Beiträge von Bücherskorpion

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    He, Ihr seid ja schon feste am diskutieren! :) Das ist heute mein schönstes Geburtstagsgeschenk! ;D


    @ Miriam
    Ja, die Karte stimmt so ungefähr - am Straßennetz in der Altstadt hat sich über die Jahrunderte nicht viel verändert. Falls du mal nach Pirna kommst, kannst du dich selbst überzeugen, dass die Altstadt im Grunde noch heute so aussieht. Schwieriger war das schon bei den Vorstädten. Die Schifftorvorstadt und die vor dem Obertor sind im 30-jährigen Krieg fast vollkommen zerstört worden. Leider ist auch von der Stdtmauer kaum noch was übrig, aber man kann Verlauf und Aussehen aus alten Plänen und Bildern ganz gut rekonstruieren. Die älteste Stadtansicht von Pirna stammt allerdings aus dem 17. Jahrhundert, ebenso wie der älteste Stadtplan. Da ich aber unbedingt einen Plan für mein Buch wollte, habe ich andere Stadtpläne aus dem 16.Jahrhundert (z.B. von Freiberg) angeschaut und in Pirna einen exzellenten Bauforscher zu Rate gezogen. Falls du das alles noch genauer wissen möchtest - ich habe auf meiner Homepage ausführlicher darüber geschrieben: http://www.buecherskorpion.eu ;)


    Beim Cover ist der DTV tatsächlich auf meine Idee, die alten Pirnaer Stadtansichten von Canaletto zu verwenden, eingegangen. Das fand ich toll. Auch meinen Titel haben sie übernommen.


    @ Kessi


    Ist ja witzig, dass Nack dein Mädchenname ist! :D Das war eine der alteingesessenen Familien in Pirna, sehr verzweigt und vermögend. Die tauchen in den Akten im Stadtarchiv ganz oft auf.


    Das Stadtschwein ist dort übrigens auch zu finden. Es war genauso wie ich es geschrieben habe: Der Rat zahlte dem Bader Geld, damit er die Opfer verarztete. ;D

    1542 ereigneten sich in Pirna drei rätselhafte Selbstmorde. Wir wissen heute davon, weil sich eine der herausragenden Persönlichkeiten jener Zeit - nämlich Martin Luther – mit dieser Geschichte befassen musste.


    Die Kaufmannstochter Sophia Weyner will den erschreckenden Ereignissen genauer auf den Grund gehen und stellt Nachforschungen an. Dabei unterstützt sie (zunächst widerwillig) Niklas Dorndorf, der als Maler in der soeben erbauten Marienkirche arbeitet.
    Sophia ahnt nicht, dass es bei all den merkwürdigen Vorfällen, die sich in ihrem Umfeld ereignen, in Wahrheit um das geheimnisvolles Buch geht, das sie einst im Kontor ihres Vaters fand. Die Schriftzeichen in dem Buch entziehen sich ihrem Verständnis, aber die faszinierenden, geheimnisvollen Illustrationen regen ihre Fantasie an. Sie will das seltsame Buch entschlüsseln, denn darin hofft sie ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden.
    Allerdings gibt es in Pirna jemanden, der auf der Suche nach diesem Buch ist, das er als sein rechtmäßiges Erbe betrachtet. Dieser Mann ist bereit, wirklich alles zu tun um in dessen Besitz zu gelangen, denn er glaubt, es enthalte ein Rezept für ewiges Leben.


    „Die Fallstricke des Teufels“ ist mein erster Roman, und ich habe all das hineingepackt, was ich selbst an einem historischen Roman schätze: Spannung, Abenteuer, Liebe und viele skurrile Details aus dem Alltag vergangener Zeiten in einer Handlung, die möglichst dicht an den historischen Fakten bleibt.


    Ich hoffe natürlich, ich konnte Euch so neugierig machen, dass Ihr mein Buch jetzt unbedingt lesen wollt! (Mit 500 Seiten ist es übrigens auch ein tolles Weihnachtsgeschenk! ;))


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    Will mal „Hallo“ sagen :winken: und mich kurz vorstellen:


    Mein Name ist Heike Stöhr.


    Über mich als Autorin gibt es noch nicht so viel zu erzählen, denn erst dieses Jahr im
    September ist mein Debütroman „Die Fallstricke des Teufels“ bei DTV erschienen.


    Umso mehr freue ich mich, dass ich hier demnächst mit Euch eine Leserunde
    zu meinem Buch machen darf! (Buchvorstellung folgt)


    Ich bin Baujahr 1964, geboren in Leipzig, aufgewachsen in Pirna, lebe und arbeite
    jedoch seit 30 Jahren als Lehrerin in Berlin.


    Warum ich neben einem Vollzeit-Job auch noch schreiben muss?


    Häufig frage ich selbst, warum ich mir das antue. Meistens dann, wenn ich wochenlang an einer Szene festhänge, weil meine Schreibzeit gerade knapp bemessen ist.
    Aber wenn ich dann wieder genug Muse habe, voll in die Geschichte einzutauchen, sich alle Knoten entwirren und der Text sich fast von selber schreibt, ist das für mich wie ein Glücksrausch.
    Ähnlich empfinde ich, wenn ich bei meinen Recherchen in Archiven, Museen oder Geschichtsbüchern auf Details stoße, die sich wie ein verlorenes Puzzlestück in meine Story einfügen oder einen ganz neuen Handlungsstrang anstoßen.


    Wobei meine Leidenschaft für Geschichte schon viel früher geweckt wurde:
    Ich war gerade fünf, da traten zwei berühmte Männer in mein Leben: Tutenchamun und Howard Carter. Mein Vater hatte mir – wahrscheinlich, um mich mal fünf Minuten ruhig zu stellen - ein Büchlein in die Hand gedrückt. Darin gab es Bilder: schwarz-weiß und etwas unscharf. Und darauf sah ich wie ein unscheinbar wirkender Mann in einem fernen Land das Grab eines Königs aus einer noch ferneren Zeit entdeckt. In meinem Kopf entzündete das ein wahres Feuerwerk fantastischer Vorstellungen, die mich nie mehr losgelassen haben.
    Als ich später (folgerichtig) in Leipzig Deutsch und Geschichte studierte, faszinierten mich vor allem die Vorlesungen zur sächsischen Geschichte. Also schrieb ich meine Diplomarbeit schließlich zur Geschichte des Pirnaer Geschichtsvereins. Und damit nahm meine Geschichte ihren Lauf…


    Wer mehr darüber wissen möchte, wie das ist, wenn man zum allerersten Mal einen historischen Roman schreibt, der kann gern hier reinschauen:
    www.buecherskorpion.eu