Beiträge von Röllchen

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    Aber eigentlich ist Lailaths Anspruch stärker - das finde ich auch.

    Nach 200 Jahren noch von einem stärkeren Anspruch zu reden ist für mich zumindest fraglich. Wenn die Aufgaben für die beiden Drachenführer nun tatsächlich von den Göttern (!) mit einem bestimmten Ziel gestellt werden, dann ist der Anspruch von Beorn und Phileasson auch nicht von der Hand zu weisen, auch wenn die beiden (noch?) nichts davon wissen.

    Davon abgesehen habe ich habe überhaupt kein Problem damit, dass Lailath so auf das Schwert bzw. beide Artefakte fixiert ist. Das ist schon völlig logisch. Nur die Art, wie sie mithilfe der Geister versucht, an die Artefakte heranzukommen, ist für mich nicht nachvollziehbar.


    Vielleicht interpretiert Ihr dieses "Körper überlassen" radikaler, als sie es einschätzt. Vielleicht denkt sie, dass sie diese Wesenheiten in ihren Körper lassen kann, sodass sie ihn mit ihr gemeinsam bewohnen - als Stimmen in ihrem Kopf, wie bei einer Besessenheit. Oder sie glaubt, sie kann aus dem Deal aussteigen, wenn sie die Artefakte erst einmal hat. Einen Ersatz anbieten ... so etwas ...

    Wenn dem so ist, dann kann das ihr Verhalten zumindest etwas besser erklären. Im Buch kamen solche Gedanken von ihr aber nicht vor, oder?


    Für uns war nie ein Dämon im Spiel, und das hat Bernhard damals sogar schon geschrieben.

    ...

    Für die Geschichte, die wir von Zidaine erzählen wollen, passte aber nicht, wenn sie unter einem äußeren Zwang gestanden hätte.

    ...

    Aber es als Missverständnis aufzubauen ... Als eine Wahnvorstellung ... Das erschien uns originell, vor allem in einem Fantasykontext, wo man ja rasch mit übersinnlichen Erklärungen bei der Hand ist. Dabei sind es die inneren Dämonen, die wirklich Schaden anrichten.

    Interessant, die ersten Leserunden habe ich ja leider nicht mitbekommen. "erzählen wollen" bedeutet wohl, dass sie uns auch über das Buch hinaus noch eine Weile erhalten bleibt. Da bin ich gespannt, ob ihre Entwicklung, die sie nach der Enthüllung ihrer Selbsttäuschung unweigerlich durchmachen muss, meine Einstellung zu dieser Figur positiv beeinflussen kann.

    Mal angenommen, er bekäme von Tylstyr und Abdul alles erzählt, was sie wissen (also Abdul hätte einen besonders hellen Moment mit vollständiger Erinnerung), und er würde auch seine komplette Ottajasko einweihen, und sie würden alle Puzzlesteine richtig zusammensetzen ...

    Was sollten sie mit diesem Wissen dann anfangen?

    Pardona bei Beorn verpetzen? Der weiß aber ohnehin schon bescheid ...

    Wissen ist in jedem Fall besser als Unwissen. Man wüsste zumindest womit man es beim Gegner zu tun hat und könnte sich entsprechend darauf einstellen. Darüber hinaus würde dieses Wissen wohl nur etwas bringen, wenn sie Pardona öffentlich entlarven könnten. Das wird aber wohl kaum gelingen, selbst die echte Lenya wird ja im Nachhinein davon ausgehen, dass sie die ganze Zeit dabei war.

    Aber ich gestehe, die Szene, nachdem Selime Abdul das Leben rettet und er sie rundmacht, dass sie sich schämen sollte, mit einem riesigen Krummschwert rumzulaufen, war echt zu köstlich :totlach:

    Abdul ist im gesamten Buch einfach ein absoluter Lichtblick, gerade wegen seiner nicht so lichten Momente. Die Situationskomik, die jedes Mal aus seinem Handeln heraus entsteht, war für mich immer wieder ein kurzes Auftauchen und Aufatmen, die mich die Schrecken des Tootenmeeres besser ertragen ließen.


    Um Olav habe ich mir auch ziemliche Sorgen gemacht, er ist ja echt übel dran mit seiner Spinnenphobie. Ich bin froh, dass er noch lebt, er ist in Beorns Ottajasko eine meiner Lieblingsfiguren.

    Lustigerweise ist Olav für mich so nebensächlich, dass ich von Buch zu Buch jedesmal wieder vergesse, dass er überhaupt dabei ist. Das ist mir bisher bei keinem anderen Charakter passiert.


    Aber was ist mit Galaynes Augen, woher kommt dieser plötzliche Schmerz, den Pardona lindern kann?

    Ich habe das als einen magischen Angriff des Dämons gedeutet.


    Ich muss gestehen, für mich persönlich ist der Titel "König der Meere" inzwischen mehr in den Hintergrund getreten, da viel mehr hinter diesen Aufgaben zu stehen scheint als ein "schnöder" Wettkampf.

    Das Witzige ist ja, dass wir als Leser diese Schlüsse schon ziehen konnten, während es für Asleif und Beorn noch immer um nichts anderes als den Titel geht. Ich bin sehr gespannt, wie lange es dauert, bis meine Spieler dieselben Schlüsse ziehen, wenn ich sie auf die Phileasson-Rollenspielkampagne loslasse, und wie ich es dann als Meister handhabe, wenn sie Asleif damit konfrontieren.

    Ich erinnere mich, dass ich immer dagegen war, dass es unbedingt ein Pakt sein muss, dass man über sich hinauswachsen kann und auch die Rache als heilende Kraft zu sehen muss nicht bedeuten, einen 'Pakt mit einem Dämon geschlossen zu haben.

    Da musste ich tatsächlich an Dich denken, als das rauskam. Hut ab für diese Intuition, dass du den Autoren da nicht auf den Leim gegangen bist und trotz überzeugender "Beweise" bei Deiner Meinung geblieben bist! Wenn Zidaine selbst davon überzeugt ist, dass sie einen Pakt eingegangen ist, handelt sie entsprechend und die Wahrheit ist für die Leser kaum zu durchschauen.


    Dazu würde mich interessieren, ob die Autoren es tatsächlich von Beginn an so geplant hatten, dass der Pakt nur eingebildet ist, oder ob diese Wendung erst mit dem Schreiben von Totenmeer aufgekommen ist und die Autoren selbst "überrascht" hat? Einige Äußerungen von Robert hatte ich dahingehend interpretiert, dass diese Entwicklung erst im Schaffensprozess des Buches entstanden ist.


    Ich glaube ich lese ein anderes Buch. Er war der Geliebte PArdonas und er kann sich kaum etwas besseres vorstellen, als wieder ihre Berührungen zu spüren.

    Das Buch lese ich auch. Und je mehr er ihr unterworfen ist desto uninteressanter wird er für mich. Es sind lediglich die kleinen Situationen, in denen er zumindest ansatzweise gegen sie aufbegehrt, die mich noch hoffen lassen. Wenn sich da nicht irgendwas tut wird sich Galayne als "Pardonas Schoßhund" für mich aus den Reihen der interessanten Charaktere verabschieden.


    Ich hoffe sehr, dass das der beste Gewinn für beide ist.

    Es wäre Asleif und Beorn zu wünschen, dass sie am Ende ihre Feindschaft begraben können. Ob das wirklich möglich ist, mag ich erst beurteilen, wenn wir die ganze Vorgeschichte kennen. Aber unsere Autoren sind ja nicht unbedingt für Friede-Freude-Eierkuchen-Happyends bekannt, insofern bin ich da skeptisch...

    Es scheint die Empfindung zu geben, dass Totenmeer eher Beorn-lastig sei. Von den Seitenzahlen her stimmt das nicht. Was man aber vielleicht gedanklich nicht mitzählt, ist die recht lange Vorbereitungsphase auf der Insel Beskan - die Kalekken mit den Affeneiern, das Kartenspiel und die Reparatur des Bootes, der Verfolgung durch die Seeadler von Beilunk ... Phileasson braucht vergleichsweise lange, bis er im Sargassomeer ankommt.

    Meinst Du seitenzahlenmäßig das jeweilige Auftreten von Beorn und Phileasson, oder von ihren Ottajaskos? Dass die beiden Ottajaskos einen ähnlich großen Anteil hatten stimmt mit meinem Gefühl überein. Allerdings war Beorn irgendwie für mich deutlich präsenter als Phileasson in seiner jeweiligen Ottajasko.


    Sie machen ihre Karrieren als Schurken, als sich die Finsternis machtvoll erhebt. Aber das ist eine andere Geschichte ...

    Dann nehme ich an, diese Geschichte wird in bestimmten Abenteuern erzählt? Wenn ich drüber stolpere werde ich mich erinnern. :)


    Sowohl im Beorn- als auch im Phileassonstrang werden Figuren zurückkehren - also Figuren, die zwar schon in der Saga aufgetaucht sind, aber in Totenmeer nicht mitgespielt haben.

    Jetzt bin ich gespannt. Bei Phileasson würde ich auch sofort auf Eddrik tippen. Weil ihm trotz seines sehr kurzen Auftretens ein überdurchschnittliches Interesse zuteil wurde (auch von mir). Es würde mich sehr überraschen, wenn ihr dieses Potential ungenutzt lasst. Und Khom passt ja, das war ja sein letzter bekannter Aufenthaltsort.


    Bei Beorn kann ich nur raten. Die echte Lenya? Das wäre ja mal was, wenn Pardona sich verzieht, und sei es nur zeitweise. So richtig glaube ich da nicht dran. Leif oder sein Sohn Stirbjörn? Wüsste nicht, was die in Fasar sollten. :nachdenk:


    Für welche Figuren wünscht Ihr Euch eine solche Vertiefung ihres Hintergrunds?

    Meister Eddrik. In Vorbereitung auf sein erneutes Auftauchen in der Saga. ^^ In dem Zusammenhang würden mich auch die Lehrjahre von Tylstyr an der Akademie interessieren, aber der war ja bereits dran.

    Ansonsten gibt es sicherlich über Ohm viel zu erzählen, wobei "viel zu erzählen" ja nicht automatisch bedeutet, dass es für die Saga relevant ist. Ich finde Salarin als Charakter spannend, aber über den brauche ich irgendwie keinen Prolog. Er ist ja (in diesem Leben) noch recht jung und vieles aus seiner Vergangenheit konnte man sich schon über die bisherigen Bände erschließen. Vascal fände ich auch interessant! Insbesondere nach der Bemerkung über den Verlust seines Fingers. Und spätestens nach diesem Band interessiert mich auch Praioslob sehr, da gibt es sicher mehr zu erzählen als die paar Eckdaten, die wir über seine Vergangenheit bisher haben.

    Bei Asleif bin ich zwiegespalten. Eigentlich fände ich es besser, wenn die Geschichte der beiden Anführer eingebunden in die Haupthandlung nach und nach preisgegeben wird. Aber da Beorn seinen Prolog hatte, soll Asleif natürlich nicht zurückstecken und wird sicherlich auch einen bekommen.

    Ob vor diesem Hintergrund die Möglichkeit besteht, dass beide Drachenführer für unwürdig befunden werden, den Titel König der Meere zu tragen? :nachdenk:

    Das wäre der Hammer - die ganze Plackerei umsonst!!! :ohnmacht:

    "Da Beorn und Asleif die Neutralität der Schiedsrichterinnen nicht respektieren konnten, sondern sie für ihre Zwecke eingespannt und extremsten Gefahren ausgesetzt haben, sind sie des Titels unwürdig! Daher erkläre ich mich selbst, Garhelt, zur Königin der Meere!" :freu:


    :fluestern:"Gut gemacht, Shaya und Lenya, genau wie besprochen, das hat ja geklappt wie am Schnürchen..."

    Interessante Theorie. Aber haben sich Galandel und Galayne vorher gekannt? Ich glaube, sie haben sich erstmals im Himmelsturm getroffen und sofort eine Zuneigung entwickelt. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Wenn ich mich recht erinnere "kannten" sie sich schon, aber nicht weil sie sich schon einmal von Angesicht zu Angesicht gegenübergestanden haben, sondern weil sie gegenseitig ihre Anwesenheit gespürt haben, als Galayne in der Nähe von Galandels Wahlheimat bei den Schneeschraten vorbeigekommen ist.


    Die nächste Aufgabe steht nun fest. Es geht nach Fazar über Khunchom. Ich hoffe sehr, dass wir nun erfahren werden, was damals geschah und warum es zum Bruch zwischen Beorn und Phileasson gekommen ist. Und wie sich die Mannschaften neu aufstellen und die Figuren sich weiterentwickeln. Lailath und Tjorne sind nicht mehr dabei. Da ist Platz für neue spannende Charaktere.

    Auf die Geschichte zwischen Beorn und Phileasson bin ich auch gespannt. Ich freue mich, dass es keine Liebesgeschichte ist, sondern etwas anderes. Das wäre mir bei den beiden zu 08/15 gewesen und irgendwie unpassend. Insofern schon mal im Voraus Kompliment an die Autoren. ;)

    Und ich hoffe auch auf neue, interessante Chraktere, aber auch, dass einige gute Bekannte wieder etwas mehr im Vordergrund stehen.

    Also was ist da los und wieso ist sie plötzlich so auf Mord versessesn, weil sie bisher von vielen als Mörderin gesehen wurde? Ich weiß nicht, ich habe sie ja nie so gesehen.

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Ihre Morde (und um nichts anderes handelt es sich) sind doch seit dem ersten Band belegt. Selbst wenn man ihr zugesteht, gute Gründe zu haben und ihr Handeln sogar für gerechtfertigt hält, kann das die Faktenlage nicht ändern. Eine Mörderin ist sie definitiv.

    Aber auch: Wie wird sie dazu stehen, dass die Schiedsrichterin Shaya inzwischen als Teil der Ottajasko agiert? Könnte auch das zu einem Punktabzug führen?

    Pardona-Lenya agiert da ja nicht unbedingt anders... da gibt es auch einige Beispiele, die über den Status eine reinen "begleitenden Schiedsrichterin" hinausgehen. Wenn sie beispielsweise die Echsenrunen entziffert und so Beorn den Weg zum Schlangenfriedhof weist...

    Davon abgesehen hat ja nicht Phileasson entschieden, dass Shaya Teil der Ottajasko zu sein hat, sondern sie hat sich selbst eingegliedert. Ihm kann man daraus keinen Vorwurf machen. Wenn es sie stört, hätten Cunia und Garhelt besser geeignete Schiedsrichter auswählen müssen anstatt von Travia-Geweihten, die schon von ihrer Überzeung her für die Menschen um sie herum da sind.


    In den Romanen von Karl-Heinz Witzko spielen belegte Wiedergeburten eine gewisse Rolle ...

    Die Romane stehen noch auf meiner Liste. Da bin ich gespannt!

    Ich gehe auch davon aus, dass in ihm eine alte Elfenseele aus erster Zeit steckt. Wie ist das denn generell in dieser Welt: Gibt es das oft, dass die Seelen wiedergeboren werden oder fällt das zunächst nicht auf und muss - vielleicht auch durch alte Artefakte - erst wieder animiert werden? Sozusagen als Schlüssel für die alte Seele?

    Die DSA-Experten mögen mich verbessern oder ergänzen, aber mir ist außer dem genannten Elfen Tenobaal kein Fall von Wiedergeburt eines Normalsterblichen (dazu zähle ich die Elfen jetzt mal) bekannt. Es scheint mir also zunächst einmal so zu sein, dass in den allermeisten Fällen jede Seele nur einmal lebt und Wiedergeburt etwas äußerst Seltenes ist (auch wenn die Maraskaner daran glauben).Ansonsten kenne ich das nur von höheren Wesenheiten, die im Laufe der Zeit in verschiedenen Inkarnationen auftreten. Oder mächtige Magiebegabte, die ihren Geist willentlich in einen anderen Körper überführen oder Geister von Verstorbenen, die es schaffen wieder körperlich zu werden (siehe Lailath). Das sind aber alles keine Wiedergeburten im eigentlichen Sinn.



    Aufgrund der geringen Stichprobe "echter" Wiedergeburten ist es schwer zu sagen, ob Salarins Zustand "normal" für so etwas ist, oder ob da noch mehr dahinter steckt. Vorausgesetzt es handelt sich tatsächlich um eine Wiedergeburt bei ihm... er trägt ja zusätzlich das Sternenmal, das mit Sicherheit auch eine Rolle in der ganzen Sache spielt.

    Lailath geht mir auf den Zeiger. Sie gehört einfach nicht zur Gruppe und ich empfinde sie als Störfaktor. Da gliedert sich Pardona ja noch besser ein :totlach: Ich wäre nicht traurig, wenn die Dame im nächsten Band nicht mehr mit dabei ist.

    Da bin ich voll und ganz bei Dir!


    Nicht, dass es so was wie eine Paartherapie wird mit Startherapeut Praioslob :totlach:

    Also wenn man eine Parodie auf dieses Buch schreiben wollte, dann wäre das eine geniale Idee für diese Situation! :totlach:


    Aber was genau ist denn das nun mit Salarin? Er ist nicht von einem Geist besessen. Das erfahren wir durch den Geist der mit Lailath spricht. "Er ist ... anders." Aber leider erfahren wir nicht was an ihm anders ist. Schade.

    Wenn er nicht von einem Geist besessen ist, dann tippe ich auf eine wiedergeborene Elfenseele. In anderen DSA-Romanen kommt auch ein Elf vor, der mehrfach gelebt hat, Tenobaal Totenamsel. Allerdings wusste der genau wer er war und konnte sich erinnern, wenn ich mich nicht täusche. Es ist also die Frage, warum sich Salarin nicht einfach normal erinnern kann sondern eher zufällig in seine alte Persönlichkeit wechselt und damit den Blick für seine aktuelle Umgebung verliert.

    Hier meine Rezension, das Leserundenfazit kommt später, die läuft ja noch. ;)



    Achtung! Text enthält minimale Spoiler zu einigen Vorgängerbänden!


    Bei einem Roman mit dem Titel Totenmeer überrascht es wenig, wenn der Leser ein ziemlich düsteres Setting präsentiert bekommt. So lebt der sechste Teil der Phileasson-Saga auch von dieser Atmosphäre, die die Autoren ab dem ersten Schritt, den die Figuren in das Totenmeer (das nicht Meer noch Land ist) setzen, meisterhaft zu erzeugen wissen. Einige Parallelen zum zweiten Roman Himmelsturm sind vorhanden, und sicher auch gewollt, und doch ist die Stimmung im Buch eine deutlich andere.


    Das Totenmeer präsentiert sich mit seiner Eigenart und seinen Bewohnern als große Herausforderung für die Wettfahrer Beorn Asgrimmson und Asleif Phileasson und ihre Mannschaften. Überall lauern sichtbare und unsichtbare Gefahren, die das Leben der Recken bedrohen und nicht immer einfach mit dem blanken Schwert aus dem Weg geschafft werden können. Und auch innerhalb beider Ottajaskos herrscht einiges Konfliktpotenzial, das sich noch verstärkt, wenn sich beide Teams im Rennen um die Lösung der Aufgabe wieder näher kommen.


    Wie im vorherigen Band Schlangengrab hat von den beiden Drachenführern aus meiner Sicht auch in Totenmeer Beorn die deutlich besseren Szenen. Damit setzt sich der Trend fort, dass Beorn erheblich mehr Sympathien zukommen als es in den ersten Bänden der Fall war. Für die weitere Fortsetzung einer spannenden Wettfahrt ist es sicherlich von Vorteil, wenn die Kapitäne nicht nur von ihrem Können sondern auch in der Lesergunst auf einer ähnlichen Stufe stehen.


    Der Magier Abdul el Mazar hat in diesem Roman als Perspektivfigur deutlich mehr Präsenz als bisher. Das hat mich persönlich sehr gefreut, da ich ihn für einen überaus interessanten Charakter halte. Darüber hinaus ist er wirklich ganz hervorragend dargestellt. Seine Verwirrtheit gepaart mit seinem außerordentlichen magischen Talent bietet die Grundlage für viele atemberaubende, oft humoristische aber teils auch beklommen machende Szenen.

    Etwas enttäuscht war ich dagegen von Lailath, der zweiten Figur aus Phileassons Team mit besonderem Fokus. Zwar sind auch ihre Szenen spannend und atmosphärisch. Aber ihr Handeln ist für mich bis zum Ende des Romans nicht schlüssig.

    Shaya Lifgundsdottir, die als große Sympathieträgerin in den vergangenen Romanen stark in Erscheinung trat, hat in ihrer Trauer um Cessimasab viel mit sich selbst zu tun und tritt passenderweise dieses Mal sehr in den Hintergrund.


    Auf Berons Seite ist es neben dem Drachenführer selbst vor allem Galayne, der in mehreren Szenen in den Vordergrund tritt. Und natürlich Zidaine. Selbst wer -wie ich- zuletzt kein besonders großer Fan ihrer Geschichte war, dem kann ich dieses Buch guten Gewissens sehr ans Herz legen. Auch wenn zunächst vieles wie ein "Weiter wie bisher" aussieht, wird man in der zweiten Hälfte des Buches mit einer völlig unerwarteten Wendung der Geschichte konfrontiert. Dabei gewinnt ein weiterer bekannter Charakter sehr stark an Profil. Aus meiner Sicht ist den Autoren hier ein wirklicher Coup gelungen!


    Die Gesamthandlung des Buches ist, obwohl sie fast ausschließlich in einer sehr eintönigen Umgebung spielt, spannend und abwechslungsreich und hält mehrere Überraschungen bereit. Beide Ottajaskos müssen hart für das Ziel kämpfen, so dass auch dieses Mal die Action nicht zu kurz kommt. Am Ende ist es ein äußerst knappes Rennen um den Preis, der nicht nur von Phileasson und Beorn sondern mindestens vier weiteren Parteien beansprucht wird.


    Ein paar Worte noch zum Prolog, der für diese Serie traditionell umfangreich ausfällt. Für sich genommen empfand ich den Prolog als sehr spannend und atmoshpärisch dicht sowie eine gute Vorbereitung auf die spätere Haupthandlung. Allerdings ist dies der erste Prolog in der gesamten Serie, der keine für mich erkennbare Relevanz über das Buch hinaus hat. Bisher wurden in den Prologen immer Personen eingeführt, die mindestens in den nachfolgenden Band überdauert haben, oder es wurde die Vergangenheit wichtiger Figuren beleuchtet. Dadurch wird die Länge der Prologe für mich normalerweise absolut gerechtfertigt und ich lese sie immer sehr gerne. Dieses Mal scheint es mir nicht so, als ob Personen oder Aspekte des Prologes in folgenden Bänden noch einmal aufgegriffen werden. Da stellt sich für mich die Frage, ob ein solch langer Prolog nötig ist, oder ob man stattdessen nicht lieber den bekannten und liebgewonnenen Charakteren im Hauptteil mehr Raum hätte geben sollen. Falls ich mich irre und der Prolog für den Fortgang der Saga doch noch eine Rolle spielt, so ist dieser Kritikpunkt natürlich hinfällig.


    Insgesamt kann ich sagen, dass mich auch dieser sechste Teil der Serie wieder sehr gut unterhalten hat. Hennen und Corvus schreiben wie gewohnt auf einem konstant hohen Niveau, was das Lesen des Buches für mich wieder zu einem besonderen Vergnügen gemacht hat. Einzig die angesprochenen Kritikpunkte bezüglich der für mich nicht nachvollziehbaren Handlung um Lailath und der Länge des Prologs führen zu leichten Abzügen in der Note, so dass das Buch in meiner persönlichen Rangliste nicht ganz an seinen chronologischen Vorgänger Schlangengrab und den "atmosphärischen Vorgänger" Himmelsturm heranreicht. Ich vergebe 9 von 10 Punkten, was in der gängigen Sternebewertung auf 5 Sterne gerundet wird, da man keine halben Sterne vergeben kann.



    Wird auch auf anderen Seiten veröffentlicht, was ich dann hier vermerken werde.

    Wenn der Schuss mit der Armbrust gesessen hätte, wären seine Chancen zumindest ausgeglichen gewesen ... ;)

    Ok, das ist wahr. Aber da hat ihm seine Angst bestimmt auch beeinflusst. Zumindest hätt ich Angst, wenn ich in seiner Lage gewesen wäre

    Wie der Schütze vorm Elfmeter, da ist auch die Psyche wichtiger als das Können. Bei Tjorne kommt hier aber sogar beides zusammen, die nervliche Belastung und das fehlende Können als ungeübter Armbrustschütze. Es hätte also wirklich nur ein Glückstreffer sein können... wobei es auch die ja hin und wieder geben soll. ;)

    Das liegt primär an Mactans' Historie. Er ist eigentlich der Domäne der Erzdämonin Charpytoroth zugehörig, hat aber gegen diese rebelliert. Seeschlangen sind Geschöpfe der Charyptoroth. Die Waffen aus Seeschlangenzähnen sind sozusagen von der Macht seiner Herrin durchtränkt und deswegen gegen ihn besonders wirksam.

    Ah, interessant! Dämonen, die sich untereinander nicht grün sind... Hieße das, gegen andere Dämonen aus Charyptoroths Domäne wären die Waffen komplett nutzlos? Man kann ja schlecht Feuer mit Feuer bekämpfen.

    Trotz allem sollten die Waffen sicherlich ziemlich wertvoll sein, falls die eine oder andere Ottajasko mal wieder knapp bei Kasse ist.


    Ist das so?

    Er ist ein Plünderfahrer, und auch solche Recken wie Eimnir oder Eilif sind sicher keine Kinder von Traurigkeit ...

    Naja, Beorn will ja selbst nicht, dass die Methode von Zidaine öffentlich wird, damit die Mitglieder der Ottajasko keine Verknüpfung zum zerfressenen Leichnam in Thorwal herstellen. Das wird schon seine Gründe haben. Wenn das gesamte Ausmaß der Geschichte die Runde macht, dann bleibe ich dabei, dass Zidaine in der Ottajasko untragbar wird. So wie Tjorne untragbar wurde, als sein früheres Verbrechen öffentlich wurde.

    Ich auch. Und ich fand dieses "Stupfen" ja richtig klasse. Ich habe immer darauf gewartet, das Vermis deswegen mal den Flipper kriegt und sein wahres Gesicht zeigt

    Ich dachte auch immer, jetzt gleich flippt Vermis aus :totlach:

    Das habe ich auch gedacht, dass sowas passieren könnte. Gerade deshalb habe ich das nicht als durchdachte Aktion von Abdul gesehen, sondern als Handlung aus der Situation heraus. Wenn Vermis ausgeflippt wäre, hätte das für die Ottajasko durchaus gefährlich werden können.

    Hoffentlich erkennt er bald wer er ist - unser Sternenträger , Beschützer des Elfenkönigs und ewig Suchender des Lichtes.

    Ja, Salarin war in diesem Buch sehr im Hintergrund, zugunsten von anderen Charakteren wie Abdul. Ich nehme an, dass sich das im nächsten Band wieder ändern wird. Da verstehe ich seine letzten Gedanken durchaus als Ankündigung. Wenn es jetzt zu Orimas Tempel geht würde es ja passen, dass er mehr über sich selbst herausfindet.


    Lailaths Ende ist gelungen, sie kann wieder auftauchen oder auch nicht. Je nach Bedarf.

    Ich wäre gespannt, wie ein erneutes Auftauchen erklärt wird. Nach ihrem ersten Tod war sie an die Stelle gebunden, an der es passiert ist. Deshalb würde ich davon ausgehen, dass das nun ebenso ist. Auch die anderen Geister können sich ja nicht beliebig aus dem Totenmeer entfernen, sondern sind dort gebunden.


    Wie Fasar wohl der Kröte gefallen wird?

    Stimmt, die Kröte! Die war mir schon wieder total entfallen. Was das wohl bedeutet, dass sie gar nicht mehr in Erscheinung getreten ist? Vielleicht will sie Beorn und seinen Leuten gar nicht unbedingt etwas Böses, sondern ist nur neugierig und will beobachten. Wie Pardona.


    Auf Fasar freue ich mich übrigens ungemein. Kleiner Tipp: Bernhard Hennen hat ja auch die Romanreihe "Drei Nächte in Fasar" geschrieben.

    Auf Fasar freue ich mich auch, weil ich mit der DSA-Region bisher noch gar nicht in Kontakt gekommen bin. Danke für den Tipp! Mal schauen ob ich bis zum nächsten Band die Zeit finde, mich entsprechend "vorzubereiten".

    So, ich bin durch... leider habe ich das Buch gerade nicht zur Hand um nochmal nachzublättern, mag sein dass ich das eine oder andere vergesse und später noch nachschiebe.


    Also aus Lailath bin ich wirklich bis zum Ende nicht schlau geworden. Was hat sie denn erwartet, wie es ausgeht, wenn sie ihren Körper mächtigen Geistern verspricht? Aus meiner Sicht hat sie einfach komplett unüberlegt -man könnte auch sagen dumm- gehandelt. Ihr hätte klar sein müssen, dass sie auf diese Art ihren Auftrag eher gefährdet als voranbringt. Warum muss sie unbedingt im Totenmeer an die Artefakte kommen? Sie weiß um die Wettfahrt, sie weiß dass Phileasson und Beorn immer nah beieinander sein werden. Warum wartet sie nicht, bis alle wieder auf dem Festland sind? Dann kann sie Beorns Ottajasko heimlich das Schwert stehlen und direkt nach Hause bringen, ohne dass sie noch einen Ozean überqueren muss. Gelegenheiten hätten sich sicher ergeben. Man könnte auch meinen, dass sie nach 200 Jahren als Geist Geduld gelernt hat, aber dem war anscheinend nicht so. Wer so wenig vorausplant und die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht überblickt ist wirklich nicht das hellste Licht im Hafen. Ich bin wahrlich nicht traurig, dass Lailath die Ottajasko nun nicht mehr begleiten wird.


    Sie hat am Ende noch Glück, dass sie das Schwert an Salarin übergeben kann, so dass möglicherweise ihre Aufgabe noch ohne ihr Zutun erfolgreich zu Ende geführt wird. Für die Wettfahrt ist es natürlich gut, wenn jede Partei eines der Artefakte besitzt, da beide wohl die Schlüssel sind. So kann die Wettfahrt ab einem bestimmten Punkt nur weitergehen, wenn beide Gruppen diesen Punkt erreicht haben. Das ist gut für Phileasson, der dafür sicher auch gerne Beorns Groll wegen des gestohlenen Schwertes in Kauf nimmt, auch wenn er ursächlich nichts damit zu tun hat.


    Für Galayne ist das natürlich ein herber Rückschlag für seine Position in der Ottajasko. Erst spricht Beorn ihm sein großes Vertrauen aus, und dann enttäuscht er es so massiv. Pardona wird es vermutlich freuen, sowohl dass das verräterische Schwert weg ist als auch dass Galaynes Rückhalt in der Mannschaft leidet. Während er sich mit dem Kelch bei Galandel noch über Pardona hinweggesetzt hat, indem er ihre Tarnung geschickt gegen sie verwendet hat, wird er sich ihr nun vielleicht wieder stärker unterordnen.


    Der Kelch spendet also tatsächlich Leben. Interessant, dass die Bewohner des Himmelsturms sowohl die alten Legenden als auch rituelle Formeln kennen, um die Kraft des Kelches zu nutzen. Eine neue Lebensaufgabe kann aber auch er Galandel anscheinend nicht geben. Galayne hat dies anscheinend gehofft, da er sich für den Verlust ihrer Lebensaufgabe die Schuld gibt. Aber es scheint so, dass ihre Lebensaufgabe nur wiederhergestellt werden könnte, wenn Galayne seinen Zauber aus dem Himmelsturm von ihr nimmt und ihr die Erinnerungen zurückgibt. Und das wird wohl nicht passieren denke ich.


    Abdul lebt und ist wohlauf. Für mich ein sehr gelungener Abschluss seiner Rolle in diesem Buch: Zwei überaus mächtige Magier stehen sich gegenüber, und der eine schlägt den anderen hinterrücks mit einem Stück Holz nieder. Herrlich! Vermis ist all seiner Artefakte beraubt und auch die Ergebenheit seiner Diener schwindet. Ich glaube nicht, dass wir den so schnell wiedersehen werden. Es hätte mich allerdings noch interessiert, was in der Truhe verborgen war, die in der improvisierten Gefängniszelle stand.


    Was mir am Ende gefehlt hat war die Abrechnung mit Vespertilio. Der ist seit Zynthias Fund vielleicht dem Wahnsinn anheim gefallen oder was auch immer und stellt vermutlich auch keine Gefahr mehr dar. Allerdings lässt Beorn die Sklaven zurück, ohne auch nur einen weiteren Gedanken an sie zu verschwenden. Da ordnet er meiner Meinung nach seine persönliche Überzeugung zu sehr der Wettfahrt unter. Und das zu einem Zeitpunkt, wo er das gar nicht nötig hat, weil er (laut seiner Rechnung) 6:4 führt und beide Artefakte besitzt. Den halben Tag hätte er durchaus übrig gehabt, und Platz auf dem Schiff wäre sicher auch noch gewesen.


    Wie gut für Dolorita, dass sie Orelio am Ende nicht erkennt, obwohl ihre Möwe es wohl tut. Das hätte sie nicht verkraftet. Eine Ironie, dass sein Leben auf Befehl Doloritas beendet wird, und das von Pardona, die geholfen hat ihn zu der Lederschwinge zu machen. Am Ende ist es wohl für Orelio die gnädigste Lösung, sein trauriges Dasein so zu beenden.


    Tja, Zidaine... für Beorn hat sich durch Praioslobs öffentliche Anklage zunächst wenig geändert. Ihm waren die Tatsachen ja ohnehin bereits bekannt. Praioslob muss ich am Ende vorwerfen, dass er nur den Mord an Tjorne thematisiert hat. Er hätte deutlich machen sollen, dass es sich bei Zidaine um eine gefährliche Serientäterin handelt. Auch das hätte man in einem Satz unterbringen können. Vielleicht nutzt Pardona nun zumindest die öffentliche Anklage, um Zidaines Stellung in der Ottajasko zu untergraben und gegen sie zu opponieren. Das hat mir irgendwie im gesamten Buch gefehlt. Zidaine ist ihr doch eigentlich ein Dorn im Auge, das kam im letzten Buch an einigen Stellen rüber. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Pardona ernsthaft erwartet hat, dass Tjorne sich gegen sie durchsetzt und sie ihr so vom Hals schafft.


    Interessant fand ich die neue Prophezeiung am Ende, und mir kam ein Verdacht, den ich schon früher mal hatte aber aus irgendwelchen Gründen wieder verworfen hatte. Kann es sein, dass jede Prophezeiung von einem anderen Gott gesendet wird? Hier wäre das mit der Sonne wohl Praios. Ich glaube die Prophezeiung zur vierten Aufgabe war begleitet durch einen Sturm, das könnte Efferd oder Rondra sein. Dann gab es einen Schattenmann - vielleicht Boron, oder Phex? Lustigerweise kann ich mich gerade gar nicht an die Prophezeiung zum Totenmeer erinnern, obwohl ich die doch erst vor ein paar Tagen gelesen habe. Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen - passt die ins Muster? An die Umstände der Prophezeiung zur dritten Aufgabe kann ich mich auch gerade nicht mehr erinnern. Es würde ja passen - zwölf Aufgaben, zwölf Götter. Wobei die beiden ersten Aufgaben durch Garhelt verkündet wurden.


    Tja wenn Beorn auch noch die beiden nächsten Aufgaben gewinnt, können sie die Wettfahrt frühzeitig beenden :P .

    Zwei Punkte reichen nicht, selbst wenn das Totenmoor als Punkt zählt könnte Phileasson noch immer ausgleichen. Außerdem mag es weitere Aufgaben geben, bei denen beide Punkte erringen können.


    Zidane hat nun ein Problem, gute Wendung. Wenn sich da nichts ändert, kann ich gern auf sie verzichten. Das mit den Krebsen und der Rache ist nun echt ausgelutscht.

    Sehe ich auch so. Ich habe generell Schwierigkeiten, sie mir nach den Ereignissen in diesem Buch weiter als Mitglied in der Ottajasko vorzustellen. So schlimm der Winter in Stainakr auch für Zidaine war, selbst Beorn kann keine grausame Serienmörderin in seinen Reihen dulden, wenn die Geschichte öffentlich ist. Und wenn sie nicht Tylstyr und Praioslob umbringt muss es eigentlich öffentlich werden. Praioslob wird sie ja wohl kaum decken.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 14. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018

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  2. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

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  3. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

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