Beiträge von Robert Corvus

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    Sehe ich ganz genauso. Auf jeden Fall drin lassen. Ich persönlich habe bisher weder Verbindung zum Wüstenplanet (auch einer meiner Lieblingsbücher) als auch zu George R.R. Martin gezogen, weil das für mich einfach eine ganz andere Welt und Geschichte ist.


    Ich verstehe den Ansatz, aber letztlich geht es natürlich (auch) darum, originelle Geschichten zu erzählen, der Leserschaft etwas Neues zu bieten. Dabei ist nicht so relevant, wer welche Idee zuerst hatte. Entscheidend ist, ob man es bereits gelesen hat - und derzeit müssen wir natürlich davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrzahl der Fantasy-Fans "Das Lied von Eis und Feuer" verfolgt.



    Die Geschwister scheinen aber zu ahnen, dass sie der Schlüssel dazu sind und es vermutlich ihre Lebensaufgabe wird, das Schwert zurückzuholen , als Geist oder als was auch immer.


    Die Thematik "Lebensaufgabe bei Elfen" ist bereits in der Saga angeklungen - und wird in Silberflamme ebenfalls eine Rolle spielen.



    Der Prolog hat mich direkt wieder eingenommen: ich habe bis zum Schluss mitgebangt und gehofft, dass Lailath es schafft, Erm Sen Selflanatil abzunehmen,


    :freu:



    Spannend fand ich die Beschreibungen, wie die Wüstenelfen die hektische Betriebsamkeit in menschlichen Ansiedlungen empfinden - ich gebe zu, ich konnte hier Lailaths Seite sogar besser verstehen, ich würde die Ruhe auch eher dem Lärm und der Hektik vorziehen.


    Auf einer Pilgerreise war ich drei Tage in der Natur unterwegs, bis ich wieder in eine Stadt kam (Nancy, glaube ich). Nach der großen Stille der Natur habe ich bewusst wahrgenommen, wie laut eine Stadt ist. Diese Erfahrung ist in die Beschreibungen eingeflossen.



    Könnte Selflanatil die Kinderlosigkeit der Shiannafeya tatsächlich beenden? Ich habe es so verstanden, dass die Kinderlosigkeit schon länger anhielt, nicht erst, seit die Waffe verschwunden ist.


    Das stimmt - es gab noch ein weiteres Artefakt, das verloren gegangen ist ... ;)



    An einer Stelle wird er als Diener von Pyr'Dakon bezeichnet, das hat mich direkt aufhorchen und an Pardona denken lassen, die doch dem gleichen Gott mehr oder weniger dient, wenn ich mich recht entsinne.


    Früher, gaaaaanz früher stand Pardona in seinen Diensten, aber dann hat sie sich, äh, umorientiert ... >:D



    ..., er kann sich doch sicherlich denken, dass es mit dem Schwert zusammenhängt, schließlich hat er es einer Elfe abgenommen.


    Das stimmt, aber die Elfe befand sich in einem (menschlichen) Nomadenlager. Eventuell ist er ihr nicht direkt/bewusst begegnet.



    Als Lailath bemerkt, dass Erm Sen gealtert ist, habe ich mich ja gefragt, warum die Elfen nicht einfach warten, bis Erm Sen stirbt; im elfischen Zeitempfinden würde das ja nicht ewig dauern und sie könnten danach das Schwert an sich bringen.


    Das ist ein valider Ansatz, bietet aber eigene Risiken. Zunächst einmal könnte das Schwert schlicht verloren gehen (Erm Sen fährt mit einem Schiff, das in einem Sturm versinkt ...). Dann könnte es an einen unzugänglichen Ort gelangen (in die Schatzkammer des Kaisers ...). Oder die kurzfristig denkenden Menschen könnten gar auf die Idee kommen, sie zu zerlegen und die Einzelteile, wie etwa die Edelsteine, zu verkaufen.



    Ich denke, das ist eine gute Idee. Ich glaube, technisch wäre es unsern Admins auch möglich, deinen bisherigen Benutzernamen zu ändern, ohne einen neuen Account anlegen zu müssen.


    Ich habe jetzt einen neuen Account. Lasst den alten bitte bestehen, sonst könnte es Verwirrung im Archiv mit den alten Beiträgen geben (wenn sich jemand darauf bezieht, was "Bernard" geschrieben hat, es aber gar keinen "Bernard" mehr gibt). ;)



    Und: Herzlich Willkommen Robert Corvus ;)


    Danke. :)


    Aus meiner Sicht ist der Prolog rundum gelungen.


    :freu:



    Vor allem gefiel mir, dass sie eben nicht mit der üblichen Klischee-Kneipenschlägerei endete (solche Szenen habe ich schon oft genug gelesen).



    Dann die Kneipenszene. Auch mir hat der Ausgang sehr gut gefallen. Das war wieder Bernd typisch. Den Leser überraschen, indem man vom Klischee weggeht. Toll gemacht.


    Das freut mich, weil ich beim Schreiben dieser Szene tatsächlich auch ein wenig gerungen habe, um diesen Dreh zu finden. Ich habe mir vorher das Setting überlegt und mir Gedanken zu den Beteiligten gemacht, außerdem war schon aus dem Szenenplan klar, welche Informationen vermittelt werden sollten, um die Geschichte an dieser Stelle vorwärts zu bringen. Das wäre auch mit der üblichen Auflösung über eine Schlägerei möglich gewesen, die Lailath dann als fähige Kämpferin gezeigt hätte, die gegen mehrere Gegner besteht. Während des Schreibens habe ich dann sozusagen "in Lailath hineingehorcht" oder mich in die Figur eingefühlt - und ich glaube, die jetzige Lösung zeigt einen noch wichtigeren Aspekt ihrer Persönlichkeit.



    Seine Fähigkeiten im Schwertkampf sind fast ohne Beispiel (spannend wäre es, ihn mal gegen Phileasson antreten zu lassen - wird aber zeitlich schwierig, es sei denn, jemand hat ihn "konserviert" o.ä. :) ).


    Phileasson kann sicher mit einem Schwert umgehen - aber der beste Schwertkämpfer in den beiden Ottajaskos ist derzeit Galayne. ;)



    - Wo ist das Schwert jetzt? Und: ist das Schwert die gesuchte "Silberflamme"? Das wäre fast zu naheliegend
    - Was wurde aus Erm Sen? War am Ende ein anderer Elf erfolgreich? Oder suchen sie immer noch das Schwert?
    - In welcher Beziehung stehen Erm Sen und Lailath zu den Hauptfiguren? Gerade bei Erm Sen könnte ich mir vorstellen, dass er ein Vorfahr von Nirka und/oder Crottet ist. Vielleicht ist Nirka die Erbin des Schwertes - und plötzlich kommen lauter Elfen vorbei und fordern sie zum Duell heraus? Vielleicht trifft das ja einen anderen Charakter aus der Ottajasko?


    Das sind valide Fragen - was meint die Lese-Ottajasko?



    Mir war schnell klar, wer den Prolog geschrieben hat, nicht nur durch die Verneigung vor Frank Herbert, sondern auch durch die Erwähnung der Elemente "Stein, Erz, Eisen, Stahl" in der Reihenfolge wie seine vier Romane.


    Da hast Du mich ertappt. :D



    Aber ich frage mich, warum dann nicht noch einen Kämpfer mitschicken? Warum soll immer nur einer gehen? Dann werden die Elfen, besser gesagt ihre Führerin, für mich total unlogisch.


    Da ist etwas dran ... oder? ;)



    Warum nicht beide über Land gehen? Die Zange hat doch nur Zweck, wenn ich weiß wo der Nagelsteckt und gleichzeitig zuschnappe.


    Na ja, sie wollen eben unbedingt verhindern, dass er ihnen in den Weiten des unbekannten Nordens verloren geht - und mit ihm das Schwert.



    Sie weiß schon lange, dass Silber die Menschen gierig macht und sie deswegen töten, trotzdem legt sie leichtfertig sogar noch das zweite Silberstück auf den Tresen.


    Das stimmt, aber sie denkt anders. Sie fühlt sich nicht in die Gier der Menschen ein, sondern überlegt eher, dass es ihr gefallen würde, wenn ihr jemand eine Freude machen würde.



    aber in Gareth müßtee sie Jahre verbracht haben um in all den Gruppierungen gewesen zu sein (in Banden wird man nicht so leicht aufgenommen, oder) und sie müßte längst knapp an Silber sein, oder sie schleppt einen Rucksack davon mit rum und den wäre sie im Milieu längst los.


    Auf Seite 41 ist ein Elf namens Ellinar Sterntreu genannt. Es ist im Roman nicht ausgeführt, daher kann man damit wenig anfangen, aber er ist sehr gut vernetzt in Gareth. Einerseits kümmert er sich um die Elfen (weswegen Lailath schnell Anschluss findet), andererseits hat er sehr starkes Interesse an den Menschen (er möchte sie vom elfischen Denken überzeugen; nebenbei ist er knapp 500 Jahre alt und war auch mal Berater am menschlichen Kaiserhof). Daher ist er für Lailath eine Brücke in die Menschenwelt.



    Ich habe ja noch verstanden, dass die Elfen ihm nicht sagen, was diese Waffe für sie ist, weil es ein Elfendings ist. Aber in der Situation, wo es um das Überleben des Stammes geht, könnte man es doch probieren.


    Neben der Langlebigkeit und der geringen Fruchtbarkeit teilen viele der Elfen Aventuriens mit ihren spitzohrigen Verwandten anderer Fantasywelten eine weitere Eigenschaft: Stolz bis zur Arroganz. Der steht ihnen manchmal im Wege ...



    Überhaupt dachte ich immer, dass die Elfen sehr gute Kämpfer sind, ...


    Sie haben generell ein sehr gutes Körpergefühl und scharfe Sinne, was auch im Kampf von Vorteil ist. Andererseits sind sie in der Regel nicht gerade kräftig, was ein Nachteil sein kann. Wenn ein Elf etwas lernen soll, was kein anderer Elf ihm im Salasandra vermitteln kann, dauert das sehr lange (er wird immer probieren, passende Melodien zu erlauschen). Deswegen tun sie sich oft schwer mit vergleichsweise modernen Waffen wie Armbrüsten. Und letztlich gibt es bei Elfen wie bei Menschen solche, die sich für das Kämpfen interessieren, während andere eher Sänger oder Fischer sind oder einer ganz anderen Profession nachgehen.
    Im Rollenspiel kann man einen Elfen praktisch beliebig ausgestalten - als hervorragenden Kämpfer ebenso wie als eine Figur, die ein Schwert nicht aus der Scheide bekommt.