Beiträge von Annabas

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    Dieser "Streich" ist gemeingefährlich und grausam. Und mit fast 18 Jahren müsste man eigentlich in der Lage sein, die Konsequenzen seines Handelns ein wenig besser abzuschätzen! Auch im volltrunkenen Zustand! Für mich ist so eine Aktion völlig unverständlich!


    Das stimmt allerdings.


    im Moment spricht viel dafür, dass Ellen doch Selbstmord begangen haben könnte, nachdem sie erfahren hat, dass sie ihr Verhalten Henk gegenüber schlussendlich zum Tod ihrer Schwester geführt hat.


    Aber warum hat sie dann so lange damit gewartet? Ich glaube eher, jemand hat das erledigt, was er in der Silvesternacht damals eigentlich machen wollte.



    Ich bin ja immer skeptisch bei Toten, deren Leiche nie gefunden wurde.


    Stimmt, die tauchen meistens unverhofft und lebend wieder auf. ;D

    Hallo zusammen,


    jetzt gibt es noch einen weiteren Verdächtigen, Henk Boomkamp. Der soll zwar ertrunken sein, aber natürlich kommt es mir seltsam vor, weil seine Leiche nie gefunden wurde. Wer weiß, vielleicht taucht er irgendwo wieder auf? Obwohl, er müsste so stark verändert sein, dass man ihn nicht mehr erkennt. Aber wenn er Frau und Kinder ohne Nachricht (davon gehe ich mal aus) zurück lässt, muss er schon ein starkes Motiv für sein Verschwinden haben. Die Polizei sollte mal ein Auge auf die Besucher von Lisbeth Boomkamps Beerdigung haben, da könnte Henk auftauchen.


    Auf das Video war ich sehr gespannt, aber außer dem Streit am Ende scheint es die Polizei nicht so sehr weiterzubringen.


    Eine Bombe ist natürlich die Nachricht von Heini Schultewolter, dass Max Hartmann Ellen damals vergewaltigen wollte. Ob das die Wahrheit ist?


    Grüße von Annabas :winken:

    Das hat mich auch irritiert. Die Scherbe einer kaputten Flasche? Selbst wenn die bewusst deponiert war, müsste man ja nicht zwangsläufig darüber rutschen. ?


    So ähnliche Gedanken habe ich auch. Wie kann man sicher sein, dass tatsächlich jemand über die Scherben rutscht? Und dass es dann auch noch genau die Person trifft, die es treffen soll und nicht jemand anderes? So wie es aussieht, ist ja genau das passiert, mit Eva hat es "die Falsche getroffen".


    Hier an dieser Stelle im Buch schon einen Hinweis auf den Täter zu finden, ist schier unmöglich für mich.


    Ja, im Moment erscheint jede/r verdächtig. Zumindest all diejenigen, die zu Zeiten der Silvesterparty in Ahlbeck waren.



    und warum hat Magda Hartmann so explizit betont....es trifft immer die Falschen.... weiß sie mehr über die Silvesternacht wie sie zugibt?


    Ich bin sicher, sie weiß sehr viel mehr, wie auch z. B. Max oder Anne. Aber so lange sich alle an das "über Tote soll man nichts Schlechtes sagen" halten, wird es die Polizei schwer haben.

    Hallo miteinander,


    weiter geht's.


    Der zweite Teil ist etwas gemächlicher als der erste, da kann ich meine Gedanken schon während des Lesens (Genitiv! ;) ) sortieren.


    Ich mag Polizei-Krimis und lese sehr gern die Gespräche, in denen es um Ermittlungsarbeit geht. Da kam ich hier auf meine Kosten. Nebenbei habe ich auch mehr über Maik Bertram erfahren und die Gründe, warum er im Münsterland gelandet ist. Über Tenbrink würde ich auch gern noch mehr aus seiner Biografie lesen, aber ich denke, das wird später noch kommen.


    Das der Flugzeugabsturz kein Unfall gewesen sein soll, glaube ich nicht, das wäre zu viel Verschwörungstheorie. Ellen hat sich mit ihrer Bemerkung sicher auf Evas Tod bezogen. Dass der Punkt bei den Ermittlungen aber nicht ausgeklammert werden kann, glaube ich auch, zumal es schon in der Presse steht. Dann muss die Polizei auch darauf reagieren.


    Etwas gruselig finde ich, dass Magda Hartmann schon ihren Namen und Geburtsdatum auf einen Grabstein hat schreiben lassen, so etwas kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte direkt glauben, sie wartet nur darauf, dort endlich "anzukommen". Aber vielleicht gibt ihr das eine Art Trost? Obwohl, sie hat immer noch ihren Sohn Max, der sich um sie kümmert.


    Es war also Michaels Bierflasche, die Eva verletzt hat. Vermutlich hat er sich aus Schuldgefühlen heraus so um Ellen gekümmert und sie aus der Drogensucht herausgeholt. Aber Michael muss Ellen noch mehr gesagt haben, das alleine hätte sie vermutlich nicht dazu gebracht, wieder nach Ahlbeck zu fahren und über die Silvesternacht zu forschen.


    "Tango" kannte ich bisher nur als Tanz. ;D


    Ich muss jetzt weg und kann eure Beiträge erst heute Abend lesen. Da melde ich mich nochmal.


    Grüße von Annabas :winken:


    Das Tom dieses Detail erwähnt hat, dass Anne keinen Schmuck trägt, hat mich auch ein wenig aufhören lassen. Ob er damit etwas bestimmtes gemeint hat und das es eine Bedeutung haben soll.


    Ehrlich gesagt, ist mir das beim Lesen gar nicht aufgefallen. Vermutlich, weil ich selbst kaum Schmuck trage.



    Ich glaube dass diese besagte Silvesternacht uns noch ein Geheimnis offenbaren wird. Sie liegt schon so lange zurück, warum sonst sollte sie erwähnt werden.


    Ich glaube, die Silvesternacht und Evas Tod sind der Schlüssel zu der ganzen Geschichte. Ich bin sehr gespannt, was da wirklich passiert ist.


    und der hat gemeint: Bist du verrückt, lass den Prolog drin! Und ich glaube, er hatte recht.


    Und wie er recht hatte. 8)



    Es muss grauenhaft sein, den tödlichen Unfall der Zwillingsschwester mitzuerleben und nicht tun zu können, um ihr zu helfen. Es hat Ellen ja auch vollkommen aus der Spur gebracht: sie flüchtet nach Berlin und wird drogenabhängig.


    Ja, Zwillinge scheinen eine ganz besondere Bindung zu haben und es muss extrem schmerzhaft für Ellen gewesen sein, ihr hilflos beim Verbluten zusehen zu müssen. Eva scheint auch allgemein sehr beliebt gewesen zu sein.


    Tendrink ist vergesslich und wird von Bertram gedeckt.


    Tenbrink sollte seinem Kollegen da sehr dankbar sein. Aber ich fürchte, irgendwann wird er etwas Wichtiges zum Fall vergessen und dann kracht's irgendwo.


    Grüße von Annabas :winken:

    Hallo miteinander,


    ich konnte den ersten Abschnitt heute gleich lesen.


    Prologe mag ich sehr und es gefällt mir, dass ich hier auch einen zu lesen bekomme. Die Minuten vor dem Flugzeugabsturz lesen sich sehr spannend und natürlich habe ich mich gefragt, welche Neuigkeiten Michael in letzter Sekunde noch mitzuteilen hat. Für die Antwort muss ich mich wohl noch etwas gedulden.


    Dass Ellen in der nächsten Szene als Mordopfer (ich glaube natürlich keine Sekunde lang an Selbstmord) erscheint, hat mich überrascht. Michaels Informationen müssen Ellen wohl dazu gebracht haben, in alten Geschichten zu graben und da auch etwas aufzuwühlen.


    Anne kann ich noch nicht so richtig einordnen. Ihr erstes Erscheinen mit dem "gellenden Schrei" finde ich recht melodramatisch. Aber nur kurz danach spricht sie sachlich mit der Polizei und ich meine herauszuhören, dass sie mit Ellen nicht gerade das beste Verhältnis hatte. Sie wirkt auf mich eher distanziert - sehr gut zusammengefasst übrigens von Bertram: Sie redet wie gedruckt. Mitgenommen wirkt sie nach Ellens Tod nicht.


    Seltsam auch die Geschichte mit Evas Unfall. Sollte Ellen verunglücken? Mir ist erstmal noch nicht ganz klar, wie man sich beim Tütenrutschen (kenne ich übrigens von früher ;D) die Oberschenkelarterie verletzen kann. Ist sie auf dem Bauch den Hügel heruntergerutscht? Aber dazu erfahren wir noch sicher mehr.


    Auch Max und Magda Hartmann scheinen Ellen nicht sehr gemocht zu haben. Da sammeln sich ganz schön viele Verdächtige an ...


    Was ich von Tenbrink halten soll, weiß ich auch noch nicht. Seine Vergesslichkeit ist bedenklich, und ob seine "Zettelwirtschaft" ihm lange helfen kann, bezweifle ich. Aber ich denke, da erfahren wir bald auch noch einiges dazu.


    So, wir haben im ersten Abschnitt ganz schön viele Informationen bekommen. Ich bin sehr gespannt, wie es jetzt weiter geht.


    Liebe Grüße von Annabas :winken:

    Ein kurzweiliges Buch, mit dem man in Erinnerungen schwelgen kann


    Das Autorenduo Stefan Bonner und Anne Weiss führt uns mit diesem Buch in die bunten 80er Jahre zurück, genauer gesagt: in die Kindheit in den 80er Jahren, als selbst aufgenommene Musik- bzw. gekaufte Hörspielkassetten das Leben ein Stück weit bestimmten.


    Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert. Die Autoren zeichnen ein witziges Bild dieser Zeit, sicher manchmal satirisch überzogen, und vielleicht gerade deshalb erscheinen uns die 80er Jahre in diesem Buch so nah, als wären sie gerade erst vorbei gezogen. So viele Erinnerungen kamen in mir wieder zum Vorschein: der erste Walkman, der erste Videorekorder, der erste PC, der Mauerfall, Fernsehserien, die großen Familien-Samstagabend-Shows, Punks und Popper, der kalte Krieg, Aerobic und und und. Je nach eigener Kindheit und eigenem Erleben stechen die einen Stichpunkte deutlicher hervor als andere, aber ich bin sicher, dass auf jede/n Leser/in in diesem Buch schöne Erinnerungen warten. Es lohnt sich, diese mal herauszuholen und am besten in Gemeinschaft mit anderen 80er-Jahre-Kids darüber zu schwärmen und zu lachen. Der Untertitel "Eine Liebeserklärung an die Achtziger" steht nicht umsonst da.


    Zu lesen ist das Buch sehr leicht und es macht riesigen Spaß. Auf jeder Seite warten viele Einzelthemen und manchmal muss man eine Pause machen, um dem Dauerfeuer der Erinnerungen stand zu halten. Aber man kann das Buch nicht lange aus der Hand legen, zu sehr freut man sich auf die nächsten Seiten.


    Auf jeden Fall ist das Buch auch ein tolles Geschenk und ich überlege mir schon, wem ich damit was Gutes tun kann. Allein schon deswegen, damit ich noch jemanden habe, mit dem ich zusammen über diese Zeit schwatzen kann.


    Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung. :)


    Vielen Dank an die Mitleserinnen! Es war sehr spannend, eure eigenen 80er-Jahre-Erlebnisse zu lesen.
    Und vielen Dank an Anne Weiss, die uns so nett begleitet hat. :winken:


    Literaturschock

    Ich habe auch eine Frage:
    Habt ihr in den 80ern keine Bücher gelesen? Das Thema fehlt mir in diesem Buch ein bisschen.
    Ich lebte damals zeitweise komplett in Mittelerde. ;D
    "Die unendliche Geschichte" kam glaube ich auch in dieser Zeit raus, auch "Der Name der Rose", aber das war vermutlich eher was für Erwachsene.


    Dass ich immer schon mehr Platten hatte, lag daran, dass meine Eltern einen Plattenspieler und ein altes Radio hatten (so eins wie hier Radio)


    Diese Radios kenne ich auch noch. ;D
    Im Radio liefen auch zu der Zeit noch tolle Hörspiele. Wenn ich mich richtig erinnere, kam im SDR jeden Montag abends um 9 Uhr ein Krimi-Hörspiel. Darauf habe ich immer gerne gewartet.



    DOS und Windows waren damals hauptsächlich auf Einzel-PC's zu finden, bis dieses Betriebssystem seinen Siegeszug angetreten hat und die meisten anderen Betriebssysteme gestorben sind, was vielen EDV-Firmen das Genick gebrochen hat, wenn sie nicht rechtzeitig umgestellt haben.


    Hihi, ich kann mich noch an diese Riesen-DOS-Disketten erinnern, mit denen man den Computer starten musste. :D

    Hallo miteinander,


    was mir bei der ersten Szene in diesem Abschnitt noch einfiel: ich habe die Marlboro-Werbung geliebt! Die Farben und die Atmosphäre darin waren soooo klasse und finde es schade, dass es etwas Ähnliches heute nicht mehr gibt. Ich habe schon lange aufgehört zu rauchen und die Zigaretten vermisse ich überhaupt nicht, aber diese Werbung.


    Technikgläubig war ich auch (und ich bin es heute noch). Erster Videorekorder, Kabelfernsehen, erster Walkman, erster PC. Und was habe ich über den Plotter gestaunt, der bei meiner ersten Arbeitsstelle Grafiken malte. Für Berechnungen gab es noch eine Standleitung zum Computer der Uni Mannheim, für mich ein Wunderwerk. Ich habe da auch noch kurz gelernt, wie man Lochkarten stanzt. :D


    Aber: ich habe keine LP und keine Kassette bis heute aufgehoben, irgendwann lief mir "Simplify your life" über den Weg und das war's dann. In selbstquälerischer Freude habe ich mir alle LPs vorher nochmal angehört und war erstaunt, dass mir diese Musik mal gefallen haben muss. Ich bin heute der Meinung, dass man gute Erinnerungen besser nicht überprüft. ;)


    Meine erste Stereoanlage bestand auch aus verschiedenen Teilen und ich brauchte viele Versuche und Flüche, bis ich die endlich richtig zusammengesteckt hatte. Aus Platzgründen war sie ziemlich klein, aber noch technikgläubigere Freunde hatten eine Monsteranlage, die ein halbes Regal ausfüllte. Sie waren total stolz darauf und erzählten allen, dass der X-Tuner mit dem Y-Plattenspieler den besten Klang gibt.


    Wir hatten hier in Stuttgart riesige Plattenläden und ich ging am liebsten in den größten von allen und stöberte dort herum, gerne auch zusammen mit Freundinnen. Das war immer ein Highlight. Leider gibt es die Läden heute nicht mehr.


    Computerspiele waren allerdings nicht so mein Ding, da kann ich nicht mitreden. Ein bisschen Tetris, Minesweeper und Prince of Persia habe ich gespielt, aber immer nur halbherzig. Dieses Fieber konnte mich nicht anstecken.


    Insgesamt war das Buch kurzweilig zu lesen und es war schön, in Erinnerungen zu schwelgen, auch wenn meine manchmal anders aussahen. Aber es war ein schöner Anstoß, mal zurückzuspulen. :)


    Grüße von Annabas :winken:


    Dieses Riesenkonzert ist komplett an mir vorüber gegangen, daran kann ich mich nicht erinnern. Die Hungersnot in Afrika war mir schon bewusst. Vielleicht habe ich es auch einfach nur vergessen.


    Ich habe es damals nicht gesehen und auch nicht weiter verfolgt, mir war nicht klar, was das konkret bringen soll. Aber es sind danach wohl etliche gute Projekte in Gang gekommen, habe ich jedenfalls gelesen. Wäre mal interessant zu erfahren, was davon heute noch weiter wirkt.



    Allerdings waren in den Achtzigern oft Waldtage geplant, bei uns sogar ein ganzer "Waldeinsatz", bei dem Müll eingesammelt wurde - und den muss da ja jemand hingeworfen haben.


    Das stimmt, es lag schon mehr Müll herum als heute. Aber der wurde in der Regel heimlich hingeschmissen, nicht vor aller Augen.