Beiträge von Cornelia Pramendorfer

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    Was haltet Ihr von der Theorie?
    Ist die SQUID einsam und sehnt sich nach Artgenossen - und fährt nun zweigleisig? Einmal eine indirekte Befruchtung über Ugrôn mit der kompatiblen Rila (wobei sie diese Kompatibilität schon während der Schlacht um G'olata gespürt haben müsste), und zum Zweiten eine direkte bei Ugrôn?


    Aber das hatte doch auch ein großes Risiko, denn nicht nur einmal wollte Ugron ihr enfliehen und ohne sie Leben, somit hätte das ganze auch anders ausgehen können und sie hätte ihn für immer verloren.

    Ich habe es gestern vor dem Schlafengehen zu Ende gelesen und das Ende war genauso, wie ich es erwartet hatte, nämlich dass Starn auf dem Planeten zurückbleiben wird. Und natürlich ist Prijatu schwanger ;)


    Ein bisschen tut mir die Admiralin gegen Ende leid, denn im Grunde verliert sie an einem Tag ihre beiden Kinder. Auch wenn die Squid beim Schwarm bleibt, so steht Rila nicht mehr im Dienste der Marlin.


    Wird es eigentlich eine Fortsetzung geben? Denn ich hätte schon gerne gewusst, was aus der Menschenzivilisation geworden ist, ob sie noch leben und wenn ja wo und wie? ;D


    Ich hab nun vergessen in welchem Leseabschnitt das eigentlich war, aber in meinem Kopf geistert das Wort "Sternweh" und ich fand es unglaublich schön. :-[

    Die Verknüpfung der Zwillinge und Metallkopf ^^ finde ich grandios, aber es hat ja auch traumatische Folgen, wenn man abrupt abgeschnitten wird


    Es hat mir total gut gefallen wie Ugron seinen Sohn betrachtet und sichtlich besorgt ist, ob es ihm gut geht. Hingegen seine angebliche Schwangerschaft ist etwas ziemlich ungewöhnliches für unseren Verstand. So abartig es klingt, wäre es sicherlich lustig, wenn da eine kleine Minisquid sich abkapselt - ja Kopfkino gerade an ;D

    Puh, also Ugron klingt total wie ein religiöser Fanatiker und das ganze ist etwas beängstigend, denn wenn man das mit unserer Gesellschaft vergleicht, ist es ja nichts anderers heutzutage. Und da ihn die Zöeliker beinahe als Gott ansehen, macht seine Situation somit nicht besser, aber immerhin fragt er sich, was noch er ist und was nicht. - das ist meiner Meinung nach ein Unterschied zu den fanatischen Formen, die ich kennengelernt habe.


    Da ich so viele Kapitel gestern und heute aufgeholt habe, hoffe ich, dass dieser Teil nun auch in diesen Bereich gehört :) Es geht um Rilas Baby, dass es von Ugron sein würde, war ja längst klar, nur dass nun die Tatsache entsteht, dass es auch äußerlich so anders sen könnte. Rila hingegen zeigt nicht so wirklich viele Emotionen finde ich. Klar ist sie schockiert, aber im Grunde hätte sie damit rechnen müssen.


    Das Verhalten der Cochader ist auch etwas verwirrend, denn erst ist der Tote total unwichtig - Schwund eben, und dann wegen der Squid, die im Grunde etwas eigenständiges ist und sich ja nicht vom Schwarm befehligen lässt - dann rasten sie aus und nehmen Gefangene - ziemlich eskaliert das Ganze

    So da ich gestern alles aufgeholt habe, nehme ich mir nun diesen Abschnitt zum Antworten her, denn aufgrund privater Dinge kam ich nicht zum täglich lesen und da mein Hirn so voll ist, möchte ich nicht aus versehen spoilern. ^^


    Zwischenfazit:
    Ich muss sagen, ich hatte überhaupt nicht mit so vielen philosophischen Gedankengängen gerechnet, auch nicht was den Menschen und Religion betrifft, denn grundsätzlich (aus persönlicher Erfahrung aus meiner Kindheit) meide ich solche Dinge, um mich nicht selbst erneut mit diesen Fragen auseinandersetzen zu müssen und alles im Leben in Frage zu stellen. - Gut das lässt sich nun ja nicht mehr vermeiden :)


    Im Grunde gefällt es mir jedoch ausgesprochen gut, die Figuren, die Beschreibungen und das Leben allgemein im Universum da draußen.


    Ich muss nur kurz heulen, denn gestern, nach etwas mehr als über der Hälfte des Buches ist es passiert - Die erste Leserille hat sich in meinen Buchrücken gebrannt, obwohl ich so aufpasse :( Nun wölbt sich mein Buchrücken ziemlich nach innen, ganz und gar nicht erfreut ^^ ja erste Welt Probleme - ich weiß :)

    Dieses Mal war ich etwas schlauer und habe mir mein Notizbuch zum Lesen mitgenommen, um gegebenenfalls meine Gedanken aufzuschreiben, bevor ich sie wieder vergesse und sie mich dann nachts vom Schlafen abhalten. ;)


    Okay das ganz klar ein weiteres Bahnhofskapitel mit Wissensüberschuss für mich ;D
    Der Anfang hat mich sehr stark an meine Schulzeit erinnert, an die Geografiestunden in denen wir die Erosionssachen, Gesteinsschichten usw lernen mussten. Nicht mein bevorzugtes Gebiet ^^
    Verstehst du denn alles selbst, wie und warum, das so funktioniert oder ist das einfach geschriebenes Recherchewissen, das du von deinen Infos abschreibst?


    Hingegen Kara und Starn lassen mich etwas verwirrt zurück, denn einerseits sagt er selbst, dass es nur Sex war und sie ihn sonst nicht begeistern kann, dann jedoch unternimmt er so etwas alltägliches wie Baden gehen mit ihr, um danach über ihren Pazifismus zu streiten? Kann ich nicht nachvollziehen.
    Und Kara sprach bereits von Beziehung? Von welch einem Zeitrahmen sprechen wir denn? Gegen Ende war ich dann der Meinung, dass es etwa zehn Tage sein werden, wenn überhaupt.


    Religion und Politik waren noch nie meins (schlechte Kindheitserfahrungen mit einem davon) - und gerade nehme ich an, dass das die Kernthemen im Roman sein werden. :-\


    Aber eines konnte ich dem ganzen Kapitel doch abgewinnen. Es gibt Haustiere und dann dazu noch so niedliche wie Luftquallen - echt geniale Idee ;)


    Schlecht - meine Regale mit ungelesenen Büchern füllen sich immer weiter. :(
    Ich habe den "Kampf" aber noch nicht aufgegeben und eigentlich immer ein Buch dabei. Ich lese in der Straßenbahn, vor dem Einschlafen, und vor allem, wenn es Recherche im weiteren Sinne ist, auch tagsüber.


    Ohja genau das kenne ich eben auch, es werden immer mehr, obwohl ich mir tägliche Lesezeit vor dem Schlafengehen schon verordne.



    Ich lese am liebsten Science-Fiction und Fantasy, und zwar meist "antizyklisch" zu meinem Schreiben. Wenn ich also gerade Science-Fiction schreibe, lese ich gern Fantasy, und umgekehrt.
    Da ich oft in Shared Worlds schreibe, also in Welten, zu denen viele Autoren etwas beitragen, lese ich auch oft das, was meine Kolleginnen und Kollegen zu diesen Universen beigesteuert haben. Ich lese daher viele Romane im Bereich von Das schwarze Auge (meine aktuelle Lektüre: "Spuren im Schnee" von Karl-Heinz Witzko, erschienen 1996) oder PERRY RHODAN (da meist neuere Sachen, die einen Bezug zu meinen Beiträgen haben, weil zum Beispiel dieselben Figuren auftauchen).
    Ansonsten lese ich aber generell gern und daher so ziemlich alles, zum Beispiel vor nicht allzu langer Zeit "F" von Daniel Kehlmann.


    yeah neues Wort gelernt, wie inzwischen schon einige seit ich dein Buch lese :) oh Daniel Kehlmann musste ich in der Schule lesen damals, "Die Vermessung der Welt" und bis heute kann ich nicht wirklich nachvollziehen, was alle an seinen Büchern so toll finden. ^^

    Bei Rila fällt mir gerade beim Blick auf meine Personenkonstellation auf: Die hat als einzige Egron noch das Anhängsel -Itara. Ist/war die mal verheiratet? Oder was hat das zu bedeuten? Vielleicht hat dieser Umstand auch etwas damit zu tun, dass die SQUID Rila annimmt. Die andere Abweichung von der Norm, ist, wie ich erwähnt habe, Kara, die (noch) nicht mit Nachnamen genannt wird - da glaube ich mittlerweile in beiden Fällen, dass diese Abweichungen noch wichtig werden...


    Ja anfangs in Kapitel 1 wurde doch etwas von ihrem Mann erwähnt, dass sie noch zu Ende streiten müssten - und glaube Starn hat auch irgendwas von einer "Zwangsheirat" geredet, den wohl die Mutter ausgesucht hatte

    Ich habe es jetzt eher unter der Devise "Frech gewinnt" gelesen. Starn war ja auch dementsprechend überrumpelt. Das mit den Pflastern ist ein guter Hinweis. Ich habe das bei Kara zuerst so als "Partydroge", bzw. "Viagra für Frauen" gesehen - damit gewisse Dinge besser funktionieren :D Also als eine Form der Stimulation.
    Ein anderer Ansatz wäre eine Art "Mutmachdroge". Ich glaube ja, dass ich meine Meinung über Kara als Gutelaunemädchen revidieren muss, gerade im Hinblick auf ihre heftige Reaktion beim Thema Religion - das war wirklich komisch. Vielleicht hat's bei ihr gleich beim ersten Treffen mit Starn gefunkt und sie hat sich eben unter Drogen gesetzt, um den Mut zu haben, Starn anzusprechen.


    Soweit ich mich erinnere, wurden dies Pflaster doch auf der Feier ausgegeben und sind meiner Meinung nach eher, um keine trübsinnigen Gedanken aufkommen zu lassen, wegen der Gefallenen Helden usw

    Sorry schon wieder ich, aber mir kam gerade etwas in den Sinn, das mich sehr interessiert. Von Autorenkollegen, Schreibratgebern, Blogs, usw. findet man immer den gleichen Hinweis - Wer schreibt, soll auch viel lesen!


    Wie handhabst du das selbst? Du schreibst ja doch durchgehend, plottest, hast Lesungen, machst deinen wöchentlichen Videos und vieles mehr. Somit frage ich mich, wie kriegt man dann auch noch das Lesen unter.


    Und falls ja, bevorzugst du bestimmte Genres, die du selbst schreibst, oder liest du auch mal anderes. Und zuletzt natürlich, was ist das Buch, das du absolut empfehlen kannst? :lesen:


    Das Exposé ist für einen Fantasyroman, der frühestens im Sommer 2018 erscheinen kann. Für den SF-Roman ist das Exposé schon fertig. Auf dieser Grundlage wird er auch (hoffentlich) angekauft - der Verlag plant dann mit den Angaben aus dem Exposé, wenn zum Beispiel die Verlagsvertreter für die Vorschau informiert werden, sodass sie wiederum dem Buchhandel erzählen können, was demnächst von Herrn Corvus zu erwarten ist. :)


    Ja ich weiß wie es grundsätzlich bei Verlagen läuft. So weit bin ich leider noch nicht. Mir sagt das Konzept eines Exposés zwar im Grunde zu, doch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich ziemlich oft davon abweiche und dann wieder alles umschreiben müsste - weswegen ich zuerst mein Manuskript schreibe und dann das Exposè - ja verkehrte Reihenfolge im Verlagswesen, aber bis ich einen untergebracht habe, fällt mir diese Vorgehensweise um einiges leichter.

    Nun, ich habe mir überlegt, warum ich mir von SQUID und dem Leben darauf ein viel klareres Bild machen konnte als von MARLIN... Letzteres wirkt für mich steril, wenig heimelig. Man sitzt nicht, - man schwebt! Man liegt nicht in kuscheligen Betten oder auf Plüschsofas ( die liebe ich...), sondern man hängt in Gurten! Hmm!
    Auf der/dem SQUID ( Geschlecht ist mir noch immer nicht klar ) jedoch bewegt man sich auf seinen zwei ( oder drei oder was weiß ich, wievielen ) Beinen voran. Und Rila setzt sich auch hin. Das ist mir vertraut und ( um nochmals den Begriff zu verwenden ) klingt heimelig. Also ist tatsächlich die Schwerkraft bzw. deren Fehlen, ein Grund für mein Mich-einfühlen-können.
    Mit der organischen, atmenden, sich bewegenden und sich verändernden Substanz der SQUID habe ich - seltsam für dich? - keine Probleme. Frag mich nicht, warum.... Ist einfach so! ( Wahrscheinlich ist sie kompatibel mit meinen Hirnwindungen!? )


    Oh ja so sehe ich das auch. Das lebendige Wesen der SQUID klingt einfach vertraut und nicht wie die Marlin, ein starrer Metallkörper. Vielleicht liegt es auch daran, dass alles pulsiert und das ja von Leben zeugt und der Mensch ist grundsätzlich vertraute im Umgang mit Lebewesen/Lebensformen, als mit Konstrukten, mit denen man nichts gemeinsam hat.


    Für einen kurzen Moment dachte ich, dass die Suids vllt beide Geschlechter vereinen, aber ich habe dann Google befragt und die Antwort war klar, dass Kalmare nur jeweils das eine oder andere Geschlecht aufweisen. Somit ist meine Theorie nun hin. Außer die SQUID wäre in diesem Punkt anders als die Lebewesen die wir kennen und sie hat nur die äußere Erscheinungsform. Klingt gerade verwirrend sorry :-[


    Derzeit liegt mein nächster PERRY-RHODAN-Doppelband, Erscheinungstermin im Juni, im Lektorat.
    Ebenfalls im Lektorat, aber bei Piper, liegt Grünes Gold, der dritte Teil meiner Schwertfeuer-Saga.
    Mein nächstes größeres Schreibprojekt wird in der Tat Die Phileasson-Saga sein, und zwar der fünfte und der sechste Teil. Es geht zurück aufs Meer - und auf eine Dschungelinsel ...
    Und danach ... ich habe sowohl für Science-Fiction als auch für Fantasy Ideen. In der Science-Fiction ist das so weit, dass wir den Vertrag aushandeln können. In der Fantasy wirbeln die Elemente, die ich gern in dem Roman haben möchte, noch durch meinen Kopf. Noch passen sie nicht richtig zusammen - aber mit jedem Tag passen sie ein bisschen besser. Das ist also in einem sehr frühen Stadium, und mein Ziel besteht darin, es so weit zusammenzubekommen, dass ich ein Exposé dazu schreiben kann.


    Ich muss ja sagen, dass ich von deinen Romanen überhaupt keine Ahnung habe, weil ich erst vor einigen Wochen durch eine Autorenkollegin auf deinen Youtube Kanal gestoßen bin. Seitdem sehe ich mir zwar jedes Video an und fand auch deine Perry Rhodan Diskussion total spannend, auch wenn dieses Heftformat eher nicht mein Geschmack ist.
    Ein neuer Science-Fiction Vertrag klingt auf jeden Fall schon mal sehr gut. ;) Dauert ja eine Weile, denn wie ich nun daraus schließe, schreibst du erst das Exposé und dann den Roman dazu.

    Lass' uns über Sex reden :totlach:


    Aber nein, ich würde mich da nicht nur auf den Sex beschränken. Wie ich in meinem Kommentar geschrieben habe, mir ging die ganze Liebesbeziehung zwischen Starn und Kara ein bisschen zu schnell. Ich meine, die lernen sich im weiten Kapitel kennen und im nächsten Kapitel, wupp, Schäferstündchen, Küssen, Sex? Das hatte so ein bisschen was von den Sonntag-Abend-Filmen im ZDF, wo man sich bei den Liebesbeziehungen über den extremen Zeitraffer lustig machen kann: In den ersten Minuten lernen sich die Protagonisten kennen, ein paar Minuten später küssen sie sich und ein paar Minuten später sind sie in der Kiste :totlach:


    Aber wie das funktionieren soll, ist eine echt interessante Frage, zumal es in dem Raum ja auch keine Haltegriffe gibt. Keine Ahnung, ob es Untersuchungen gibt, ob und wenn ja, wie man schwerelos Sex haben kann, aber hey, es gibt für den unmöglichsten und unnötigsten Kram Studien, also warum nicht auch dazu? ;D


    haha ich wusste, dass das so kommt lol :-[ lol egal, aber ja wie du selbst sagst, ging das alles sehr schnell, hab auch weiter oben den Gedanken gelesen, dass zwischendrin das Thema Religion ja im Gespräch aufkam. Das hatte ich ganz vergessen, aber beim Lesen hatte es mich echt stutzig gemacht. Denn wenn ich (Kara) schon so scharf darauf bin, den Kerl rumzukriegen, lasse ich mich doch nicht auf solche schwierigen Themen ein, sondern würde ziemlich schnell auf das eigentliche zurücklenken. Ich meine Starn konnte sich eh nicht wehren, dort in der Luft ;)

    Normalerweise halten mich nachts meine eigenen Plotideen und Manuskripte wach, dieses Mal konnte ich nicht einschlafen, weil ich tatsächlich über so viele Dinge in deinem Buch nachgedacht habe ;D


    Meine Frage ist vllt etwas seltsam, da bisher auch noch keiner auf den Aspekt eingegangen ist, aber es interessiert mich doch sehr. Ich weiß, dass Autoren gerne beim/vor dem Sex ausblenden, aber ich weiß nicht, deine Version war wie ein ziemlicher harter Cut. ^^ Warum hast du das denn so gelöst? Natürlich ist mir bewusst, dass es nicht um Romance geht, sondern ganz klar ein anderes Genre bedient wird, dennoch hätte ich mir etwas mehr Interaktion gewünscht.


    Daraus folgend auch schon mein größtes Interesse. Wie soll das mit dem Sex funktionieren? Nicht falsch verstehen, keine Details :-[ Aber dennoch, wir befinden uns in einem Schwebezustand. Zwar sagst du, dass Starn sich zum Schlafen angurtet, aber das stelle ich mir ziemlich anstrengend vor, wenn man beim Sex, dann auch noch gegen die Schwerkraft arbeitet. ;)

    Da ich gestern schon weiterlesen wollte, weil ich mir grundsätzlich selten so lange Zeit lasse und Bücher eher verschlinge, wollte ich nicht mehr länger warten und habe mich schon mal Kapitel 3 gewidmet.


    Zuallerst muss ich sagen, ich liebe die Squid - endlich wieder ein ordentliches Gravitationsfeld, wie es mir vertraut ist :) Aber auch die Faszination, das, obwohl es irgendwie ungeklärt zu sein scheint, sie doch in gewissem Maße ein Lebewesen ist und eben sehr an einen Tintenfisch erinnert - gut das Wort Squid bedeutet ja im englischen Kalmar, sieht ählich aus.
    Aber all diese Membranen, deine Beschreibungen, wie sie Aussehen, sind einfach toll - am liebsten hätte ich selbst, wie Rila, sie berühren wollen.


    Dass Rila überlebt, hatte ich schon erwartet, aber nicht, dass ihre Mutter tatsächlich einen Funkspruch rausschickt in den Weltraum. Bisher hatte ich geglaubt sie strandet irgendwo auf einem Planeten, alles fremd usw - gut aber die Erfahrung auf der Squid ist auch keine vertraute.


    Hingegen kommt mir ein Gedanken, wenn es um ihre Mutter geht, da sie scheinbar das Raumschiff so selten, wie gar nicht erwähnt hatte und die Tatsache, dass die Squid Rila so offen alles erkunden lässt, obwohl das nicht in ihrer Natur liegt, lässt mich darauf schließen, dass vielleicht eine Art Verwandtschaft zwischen den beiden vorhanden ist. Schließlich wurde noch nichts über ihren Vater erwähnt und es wäre doch denkbar, dass er einer dieser Kinder der Squid ist, auch wenn die Vorstellung etwas gruselig ist :)


    Das wurde gerade irgendwie ein ziemlicher Roman :)


    :)
    Vielleicht kennt Ihr eher den Begriff "Hyperraum" - der wird in der Science-Fiction oft verwendet.
    In meinem Roman ist "Rotraum" aber ein Begriff, der bildhaft beschreibt, wie diese höhere Dimension aussieht - darauf werdet Ihr bald stoßen. ;)


    Im Übrigen ist diese gesamte Überlichttechnologie in der Science-Fiction so etwas wie die Magie in der Fantasy. Die Magie funktioniert in jeder Fantasywelt anders. Als Autor beschreibt man das ein bisschen, damit es ein greifbar wird und man als Leser ein Gefühl dafür bekommt, was mit Zauberei möglich ist und wo die Grenzen liegen. Aber am Ende ist das ein fantastisches Element, nichts Reales.


    ha genau aus Kai Meyers kenne ich das von Hypersprungschleusen und denke dass das diese hmm Wort vergessen - Kanister, Container - ähm die Dinger, die draußen das teleportieren ^^ lol


    Es fiel mir schwer, zu entscheiden, was in so ein Glossar aufgenommen werden sollte.
    Sollten dort auch Begriffe aus der echten Welt rein, die vielleicht nicht ganz so geläufig sind? Also beispielsweise "Kelvin" als Temperatureinheit (dasselbe wie Celsius + 273 - damit sind "0 Kelvin" identisch mit dem absoluten Nullpunkt, der niedrigsten Temperatur, die es überhaupt gibt), "Ionosphäre" (eine der obersten Atmosphärenschichten), "Lichtsekunde" (die Entfernung, die das Licht in einer Sekunde zurücklegt)? Oder nur die fiktiven Begriffe, wie "Yamada-Triebwerk", "Rotraum", "Andruckabsorber"? Nach einigem Hin- und Herüberlegen habe ich es dann ganz weggelassen.
    Mir dämmert nun aber, dass es wohl doch eine gute Idee gewesen wäre. Wäre es hilfreich, wenn ich auf meiner Webseite ein Glossar bereitstellen würde?


    Ein Glossar wäre sicher für viele Hilfreich, wobei ich sagen muss, dass von deinen oben genannten Begriffen mir nur "Rotraum" und Andruckabsorber" fremd waren. "Rotraum" wurde ja inzwischen schon erklärt :)