Beiträge von Robert Corvus

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    Nun habe ich meine Strafe und muss durch diesen unheimlichen Wald allein hinterher laufen. Grusel!

    Nicht allein - ich bin in allen Leseabschnitten bei Euch. :trost:


    Irgendwie werden Magier immer etwas misstrauisch beäugt. Dabei haben sie eine Eigenschaft, die ich sehr gut finde, sie sind neugierig.

    In Aventurien sind die Magier in drei Gilden organisiert, der weißen, der grauen und der schwarzen. Die schwarze - der auch unsere drei Wanderer angehören - nennt sich auch "Bruderschaft der Wissenden". Du liegst richtig: Die Magier dieser Gilde sind sehr wissbegierig und bereit, auch große Gefahren einzugehen, um ihr Wissen zu mehren.


    Ja, der muss aber nichts Schlechtes bedeuten. Kann auch einfach sein, dass sie zu anders waren, z u neugierig, zu wissbegierig und vielleicht zu gut in ihrem Fach?

    Ja, das wäre möglich ... In den folgenden Leseabschnitten kann man sich ein besseres Bild zu den beiden machen und dann entscheiden, ob sie vielleicht vorschnell verurteilt wurden.

    Tjorne hat er es geschafft? Toll , ich denke ,du bist der würdigste Gegner . Respekt für deine Haltung!

    Tjrone berührte mich sehr.

    Tja, wer hätte das gedacht, dass Tjorne am Ende doch noch Sympathien sammeln kann?

    Ich hatte ja echt gedacht, dass Tylstyr irgendwie noch dazu käme und Tjorne retten würde.

    :lachen: Da bist Du uns ein bisschen auf den leim gegangen.

    Ein Unrecht rechtfertigt nie das Nächste.

    Auch das haben wir in den Leserunden zu den vorigen Bänden schon ganz anders gehört ... :)

    Ich finde es faszinierend, wie eng die beiden, Vermis und Vespertilio beinander lagern, obwohl sie sich doch nicht ausstehen können.

    Da darf man sich von der "Luftlinie" nicht täuschen lassen - im Tang kommt man ja nur sehr schwer vorwärts. Wenn man die Zeit bedenkt, die man braucht, um von einem der Stützpunkte zum nächsten zu kommen, ist es gar nicht so wenig.

    ich hoffe, das Tylstyr die Gelegenheit bekommt, sich mit Zidaine auszusprechen

    Tja, wie steht es denn nun um die beiden - haben sie noch eine Zukunft?

    Nun wird sie gierig und will auch noch den Kelch. Klar, heiliges Relikt², dennoch ist sie damit weniger fokussiert, dabei hängt doch auch Nantiangels Schicksal davon ab.

    Was denkt Ihr, wer wird die Artefakte am Ende des Romans besitzen?

    Ich hätte da mal eine Frage zu Pardonas Armreifen, die sie vor den Göttern versteckt. Lenya wird dadurch auch versteckt?

    Die echte Lenya ist noch immer im Himmelsturm gefangen. Dort gibt es ja schon seit Jahrtausenden Treiben, das den Göttern missfällt ... Offenbar greifen sie selten bis nie direkt ein (das Licht vom Himmel, mit dem Praios auf Praioslobs Bitte die Drachen getötet hat, war ja auch etwas, das Pardona sehr überrascht hat). Also sehen sie nicht, was im Himmelsturm vorgeht, oder es ist aus anderen Gründen ihrem Einfluss entzogen.

    Der Körper, den Pardona benutzt, ist eine Kopie (wie bei Jamilah im Himmelsturm-Prolog).

    Abdul kann zaubern ohne sich zu erinnern. Respekt ,wenn sein Gedächtnis zurück ist,können die anderen Magier bei ihm in die Lehre gehen.

    Wenn bzw. falls er sein Gedächtnis/seinen Verstand komplett zurückerlangt, könnte das aber auch heißen, dass er wieder durch die alten Mauern in seinem Geist begrenzt ist, und nicht mehr nachvollziehen kann, wie er seine Zauber momentan wirkt.

    Am Ende ist Magie nichts, das für Menschen gedacht ist (im Gegensatz zu den Elfen, die von Natur aus magisch begabt sind). Die Magie wurde den Menschen von Mada zum Geschenk gemacht ("Madas Frevel"). Von daher ist die Überlegung, dass Abduls magisches Können auch damit zu tun hat, dass sich sein Verstand außerhalb der Bahnen bewegt, die für Menschen normal sind, durchaus valide.

    Aber die Vorstellung von Abdul als Spektabilität einer angesehenen Magierakademie hat auch etwas, finde ich ...

    Sehnt er sich so sehr nach dem Tod, dass er sich einfach so niederschlagen lässt?

    Na ja, er unterliegt einer Meisterfechterin. Das kann man ihm schwerlich vorwerfen.


    Orelio war ein echt netter Typ er hat es nicht verdient so verunstaltet zu werden.

    Auch hier finde ich interessant, dass Ihr eine Bindung zu Orelio aufgebaut habt - besonders viele Szenen, in denen er hätte glänzen können, hatte er ja nicht.


    Interessant solche kleinen Details, dass er sich schon früh das Zaubern ohne Stab angewöhnt hat.

    Das ist wirklich außergewöhnlich - gerade die Zauberstäbe stellen einen großen Teil der Macht von Gildenmagiern dar.


    Anscheinend hat Vespertilio es ja nicht ganz geschafft, Orelios Gedächtnis zu löschen. Wenn der "Goldpelz" andauernd Dolorita anstarrt und Pepito verfolgt.

    Den Verstand vielleicht schon - aber die Gefühle eventuell nicht ...


    Auch sehr nett von Pardona, es Beorns Recken anzulasten, die Kröte leichtfertig aufgescheucht zu haben, wo sie doch diejenige war, die die Felsspalte entdeckt hat.

    Es liegt mir fern, Pardona zu verteidigen, aber es war Eilif, die sich in der Felsspalte ausgesprochen ungebührlich betragen hat ...


    Wenn es diesen Ursprung der Kraft gibt, und man es schafft, den zu beseitigen, dann müsste sich das Tangmeer ja wieder auflösen, oder?

    Eine plausible Überlegung, wie ich finde. ;)

    das war schon eklig, allein diese krasse Vorstellung durch dieses Schiff zu taumeln, überall diese Gespinste....Gänsehautfaktor ohne Ende.

    Geht es Euch auch so wie mir, dass Ihr manche Sachen gern lest, aber Euch ungern in einem Film anschaut?

    Bei meinen Büchern ist das oft so. Ich beschreibe gern drastische Szenen, aber wenn so etwas einmal verfilmt werden sollte, wünsche ich mir eine sensible Regie, die sich auch einmal von der Vorlage entfernen dürfte ...


    Ich stand auf der Seite Praioslobs, aber was blieb ihm anderes übrig, als sich zu fügen? Dennoch hatte er recht.

    Ich glaube, da gibt es einfach viele Seiten. Dass Phileasson zu seinen Freunden zu steht, ist ja auch ein netter Zug ...

    Ich würde mich bei Beorn sicherer fühlen, der macht wirklich alles für seinen Trupp.

    Das ist interessant - wenn man sieht, wie viele Verluste er in seiner Ottajasko schon hatte ...


    Kodnas Han ist sowas wie ein Held des Widerstandes. Maraskan ist eine besetzte Insel. Und Kodnas ein Freiheitskämpfer.

    Auch das kann man sicherlich unterschiedlich betrachten. Der Freiheitskämpfer der einen ist der Verbrecher der anderen. Wobei sicher richtig ist, dass er in seinen Methoden niemals übertrieben grausam agiert.

    Gibt es kein Elfenlied, das ihr helfen könnte? So ein uralter Zauber, der sich wie ein Pflaster auf ihre Seele legt und es zur Narbe werden lässt, die zwar da ist, aber nicht mehr wehtut.

    Zumindest gibt es einen Zauber, der vergessen lässt ... Den hat Galayne ja bei Galandel angewendet.

    Für mich ist Tjorne nie so richtig aus den Startlöchern gekommen.

    Da muss ich gestehen, dass ich mich tatsächlich schwer getan habe, ihn interessant darzustellen - bei mir stand er oft in Tylstyrs Schatten und war eben "der Freund des Magiers".

    Allerdings habe ich eine andere Wahrnehmung gewonnen, nachdem ich ihn an Bernhard übergeben habe. Ich erinnere mich sogar noch genau an die Szene: Als er das "Wettrennen" gegen Selime gewinnt. Seitdem hat er für mich deutlich mehr Eigenständigkeit.

    Diese manchmal noch so winzigen Details, die dir einfach noch etwas mehr Gänsehaut bereiten. Einfach herrlich!

    Ja, ich glaube, das ist oft so. Das signifikante Detail ist entscheidend.

    Das ist ja auch im echten Leben so. Nicht umsonst haben Städte gern Wahrzeichen: Eine Millionenstadt im Ganzen kann man schlecht erfassen, und sie bleibt schlecht im Gedächtnis. Aber der Eiffelturm, die Freiheitsstatue und (hier bricht mein Lokalpatriotismus durch) der Kölner Dom ... damit kann man etwas verknüpfen.

    Für einen kurzen Augenblick scheint Zidaine aufzuwachen, ihr eigentliches "Ich" taucht hervor

    Nicht zum ersten Mal ... Erinnert Ihr Euch an das Mädchen in den Trümmern von Ysilia, dem sie ihr Schwert geliehen hat, um das Schwein zu erschlagen?

    Zidaine und Lenya-Pardona teilen das Bett mit demselben Mann. Sowas geht selten bis nie gut, zumindest nicht auf Dauer.

    Das ist bei Thorwalern allerdings gängige Praxis: Sowohl im Langhaus als auch im Drachenboot herrschen in dieser Hinsicht sehr lockere Sitten.

    Ich fand es super das mal wieder richtig raus kam das eben nicht alle lesen können, das das nicht mal ungewöhnlich ist es nicht zu können.

    Solche Sachen finde ich nützlich, um zu zeigen, dass es eben nicht unsere Gegenwart ist, in der wir leben. In Aventurien kann nicht jeder lesen - aber sehr viel mehr Menschen können ein Lagerfeuer machen als bei uns.

    Wäre Vespertillio für sie ein Spielzeug oder eher ein potentieller Schüler?

    ich denke, die beiden könnten gute Freunde werden, sie haben beide die "gleichen" Hobbies.

    Tja, was denkt Ihr - schließt sich Vespertilio vielleicht sogar Beorn an, um in Pardonas Nähe zu bleiben, sodass er uns für folgende Abenteuer erhalten bleibt? Könntet Ihr ihn Euch in der Ottajasko des Blenders vorstellen?

    Ich finde interessanterweise Galandel einen ganz starken Charakter in diesen Kapiteln.

    Das freut mich - und ich glaube, der Erfolg der Saga gründet auch darauf, dass wir so unterschiedliche Figuren vorstellen können. Dadurch finden sehr viele Leserinnen und Leser zumindest einige, die interessant für sie sind.

    Tylstyr hat es also nicht mehr geschafft, durch Zidaines Augen zu sehen und weiß daher überhaupt nichts davon, wie sich die Dinge inzwischen entwickelt haben.

    Abwarten - das Totenmeer ist zwar sehr groß, aber 50 Meilen sind 50 Meilen ... Wenn beide Ottajaskos dort unterwegs sind, ist das zumindest schon einmal ein deutlich engerer Raum als das Perlenmeer ...

    Spannend fand ich die Einträge in dem Logbuch

    Im Rollenspielabenteuer sind zu sehr vielen Schiffen kurze Abrisse (1, 2 Absätze) zur Historie gegeben - so auch hier. Die ausführliche Darstellung bekommt man aber erst jetzt im Roman. ;)

    Dafür haben wir es jetzt hier schriftlich, dass sie seinerzeit in der Tat einen Pakt eingegangen ist.

    Ich bitte, das im Gedächtnis zu behalten.

    Ich weiß nicht mehr, ob es dieses Verhältnis im Spiel auch gab.

    Auch im Rollenspiel hat Beorn unter Pardonas Dominanz gelitten.

    Scheinbar funktioniert das doch mit dem regelmäßigen Nachschub an Menschen und Lebensmitteln.

    Bitte ein wenig Geduld - die Versorgung mit Wasser und Nahrung wird schon bald ein Thema werden. ;)

    Vespertilio kann hier im Totenmeer seiner Leidenschaft ganz ohne Einschränkungen nachgehen und fleißig Chimären schaffen.

    Sehr richtig. In seiner Abgeschiedenheit, wo ihn nichts von seinen Studien abgelenkt hat, ist er zu einem der besten Chimärologen Aventuriens geworden. Sogar Pardona zeigt sich ja beeindruckt von seinen Geschöpfen - und das will etwas heißen.

    Ich bin gespannt, ob die beiden am Ende aus Tjorne noch eine Chimäre machen ...

    Ich glaube, inzwischen haben wir wenigstens vier Theorien:

    - Tjorne wird eine Chimäre

    - Tjorne kommt im Tangmeer um

    - Zidaine tötet Tjorne

    - Tjorne entkommt und schließt sich wieder Phileasson an, die Jagd geht weiter

    Traut auch jemand Tjorne zu, Zidaine zu besiegen?

    Zumindest Beorn, Selime und Galayne hätte sie doch komplett einweihen können. Oder sie behält die Infos für sich und plant damit ihre nächsten Solo-Einsätze.

    Bitte nicht vergessen, dass es Pardona gar nicht darum geht, die Wettfahrt zu gewinnen, sondern, sie in Gang zu halten. Sie will beobachten und herausfinden, was (und wer) dahintersteckt.

    Wäre es denn nicht eine Möglichkeit, das Schwert - wenn sie es in ihren Besitz bringen sollte - und den Kelch solange bei der Ottajasko zu lassen, bis die Wettfahrt vorüber ist, und dann die Artefakte zu ihrem Volk zu bringen? Die paar Monate werden es sicherlich nicht rausreißen. Aber ob die Ottajasko das Ende der Wettfahrt überlebt bzw. die Artefakte nicht irgendwo unterwegs verlorengehen, ist natürlich auch kein geringes Risiko.

    Eine schöne Möglichkeit - aber mit Risiken haben die Wüstenelfen schlechte Erfahrung gemacht. Jemand müsste in Lailath also genug Zuversicht wecken, dass dieser Plan gelingen wird.


    Wie ist das denn, Tylstyr konnte doch nach wie vor durch Zidaines Augen sehen, oder nicht?

    Ja aber nur wenn die Entfernung nicht zu groß ist. Ich denke Tylstyr konnte noch nicht wieder durch Zidaines Augen sehen, weil sie zu weit voneinander entfernt sind.

    Genau, er muss auf etwa 50 bis 60 Meilen herankommen. In Schlangengrab ist ihm das in Boran gelungen, wenn Ihr Euch erinnert ...

    Er kann übrigens grundsätzlich jedem durch die Augen schauen, aber es wird leichter, wenn er die Person gut kennt (wie Tjorne in Silberflamme) oder wenn er etwas hat, das der Person viel bedeutet (wie Zidaines Dolch oder, in Silberflamme, das Ohr von Flanokuls Tochter).

    Dort herrscht eben ( wie auch in unserer Welt heutzutage noch in vielen Ländern) die Ansicht, dass Frauen weniger "wert" seien und dass sich ein Man ihrer "bedienen" kann.

    Das ist in Aventurien kaum der Fall. Du siehst es ja auch daran, dass in Thorwal eine Oberste Hetfrau das Sagen hat, Mutter Cunia regiert im Traviatempel, Cellyana ist die Herrin über die Magierakademie. Auch in den Ottajaskos stehen die Schildmaiden wie Eilif oder Irulla gleichberechtigt neben den männlichen Recken, und als Phileasson in Riva die Seeadler zurückschickt, übergibt er einer Frau das Kommando über das Schiff.

    In Aventurien gibt es nur wenige Kulturen mit einer Geschlechterdominanz. In Aranien etwa haben die Frauen das Sagen, bei den Novadis und Ferkinas die Männer. Aber das sind Ausnahmen.

    Die Szene mit dem Erstarrung und die Lösungen der Situation fand ich spannend.

    Das war übrigens eine Szene, in der uns die Aventurien-Redaktion des Rollenspiels geholfen hat. Von dort kam die Idee, einen Pfeil als Träger des Zaubers zu nehmen.


    Wie wäre es mit flauschigen Schafen oder so? Warum Spinnen?

    Wenn die Spinnen groß und behaart genug sind, können sie auch flauschig sein ...


    Und wie es dann mit Tjorne enden könnte würde ja auch schon angedeutet.

    Tja, da gibt es viele Möglichkeiten ... In einem früheren Leseabschnitt wurde ja vermutet, dass sich die "Jagdszenen" mit ihm und Zidaine noch lange hinziehen werden ... aber vielleicht erwartet ihn ein ganz anderes Ende? Ob sich Zidaine dann um ihre Rache betrogen sieht?


    Was machen Spinnen auf dem Meer? Echt jetzt?

    Wenn der Dämon Mactans der Urheber all dieser Spinnen ist, handelt es sich bei denen dann um normale Tiere oder um irgendwas anderes?

    Höhlenspinnen und Waldspinnen sind auch sehr groß, und das sind normale Tiere.

    Die Spinnen, die uns bislang begegnet sind, sind für sich genommen erst einmal gewöhnliche aventurische Fauna. Die Frage, wieso es in einem Tangmeer dermaßen viele davon gibt und wieso sie dort so prächtig gedeihen, ist allerdings berechtigt - ihr übliches Habitat ist das nicht.

    wo ist eigentlich der zweite Zauberer?

    Auch das eine berechtigte Frage - auf die es schon bald eine Antwort geben wird.


    Die kurze Szene, in der Galandel den Käfer zertritt, war die erste im Buch, an der ich an dem Charakter hängen geblieben bin. Das hat mich total irritiert. Hätte sie den Käfer aufgehoben und fliegen lassen, wäre mir das nie im Gedächtnis geblieben.

    Ja, es sind oft diese kleinen Vignetten, die im Gedächtnis bleiben ...


    Ich würde gerne erfahren, ob Kodnas auch davonkommt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es für ihn eher schlecht aussieht.

    Da es für unsere Romanreihe keine Rolle mehr spielt, kann ich es verraten: Ja, er entkommt und befährt weiterhin als Freibeuter das Perlenmeer. Dies ist eine der Figuren, die in der Phileasson-Abenteuerkampagne eingeführt und dann in das Geflecht des aventurischen Hintergrunds eingegangen sind (wie übrigens auch Pardona).

    Über die Diskussion zwischen Asleif und Kodnas über die Höhe des Kopfgeldes auf verschiedene Piraten habe ich mich sehr amüsiert. Das passt so wunderbar zusammen mit einer ähnlichen Szene in Das Jahr des Greifen. War das Absicht?

    Ja, das ist eine Reverenz an die entsprechende Szene in Bernhards alter Romanreihe.

    Auch Tjorne hat es nicht verdient in so etwas verunstaltet zu werden.

    Lieber soll er es mit Zidaine ausfechten.

    Zidaine könnte ihre Seele rettten , wenn sie diesen Rachefeldzug einstellt.

    Tja, Tjorne und Zidaine ... Ich werde ja nicht müde, die große Wende in diesem Plot anzukündigen. Noch ist aber Zeit für Spekulationen: Was wird hier geschehen?


    Bin gespannt wie sich Asleif in solch einer Situation schlägt.

    Ich glaube, da verrate ich nicht zu viel, wenn ich sage: Das wird man schon bald lesen können ... ;)


    Wenn ich drüber nachdenke, dann steckte ziemlich viel drin an Infos und Dingen, die passiert sind. Trotzdem habe ich am Ende das genau entgegengesetzte Gefühl, nämlich dass kaum etwas passiert ist und die Geschichte nicht so recht vom Fleck kommt.

    Vielleicht liegt das an der Atmosphäre des Tangmeers: Man steckt fest, mit dem Schiff, dann bei jedem Schritt ... Möglich, dass sich das atmosphärisch überträgt.


    Schon wieder ist von Phileasson nichts zu sehen. Der sammelt erstmal Holz zum Schiff flicken. Da hat der Blender schon den Kelch im Auge.

    Die Kalekken mal in Aktion zu sehen war ganz nett, aber wozu diente die Szene? Um zu zeigen, dass Asleifs Truppe noch ein Weilchen braucht, bis das Boot repariert ist, bevor sie starten können?

    Auch das, ja. Zeit muss verstreichen, und das muss beim Lesen spürbar sein.

    Es geht aber auch darum, Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt": Ihr Gesang besänftigt die Affen, und ihre Heilkunst hilft dem Verwundeten. Sie hat viel einzubringen - solange sie lebt ...


    Vespertilio macht sie zu Sklaven und Lederschwingen, und Vermis wird ja auch noch irgendwo rumsitzen.

    Davon darf man wohl ausgehen ... ;)


    Das Totenmeer kann ich mir übrigens sehr gut vorstellen. Diese grün-braune schlammig-schleimige stinkende Einöde.

    Schön, das freut uns. :)


    aber war schon interessant zu sehen, wie viel mehr man über das Schiff und seine ehemalige Besatzung herausfinden konnte, wenn man nicht gerade Tjorne hieß.

    :lachen:


    evt. schafft es in der Zwischenzeit Phileasson auch mal, ins Totenmeer vorzudringen und sie begegnen Vermis und tun sich mit ihm zusammen gegen Beorn und Vespertilio.

    Das könnte er vielleicht - aber würde ihn das der Erfüllung der Aufgabe näher bringen?

    Tjorne tut mir jetzt sogar leid. Der arme Kerl hat wirklich keinen guten Tag.

    Ich merke: Die Sympathie der Lese-Ottajasko für Tjorne steigt. Wie ist denn allgemein die "Temperatur" ihm gegenüber?


    Beorn scheint genau der Richtige zu sein. Er hört zu, drängt sie nicht, nimmt sich Zeit.

    Obwohl ich Tylstyr noch nicht ganz aufgegeben habe. Wenn überhaupt ist er sicherlich der Einzige, der Zidaine noch "bekehren" kann.

    Beorn oder Tylstyr - zu wem würdet Ihr Zidaine raten?

    Endlich bin ich wieder richtig drin und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt in diesem Abschnitt.

    Schön, das freut mich! :)


    Sein Quälen ist niederschmetternd und auch, wenn er dieses Verbrechen begangen hat, finde ich, er muss eine Chance auf einen Neuanfang bekommen können. Ich würde es ihm wünschen!

    Im Übrigen: Ich würde Tjorne überhaupt nicht (mehr) bestrafen!

    Ah, jetzt wird es interessant! Ich glaube, das ist die erste Stimme in all den Leserunden (auch zu den vergangenen Bänden), die einen Freispruch für Tjorne richtig fände. Wie stehen die anderen dazu?

    Natürlich ist er in sich bestraft ,aber damals muss er wohl Freue an seinen Taten empfunden haben.

    Deshalb stimme ich für eine Bestrafung.

    Er hat damals mit voller Absicht gehandelt und es genossen, davon kann man ausgehen. Da gibt es keine mildernden Umstände außer der Jugend.

    Andererseits ist es wirklich schon länger als 10 Jahre her ... Ist er noch derselbe Mensch wie damals?

    Was wäre durch eine Bestrafung gewonnen? Vor allem durch eine, wie sie Zidaine vorschwebt?