Beiträge von CallaHeart

Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Auch der zweite, reihenunabhängige Teil der Drachenjäger-Reihe von Bernd Perplies ist wieder dem Fischer-Tor-Verlag würdig!

    Dieses Buch ist zwar offiziell der zweite Teil der Reihe, aber, was ich super finde, er beinhaltet eine ganz eigene Geschichte, für die man kein Vorwissen benötigt.


    Wer jedoch den ersten Teil kennt, wird sich über einige bekannte Gesichter freuen, obwohl Lian "nur" eine kleinere Nebenrolle spielt.

    Es ist Corren, Magister von Shur, der dieses Mal in das Wolkenmeer sticht, auf der Suche nach einer legendären und sagenumwobenen Stadt am Grunde: ThaunasRa.

    "Der Weg ist das Ziel" - dieses Zitat sticht aus der Geschichte heraus, weil es diese Reise einfach perfekt beschreibt: Viele Gefahren, die die Freunde bewältigen müssen, wie zum Beispiel Piraten, Drachen, Unwetter und Untote, aber gleichzeitig auch die überwältigende Schönheit des magischen Ortes. Das Cover trifft es schon ziemlich gut, es ist Kopfkino pur!


    "Das ewige fahlgrüne Dämmerlicht verlieh den gewaltigen, stummen Steinmonumenten eine geisterhafte Aura und der Atmosphäre etwas Unwirkliches, Traumartiges, denn es gab keinerlei Schatten zwischen den Bauten, nur diesen unheilvoll wirkenden Nebel, der alles einhüllte."


    Bnd Perplies bastelt mit Worten unglaubliche Bilder und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, diese einzige Geschichte hautnah mitzuerleben. Am Ende hat seine Fantasie die meine zwar überstiegen, aber trotzdem ist es eine so unglaublich bunte Atmosphäre, dass man die Welt nicht mehr verlassen wil.ernd

    Das Einzige, das mich nicht überzeugt hat, war handlungstechnisch das Ende. Es kam ohne den Wow-Effekt und ich hätte mir noch mehr erwartet. Zwar war es actionreich und unglaublich spannend, aber die Charaktere hätten noch etwas überraschender sein können. ;)


    Aber das war auch das Einzige. Wieder war ich fasziniert von Bernd Perplies' Worldbuilding und den ganzen verschiedenen Völkern: Menschen, Taijirin, Drak, Nondurier, Quano,.... Und alle sind sie verschieden, haben unterschiedlichen Glauben und sogar anders klingende Namen.

    Auch andere wundersame Kreaturen wie Greifen oder wieder die Drachen haben mich in der Welt gebannt.


    Gut gefallen hat mir auch, wie Bernd die Verbindung zum ersten Teil über Lian geschaffen hat. Hier hat er eine gute Balance geschaffen, wo Kenner der Geschichte winige Anspielungen verstehen werden, die aber keinen Einfluss auf die Handlung haben.

    Corren als Hauptperson war sehr angenehm, mit der Zeit habe ich seinen Forscherdrang, den er über alle Gefahren stellt, akzeptiert und war genauso begeistert von ThaunasRa wie er.


    Fazit: Die große Stärke des "Weltenfinders" ist definitiv das Kopfkino und die epischen Bilder sowie die Welt an sich. Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiterverfolgen und freue mich schon auf die nächste Reise! :)




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    https://literaturschock.de/lit…t-phantastischen-voelkern


    http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/144728/Product


    https://www.lovelybooks.de/aut…85/?selektiert=1632935395


    Ich schließe mich euch an - die Leserunde hat mir auch wieder sehr viel Spaß gemacht und das zweite Buch war auch wieder fantastisch! Danke, Bernd, für die Leserunde und deine Antworten! ;)

    Ich bin das Wochenende nicht da, aber danach werde ich sicher auch noch weiter mit hier reinschauen :)


    Liebe Grüße und bis dann!

    Ich finde lange Reihen auch schrecklich! Trilogien gehen noch völlig, aber ab dann wird es kritisch :D Das Schlimme daran ist ja der Schluss, wenn die Verlage ein so offenes Ende verlangen, dass man weiterlesen MUSS. Das finde ich auch toll bei dir, hat Fischer da nicht auch irgendwie in der Art gesagt, dass ihnen der Zusammenhang zwischen den Büchern zu wenig war?

    Ja, die Sache mit dem Wasser ... Die hatte ich tatsächlich vor allem drin, um klarzumachen, dass vieles, was zuvor nur angedeutet war, wirklich Methode hatte, also dass sie irgendeine Art von Geheimnis hatte

    Genau, das Gefühl hatte ich auch. Ich wusste, dass sie ein Geheimnis hat und hate sie auch als mögliche Verräterin im Hinterkopf, aber wie genau es da aussah, das war wirklich eine Überraschung :)

    Oh, du hast einen so positven Blick! <3 Ich schaue mir davon ein wenig ab, dann ist das Ende um Shur und Grimmeisen auch nicht mehr so tragisch für mich. :)

    Gute Idee, mach ich auch! :)


    Mich würde hier interessieren, ob es zu offensichtlich im Roman war oder ob hier der Leserunden-Bonus greift? In einer Leserunde wird ja naturgemäß wild spekuliert, sodass es im Grunde fast unmöglich ist, einen Twist am Ende zu haben, den nicht irgendjemand irgendwie so ähnlich geahnt hat.

    Hmm, auf Oshranos wäre ich ziemlich sicher auch gekommen. Du führst ihr ja die ganze Zeit schon als Bösewicht vor, wie du schon geschrieben hast. Und Shai'dana wäre mir wahrscheinlich spätestens ab der Wasser-Nummer zumindest suspekt vorgekommen. Aber ob ich sie davor im Verdacht gehabt hätte... ich weiß nicht.

    Inwiefern? Es wird doch alles gesagt. Shai'dana hat ein (in Shurs Augen) ungesundes Verhältnis zur Magie.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass es da irgendwelche unbeantworteten Fragen gäbe, aber ich hätte damit gerechnet, dass dieser Punkt noch wichtiger wird, weil es so den Eindruck gemacht hat.


    Da gebe ich dir Recht. Über Orsa ist alles gesagt. Man kann sich gut vorstellen, wie es ihr geht. Bei Shai'dana habe ich ja oben schon geschrieben, dass ich mir da noch etwas gewünscht hätte. Ein Satz zum Amulett, dass nun unten liegt und dem rechtmäßigen Besitzer nicht mehr zurück gegeben werden kann, hätte ich zB noch schön gefunden und vielleicht nur eine kleine Abschiedsszene der Crew. Es hätte nichts Weltbewegendes sein müssen, aber so kam das Ende so plötzlich. Gefühlt. Aber ja, vielleicht wäre das auch langweilig...

    Ich fand das Ende gut. Ich glaube, noch zusätzliche Gespräche hätten es vielleicht wirklich zu sehr auslaufen lassen, aber ihr habt auch Recht, bei manchen Personen sind noch Fragen offen (Die man sich zwar selbst beantworten könnte, aber trotzdem :D)


    Shur und Grimmeisens Opfer war riesig.

    Das stimmt, ich entschuldige mich hiermit kniend für alles, was ich schlechtes über Grimmeisen gesagt habe. :D



    Ialrist, der am Ende von Adaron erstochen wird, überlebt nur deshalb, weil er ein heilendes Taijirin-Amulett besitzt.

    Ach ja, stimmt! Daran hatte ich erst wieder gedacht, als du das geschrieben hast. So Kleinigkeiten finde ich super! :)

    Ich schließe mich Rhea und Avila am Anfang an - dieser Wow-Effekt ist mir handlungstechnisch auch ein wenig zu kurz vorgekommen. Orashanos' Auftauchen, Shai'danas Verrat... Das hatten wir uns ja davor schon alles erschlossen.

    Aber das ändert trotzdem nichts daran, wie bildgewaltig und packend das Finale beschrieben war! Ich hatte auf dem Weg durch die verlassene Stadt wirklich teilweise Gänsehaut und war angespannt bis dann "endlich" die - wie nennst du sie letztendlich eigentlich? - Untoten? angegriffen haben. Denen sind wir ja mit Lian schon begegnet und ich finde sie immer noch sehr gruselig.


    Der Tempel war auch super beschrieben, auch wenn meine Fantasie nicht mehr ganz mitgekommen ist, ab dem Zeitpunkt, wo Orashanos den Schrein berührt. Macht aber nichts, das ist eben Fantasy!

    Von der Geschichte der ArChaon und des Wolkenmeers war ich begeistert, und auch die Wiederverbannung des Titanen war absoltut nachvollziehbar.


    Und ich bin über einen winzigen Lektoratsfehler gestolpert, glaube ich zumindest... Auf S. 370, z. 6 von unten ist einmal sie groß geschrieben. (Für dein Dokument, das du schreiben wolltest 8o)


    Ha, endlich haben wir die ersten Gliedmaßen für unsere Sammlung... Sofern der Steinwächter zählt? Ansonsten war es doch ein ziemlich ruhiges Buch :D

    Ich sehe hier tatsächlich überhaupt kein Anzeichen für eine Beziehung. Dein zweiter Satz genügt mir als Interpretation völlig :-P

    Nicht? Na ja, vielleicht täusche ich mich auch. Und wir haben ja schon an Kris gesehen, dass Bernd kein Autor der großen Romantik ist. Um ehrlich zu sein, vermisse ich das überhaupt nicht. Bei dem zweiten Satz, den ich in dem Beitrag geschrieben habe, hatte ich glaub ich gerade meine poetischen 5 Minuten :totlach:

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  1. Freitag, 14. September 2018 - Sonntag, 30. September 2018

    gagamaus

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    Dani79

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    odenwaldcollies

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