Beiträge von Andreas Brandhorst

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    Heimfinderin: Eine "Detritusschale" existiert tatsächlich, bei unserem Sonnensystem in Form des Kuiper-Gürtels und der Oortschen Wolke. Solche "Schalen" bestehen aus Millionen und Abermillionen von kleinen Fels- und Eisbrocken, die aus der Entstehungszeit des Sonnensystems stammen und sich weit draußen befinden, am Rand des Systems.


    Was Mutter Krirs Schiff und die anderen Wesen betrifft: Die Bilder hatte ich ziemlich klar im Kopf - es war allerdings problematisch, sie dem Zeichner zu vermitteln und in ihm die gleichen Vorstellungen zu wecken. :)


    Das mit den Verbindungsfäden usw. erkläre ich hier nicht, denn es gibt später noch Textstellen in "Diamant", die genau darauf eingehen.


    Mit "Zeitstrom" ist unsere Zeit gemeint, so wie sie für uns vergeht. Wer außerhalb dieses "Flusses der Zeit" steht, der in eine Richtung fließt, in die Zukunft, für den vergeht die Zeit anders, wie eben für die Kantaki-Piloten. Im Vergleich mit den Personen im Zeitstrom genießen sie relative Unsterblichkeit.


    Ein Generationenschiff ist ein Raumschiff, das nicht mit Überlichtgeschwindigkeit fliegt, also viele Jahre, Jahrzehnte oder Jahrtausende braucht, um ferne Sterne zu erreichen. Deshalb wechseln sich über so lange Zeiträume die Generationen an Bord einander ab: Menschen werden geboren, führen ihr Leben und sterben im Alter. Erst ihre Urururenkel erreichen schließlich das Ziel.


    @ Kati: Fremde Wesen, fremde Namen ... :) Es stecken durchaus Muster hinter den Namen, zum Beispiel bei den Kantaki und bei den Horgh.


    Ein "Planetenfresser" ist eine Waffe, eine Art Bombe, die auf und in einem Planeten nukleare Kettenreaktionen in Gang setzt, die die ganze Welt gewissermaßen verbrennen.


    Es schadet übrigens nicht, beim Lesen in der Chronologie nachzusehen, denn sie endet ja mit dem Anfang des Buches - es werden also keine Überraschungen vorweggenommen.


    Viel Spaß beim weiteren Lesen wünscht euch allen
    Andreas Brandhorst

    Hallo, Jaqui,


    das Projekt Doppel-M spielt noch eine wichtige Rolle, aber vor allem im nächsten Roman, in "Der Metamorph". Und Leute, die glauben, mit Geld alles kaufen zu können, gibt es leider viel zu viele ... Valdorian hat da noch einen langen Lernprozess vor sich ...


    Die Kantaki hindern andere Völker nicht daran, eigene interstellare Raumschiffe zu bauen - sie geben ihnen nur nicht die notwendige Technik dazu (in dieser Hinsicht sind auch die Horgh recht egoistisch). Als ich sie "lieb" nannte, meinte ich ihr sanftes Wesen; in ökonomischer Hinsicht denken sie durchaus an den eigenen Vorteil.

    Hallo, Kati,


    also, wenn ich selbst schreibe, lese ich nebenbei nichts, denn das würde mich vom eigenen Text ablenken, oder schlimmer noch: Der fremde Schreibstil könnte auf meinen eigenen abfärben. Abgesehen davon lese ich gern historische Romane, zum Beispiel "Dschingis Chan" von C.C.Bergius (eine Hommage auf diesen Roman findet sich in "Feuerträume") und intelligent gemachte Thriller. Natürlich kommt auch die SF nicht zu kurz, von Autoren wie Simmons, Hamilton usw.


    Nein, die Kantaki-Reihe wird mit "Feuerträume" nicht abgeschlossen sein, wohl aber die große Geschichte, die mit Diamant begann. Ich habe vor, weitere Kantaki-Romane zu schreiben, aber nach dem 3. Teil der Graken-Trilogie möchte ich erst einmal was anderes machen. Und ja, du hast Recht, es ist schon ein komisches Gefühl, eine Geschichte von mehr als viertausend Manuskriptseiten zu Ende zu bringen. Ich bin sehr zufrieden damit ... :)

    Hallo, alle miteinander!


    Auf die Fragen ist Sandhofer ja schon gut eingegangen. Meine Güte, ich kann mir vorstellen, dass so ein SF-Buch schwer zu lesen ist, wenn man sich mit Science Fiction überhaupt nicht auskennt. Ich finde es toll, dass du einen Versuch wagst, Heimfinderin! Mit den Höhlen hast du übrigens Recht. "Subplanetar" bedeutet unter der Oberfläche. Die Kantaki leben in ausgedehnten unterirdischen Höhlensystemen, die sie manchmal auch "Nest" nennen. Und Jaqui: Die Kantaki sind zwar insektoid - sie sehen etwa so aus wie große Gottesanbeterinnen -, aber eigentlich auch sehr lieb. :-*

    Hallo, alle zusammen.


    freut mich, hier bei euch zu sein. Das mit den Diskussionen geht ja gleich richtig los ... :) Um sofort auf die ersten Fragen einzugehen: Die Arbeit an der Chronologie war sehr intensiv und hat einige Monate gedauert, der Roman hat mich dann ein Jahr beschäftigt und ist mehrmals geändert und umgeschrieben worden. Das Thema und einige Einzelheiten hatte ich zuvor seit mehreren Jahren im Kopf, aber als es dann ans Ausarbeiten ging, wurde manches anders, und viele andere Dinge kamen hinzu.


    Was die zweite Trilogie aus dem Kantaki-Universum betrifft: Sie lässt sich unabhängig von der ersten lesen, hängt aber mit ihr zusammen. Eigentlich sind alle sechs Romane zusammen eine große Geschichte, über viertausend Manuskriptseiten lang - und in diesen Tagen schreibe ich an den letzten Seiten des letzten Romans, "Feuerträume".

    @ Sandhofer (und alle anderen): Das mit dem Du ist völlig in Ordnung. :)


    Ich bin wahrscheinlich Anfang Juni weg, und vielleicht im Herbst noch einmal. Aber ich habe immer das Notebook dabei und kann mich überall einloggen. Legt den Termin also ruhig so fest, wie er euch am besten passt.


    Liebe Grüße an alle :winken:


    Andreas Brandhorst
    http://www.kantaki.de