Beiträge von yelde

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    Hallo ich wollten nur Bescheid sagen, dass ich die letzten Tage im Krankenhaus lag und nur sporadisch etwas posten konnte ( meist vorgeschriebene Dinge zu einer anderen Leserunde). Ich werde am Wochenende wieder zuhause sein und zu allen Abschnitten posten. Liebe Grüße yelde

    Flüchtling:
    Es ist mehr geplündert worden, als das Bergvolk braucht. Trotzdem kriegt niemand den Hals voll. Es geht schon lange nur noch um Macht. Immerhin ernährt der Krieg den Krieg. Und es endet in Hass und Zerstörung. Außerdem erfahren wir, dass Jinua von ihren Onkel misshandelt wurde und daher die Wut kommt. :'( Es ist spannend , auch die Zweifel , die Minten bekommt und die Sinnlosigkeit des Krieges, sind gut beschrieben.


    Matutin ist zwar ein ängstlicher Wurm, jedoch will er immer selbst profitieren und Ruhm erlangen.
    Faur verfolgt derweile Minten, wobei es an Selbstüberschätzung und strategischen Fehlern nicht mangelt. Sehr glücklich war ich, dass Heserpade Minten nicht „wie ein schwaches Weib“ zurücklässt. Sehr nett von ihr. :D


    Göttin:
    Wir haben zuerst den großen Auftritt von Irathindur, und wir erfahren auch, warum am Anfang der Körper so verändert beschrieben wurde. Es erinnert fast an eine Metamorphose des Dämons. Die Menschen haben bestimmt tierische Angst gehabt, besonders wegen der Machtdemonstrationen. Wobei Tobias jetzt nicht mehr von „sie“ redet, sondern eher das „Er“ für den Dämon in Göttinnengestalt benutzt.


    König:
    Ohje, das mit Benesand wird nichts mehr werden. Er wird irgendwie in den Tod getrieben und vielleicht will er das auch. Auf der anderen Seite, ist es schon praktisch als Dämon in jeden Körper schlüpfen zu können. Erst einmal kann Tobias dadurch die Perspektiven wechseln und mehr Spannung hineinbringen. Außerdem war interessant, dass Benesand wohl selbst so besessen ist, dass der Dämon nicht in ihn eindringen kann, was diesen wiederrum schockt.
    Und Tanot erkennt den Dämon im König, da er ihn nicht mehr so benutzten kann wie früher. Jedoch belässt er es bei dem kurzen Gespräch, da er selbst vielleicht negative Auswirkungen auf sich befürchtet und der Dämon inkl. König recht kluge Entscheidungen getroffen hat und bleibt sein Berater.
    Letztendlich benimmt sich der Dämon wie ein Mensch, da diese nicht gerade nur gute Tugenden haben und somit spielt es keine Rolle.
    Grüße yelde

    Plünderer:
    Jinua ist wirklich eine Frau der Tat. Die Gebirgsmenschen wirken isoliert und haben sich in ihrer Lage anders entwickelt als die anderen Menschen im Land. Ich finde die Passagen mit ihnen aber wirklich sehr amüsant, da mich der Akzent und ihre Lebensweisheiten zum Schmunzeln bringen. Durch die Kommunikationsprobleme wirkt das Königspaar auf mich etwas „unterbelichteter“, was aber wie gesagt auch an fehlenden Vokabular liegen kann. Aber das wir ein gleichberechtigtes Herrscherpärchen haben, spricht mal wieder von Emanzipation. Mir ist aufgefallen, dass Tobias gerade darauf wert gelegt hat ( Baroness, die starke Jinua…). :-*
    Ebenso skuril ist der kannibalistisch angehauchte König Turer, wobei mir die Zahnbehandlung noch schmerzlicher vorkam. Wie kommt man darauf, jemanden Bärenzähne einzusetzen?? Minten wirkt nicht nur dadurch total verändert. Auch scheint Jinua etwas eifersüchtig auf die Dame vom Wolkenstreichler-Volk zu sein.


    Darauf folgend fällt mir auf, dass durch die Plünderer-Aktionen Jinua fiel gefallen am Verbreiten von Furcht verspürt. Sie erfreut sich regelrecht an dem Leid und der daraus resultierenden Macht. Sie hat soviel Hass gegen ihr eigenes Volk. Welches Geheihmnis hat sie?? :-\


    Kaiserin:
    Die Kaiserin wird immer saurer, hat mehr Anfälle und muss mächtiger werden, damit der Dämon in ihr genährt wird. Wie lange ist ein totaler 3-Frontenkrieg noch aufhaltbar?? Ich glaube, es werden immer extremere Wege eingeschlagen. Irathindur scheint des öfteren den Dämon zu zeigen und entfernt sich von seiner Menschenhülle.


    Kaiser:
    Gäus will eigentlich immer noch Frieden und Ruhe, aber er hat auch keine Probleme mit der Lebenskraft. Anfangs war ich irritiert, als Gäus über die Welt flog. Da ich nicht sofort erkannt hatte, dass er nicht nur als Hülle fliegt, sondern die Form eines z.b. Insektes annimmt. Denn ohne das , könnte er ja nichts sehen. ;D

    Mh das sind aber gute Nachrichten, ich hätte Dämonen jetzt für einen Einzelband gehalten und Hiobs lese ich auch sehr gerne. Auch danke für die ausführlichen Antworten von dir. :winken:


    Gibt es in deinem Leben als Autor noch wichtige Ziele, die du dir noch erfüllen möchtest???


    Grüße yelde

    Ja Benesand ist ein sehr kranker Mensch, der auch durch die Baroness und/oder Iranthindur wahnsinnig geworden zu sein scheint. Aber irgendwie tut er mir auch leid, er hat nichts in seinen Leben außer die Liebe zu einer Frau, die ihn nie wirklich das geben wird, was er will und jetzt mit einen Dämon erst recht nicht. Wie schon mal erwähnt, Benesand wird meiner Meinung nach eine Schlüsselfigur spielen in diesen Kampf.

    Ich denke, sie hatten auch seltsame Illusionen, dass die Menschen doch friedfertiger auf einer schönen Erde leben und jeder Dämon aus seinen Gefängnis in ein Paradies kommt. Oder zumindest, dass die Menschen nicht genauso wie Dämonen agieren. Jedoch sind sie letztendlich nicht viel anders.

    Wieder ein kleines Kapitel, in dem sich der Kriegskonftikt weiter zuspitzt.


    Leibwächter:
    Der Krieg in der Hauptstadt ist im vollen Gange, aber Minten muss derweile gegen Oloc wieder antreten und er wird es wohl nicht schaffen. Es geht hier nur noch um Kampfwut, die Sinnlosigkeit des Verletzens und alles wird bis in den Wahn gesteigert. Amüsant ist, dass beide gleichzeitig wie in einem Trickfilm zu Boden stürzen und am Boden rumkriechen. Solche Kampfszenen bleiben abstoßend für mich, wobei Minten diese Niederlage wohl auch etwas herbeigesehnt hat. Er und Jinua wollen gegen den Krieg antreten und ich glaube, dass Jinua eher auf Minten aufpasst. Ich hoffe, die Leute haben in Orison auch gute Zahnärzte für seinen verformten Kiefer. Nach dem die beiden den inoffiziellen Auftrag annehmen, bin ich jetzt etwas verwirrt. Wir lernen nach dem "Kampf" den Ausländer ( wieviele Sprachen gibt es im Land ??) Hiserio kennen. Welche Rolle wird er in der Geschichte spielen ???



    Königin:
    Tja jetzt gibt es schon 3 Könige im Land und das ist mal wieder typisch für Machtbesessene. Ebenso wie die Landeroberungen auf Kosten von Hab und Gut und Leben. Den König trifft es sowieso nicht als erstes. Die Geschichte wird wohl im totalen Chaos enden, denn der Krieg hat ein verwirrendes Eigenleben. Die Kleinen sterben für die Großen, die die Strippen bis zu einem gewissen Grad lenken. Wie weit werden die Parteien hier gehen und wann wird Irathindur gegen Gäus direkt wirken?? :lesen:



    Kaiser:
    Nun, wenn der Königstitel einer Inflation unterliegt, muss der Kaisertitel her und wir wissen, dass seit Napoleon diesen man sich selbst verleihen kann. Aber warum Gäus immer noch den Worten , die schnell gebrochen werden können, von Irathindur glaubt, weiß ich nicht. Lügen werden verbreitet, Intrigen gespinnt und er vergisst vielleicht, dass der Mensch vorallen eines ist, ein Egoist. >:(

    Und es geht schon weiter:


    Faustkämpfer:
    Minten ist ein starker, mutiger , aggressiver Kämpfer, der gleichzeitig sich nach dem Leben eines Studenten sehnt und jetzt muss er im Inneren Zirkel kämpfen. Die Kämpfe werden sehr spannend beschrieben und sind gut vorstellbar. Jedoch muss ich gestehen, mag ich solche Szenen nicht. Aber sie zeigen die mutwillige und beschränkte Art des Menschen, sich sinnlos den Kopf einzuschlagen. Auch hätte ich nicht damit gerechnet, dass Minten und Jinua ein Liebespaar werden, auch wirkt sie viel kräftiger als Minten. Ich bin gespannt, wie sich das zwischen den beiden entwickelt. Besonders, da es eine Art Strafeabsitzen ist. Und Oloc wird garantiert nach seiner Niederlage eine Revanche wollen.



    Königin:
    Tja wie sagt man so schön " Stille Wasser sind tief" und so ist Benesand. Er hat auch diese Folter-und Mordgedanken und ist bestimmt noch eine Schlüsselfigur im späteren Teil. Währendessen hat die Baroness immer mehr Anfälle und weniger Lebenskraft, weshalb sich der Dämon in ihr genötigt fühlt, mit dem Unruhestiften gegen den König zu beginnen. Und schließlich beginnt auch der Größenwahn um sich zu schlagen und sie krönt sich mal schnell zur Königin. Solche Dinge kennen wir ja alle auch aus der Geschichte. Ebenso wie die pompösen Feste und unnötigen Kriege. >:(



    König:
    Tanot wird derweile fast verrückt mit seinen ruhigen selbstsicheren König. Gäus glaubt immer noch an den Pakt zwischen den beiden Dämonen und auf der anderen Seite ist Tanot ein ziemlich machtausnutzender bestrafungsfreudiger Berater, der auch Angst um seinen eigenen kleinen Hintern hat. Anfangs habe ich gedacht, dass der Wald, der die Menschen in den Selbstmord treibt nur eine alte Sage ist. Aber jetzt wird klar, dass doch die Magie gebündelt ist. Mit dieser kommen die normalen Menschen nicht klar, aber Gäus ist nun klar im Vorteil gegenüber der Baroness, die mit Anfällen zu kämpfen hat. Interessant ist, dass der sonst mikrige Benesand durch die Wut und den Liebesschmerz dem Leben gleichgültig gegenüber steht und nun nach dem Kampf als Held verehrt wird. Wobei ich die Selbstverstümmlung mit der Nagelunterhose sehr abartig ist.


    Es wird immer spannender .....
    8)

    Dieser Abschnitt ist recht kurz geworden und es geht hauptsächlich um unsere 3 Hauptpersonen und wie sie mit ihren neuen Situationen zurechtkommen.


    Der Gefangene:
    Tja der Elell ist wirklich ein zu klein geratener Giftzwerg mit einer ziemlich sadistischen Ader. Jedoch fand ich die Bestrafung des Richters wirklich sehr widerlich auch ist ja der Satz " wir stecken dich in eine Schublade" zweideutig aufzufassen. Ich habe mir lieber diese Szene nicht zu genau vorgestellt, ich finde es nämlich einfach nur abstoßend. >:(Ebenso glaube ich kaum, dass man diese Bestrafung so lang durchhalten kann. Aber er wird vor den 10 Tagen herausgezogen, um einer größeren Aufgabe teil zu werden. Ich frage mich was das sein kann..



    Baroness:
    Irathindur steckt jetzt also im Körper der Baroness. Zwar sind die Dämonen geschlechtslos, aber dieser hat einen femininen Touch, aber ich stelle mir trotzdem jetzt eher einen männlichen Geist im weiblichen Körper vor. Besonders schlimm ist aber die Verwandlung. Jetzt wirkt sie fast wie ein Hippiemädchen, die Flower Power verbreiten will. Nun, vielleicht langweilt sich der Dämon ja nach einer Weile. Ich kann es auch verstehen, wenn man über lange Zeit keine Farben, Formen, Gerüche oder Geschmack gehabt hat oder noch nie Gefühle gefühlt hat, das man jetzt das alles erleben will. Aber eigentlich müssten die Untertanen doch merken, dass sie wir besessen wirkt. Nun, dass ein Dämon zuerst die sexuellen Aspekte und Möglichkeiten auslotet, hätte ich dann auch doch nicht gedacht. Aber vielleicht bietet sich das in den Körper einfach an. :o



    König:
    Ich hatte mich auch gefragt, wie ein sonst blinder Dämon, mit dem Körper eines sehenden jungen Königs klarkommt. Erstaunlicherweise wird vergleichsweise wenig über dieses Problem geschrieben. Aber er möchte so viel wie nur möglich von dem neuen Land mit den neuen Augen sehen und auf Reisen gehen. Somit vertreibt er sich seine Zeit etwas sinnvoller als Irathindur.

    Tja ich habe wohl eine Grippe und poste deshalb erst heute Morgen, da ich tot ins Bett gestern gefallen bin.
    Erst einmal hat das Buch die typische Piper-Tolkiens-Erben Gestaltung. Wie immer, ist es wunderschön gemalt. Jedoch war ich diesmal irritiert von der Darstellung. Ich hätte es jetzt nicht mit den Personen, die ich im Buch kennen gelernt habe, identifiziert. Ich hätte mir ein anderes Motiv gewünscht.
    Die Einteilung in Umdrehungen finde ich eine gute Idee, und ich denke auch, dass es mit der Umdrehung des Planeten zu tun hat. Theoretisch hätte es auch ja die Dämoenstrudelumdrehung sein können, aber der ist schneller.
    Ebenso interessant ist eine Karte zu der Welt. Auffallend sind die vielen Hafenstädte, die Einteilung in 9 Baronate mit je 3 Schlössern und der Hauptstadt mit einem Großschloss.


    Der Prolog war doch anfangs etwas verwirrend. Ich brauchte eine Weile, um zu erkennen, dass der König nicht auf dem Schiff selbst ist und ebenso wenig menschlich sein kann. Zumindest sind mehr als 2 Hände nicht normal. Wir werden also in einen späteren Teil der Geschichte hineingeworfen. Die Dämonen an sich sind ziemlich gegensätzlich. Gäus ist ein blinden, dicker, schwarzer, stachliger König, der eine wahrste Ansammlung mit Extremitäten besitzt. Während Irathindur eine Art weibliche goldene Frau ist mit langen Haar, schmalen Hüften und fast geschlechtslos. Nun wie hast du, Tobias, dir deine Dämonen ausgesuch. Gab es Kriterien?? :-\


    Zechpreller:
    Erst einmal fielen mir natürlich die meist skuril anmutenden Namen der Gebäude oder Straßen auf z.b. "Tröstender Trompeter" oder " Tanzende Lampen". Ich hatte fast das Gefühl, je absurder, desto besser. ;D
    Die Welt scheint eigentlich der unseren vor einigen Hunderten von Jahren zu entsprechen. Wir lernen Minten kennen, der unbedingt ein Student werden will. Meiner Meinung nach sieht er aus wie ein Pirat und hat jedoch auch dessen Aggressionspotzenzial. Ebenso fiel mir auf, da dies mein erstes Buch des Autors ist, dass Tobias es wirklich schafft selbst die "unbedeutendsten" Gedanken über Seiten so zu beschreiben, dass ich trotzdem unterhaltend und glücklich diesen lausche. Minten scheint zu denken, dass er seinen Weg ein Student zu werden sowieso nicht oder nur durch viel Glück erreichen kann, da ihm Geld und Vorwissen fehlen. Nur so ist mir zu erklären, warum er sich zum Zechprellen und dem Kampf mit den Soldaten hingibt.


    Baroness:
    Die Baroness wirkt auf mich wie eine strenge Lehrerin mit dem Hang zur Fetischmode, auf jeden Fall hat sei eine gehörige Portion Temperament. Man merkt auch schnell, dass Benesand eine Art Hass-Liebe zu ihr führt. Des öfteren wird erwähnt, dass der Dämonenschlund unruhiger ist und die Wände dünner geworden sind. Ich denke, es wird bald heiß hergehen. Der König indes, das dämliche Kind, erinnert mich doch stark an einige absolutistische Herrscher. Wenn dieser auf dem Thron sitzt, dann kann ich die Aussagen der Baroness in gewisser Hinsicht verstehen. Ich vermute, dass der König den Stein ins Rollen bringt und deshalb die Dämonen ausbrechen können.


    König:
    Nun ja, wäre der alte König doch nicht auf der Soße ausgerutscht, dann hätte man jetzt kein Kind auf dem Thron. Ebenso fand ich die Theorien sehr interessant, wobei ich denke, dass die Wahrheit wirklich zwischen allen 3 liegt. Und natürlich muss der dumme König seine Ohrringe in den Schlund werfen und auch Benesands Träne führen schließlich dazu, dass der Schlund noch unruhiger wird.



    2 Dämonen:
    Endlich erfahren wir etwas mehr über die 2 Dämonen und wie Tobias sich Dämonen definiert. Das fand ich natürlich sehr interessant , genauso wie die spannende Flucht von Gäus und Irathindur. Momentan arbeiten sie noch zusammen und natürlich schaffen sie es einen Weg auf dem Gefängnis zu finden. Der Schlund ist für mich eigentlich wie die Hölle, wobei ich Atheist bin. Jedoch wissen wir alle, dass die Dämonen nur die entfremdete Darstellung von den schlechten Eigenschaften der Menschheit darstellen. Auch wird der Pakt nicht lange halten, denn jeder will immer mehr Land, Macht und auch die Lebenskraft wird wohl auf die Dauer nicht für 2 Dämonen ausreichen.



    Nun noch ein paar Worte zu dem Schreibstil:
    Ich bin wirklich angenehm überrascht. Es ist flüssig, nachvollziehbar, sogar mit einen gewissen Anspruch, wenn zwischen den Zeilen liest. Für mich ist eine eine Neuinterpretation der großen Werke "Dämonen" und "Krieg und Frieden". Auch wird der teils spannende , bildhafte Text durch das Philosophieren der Personen oder den doch teils versteckten Humor ergänzt. Ich habe deshalb schon bis zur 5. Umdrehung weitergelesen...

    Hallo, ich poste erst heute Abend und dann gleich zur 1-3. Umdrehung. Aber ich muss jetzt doch mal für die Klassiker "Dämonen" und "Krieg und Frieden" Partei ergreifen. Für mich eine der besten Werke aus der russischen Literatur und ja ich habe mich auch an diese erinnert gefühlt. Jedoch hat Tobias seine eigene Interpretation und auch eine gewisse Huldigung für diese Werke abgegeben. Mir gefiel der Einstieg... weitereres dann später.


    Grüße yelde :winken:

    Nun ist es vollbracht. Ich bin schwer begeistert.


    Toll, wie Barnabas ganz uneigennützig von dem gestohlenen Geld etwas an den Besitzer zurückgibt und somit diesen dummen Tropf zum Dank verpflichtet. >:(Allerdings nehmen sie wenigstens Kathi zum Berg mit und jetzt könnte sie ja theoretisch fliehen.


    Annas Begegnung mit der Nonne war klar, denn Wilhelm wollte sie ja sowieso in ein Kloster abschieben. Auf der anderen Seite ist sie glücklich, dass Clemens lebt- auch wenn er total entstellt sein muss. Doch als Münzbacher es auf die Spitze treibt, bricht die Löwin in der gedemütigten Anna aus und sie „entledigt“ sich ihren brutalen Ehemannes. Leider aber, bleibt sein Erbe- der Killer bestehen und so müssen sich die Geschwister doch trennen. Hoffentlich finden Anna und Friedrich ihr Glück und da die Untersuchungen über den Tod ihres Mannes wohl zu ihren Gunsten verlaufen sind, kann das durchaus klappen mit einer guten Zukunft. Ob sich Anna und Clemens wieder sehen werden??
    :-\
    Kathi blüht bei den Wallfahrtsort und den Verkauf der Ware richtig auf. Sie denkt wohl gar nicht mehr an ihr schlimmes Los. Allerdings macht gerade sie Servatius auf Burghard aufmerksam und dann war ich erstmal irritiert. Ein Schuss, Panik und keine Ahnung was passiert ist.


    Johann und Franzi sind verzweifelt. Besonders, da sie öffentlich selbst hier als Hexe beschimpft wurde. Außerdem ist sie garantiert schwanger. Aber die beiden schaffen das schon. Doch wenn ich jetzt an die Franzi zurückdenke, die wir zu Beginn getroffen haben, dann ist sie jetzt nur noch ein Schatten ihrer selbst. ::)

    Witzig ist, dass Kathi erst nicht von denen mitgenommen werden will, mit denen sie weggehen möchte. Aber die, die sie mitnehmen wollen, mit diesen will Kathi nicht mitgehen. Tja, Clemens und Burghard nehmen sie doch unter ihre Fittiche. ;D


    Schließlich treffen vor den Toren nach Hessen Franiz und ihr Mann Johann und Kathi mit Burghard und Clemens aufeinander. Also kreuzen sich jetzt alle Wege der Hauptfiguren. Das ist sehr gut gemacht von Deana. Sie erzählen sich ihre Geschichten vor dem Lagerfeuer und helfen sich gegenseitig.


    Als sie es dann mit dem stinkenden Boot nach Hessen schaffen, war ich glücklich und traurig über das Ende. Glücklich, da es doch ein gutes Ende ist und alle die Flucht vor den Peinigern geschafft haben. Traurig, da ich noch viele offene Frage haben, die mir nur meine eigene Fantasie geben könnte. Und auch, da alle 5 eigentlich nur fliehen und niemals mehr zurück können.


    Das Buch hat mir sehr gefallen, vielen Dank für diese Leserunde und an Deana, ich habe mir deinen Namen notiert. Ich lese garantiert noch mehr von dir.. :winken:
    Grüße yelde

    Ersteinmal habe ich mich über Annerose gewundert. Würde man bei einer Truhe nicht zuerst prüfen, ob sie verschlossen ist, bevor man sonstwas probiert?? ;DAuf der anderen Seite weiß Casper wo Franzi ist. Was für ein Drama. Allerdings mache ich mir fast mehr Sorgen um Annerose als um Franzi und Johann, denn letztere haben mehr Verbündete und sind stärker und klüger als Casper.
    Die Hochzeit kam für mich überraschend an dieser Stelle, war aber etwas fürs Herz. Tja ohne Freunde ist man nichts und Gott sei Dank haben Franzi und Johann noch Verbündete. Während Annerose wieder mit der wirklich dummen, eingebildeten, kranken Karoline zu kämpfen hat und schließlich passiert das, was ich schon befürchtet hatte: Sie bringt sich um. :'(
    Bonner ist zu allen bereit, aber er wird die beiden nicht mehr kriegen. Die Flucht ist wirklich spannend. Und Adolph kann Bonner noch etwas zum Narren halten.
    Auf der Flucht der beiden Liebenden war mir das typisch klischeehafte Gehabe von Franzi als ängstliche, zu beschützende Frau etwas zu viel.


    Burghard tut mir mal wieder leid. Jetzt muss er auch noch vor den durchtriebenen Barnabas, der garantiert in seiner Raffgier das Geld genommen hat, und vor den brutalen Servatius flüchten. Greta stirbt natürlich, wer sollte ihr auch helfen. ???Aber obwohl Johannes nichts nachgewiesen werden kann, frage ich mich doch, was aus ihm geworden ist,als Burghard gegangen ist.


    Anna ist total am Ende, da sie glaubt, dass Clemens verbrannt ist. Alle gewonnne Kraft scheint verflogen zu sein. Da es aber wenige rechtsmedizinische Kenntnisse und man sich oft mit Erklärungen zufrieden gab, merkt niemand, wer dort verbrannt liegt. Burghard hört Adam und Münzbacher über ihre Schandtaten reden und findet Clemens. Somit verbinden sich wieder 2 Wege. Allerdings weiß ich nicht, wie gut Burghard helfen kann, da er doch nicht so viel Menschenkenntnis hat durch sein Alter.
    Schließlich arbeiten nicht nur Burghard und Clemens zusammen, sondern auch der Milchkarl ( "Jo"). Doch ist glaube, sie werden bald auffallen . Alle ziehen nun zusammen zur Wallfahrt auf den Hülfensberg. Ebenso also wie Franzi und Johann.


    Barnabas und Servatius sind immer noch hinter Burghard her, allerdings machen sie bei Kathi und ihren kranken Vater Halt. Otto ist derweile mit seinen Gedanken um Gudrun und wie er sie flachlegen kann beschäftigt, er kann wohl nichts anderes. >:( Doch auch wenn der Scharlatan und der Mönch wieder ihren „Zauber“ abziehen, so lebt Kathi durch den Besuch auf.


    Schließlich treffen sich auf dem Hülfensberg Johann + Franzi und Anna + Wilhelm. Aber auch Friedrich, Clemens, Burghard sind genau dort anzutreffen. Jetzt wird es witzig. :D

    Servatius ist ein total brutaler Mensch, ich war richtig wütend, als ich das mit Burghards Verletzungen gelesen habe.
    Interessant war für mich zu lesen, dass die Menschen von damals den Elben schlechten Einfluss angedichtet haben. Das habe ich noch nie irgendwo erfahren. Ich dachte sie hatten Angst vor z.b. einen Succubus oder Incubus.
    Diesmal erfahren wir auch, wie eine zwielichtige Anklage bei einer "Hexe" abgelaufen sein könnte. Leider sehe ich für Greta gar keine Hoffnung. Burghard wirkt fast gebrochen, dass er diesen Dingen nicht entfliehen kann. Auch ist Barnabas ein Lügner, Betrüger und dazu noch schlechter Schauspieler. Aber dennoch erreicht er seine Ziele immer wieder, da die Menschen schnell zu beeinflussen sind. Was auch an seinen Auftreten und Selbstbewusstsein liegen könnte. ::)
    Servatius steht ja auf Schmerzen , aber ist ebenso sexuell pervers. Da gibt es ja viele Beispiele , wie Glaube mit Schmerzen und auch sexuellen Schmerz verbunden wurde.


    Wenn ich mich in Franzis Situtation reinversetze, dann wird mir echt schlecht. Erstens aus dem gewohnten Umfeld fliehen und als Hexe verfolgt zu werden, dann sieht man auch den Geliebten eventuell nie wieder und sie ist "eingesperrt" in einen dunklen Kerker. Das die Weiße Frau eingebaut wurde, ist mal wieder einer der besonderen Einfälle von Deane. Ich kannte diese Sage nicht, zumindest nicht auf dieser Burg. Aber einen Geist hat ja fast jedes Schloss oder??
    Währendessen wird die Lage aber immer gefährlicher, da Bonner garantiert nicht aufgeben wird.
    Oh Gott, Annerose sagt Johann die Wahrheit über seinen Vater. Damals war ein uneheliches Kind ein Desaster, aber ich glaube, dass sich die beiden schnell zusammenreißen werden. Casper wird derweile immer brutaler und Johann muss kämpfen, um seinen Weg gehen zu können.
    Dabei denke ich, dass Johanns Vater nicht tot ist, sondern Behrhoff ist.


    Kathi will mehr als das Leben was sie hat und ganz bestimmt nicht den Widerling Otto. Aber sie wirkt auch so naiv , dass ich nicht weiß, ob das mit ihr gut gehen kann. Über die Heilige Elisabeth weiß recht wenig, aber es ist schön, dass Deane mich etwas aufgeklärt hat. Kathi und Burghard würden eigentlich ganz gut zusammen passen, wenn ihr mich fragt. :P


    Ich wusste, dass die Marga bald sterben würde. Sie hat sich wirklich mit dem Falschen angelegt. Wir wissen, dass Clemens das Attentat auf ihn überlebt. Aber dennoch habe ich mit jeden Satz mitgefiebert. Und was den Münzbacher betrifft, so werde ich mir die negativen Attribute für ihn sparen, das würde stark unter die Gürtellinie gehen. Sagen wir, ich kann ich gar nicht leiden. >:(

    Lutz ist wirklich engagiert und ein wahrer Retter für Franzi und Johann. Ich sorge mich wirklich um die junge Frau. Dass Casper nur an der Mitgift von Lisa interessiert ist, wundert mich nicht. Er ist intrigant, widerlich und würde alles für mehr Geld tun. Sogar Franzi an den Henker verheiraten oder sie auf den Scheiterhaufen verbrennen lassen. Wenn man kein Gewissen hat, ist sowas viel leichter.
    Diesmal gehen wir auch mehr in die Thematik der Hexenverfolung und Folter hinein. Ich habe selbst vieles über beide Gebiete gelesen und bin immer wieder fassunglos über die Dummheit der Leute. Aber heutzutage ist es nicht viel anders, man kann selbst in unseren Zeitalter die Leute leicht manipulieren und gegen einander aufhetzen.
    Gott sei Dank, hilft Adolph der armen Franzi und seine Frau scheint sich damit zu arrangieren. Interessant sind auch die Informationen über die Burg Bodenstein, über die ich selbst noch nichts gehört hatte, leider ebenso wenig wie über den Ritter Berthold.
    Die Flucht ist sehr spannend beschrieben, aber wenn Franzi in den Kerker muss, dann ist das schon ein hartes Versteck. Ich würde total verrückt werden. ::)



    Clemens ist ein guter Mensch, das merkt man immer wieder. Ich wusste, dass Heinrich bald das Zeitliche segnen wird. Aber stundenlange Qualen unter einen dich erdrückenen Baum?? Das ist wirklich ein schrecklicher Tod. :'( Besonders, da Münzbacher wieder ohne Strafe davon kommen wird. Friedrich und Anna lieben sich in Wirklichkeit, aber ob sie je zusammen finden werden?? Der Milchkarl ist ein ziemliches Kontrastprogramm zu den anderen Figuren ( "Jo" 8)) und auch denke ich, dass Margas Tage gezählt sind. Wann wird Münzbacher sie umbringen???


    Kathis Eltern sind beide gebrochen nach den Tod von Silvi. Besonders der Vater ist krank und das lässt wiederum Barbara leiden, die jetzt auch noch die ganze Arbeit hat. Da hilft der widerliche Otto natürlich sehr, einen den Tag zu verderben. Auch Kathi wirkt erschöpft und fertig. Manchmal ist sie immer noch wie ein Kind, auf der anderen Seite lebenslos. Da sie aber ein Dickkopf ist, wird sie doch ihren Weg gehen.


    Die Stadt Worbis selbst wird uns auch näher gebracht. Dieser Leckerbissen mag ich sehr. Auch wird uns die Lage und die Denkweise der Menschen von damals näher gebracht. Das macht Deane besonders gut meiner Meinung nach, obwohl es nur wenige Seiten sind. Barnabas wird immer mehr zum Ekelpaket und nur Burghard scheint hinter diese Fassade zu blicken. Auch will er vor dem bevorstehenden Szenario fliehen. Der Magier hat für mich etwas von einen fanatischen Dikator.


    Es geht gleich weiter....