Beiträge von Doscho

    So, ich bin nun auch endlich weitergekommen, die ersten drei Kapitel des Abschnitts sind gelesen :-)


    Corren und Shur sind endlich in Skargakar angekommen - und sofort wirkt bei mir alles vertraut und ich fühle mich an den Drachenjäger erinnert. Die Szene mit den beiden im Wirtshaus, die vergeblich versuchen, bei jemandem anzuheuern, hätte so eins zu eins auch im Drachenjäger stehen können, Lian ging es da ja einst ähnlich.

    Lustig fand ich auch die Anspielung auf Seite 105 und 106 :-D Corren scheint die Handlung vom Drachenjäger nicht zu kennen :-D

    Dann ein überraschender Szenenwechsel in Kapitel 9: Grimmeisen und Orsa sind ja mal zwei höchst unsympathische Schlägertypen, die nur auf Ärger aus sind und sich in dementsprechend zwielichtigen Vierteln aufhalten. Shai'dana ist mir, ähnlich wie einst Hanon'ka, sofort sympathisch, das muss an den Sidhari liegen ;-) Die Truppe habe ich wohl nicht zum letzten Mal gesehen...

    Die Drachenjagd erinnerte mich viel zu sehr an die Walfischjagd und so bin ich gar nicht mit den Personen warm geworden.

    Naja, das sollte es ja auch - als Adaption des Moby Dick-Themas...


    In all meinen Rollenspielen lernen meine Personen auch immer das Schlossknacken und Schleichen zuerst, damit Diebeszüge schnell gemeistert werden können. Also, ich sympathisiere eigentlich immer mit den Dieben


    Witzig, dass bei jedem, der Rollenspiele spielt, die Präferenzen woanders liegen. Ich bin eher der defensiv eingestellte Typ, also finde ich Heilerfiguren oder sogar Wiederbeleber immer am Besten. Alchemie finde ich auch immer super, einerseits, weil ich gerne crafte, andererseits, weil man da meist auch schnell Rezepte für Heiltränke bekommt :-D


    Oh ja, der andere Dieb wirft Fragen auf. Ich bewundere gerade eure Theorien dazu, mir ist bisher keine Idee dazu in den Kopf gekommen. Aber ich mag die Idee, dass jemand Corren helfen wollte und den Dieb deswegen zur Strecke gebracht hat. Ein heimlicher Verbündeter? Oder will er nur Corren mehr oder minder für seine Zwecke einspannen, um ihn am Ende einer erfolgreichen Expedition den Schrein abzunehmen?


    Beides sind plausible Theorien - die erste würde eher für den "blinden alten Mann" sprechen, die zweite eher für Orashanos. Es wurde bei unserer Diskussion auch erwähnt, dass Shur beim Überfall des Sidhari nicht da war, was auch dafür spricht, dass er in die ganze Sache verwickelt sein könnte...

    Aber ich war der Meinung, dass da irgendwann auch ein blinder Alter Lian über den Weg läuft! :nachdenk: Aber leider habe ich bei schnellem Durchblättern nichts gefunden. Ich war aber auch der Meinung wir hatten das bei der ersten Leserunde auch kurz thematisiert, ob der Alte noch eine Rolle spielen wird mit der Anspielung, dass es evtl. in anderen Romanen so wäre. :verlegen:


    Meinst du Questoi? Der war im "Drachenjäger" mal ganz zufällig da und wollte Lian davon abhalten, an Bord der Carryola zu gehen. Ob der jetzt alt und blind ist, weiß ich allerdings nicht ;-)

    Ich schreib immer Amulett, wenn ich Artefakt meine :-P Nein, ich kann mich nur entschuldigen, dass ich mal wieder Sachen völlig falsch bezeichne. Schreib einfach ein Buch von einem Drachenreiter mit einem Amulett, Bernd. Dann haben meine Verschreiber vielleicht auch ihren Sinn :-D

    Da bekomme ich auch immer Fernweh und möchte Abenteurerin werden :D

    Ja, total :-) Ich mag es, wenn es in Büchern was zu entdecken gibt und man mit dem Protagonisten die Welt erkunden kann. Und die Mischung von Fantasy und Abenteuerroman gefällt mir hier auch sehr gut!

    Ich muss aber auch gestehen, dass mir Corren in den ersten 2-3 Kapiteln nicht wirklich sympathisch war. Ein Einbruch? Na, hätte es gar keine andere Möglichkeit gegeben?

    Naja, es war auch beschrieben, dass die Mönche wohl nicht wirklich mit sich reden lassen. Da ist so ein Einbruch sogar die sanfteste Möglichkeit, die noch geht. Er hätte ja auch sagen können "Gut, dann bring' ich die halt um" und irgendwelche Leute anheuern können, die alles niedermetzeln. Aber ich schätze Corren als einen ein, der nie für die Wissenschaft töten würde. Ja, er ist verrückt und nach Kapitel vier würde ich ihn, wie gesagt, auch als größenwahnsinnig bezeichnen. Aber seine Abenteuerlust und sein Forscherdrang stecken an.


    Der Sidhari war ja ziemlich gefährlich als er die Karte geklaut hat, aber dann landete er einfach tot in einer Gasse. Was das wohl für ein Gegner gewesen sein muss? Und die Karte ist auch noch bei ihm. Da hat sicher wieder der blinde Alte seine Finger im Spiel. Vermutlich wird sich der ursprüngliche Auftraggeber des Sidhari ziemlich wundern, wo sein Dieb mit der Ware bleibt.


    An den blinden Alten hab ich gar nicht gedacht, jetzt, wo du das erwähnst, halte ich das aber für gut möglich.

    Im Kapitel 4 kommt dann auch schon der eigentliche Grund für Correns Reise - ein Amulett, das unsterblich machen soll. Nun ja. Das Thema ist jetzt nun auch nicht wirklich neu, aber es passt auch irgendwie zu Correns Forscherdrang ;-) Hier kann ich zum ersten Mal auch verstehen, dass man Corren auch nicht mögen kann, er wirkt schon leicht größenwahnsinnig.

    Orashanos ist dann wohl eine weitere Person, der man nicht über den Weg trauen sollte, allerdings glaube ich nicht, dass er den Sidhari auf Corren angesetzt hat. Das ist auch eine wirklich merkwürdige Szene, wo ich ganz bei Masuun bin - der Sidhari wird umgebracht, aber niemand stiehlt die Karte? Warum? Da bin ich auch bei der Theorie, dass hier jemand Corren helfen wollte. Oder wenigstens so tut als ob - unter dem Gesichtspunkt traue ich das auch Orashanos zu. Ansonsten: An Simnion glaube ich nicht, jetzt gar nicht mal wegen dem Streit, sondern, weil ich ihm als Akademiker nicht zutraue, jemanden umbringen zu lassen, geschweige denn, dass er es selbst tut. Und Shur ist immer noch uneinschätzbar für mich..


    Ich mag die rätselhaften und mysteriösen Einsprengsel, die das Buch hat, die machen das Ganze für mich gerade richtig spannend! :-)

    Ja, Drachenjäger heißt das gute Stück, mein Fehler - das war sicher der Hitze geschuldet. Ganz bestimmt :P


    Vermutlich ist es wirklich ein Generationending. Ich bin 1988 geboren, von daher wurde ich durch die 80er kaum geprägt (Wobei ich die Musik der 80er sehr schätze, aber die habe ich mir eher nachträglich erarbeitet - geprägt haben mich leider die 90er. Aber das ist nochmal ein Thema für sich). Mich prägen auch Kino und Film kaum bis gar nicht, ich bin auch kein Serienjunkie. Aber Videospiele haben mich schon als kleines Kind fasziniert und da sind bei mir auch Adventures und RPGs hoch im Kurs. Und so ploppte bei mir wohl sofort das Bild von Assassin's Creed auf ;-)

    Hallo zusammen und hallo an Bernd, danke für das Begleiten der Leserunde :-)


    Zeitlich gesehen habe ich das Buch mal mit dem Drachenreiter verglichen - kommt das dann hin, dass der Weltenfinder nur rund 10 Jahre nach den Ereignissen des Drachenreiters spielt? Ich habe jetzt mal den Prolog des Drachenreiters ausgeklammert...


    Da bin ich gleich beim Stichwort, der Prolog des Weltenfinders. Ich denke mal, dass das wieder die ersten zwei Kapitel sind, auch wenn der Zeitsprung auf das dritte Kapitel gar nicht so groß ist (ich habe mir den Leseabschnitt wie bei mir üblich in zwei Hälften geteilt).


    Ja, hatte ein bisschen was von Assassin's Creed das Ganze :-D An Klostermauern herumklettern und dann durch die Anlage schleichen - nur das mit dem entdeckt werden üben wir besser nochmal ;-) Ich hatte wirklich geglaubt, das erste Kapitel kommt völlig ohne direkte Rede aus, aber ein paar Murmeleien von Corren sind dann doch dabei. Und das zweite Kapitel wieder schön actionreich, ich mag das einfach immer wieder auf's neue, wie du solche Szenen beschreibst, Bernd :-)
    So, wie ich Corren aktuell einschätze, haben wir hier wieder einen interessanten und sympathischen Protagonisten bekommen. Er hat auf jeden Fall das Abenteurergen in sich, was ich schon mal sehr begrüße und ja, er geht für seine Ziele und Expeditionen weit, aber offenbar nicht über Leichen, oder zumindest nicht, wenn es sich vermeiden lässt. Ein guter erster Eindruck also bei mir :-)

    Ich schätze auch mal, dass wir von Shur und Samnion noch mehr hören werden. Shur ist momentan einfach nur da und sagt so gut wie nichts, aber ich denke, er hat als Adlatus von Corren sicher noch den ein oder anderen Auftritt. Und auf Samnion bin ich vor allem aufgrund des Endes von Kapitel 3 neugierig, da gibt es einfach zu viele Fragen, vor allem die Beziehung zu Corren und eben die Frage, was Corren wirklich in ThaunasRa vorhat. Vom Rest des Rates könnte höchstens noch Jovaal eine Rolle spielen, dem ich nicht so ganz über den Weg traue, das wäre bei mir aber aktuell eher Bauchgefühl. Der Rest des Rates dürften Statistenrollen spielen ;-)


    Ein spannender Einstieg, ich freu mich auf mehr! :-)

    Grimaldi – die Meisten dürften sich ein Bild der monegassischen Dynastie gemacht haben, welches wohl vor allem durch diverse Fernsehberichte geprägt sein wird. Wie es dieser Familie im Mittelalter erging, beschreibt dieses Buch von Catherine Aurel – ein neues Pseudonym der Autorin Julia Kröhn.


    Zugegeben: Der Beginn des Buches ist durchaus vielversprechend. Aus Sicht der fiktiven Giuditta werden die Ereignisse der Grimaldi vom Ende des dreizehnten bis zur Mitte des vierzehnten Jahrhunderts erzählt – und das mit Anzeichen von schwarzem Humor und Sarkasmus. Gute Bedingungen also für einen gelungenen Roman.


    Doch anstatt hieran anzuknüpfen folgt vor allem eines: Monotonie. Jedes Kapitel ist von Schicksalsschlägen geprägt, die das Leben und auch den Zusammenhalt mindestens eines Mitglieds der Grimaldi, ob historisch belegt oder nicht, entscheidend prägen. Dies geschieht so allgegenwärtig und erdrückend, dass die Frage, ob der Charakter sich nicht mehr von dem Schicksalsschlag erholt und schon innerlich mit dem Leben abschließt oder ob er die sprichwörtliche Krone richtet und weitermacht, völlig unwichtig erscheint. Das wäre auch schon das nächste große Problem: Ich fühlte mich keinem Charakter verbunden. Das liegt vor allem daran, dass sich die Leidensgeschichten aneinanderreihen und zu einer großen verbinden, ohne dass man wirklich unterscheiden kann. Hier stellte sich bei mir ein Pragmatismus ein, wie ich in selten beim Lesen erlebt habe. Mir waren die Leidensgeschichten einzelner Charaktere egal, das Buch lässt sich bei mir in drei Worten zusammenfassen: Jeder Charakter leidet.


    Grundlegend habe ich nichts gegen triste Bücher, im Gegenteil habe ich ja die Ansicht, dass Bücher nicht immer unterhaltend sein müssen. Dennoch hat mich das Buch hiermit auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Ein kleiner, versöhnlicher Hoffnungsschimmer, auf dem man aufbauen kann, hätte mich mit „Grimaldi. Der Fluch des Felsens“ versöhnlicher gestimmt. Hier gilt mehr denn je der Satz: Das muss man schon mögen.


    Links:


    Literaturschock

    Amazon

    Großes Bücherforum

    Lovelybooks

    So, nun bin ich mit dem Buch auch durch.


    Giudittas und Tahars Ende war so erwart- und vorhersehbar, irgendwie passte das in den Grundtenor des Buches. Dennoch hätte ich mir hier ein versönlicheres Ende gewünscht, wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer in all der Tristesse des Romans. Aber das war für die beiden nicht vorgesehen...

    Ja, irgendwie fügt es sich noch zum Guten, aber dennoch ist der roten Faden im Buch von Tragik durchzogen. Ich glaube, ich habe noch ein Buch gelesen, in dem das Glück so wenig oder nur so leicht durchschimmerte. Aber dennoch hat mir das gefallen, weil es doch wohl viel realistischer ist als die ganzen anderen rosaroten Weltentwürfe.


    Dennoch hätte meiner Meinung nach ein längerfristiges positives Erfolgserlebnis in dem Roman gut getan. Das heißt ja nicht, dass es dann gleich eine kitschige, rosarote Heile-Welt-Attitüde haben muss ;-)

    Kapitel 9 war mir persönlich wieder zu militärisch, aber vom "Endergebnis" her schön. Warum müssen manche Menschen erstmal scheitern und hinfallen, um zur Besinnung zu kommen? Aber gut, es wirkt so, als wäre Carlo mal einer, der aus seinen Fehlern gelernt hat und versucht nun, diese gerade zu biegen. Ich hoffe nur, Giuditta verzeiht ihm doch noch...

    Kapitel 8 ist nun auch gelesen - und hinterlässt mich einigermaßen verwirrt. Es ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, dass Giuditta hier Boccanegra hilft, der von sich ja behauptet, Genua retten zu wollen. Giuditta hängt ja nicht an Genua, insofern handelt sie hier ja gegen ihre eigenen Interessen.

    Überhaupt handelt Giuditta meiner Ansicht nach überhaupt nicht rational, was wohl auch an ihrem blindwütigen Rachezug liegt.


    Ich persönlich finde sein Verhalten auch eher befremdlich. Manchmal ist es vielleicht auch gesund nach sich selbst zu schauen und nicht immer nur das Wohlergehen der Familie im Sinn zu haben. Vor allem wenn die Familie so ist wie die Grimaldi - da macht gefühlt ja jeder was er will.


    Ich weiß nicht, ob ich es befremdlich nennen würde. Er bildet wenigstens einen Kontrast zu den ganzen Egozentrikern, aus denen die Grimaldi sonst zu bestehen scheinen. Dabei gerät er leider ins andere Extrem. Einen gesunden Mittelweg scheint wohl keiner zu gehen.

    So, nun bin ich mittlerweile auch durch den siebten Teil durch. Giudittas Hoffnungen werden mal wieder zunichte gemacht. Es ist zwar schön, dass sie erkennt, dass sie in Wahrheit Tahar liebt, der wenigstens für sie da ist, jedoch wird er ja versklavt. Ich weiß nicht, ob das wirklich Vinciguerra und Gabriela zuzuschreiben ist - zutrauen würde ich es ihnen.

    Was hingegen das "Schicksal" anbelangt, würde ich ganz stark unterscheiden, wo einfach nur tragische Umstände/Zufälle und wo eigenes Zutun im Spiel sind (Fehlentscheidungen, Irrtümer, trotziges Festhalten an bestimmten Vorstellungen).


    Und das ist vermutlich mein Hauptproblem. Ich unterscheide hier überhaupt nicht, wenn das Endergebnis eh das Gleiche ist. Im Endeffekt läuft ja alles nur darauf, dass die Charaktere am Ende unglücklich sind und mit dieser Situation zurecht kommen müssen, ob sie wollen oder nicht.

    So, ich bin gerade mit Teil 6 durch - alter Schwede, das Buch macht mich fertig :-(


    Langsam glaube ich, dass bei den Grimaldi Murphys Gesetz gilt - Alles, was schief gehen kann, geht auch schief.


    Die Geschichte zwischen Sofia und Carlo hat mich mal wieder völlig kalt erwischt. Das kann man sich wirklich nicht ausdenken. Ich hatte wirklich mal Hoffnung, dass es wenigstens jetzt mal klappen könnte mit der Liebe, aber nein... Und zu allem Überdruss haut Nello mal wieder vor Giuditta ab.


    Giuditta ist ja nun auch wieder völlig allein, da Loic gestorben ist und die Kinder nicht mehr da sind - langsam habe ich Mitleid mit ihr. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil, da sich dort Giuditta und Nello wohl wiedersehen, aber das Ende der Rahmenhandlung verheißt - mal wieder - nichts Gutes :-/

Anstehende Termine

  1. Freitag, 8. Juni 2018 - Sonntag, 24. Juni 2018

    Dani79

  2. Freitag, 15. Juni 2018 - Sonntag, 1. Juli 2018

    gagamaus

  3. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies

  4. Freitag, 22. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018

    odenwaldcollies