Beiträge von Tintinnell

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    Es ist genau das eingetroffen, was ich befürchtet hab, und nun bin ich wohl bannig spät... Nichts desto trotz meine Eindrücke, vielleicht ist ja doch noch wer da...


    Scarlet mag Emily nicht. Die hat ja wohl eine Meise! Das gibt eindeutig Abstriche in der Sympathie-B-Note :D . Soll das aber etwa alles an Auftritt für Emily gewesen sein? Dann wäre ich wirklich enttäuscht. Die uralte Metropole (egal welche), ist für mich so intensiv mit ihr und auch Wittgenstein verbunden, dass da wirklich etwas fehlen würde. Aber ich werde sehen.


    Dieses Portal zu den Neverglades und der Hölle war wirklich gruselig. Und wer legt da einen halb vergammelten John Doe hin? Ein ziemlich garstiger Hinweis...
    Über Ticktock und seinen ersten Kommentar zu Shakespeares Begleitern hab ich mich auch diebisch amüsiert. Überhaupt die gesamte Szenerie in den Neverglades hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen widersprüchlich fand ich Shakespeares Affektion für die Neverglades, bzw. auch dass die Bewohner dort unten so dicht an der Hölle und so dicht an den verlorenen Kindern leben und es doch ignorieren bzw. nicht reagieren. Allerdings spiegelt das ganz prächtig unsere Gesellschaft wider ;) .


    Dann die Nekir. Und man flüchtet... ::) >:( Ja glauben die denn wirklich, dass sie mal so mirnichtsdirnichts und suce in die Hölle spazieren? ;D


    Das Zwischenspiel bzw. seine Relevanz für die Geschichte verstehe ich noch nicht so ganz. Und deswegen mache ich mich jetzt an den letzten Abschnitt!

    In diesem Abschnitt prallt also alles zusammen. Scarlets Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die praktischerweise nichts mehr von einander wussten, finden hier wieder zusammen. Wendigos treffen auf Dreamings und auf Scarlet, Jake und Anthea und Madame Solitaire und den Kojoten. Schauplatz: Ein Kino. Welch passender Ort für dieses Tohuwabohu.


    In diesem Abschnitt demonstriert uns Christoph mal wieder, wie schon so oft - auch im Zusammenhang mit Mr Fox und Mr. Wolf - , dass es schwarz und weiß nicht gibt. Wer ist böser als welcher andere, und wer lockt wen in die fiesere Falle? Es ist noch alles offen. Und die Rolle von Scarlet wird auch immer dubioser. Sie will auf Deubel komm raus ihren Vater finden. Weiß sie nicht, dass das für beide der Tod ist? Oder ist es doch nicht der Tod?


    Das Amulett ist Hüter ihrer Erinnerungen! Wer hätte das gedacht? Und schon wieder tappt sie in eine Falle - wenn auch nur eine verhältnismäßig "harmlose". Keanu hatte ihre Gedanken und Erinnerungen dort zu ihrem Schutz eingefangen. Nun muss sie zum zweiten Mal innerhalb von kürzester Zeit seinen Tod miterleben. Die Arme...


    Die Dreamings versteh ich auch noch nicht im Detail. Immerhin versteh ich, dass sie eine Art Parasit sind, der Denken und Handeln des Wirts Mensch übernimmt. Unsympathische Gesellen.


    Warum Jake es zwar schafft, Scarlet und Anthea die Tür in die Sicherheit zu öffnen, aber selber nicht mitkommt, obwohl er scheinbar auf der Schwelle steht, versteh ich nicht wirklich. Es sei denn, sein Grau wäre zumindest in dieser Beziehung ein dunkles Anthrazit oder Schwarzmetallic ;) und er hätte doch noch was mit Wendigos und Dreamings zu schaffen. Ich habe da so meine Befürchtungen...

    Auch wenn immer wieder Fragen beantwortet werden, kommen pro Abschnitt mindestens eine Million neue dazu. >:(


    Auf alle Fälle war das ein ganz schön turbulenter Abschnitt. Die Arachniden, es gibt sie also noch, auch wenn sie in London schon gewaltig gekränkelt haben. War das ein Problem allein der Londoner Population, oder ist das gar dieselbe "Krankheit", die den Spinnen hier zu schaffen macht. Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr gut genug an die Details erinnere aus Lumen.
    Die Londoner Truppe war jedoch immerhin noch nett und ganz offensichtlich autark und nicht unter der Befehlsgewalt von jemandem wie Lady Solitaire.
    Schön fand ich auch die Geschichte, wie die Spinnen zu ihrem Bewusstsein kamen und die giftigen Vertreter entstanden. Nicht, dass es auch nur ansatzweise diese Tiere mir sympathischer machte ;) , dennoch gefiel mir die Idee sehr.


    Scarlet wird griffig, wenn es für sie stressig wird. Herrlich ;D.


    Der Aufstieg in den Pfeiler der Brooklyn-Bridge war der blanke Horror. Mir ist schon vom bl0ßen Lesen und Mitleiden schlecht geworden. Und dann verhalten sich diese achtbeinigen Biester so gar nicht, wie geplant. Dass ein Fluchtversuch von dort nicht wirklich vielversprechend sein würde, hätten sich die beiden eigentlich denken können... ::)


    Ein Highlight dieses Buches ist bislang für mich das Zwischenspiel mit Rimas Aufzeichnungen. Sie sind so emotional und liebevoll... Außerdem wird durch sie - wie ich finde - mehr noch als durch die Anwesenheit von Mr. Fox und Mr. Wolf eine Verbindung zu den Figuren aus den Vorgängern geschaffen. Wittgenstein, Emily, sie fehlen mir doch sehr. Vor allem fehlt mir auch nach wie vor das "Wittgenstein-Ich". Anthea Atwood ist verbal einfach weniger der wadenbeißende Terrier als Wittgenstein ;) .


    Was ist eigentlich mit Queequeg? Ich hoffe, er lebt noch. Denn irgendwie mag ich ihn...


    Mr. Fox und Mr. Wolf. Kaum denkt man an sie, sind sie schon zur Stelle.


    Jaaaaaaaaaaajajajaja 8) . Sie sind da, sie sind da :freu: . Uralte Metropolen ohne Mr. Fox und Mr. Wolf gehen gar nicht ;D . (Christoph, komm bitte nicht auf die Idee, uns vom Gegenteil überzeugen zu wollen! ;) )
    Nun sind sie also endlich wieder da. Wurde ja auch langsam Zeit. Und sie sind genau solche Schmierlappen wie vorher. Ich bin gespannt, in welche Richtung sie die Geschicke weiter leiten.


    Die Wendigos sind ja echte Plagegeister. Und lernen tun die auch noch... ::) Was mir in Bezug auf die Wendigos, neben der erst zerbrochenen und dann wundersamerweise doch wieder funktionstüchtigen Brille von Jake, aufgefallen ist, ist auch die andere Beschreibung der Augen. In Scarlets erster Begegnung waren die doch noch weiß, oder irre ich mich?
    Die Verfolgungsjagd mit dem Mopped liest sich wie eine Kombination aus "From Dusk till Dawn" und "Die hard". Mit dem Effekt, dass Jake einige Gesichtszüge bekommen hat von Bruce Willis, dem jüngeren ;D. Wenigstens weiß ich jetzt auch, wie eine Midnight Star aussieht.


    Die Pequod ;D ... Dass Du selbst Moby Dick hier untergebracht kriegst, hätte ich nicht für möglich gehalten. Und dann sind auch noch die ersten Worte von Starbuck "Nennt mich Ishmael!". Queequeg ist ja eigentlich ein Kannibale (aber trotzdem einer von den "Guten") - wie das hier wohl aussieht? Der ist sicherlich noch für die eine oder andere Überraschung gut.


    Zitat


    Von Queequeg erfahren wir zum Glück, dass Mistress Atwood und Christo nichts weiter geschehen ist. Und auch, dass man schon seit einiger Zeit nach Scarlet sucht. Könnten dies Mr. Fox und Mr. Wolf gewesen sein?
    Wenn er auch nicht weiß, wer Lady Solitaire ist oder wo sie zu finden ist, so weiß er doch, wer ihnen helfen könnte. Der Kojote.
    Dabei fällt mir sofort Anubis ein.


    Den sah ich auch sofort vor mir. Und mich würde auch nicht überraschen, wenn wir Lady Solitaire auch schon mehrfach begegnet sind unter diversen "Künstlernamen".
    Ärgerlich eigentlich, dass Shakespeare nichs weiter passiert ist. Anstelle von Lady Solitaire hätte ich ihm mit einem seiner misshandelten Bücher sanft den Hinterkopf massieren lassen von den Wendigos ;D.


    Zitat

    Der Träumer - kam der nicht in den anderen Büchern auch bereits vor?


    Jepp, den kennen wir auch schon, war in den Vorgeschichten auch schon so wenig Sympathieträger.


    Zitat


    Da fällt mir noch ein, dass Jake erwähnte, dass sein Großvater Lord Montague war. Somit wäre er doch auch ein Nachkomme der ersten Siedler, oder nicht? :-\


    Mutmaßlich. Das wäre vermutlich ein bisschen zuviel Zufall, als dass da die Namen einfach nur so gleich wären. Aber da ist der Name zusätzlich auch ein Wink mit dem Betonpfeiler zu Romeo und Julia. Nicht erlaubte Liebe, tragisches Ende für beide. Als ich den Namen Montague daher in diesem Zusammenhang las, hätte ich eigentlich ein etwas anderes Ende von Jakes Eltern erwartet. Nicht Tuberkulose und Tunnelbaudrama. Aber dank des Tunnelbaudramas ist der Ohrwurm des heutigen Tages Driving the Last Spike - Genesis. Wenn das so weitergeht, dann komme ich bis zum Ende des Buches noch durch meine CD-Sammlung durch ;).

    Was für ein Vogel ist bitte dieser Shakespeare? Wer stellt so jemanden als Bibliothekar an??? :o Alte Bücher knallt man nicht auf Tische, mit alten Büchern geht man mit dem nötigen Respekt um... >:( Zugegebenermaßen ist das eine interessante Variation von Maurice Micklewhite, aber... Neee! ;D


    :freu: Sie hat's gesagt, sie hat's gesagt! Fragen Sie nicht!
    Sind das etwa die Gene, die aus ihr sprechen?! Ist sie Wittgensteins Tochter?


    Jaaaaaaaaaaaaa, als von Rima Hawthorne die Rede war, klingelte bei mir auch endlich was. Da ich Nimmermehr noch nicht gelesen habe, saß ich wohl ganz besonders breitbasig auf der Leitung. Oder war Euch, die Nimmermehr kennen, nicht von vornherein klar, wer Scarlet ist?
    So gesehen: ;D Das sind ganz bestimmt die Gene. :freu: Aber sie hat es bislang tatsächlich nur einmal gesagt...



    So, Scarlet war also schon mal im Dakota, hat van Winkle aufgesucht. Weshalb wollte sie Hilfe von ihm haben? Woher kennt sie ihn überhaupt?
    Immerhin wissen wir nun aber, dass Scarlet noch nicht lange "kopflos" durch die Gegend läuft, innerhalb eines Tages - warum auch immer - ihr Gedächtnis verloren hat.
    Das Konzept der Uhrwerkmenschen gefällt mir. Allerdings scheint es ja mit dem Liftboy aus dem Bedienstetenlift so richtig gut aufgegangen zu sein ;). Ich dachte, die sollen gerade nicht quatschen ;D.


    Seit Strawberry Fields hab ich einen Ohrwurm und die Hair-CD läuft ;D . Für mich ist das einer der bislang schönsten Bereiche aller uralten Metropolen.


    Dieser van Winkle ist mir absolut rätselhaft. Die Verletzung erscheint mir auch irgendwie merkwürdig, wie kann man jemandem an der Stirn verletzen? Zumindest für einen Menschen... Es erschien mir eher eine Verletzung durch ein tierähnliches Wesen - war bei ihm vielleicht ein Mandrake oder etwas ähnliches?


    [...]


    Was haltet ihr denn von den zwei Verfolgern? Habt ihr irgendeine Idee, wer das sein könnte?
    Diese Haarfärbe-Aktion lässt ja auf menschliche Verfolger schließen, ob sie nun die Spur wieder aufgenommen haben? Vielleicht jemand, nach dessen Geschmack sie zuviel weiß oder unpassende Fragen stellt?


    Diese Verletzung ist eigentlich gar nicht so quer. So protzig, wie van Winkle gelebt zu haben scheint, kann ich mir den Mann gut mit z.B. einem fetten Siegelring an der Hand vorstellen. Und wenn man damit im Eifer des Gefechts ins Gesicht schlägt...


    Die Verfolger? Da wir uns ja so langsam wieder in bekannten Gefilden bewegen (verschwundene Kinder, wir wissen, dass es Lycidas und Lilith in irgend einer Form schon immer gab ;) ), könnte ich mir gut vorstellen, dass das zwei alte Bekannte aus der alten Welt sind ;D .


    Mein größtes Highlight im zweiten Leseabschnitt war es, Hinweise auf die Zeit zu finden, in der die Geschichte spielt. Emilys Geschichte konnte ich nie einordnen, vielleicht habe ich Andeutungen übersehen, oder es gibt keine!?
    Aber hier, endlich, ein Laptop! Zusätzlich wird auch davon gesprochen, dass Scarlet 1898 geboren wurde und mittlerweile über 100 Jahre alt ist.


    Das geht mir ganz genauso. Unabhängig davon, dass in den uralten Metropolen die Uhren sowieso anders ticken, war in den anderen Büchern auch die "luftige Metropole" immer irgendwie entrückt in der Zeit, ich hab das nie einsortieren können. Nun wissen wir aber, dass wir in diesem Jahrtausend angekommen sind ;) .



    edit: diese seltsam hampelnden Smilies gehen ja so gar nicht... ;)

    Hallo Leserundler, hallo Christoph,


    nun geht es also endlich weiter. Soviel zum Thema "Trilogie" >:( ;) ...


    Rein äußerlich gefällt mir das Buch mittlerweile auch sehr gut. Solange ich nur dran geschnuppert und sogar den Klappentext ignoriert habe (damit ich vor Rundenstart nicht platze), hat mir das Coverdesign nicht in den Krempel gepasst. Blau, blau und rot, und dann dieses Braunorange. Im Regal ist das reinstes Augenmobbing. Aber gut. Es passt. Andere Charaktere, Schauplatz die neue Welt, es darf sich also abheben ;) .


    Reingefunden habe ich auf den ersten Seiten auch nur schwierig. Mir persönlich waren die ersten Seiten ein wenig zu lyrisch, auch wenn es im Grunde zur Tabula rasa von Scarlett passt. Viel mehr Gedanken als die Wahrnehmung ihrer Umgebung bleiben ihr ja zu diesem Zeitpunkt offensichtlich nicht. Warum sie wohl ihr Gedächtnis verloren hat?


    Nach einigen Seiten ist aber wieder alles gut. Da ist er wieder, der Stil mit kurzen, teilweise inkompletten Sätzen, der mich durch die anderen Uralten Metropolen begleitet hat, ein Stil, der bei mir ein Durchrasen durch die Seiten verhindert, angenehm nötigt, langsam und aufmerksam zu lesen. Ich mag ihn sehr...


    Vollkommen irritiert hat mich, dass das "Ich" nicht zu Wittgenstein gehört. Stattdessen taucht da plötzlich Anthea Atwood auf. Wer ist das? Warum ist sie "ich"? Kennen wir sie schon aus der alten Welt, und ich erinnere mich nur nicht? Würde ich nicht an den liderlichen Lord Brewster aus den Vorgängern denken müssen, würde ich sie für absolut grundgut halten. Und meine Hand dafür ins Feuer legen. Nachdem Christoph Emily und mich aber schon mal so fies hinters Licht geführt hat, halte ich lieber die Hände vom Feuer fern. Dennoch halte ich sie bislang für das zwar etwas verschroben-schwierige, aber wohlwollende Pendant zu Wittgenstein. Aber nichts ist, wie es scheint. Oder diesmal etwa doch...?


    Zitat

    Zitat von yanni:
    Scarlet Hawthorne. Scarlet = Scharlachrot. So färbt sich ihr Blut mit Wasser, denkt sie. Uns drängt sich da sogleich der Gedanke an Nathaniel Hawthornes Roman Der scharlachrote Buchstabe auf. Auch dort ging es um ein illegitimes Kind.


    Jepp, daran habe ich auch sofort denken müssen.


    Myrtle's Mill ist wirklich eine tolle Idee gewesen. Ich hab sofort ein Bild vor Augen gehabt und mich heimisch gefühlt. Allerdings hat der Grafiker gepfuscht: Eine Wassermühle hat keine Windmühlenflügel >:( ;) .


    Was ich von Jake halten soll, weiß ich auch noch nicht so recht. Warum versteht er Buster Mandrake - von dem ich übrigens auch noch nicht so wirklich eine Vorstellung habe - , wenn er kein Trickster ist? Ist er vielleicht auch so ein "verbotenes Kind"?
    Warum waren eigentlich Tricksterkinder verboten? Erinnert sich noch wer aus den ersten Büchern?


    So, ich lese jetzt erst mal weiter. Bis später! :winken:

    Ich muss mich leider aus dieser Runde komplett abmelden. Ich hab privat und beruflich leider im Moment so viel Brassel um die Ohren, dass ich nicht mal ansatzweise zum Lesen komme... Tut mir Leid...

    Eine Rezension mag ich noch nicht schreiben, dafür muss ich das Buch erst mal noch ein wenig nachwirken lassen.


    Was ich an dieser Stelle gerne loswerden möchte, ist folgendes:
    Jenny-Mai schrieb an einer Stelle, dass ihre Lektorin das verbale Hickhack zwischen Apolonia und Tigwit gekürzt hat. Was ich, wie ich schon schrieb, oberschade finde. Es verärgert mich umso mehr, weil in diesem Buch, wie auch in so vielen anderen in den letzten Jahren verlegten, auf die Korrektur von Stil und Grammatik so wenig Wert gelegt wird.
    Für mich ist ein Buch etwas, das mit höherwertiger Sprache als der Umgangssprache ausgestattet sein sollte. Auch ein Kinder- oder Jugendbuch darf sich von der Umgangssprache abheben, insbesondere in den Abschnitten, in denen nicht gesprochen wird. Wenn man einer Figur Umgangssprache und Fehler in den Mund legt, dann unterstreicht das den gezeichneten Charakter weiter. Im Erzähltext muss ich das nicht haben.


    Dass das Dinge sind, die einem Autoren beim Schreiben im Fluss nicht unbedingt auffallen, ist mir auch klar. Ich sehe darin die Aufgabe eines Lektors.


    Nocturna ist so schön aufgemacht, ein toller Einband, farbliche Gestaltung auch im Text. Das ist gelungen. Was imho nicht dazu passt, ist der Gebrauch von "brauchen" ohne das entsprechende "zu" oder etwas wie "die Stelle, wo" (diese beiden nur mal exemplarisch).