Beiträge von Ingroscha

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    Ich habe eure Beiträge nur überflogen, da ich auch hier scheinbar Angst haben muss, etwas zu erfahren! Bitte haltet euch mit Kommentaren und Spoilern zurück. Wir können alle sehr gut schlussfolgern, ich muss nicht unbedingt Namen sehen um gespoilert zu werden. Bitte denkt auch unbedingt während der Leserunde dran.


    Danke :-*


    Diese Piper-Seite habe ich seit Registrierung ganz zu Anfang noch einmal besucht. Das hat mir gereicht. Ist mir alles zu kindisch und vermutlich wird es auch den meisten ernsthaft an guter Fantasy interessierten so gehen. Daher mache ich mir keine Sorgen um unser Mammut ;D

    Zeit ein Fazit zu ziehen. Die Runde hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen lieben Dank besonders an Claudia für die Unterstützung und Begleitung! :winken: Auch bei allen weiteren Teilnehmern möchte ich mich für die interessanten Beiträge bedanken.


    Inzwischen habe ich auch meine Rezension geschrieben -> Rezi auf literaturschock.de


    Mich konnte das Buch leider nicht voll überzeugen, wie ihr in der Rezi lesen könnt, habe ich aber trotzdem schon mit dem zweiten Band angefangen ;D

    Bin gerade durch mit dem Buch. Das Ende gefällt mir :-) Ich habe den zweiten Band hier schon liegen, bin aber noch nicht sicher, ob ich gleich damit weitermachen werde.


    Balderick wurde von Korvellan geköpft, warum hat er diesen immensen Hass auf ihn?
    Claudia: Ich bin neugierig :) Soweit ich mich erinnere, kam es früher (vor bis zu 15-20 Jahren) in der Fantasyliteratur so gut wie nie vor, dass eine Person, die nicht unbedingt als furchtbar böse dargestellt wurde, von jemandem einfach so getötet wurde. Ich bin immer froh, wenn Autoren mit dieser Regel brechen und ihre Protagonisten authentisch gestalten. Du schriebst, dass du GRR Martin auch sehr magst, daher gehe ich davon aus, du hast sein "Lied von Eis und Feuer" gelesen. Waren seine Romane auch für dich ein kleiner Anstoß in die Richtung, in der Darstellung etwas "drastischer" zu sein?


    Ich hab echt gegrinst, als ich das gelesen habe. Hut ab, hat kaum jemand gemerkt. Sogar den Lektor hat das überrascht.


    Ganz ehrlich war ich nach Aerias geäußerter Vermutung nicht mehr überrascht. Es bestätigt aber meinen Gedanken, dass Nachschatten nicht unbedingt "die Bösen" sind. Ich wüsste sehr gerne mehr über ihren Antrieb. Warum handeln sie so, wie sie es tun? Warum dieser Hass auf die Menschen? Liegt es daran, dass sie schon über lange Zeit von den Menschen verfolgt werden? Die Menschen scheinen die Nachtschatten als äußerst minderwertig ansehen, scheinbar noch geringer als ihre Sklaven. Das könnte schon ein Grund sein...


    Craymorus' Gedanken deuten darauf hin, dass auch er ein Nachtschatten ist. Wenn er es dann nicht ist, wäre ich überrascht ;)


    Gerit - Sein Verhalten finde ich sehr interessant, er mausert sich wirklich zur spannendsten Persönlichkeit im Roman. Sehr sympathisch finde ich, dass er die Greueltaten der Menschen an den vermeintlichen Nachtschatten nicht gutheißen kann. Dass er Balderick verrät ist schon grenzwertig, jedoch ist Gerit hin- und hergerissen. Er hat beide Seiten kennengelernt und weiß nicht mehr, welches die "richtige" Seite ist. Er weiß nicht, zu wem er halten soll, vielleicht erkennt er unbewusst tatsächlich auch bereits, dass sowohl Menschen, als auch Nachtschatten ihre eigenen Gründe für ihr Handeln haben. Grausamkeit hat er auf beiden Seiten gesehen. Unbegründetere und grausamerere aber eher bei den Menschen.


    Sehr aufschlußreich war auch der Besuch Craymorus' bei Mellies Tante (Friede ihrer Seele!). Hier setzte sofort mein Spekulier-Gen ein. Fürstin Syrah hat eine Tochter von Korvellan. Wer ist diese Tochter? Wird sie später noch eine Rolle spielen? Sind wir ihr vielleicht sogar schon begegnet? Droht ihr jetzt wirklich der Tod? Solche Eltern wünscht man echt keinem. Ist es vielleicht sogar Ana? ;) Wissen wir wirklich mit Sicherheit, ob sie die leibliche Tochter des Fürsten von Somerstorm ist?


    Der Gedanke, dass dies Ana sein könnte kam mir auch sofort. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht die leibliche Tochter des Fürsten von Somerstorm ist (zumindest des ehemaligen ;) ) schließlich war doch zu Anfang von einer verblassten Tätowierung an ihrer Hand oder ihrem Arm die Rede - ich erinnere mich nicht mehr genau. Diese zeichnete sie als Sklavin, ebenso wie ihre Mutter.
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    Zu Anfang des Abschnitts hatte ich mich zunächst gefreut, dass Gerit endlich etwas gelernt hat. Dann aber weist er Mokshs Hilfe ab ("Den Starken zieht es zu den Starken, nicht zu den Schwachen"). Er ist immer noch der kleine Großkotz ;)


    Am Ende von Kapitel 21 versucht Cray Selbstmord zu begehen oder was hat ihn dazu bewogen, seine Schienen zu lösen und die Krücken von sich zu strecken? :o


    Ich werde wohl erst morgen weiterlesen können, da meine Augen Erholung brauchen. Gut, dass ich morgen zum Augenarzt gehe.

    Werwölfe? Mhm, daran hab ich noch gar nicht gedacht. Vielleicht liegt es daran, dass ich dem Glauben verfallen bin, Werwölfe verwandeln sich immer nur bei Vollmond, und da es die Nachtschatten wohl jede Nacht machen... ;D
    Aber eine Art Werwöfle würde mir gefallen :)


    Interessant wie unterschiedlich die Vorstellungen sind. Für mich waren es die ganze Zeit schon eine Art Werwölfe, wenn ich mir auch bei Kopfform und Gesichtsschnitt lange unsicher war. Der Kopf scheint sich in der Nachtschattengestalt aber auch in Richtung Wolfsschnauze zu verwandeln.

    Hallo, bin auch mit dem Abschnitt durch :)



    Tja, auf Burg Westfall werden Rickards Pläne recht schnell von seinem Vater durchkreuzt, der mit seinem einfach gestrickten Soldatengemüt nichts anderes im Kopf hat, als Somerstorm im Sturm ( ;D) einzunehmen.


    Genau das vermute ich auch hinter Rickards Vater, er hängt halt seinen Traditionen an und da zählt nur der Kampf. Ana muss seiner Ansicht nach nicht gerettet werden - den Krüppel kann man auch nicht gebrauchen, das regelt sich dann alles schon von selbst :D


    Ich fand es Gerits Feststellung, Moksh scheine weniger über seine Art - die Nachtschatten - zu wissen als alle anderen (S. 176). Was uns da wohl noch erwartet? Zum Ende dieses Abschnitts bekommt Craymorus den Auftrag herauszufinden, wie man Nachtschatten erkennen kann. Wirklich interessant, es ist also nicht immer sofort zu erkennen, auch nicht des Nachts und weiterhin bleibt die Frage offen, wie solch ein Nachtschatten wohl entsteht ;)



    Ana und Jonan bei den Gauklern, das beste, was ihnen in ihrer Situation passieren konnte. Für mich gibts da aber ein paar Ungereimtheiten; zum Beispiel, woher wusste Ana, dass Daneel der Verräter war und den Nachtschatten den Weg in die Burg geebnet hat? Wo sie doch drei Tage lang im Schockzustand war? Überhaupt weiß sie mir viel zu viel über den Überfall; das ist in meinen Augen nicht ganz stimmig.


    Das geht mir in etwa aber auch immer noch so. Dass Daneel mit drin steckt konnte eine Vermutung ihrerseits sein, sicher wissen konnte sie es dadurch aber noch lange nicht. Es war m. E. eine Annahme, die von Daneel dann bestätigt wurde. Ich als Leser habe es ja auch angenommen - wissen konnnte ich es allerdings nicht. Ana lässt sich doch für meinen Geschmack zu sehr von Annahmen leiten.


    Jetzt wo Miramis so weit ist, kann ich nachher auch weiterlesen - ich hatte extra eine kleine Pause eingelegt :)


    Der Handlungsstrang um Rickard und Craymorus gefällt mir recht gut. Zwei so unterschiedliche Gemüter, das ergibt einen ordentlichen Kontrast in der Figurenzeichnung. Der eine körperlich gebrechlich und dafür geistig topfit, der andere der geborene Kämpfer und absolut lernunwillig.


    Und was mir daran besonders gut gefällt, ist dass Rickard trotzdem nicht dumm ist - er hat halt nur keine Lust ;) Die beiden finde ich auch wirklich klasse.

    Danke für deine Antwort Claudia :) Da findet sich ja auch einer meiner absoluten Lieblingsautoren in deiner Liste (GRR Martin) und der eines ehemaligen Kollegen (Iain Banks) - bisher von mir leider noch immer ungelesen, seine Bücher warten hier aber schon auf mich.



    "Die Ameisen" ist auch eines meiner Lieblingsbücher.
    Ich hatte am Anfang des Threads auch nach dem Warum gefragt. In diesem Fall ist es für mich die völlig fremde Sichtweise auf unsere bekannte Welt - nämlich aus der Perspektive von Ameisen. Das betrifft sowohl die Art, wie sie "unsere Welt" sehen als auch die Einblicke in "deren" Welt, die man ansonsten so gar nicht wahrnimmt. Die Idee des Autors, die Außentemperatur als Zeitmaß zu verwenden, finde ich besipielsweise sehr spannend. "Die Ameisen" geht hier über die meisten Science Fiction-Szenarien hinaus - weg von Humanoiden Aliens, die meist irgendwie an Vorbilder der menschlichen Historie angelehnt sind, hin zu staatenbildenden Insekten.
    Für mich ist "Die Ameisen" ein Buch, durch das man wirklich einen Ausflug in eine andere Welt machen kann. Spannend.


    Auch wenn ich es sehr spät lese - wie schön, dass es hier noch mehr Liebhaber von Bernards Ameisen-
    Trilogie gibt! Besonders die ersten zwei Bände gehören zu meinen Lieblingsbüchern. Die Beschreibungen des Ameisenvolkes, dieser (jetzt ja in der Wissenschaft ganz aktuellen) Schwarmintelligenz ist absolut fesselnd und faszinierend.

    Na hallo(!) - jetzt wird es richtig spannend. Am Ende dieses Abschnitts treffen Jonan und Ana auf den Gaukler Daneel und es bleibt offen, ob er sie an die Soldaten verraten wird. Da bin ich ja wirklich seeehr gespannt - ich tippe mal darauf, dass er sie nicht verrät. Was seine Motivation ist, kann ich jedoch nicht sagen. Aber fangen wir weiter vorne im Abschnitt an, ich habe mir einige Stellen mit bookdarts markiert.


    Gerit hat es nicht leicht sich auf der Burg zu verstecken. Ich war aber nicht so sehr überrascht, dass er dann doch entdeckt wurde. Vrenn konnten wir gar nicht richtig kennenlernen, im Grunde hat Gerit ihn auf dem Gewissen - schließlich hat er ihm befohlen mitzukommen.


    In Kapitel 7 taucht dann Anas Verlobter Rickard und endlich auch Craymorus auf :) Beide mag ich sehr gerne, ich hoffe bald mehr von ihnen zu lesen. Bislang hatte mich das Buch leider noch nicht zum Lachen oder auch Schmunzeln bringen können, anders dann auf S. 114 - die Beschreibung Horass' Bartwuchs fand ich sehr lustig :D Humor schadet nie.


    Hui, und dann die Verwandlung Lorkys auf der Fähre. Kein Wunder, dass seine Eltern ihn verkauft haben... Was jedoch die Fragen aufwirft: Wie entstehen Nachtschatten? Sind sie eine eigene Rasse? Sind demnach Lorkys Eltern und Geschwister auch auf jeden Fall Nachtschatten? Oder wird die Fähigkeit zum Gestaltwandeln vererbt und tritt nicht bei jedem Nachkommen auf? Überhaupt finde ich die Nachtschatten sehr interessant. Als ausschließlich böse sind sie bisher nicht beschrieben, mal schauen was da noch alles so kommt.


    Gerit hat es inzwischen wahrlich nicht leicht, er muss sehr viel erdulden. Die Ungerechtigkeiten die er über sich ergehen lassen muss erträgt er - ein Wunder, dass er noch nicht gebrochen ist. Aber dann ist es ja soweit, er versucht sich General Korvellan anzuvertrauen, hat aber auch da leider keinen Erfolg. Sein Entschluss Horon zu töten ist nachvollziehbar, einen anderen Ausweg sieht er nicht mehr.


    Drei Handlungsstränge sind jetzt zu verfolgen und ich bin sehr neugierig, wie es weitergeht :lesen:

    Hallo Claudia,


    vielen Dank, dass du unsere kleine Runde hier begleitest! Ich habe auch gleich ein paar Fragen an dich. Mich interessiert immer was Menschen gerne lesen, daher geht diese Frage auch an dich: Was liest du gerade, welche zwei, drei Bücher hast du davor gelesen? Gibt es AutorInnen, die du besonders gerne liest, wo du womöglich gar nicht widerstehen kannst?

    Hallo Claudia :winken:



    - Ana soll hier noch nicht sympathisch sein. Sie ist die arrogante, verzogene Tochter eines reichen Sklavenhändlers. Nett ist anders. ;D


    Oh, ich komme durchaus auch mit unsympathischen Protagonisten zurecht, bitte also nicht falsch verstehen. Ana ist demnach genau so bei mir angekommen, wie du es dir gewünscht hast :)


    Ich hatte ganz vergessen etwas zur Karte im Buch zu fragen. Ich konnte keinen Urheber finden, wer hat sie gezeichnet?

    Hallo :winken:


    Los geht's, diesmal bin ich vorne dabei, da ich die Woche über vom Arzt "ruhiggestellt" wurde. Ich darf nicht allzuviel am Rechner sitzen aber das wird schon reichen :)


    Der Prolog hat mir sehr gut gefallen, die erste Leiche nach drei Seiten (zumindest wirkt es erst einmal so), das beeindruckt mich. Nicht, dass ich morbid veranlagt wäre, jedoch freut es mich wenn ein Autor keine Angst hat, seine Schöpfungen leiden zu lassen, wenn dies der Geschichte Authentizität verleiht.


    In diesen ersten Kapiteln lernen wir die Fürstenfamilie Somerstorms kennen - an Anas Geburtstag erkennen wir, dass der Fürst Sklavenhändler ist und nur dadurch zu diesem Fürstentum kam. Naja, nicht gerade die besten Voraussetzungen ::) Glück im Unglück - schafft es Ana dann mit ihrem Leibwächter zu fliehen. In diesem Abschnitt ist mir bisher leider noch keine der Personen irgendwie sympathisch. Ana wirkt arrogant und zickig, ein Lob für den Leibwächter, der es mit ihr aushält.


    Nicht ganz nachvollziehen konnte ich, wie Ana plötzlich erfahren hat, was auf dem Fest passiert ist. Im Wortwechsel auf den Seiten 40-42 fragt ihr Leibwächter Ihr erinnert euch doch an das, was geschehen ist? Ich dachte eigentlich, dass sie gar nichts sehen konnte an dem Abend. M. E. hörte sie nur die Schreie und roch das Blut.