommen und im Fluss ertränkt werden.


    Genau - und möge der Sack, in den sie ihn stecken, voller gifiger Schlangen sein! >:(


    ( ... ) Toll, dass er Gwens ehemalige Arbeitgeberin aufsucht und mit ihren Connections in die Wege leitet, dass Claire ihren Abschluss nachholen kann.


    Diese Art, einen Studienabschluss zu erhalten, ist so ziemlich das einzige, womit ich ein wenig hadere, denn den hätte sie auch auf dem ganz normalen Weg nachholen können!



    Ist es so, dass Yvonne den Unfall und die Verletzung nur vorgetäuscht hat?? ( ... ) Haben die beiden den Krankenhausaufenthalt nur eingefädelt, um ihre Familie zurückzuholen?


    Davon gehe ich mal aus! Wobei Freund Zufall auch eine Rolle gespielt haben mag. Ich stelle mir das in etwa so vor, dass Yvonne zwar einen Fahrradunfall hatte, dass sie sich dabei aber weiter nichts getan hatte. Sie geriet an Doktor Leroux, der sehr bald schon merkte, dass Yvonnes Probleme auf einem anderen Gebiet lagen. Na - und dann nahmen die Dinge ihren Lauf....



    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen! Ein „Wohlfühlroman“, aber nicht kitschig und oberflächlich, sondern unterhaltsam und humorvoll geschrieben in einer wundervoll bildhaften Sprache. Und durchaus mit Tiefgang. Und Realtiätsnähe erwartet man hier nun wirklich nicht.


    Genau diesen Eindruck hatte ich auch, vom ersten Kapitel an. Ich bin wirklich froh, diesen Roman gelesen zu haben, gerade in dieser dunklen Zeit, in der sich, zumindest da, wo ich wohne, die Sonne einfach nicht blicken lassen wollte. Sowas kann einem schon aufs Gemüt gehen - da war der Roman hier genau die richtige Medizin! :)

    Wie im Märchen fügen sich all die Schwindeleien und die Verwicklungen, die Claire/Gwenaelle mit deren Aufdeckung heraufbeschworen hat, zu einem guten Ende!
    Ich freue mich, dass nicht allzu dick aufgetragen wurde, wobei die Möglichkeit, die Claire geboten wird, nämlich auf für deutsche Verhältnisse bemerkenswert unkonventionelle Art und unter Zudrücken beider Augen ihren Studienabschluss doch noch in sehr kurzer Zeit nachzuholen, haarscharf an der Grenze war.


    Es hätte gewiss eine pragmatischere und weit realistischere Lösung geben können: Claire schreibt sich ganz ordnungsgemäß an der Universität ein, studiert ihre Kunstgeschichte wie die anderen Studenten auch und macht dann ihren Abschluss.
    Oder berufsbegleitend hätte sie auch ein Fernstudium machen können, das für Leute wie sie schließlich konzipiert wurde ( und in dem nach meinem Dafürhalten junge Leute, die gerade das Gymnasium absolviert haben, nichts zu suchen haben, was aber für diese Zielgruppe, wie ich zu meinem Erstaunen beobachte, immer attraktiver wird...)
    Doch gut - es ist ein Märchen! Und die Lösung, die sich Marguerite, Madeleine und der gute Sebastian haben einfallen lassen, passt da natürlich viel besser als der herkömmliche, beschwerlichere und entschieden langweiligere Weg...


    Ansonsten gab es wieder eine Reihe herrlicher, skurril anmutender Szenen, die mir viel Vergnügen beschert haben, wie die Kündigung, die einfach nicht an ihre Bestimmung geraten wollte oder Claires Entschluss, nachdem es ihr gelungen war, ihr Schreiben Sebastian doch noch in die Hand zu drücken, es sich wieder zurückzuholen. Alles konnte ich mir bildlich und in den buntesten Farben vorstellen, und so hatte ich dann meinen Spaß daran!


    Doch der Clou war dann das letzte Kapitel, dessen Anfang ich zweimal lesen musste, um wahrhaftig zu erfassen, was da hinter den Kulissen vorgegangen war. Unglaublich!
    An eine glückliche Fügung hatte ich bei dem Fahrradunfall geglaubt, den Claires Mutter mit beiden Händen ergriffen hatte, um sich ihre Familie zurückzuholen. Doch stimmte nur letzteres - den Fahrradunfall gab es gar nicht, das gebrochene Bein ebensowenig, wenn ich das, was das Schlusskapitel da offenbart, richtig verstanden habe!?
    Demnach hatte Yvonne einen vorgefassten Plan, und Doktor Leroux hat dabei mitgespielt. Wobei mir keineswegs klar ist, wie genau sich dieses Komplott abgespielt hat. Doch das ist auch gar nicht so wichtig.
    Entscheidend ist, dass Yvonnes Rechnung aufgegangen ist und sie nicht nur ihre beiden Töchter versöhnt und der Jüngeren den Weg in eine ihr bestimmte Zukunft ermöglicht hat, sondern darüber hinaus auch ein persönliches Glück mit einem überaus sympathischen Mann gefunden hat. Zwanzig Jahre der Trauer, in der auch Yvonne ihren Teil dazu beigetragen hat, dass Gwenaelle nicht mehr zurückgefunden hat, sind nun endlich vorüber und das Leben beginnt neu für die sicher nicht mehr junge Frau. Das ist ein schönes und hoffnungsvolles Ende auch für sie, nicht nur für ihre beiden Töchter.


    Auch das Rätsel, wie "Die Wolkenfischerin" nach Paris gelangt ist, wird aufgelöst: da hat Yvonne doch tatsächlich ihre gesamten Ersparnisse dem schlitzohrig-sturen Leuchtturmwärter in den Rachen geworfen, um ein Geschenk ihrer Tochter zurückzukaufen! Sie muss ja sehr überzeugt von Maelys' Talent gewesen sein, und zudem sehr entschlossen, dass ihre Tochter etwas aus sich macht.
    Obwohl wir nur eine Ahnung davon haben, welche Rolle Valerie bei dem Komplott zum Zwecke der Familienzusammenführung gespielt hat, vermute ich, dass sie doch zumindest bei dem zu verschickenden Gemälde die Hände im Spiel gehabt hat, denn wer hat mehr Ahnung als sie, wohin man sich damit zu wenden hat?
    Aber so genau weiß man's nicht - und damit kann ich auch sehr gut leben, denn so lässt der wirklich bezaubernde Roman, den ich, ich betone das auch im allerletzten Abschnitt noch mal, mit großem Vergnügen gelesen habe, noch Spielraum zum Weiterdenken und damit die Möglichkeit, noch länger bei der Wolkenfischerin und all den übrigen so liebenswerten Akteuren zu verweilen!


    Mh, ich hab mir das jetzt auch noch mal durchgelesen. Schon komisch, aber ich vermute das in Sophias Träumen alles miteinander verbunden wird. Reales , sowie auch ihre innersten Wünsche.


    Kessis Erklärung scheint mir sehr plausibel zu sein. Dennoch bleibt die Möglichkeit, dass die Mutter wusste, wie das Buch zu codieren war! Obwohl wir wenig von ihr wissen, weist das, was gelegentlich über sie gesagt hat, auf eine kluge Frau hin. Und - war ihr Vater nicht der Schulmeister von Pirna?


    Ja, dass das Stadtschwein immer wieder eine Rolle spielt, find ich auch witzig ;D


    Tetzel und das bissige, bösartige Stadtschwein passen wie die Faust aufs Auge! Ich mag dieses Schwein, vor dem alle einen Heidenrespekt haben - aus der Ferne freilich, denn begegnen möchte ich ihm nicht...



    Du hast recht, Maria ist freier als Sophia, muss aber deutlich mehr kämpfen, um sich einigermaßen durchschlagen zu können.


    Wer würde aber, aus heutiger Sicht gesehen, nicht doch lieber mit Maria tauschen wollen als mit Sophia, frage ich mich! Ich müsste da nicht lange überlegen.... :)


    ( ... ) Am Anfang des Abschnitts war ich froh, dass Sophia Wolf so gut bei Katrinas Hinrichtung beobachtet hat und sie die richtigen Konsequenzen daraus gezogen und ihm eine Abfuhr, was die Verlobung angeht, erteilt hat.


    Auf genau so etwas hatte ich die ganze Zeit gehofft, da ja klar war, dass Sophia keineswegs auf den Kopf gefallen ist. Und schließlich ist es zu meiner Genugtuung auch eingetreten.



    ( ... ) Meine bange Frage war, wird auch er Sophia letztendlich die Entscheidung überlassen oder würde er auf eine Verbindung zu dem Stadtschreiber drängen, weil das aus seiner Sicht eine ausnehmend gute Partie für seine Nichte darstellen würde?
    ( ... ) Und nun stelle ich mir natürlich die Frage, wie wird der Vormund nach Niklas' Tod entscheiden, wenn nur noch Schumann als williger Kandidat in Frage kommt?


    War der Leipziger Onkel nicht ein ganz umgänglicher Mensch, von sanftem Gemüte ( im Gegensatz zu seinem Eheweib ;))? Also - ich sehe da berechtigten Grund zur Hoffnung, dass er keinen Druck auf Sophia ausüben wird.



    ( ... ) Es ist echt ein Kreuz mit den Standesunterschieden, dass Marten und Maria deswegen nicht zusammenkommen können.


    Wobei ich hier glaube, dass es eher Maria ist, die Marten eine Absage erteilt hat. Marten, so schätze ich ihn ein, macht sich nicht so viel aus den Standesunterschieden.


    Der einzige winzige Trost an der ganzen Geschichte ist, dass es Kunz ebenfalls erwischt hat.


    So sieht es wenigstens aus! Doch habe ich das Gefühl, dass der Kerl sieben Leben hat und durchaus imstande ist, noch eins draufzusetzen. Da sind ja noch gut und gerne hundert Seiten zu lesen....



    Ich hoffe jetzt, dass Sophia Schumann gegenüber deutlich misstrauischer wird, wenn er nochmal um ihre Hand anhalten wird, denn eines ist klar, ein Unfall war das diesmal eindeutig nicht – Schumann hat somit sein Ziel nicht erreicht, dass Niklas' Tod wie ein Unfall aussehen sollte.


    Hier bin ich guter Hoffnung! Die Abfuhr, die Sophia dem Schleimer Schumann erteilt hat, war eine eindeutige. Sie ist niemand, der Rückzieher macht.


    Mit Deiner Antwort auf die Frage, ob Anstiftung zum Mord auch geahndet wurde, hast Du meine letzte Hoffnung begraben, dass Kunz gegen den Stadtschreiber aussagt! Ihm hätten sie eventuell mehr geglaubt als Katrina! ( ... ) Ich suche noch immer nach einer Möglichkeit, Schumann seiner gerechten Strafe zuzuführen... und mir fällt nix ein! :'(


    Warum sollte er nicht gegen Schumann aussagen, wenn man seiner habhaft wird ( ich glaube wirklich nicht, dass dieses Unkraut mit Niklas zusammen untergegangen ist! )? Unter der Folter würde er gestehen.
    Und Katrina - hat sie eigentlich jemals Schumann beschuldigt? Oder hat sie die ganze Zeit über das, was sie unter ihm zu erleiden hatte, geschwiegen? Hat man sie überhaupt nach dem Vater des Kindes gefragt?

    Die unmenschliche Hinrichtung der armen Katrina, für die ich keine Worte vor Abscheu über das finde, was Menschen einander anzutun imstande sind, hat ein Gutes ( sofern in einem solchen Zusammenhang davon überhaupt die Rede sein kann ): Sofia, die Schumann, denjenigen also, auf dessen Konto das Schicksal Katrina ging, ungesehen beobachtet hat, erkennt, wer sich wirklich hinter der glatten Fassade verbirgt und nimmt Abstand von ihm als zukünftigen Ehemann. Dabei fiel mir ein Stein vom Herzen.
    Doch wird es nun nicht besser, denn Schumann verfolgt Niklas, der durch die unerwartete Erbschaft zu einem bescheidenen Wohlstand kommt, mit seinem Hass und macht ihm nicht nur das Leben schwer, sondern lässt ihn von dem völlig moralfreien Subjekt Kunz am Ende umbringen!
    Ja, der fünfte Abschnitt endet mit einem Paukenschlag - und ich möchte gerne glauben, dass Niklas den Sturz ins Wasser überlebt hat, halte es aber für unwahrscheinlich, so schwer verletzt wie er offensichtlich war.
    Eine furchtbare Entwicklung der Dinge, eine Katastrophe für Sophia, deren Zukunft mit Niklas für sie so klar, so sicher, so selbstverständlich war.


    Noch aber ist der Roman nicht zu Ende, knappe hundert Seiten liegen noch vor uns, auf die ich mit einiger Beunruhigung blicke und gleichzeitig mit der Hoffnung, dass Schumann sich irgendwie und möglichst bald selber entlarvt vor den Augen der Ratsherren, die so große Stücke auf ihn halten.
    Nach Katrinas Schicksal, für das Schumann sich nicht im Geringsten verantwortlich fühlt, müsste nun die Höchststrafe für ihn kommen, müsste er in den Fallstricken des Teufels erhängen. Doch Typen wie dieser Schuft kommen in der Regel ungeschoren davon, werden keiner irdischen Gerechtigkeit zugeführt. Es steht zu befürchten, dass Schumann weiter nichts geschehen wird, dass er aber noch reichlich Gelegenheit haben wird, sich an Sophia für die Zurückweisung seiner Person zu rächen.


    Und schließlich müssen ja noch die Morde an dem Tischler und dem Seiler aufgeklärt werden! Bockewirths Mörder war - ich glaube, das wissen wir doch ziemlich sicher - Kunz. Zumindest hat er es Schumann gegenüber zugegeben. Noch immer halte ich meine Theorie vom großen Unbekannten aufrecht, wiewohl auch Weyners Tod nicht auf jenen zurückgeht, sondern eindeutig ein Unglücksfall war.


    Und da "das Buch" wieder ins Zentrum der Handlung rückt, ist davon auszugehen, dass in ihm der Schlüssel für die Geschehnisse in Pirna, die ich hier mit Spannung verfolge, liegt.
    Interessant ist Sophias Idee, eine Frau könnte bei dem Verfassen dieses rätselhaften Werkes beteiligt gewesen sein, wenn wahrscheinlich auch nur als diejenige, die die Zeichnungen so meisterhaft ausgemalt hat. Niklas war jedenfalls sehr begeistert von den Farben und ihrer Komposition.


    Noch immer kann ich mir keinen rechten Reim auf das Buch machen. Ja, es soll um ein Rezept gehen, mit dem man ewiges Leben erlangen kann, wenn Bruder Johannes keinen verwirrten Unsinn gebrabbelt hat. Aber ansonsten regt sich meine Phantasie nicht. Da ist irgendetwas, das ich, das wir, die wir den Roman lesen, das auch Sophia, der Magister und wer sonst noch von dem Buch weiß, übersehen haben....
    Die letzten hundert Seiten werden das Rätsel hoffentlich auflösen! Oder wird es etwa doch mit in den zweiten Band genommen?

    Geht's noch?


    1. Ich habe auch einen Job, Familie und Freunde, meinen Sport und Termine verschiedener Art.
    Ich bin kein Vorprescher, wenn ich mich an die Regel "1 Abschnitt am Tag" halte und du erst später einsteigst.


    2. Ich lese alle Einträge nach meinen und kommentiere auch einige.
    Und die Diskussionen, bzw. ein Austausch geht doch jetzt erst los, wenn nach und nach alle einsteigen.


    Vor allem mit der Frage "Geht's noch?" habe ich meine Probleme! In der Tat: "Es geht noch"!
    Hätte ich gewusst, dass ich mit meiner Kritik solche Reaktionen auslöse, hätte ich sie ganz gewiss NICHT angebracht. Zum Glück lernt man immer dazu im Leben!

    Als ich vorhin gesehen habe, dass bereits zum dritten Abschnitt geschrieben wird - und heute ist erst Montag, die Leserunde, bei der sechs Abschnitte gelesen werden sollen, geht noch bis nächste Woche Donnerstag/Freitag! -, möchte ich anmerken, dass mir das hier entschieden zu schnell geht und mich unter Druck setzt. Es ist widersinnig, dass einem ein "Hobby" Druck macht!
    Ich muss Vollzeit arbeiten und habe daneben noch meine Familie und andere Verpflichtungen. Ich mag weder Euer Tempo mithalten noch mich von den Vorpreschern hetzen lassen. Das Argument, es sei doch nicht schlimm, wenn man nicht so mitkommt, stimmt nur zur Hälfte. Denn die allermeisten, die zwei, drei Abschnitte weiter sind als die Nachhänger, sehen voraus und nicht zurück. Diskussionen? Spärlich! Dann kann ich auch für mich alleine lesen....


    Vielleicht waren es gar nicht so sehr die finanziellen Forderungen... Wenn Chris einen Hinweis bekommen hat, hat er Kathrin womöglich mit seinem Wissen um die Dokumente konfrontiert? Könnte es sein, dass das die alte Dame derart aus dem Gleichgewicht gebracht hat?


    Oh ja, das könnte sehr gut möglich sein - und ist jetzt auch für mich der eigentliche Auslöser für Kathrins Schlaganfall!

    Findest Du? Bislang tritt mit Landmann eher als ein Mann, der seine Position vor allem zu Sex nutzt, vor. Für mich trat eher sein Stellvertreter Ernst Bader als eiskalter "Mediziner", der 150%iger Nazi ist, in den Vordergrund.


    Ja, das finde ich schon. Schließlich war Landmann Baders Chef und hat, sollte er tatsächlich nicht selbst an der Ermordung seiner Schutzbefohlenen beteiligt gewesen sein ( was ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht glaube ), die Verbrechen doch billigend in Kauf genommen.
    Dann dachte ich weiter, denn da gibt es ja schließlich die Dokumente, die sich in Kathrins Besitz befinden und die, so vermute ich, direkt etwas mit der Euthanasie zu tun haben. Von wem sollte Kathrin diese bekommen haben? Von Bader sicher nicht.

    Das würde ich nicht unterschreiben. In den 90ern habe ich ein Praktikum in der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen gemacht und spätestens da begriffen, wie unglaublich viele Täter davongekommen sind.


    Da hast Du mich falsch verstanden, dubh. Meine Aussage bezog sich auf den Ort der Gerichtsbarkeit, ( sprich alle, denen der Prozess gemacht wurde ) denn dass sehr viele Naziverbrecher davon gekommen sind, weiß ich sehr wohl.


    Rebecca, seine beste Freundin, ist Computerspezialistin. Jedesmal, wenn ich davon lese, dass Handys, PCs so einfach gehackt werden können und das die betreffende Person damit lückenlos überwacht werden kann, graut mir vor diesen technischen Helfern!


    Und leider ist das keine Erfindung und beileibe auch keine Übertreibung - wie wir aus einer gemeinsamen Brandhorst-Runde zur Genüge wissen! Die Realität und die rasend schnelle Entwicklung auf diesem Sektor übersteigt noch unsre kühnsten Phantasien. :o


    ( ... ) Doch ich denke, da diese Greueltaten in Griechenland stattfanden, wären sie doch bestimmt auch dort gerichtet worden.


    Angehörige der Wehrmacht oder der SS, die sich Gräueltaten zuschulden kommen ließen? Nach dem Krieg wurden die allermeisten von denen doch hier in Deutschland vor Gericht gebracht.
    Und als der Krieg dann vorbei war, waren die deutschen Mörder aus Griechenland längst verschwunden.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    Dani79

  2. Dienstag, 10. Juli 2018, 21:40 - Dienstag, 24. Juli 2018, 22:40

    odenwaldcollies

  3. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 29. Juli 2018

    Caren

  4. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    odenwaldcollies