Beiträge von melima

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    Hallo Marie!


    Ich geselle mich auch noch weiterhin mit dazu. Es sind also noch genug Leute da, die gespannt auf deine Meinung sind!


    Warum hast du denn im ersten Band so viel über Andas Schicksal nachgedacht? Gab es da etwas Bestimmtes?


    Liebe Grüße,
    melima, auch noch am Lesen des Buches :)

    Hallo!



    Ich fand den Abschnitt bei Vangeliu trotzdem interessant, weil er einerseits einiges über die Elfen verraten hat, und andererseits klar macht, wie prekär die Situation doch ist.


    Und wie völlig sinnlos der Krieg zwischen Masriden und Wlachaken..Masriden und Masriden...etc.



    Und jetzt wissen wir auch, wie die Zraikas wohl entstanden sind. Wölfe haben sein Blut getrunken.


    Ha, das erinnert mich an: Dasselbe muss wohl Anda auch gemacht haben. Wie hat sie das denn angestellt?




    Eine Frage habe ich da an Christoph über die Legende um den Bär und den Dunkelgeist. Hattest du diese Legende für die Geschichte überlegt, oder war sie dir schon vorher im Kopf? Und wenn man solche Legenden erfindet, hat man dann nicht Lust, sie noch mehr, als eigene Geschichte auszuweiten?


    So wie Tolkien... ;D




    Dreegs sind tatsächlich absichtlich nicht definiert; unter anderem, weil sie nicht immer absolut gleich lang sind, sondern das Herz des Landes schlägt manchmal schneller und manchmal langsamer.


    Das ist eine zufrieden stellende Antwort. Ich glaube, ich hätte meine Frage anders formulieren sollen: Was ist ein Dreeg? Denn die Antwort reicht mir völlig aus. Mir ging es nur darum, überhaupt eine Vorstellung davon zu erhalten, was sich dahinter verbirgt. Und die hab ich jetzt. :) Daher: Danke!


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo Tobias!


    Da ihr gerade eine Leserunde laufen habt, mische ich mich hier mal ein (du scheinst noch gar keinen Vorstellungsthread zu haben...magst du nicht? oder hab ich´s übersehen?). Ich hab dich gestern auf MTV gesehen! Endlich mal gesehen und gehört, nicht nur gelesen. Das war eine sehr spannende Angelegenheit! In dieser Sendung ging es um die Geschichte der Spieleentwicklung und dabei auch um die bösen, bösen "Killer-Spiele ". Ich fand deine Meinung dazu sehr interessant (und die Sendung an sich ebenso). Und ich bin sehr neugierig, wie es kam, dass du an dieser Stelle zu sehen warst. Wo sind da die Verbindungen?


    Liebe Grüße,
    melima, die sich schon auf Mammut 4 freut :)

    Wow, das mit der Musik ist äußerst spannend! Es stimmt, Musik macht sehr viel. Ich stelle das immer wieder fest, wenn ich einen Film ansehe - da braucht nicht viel passieren, die Musik erzeugt bei mir meistens die Stimmung. Dass sie als Hilfsmittel beim Schreiben dienen könnte...auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Spannend!


    Und danke für die ganzen Erklärungen und schnellen Beantwortungen, Christoph!

    Hallöchen!



    In einem dunklen Tunnel zu erwachen, nach dem, was sie gerade durchgemacht hat, ist dann natürlich ziemlich fies.


    Überhaupt finde ich, dass Christoph seine Figuren nicht gerade schont.




    Was auch erstaunlich ist (zumindest für einen Troll), ist, wie Kerr sich nicht nur für die Sitten der Menschen interessiert, sondern sie auch mitmacht, nämlich als er wie die Fährleute in den Fluss spuckt.


    Oh, das fand ich total süß. Wie ein Kind, das die Erwachsenen nachahmt.




    Seid doch nicht so pessimistisch ;D Das muss einfach was werden!


    Irgendwie ist an einigen von uns eine Romantikerin verloren gegangen, oder? :) Mittlerweile glaube ich, wir werden/würden richtig enttäuscht sein, kommen Viçinia und Tamár nicht zusammen.




    Ich frage mich, ob er von Flores die genauen Umstände gesagt bekommen hat, bzw. sie aufgenommen hat in seinem Schmerz. Im Prinzip hätte er, da keiner nachgesehen hat, ob sie wirklich tot ist, sofort zu dem Tunnel eilen können, um sich mit eigenen Augen zu überzeugen. Diese Untätigkeit hat mich auch etwas gewundert. Er hat wohl absolut nicht an der Aussage seiner Schwester gezweifelt.


    Ich glaube, bei ?ten kam auch einfach dazu, es ihm langsam ein bisschen viel wird... Erst Natiole, nach dessen Tod er sich noch aufraffen konnte. Und dann seine Liebe und das ungeborene Kind. Also ich kann ihn absolut verstehen in seiner Reaktion. Ich kann hier nur wieder den Tod meiner Mutter erwähnen: Ich hatte Schwierigkeiten, überhaupt meinen Alltag zu leben; alles war schwer und zu viel. ?tens Reaktion wundert mich nicht.



    Ich stelle meine Frage nochmal...


    Dann habe ich wieder eine Frage an Christoph): Was heißt Vezét? Könnte man das als "Herr" übersetzen? So wie Nemes sowas wie "Herrin" zu bedeuten scheint?


    Wenn nicht Christoph, was meint denn ihr anderen? Was denkt ihr euch da beim Lesen?


    Liebe Grüße,
    melima

    Hi nochmal!



    Jetzt wissen wir endlich, wie ein Troll zum (ich nenn sie jetz einfach mal so) Dunkeltroll wird.


    Dunkeltroll find ich super bezeichnet!



    Ich hatte doch gleich ein ungutes Gefühl, als Vicinia in die Feste zurückging.


    Das hatte ich auch. Wie kriegt man das als Autor bloß hin? :anbet:



    Beim Nachfolger hat übrigens eine Testleserin mit gelesen, die den ersten Teil nicht kannte, und nur schauen sollte, ob die nötigen Informationen über die Vorgeschichte vorhanden sind.


    Oh, es gibt ja scheinbar viele verschiedene Testleser. Woher bekommst du die denn? Sind die vom Verlag gestellt?


    @Gruß: Sind die anderen Finger "eingerollt" oder ausgestreckt?


    Liebe Grüße,
    melima


    Ich stelle es mir so vor: Mit flacher, Richtung Stirn zeigender Handfläche (also keine abgespreizten Finger) mit dem Zeige- und Mittelfinger in die Mitte der Stirn tippen (nein, nicht mit gebeugtem Kopf wie in der Kirche).


    Hm, klingt interessant, wenn ich es richtig verfolgt habe bzw. so wie ich es an meiner Stirn ausprobiert habe.


    Zur Tochter: Ich mag Pferde auch sehr gern und als Kind war ich auch sehr vernarrt. Ich kann deine Tochter da total verstehen! *Tröstendes Knuddel* an sie.


    Und zu den Cliffhangern: 8) Weiter so!

    Huhu zusammen!


    Nun ist auch noch der sympahtische Vangeliu gestorben. Kommt mir das nur so vor, oder stirbt so gut wie in jedem Abschnitt jemand? Ich finde, der zweite Teil ist doch viel häufiger traurig als der erste. Christoph, Mensch, du lässt so viele der vertrauten, liebenswürdigen und interessanten Charaktere sterben. :'(


    Die Elfen wollen nicht helfen, aber für Tarlin ist das kein Hindernis - er geht doch mit ?ten und den Trollen mit. Das finde ich sehr mutig von ihm. Ich weiß ja nicht, was sein Volk für diese Missachtung der Entscheidungen der Elfen mit ihm machen wird, es würde mich aber interessieren. (Wenn ich es auch nicht an Tarlin erfahren möchte...)


    Dann ist mir was aufgefallen, was mich gewundert hat und wollte fragen, ob das bewusst so gemacht wurde: Die Trolle, die man ja durchaus als Raubtiere (schließlich fressen sie, sie essen nicht; sie jagen und reißen) bezeichnen kann (und erst recht Anda und Co.), legen kein Raubtier typisches Verhalten an den Tag: (S. 410) Anda und ihre Trolle erlegen Beute ('die Grauen') und nicht Anda macht sich als erstes darüber her, wie es für Raubtiere üblich ist, wo immer erst der Anführer fressen darf, während die 'Untergebenen' erst fressen, wenn erster satt ist, so dass sie sehen müssen, was für sie noch übrig bleibt. An dieser Stelle erschien es mir seltsam, dass sich Trolle da anders verhalten. War das bewusst so gewählt? Wenn ja, warum?


    Und dann gleich noch eine Frage, die ich eigentlich schon viel eher hätte stellen können: Wie lang etwa ist ein Dreeg?


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo!


    Aîni, Neuseeland? Wow! Das macht mich sehr neidisch. Ich gucke dort oft über Google Earth vorbei. Wo genauer bist du denn?


    @Christoph: Im Bad? Na das klingt reichlich ungemütlich. Ich drücke dir die Daumen, dass sich das Problem schnell wieder löst.


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo!


    Jetzt, wo ?ten wieder bei den Trollen ist, und so traurig und negativ (verständlicherweise), fallen mir die gute Laune und die Witze der Trolle besonders auf; sie kommen mir so unpassend vor. Ein schöner Kontrast!


    Dass ?ten ausgerechnet von Tamár erfahren musste, dass Viçinia ein Kind erwartete, fand ich für ihn zwar ein bisschen blöd, aber ich nehme es als Zeichen dafür, dass Tamár noch eine wichtigere Rolle spielen und etwas enger in den Kreis der "Guten" aufgenommen werden wird.


    Und wieder wurde es traurig: Die Zwillinge verabschieden sich voneinander und das nicht besonders vertraut, sondern emotional sehr weit voneinander entfernt. Sehr schade für die beiden. Ich kann mir nicht vorstellen (das geht einfach nicht - das ist doch nicht Christophs Art), dass die beiden sich nicht wieder sehen werden.


    Dann ist mir - eigentlich das erste Mal - etwas aufgefallen, das ich bemängele. Ich schreibe das jetzt, weil es doch das 3. Mal war, dass ich darüber gestolpert bin (zweimal hätte ich unter den Tisch fallen lassen): An 3 Stellen finde ich die Wortwahl etwas sehr derb und unpassend. Es wäre mir wahrscheinlich nicht aufgefallen, wenn sonst Schimpftiraden nicht wesentlich mehr Fantasy enthalten würden, weshalb diese 3 Stellen nicht zum Werk insgesamt passen. Die beiden ersten Male kann ich nicht mit einer Seitenzahl belegen, aber es waren "Arsch" und "Arschloch". Das dritte Mal (S. 305) ist "Scheißsonne". Auch wenn es sich um Aussprüche von Trollen handelt, so erschienen sie mir doch etwas zu 'modern' und phantasielos, vor allem, weil sonst solche Dinge wie "dreimal verfluchter ..." oder so ähnlich zu lesen sind, was ich angemessen finde (und was mich immer zum Schmunzeln bringt). Aber die 3 Begriffe erschienen mir wie vorläufige Begriffe, die dann vergessen wurden zu verändern. Sie haben einfach nicht zum Rest gepasst.



    Vicinia lebt. 8) Das haben wir doch alle gewusst.


    8) Das war vollkommen in Ordnung so! Dafür folgte dann eine andere Überraschung: Sciloi Kaszón! Dass sie nochmal auftaucht ist schön - es weckt das Vertrautheitsgefühl vom Anfang des Buches nochmal. :)


    Das Mahnmal mit den 4 gehängten Masriden und Wlachaken find ich sehr grauenvoll. Ich verstehe ja die dahinter stehende Motivation, aber trotzdem ist das ziemlich brutal.


    Sehr gefreut habe ich mich über Tamárs Angebot, mit Flores zusammen um Viçinia zu trauern - so kommen sie sich wenisgtens (endlich, hihi) näher. ;)


    Gefallen hat mir eine Parallele, die mir aufgefallen ist: Viçinia ist nun auch mit Trollen unterwegs - genau wie ihr Mann. :) Und wie dieser im letzten Teil ist sie nun auch auf deren Gnade, Weisheit und sicherlich auch Schutz angewiesen. Da haben die beiden doch ein paar schöne Stories, die sie ihren Kindern und Enkelkindern erzählen können...


    Dann habe ich wieder eine Frage an Christoph): Was heißt Vezét? Könnte man das als "Herr" übersetzen? So wie Nemes sowas wie "Herrin" zu bedeuten scheint?
    (Mir gefällt es, dass du für solche Begriffe/Titel andere als die geläufigen benutzt!)


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo ihr Lieben!


    Dieser Abschnitt war für mich bisher der traurigste. Am schlimmsten war, dass Viçinia von den Felsbrocken erschlagen wurde. :'( Ich dachte sofort, dass das nicht wahr sein könne und habe was gemacht, was ich nur in den allerseltensten Fällen mache, wenn ich es gar nicht mehr aushalte: Ich hab nach hinten geblättert und nach ihrem Namen gesucht. So verstört hat mich diese Szene.


    Anda hat wieder ein kurzes Kapitel bekommen und es scheint sich jetzt tatsächlich parallel zu den Zwergen-Kapiteln aus dem ersten Band fortzusetzen. Find ich gut gemacht. Außerdem erfahren wir hier nun erstmals etwas darüber, wie sich die Trolle verändern können: Anda gibt dem Troll, der ihr folgen will, ihr Blut zu trinken. So können sich die Trolle also verändern und so breitet sich die "Seuche" aus.


    Ganz schrecklich fand ich die Szene, in der die Pferde, die sich nicht in den Fluchttunnel trauten, umgebracht wurden. Bei solchen Sachen wird mir immer ganz schlecht und es nimmt mich sehr mit. Vor allem, wenn der Reiter eine Beziehung zu seinem Pferd hatte und sich dann von ihm trennen muss. Ganz schrecklich ist das! (Vermutlich bin da überdurchschnittlich mitgenommen, weil mich mit meinem Hausvögelchen eine sehr lange Zeit verbindet und er unendlich viel Vertrauen in mich hat. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste ihm was antun... Diese Vorstellung tut zu sehr weh, um sie wirklich fühlen zu wollen.)


    Und dann erfährt ?ten von Viçinias Tod... Er hat mir soo Leid getan! Wie unsagbar traurig das alles ist! :'(


    Am Ende des Abschnitts steht dann ?tens Entscheidung - spontane Entscheidungen echt extrem sein. Aber wisst ihr, wenn ich nicht genau wüsste, dass die Abschnitte zufällig gesetzt wurden...was für ein Cliffhanger! Perfekt eingeteilt!


    Dann hab ich noch eine Frage an Christoph (oder vielleicht hatte einer von den Lesern eine genauere Vorstellung?): Auf Seite 295 tippt sich Flores Sargan grüßend an die Stirn. Wie muss ich mir das vorstellen? Ich sehe da nur entweder einen unserer militärischen Grüße vor mir (passt aber nicht, da Sargan ja keiner vom Militär ist) oder, was auch überhaupt nicht passt, unser Vogelzeigen. Ach ja, dann gäbe es noch das "Loser-L" - aber das schließe ich auch aus. Wie sieht dieser Gruß aus?


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo!
    Also, ihr stellt ja hier die wildesten Theorien auf, nicht schlecht. :D
    Ich hab bei mir festgestellt, ich will gar nicht drüber nachdenken, was die Ursache sein könnte - nicht, dass ich doch noch ganz zufällig auf die Lösung komme. *brrr* Nein, ich will mich unbedingt überraschen lassen.


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo!


    Was mir hier sofort in den Sinn kam, war, dass es mich noch mehr demotivieren würde, wenn ich nicht nur ahne, sondern mittels Button auch noch sehe, dass ich die Bummelletzte bin und niemand sonst mehr liest und es nie und nimmer mehr zu Diskussionen kommt (und ich mich ab und an frage, wozu ich eigentlich noch ewig lange Beiträge schreiben soll). So ein Button hätte sicherlich auch seine Vorteile, aber nein, ich würde ihn nicht sehr begrüßen.


    So, da hat mein Monate alter (etwas angestauter) Frust doch noch ein kleines Ventil gefunden. Mehr als es mal rauszulassen habe ich, nebenbei bemerkt, mit meinem Statement nicht bezweckt.


    Liebe Grüße,
    melima[size=6pt], deren Meinung hier eigentlich gar nichts zur Sache tut[/size]

    Hallo!


    Also, dieser Abschnitt hat wirklich ordentlich Action und Tempo in sich. In Turduj dachte ich ja mal mittendrin, dass die Lage hoffnungsloser eigentlich nicht werden könnte (Gyula tot, Tamár neuer Marczeg, die Zinnen brechen und die Mauer wird erstürmt). Aber dann gab es etwas Erleichterung und Spannungen lösendes durch die Möglichkeit der Flucht und des Zulassens dieser Möglichkeit durch Tamár.




    Im Übrigen scheint Vicinia mit uns einer Meinung zu sein, was Flores und Tamar betrifft. Sonst hätte sie doch nicht so gelächelt als Flores über Tamar schimpft. ;)


    Ja, das war doch sehr auffällig. *g*




    Was mir aber Sorgen macht, ist das Szilas dyrische Kriegsmaschinen verwendet. Sind das wirklich nur Nachbauten oder geht da etwas anderes mit dem Imperium vor sich?


    So ganz überzeugen konnte mich Tamár mit seinen schnell hinterhergeschobenen geschichtlichen Argumenten auch nicht...




    Auf Seite 216 kann er nämlich eine wichtige Erkenntnis nicht greifen. Was das wohl für eine Erkenntnis ist?


    Richtig, das hatte ich schon wieder vergessen (sollte ich doch wieder mehr notieren?).




    Sehr lustig war dann, als es ums Baden ging und Kerr zu Pard sagte "Sollten wir auch..." - Fang gar nicht erst mit so einem Scheiß an". Ich könnte mich immer wieder wegschmeißen.... :D


    Oh ja, eine sehr schöne Stelle - die ganze Szene, also auch das mit den Gerüchen vorher. Und da merkt man, wie lenkbar Kerr eigentlich noch ist. So richtig durch und durch ist er noch nicht Troll.




    Liegt der Dunkelgeist direkt unter Teremi? Nein, etwas unter dem Fluss.


    :o Wie cool! Was dir auffällt! Es sieht ganz danach aus. So genau hatte ich mir die Karte noch gar nicht angesehen (weil wir ja noch gar nicht dort sind).
    Jetzt hab ich auch gesehen, dass die 3 Tesh-Städte ja bereits im Gebirge/Berg(/unterirdisch?) liegen. Eine sehr hübsche Karte!




    Weniger als ein Jahr. Der erste Band endet Ende Herbst/Anfang Winter, der neue beginnt im Spätsommer des nächsten Jahres. Das sollte (hoffentlich) auch im Text stehen ... ;)


    Tut es, keine Sorge, aber manchmal verpasst oder vergisst man ja leider auch das eine oder andere Detail.




    Deswegen finde ich ja Leserunden so toll: Weil immer jemand da ist der mir auf die Sprünge helfen kann, sei es der Autor oder die Mitleser. :)


    Ganz genau. :)


    So, jetzt werde ich mal ins Bettchen krabbeln und dort noch etwas weiterlesen.


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo zusammen!


    Tamár lässt einfach keinen eindeutigen Eindruck zu. Mir hatte so gut gefallen, dass er sich in der Ratssitzung so für den Frieden eingesetzt hat und dass er Odön so mutig gegenübergetreten ist und ihm die Stirn geboten hat. Da dachte ich "Mensch, der ist vermutlich ein besserer Marczeg als sein Vater; nicht so verbohrt und vorurteilsbelastet - wenn er auch sein Temperament etwas mehr zügeln sollte". Und dann begegnet er Viçinia und Flores und erweist sich als stur und fast grenzenlos loyal gegenüber Gyula, dass ich meine Gedanken von eben nicht mehr äußern wollte und zu zweifeln anfing, ob ich die Sache zwischen im Flores immer noch gutheißen würde. (*g*) Aber glücklicherweise hat er sich jetzt am Ende des Abschnitts doch noch gefangen und endlich seinen Vater wach gerüttelt, der mich immer mehr an Théoden erinnert hat, der unter Grimas Gifteinfluss stand. Aber irgendwie glaube ich Gyula verloren und ich wünsche mir ständig, dass Tamár endlich das Zepter in die Hand nimmt.


    Ich hab allerdings auch volles Verständnis dafür, dass man den Anblick der geliebten Heimat, die im Begriff ist, zerstört zu werden, scheut. Das muss wirklich sehr schmerzvoll sein.



    Pards Sprüche sind wie immer lesenswert, der "Alberne Sunsch" war bisher der beste weil es so gut passt.


    Ja, sehr cool!


    Super fand ich auch Kerr über den etwas korpulenten, in seine Rüstung gequetschten Boten, der ?ten mitteilt, dass ein Gehöft für ihn und die Trolle vorbereitet ist:

    Zitat von "S. 171"

    Wenn er fällt, wird er viele seiner Kameraden satt machen, [...]


    (Ich seh grad, Heimfinderin hat´s schon geschrieben, aber ich lass es jetzt stehen...)



    Kerr gefällt mir immer besser. Er ist so wißbegierig! Wie er sich fragt, was wohl ein Gewitter ist! ;D


    Diese Szenen, in denen ?ten den Trollen die oberirdische Welt erklärt erinnert mich immer an ähnliche Szenen im ersten Band, wo es sogar teilweise um die selben Dinge ging. Das sind dann vermutlich genau die Dinge, die an der Menschenwelt unmittelbar ins Auge springen, weil sie sich von der Welt der Trolle so sehr unterscheiden.


    Damit in Zusammenhang steht eine Frage, die mir während des Lesens gekommen ist: Wie alt muss ich mir Kerr vorstellen? Er kommt mir teilweise vor wie ein kleiner Junge bzw. Welpe, wobei er aber soo klein nicht mehr sein kann. Aber ich finde irgendwie, seine Fragen oder Gedanken sind eher noch kindlich-naiv - und nicht einfach nur trollisch-anders...



    Gerade deshalb halte ich ihn für sehr loyal. Man ist doch nicht nur dann wirklich loyal, wenn man mit einem anderen einer Meinung ist, sondern gerade dann, wenn man es nicht ist und trotzdem zu ihm hält.


    Genau das wollte ich auch grad schreiben..


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo!


    Ich hab vor ein paar Wochen in deinem Autorenjournal den Hinweis auf die Kurzgeschichte "Flucht" gelesen, sie mir gleich gespeichert und abends dann meinem Schatz vorgelesen (und mir mein Lese-Erlebnis auch bis dahin aufgespart). Und ich kann dazu nur sagen: Super! Gleich die erste überraschende Wendung, die auch noch mit einem Seitenwechsel zusammenfällt, war genial. Ich hab mich gefragt, wieso ich darauf nicht gleich gekommen bin, wo es doch so nahe liegt... Und auch die zweite Wendung hat mir gut gefallen. Schatz war genauso begeistert.


    Gibt´s davon noch mehr? :)


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo ihr Lieben!



    Diesem Vrok traue ich im Übrigen nicht über den Weg! Ich könnte mir vorstellen, dass der noch mal Ärger macht.


    Das geht mir auch so. Allerdings muss das bei mir nichts heißen, denn dasselbe dachte ich im ersten Band über Pard...und da ist auch nie etwas ins Problematische eskaliert. (Nicht, dass mich das stört... *g*)




    Und so wie er sich bereits jetzt mit Flores fetzt, bahnt sich da sicher noch etwas an. ;D


    Den Gedanken hatte ich auch. Und am Ende des Abschnitts dachte ich noch, dass Tamárs Gedanken, die um Sten und Flores kreisen, keineswegs zum Kern haben, dass er mit Flores nun die Schwester desjenigen vor sich hat, an dem er sich schon immer rächen wollte und ihm wegen der diplomatischen Verhandlungen nun die Hände gebunden sind. Ich glaube stattdessen viel mehr, dass es ihn einfach sehr irritiert, dass er nun die Schwester desjenigen vor sich hat, dem er schon immer hat wehtun wollen und sei so beeindruckend findet.




    Das wäre doch ein lustiges Paar - Flores und Tamár, mehr Wortgefechte als Romantik.


    Naja, was für die einen eine Meinungsverschiedenheit, ist für die anderen ein prima Vorspiel. ;)




    Das Wüten Andas und ihres Trupps ist schon sehr grausam. Es war übrigens so ein kurzes Kapitel wie damals die mit den Zwergen. Mal gespannt, ob das so bleibt. Das war damals gut gemacht. Kurz aber „schmerzhaft“.


    Ja, da musste ich auch sofort an die Zwerge denken. Das ist also auch ein Punkt, den ich sehr spannend finde!




    Pard sucht also Hilfe bei Sten und es stellt sich heraus, dass Costin bei dem Überfall getötet wurde (deshalb hat Anda ihn schon mal vorher gewittert) . Jetzt, wo ich wieder weiß, wer Costin war. >:(


    Oh ja, diese Erkenntnis war wirklich dolle traurig. :(




    Amüsant fand ich die Gedanken, die sich Kerr über die Menschen und ihr Aussehen und Verhalten gemacht hat. Aber ansonsten fand ich den Abschnitt mit Pards Trollen sehr bedrückend und traurig, denn ihre Angst und Unsicherheit waren richtig zu spüren, finde ich.


    Ja, und wenn man sich das mal vorstellt: Da kommt ein ganzer Haufen dieser riesigen Ungeheuer - nach außen großklappig, nach innen ängstlich und unsicher - zu den kleinen hilflosen Menschlein, die sich Mauern aus Stein bauen müssen, weil sie so schwach sind und die immer Waffen haben müssen, weil sie ohne nichts ausrichten können. Und diese großen Ungeheuer schlüpfen bei den schwächlichen Menschen unter, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen. Das kann einem doch nur gleich doppelt Leid tun, oder? --- Ich empfinde Mitleid mit riesigen, hässlichen, Menschen fressenden, Angst erregenden Bestien. :o




    Mir macht es etwas Angst, dass Flores und Vicinia in seiner Hand sind, besonders, wenn er durch Kundschafter herausfinden wird, dass Sten Trolle in seiner Burg hat.


    Waaah, davor graut mir echt schon richtig arg!




    Ich denke aber, dass Tamar klug und flexibel genug ist um seine Einstellungen noch zu ändern und dann das zu tun, was nötig ist.


    Oh man, hoooffentlich! Obwohl das ja noch lange nicht den Anschein macht.




    Was mir in diesem Buch bisher sehr gut gefällt ist, dass man so viel Gedanken lesen kann insbesondere von Kerr als Troll. Das ist ein ganz interessanter Aspekt. Ich wollte schon immer mal wissen, was in so einem Trollkopf vorgeht.


    Oh ja, sehr spannend. Allerdings hat uns Christoph in der Leserunde zum ersten Teil auch versprochen, dass wir die Trolle jetzt noch etwas besser kennen lernen werden.




    Ich möchte niemals in voller Länge bei einer dieser interessanten und aufsführlichen Dyrierreden dabeisein.


    :D Naja, zumindest nicht ohne eine Kanne Kaffee.




    Was auch immer Anda und ihre Trolle größer und stärker gemacht hat, es hat sich auch empfindlicher gegen Licht gemacht. Schon das Pilzlicht hat sie gestört, und hier brennt ihr das Mondlicht auf der Haut.


    Das ist mir auch aufgefallen. Ich hab es aber noch nicht erwähnt, weil ich erst noch ein paar Mal feststellen wollte, dass bei den anderen Trollen eine solche Bemerkung auf jeden Fall ausbleibt. Mir war nämlich nicht so, dass das vorher (im ersten Band) mal erwähnt wurde, dass Mondlicht auch schon ausrichtet.




    Schon witzig! :) Aber ich mochte seine Art nicht, wie er auf dem Hügel mit diesem Mann mit K. (den Namen kann ich mir nicht merken) geredet hat.


    Köves, oder?




    Tamár [...] in einem Zwiespalt gefangen, emotional, dabei aber klug. Seine Agonie angesichts der Situation war eine echte Herausforderung, ebenso sein manchmal ambivalentes Verhalten.


    Die Ambivalenz seines Verhaltens zeigt sich, denke ich, sehr schön in unseren Diskussionen über ihn. Unsere Eindrücke über ihn sind reichlich verschieden und jeder schwankt in seiner Meinung über ihn. Witzig, wie wir uns hin- und herreißen lassen! :)




    Ansonsten ein großes Lob an die Teilnehmer: viel zu erklären habe ich ja nicht, da ihr mir gemeinsam ganz gut auf die Schliche kommt ... ;)


    Zum ersten: Das wird schon noch kommen und ganz ohne dich wollen wir ja doch nicht auskommen und tun es ja auch nicht.
    Und zum zweiten: :P ( ;) )


    @Christoph, letzter Beitrag: Das klingt ziemlich kompliziert bzw. eben komplex, wie du es schon sagtest. Aber es ist wahnsinnig spannend, wahrscheinlich auch für dich zu sehen, wie deine Charakterisierungen bei uns ankommen, welche Wirkungen sie bei uns erzielen, oder? Auch wenn die Wirkungen an den Testlesern bereits erprobt sind. Kommt es eigentlich auch mal vor, dass jemand etwas ganz anders wahrnimmt als beabsichtigt oder bei den Testlesern herausgekommen ist? Oder verhalten wir uns genau so, wie du "vorgesehen" hast?


    Liebe Grüße,
    melima

    Hallo!


    Hui, da komme ich ja schon wieder ganz schön spät hierher. Mal sehen, worüber ihr schon alles diskutiert habt.


    Sargans Auftauchen war eine schöne Überraschung. Jetzt ist er wirklich wichtig - und nimmt sich nicht nur so, wie das im ersten Band teilweise war. Mit Sargan hatte ich in dem Moment wirklich nicht gerechnet, aber nach der großen Ankündigung des Besuchs hatte ich schon das Gefühl, dass da was passieren muss. Ich dachte allerdings nicht an eine positive Überraschung sondern meine Vermutung ging eher in die Richtung, dass dem Gesandten unterwegs was passieren wird, sodass daraus ein Chaos entsteht, oder zumindest einige Probleme.


    Sehr überrascht hat mich auch, dass Tamár Gyulas Sohn ist. Diese Konstellation auf diese Weise wie hier aufzudecken, find ich super gemacht!


    Flores wiederzubegegnen war auch sehr schön. Und nach ihrer Begegnung mit Tamár war er mir dann komischerweise doch eher sympathisch (Heimfinderin, hierauf hatte ich in meinem Beitrag im ersten Abschnitt angespielt). Vielleicht hat das Schmunzeln über Flores´ Temperament, Bissigkeit, etc. schon ausgereicht.


    Mich ganz schön geschaudert, als Flores und Vicinia von Gyula wegen einer eventuell noch bestehenden Verbindung zu den Trollen ausgefragt wurden und die beiden das natürlich abgestritten haben, weil sie nicht wussten, dass sich Pard, Kerr und die anderen bei Sten einquartiert haben.


    Was ihr geschrieben habt, kann ich mir aus Zeitgründen nun doch nicht mehr ansehen. Ich hole das sobald wie möglich nach.


    Ich freu mich sehr aufs Weiterlesen!


    Liebe Grüße,
    melima