Beiträge von Robert Corvus

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    Rührend fand ich ja, wie Hizekel Rando als Kind behandelte und nicht als Feind.

    In diesem Bereich habe ich für die erweiterte Ausgabe einiges ergänzt - in der Originalausgabe wurde da viel in der Rückblende erzählt.


    Richtig böse Mädchen sind das

    O ja - und das ist manchmal leider ein Problem, wenn über das Buch diskutiert wird. ;( "Böse Mädchen" wird meist mit einem Augenzwinkern benutzt, im Sinne von "selbstbewusst und ein bisschen frech". Hier sind es aber wirklich böse Menschen, wenn man ihre Taten anschaut. Da kann es zu Missverständnissen kommen, wenn jemand glaubt, so etwas wie ein Ponyhof-Abenteur mit flotten Teenager-Mädels serviert zu bekommen.


    Naja, es kann sich den Kopf als Trophäe an die Wand hängen

    Immer praktisch denken - das gefällt mir!

    als Mensch finde ich die menschliche Existenz schon wesentlich,

    Schon, aber des ist eben ein sehr auf uns zentriertes Weltbild. Wir können unseren Lebensraum zerstören und die Erde für uns uns alle Lebewesen, die uns einigermaßen ähnlich sind, unbewohnbar machen. Klar, das ist für uns schon massiv ...

    Aber eben nur "für uns". Wenn man sich in den riesigen Weiten des Weltalls einen Beobachter vorstellt, der auch nur ein kleines Bisschen von uns entfernt wäre - in einem benachbarten Sonnensystem, oder auch nur auf einem anderen Planeten unseres Sonnensystems, oder der ein Millionstel der Lebensdauer des Universums vor uns oder nach uns lebt ... Ein solcher Beobachter würde zum Beispiel von einem erdumspannenden Atomkrieg schlicht nicht betroffen sein. Er würde noch nicht einmal etwas davon merken. Er wüsste von vornherein gar nichts von unserer Existenz. Und das gilt für alle Beobachter an nahezu allen Orten des Universums bzw. zu nahezu allen Zeiten ... Wir sind - kosmisch betrachtet - vollkommen irrelevant.

    Die Beschreibung, wie sie sich ihr Haar mit den Haarnadeln zurecht steckt, ist auffällig.

    An Euch kann man wirklich gar nichts vorbeischmuggeln! :lupe:


    Nun befürchte ich, dass sich die Finsternis gänzlich über alle legen wird und die drei Damen eine neue Ära einleiten werden.

    Wenn man bedenkt, dass Tynay zu Beginn noch nicht einmal hoffen durfte, diese Nacht überhaupt zu überleben, ist das schon eine ziemliche Karriere, die sie innerhalb einer Nacht hingelegt hat. ;)

    Es war ja fast zu erwarten, dass die Funktionsweise der Tore nicht das Geheimnis der Mädels bleiben wird, die anderen sind ja auch nicht blöd.

    Wenn ich Romane lese oder Filme schaue, finde ich es immer schade, wenn die Protagonisten nur deswegen siegen, weil ihre Gegner dumm agieren. Das versuche ich zu vermeiden.

    Tynay wusste allerdings genau, dass die beiden ein Opfer auf ihrem Weg an Gûnnûr heranzukommen ist.

    Sicher, so hat sie es geplant.

    Eine Frage ist, ob die beiden Arriek auch dann mitgemacht hätten, wenn sie von diesem Plan gewusst hätten. Vielleicht hätten sie das getan - sie haben ja darauf gedrängt, ihren Kampf zu bekommen ...

    Das Weltall ist schwarz und unendlich in Zeit und Raum, was sind wir dagegen.

    Jetzt ist es diese Finsternis, die viel größer ist als die Wüste und viel Majestätischer, aber auch den Menschen gegenüber viel gleichgültiger. Daraus kann Tynay Kraft schöpfen, andere zerbrechen daran.

    Nun ist das Weltall, wie wir es kennen, zwar nicht die Finsternis, aber den Vergleich finde ich dennoch sehr gelungen. Am Ende des Tages reiten wir auf einem Staubkorn durchs Nichts, und das Weltall zeigt kein Interesse an uns. Weder zeitlich noch räumlich besitzt der Planet Erde irgendeine Relevanz. Manche Menschen finden das erschreckend. Ich dagegen finde das tatsächlich tröstlich: Selbst, wenn wir die Erde zerstören würden (was wir nicht können - wir können sie allenfalls für Menschen unbewohnbar machen), hätte das im universellen Kontext schlicht übehaupt keine Bedeutung. Wir können also nichts Wesentliches kaputtmachen. :)

    Iotana treibt nicht allmählich in die Finsternis, sie rennt ja regelrecht mit offenen Armen zu ihr

    Oder sie stürzt hinein ... ein bodenloser Fall in eine undurchdringliche Dunkelheit.


    Faszinierend ist auch, dass Tynay ihre "Freundin" nicht deswegen darin unterstützt, damit diese ihre wohlverdiente Rache bekommt, sondern aus Neid, weil sie nicht möchte, dass Iotana Gefühle in sich verspürt, die der jungen Arriek wahrscheinlich für immer verwehrt bleiben.

    Ob die Adepta da völlig ehrlich mit sich selbst ist? Positive Gefühle wurden ihr immer als schwach dargestellt - selbst, wenn Tynay sie hegen sollte, wird sie sich das vielleicht nicht eingestehen ...


    Dass Arilur nicht mehr lebt, lässt mich relativ kalt, dieser Typ wurde echt mit seiner Geilheit ziemlich nervig!

    In gewisser Weise ist er Opfer seiner Ambitionen. Sein Amulett macht ihn nicht zum Casanova, sondern zum extremen Triebtäter. Von daher ist er vielleicht gar nicht zurechnungsfähig - und wenn er die Nacht überlebt hätte, wäre die Wirkung des Amuletts abgeklungen. Wie hätte er dann wohl rückblickend zu seinen Taten gestanden?


    Was mit ihm überhaupt später mal geschehen soll, falls er die Nacht überleben sollte? So ganz ohne Bentora scheint er mir ein wenig orientierungslos.

    Rando ist noch sehr jung. Er könnte sich bestimmt neu orientieren - und beispielsweise das Anhängsel eines anderen Osadro werden.

    Bernd, du wolltest doch auch "Grauwacht" als erweiterte Edition überarbeiten - hast du das noch weiterhin vor?

    In einer besseren Welt hätte ich das schon gemacht. Timo Kümmel hat auch bereits ein neues Titelbild erstellt, und ich habe die Rechte an der Weltkarte erworben.

    Um den Text zu erarbeiten und zu erweitern, brauche ich aber mindestens zwei Wochen. Die habe ich schlicht nicht.

    Vielleicht klappt es im Frühjahr.


    Sie kenn noch nicht mal das Konzept von Liebe.

    Das ist ein interessanter Punkt: Im Grunde weiß Tynay gar nicht, was sie ablehnt ...


    Wenn sie überleben, dann müsste es einen Weg geben in ihre Wüste zurück zu gehen, ohne Tynay.

    Dagegen spräche ja in diesem Fall auch nichts. Falls die Arriek es lebend aus dem Tempel schaffen würden - wer könnte sie davon abhalten, in die Wüste zurückzukehren?


    Da kann man ja noch froh sein, wenn man direkt tot ist.

    :lachen:


    Was sagt das jetzt bloß über mich aus? Ich sollte wohl doch mal wieder Rosamunde Pilcher lesen.

    Ja, unbeding! :lachen:

    Wenn wir nicht in den Schatten wären, Iotana unnd Tynay (die knabenhafte) wären doch ein schönes Paar.

    Ha, der Wunsch nach Romantik stirbt zuletzt! :)<3


    Einen sexbesessenen Magier hatte ich auch noch nicht

    Der erste Gedanke für die Motivation eines (Schwarz-)Magiers ist bei den Büchern, die ich gelesen habe, der ins wahnhafte gesteigerte Wunsch, Wissen anzusammeln. Der zweite die Suche nach Unsterblichkeit. Ich wollte einen Magier schaffen, der mal durch eine andere Motivation getrieben ist - und das mit dem Treiben ist dann recht wörtlich geworden ...

    Tynay übernimmt wie selbstverständlich die Führung, was auch gut ist. Sie scheint tatsächlich die Einzige zu sein, die die Lage erfasst und nach einer Lösung sucht.

    Aber selbständig Entscheidungen zu treffen, scheint nicht ihr Ding zu sein, sie ist ja regelrecht froh, dass Tynay die Initiative ergreift.

    Ich finde, bei Euren Überlegungen ist ein schöner Aspekt, dass es hier auch um Führungsverantwortung geht. Sicher will Tynay führen - aber sie übernimmt auch Verantwortung für andere. Und am Ende ist es für diese anderen vermutlich auch die beste und aussichtsreichste Entwicklung (im Sinne von: die Nacht überleben), wenn Tynay das Heft in die Hand nimmt.

    Und Xiviarrs lapidare Aussage, dass Iotana, wenn sie älter ist, schon verstehen wird, was sie in dieser Nacht getan haben, macht es auch nicht besser.

    Vielleicht kann man daran erahnen, wie er üblicherweise mit Gûndûr umgeht. Zwar wird er gegenüber einem Halbgott nicht genauso auftreten sollen - aber Xiviarrs Haltung bleibt die eines sehr selbstsicheren Mannes, der anderen ihren Platz zuweist.

    Der Spruch "Ich lebe nicht, um Freude zu schenken" finde ich cool. Ich überlege schon die ganze Zeit, bei welchem nächsten Meeting ich das einsetzen kann

    :lachen:


    Etwas "Göttliches" einzuatmen könnte für einen Osadro sicherlich nicht angenehm sein.

    Ja, Schatten und Göttlichkeit sind Feuer und Wasser ... die vertragen einander schlecht ...


    Ich glaube, dass Gundur ein liebenswerter Halbgott ist, der sich leider sehr schnell beeinflussen lässt;

    Er ist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem er immer im Zentrum stand ... Was aber eben nicht bedeutet, dass er die bestimmende Kraft war. Man hat schon früh gelernt, wie man ihn am besten lenkt.

    Aber da geht noch was, das ist ja alles noch Vorspiel.

    ... Wobei einige Figuren dieses Vorspiel nicht überlebt haben ... :teufel:


    Zu wenig Angst kann auch gefährlich werden.

    O ja! Angst scheint grundsätzlich ein evolutionärer Vorteil zu sein. Wir sind die Nachfahren derjenigen, die sich nicht getraut haben, mit der Giftschlange zu kuscheln oder die flauschige Spinne zu streicheln.


    Ich glaube, tief in ihrem Inneren schlummern da ganz andere Charaktereigenschaften

    Aha! Welche vermutest Du da?


    Wo war das zu lesen? Ich war bisher der Meinung, es lebt noch???

    Ich glaube, gemeint war, angesichts der Behandlung, die man ihm angedeihen lässt, ist das Einhorn im Krepieren begriffen ... ;)

    Tynay ist davon überzeugt, dass sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen kann, wenn sie den Kopf des Halbgottes darbringen wird.

    Wenn das so ist, kann man sie eigentlich schlecht verurteilen, oder? ;)

    Ich meine, wenn sie denkt: Das ist die einzige Möglichkeit, wie ich selbst lebend hier herauskomme - ist ihr mörderisches Treiben dann so etwas wie Selbstverteidigung? Gibt es dafür eine Grenze? Kann man einem Menschen zumuten, gar von ihm verlangen, dass er sein eigenes Leben aufgibt, damit andere nicht zu Schaden kommen?


    Iotana rechnet mit der Liebe unter den Menschen ab. "Ich will sie leiden sehen. Sie und alle Menschen, die sie lieben, sollen vor Schmerzen schreien...……."

    die Metamorphose der Iotana musste so radikal beschrieben werden und auch der Weg Tynays……

    Da stellst Du schöne Betrachtungen an. Wenn man überlegt, wie Iotana, Tynay, Sabea (aber auch viele andere Figuren) in die Nacht gestartet sind - dann haben sie sich durch die Ereignisse schon ziemlich gedreht, oder?

    Ich muß sagen, auch ich bin gefesselt.

    :freu:

    Da hat Robert sich fast selbst übertroffen

    Das war beim Schreiben ein bisschen unheimlich. Stellenweise habe ich nicht das geschrieben, was für mich nahe lag. Auch ich selbst wollte aus meinen gewohnten Bahnen, wenn man so will: meiner Ordnung, ausbrechen. Ich habe mir überlegt: Was würde mich überraschen, vielleicht verstören? Und diesem Pfad bin ich dann gefolgt ...

    Randow Reaktionen überraschen mich nicht. Er hat in seinem kurzen Leben an Benoras Seite soviel Grausamkeiten miterlebt. ...da erscheint im dies vielleicht angenehm vertraut.

    Ja, bei ihm ist es anders als bei den anderen Figuren: Er hat sich nie für die Finsternis entschieden, indem er ein anderes Leben dagegen eingetauscht hat. Er wurde in ihr aufgezogen.

    Eigentlich glaube ich, dass ihm eine Menge seiner "Dummheit" eingeredet wurde.

    Würde Gûndûr sich für klug halten, würde er seine eigenen Entscheidungen treffen ...

    Solange er sich für dumm hält, können andere bestimmen, wofür der Einfluss des Halbgottes eingesetzt wird ...


    Könnte es sein, dass da unter der Decke der Liebe auch die Pflanze des Hasses schon gewachsen ist?

    Ein interessanter Gedanke! Wo viel Licht ist, da ist auch Schatten?


    Es ist wieder so, dass ich mich zwingen muss aufzuhören, damit ich posten kann.

    :freu:

    Die Wirkung der Finsternis auf die drei Mädchen war interessant unterschiedlich.

    Da wollte ich aufzeigen, wie vielfältig die Wege in die Finsternis sind. In gewisser Weise bietet sie tatsächlich Freiheit ... allerdings immer in einer Variante, die in Bosheit und Zerstörung endet.


    Tynays Haarnadeln sind lang spitz und ..... klebrig? Ob das der letzte Nachäther ist?

    Tja, wer weiß ...? ;)


    schade das das Buch fast zuende ist.

    Wenigstens bietet die erweiterte Edition noch ein bisschen "Nachklapp" im Sinne von Anhängen. :trost:


    Ich finde die Idee, des Tors in den Schatten sehr gut - hier zeigt sich wiedereinmal, wie weit Tynay den anderen in ihrer Denke voraus ist.

    Ja, obwohl sie weniger "formale Bildung" genossen hat als Sabea, versteht sie die Finsternis dank ihres intuitiven Zugangs sehr gut.


    Der Trick mit dem Amulett ist großartig

    Auch das funktioniert wiederum nur, weil die Figuren in diesem Roman so komponiert sind. Wäre Tynay männlich gewesen, hätte sie eine andere Lösung finden müssen, weil sie dann selbst mit voller Wucht der Wirkung des Amuletts verfallen wäre.

    Tynay hat es geschafft sich kriegerische Verstärkung zu holen, nicht mit Grausamkeit sondern mit Worten, das fand ich seh beeindruckend,

    Mit Worten kann sie umgehen ... In einem früheren Leseabschnitt wurde das bereits zu ihrem Umgang mit Kaleto angemerkt.

    Nur Arilur gerät durch das Amulett ausser Kontrolle.

    Arilur hat zwar in gewisser Weise bekommen, was er wollte - aber zugleich hat er sich selbst verloren. Er beherrscht seinen Trieb nicht, es ist umgekehrt: Er ist der Sklave des Triebes geworden.


    Befremdlich und erschreckend!

    In gewisser Weise ist das ein großes Lob für einen Roman, der sich der Dark Fantasy zurechnet ... :) Genau diese Wirkung wird in diesem Genre angestrebt. Wobei es natürlich schade ist, wenn es so weit geht, dass man das Buch nicht weiterlesen möchte. Was für manche eine Grenzerfahrung ist, schubst andere über die Grenze (des Akzeptablen) hinaus ...

    Tynay, die mir anfangs so gefallen hat....ich kann ihr plötzlich absolut nichts mehr abgewinnen.

    ... wobei Tynay zwar gewachsen ist und sich immer mehr zutraut, in ihrer Motivation aber schon bei ihrem ersten Gespräch mit Iotana klar war. Vermutlich wird aber erst durch die konkreten Handlungen deutlich, was das in der Konsequenz bedeutet.

    Sie weiden Tennato aus...also seine Leiche......mein Kopfkino dreht am Rad, ich rieche und schmecke die Verwesung und das Blut förmlich und all das bereitet mir ohne scheiß richtige Übelkeit.

    Ich finde interessant, dass gerade diese Beschreibung Dir zusetzt. Hier leidet ja der entsprechend Behandelte nicht (mehr) - im Gegensatz zu später, wenn Iotana die Puppe benutzt. Im Grunde handelt es sich um eine Art Obduktion.

    Dagegen ist die "Schwerfeuer-Saga" ja die reinste Gute-Nacht-Geschichte.

    :lachen::lachen::lachen:

    Das klingt lustig, aber ganz falsch ist es nicht: Schattenkult war für mich ein Wendepunkt. Danach wollte ich Geschichten schreiben, die nicht mehr ganz so düster sind.

    dass genau diese brutale Schilderung die Situation der Nacht wiederspiegelt.

    Böse ist der, der Böses tut - und das muss man dann auch zeigen, finde ich. Tynay ist da ein gutes Beispiel - ich denke, die meisten Leser werden am Anfang mit ihr sympathisieren, schon allein, weil sie umgebracht werden sollte. Diese Sympathie muss zwar nicht komplett verfliegen, aber ich finde gut, wenn man die Figuren etwas differenzierter sieht, während man sie kennenlernt. Tynay hat viele positive Eigenschaften - aber auch sie ist der Finsternis verfallen. In diesem Leseabschnitt sehen wir, welche Konsequenzen das hat.


    Ok, ich bin komplett im Bann der Schatten.

    Ok, ich bin komplett im Bann der Schatten.

    :freu::freu:

    Tynay übernimmt wie selbstverständlich die Führung. Wer sollte es auch sonst tun.

    Das ist eine Wendung, die mir das isolierte Setting erlaubt. Wären die Delegationen nicht im Palast auf sich gestellt, würde der Kult jemand Ranghöheren schicken, um das Kommando zu übernehmen. Aber so konnte ich Tynay an die Spitze setzen.


    Was ist mitnunserem plüschigen Orakel ? Ist es so harmlos wie es scheint?

    Und ist es das, was es zu sein scheint? ;)

    zeigt doch, dass er nicht gar so blöd ist wie sein Priester ihn gerne hätte.

    Ich glaube, das ist in der Originalfassung nicht so rübergekommen. Da haben ihn die meisten Leserinnen und Leser offenbar für so dumm gehalten, wie der Priester ihn hinstellt. Schön, dass das jetzt anders rüberkommt. :jakka:


    Allerdings scheint er gerade den Weg aller sympathischen Protagonisten bei Robert zu gehen.

    Aber hallo! Bei Mir überleben viele sympathische Protagonisten!

    Zum Beispiel ...

    Mal überlegen ...

    Hm ...

    Na ja ...

    Okay, mir fällt im Moment keiner ein. Aber das heißt nicht, dass es nicht einen ganzen Sack voll überlebender Sympathieträger gäbe! Es gibt bestimmt welche ...

    Sabea versäumt auch keine Gelegenheit, sie mit solcher Vergeudung zu provozieren.Subtil ist sie ja gerade nicht.

    Sie sieht keine Notwendigkeit, subtil vorzugehen. Sie sieht sich als weiter fortgeschritten und daher höhergestellt, weil sie etwas länger im Kult ist.

    Inzwischen wird der Konflikt zwischen Ondrien und dem Rest von Eloy offen innerhalb des Regenbogenpalasts ausgetragen.

    Wenn man den Brief ganz am Anfang bedenkt und die Tatsache, dass die anderen acht Delegationen ein gemeinsames Geschenk für das Orakel vorbereiten, war es vielleicht von Anfang an ein Zwei-Parteien-Spiel ... Wenn man von Qualiz' "Verirrung" einmal absieht ...

    Das zeugt doch sehr von seiner Unsicherheit und dem Nicht-Vertrauen in das was er tut.

    Ja, Kaleto liebt Regeln. Wenn er sich in einer Situation "ohne Regelbuch" befindet, verunsichert ihn das zutiefst.

    diese Nacht ist wohl zu kurz um noch viele Pluspunkte zu sammeln.

    Diese Nacht ist länger, als man meinen sollte ... ;)

    Für mich ist sie ein bisschen der Typ "Jungfrau in Not", die durch ihre Naivität und Unbekümmertheit leicht in solcherlei Lagen gerät.

    Ja, das ist sie. Aber solche Typen ziehen ja bisweilen Ritter an, die für sie ausziehen und Drachen erschlagen wollen ...

    :schwert:

    Er muss sich ja auch körperlich nicht so arg zurück halten, um seine Meinung zu unterstreichen, sie geht nicht so schnell kaputt.

    Ja, als Schattenherrin ist sie robust konstruiert. :lachen:


    Gottstein ist auch nicht mehr das,was sein sollte

    Super Erkenntnis! :lachen::lachen::lachen:


    Ich denke, das unerwartete Überleben bei dem Wecken von Bentora wird genug Adrenalin bei ihr ausgeschüttet haben, was noch nachwirkt und sie dadurch auch verändert

    Ist das wirklich Adrenalin, also etwas, das abklingt, wenn man sich beruhigt?

    Oder hat es in Tynays Seele "Klick" gemacht und sie ist nun dauerhaft anders?


    Die Frage ist: wird [Iotana] sich diesen Gefühlen hingeben oder nicht?

    Das ist doch eine schöne Frage an die Runde: Wird Iotana in die Finsternis fallen? Oder wird sie ein Rettungsweg für jene, die sich in der Finsternis befinden und zurück ins Licht wollen?

    je älter man wird, umso mehr ist man am Überlegen und Zaudern, was weitreichende Entscheidungen angeht,

    Eine Erkenntnis, die schon Macchiavelli diskutiert hat. Das war ein Grund, aus dem er vermutete, dass im Allgemeinen jüngere Staatenlenker größere Erfolge erzielen als Ältere.