Beiträge von Fenlinka

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    Langsam aber stetig arbeite ich mich auch voran. Dies Kapitel hat mir gut gefallen, viel passiert ohne grosse Action. Ich hatte die ganze Zeit nicht damit gerechnet das Tylstyr Tjorne rettet, aber das er durch Zidains Augen Zeuge wird wie sein Freund leidet.

    Mir haben wieder viele kleine Szenen gefallen. Leomaras Vorstellung, Abduls Sichtweisen, Shayas stützen von Abdul, Praioslobs kameradschaftliche Art Tylstyr zu begleiten ohne den Zeigefinger zu erheben, Galandels altern...

    Abdul als Perspektivfigur gefällt mir sehr gut, auch wenn man sie sicher nicht über strapazieren sollte. Aber grade diese kindliche Naivität, gepaart mit dem ungeheuren magischen Wissen ist sehr erfrischend.

    Die Szenen mit Zidaine waren wohldosiert, genug um zu lesen/sehen was passiert, aber nicht zu viel das es alles andere überschattet hätte. Tylstyrs Wandlung in der Sicht von Zidaine war schön subtil, aber deutlich genug. Ich bin gespannt wie es weiter geht wen die beiden und Praioslob, grade er..., zusammengesperrt werden. Irgendwie erwarte ich einen Exorzismus oder ein Wunder.

    Gespannt bin ich auf weitere Einsichten Abduls gegenüber Vermis, und auch umgekehrt.

    Vermis selber fand ich interessant, da er jetzt für mich ganz anders rüber kam als im Prolog. Das fand ich spannend, aber es hat den Vermis aus dem Prolog auch erfolgreich weiter geführt, inklusive der Erfahrungen durch das Schiff. Vespertillio hat sich da weniger stark geändert, auch wenn er seinem Weg konsequent gefolgt ist.

    Fenlinka

    Auch in Aventurien ist das Nachleben etwas Ungewisses.

    Die Zwölfgötterkirchen lehren, dass die Seele von Golgari, dem Totenraben, über das Nirgendmeer getragen wird. Sie wird dann vom Totengott Boron auf der Seelenwaage Rheton gewogen. Wenn sie für gut befunden wird, wird sie gefragt, in welches der zwölfgöttlichen Paradiese sie Einlass begehrt - Rahjas Zelt der Freuden, Travias Tafel etc. Es gibt auch meist ein Gegenstück, einen Bereich für jeden Zwölfgott, in den er besonders missliebige Seelen verbannen kann.

    Bei den Maraskanern wird man wiedergeboren, bis Gror den Weltendiskus fängt.

    Für alle diese Varianten gibt es belege - was die Sache widersprüchlich macht. Vielleicht passiert mit einer Seele genau das, was der Verstorbene geglaubt hat, was mit ihr passiert ...

    Ich empfehle dazu den ersten Band Der Reinkarnationen der Unsterblichkeit, der befasst sich unteranderm damit das eine Seele von einem Atheisten nach seinem Tod quasi verpufft, weil er tatsächlich an keine höhere Macht geglaubt hat.

    Fenlinka

    So, jetzt hab ich nicht nur endlich den Leseabschnitt geschafft sondern auch hier alle Kommentare gelesen. Irgendwie ist es einfacher wenn ich schnell lesen kann, aber dagegen hat mein Leben oder das Universum oder sonst wer aktuell was.

    Naja egal.

    Das Kapitel war sehr vielschichtig und hat mir gut gefallen. Beorn sieht seine Felle nach dem Spinnenschiff immer mehr schwimmen, viele Recken noch geschwächt, Zidaine auf ihrem Rachetrip, dem Verbündeten kann er nicht trauen, und jetzt auch noch die Kröte. Leicht hat er es wirklich nicht. Bei Philiasson läuft es zwar nur bedingt besser, bei ihm sind es eher die menschlichen (und elfischen) Kleinigkeiten die das Projekt Kelch erschweren. Tylsty tat mir etwas leid, auch wenn so eine Szene zu erwarten war. Lailath sucht Nähe leider immer noch ausserhalb der Ottajasko und gehört nicht wirklich dazu, was Salarin in Probleme bringt, und Galandel wird einfach sterben. Ich fand bei der Szene in der Galandel in Augenblicken altert die Ortsbeschreibung interessant. Sie sitzt auf Moos und Holz. Ob es wohl dieser Untergrund war der den plötzlichen Verfall getriggert hat? Fühlte sich für ich an als wäre das so ein Ruheplatz mit anklang an frühere Orte für sie.

    Jetzt bin ich gespannt was Vermis bekanntschaft bringt, und fast noch mehr darauf wie er sich präsentiert, undwelche Methoden die seinen sind.

    Fenlinka

    Zu mäkeln habe ich allerdings auch etwas. Das Zidaine-Ding ist für mich nun nicht mehr glaubhaft. Dieses ständige mit Beorn Rumgemache und dann kehren angeblich jede Nacht die Jungmannen zu ihr zurück!? Hmm, das erscheint mir etwas weit hergeholt. Trauma hin, Trauma her. Hier ist nun der Punkt gekommen an dem ich diese Kiste als absolut ausgereizt empfinde, ich wünsche mir nun ein Ende dieser Zidaine-Tjorne Story. Und dass jetzt wieder diese Krebse zum Einsatz kommen sollen......auch das....irgendwie....ich weiß es nicht. Klar, sie weiß ja wie sehr er sich davor fürchtet und man könnte sagen, warum soll sie also auf das Maximum an Angst-machen verzichten, wenn sie darum weiß.....aber es gefällt mir nicht. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht, dass sie es tun wird.

    Also rein psychologisch ist diese Bias gar nicht so unverständlich oder ungewöhnlich. Auch wenn ich zugebe das es mir fremd erscheint wenn ich es logisch betrachte. So Erlebnisse zerstören oft das eigene Bild von sich, und wer weiss, vielleicht ist das ja auch Zidaines Art die Erinnerungen im Zaum zu halten, wer weiss. Ich habe selber schon mal (leider) ähnliches beobachten müssen bei einer Freizeitteilnehmerin, aber da gehe ich trotz der Distanz der Jahre lieber nicht in einem offenen Forum ins Detail.

    Fenlinka

    Also in dem Moment als Tjorne sich von Zidaine niederschlagen lässt, da musste ich echt kurz anhalten und schauen ob ich richtig gelesen hatte. Sehnt er sich so sehr nach dem Tod, dass er sich einfach so niederschlagen lässt? Wenn Robert noch einmal fragt, warum Tjorne für einen Waschlappen gehalten wird, dann muss ich ihm den Absatz wahrscheinlich mit der Post schicken.

    Er hat in dem Moment eine beidhändig geführte, leere Armbrust in der Hand, bei der grade der sicher geglaubte Todesschuss fehl gegangen ist durch einen unplanbaren Zufall, wer würde sich da wehren (können)? Also das fand ich schon sehr plausibel.

    Fenlinka

    Pardonas Vorgehen zeigt aber das ihr die Verkleidung scheinbar langweilig wird, sie will wieder basteln ;) und das gleich richtig.

    "Basteln" :totlach::totlach::totlach: Jeder braucht eben ab und zu eine kreative Stunde. Soll den Kopf frei machen.

    Hmmm, ich für meinen Teil kann sagen das mich handarbeiten (oft als basteln beschimpft) tatsächlich psychisch stabil hält, bei Pardona ist das schon mal gescheitert :D

    Fenlinka

    Uhhh, Spinnen, ich find die eklig auch wenn ich keine Angst vor ihnen habe. Aber die Bilder die der Abschnitt hervorrief waren schon übel. Und ich hätte echt mit mehr Opfern in Beorns Ottajasko gerechnet.

    Pardonas Vorgehen zeigt aber das ihr die Verkleidung scheinbar langweilig wird, sie will wieder basteln ;) und das gleich richtig.


    Philiassons Ottajasko sticht endlich in See, und kämpft gleich gegen eine Flaute :) aber dann bekommt sie gut was zu tun. Die Steuermanöver fand ich klasse, und die Aktionen an sich auch. Richtiges Kopfkino.


    Praioslobs Einwurf fand ich gut, aber auch Philiassons Umgang damit. Auch wenn er als Drachenführer anders entschieden hat hat er Praioslob nicht gezwungen gegen seine Überzeugung zu handeln sonder ihm angeboten seine Waffe nicht zu ziehen. Das fand ich einen sehr guten Kompromiss.


    Mir machen die Charaktere und auch die Story wieder richtig Spaß.

    Fenlinka

    Zitat

    »Ich heile die Welt von Ungerechtigkeit. Ich bin eine Geweihte der Rache.«

    Hennen, Bernhard. Die Phileasson-Saga - Totenmeer: Roman (Die Phileasson-Reihe 6) (German Edition) (S.289). Heyne Verlag. Kindle-Version.

    So weit ist es also gekommen. Zidaine hat endgültig den Verstand verloren.

    Nun durch den Pakt könnte man es sogar tatsächlich so bezeichnen, ich weiss nicht ob sie den Verstand verloren hat, oder ihr jetzt in voller Deutlichkeit klar ist was sie wirklich "nur" ist solange sie sich nicht befreit.

    Schön, dass Phileassons Ottajasko auch endlich wieder mehr in Erscheinung tritt. Abdul ist einfach großartig! Keine Lust zu arbeiten, lieber feiern! :totlach: Die kurze Szene, in der Galandel den Käfer zertritt, war die erste im Buch, an der ich an dem Charakter hängen geblieben bin. Das hat mich total irritiert. Hätte sie den Käfer aufgehoben und fliegen lassen, wäre mir das nie im Gedächtnis geblieben.


    Das "Wiedersehen" mit der Seeadler von Beilunk war auch sehr spannend. Klar, dass Phileasson nicht zusehen kann, wie die Galeasse sich Kodnas Han schnappt. Um ein Haar wäre das waghalsige Mannöver nach hinten losgegangen, konnte ja auch keine damit rechnen, dass Orm an der Pinne versteinert. Aber da Kodnas Han sich umgehend bei Asleif revanchiert und auch dank Abdul entkommen sie schließlich. Ich würde gerne erfahren, ob Kodnas auch davonkommt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es für ihn eher schlecht aussieht.


    Über die Diskussion zwischen Asleif und Kodnas über die Höhe des Kopfgeldes auf verschiedene Piraten habe ich mich sehr amüsiert. Das passt so wunderbar zusammen mit einer ähnlichen Szene in Das Jahr des Greifen. War das Absicht?

    Die Szene von Galandel und dem Käfer fand ich irgendwie spannend. In Galandel ist eine Sehnsucht nach irgendwas, und die Welt ist ihr noch nicht so egal, das sie die Dissonanz in der Melodie ignoriert. Aber gleichzeitig passirrt es yo nebenher als würd man eine Fliege vom Essen scheuchen.

    Abdul war einfach klasse in der Szene, ganz der verwirrte abwesende Magier, aber seine Kraft hat er trotzdem gezeigt. Ich denke Kodnas hat eine Chance, sein Schiff ist deutlich kleiner und wendiger, und Ruderer der Kaiserlichen sind nur entweder Sprinter oder ausdauernd, nicht beides auf einmal.

    Die Kopfgeld Diskussion war klasse, auch wenn ich das abrupte Ende schade fand.

    Es geht aber auch darum, Galandel als jemand anderes zu zeigen als nur "die Elfe, die stirbt": Ihr Gesang besänftigt die Affen, und ihre Heilkunst hilft dem Verwundeten. Sie hat viel einzubringen - solange sie lebt ...

    Ich finde interessanterweise Galandel einen ganz starken Charakter in diesen Kapiteln. Das liegt aber vielleicht auch daran das sie sich grade am meisten und deutlichsten verändert.

    Und wann "sieht" man schon mal eine aus dem alterslosen Volk vergehen? Da ist auch etwas neugierde bei mir definitiv drin.

    Ich hoffe sie entscheidet sich nicht spontan auf der Insel zu bleiben, das fänd ich schade. Auch wenn es momentan fast so wirkt als könnte sie in die Richtung gehen.

    Fenlinka

    Ja, der Abschnitt war sehr lang, und ich kann immer nur in kurzen Etappen lesen da ich fast immer mindesten ein Kind um mich habe. (Gestern konnte ich nur lesen indem ich den kranken Zwerg vorm Bauch hatte und laut vorlesend durch das Wohnzimmer gestapft bin ;))

    Ich fand die Vorbereitungen von Philiasson zwar interessant, aber irgendwie wirkt es als hätte er die Ruhe weg, und nicht als wär er an zweiter Stelle in einer Wettfahrt. Ja, man sollte ein heiles Boot haben, und all das, aber so wirkte es halt.

    Beorn dagegen hat ständig vor Augen das er keine Zeit verlieren darf. Auch wenn seine Methoden dazu manchmal zweifelhaft sind. Das Totenmeer ist gut beschrieben und durchaus spannend, aber auch da wirkt manches wie wie Nebenschauplätze. Die Begegnung mit Vespertillo fand ich gut, und auch das one on one mit Pardona, in der sie abgesehen von der Optik alles Geweihtenhafte fallen lässt war schön zu lesen. Ich frage mich ja ob sie wirklich was über diese speziellen Chimären lernen will oder nur neugierig ist wie ein Mensch das ganze angeht. Wäre Vespertillio für sie ein Spielzeug oder eher ein potentieller Schüler? Da bin ich gespannt wie es weiter geht.

    Aber langsam wird es für Pardona auch immer schwerer die Geweihte überzeugend darzustellen, die Ottajasko hat ja schon Abstand genommen. Und das Machtgerangel zwischen Beorn und ihr ist auch manchmal etwas würdelos (für Beorn) das muss ganz schön am Stolz kratzen ;)

    Mal sehen wie lange das noch gut geht.

    Bei Tjorne und Zidaine warte ich auch nur noch auf die Auflösung der Situation, (nicht unbedingt das Verschwinden von einem) denn aktuell ist es ein reine Katz und Maus Spiel.

    Fenlinka

Anstehende Termine

  1. Freitag, 30. November 2018, 21:43 - Freitag, 14. Dezember 2018, 22:43

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  2. Freitag, 14. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018

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  3. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

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  4. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

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