Beiträge von Breña

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    ... das wäre etwas für eine mögliche Fortsetzung ;-).


    Fortsetzung?! ;D


    Ich glaube, interessierte jugendliche Leser haben mit den Hinweisen auf die Antike und vor allem die Kosmologie schon genug Futter, um zu recherchieren. Gerade letzteres gefällt mir, weil es aus dem Einerlei heraussticht. Und mich interessiert, ob auch die Zielgruppe sich genauso viele Gedanken um die Regeln macht, wie die etwas ältere Leserunde.

    Es kristallisiert sich heraus, dass ich mit einem Teil meiner Vermutungen vollkommen daneben lag. Mal wieder. ;D


    Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht richtig packt. Protagonisten haben es per se sehr schwer, mich mitzureißen, ich bin wohl eher eine distanzierte Leserin. Aber auch die Geschichte verläuft knapp neben der, die ich nun gerne lesen würde (wie auch immer die genau aussieht :-[). Es ist spannend und fantasievoll und realistisch und ich freue mich darauf, zum Buch zurückzukehren - aber der letzte Funke springt nicht über. Und ich kann noch nicht mal genau fest machen, woran das liegt. Teilweise sind es die Teenie-Probleme, die mich weniger interessieren als das Refugim und mir daher einen etwas zu großen Platz einnehmen, aber eben nicht vollständig.


    Zurück zum Leseabschnitt. Ines hat mich wieder die Augen verdrehen lassen, als sie mit Karol im Refugium verschwindet. Aber hey, sie ist dreizehn. Und verliebt. ;) Auch seine Reaktion fand ich nachvollziehbar, und ich glaube sogar, dass wir in dem unsicheren Jungen, auch nachher in Gegenwart des Alten, mehr "echten" Karol gesehen haben, als sonst.



    Allerdings frage ich mich, warum verflixt nochmal das Refugium sich auch ausgerechnet in solchen Situationen anbietet?? ::) Es ist, als wolle es Ines geradezu in Versuchung führen, die Regeln zu brechen.


    Das Refugium reagiert innerhalb seiner Grenzen - es möchte Ines ihre Wünsche erfüllen, auch wenn sie diese noch gar nicht konkret gedacht oder ausgesprochen hat. So fantastisch der Raum auch ist (im Wortsinn), sollte man ihm wahrscheinlich nicht zu viel Bewusstsein zusprechen. Hinter dem in Versuchung führen steckt meiner Meinung zu viel Absicht, das Refugium ist ein magischer Ort, aber kein tatsächlich handelndes Wesen. Zumindest meinem Verständnis nach. ;)



    Inzwischen finde ich es sehr richtig, daß Ines die Regeln verletzt hat. Denn nur auf diese Weise konnte sie mehr über das Refugium herausfinden und z.B. Vopelian kennenlernen.


    Befinden wir uns da nicht in einem Teufelskreis? Abgesehen davon, dass ich kein Buch ohne Ereignisse lesen möchte ;), frage ich mich, ob ohne ihre Regelbrüche die Situation auch eskaliert wäre. Oder waren Agnes' frühere Überschreitungen Auslöser genug? Sicher hätte Ines durch etwas mehr Bedacht manches abwenden können, man denke an das alte Buch. In anderen Momenten "musste" sie die Regeln brechen, da stimme ich Dir zu. Tatsächlich ein Teufelskreis: wenn die Regeln erst mal gebrochen sind, haben sie keinen Wert mehr.



    Was mir ja etwas zu denken gegeben hat, war dass der Typ auch besorgt war über das offene Fenster - sollte da etwa wirklich etwas dran sein? Also daran, dass es besser zu bleiben sollte?


    Das irritiert mich auch, allerdings wissen wir immer noch nicht genau, wie die Regeln entstanden sind und wo der Alte herkommt ...


    Viele Grüße
    Breña

    Oh man, es dauert längert, eure Beiträge zu lesen, als den Leseabschnitt. ;)


    Die Regeln beschäftigen mich momentan auch mehr als die konkreten Ereignisse. Anfangs glaubte ich noch, dass sie tatsächlich vom Refugium auferlegt wurden und durch Übertreten der Bewohnerinnen quasi verifiziert wurden. Also dass eine entsprechende Konsequenz nur unterstrichen hat, dass diese Regeln sinnvoll sind. Inzwischen glaube ich, dass die Regeln "gewachsen" sind - aus Warnungen wurden immer konkretere Anweisungen, die Konsequenzen und Begründungen blieben dabei aber immer mehr auf der Strecke und die Verlockung, sich über die Regeln hinwegzusetzen, wurde immer größer. Ein ganz normaler Prozess. ;)


    Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Konsequenzen gar nicht so sehr greifbare Strafen sind, sondern eher das Leben der Bewohnerin negativ verändern bzw. die Macht des Refugiums missbraucht werden kann. Die Regel, nicht über das Refugium zu sprechen, hält den Kreis der Eingeweihten klein. Auch ein absolutes Vertrauensverhältnis kann brechen, Menschen verändern sich, und je mehr Mitwisser es gibt, desto mehr Risikofaktoren gibt es. Und desto schneller liegt die Macht der Wünsche in falschen Händen ... Oder man verliert jeglichen Bezug zur Realität, weil man sich zu lange im Refugium aufhält. Nicht umsonst ist Vopelian* den Schritt gegangen, dauerhaft im Refugium zu bleiben. Alleine die Tatsache, dass er langsamer gealtert ist - bei einer Lebenerwartung von 30 Jahren ist man mit 60 schon jemand, der einen Pakt mit den Göttern geschlossen hat. Und wenn er dann auch noch rückwärts durch die Zeit ... und ... :o


    * Vopelian ist übrigens der erste Name, der mir nicht gefällt. Der klingt so latinisiert, gar nicht griechisch. *Erbsen zähl* ;)



    Wegen des Buchs würde ich mir an Ines Stelle aber keine all zu großen Sorge machen. Es stammt zwar aus der anderen "Welt" aber da es nicht aus ihrem Raum stammt, sollte sie dadurch ja eigentlich keine Konsequenzen befürchten müssen...



    Aber müsste nicht eigentlich Vopelian das in sein Refugium zurückbringen statt Ines in ihrs? Normal dürfte sie doch keine Konsequenzen erfahren, sondern unser kleiner Nachbar.


    Ich bin mir nicht so sicher, dass es keine Konsequenzen für Ines gibt. Schließlich hat sie es aus der Welt des Refugiums hinaus gebracht, Vopelian hat es nur innerhalb der Welt herumgetragen.



    Ich fand Ines ja zu Beginn des Abschnittes nicht so clever. [...] Argh, so ein wenig naiv ist sie schon, oder?


    :five: Das dachte ich mir auch. Aber sie hat sich selbst am Anfang des Buches schon mit einer Darstellerin aus einem Horrofilm verglichen: immer die Treppe rauf statt aus dem Haus laufen, so dass der Zuschauer nur die Hand vor die Stirn hauen kann. ;D Insgesamt merkt man halt doch, dass sie ein erst dreizehnjähriges Mädel ist, das vielleicht gerne reifer als ihre Freundinnen handeln möchte (siehe ihre Überlegungen zum Berufswunsch), aber noch mehr Kind als Erwachsene ist.



    Bei der rückwärts laufenden Zeit und den sich wölbenden Dielen musste ich gleich daran denken, dass Ines vielleicht die 23 Stunden überschritten haben könnte. Vielleicht hat sie länger geschlafen als gedacht und die Uhr war schon bei der zweiten Umdrehung? So könnten die Konsequenzen doch auch aussehen.


    Den Gedanken hatte ich auch. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass Agnes sich in der Welt des Refugiums aufhält, wenn die Uhr also die Zeit seit ihrem Eintritt zählt - au weia! Andererseits widerspricht das meiner oben geäußerten Vermutung, dass es keine greifbaren Konsequenzen gibt. Obwohl ... da der Raum von der Bewohnerin gestaltet werden kann, könnte eine von Ines' Vorfahren diesen nervigen Wecker "installiert" haben ... *grübel*



    Vopelian ist mir aber zu normal, dafür dass er die reale Welt völlig verlassen hat. Er scheint ganz in Ruhe im Refugium zu leben ohne schreckliche Vorkommnisse. :-\ Hat Agnes das nur erfunden? Oder will sie nicht, dass Ines je vor der Entscheidung steht, zwischen Realität und Refugium wählen zu müssen? Soll sie einfach nur nicht auf den Geschmack kommen?


    Den Gedanken, allein für diese Zeitspanne in einem Raum zu leben, auch wenn dieser Wünsche erfüllen kann, finde ich ziemlich abschreckend! Und weitergedacht verschwindet man, so wie Agnes gerade, aus der normalen Welt und lässt Familie und Freunde zurück. Je weiter ich den Gedanken spinne, desto grausamer wird er.


    Guido zu Hausen ist mir übrigens ebenfalls sympathisch und ich kann sein Handeln zwar nicht gut heißen, aber nachvollziehen.


    Viele Grüße
    Breña

    Ich habe es tatsächlich geschafft, mich erst durch eure Kommentare zu wühlen. ;D



    Aber woher mag Agnes von Ines' Haaren gewusst haben? Durch das Refugium? Offenbar benutzt sie es noch. Sie war ja darin (siehe Karte) und hat es dann wieder verlassen. Können zwei Personen gleichzeitig das Refugium benutzen?


    An keiner Stelle wird erwähnt, dass nur eine Person das Refugium nutzen darf/ kann, oder? Eher soll der Kreis derer, die davon wissen, möglichst klein bleiben, weil die Macht des Refugiums sonst in falsche Hände fallen kann. ("Ein Raum, der eine solche Macht in sich birgt, muss ein Geheimnis bleiben." S. 50)



    Wenn ich jetzt spekulieren müsste, wurde Agnes ins Wasser gezwungen. Ein Gegenstand des Refugiums (der Schuh) liegt im Wasser der realen Welt und darin muss sich Agnes nun auch opfern, als Ausgleich... oder so. Und vielleicht tauchen dann diese verlorenen Seelen als Lichter im Nebel auf. :spinnen:


    Kati, Du hast immer Ideen, spannend! Aber warum fordert das Refugium erst jetzt und ausgerechnet jetzt diesen Ausgleich?



    Ich bin mir übrigens nicht so sicher, dass Agnes noch einmal auftaucht. Vielleicht war es mehr der Wunsch von Ines, dass sie noch lebt, als das der Tatsache entspricht. Das wäre traurig, aber das könnte gleichzeitig bedeuten, dass das Refugium eine Möglichkeit ist, mit den Seelen der Verstorbenen Kontakt zu halten.


    Auch diese Idee finde ich spannend. Ich hoffe aber nach wie vor, dass Agnes wieder auftaucht, und glaube auch, dass das Refugium Ines nicht glauben ließe, dass ihre Oma noch lebte, wenn dem nicht so wäre.


    Übrigens glaube ich momentan nicht, dass Agnes ihrer Enkelin absichtlich viele Dinge verschwiegen hat und auch nicht vorhatte, sie ihr zu verschweigen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass den beiden einfach die Zeit davon gelaufen ist. Es liegt doch durchaus im Bereich des Möglichen, dass Agnes Ines erst Zeit geben wollte, ihre ersten eigenen Erfahrungen mit dem Refugium zu sammeln, bevor sie ihr von ihren eigenen berichtet. Gewarnt hat sie Ines schließlich eindringlich davor, die Regeln zu brechen.


    Viele Grüße
    Breña

    So, zum zweiten Leseabschnitt kann ich auch schnell meinen Senf abgeben, bevor gleich mein Besuch vor der Tür steht. Eure Eindrücke lese ich dann später ...


    Nach wie vor dürfte es für mich etwas weniger Alltag und etwas mehr Refugium sein. Will meinen, das Anbändeln mit Karol ist zwar ganz nett, ich finde aber die Handlung um den geheimen Raum und Agnes' Verschwinden spannender. ;) Ich bin auch schon fleissig dabei, wilde Theorien aufzustellen.


    :wahrsager:


    Agnes hat offenbar in ihrer Kindheit einen Jungen mit ins Refugium genommen. Ihre eindrückliche Warnung vor dem Brechen dieser Regel habe ich als Hinweis auf Erfahrungen damit verstanden, der Mitwisser könnte mit den Möglichkeiten des Raumes nichts Gutes anstellen wollen. Wahrscheinlich nicht gerade im Kindesalter, aber theoretisch konnte er später das Refugium ja selbstständig betreten. Agnes könnte vor ihm untergetaucht sein und das Refugium wiederum erschien nicht bei ihm, weil es "spürte", dass er Böses will. Durch Ines' Regelbruch konnte er Agnes aufspüren (weil eine irgendwie geartete Verbindung besteht) und will nun ins Refugium gelangen. Agnes inszeniert ihr Verschwinden und flüchtet ins Refugium - allerdings nicht nur in den Raum, den der Fremde ebenfalls betreten könnte, sondern sogar daraus - durch's Fenster in den Nebel. Und zwar (mindestens zwei) Stunden bevor Ines ihre Karte gefunden hat. Und schon hat Agnes erneut Regeln gebrochen ...


    Irgendwelche Denkfehler? Irgendwas vergessen? Bestimmt. Egal. Ich habe keinen blassen Schimmer, welche Konsequenzen die beiden Damen mit ihrem Verhalten losgetreten haben. Aber wenn meine Vermutungen in die richtige Richtung gehen, wird Ines bestimmt bald ihrer Großmutter in den Nebel folgen. Und ich bin mir sicher, dass dort nichts Nettes schlummert ...


    Jetzt muss ich mich nur disziplinieren, tatsächlich erst eure Beiträge zu lesen, bevor ich mir wieder das Buch schnappe. ;D


    Viele Grüße
    Breña

    Hallo zusammen,


    ich fungiere mal als Straßenkehrer und räume hinter euch auf. ;)


    Das Buch ist für mich momentan genau die richtige Lektüre: ich tauche ab und lasse mich von der Geschichte tragen, ohne Grübeleien mit in den Alltag zu nehmen. Natürlich überlege ich, was ich mir wünschen würde oder was die Konsequenzen für gebrochene Regeln sein könnten, aber ich nehme keine tiefschürfenden Probleme aus dem Buch mit. Ich bin allerdings auch nicht emotional eingebunden und habe mir zum Beispiel keine Gedanken zur Familiensituation gemacht. Die heile Welt in Technicolor habe ich bei einer Geschichte von Markolf nicht erwartet und bin ganz zufrieden mit den Ecken und Kanten der Beteiligten.


    Die Probleme des Erwachsenwerdens stehen mir momentan fast zu stark im Vordergrund, aber ich gehöre eben nicht in die Zielgruppe. ;) Ich war von Anfang an gespannt darauf, wie Markolf es schaffen wird, sich in eine dreizehnjährige Protagonistin hineinzudenken. Sehr gut, würde ich sagen! ;D Wer hat denn beratend zur Seite gestanden?


    Klasse fand ich, wie die Tür eingeführt wurde: dieses Gefühl, beobachtet zu werden, die fast schon lebendigen Züge der Tür und Ines' Zwiegespräche mit ihr. Sehr amüsant, teils bedeutungsschwer, und ich kann auch den Eindruck der Bedrohung nachvollziehen, den manche hatten.


    Noch habe ich keine genaue Ahnung davon, wie der große Konflikt aussehen wird. Natürlich werden die vier Regeln eine Rolle spielen, aber was Ines anstellen wird und welche Konsequenzen das dann hat ... Ich lasse mich überraschen!



    Eine tolle Idee, wer hätte nicht gerne einen solchen Wunsch-Raum? Aber was würde man sich wünschen?
    Ich wäre ja schon glücklich über die Extra-Zeit, da könnte ich meinem Bücherstapel mal energisch zuleibe rücken ;D


    Ja, die Extra-Zeit ist mir auch sofort aufgefallen. Nicht nur, dass man dann in Ruhe seine Bücherregale durchforsten (und sich das ein oder andere Buch vom Refugium wünschen) könnte, man hätte "nebenbei" auch wieder mehr Zeit für Freunde und Familie. Dann habe ich mich auch gefragt, ob der Raum einen durch die Weltgeschichte - also tatsächlich räumlich, vielleicht aber sogar zeitlich? - reisen lassen kann. Allerdings glaube ich nicht, dass Agnes sich mit dem Hören der Chansons ihrer Freundin zufrieden geben würde, wenn sie tatsächlich in die Vergangenheit reisen könnte. Nein, bei genauerer Überlegung wäre mir das zu viel des Guten. Aber Kurztrips, die hätten schon was. ;)


    Überhaupt glaube ich auch, dass das Refugium nicht nur eine sehr kreative Art der Wunscherfüllung hat (man denke an den nicht-alltäglichen Bildband als Antwort auf den Berufswunsch), sondern auch auf diffuse Wünsche reagiert. Wer weiß, was es einem bieten würde, wenn man an einem Tag, an dem es nicht gut läuft, etwas Aufbauendes braucht? Sicher bliebe es nicht bei einem Stück Sahnetorte. ;)



    Und nun frage ich mich natürlich, ob Agnes wirklich die liebe Omi ist, als die sie momentan dargestellt wird. Es muss ja einen Grund geben, weshalb Carmen und Agnes nicht miteinander können.


    Die Uneinigkeit habe ich als Resultat ihrer Lebenseinstellungen gesehen. Agnes ist zufrieden, sie hat sich ausleben können und viel erreicht in ihrem Leben (woran das Refugium wahrscheinlich nicht unschuldig ist). Carmen hat ihren großen Traum aufgeben müssen und muss obendrein mitansehen, wie ihr Mann und ihre Kinder Agnes anhimmeln. Vielleicht normal, aber trotzdem unschön für sie. Kein Wunder, dass sie nicht gut auf Agnes zu sprechen ist, andersherum hatte ich nicht den Eindruck, dass Agnes Schwierigkeiten mit Carmen hat.


    Viele Grüße
    Breña

    Hallo zusammen,


    entgegen meiner Hoffnung hatte ich kaum Gelegenheit, im Stirnhirnhinterzimmer einzukehren. Mit meinem Plan, die Kurzgeschichten als "Häppchen für Zwischendurch" zu lesen, bin ich jämmerlich gescheitert - die kleinen Biester verlangen mehr Aufmerksamkeit, als ich momentan erübrigen kann. Sie sollen schließlich auch (nach-)wirken können. Ich kann mich erstaunlicherweise eher von der Handlung eines Romans tragen lassen und zwischendurch wieder in der Realität auftauchen.


    Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe erst eine Handvoll gelesen und stürze mich gleich in eure Diskussionen. Nicht, dass ich glaube, noch viel beitragen zu können ...


    Viele Grüße
    Breña

    Hallo zusammen,


    da ich von den Herren Hoffmann und von Aster bereits etwas gelesen habe, sind meine Erwartung in diese Richtungen schon etwas hochgeschraubt. In diese für mich erste Koch'sche Geschichte tapste ich etwas vorsichtig, sehr neugierig und mit nur klitzekleinen Erwartungen hinein - und bin nun glücklich darüber, was ich gefunden habe. Humor darf für mich gerne schwarz und staubtrocken sein und die "Moral von der Geschicht'" bitterböse. Die Seitenhiebe auf Bioprodukte, Massentierhaltung und amoklaufende Schüler waren hervorragend platziert und so schön beiläufig-subtil.



    "Dorfbanditen" habe ich übrigens (noch) nicht gelesen, aber Oskar Maria Grafs "Wir sind Gefangene" ist eines meiner Lieblingsbücher. Grandioser Autor.


    Und wieder ein Autor, nach dem ich mich umsehen werde. Allein seine Forderung von 1933 „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen." macht mich schon neugierig. So darf es gerne weitergehen.


    Viele Grüße
    Breña

    Huhu,


    Nimue hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ihr auf mich wartet - bitte nicht! Ich bin im zweiten Leseabschnitt stecken geblieben und werde es auch nicht schaffen, euch noch einzuholen. Sorry, dass ich meinen Ausstieg nicht deutlicher formuliert habe, liegt vielleicht daran, dass er unfreiwillig war. Ich werde eure Runde nachlesen und hoffe, dass ich beim nächsten Mal wieder richtig dabei bin.


    Viele Grüße von der auf der Strecke Gebliebenen!

    Melde gehorsamst: habe ein Truppenkommando übertragen bekommen. Muss daher meine schöngeistigen Aktivitäten einschränken. Es ist zum KOTZEN.


    ... nein, ich freue mich riesig, allerdings habe ich momentan keine Zeit, mich so an der Leserunde zu beteiligen, wie ich es gerne möchte - und das ist wirklich zum kotzen. ;) Ich werde immer wieder meine Nase reinstecken, aber bitte wartet nicht auf mich. Ich bilde einfach die Nachhut und räume hinter euch auf.


    Viele Grüße
    Breña

    Hallo zusammen,


    meine Schutzkleidung war abhanden gekommen, weshalb ich mich nur hustend und schnaufend [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/muede/s010.gif] vorwärts bewegen kann. Die Augen bekomme ich zum Glück weit genug auf, um die Aschewüste fasziniert betrachten zu können. Und ich bin - jetzt schon - begeistert.



    Es war für mich wiedereinmal erstaunlich, wie sehr sich der Schreibstil von Tobias gegenüber anderen Fantasyautoren unterscheidet. [...] Tobias versteht es einfach binnen weniger Seiten oder auch Zeilen viel interessantes zu erzählen, während andere zum Teil mehrere Seiten dazu benötigen.


    Inzwischen erstaunt es mich nicht mehr, aber es freut mich jedes Mal aufs Neue. Im zweiten Teil der Dämonen und auch auf den ersten Seiten des dritten vermisse ich allerdings diese synästethischen Beschreibungen, die mich im ersten Dämonen-Teil und in Halbengel so begeistert haben. Ich hoffe, da kommen wieder mehr, denn gerade in die Welt der Dämonen passten diese Bilder ausgesprochen gut. Was mich sofort positiv eingenommen hat, waren die ganzen nautischen Begriffe, die das stimmungsvolle Bild abgerundet und dem Ganzen zusätzliche Dynamik verliehen haben. Tobias, hast Du Vokabeln gepaukt? ;)



    Aber irgendwie scheint mir, der Erzählfluss ist weniger vorhanden, als bei Freiheit oder Finsternis. Ich nehme die Beschreibungen gerade ganz ruckelig (also immer im Vergleich zu Freiheit oder Finsternis) wahr. Ob es daran liegt, dass immer noch halb krank bin? Oder habt ihr anderen das Gefühl auch?


    Nein, gar nicht. Im Gegenteil fand ich den Einstieg in Band zwei "ruckelig", weil die Perspektive so sprunghaft ist und man anfangs keinen Protagonisten hat, der einem lange erhalten bleibt. Ich habe dadurch länger gebraucht, um im Buch anzukommen. Diesmal hat die Handlung mich nach wenigen Seiten gepackt, wie von einem Sog wurde ich ins Buch gezogen. ;)



    sandhofer: König, Himmel? Mir scheint, da war irgendetwas, aber da macht sich bei mir wohl bemerkbar, dass ich Teil 1 noch nicht gelesen habe... ???


    "Der König" und "Der Himmel" sind die Änfänge der ersten beiden Teile, Teil drei beginnt mit "Adain".


    Was mich allerdings irritierte: Die letzten Sätze des zweiten Bandes beginnen doch mit "Finsternis stieg auf", was hat es also mit Ornis auf sich? Wer hilft mir vom Schlauch?


    Viele Grüße
    Breña

    Huhu,


    bei mir liegt es zum einen am Termin kurz nach der Leserunde zum Stirnhirnhinterzimmer, zwei Runden parallel sind mir zu viel, wie ich feststellen musste. Zum anderen komme ich seit Wochen nicht dazu, mehr Infos über Autor und Buch einzuholen, die mich eventuell Punkt 1 vergessen lassen. ;) Buchcover und Textschnipsel haben mich allerdings schon getriggert.


    Viele Grüße
    Breña

    Wow, das nenne ich eine geschickt konstruierte Handlung. Und es gibt tatsächlich kaum offene Fragen, keine Spur, die im Sande verläuft. Höchstens ein paar falsche Fährten wie den neuen Nachbarn oder die ausgefallene Technik im Kanzleramt, in der ich (wir) mehr gesehen haben, als dahinter steckt. Markus, bei unseren Vermutungen zu diesen Details hast Du Dich bestimmt köstlich amüsiert, oder?


    Und danke, dass Du Keppler nicht sofort hast erschießen lassen. Und dass er andererseits auch sofort zu Boden gegangen und vor Schmerzen dort geblieben ist. Diese beiden Optionen scheinen die einzigen zu sein, die mir in Filmen ständig begegnen - und die mir beide über sind.



    Eine Sache, die mich in dieser ganzen Bespitzelung extrem gewundert hat, dass niemand Marias Telefon abhört?! Oder auch Haussners.


    Mich hat auch gewundert, dass Seligs Umfeld komplett unbehelligt blieb. Ich habe versucht mir das aus einer Überegenheitshaltung heraus zu erklären: "Wir können jeden seiner Schritte verfolgen, warum sollten wir auf alte Methoden zurückgreifen?"



    Wobei ich mich gefragt habe, wieviel der Enthüllungen und Zusammenhänge Bergstedt kannte, als sie Weyland aus ihrem Büro geworfen und anschließend Luklow auf ihn angesetzt hat. Eigentlich sollte da noch mehr nachkommen, angesichts der vielen Schweinereien ...


    Hierbei fand ich seltsam, dass sie sofort seine umfassende Überwachung angeordnet hat und sogar per Standleitung informiert werden wollte, dann aber nichts weiter kam. Ich habe zuerst noch einen Twist erwartet oder zumindest den großen Knall, den ich Weyland von Herzen gönne. Schade, keine Genugtuung an dieser Stelle.


    Wie gesagt, war Selig ja offiziell schon gefasst, also eigentlich gar keine großangelegte Suche mehr nach ihm aktiv, sondern nur Keppler allein suchte ihn und den wollte Selig ja aufscheuchen. Und ob Keppler, wie gesagt, überhaupt Marias Telefon abgehört hatte, bezweifle ich. [...] Und die Anrufe, die Selig selbst getätigt hatte, hatte er mit dem Handy seines Sohnes geführt und das war ja abhörsicher. Und auch hier denke ich, dass Selig Maria auch in nicht eindeutigen Anweisungen klar machte, was er von ihr wollte.


    Das müssen die Schlupflöcher sein, die Selig gefunden hat, um die Überführung von Keppler zu planen. Allerdings ging es mir auch etwas zu schwuppdiwupp, immerhin war Luklow selbst involviert (übrigens wieder nur er allein).


    Ich glaube schon, dass es gezielt Tobias war, denn über die Waffe kam Selig in engen Kontakt mit Isabelle. Diese konnte sich nämlich nun gut bei Selig als Freundin und Helferin einbringen, sein Vertrauen erringen und ihn gleichzeitig überwachen bzw. verraten. Und gleichzeitig bringt so eine Waffe beim Sohn natürlich gleich auch Selig mit in Verruf und damit angreifbar.


    Diese Waffengeschichte ist ja offenbar schief gegangen. Vielleicht sollte Seligs Aufmerksamkeit durch eine wahrscheinliche Verhaftung abgelenkt werden. Und, falls Weyland davon wusste, war dieser bestimmt froh, eine offene Rechnung begleichen zu können.


    Viele Grüße
    Breña

    Zwar habe ich den Eindruck, dass ich so langsam anfangen sollte durchzublicken, tue ich aber nicht.



    Rüthers Aktion mit den gefälschten Daten gegen Selig scheint aufgegangen zu sein, der wird nun als Terrorist gesucht. Mich irritiert ja ein wenig, dass Rüther das alles wirklich so unzweifelhaft hinbekommen haben soll, so fachlich kompetent kam er mir eigentlich nie vor...


    Gut, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Das einzige, was für mich rechtfertigen würde, dass er die Kenntnisse mitbringt, sogar Spezialeinheiten mit seinen Fälschungen hinters Licht zu führen, ist eine tatsächliche Zugehörigkeit zu einer Terrorgruppe. Aber sorry, das traue ich ihm auch nicht zu.


    Luklow machte mir ein wenig Hoffnung, weil er die Echtheit in Frage stellte, vielleicht behält er sich sein kritisches Denken ja bei und lässt sich mal nicht unterbügeln. Ansonsten finde ich es schon erstaunlich, dass er der einzige ist, der brisante Daten zu prüfen hat. Geheimhaltung hin oder her, denen muss doch klar sein, dass ein einzelner auch nur begrenzte Kapazitäten hat.



    Der Einsatz des Antiterrorkommandos gegen Selig wirkte ein bißchen ... äh ... überdimensioniert? Was haben sie denn erwartet, da vorzufinden? Einen ganzen Trupp Terroristen mit schweren Waffen, die nur darauf warten, den Spezialkämpfern den Kopf wegzupusten?


    Wenn schon, denn schon. Man muss doch zeigen, was man kann und was für schöne Spielzeuge man hat. ;) Nein, im Ernst, dieses Vorgehen ist doch nur folgerichtig, wenn sie Selig tatsächlich mit Al-Qaida in Verbindung bringen, das ist unter Umständen keine Kleinigkeit mehr. Immerhin haben sie diesmal auf Medienrummel verzichtet.



    Wagner ::) Wieder so ein Typ, der nicht mit dem Gehirn, sondern seinen unteren Körperregionen denkt. Wobei sich das Presseecho ja unter Umständen noch als nützlich erweisen könnte, wenn da mal jemand weiter als von hier bis an die Ecke denkt und die scheinbaren Erfolgsmeldungen allerorten hinterfragt – sofern die Presse darauf noch Wert legt.


    Immerhin hat er hinterher auch ganz gute Ideen, anscheinend musste er das Ausmaß des Falles erst mal erfassen (und dafür tatsächlich das Gehirn wieder einschalten ;)). Und einer Berichterstattung, die Weyland in die Parade fahren könnte, bin ich auch nicht abgeneigt.



    Selig hatte also tatsächlich einen Chip in sich, das war ja jetzt zu erwarten. Keppler wird ihn vermutlich im Krankenhaus während Seligs Benommenheit nach dem Anschlag eingepflanzt haben.


    Stimmt, das ist die naheligendste Möglichkeit. Dass dann im Eifer des Gefechts in der Katastrophenzentrale Selig gerade dort verwundet wird und Paolo und der Blonde somit wunderbar den Chip entdecken und entfernen können - ihr müsst zugeben, das fordert mich geradezu heraus, "Zufall!" zu rufen. ;)



    Die Besucher bzw. ihre Organisation werden wohl auch Aydemirs Arbeitsplatz geräumt haben. Aber das würde ja wirklich bedeuten, daß Aydemir auf etwas Bedeutenderes gestoßen sein muß.


    Die Vermutung, dass er der geheimen Organisation auf die Spur gekommen ist, drängt sich tatsächlich auf, wie auch immer er das geschafft hat. Und statt ihre Fähigkeiten, Leute einfach verschwinden zu lassen, anzuwenden, denken sich die schlauen Köpfe, dass sie auch gleich ein Schauspiel für die Öffentlichkeit und zur Meinungsbildung pro Sicherheitsgesetzte veranstalten können.



    Auffällig fand ich diese Serverüberlastung.


    Dito. Ob wir dazu noch etwas erfahren und dabei auch gleich eine Erklärung für die Störung der Simultanübersetzung bekommen?



    Rüther und sein Geständnis. Da ist doch auch etwas oberfaul. Entweder ist das Protokoll gefälscht oder – und das glaube ich sogar noch eher – es wurde unter Folter erpreßt.


    Dieser Gedanke kam mir auch. Weyland steht so arg unter Zeitdruck, um der Kanzlerin Ergebnisse liefern zu können, die ihm zum Vorteil gereichen, dass er wahrscheinlich vor Folter nicht zurückschreckt. Auch da greift wahrscheinlich sein krudes Denken, es für den Staat (nicht das Volk, also die Menschen) zu tun. So kann man sich auch eine moralische Legitimation für das zurechtbasteln, was er tatsächlich tut: seinen Arsch retten. >:(



    Ich fange schon an zu überlegen, ob Keppler = Löbe ist und Keppler vielleicht dauernd Handschuhe an hat, um die Tätowierung zu verdecken. :spinnen:


    Wurde nicht mal erwähnt, dass Keppler immer diese Ledermanschetten trägt ...!



    Wegen Isabel bin ich mir aber immer noch nicht ganz sicher. Ich will gerne glauben, dass sie eine Gute ist, aber so ganz sicher bin ich gefühlsmäßig noch nicht.


    So geht's mir auch. Obwohl ich möchte, dass sie zu den "Guten" gehört, könnte sie auch genauso gut ein Spitzel in deren Reihen sein. Ihre Motivation ist mir noch immer nicht klar, schließlich geht sie mit dieser Arbeit ein hohes persönliches Risiko ein. Tobias zum Beispiel ist fest von der Richtigkeit seines Tuns überzeugt, und auch seine drei Kollegen machen einen engagierten und angemessen paranoiden Eindruck. Aber Isabell?


    Viele Grüße
    Breña

    Ist finde es bemerkenswert, wie viele Fakten und Vermutungen ihr zusammentragt. Ich fühle mich gerade ein wenig erschlagen von den Wendungen und weiß nicht so recht, in welche Richtung ich meine Spekulationen richten soll.


    Natürlich habe ich mal wieder was zu meckern: die Manipulation von Seligs Daten durch Rüther - kann das wirklich so einfach sein? Was ist mit Backups, mit Zugriffs- und Änderungsprotokollen? Durch den Gedanken, die Rothaarige die Daten einspielen zu lassen, wird das zwar angedeutet, geschieht mir aber etwas zu leichtfertig. Und die Manipulation von Dokumenten und Fotos ist für einen Laien auch keine schnelle Sache.



    Wie konnte der Verfolger wissen, daß die beiden dort im Katastrophenzentrum herumturnen würden (also nicht im Zentrum an sich, sondern an dieser Stelle, die mit ihrem Besuchszweck ja nichts zu tun hatte)? War es eine vorbereitete Falle? Dann müßte der Schichtleiter mit drin hängen oder es selbst, denn der hat schließlich erst für diesen Umweg gesorgt, den Stromausfall kann ja auch jemand anders besorgt haben. Oder war das ganze vorrangig ein „Ablenkungsmanöver“, um die Leiche Löbes fortzuschaffen und die mögliche Beseitigung Seligs war nur ein, wenn vielleicht auch willkommener, Nebeneffekt?


    Ich hatte auch den Eindruck, dass der Schichtleiter irgendwie die Finger im Spiel hat, denn warum führt er die beiden erstmal begeistert aufs Dach, obwohl er wissen müsste, dass sie kniffelige Ermittlungsarbeit leisten? Stolz auf seinen Arbeitsplatz und der Wunsch, die beiden "Promis" zu beeindrucken, waren das bestimmt nicht. Er muss ja nicht mal aus eigenem Antrieb gehandelt oder gar vom Mordversuch gewusst haben, aber der Umweg erschien mir doch etwas konstruiert. Diese Passage im Katastrophenzentrum fand ich übrigens besonders packend und ich konnte Marias Angst gut nachvollziehen.



    Das Kapitel mit der Unterredung zwischen Selig und Tobias in dem Bistro faßt die Argumentationslinien in diesen Debatten um Sicherheit, Freiheit und Datenschutz gut zusammen.


    Diese Szene hat mir auch gut gefallen, auch wenn Selig ein wenig wie ein geprügelter Hund daraus hervor ging. Ich kann sein Verhalten auch ein Stück weit nachvollziehen, denn offenbar hatte er genug andere Dinge um die Ohren als an seinem Weltbild zu rütteln.



    Auch die manipulative Kraft der Medien kann einen erschrecken. Weyland opfert Rüther als Topterroristen und die Welt wird es schlucken. Was ist also Wahrheit? Was wird uns in den Medien denn eigentlich geboten? Aufklärung, Wahrheit, oder doch eher Gefühle?


    Viel beängstigender als bei der Festnahme Rüthers fand ich das in Zusammenhang mit den gewaltbereiten Demonstranten, die bis Berlin unbehelligt bleiben, um dann entsprechende Nachrichtenbilder zu liefern. Fernsehsender brauchen spektakuläre Bilder und Politiker inszenieren die Ereignisse dementsprechend so, dass ihren Anliegen geholfen ist. Auch wenn man sich der Manipulation durch die Presse bewusst ist, kann man sich kaum davor schützen.


    Viele Grüße
    Breña