Beiträge von Fenlinka

    Nein. Die gesamte Fortbewegung wurde von meiner 80er-Jahre-Plasma-Entladungskugel inspiriert. ;-) Das Universum ist die Glaskugel, wir leben an der Oberfläche, im jenseits der normalen Raumzeit existierenden "Kerns" befindet sich die exotische Energie, die unterhalb der Realität und angezogen von Massen (genau wie die Plasmastreifen von Fingern) hin und her tanzen. Deshalb sind alle Transitfelder auch neben Sonnen und nicht beliebig im All verteilt. Die stabilen Energiefilamente, also die, die zuverlässig zwischen zwei Massequellen hin und her zucken, werden zum Reisen genutzt. Daher: Je größer die Sonne, desto mehr Transitfelder. Will man eines der Exo-Energiefilamente hervorrufen, muss man sie erst im All erspüren (dafür werden die Strukturtaster genommen, die die durchlässigen Stellen in der Wirklichkeit ausmachen, wo am ehesten so ein Energie-Wurm auftauchen kann), danach muss man seine eigene Masse extrem erhöhen, um vom "weißen Wurm" geschnappt zu werden (dazu dienen die Masseprojektoren).

    Ah, das macht das Ganze doch noch leichter vorstellbar. Bis auf die Frage wie man steuert wo man raus kommt ;)

    Fenlinka

    Hachja, erinnert mich grade alles irgendwie an Firefly. Gefällt mir gut.

    Space Western kann ziemlich schmalzig werden, und das ist hier definitiv nicht der Fall. Die Charaktere sind nicht wirklich in Schubladen einzuordnen was mir ausserordentlich gut gefällt. Whiskey in der Kantine und Origami gegen Stress erden das ganze Szenario immer wieder schön dazwischen und geben gleichzeitig den Personen mehr Facetten. Die Crew hat sich mit diesem "schlichten" Frachtauftrag ganz schön in die Bredoulie gebracht und muss jetzt einen Weg raus finden. Ich muss gestehen das ich zwar zu den Charakteren der Personen bereits ein Bild habe, aber nicht zum Äußeren, was mir das Kopfkino noch etwas erschwert. Aber der Leser schafft es sehr gut Stimmen zu verteilen, das hilft ;)

    Higgins moon hat mich sehr überrascht, weil es mehr eine Arbeitersiedlung aufweist als eine reine Minenoperation, auch das hat was von Western. Und die Raumfahr fand ich gut, unspektakulär und technisch, sehr realistisch, das mag ich. Ist der weisse Wurm des Transitfeldes der Weisses Loch Theorie entnommen?

    Ich bin gespannt wie es weiter geht mit der "grösser gewordenen" Mission und vor allem auch wie sich das Zwischenmenschliche (der Einfachheit halber bleib ich trotz Außerirdischer in der Mannschaft mal bei dem Begriff ;)) weiter entwickelt, das find ich immer spannend wenn eine Geschichte mit einer funktionierenden Gruppe anfängt.

    Ach ja, Hörbuch Leserunde macht spass, da kann ich in meiner knappen Freizeit zwei Hobbies vereinen, meine Handspindeln haben heute fleissig Futter bekommen ;)

    Fenlinka

    Dass ausgerechnet Bren und Lisanne am Ende übrig bleiben und sich um das Kind kümmern sollen ist irgendwie ... lustig. Ausgerechnet die Beiden die sich spinnenfeind sind. Ich habe aber wenig Hoffnung dass sie das Kind nicht im Sinne der Schatten erziehen.

    Ich glaube grade der Hass zwischen den beiden wird dem Kind die Schattenart vorleben, vielleicht war genau das auch Gergs Intention.

    Fenlinka

    Sehr witzig finde ich übrigens, dass beide zusammen als Amme agieren dürfen. Mama Schatten und Papa Schatten :totlach:


    Interessant fand ich, dass Bren keine Essenz von Säuglingen nehmen kann. Gibt es da tatsächlich einen natürlichen Schutz?

    Rofl "Papa Schatten"


    Die Osadroi brauchen Emotionen die auf sie gerichtet sind um die Essenz zu greifen. Die hat ein Säugling nicht. Und ganz kleine können die nicht mal sehen, da der scharfe Sehbereich unter einem halben Meter liegt. Das einzige Gefühl was vielleicht sein könnte ist Unsicherheit, aber ob die gerichtet ist bezweifle ich. Darum kann man Neugeborene auch einfach weiter reichen, solange da ein (warmer) Körper ist fühlen sie sich geborgen. Die Bindung und damit die Trennungsangst wächst erst mit der Zeit.

    Fenlinka

    Entweder ich hab am Ende schneller gelesen oder das Ende war schnell, so ganz sicher bin ich mir da nicht ;)

    Mir hat das Ende gefallen, es war rund und passte alles zusammen, obwohl der kleine Wermutstropfen bleibt das der Krieg eigentlich die Menschen jetzt noch schlechter da stehen lässt als vorher. Ich hätte mir etwas mehr Hoffnung am Ende gewünscht. Aber es ist eben Dark Fantasy und das Ende einer Trilogie.

    Und etwas Raum ist ja noch zur Befreiung Esperas und einem weiter führen des Krieges bzw neu Beginns davon, auch wenn die schwach ist, jetzt wo die Faye erfahren haben das die Schatten sogar ihr wichtigstes aus der mitte ihres Reiches entwenden können.

    Der Kampf Brens mit dem Dämon in der mystischen Wirklichkeit fand ich sehr schön geschildert, da r auch wieder eine Reflektion auf das enthielt was Bren alles noch nicht weiss. Ich denke er wird noch viele Jahrzehnte auf das Studium der Magie verwenden müssen....

    Der "Kampf" im Fayewald war dann wieder sehr strategisch geliefert mit dem Minimum an nötigen Opfern, aber er zeigte auch das Brens Skrupel sich sehr verändert haben. Er handelt immer noch danach was nötig ist, versucht aber auch nicht mehr manchen Sachen aus dem Weg zu gehen (die Essenz des Kindes) wenn er nicht sicher ist das es ohne geht. Aber ich habe das Gefühl das er sich ein neues Moralgerüst aufgebaut hat das nicht so grausam ist wie das vieler anderer Schattenherzöge.

    Der schnelle Tot der Paladine hat mich erst pberrascht, machte dann aber schnell Sinn, die Faye wollten nicht das Risiko eingehen das die Paladine das Leben Esperas gefährden mit irgendeiner Aktion.

    Die Faye riskieren eher das ihr erstes Kind seit Jahrhunderten in den Händen der Schatten aufwächst als das sie es verlieren. Das bietet interessanten Spekulationen Nahrung, denn Nalaji hat ja eindeutig festgestellt das dieses Kind eine Gnade der Götter ist. Werden die Schattenherren es schaffen diese Gabe zu pervetieren?

    Das "Nachspiel" von Bren und Lisanne war super, ich glaube das es Lisannes Hass vielleicht noch mehr geschürt hat, aber ich habe das Gefühl das sie ihn genauso braucht wie Bren grade. Und die Erklärung warum sie Helion so sehr verfallen war gab tiefe Einblicke in das unsterblich Leben und die Gefahr der Gleichgültigkeit die mit den Jahrhunderten kommt. Und Bren merkt auch das er in seinem "Leben" mehr braucht als nur sein Lehn und die Studien.

    Und zu allem Überfluss müssen die beiden auch weiter zusammen arbeiten.... Das bietet eigentlich noch genug Stoff für weitere Geschichten....


    Mir hat die Trilogie viel Spass gemacht, und besonders das Helion am Ende noch mal so viel Gewicht bekam hat das ganze sehr Rund gemacht. Stellen wir uns nicht alle die Frage welche kleine Entscheidung zu der jetzigen Lebenssituation entscheident war? Ich weiss bei mir war es ein Erste Hilfe Kurs mit 16 der das Ganze ins Rollen gebracht hat was jetzt mein Leben ausmacht ;) aber das ist meine Geschichte, hier ist es quasi Helions. Aber eigentlich doch die des Schattenkrieges.

    Ich freu mich auf die Runde zu Schattenkult.

    Fenlinka

    und es geht mit riesen Schritten dem Ende entgegen, kam mir bis zu diesem Abschnitt noch gar nicht so schlimm vor ;) Aber jetzt fügt sich halt vieles zusammen.

    Lisanne hat quasi zugegeben die Schattenpaladine geschaffen zu haben, der Krieg ist an vielen stellen entschieden, Anogas Baby ist da, Quinnie hat ihre Aufgabe gefunden, Ehla ist gestorben....

    Aber der Reihe nach 😉

    Die Szene mit Ehlas Tot fand ich sehr würdevoll und selbstbestimmt, das würd ich manchen realen Menschen wünschen. Und das Begräbnis hat weitere Hintergründe zum Kult quasi nebenbei aufgezeigt.

    Dann kam Gerg mit seinem nächsten Befehl, und Lisanne hat quasi gestanden die Schattenpaladine geschaffen zu haben (vor zwei Menschen) (ich denke Quinnie wird das ganze nicht überleben und Jittara wird entweder in dem Ritual sterben bzw ihren Verstand ausbrennen oder befördert). Zu welchem Zweck kann ich nur spekulieren: um dem Krieg mehr Länge zu geben, um Verbündete gegen ihre Feinde unter den Schatten zu haben, um den Paladinen nahe zu sein wie es bei Helion nie ging, schwächung des Ansehens der Mondschwerter wenn es publik wird....

    Die Szene im Schuppen fand ich super auch wenn Quinnie schlecht schauspielert, zeigt sie doch was die nicht menschlichen Sinne der Osadroi leisten können.

    Das Ritual selber war spannend, da man jetzt quasi sieht wie es in voller Glorie ist und nicht nur in der kleinen Probefassung vorher. Und der Kampf der Dämonen dagegen war spannend. Ob die wohl die Faye warnen werden? Aber das ist vermutlich unter ihrer Würde. Es wird interessant sein ob die Magie lange genug aufrecht erhalten werden kann damit Bren zurück kehren kann, falls er das überhaupt auf dem Wege plant.

    Brens Gefühle zeigen in der Szene endgültig wo er steht, ganz in den Schatten, aber auch das ihm das bewusst ist, sehr interessant diesen Zwiespalt zu beobachten, und es erhellt auch etwas von dem was Gadior über die Erinnerung sagt, und das sie wichtig ist.


    Zu weiter gehenden Spekulationen:

    Ich glaube Bren kommt zum Kind, und nur durch seine strategischen Geschicke wieder raus aus dem Ganzen, evtl mit Najali und den anderen Paladinen, wobei ich mir gut vorstellen könnte das Keliator für seine Mutter stirbt.

    Ich glaube das Bren zumindest nicht vom König gemassregelt werden muss, bei Lisanne bin ich mir nicht sicher (kommt auf ihre Motive an denke ich und den Erfolg)

    Ich könnte mir vorstellen das die Faye lichter werden, von der Gesinnung nicht in der Anzahl, letzteres ist sicher.

    Und ich bleibe bei meiner Vermutung das es am Buchende für die Menschen noch Hoffnung geben wird.


    Fenlinka

    Manchmal ist es echt schwer alles was einem beim lesen aufgefallen ist dann zu sammeln. Nein ich gebe zu ich arbeite nicht mit Notizen, das wär mir zu sehr wie schule und zu wenig wie lesen zum Vergnügen.


    Dies Kapitel hatte es echt in sich. Bren verliert gleich 2 Frauen denen er wichtig war, und auch noch fast sein unsterbliches Leben.

    Das Kiretta sich mit Quinnie etwas anfreundet war ja noch vielleicht zu erwarten, aber das sie sich für Hilfe an Lisanne wendet... das war genauso mutig wie dumm. Interessant fand ich hierbei das Lisanne ihre Essenz als Detektor für Kirettas Gefühle genutzt hat. Aber sich so in die Hand der "Feindin" zu begeben konnte nicht gut gehen.

    Auch wenn ich ihr Gefühl nicht mehr wahrgenommen zu werden nur all zu gut verstehe.

    Bren misst sich mal wieder im Kampf, manchmal glaube ich dann nur fühlt er sich lebendig, und kriegt es mit einem verschlagenen Gegner und Silber zu tun. Der Kampf war toll beschrieben. Und in der Folge hält er den ganzen Heerzug auf und die Guerilla Paladine greifen erneut an, aber diesmal erwischen sie keinen Unsterblichen.

    Die Heilung fand ich sehr spannend (Quinnie könnte jetzt interessant wterden wo sie festgestellt hat was sie nicht will, sterben) und sehr plastisch beschrieben und des Kopf annähen erinnerte mich irgendwie an Nearly headless Nick 😅

    Ich fand es schön unter all der Ergebenheit von Ehla doch noch ein kleines wenig Mutterliebe empfindet. Dieses sehr starke Gefühl weg trainieren zu können fänd ich doch sehr dunkel. Und sie gibt alles für ihr Kind, auch sehr menschlich. Nur das Bren als Schattenherr nun davor zurück schreckt, auch wenn mir noch nicht ganz klar ist warum.

    Lisanne hat die Zeit natürlich gut zu nutzen gewusst und Kiretta manipuliert und, im wahrsten Sinne des Wortes, festgesetzt. Was Bren den grössten Schlag bisher versetzt. Aber, womit Lisanne vermutlich nicht gerechnet hat, sie hat zuviel Qual für Kiretta erzeugt als das selbst der unsterbliche Bren es ertragen könnte und daher erlöst er sie. Was Lisanne Interessant findet, reflektiert sie da vielleicht auf Helion?? Oder studiert sie ihn nur weiter.

    Auf jeden Fall scheint Brens Tatendrangnerst einmal komplett zum Halten gebracht.

    Und als wär das nicht schon spannend genug, wartet das Kapitel am Ende noch mit Göttlichen Unsterblichen auf. Da weiß ich echt nicht ob dieses Feuer mit Feuer bekämpfen nicht komplett nach hinten los gehen könnte, vor allem da noch nicht klar ist wie diese bleichen Paladine entstanden sind.

    Ich glaube es ist bei vielen starken Emotionen so, das man sich verletzlich macht. Auch Hass oder Neid verletzen.

    Und der Alltag ist für mich kein Würger sondern eher etwas mit und an dem man jeden Tag arbeiten muss, bzw etwas das einen jeden Tag aufs Neue an der Beziehung zu arbeiten zwingt.


    Nein Sympathieträger und Schattenherr schliesst sich nicht automatisch aus, aber Bren hat bei mir die Sympathie verloren auch wenn es immer noch ein sehr spannender Charakter ist. Das was ihn ala Mensch in den Schatten sympatisch machte hat er komplett abgelegt. Ich weiss auch nicht ob er da sich wieder was von aneignen wird.


    Quinnie ist für mich bisher ein Charakter der es im Leben/Kult nicht so weit gebracht hat wie erhofft, und jetzt in Bren ihren Lebenszweck sieht. Wobeim7ch nicht sicher bin ob letzteres ihr eigener Wunsch ist oder die Nachwirkung des Essenz gebens. Ansonsten ist sie mir noch etwas blass.

    Fenlinka

    Ich denke dass Kiretta in großer Gefahr ist.

    Und immer noch denke ich, dass Lisanne einen Weg finden wird, Kiretta zu töten (bestenfalls) oder ihr etwas Schlimmes anzutun.

    Auf jeden Fall. Sie wird Kiretta irgendetwas antun, mit dem sie Bren dauerhaft verletzen kann. Ein "einfacher" Tod für Kiretta würde wahrscheinlich zu schnell gehen.

    wobei ich ganz kurz überlegt habe ob nicht Lisanne Kirettas Rettung beauftragt haben könnte, um Bren noch mehr zu quälen nachdem ihm der Haken alleine schon so zugesetzt hatte....

    Hmmm, so schnell ging Akene unter, bzw noch mehr, es verging. Bren ist endgültig vom Sympathieträger zum Schattenherren geworden. Und es wirkt als wäre er zu keinen Gefühlen mehr fähig. Sein strategisches Geschick lässt ihn jetzt auch logisch (im Sinne der Schatten) handeln und nicht mehr wie ein Mensch. Ich finde diese Verwandlung, und vor allem die Schnelligkeit davon, beeindruckend aber auch beängstigend. Ich frage mich immer wieder ob er nicht deshalb so schnell in die magischen Mysterien vordringt weil er eben bei der Umwandlung schon älter war.

    Lisanne zeigt in diesem Abschnitt deutlich das sie nichts vergessen geschweige denn vergeben hat ihr Zorn bricht sich langsam sehr direkt Bahn. Schade finde ich das dadurch auch Dengor nicht mehr unter den Lebenden weilt. Der hat mir beim Lesen echt Spass gemacht.

    Der Wiederstand der Paladine hat was von Guerilla Krieg und ich bin noch nicht bereit Wetten auf Erfolg oder Misserfolg abzuschliessen. Wie war das so schön in Feind, schon der Tod eines Schattenherzogs gibt den Menschen Hoffnung, ich bin gespannt wie weit sich DIESE Kunde verbreitet neben der vom Schleifen Akenes und den Grausamkeiten der Schatten. Ich sehe mom tatsächlich die Hoffnung/Möglichkeit das am Ende des Buches ein ähnlicher Stand erreicht ist wie am Beginn von Feind. Kein Happy End aber Hoffnung.

    Kiretta wird langsam zu einer Last für Bren, und das finde ich zwar sehr schnell, aber verständlich. Bren hat sich nach der starken Partnerin gesehnt die sie vorher war, und hat dafür eine Person bekommen die ihn nicht mehr versteht, merkbar altert und öffentlich ihn kritisiert. Dem Gegenüber steht die absolute Hingabe seiner Mutter, die er nie gekannt hat, die jetzt aber hinter jeder seiner Entscheidungen steht. Und Quinnie, die alles für ihn tun würde ohne Schutz zu brauchen. Da kommt Kiretta merklich schlecht bei weg. Ich glaube tatsächlich das sie ihn verlassen wird. Und ein wenig hoffe ich das sie ihr Leben als Piratin zuende führen wird. Aber dazu müsste Lisanne erst einmal einsehen, das dies Bren vielleicht sogar mehr weh tun würde als ihr Tot.

    Attegos "Verhör" fand ich super, das habe ich so überhaupt nicht kommen gesehen. Aber es zeigt wieder sehr gut, das in den Schatten jeder sich selbst der Nächste ist.


    Fenlinka

    Dieses Zwiegespaltenheit ist wohl etwas, wo der Verstand gegen das schwindende Gefühl eingesetzt wird. Ich denke es ist noch irgendwo das da, was alle Kinder haben, Liebe zu der Mutter, egal was diese getan oder nicht getan hat.

    GERade habe ich mich wieder mit jemandem unterhalten, den jetzt, mit über 50 Jahren von seiner Kindheit eingeholt wurde. Das ist im Unterbewusstsein und das war es sicher, was ihn dazu gebracht hat, sich vor seine Mutter zu werfen. Der Verstand ist neugierig. Er will verstehen, warum sie sich so an die Schatten bindet. Etwas was ich auch nicht verstehen kann. Was bringt die Menschen zu dieser Verehrung der Schatten. Wenn ich heutige Religionen ansehe, so arbeiten sie doch (soweit ich weiß) mit einem Versprechen für die Ewigkeit. Entweder nur die Ruhe, das Nichts oder die Herrlichkeit. Aber diese Schatten versprechen eine endlose Qual., die Hölle ohne Chance auf Rettung. Warum "vergöttern" die Menschen, die Mutter, die Schatten? Wieso ist sie so stolz auf ihn, weil er ein Osadro geworden ist, nicht etwas, weil er ein so guter General ist. Diese Frage, die sich Bren stellt, stelle ich mir also auch und ich würde gern wissen, was ihr dazu denkt?

    Ich denke dafür sollte man nicht nur auf die Weltreligionen schauen sondern auch besonders auf die Sekten, und da frag ich mich auch manchmal wie Menschen so was tun können (die eigene minderjährige Tochter zum Beispiel dem Sektenführer als Lustsklavin zu überlassen, war glaube ich in Südamerika in ner Enklave) ich glaube Hingabe kann die undenkbarsten formen annehmen. Und die Schatten lassen die Wahl zwischen Qualen und Tod direkt oder ein "gutes" langes Leben im Sinne der Schatten. Und wenn das nicht reicht, weil man damit ja seine Seele verwirkt, dann bleibt noch die Hoffnung vielleicht doch irgendwann die Fesseln der Sterblichkeit hinter sich zu lassen. Selbst Bren, der die Greultaten des Kultes und einiger Schattenherren nicht gut hiess hat sich gewünscht ein Unsterblicher zu werden.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018

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  2. Freitag, 3. August 2018, 17:15 - Sonntag, 19. August 2018, 18:15

    JanaBabsi

  3. Freitag, 10. August 2018 - Freitag, 24. August 2018

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  4. Freitag, 17. August 2018 - Freitag, 31. August 2018

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