Beiträge von Robert Corvus

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    Tylstyr ist ja noch immer in der Lage, durch ihre Augen zu sehen, wenn er nah genug herankommt. Das kann sie nicht verhindern, solange er ihren Dolch hat.

    Das kann er sogar, wenn er den Dolch nicht hat. Ein solcher Fokus erleichtert ihm den Zauber, ist aber nicht unbedingt notwendig. In Silberflamme hat er zum Beispiel durch Tjornes Augen geblickt, ohne einen Gegenstand zu haben, mit dem er besonders verbunden ist.

    So wie ich das sehe ist er schon gestraft genug, eigentlich bin ich sicher, dass er so etwas nie mehr machen würde.

    Wenn Ihr die Richter wäret - welche Strafe fändet Ihr bei Tjorne gerecht - zehn Jahre nach einer schrecklichen Tat, die er als Jugendlicher begangen hat, und unter Einbezug seines Lebenswandels und seiner "Erlebnisse" mit Zidaine seither?


    Lailath mag ich irgendwie,

    Das scheint mir nach den bisherigen Beiträgen im Leseabschnitt halbwegs ausgeglichen zu sein - manche mögen sie, andere nicht. Wichtiger für uns als Autoren ist allerdings, ob man die Handlung rund um Lailath interessant findet ...?


    Abdul gefällt mir auch unglaublich gut.

    Der scheint allgemein gut anzukommen!


    Aber was ist, wenn sie vom Namenlosen abberufen wird? Dann steht Beorn auch wieder alleine da.

    Denkt Ihr, Beorn würde sich befreit fühlen, wenn Pardona plötzlich fort wäre? Oder würde er sie vermissen?


    Es würde mich vielleicht überraschen, wenn Tjorne und Zidaine heiraten würden, aber sonst......

    Schade, dass wir darauf nicht gekommen sind ... :lachen:


    Um Galandel mache ich mir wirklich Sorgen. Sie wird wohl nicht mehr lange bei der Ottajasko bleiben. Ihr Lied verklingt, aber sie versucht noch, sich dagegen zu wehren.

    Der Tod kennt viele Pfade, und auf diesem schreitet er geduldig und langsam ...

    Oftmals wird er in Fantasygeschichten als schneller Schnitter dargestellt, der rasch zuschlägt, in gewisser Weise auch sauber. Man hat kaum Zeit, sich zu sorgen, da ist die Klinge schon heran.

    Bei Galandel ist das anders ...


    Haben die Recken denn nun die Affeneier gekauft für Praioslobs Knöchel?

    Ich denke, das kann ich vorwegnehmen, obwohl es erst später erwähnt wird: Ja, haben sie. ;) Natürlich kümmern wir uns um das verstauchte Fußgelenk unseres Gefährten, damit er bald wieder voll einsatzfähig ist.

    Unheimlich war auch, dass die beiden Magier von den Elfen "gesehen" werden konnten und Vespertilio sogar Zauber gegen sie bewirken konnte. Oder dass er von einem Speer getroffen wurde, aber die Wunde dann doch nicht tödlich ist.

    Derselbe Effekt wie im Totenmoor, das Beorn in Die Wölfin bereist ... Ob das ein Zufall ist?

    Aber dort war doch kein Kelch, sondern nur das Eichenherz,

    Ja, richtig. Die Magier haben sich geirrt/die Hinweise fehlgedeutet.


    Apropos Kelch, das ist dann doch wieder so eine Aufgabe, bei der nur einer den Punkt holen kann.

    Ja, das stimmt.

    Ich glaube Lailaht überlegt gerade ernsthaft die Seiten zu wechseln.

    Ich habe ihre Gedanken eher so verstanden, dass es für sie besser ist, wenn Beorn beide Artefakte hat, weil sie dann den "edelmütigen" Phileasson nicht hintergehen muss, um an diese heranzukommen.

    Nun ja, bislang hat Beorn die Silberflamme, aber den Kelch hat noch keiner der beiden Drachenführer ...


    Zidane was auch immer sie tut, Rache wird ihr keine Erlösung sondern nur Leere bringen.

    Wie könnte denn eine gute Lösung für Zidaine aussehen? Früher oder später wird ihre Rache ja zum Ende kommen - spätestens, wenn sie den letzten Täter erwischt hat ... Und was dann? Ist sie dann befriedigt - oder leer?


    Ich glaub Tjorne bereut es wirklich und ich bin kein Freund von Folter, wenn sie ihn töten will dann schnell und im Zweikampf.

    Nun, wir sind ja auch alle keine Freunde der Todesstrafe ...

    Nach unserem Strafrecht würde Tjorne vermutlich - was die Schändung betrifft - freigesprochen. Nach 10 Jahren verjährt eine solche Tat, und zudem fiel er zur Tatzeit als Jungmann noch unter Jugendstrafrecht.


    Abdul finde ich toll dargestellt in seiner Verwirrtheit.

    Es freut mich, dass Abdul so gut bei Euch ankommt. Die Auswahl der Perspektivfiguren ist eine bedeutende Weichenstellung für einen Roman, und innerhalb einer Serie ist ein besonderes Risiko (aber auch eine besondere Chance) damit verbunden, sie zu wechseln.


    Lailath gefällt mir noch immer nicht.

    Ich bin gespannt, ob sich das im Laufe der Geschichte noch drehen wird ... Ich kann mir das vorstellen.


    Leben die eigentlich auch auf der Hauptinsel oder nur auf Beskan?

    In der Regionalspielhilfe sind diese Affen speziell für Beskan angegeben.


    Ich glaube Robert hat das mal so beschrieben: ein Porsche, der sich unter lauter VW-Käfern verstecken will.

    Das war Bernhard - aber ich stimme ihm zu. ;)


    Tylstyr fehlt mir aber gerade ein wenig.

    Geduld ... Der kommt noch ausführlich zur Geltung ...



    Die kleine Insel mit ihren bunten, schrägen und wild zusammengewürfelten Bewohnern gefällt mur sehr gut,

    Ich gestehe, dass mir der Abschied von Maraskan schwer fiel. Deswegen habe ich die auch in der Abenteuerkampagne vorgesehene Vorbereitungsphase auf Beskan ausführlich genutzt, um Aventuriens schönste Insel noch einmal ausführlich zu würdigen.

    bin auch der Meinung das es Zeit wird das diese Geschichte aus der Jägerinnen Phase heraus kommt.

    Ich bin wirklich sehr gespannt, wie die Wendung in diesem Handlungsstrang bei Euch ankommen wird ... :teufel:


    Denn ich hätte nicht gedacht, dass Phileasson so planlos vor der nächsten Aufgabe steht.

    Aus meiner Rollenspielzeit erinnere ich mich daran, dass bei solchen Gelegenheiten eigentlich immer vom Spielleiter kam: "Ihr seid natürlich vertraut mit der Legende, dass ..." Das wollte ich vermeiden. Niemand weiß alles, und nicht alle Legenden sind jedem bekannt, und gerade bei Legenden ist es schwierig, den wahren Kern zu erkennen und vom Brimborium zu befreien. Auch unsere Helden müssen manchmal ein bisschen suchen, um die richtige Spur zu finden.

    Widersprüchlicher Weise wurden doch die Toten von Lailaths Volk dem Meer übergeben, wenn ich mich da richtig erinnere?

    Ja, das stimmt. Die Wüstenelfen glauben, dass ihre Toten zu einer Insel gelangen müssen, von wo aus sie in eine Nachwelt gelangen. In Kavernen unterhalb der Oase Kei Urdhasa sammeln sie die Leichen und bringen sie dann zum Meer. Dort legen sie sie in Schiffe oder Boote, die sie mit Zauberzeichen versehen, damit sie ihren Weg finden.

    Diese Vorstellung unterscheidet sich sehr von der Glaubenswelt anderer Elfenvölker, wie etwa der Auelfen, zu denen Salarin zählt.

    Außer im Prolog von Silberflamme wird auch in Bernhards Roman Rabensturm darauf eingegangen.

    Der lustige Laden samt seiner Affeneier und die Meereshexe illustrieren ein weiteres Mal die bunte Schönheit der Welt.

    An Maraskan habe ich einen Narren gefressen - ich mag diese Kultur, die kein irdisches Vorbild hat. Maßgeblich geprägt wurde sie von Karl-Heinz Witzko, den ich am Wochenende getroffen habe. Ich habe mich gefreut, ihm jeweils ein Exemplar von Schlangengrab und Totenmeer überreichen zu können - als Dankeschön für die vielen Ausarbeitungen, die wir nutzen konnten.


    Ich tippe mal darauf, dass Tjorne wieder von Alseifs Truppe gefunden wird, dort den nächsten Band mitzieht und danach Zidaine sich wieder dazu gesellt.

    Denjenigen, die in der Schlangengrab-Leserunde dabei waren, habe ich schon angekündigt, dass dieser Handlungsstrang in Totenmeer eine abrupte Wendung nehmen wird. Denkt Ihr, das skizzierte Szenario könnte damit gemeint sein?

    Jedenfalls stellt dieser Handlungsstrang einen Schwerpunkt des Romans dar. Das bedingt auch, dem Leser noch einmal den Startpunkt vor Augen zu führen.

    Die anstehende Wendung könnte allerdings trotz solcher Vorbereitungen einige aus der Kurve werfen ... Mal schauen ... :)


    Zidaine's Rache scheint verständlich ,aber so wird sie ihre Seele niemals heilen.

    Das mag sein - aber welche Alternative hat Zidaine, um ihre Seele zu heilen?


    Zidaine wird keine Ruhe geben, solange Tjorne lebt.

    Mal angenommen, sie könnte Tjorne umbringen ... Denkt Ihr, dass sie danach zufrieden wäre?


    Ich bin froh, dass es Abdul ein wenig besser geht. Hoffentlich kommt sein Gedächtnis ganz zurück und er kann seine Nichte retten. Er ist einer meiner Lieblingsfiguren.

    Und wenn ich es richtig sehe, ist Abdul wieder bei genügend Verstand um eine Perspektivfigur zu sein.

    Genau, Abdul ist in diesem Band erstmals eine Perspektivfigur in der Haupthandlung (im Prolog zu Himmelsturm war er es ja bereits einmal). Geistige Gesundheit ist dabei allerdings kein unbedingt notwendiges Kriterium ...

    Welche Absichten verfolgt sie bei dieser Inkognitofahrt?

    Was Pardona zu dieser Fahrt motiviert wird doch eigentlich in Band 3 erklärt, oder?

    Das hoffe ich ... In Band IV und V wird es auch gelegentlich nochmals kurz wiederholt.

    Es ist immer ein bisschen kniffelig, die richtige Balance zu finden. Erklärungen sind wichtig, um die Handlung einordnen zu können - aber wenn durch die Erklärungen die Handlung ins Stocken gerät, kann auch das einen Roman killen.

    Interessant fand ich auch die Fähigkeit des Schiffes, die Vergangenheit materialisieren zu können. Das hat mich sehr an Beorns Kampf im Totenmoor erinnert, wo sich die Geister der toten Krieger immer wieder materialisiert haben.

    :klatschen:


    Aber wie ist das denn, wenn ein Mensch lebendig in die Sphäre der Dämonen gezogen wird? Stirbt er dann einfach und seine Seele kann irgendwie noch zu Boron gelangen, oder ist die an die Dämonen verloren?

    Das weiß man nicht so genau ... Pardona ist aus solch einer Gefangenschaft entkommen, aber manche sagen ja auch, sie ist seitdem nicht mehr ganz knusper ... Und ihre Fähigkeiten übersteigen bei Weitem jene von Normalsterblichen.

    Dann muss ich mir den Abschnitt auch noch mal anschauen. Ich war der Meinung, den Namen Zurbaran noch nie zuvor gehört zu haben.

    In Himmelsturm sind das die Seiten in der Nähe von 265 und 291. ;)

    Gut es konnte sein Gefühle spühren und er wollte ja auch nicht wirklich mit ihr verbunden bleiben, aber nachdem es alles sonst vergiftet und tötet kommen die Beiden davon?

    Ich war auch ziemlich überrascht, dass die Iylian Thar Vermis wieder frei lässt. Das hätte ich nicht gedacht.

    Eine echte Vereinigung ist immer zweiseitig ... nicht nur Vermis nimmt Emotionen des Schiffes auf, es geschieht auch umgekehrt. Das Schiff spürt, wie es ihm geht, und das beeinflusst seine Entscheidungen.

    Im Übrigen ist die Persönlichkeit des Schiffs nach so langer Einsamkeit sicher nicht mehr vollständig integer. Das führt zu teils erratischen Entscheidungen.

    Ein klein wenig erinnerte mich Vermis im Thron an die SQUID in "Feuer der Leere". Robert Corvus Hat Dich diese Szene vielleicht dazu animiert?

    Das kann ich ausschließen, weil diese Konzepte von meinem Kollegen enwickelt wurden. ;)


    Gehe ich davon aus, dass die Schlacht auf diesem Schiff gegen den Goldenen (ich will da immer an Hennens Drachen denken rotwerd ) bw. den Namenlosen die letzte Schlacht der Hochelfen war und sie danach vernichtet wurden?

    Das war ein Krieg mit sehr vielen Schlachten und über einen langen Zeitraum - die besonders wichtigen Schlachten wurden dabei um die Städte der Hochelfen geführt. Aus den geschilderten Ereignissen kann man schließen, dass dieses spezielle Wipfelschiff kaum eingreifen konnte.


    Und ob Zynthia tatsächlich tot ist?

    Tja ... was denkt die Leserunde?


    Und wer ist diese Seltaia? Haben wir diesen Namen bisher schonmal irgendwie gehört?

    Nein, sie ist noch nie aufgetaucht.


    Ist so nicht eine Kämpferin von Beorn schwer verletzt worden?

    Ja, Salda.


    Warum hat er das aufgegeben und sich einer Menschengruppe angeschlossen?

    Zitat von Silberflamme Seite 144
    »Für meine Sippengenossen bin ich zu entschlossen«, fuhr Falnokul fort, als Salarin ihn einholte. »Mein Handeln war ihnen zu rabiat.« Er lachte. »Für die Welt hier draußen ist es gerade richtig.«


    Ein wirklich spannender Prolog.

    :freu:

    War das dann vor oder nach dem Fall des Himmelsturms? Denn nach diesem Krieg fühlte sich ja irgendwie keiner mehr an die Regeln des Krieges gebunden,

    Der Fall des Himmelsturms war zwar traumatisch für die Betroffenen, aber diese Stadt der Hochelfen war recht abgelegen. Für das Reich der Hochelfen im Ganzen hatte er wenig Bedeutung.


    ich muss sagen, dass mich der Prolog bis jetzt nicht vom Hocker reißt.

    Schade.

    Und es liest sich auch wieder von Anfang an sehr spannend.

    :freu:


    unser entzückendes Autorenduo, das ja nun zum ersten Mal gemeinsam diesen Prolog zu verantworten haben,

    Damit kein Missverständnis aufkommt: Bernhard hat diesen Prolog konzipiert und ganz überwiegend geschrieben. Üblicherweise schicken wir uns die Texte zu, wenn sie fertig sind, und der andere macht dann seine Anmerkungen. Das war diesmal zu einem Arbeitsschritt zusammengezogen, weil ich direkt daneben saß.

    Selbst geschrieben habe ich im Prolog nur einzelne Szenen - und dabei waren dann die Rollen vertauscht. Sprich: da saß dann Bernhard neben mir und hatte ein wachsames Auge auf meinen Entwurf.


    Also sind die Waldelfen die ältesten Elfen überhaupt, also noch vor den Hochelfen?

    Gleichzeitig, jedenfalls, wenn man den Mythen glauben darf. Die Elfen sind aus dem Licht getreten und damit nach Aventurien gekommen. Ein Teil von ihnen blieb in den Salamandersteinen, wo dieses Ereignis stattfand und bis heute das Licht der Elfen in Wechselwirkung mit dem Wald steht. Das waren die Vorfahren der heutigen Waldelfen. Die meisten zogen allerdings in die Welt aus und gründeten prächtige Städte - das waren die Hochelfen, die die Vorfahren aller übriger Elfenvölker waren.

    In der Dämonenwelt von Mactans wurde SIE zu den WESEN ,was sie jetzt ist.

    Tja ... nur ist das bei Pardona schon sehr lange her ... Der Prolog spielt vor zweieinhalb Jahrzehnten, und Pardona war bereits in der Blütephase des Himmelsturms dabei, und auch ihr Aufenthalt in den Niederhöllen liegt Jahrtausende zurück.

    Von daher ...

    Ich musste sehr schmunzeln als Zurbaran von der sehr alten Dame sprach. Ist das nicht unhöflich?

    ... ist das zwar vielleicht ein wenig taktlos - aber selten ist etwas Wahreres gesagt worden.

    Ich glaube Zurbaran erwähnt sie als "sehr alte Dame, die aus dem Norden kommt"

    Genau. In Himmelsturm gibt es übrigens ein Gemälde von ihm in der Kammer der Offenlegung, und in Pardonas Gemach steht eines seiner Bücher. Tylstyr erwähnt, dass er ihn flüchtig kennt.


    zeigt es doch einerseits wozu die Hochelfen fähig waren, und andererseits was passiert wenn man etwas mit einem Bewusstsein und einem Intelligenz ausstattet. Und letzteres ist ja nun wirklich eine aktuelle Frage.

    Es ist mir zwar nicht aufgefallen, aber Du hast recht: In gewisser Weise ist der Prolog auch die Warnung: "Vorsicht vor Künstlicher Intelligenz" - allerdings á la Fantasy. :lachen:

    Die, die zurückkommen haben nicht mehr alle Latten am Zaun,

    :lachen:

    Wobei aus der Sicht der Menschen ein Elf umso weniger Latten am Zaun hat, je ursprünglicher er lebt. Auch Phileasson hatte ja anfangs so eine Eingewöhnungszeit, als Salarin an Bord gekommen ist.


    Dieses "Schiff" das eigentlich kein Schiff ist "Iylian Thar" ist schon von der Beschreibung her ziemlich gruselig. Gibt es irgendwo ein Bild davon?

    Soweit ich weiß haben unsere beiden Autoren hier erst das zweite Wipfelschiff überhaupt eingeführt.

    Unseres Wissens sogar das Erste - das andere war uns unbekannt, obwohl wir diverse Quellen durchforstet haben. Wo ist es denn beschrieben - ich würde das gern jetzt noch im Nachhinein nachlesen?

    Ein Bild gibt es von einem "Wipfelschiff-Beiboot", das uns aber nicht restlos überzeugen konnte, weil es wie ein übliches Boot mit einem großen Laubblatt als Segel aussieht.

    Aber am schlimmsten finde ich ja - liebe Autoren - dass ihr vor Grausamkeiten gegen EINHÖRNER! nicht zurückschreckt! Ich bin entsetzt!

    Ja, also was in ihren diversen Büchern alles so mit den Einhörnern passiert. Da sind sie Killer, hier ist es von diesem Wald/ Schiff übel zugerichtet.

    Ich gestehe, ich bin ein Wiederholungstäter (Schattenkult).

    Die Szene mit dem Einhorn haben wir übrigens sehr eng verzahnt geschrieben. Ich erinnere mich noch an das Café in San José, in dem wir am Fenster gesessen haben, von dem aus wir das Flamingo Motel beobachten konnten. Bernhard hat diese Szene begonnen, ich habe mich als Matrone aufgeführt und an Formulierungen herumgemeckert. Irgendwann wurde ich ein wenig müde (Jetlag) und bin spazieren gegangen, während Bernhard weitergeschrieben hat. Als ich zurück war, ist Bernhard müde geworden und ist über die Straße in unser Motel gegangen. Das habe ich genutzt, um die Szene weiterzuschreiben, bis es so war, dass wir zu den ersten Programmpunkten des Science Fiction WorldCons ins Kongresszentrum aufbrechen konnten.

    Frage mich nur warum es den Wald nicht verlassen hat. Einhörner sind doch eigentlich ziemlich schlau.

    Traurigerweise schützt auch Intelligenz nicht vor Suchtkrankheit ... :(

    Auch die Geschichte von Weidbert und den Orks. Warum die Elfen ihnen wohl geholfen haben?

    Dazu ist vielleicht interessant, dass Elfen und Orks einander in Aventurien seit jeher spinnefeind sind. In den Mythen der Elfen (nachzulesen im Roman Aldarin) ist davon die Rede, dass dies bereits seit der allerersten Begegnung dieser beiden Völker der Fall ist. Und die Waldelfen sind dem Erben ihrer Vorfahren in vielerlei Hinsicht besonders stark verbunden ...

    Ja, ich weiß noch, das Pardona Selflanatil nicht berühren kann. Nur warum, dass will mir im Moment nicht einfallen.

    ... und ein Kampf gegen den Namenlosen, der taucht auch immer wieder auf.

    Selflanatil ist eine Waffe, die gegen den Namenlosen und seine Schergen geschmiedet wurde. Pardona ist als "Zunge des Namenlosen" diesem besonders stark verbunden. Sie kann die Waffe grundsätzlich schon berühren, aber sie ist besonders verwundbar dadurch. Zudem heißt das Schwert "Silberflamme", weil Flammen aus silbrigem Licht die Klinge umtanzen, wenn sich eine Kreatur des Namenlosen in ihrer Nähe aufhält.

    Die Einschätzung der drei Dämonenbeschwörer durch Rallion lässt direkt tief blicken, dass die Drei nicht einfach harmlose Magier sind.

    Die Waldelfen gelten als das ursprünglichste der Elfenvölker. Sie haben noch eine sehr deutliche Wahrnehmung für alles, was badoc ist, also dem Licht der Elfen entgegensteht. Dazu gehören insbesondere dämonische Kräfte ...

    So gesehen "stinken die drei bestialisch nach Dämon" ...

    Und sein Zweck ist so profan wie traurig. Es ist ein Kriegsschiff. Geschaffen um Krieg zu führen.

    Was sehr untypisch für die Hochelfen ist: In aller Regel haben sie zwar durchaus zweckmäßige Dinge konstruiert, die aber immer auch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen mussten.

    Die beiden Freigeister sind selbst für die freidenkerische Strömung der aventurischen Gildenmagier sehr liberal.

    Hier ist für die Nicht-Insider vielleicht interessant, dass eine Zugehörigkeit zur schwarzen Gilde in Aventurien nicht unbedingt bedeutet, bösartig/moralisch verdorben zu agieren. Vielmehr ist die Weiße Gilde diejenige, die sehr strikt auf Regeln (damit auch auf Herrschaft) achtet, die Schwarze Gilde (der auch unsere Magier angehören) dagegen gewährt schlicht maximale Freiheit. Die Graue Gilde (in der Tylstyr und Abdul Mitglied sind) liegt dazwischen. Schwarzmagier in Aventurien sind daher nicht von vornherein "böse", sondern vielmehr "unberechenbar".

    Der übelste Magier der jüngeren aventurischen Historie ist Galotta, ein Angehöriger der Weißen Gilde. Er hat nach der Macht gegriffen und dabei den Zug der 1.000 Oger in Gang gesetzt, die über Tobrien hergefallen sind. Das Ergebnis ist das verwüstete Land, das die Ottajaskos in Silberflamme bereist haben.

    Aber die Prophezeihung mit dem Kelch ist zu diesem Zeitpunkt im Roman doch noch gar nicht ausgesprochen, oder?

    In diesem Roman noch nicht, aber im letzten auf Beorns Seite. Schlangengrab S. 513

    Richtig. :klatschen:


    Ganz außerhalb des Protokolls würde mich interessieren, ob ab diesem Roman bereits die jüngste Ankündigung des Ulisses-Verlags eine Rolle spielt. Man möchte ja das Thema Elfen/Phileasson-Saga und die entsprechenden Hintergründe in einer neuen Kampagne aufleben lassen. Gibt es da bereits irgendwelche Querverbindungen?

    Ja, und zwar massiv. Aber dazu kann ich gerade jetzt noch nicht so viel sagen - auf der auch heute noch in Dreieich stattfindenden Convention gibt es ein Panel zur geplanten Sternenträger-Kampagne, bei dem wir nicht ohne Grund auf dem Podium sitzen. ;)

    Die Augen sind vielleicht einverleibte Menschen ,die sich im Wald verirrten.Mir sind sie auch ziemlich unheimlich.

    Ich glaube die wachsen einfach... das macht sie aber nicht weniger unheimlich.

    Einig scheint sich die Lese-Ottajasko immerhin darin zu sein, dass sie unheimlich sind ... :lachen:


    ich dachte erst an die Elfen, die zuletzt auf dem Schiff waren.

    Ich denke, deren Schicksal diskutieren wir am besten im zweiten Leseabschnitt ... ;)

    Obwohl ich die Kampagne gespielt habe hab ich grad wenig Erinnerungen an die Gegenstände u d es fühlt sich wie ein komplett neues Abenteuer an

    In den Prologen nehmen wir uns eine große Freiheit, sowohl zeitlich als auch räumlich über die Rollenspielkampagne hinauszugreifen. Deswegen kann es durchaus etwas völlig Neues auch für die alten Rollenspiel-Hasen geben. Aber keine Sorge: Die Verbindung zur Haupthandlung bleibt bestehen - und in diesem Fall wird sie recht schnell offensichtlich, denke ich.


    Ein Überbleibsel der Hochelfen. Da sind sie schon wieder!

    Ja, ein weiteres Mal spielen die Hochelfen eine wesentliche Rolle in unserer Geschichte ...


    Das gibt mir doch sehr zu denken, dass die Hochelfen so etwas... dämonisches?... erschaffen haben.

    Die Erschaffung des Wipfelschiffs liegt eine sehr lange Zeitspanne zurück. In diesen Jahrtausenden kann viel geschehen sein, das ursprüngliche Anlagen ... verändert hat. Wenn man etwas mit einem Verstand und einer Persönlichkeit ausstattet, wird es flexibel, es kann sich auf neue Situationen einstellen, was vor allem im Kampf besonders wertvoll ist. Es hat jedoch nicht ausschließlich Vorteile.


    Wirt Weidbert ist ja anscheinend selbst bei der Iylian Thar gewesen, und hat es sogar (als Kind!?!) geschafft, ein Plankenstück von dort zu entwenden.

    Denkt Ihr, diese Planke stammt tatsächlich vom Wipfelschiff?

    Zum anderen, wer ist "Der Wandelbare Krieger"?

    Ihr seid ihm bereits begegnet. ;) Wie ich die Lese-Ottajasko kenne, werdet Ihr rasch darauf kommen. Falls nicht - es wird noch explizit geklärt, versprochen.

    Meinst du Falnokul?

    :klatschen: Sehr gut! Der Elf in Sven Gabelbarts Truppe.


    Ja, Pardona kann nicht einmal in die Nähe von Selflanatil kommen

    Das kann sie schon ... aber es ruft eine Reaktion hervor. ;)

    Dieses Hochelfenschiff finde ich sehr interessant, stelle es mir wie ein riesiges Insekt vor, dass über Bäume läuft. Oder?

    Ja ... Man muss bedenken, dass es ja nicht auf Wasser fährt. Entsprechend kann es anders aufgebaut sein.


    Was haben die Elfen den da nur verbrochen, sehr seltsam.

    Es gibt da das Schiff, das die Hochelfen gebaut haben ... Aber wie viel hat das noch gemein mit dem Jahrtausende im Wald gelegenen Schiff, dass die Magier nun finden? Die Zeit wird nicht spurlos an ihm vorübergegangen sein ...


    Ich glaube, Irulla hätte sich gut mit Mandarion vertragen. Der erste Satz " sie werden sterben" Eindeutig Irulla, nur ohne Spinne

    :lachen: Haha, genau!


    Faszinierend finde ich auch jedes mal die feinen Sinne der Elfen,

    Vielleicht erinnert Ihr Euch auch daran, wie beispielsweise Salarin auf die laute Stadt Riva reagiert hat. Für seine Elfensinne war der Trubel in der Stadt etwas viel ...


    Ich mag die Magier nicht besonders, zumindest diese Gruppe.

    Wie sehen das die anderen? Wie steht Ihr zu den dreien?

    Nicht nur unsere Protagonisten reisen im Prolog in ein fernes Land. Auch wir weilten in der Ferne (und teils sogar über den Wolken), als wir den Prolog geschrieben haben. Manche von Euch haben uns dabei auf den Social Media begleitet; einen kurzen Abriss gibt es auf unserer Homepage.

    Die Salamandersteine sind ein magischer Ort und Heimat der Waldelfen. Erinnert Ihr Euch vielleicht an einen Waldelfen aus der Saga, der bereits aufgetaucht ist - und zwar durchaus ausführlich, mit Name, Dialogen und in mehreren Szenen?


    Also, irgendwie fühlt es sich so an, als sei Zynthia das Synonym für Pandora.

    Ah, eine steile These!

    Einerseits kennen sich die drei Magier natürlich schon lange ... Andererseits hat Pardona ja auch schon unerkannt Menschen wie Selime oder Lenya ersetzt. Was denkt Ihr - ist Zynthia wirklich sie selbst oder jemand anderes in Tarnung?

    Ich frage mich manchmal, welche Macht ihr versagt bleibt ,es nicht selber tun zu können.

    Erinnert Ihr Euch, welche Schwierigkeit Pardona mit Selflanatil/der Silberflamme hat?

    Das ist wirklich seltsam und auch ein bisschen frustrierend.

    Ich habe den ganzen Schwung am Samstag Morgen zur Post gebracht, zusammen mit einer weiteren Sendung, die als Maxibrief rausgegangen ist. Dieser Maxibrief ist pünktlich angekommen, die Büchersendungen dagegen scheinen allesamt noch unterwegs zu sein. Ich war davon ausgegangen, dass die Zeit von Samstag bis Donnerstag reichen sollte ...