Beiträge von simmilu

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    Und das ist sicherlich das Glück der Skelette, dass sie nicht riechen können - mir hat sich schon beinahe alles umgedreht bei den Beschreibungen, wie Henners Überreste anfingen zu riechen. Schlimm, wenn man als Frau und Sohn so seinen Vater sehen muss.

    Ja, das muss wirklich ganz fürchterlich stinken <X Für Henners Familie ist es bestimmt absolut unfassbar, dass ihm sowas angetan wurde !

    Solange er ihnen nichts von lebendigen Skeletten erzählt

    Wusste er zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, oder ?

    Liebe Odenwaldcollies, ich glaube, du hast etwas gespoilert. Ich bin beim nächsten Abschnitt und habe bisher Alfons noch nicht getroffen. Ist mir auch schon mal passiert bei einer anderen Leserunde. Da habe ich im Eifer des Gefechtes nicht beachtet, dass ein längeres Kapitel unterteilt war. 😉

    Nee, ist alles gut ! Im Kapitel : Das gekreuzte Schwertpaar, im Buch S. 141. Hast du vielleicht überlesen ;):)

    Und wir haben tatsächlich eine zweite Totenarmee mit einem goldenen Ritter, die nach Westen zieht, oder habe ich das falsch verstanden?

    So in etwa habe ich es auch verstanden. Allerdings bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob sie sich alle zusammengerottet haben, oder jeder für sich zieht...

    Nur gut, dass der Holzfäller auf seiner Wache so verantwortungslos war und geschlafen hat!

    Das hab ich auch gedacht, hier musste ich schmunzeln !

    Komisch finde ich allerdings, dass das Fleisch der getöteten Tiere auf der Lichtung liegen gelassen wurde. Ich hätte erwartet, dass man zumindest den noch verwertbaren Rest eingesammelt hätte. Immerhin waren die Schafe eine nicht unbedeutende Fleischquelle für das Dorf!

    Der Gedanke kam mir anfangs auch, dann hab ich jedoch überlegt, dass man ja nicht weiß, was genau den Tieren zugestoßen ist, bzw. wer sie gehäutet hat. In diesem Fall hätte ich sie auch nicht verwertet, ausserdem waren die Tiere ja schon dabei sie zu zerhacken !

    Der Lehrer hat dem Bannwart Harald erklärt, dass die Magie eigentlich ein Gefühl ist, dass durch Artefakte von Zähhäutern verstärkt bzw. abgeschwächt wird.

    Hier hab ich auch ein oder zwei Fragezeichen. Zähhäuter brauchen ein Artefakt um Magie zu wirken, richtig ? Da hab ich nicht mehr dran gedacht.

    Aber du wirst auch einige Kreaturen erleben, die sind vollkommen neu und auch ganz eigenartig. Diese Lebewesen sind tatsächlich meinem Gehirn entsprungen. Es macht mir einfach riesig spaß, so etwas zu erfinden.

    Kann ich mir gut vorstellen, da hätte ich auch einen riesigen Spaß dran ! Ich bin gespannt, was uns noch erwartet.

    Es tut sich etwas....

    Also den armen Henner ( nun habe ich doch Mitleid mit ihm ) hat es wirklich hart erwischt :o

    Habe ich es richtig verstanden, dass die Skelette die Schafe und auch Henner gehäutet haben und in die abgezogene Haut, oder die Felle geschlüpft sind ? Das ist ganz schön ekelig - auch wenn die Skelette nicht riechen können.

    Die, die noch laufen können rotten sich also zusammen und kämpfen tatsächlich weiter, um auch nach 321 Jahren, ihren Auftrag zu verrichten. Das nenne ich mal Treue ! Allerdings würde es mich jetzt natürlich brennend interessieren, worum es eigentlich damals ging in dem Großen Krieg, bzw. was ihn ausgelöst hat.

    Richtig rührend fand ich die Reaktion von Helmko auf den treuen Paladin. Die lange Zeit, die er total einsam bei den Ruinen verbracht hat, stelle ich mir echt schrecklich vor !

    Zuerst habe ich gedacht, dass Harald etwas überreagiert, sofort nach Bernstadt zu reiten und Unterstützung anzufordern, aber im Nachhinein ist es gar nicht so verkehrt, glaube ich. Die Frage ist nur, ob sie ihm dort Glauben schenken...

    Geschmunzelt hab ich über die schlafende Nachtwache an der Brücke - der nimmt seinen Job echt ernst :totlach: Naja, immerhin ist er deshalb noch am Leben !

    Die Sandläufer haben mir gut gefallen. Ich fühlte mich kurz wie auf Tatooine in Star Wars <3 Allerdings haben die Sandläufer es nicht ganz so schlecht getroffen, hier wachsen immerhin Blätter und Früchte. Ich mag das rollende R in deren Dialekt.

    Hab ich das richtig verstanden, dass Zähhäuter gar keine Magie wirken können, sondern es nur ein Gefühl sein soll ? Das bedeutet, sie denken nur, das sie eine magische Begabung haben, oder ?

    Mir kam heute übrigens ein Gedanke: kann es sein, dass das Artefakt, also der Eberkopf, so schnell wie möglich von der Lichtung mit den Skeletten wegmöchte? Entweder, um einen größtmöglichen Abstand zwischen sich und dem Alten Leben zu bringen (immerhin machte sich das Grünzeug schnurstracks auf den Weg in den Wald) oder aber um evtl. Unheil in der Stadt zu stiften, denn eine Stadt bietet mehr Angriffsziele.

    Oder aber das Artefakt versucht zu seinen restlichen Teilen zurückzukommen ? Bernstadt liegt ja auf dem Weg zum Schwarzen Kamm, wo, glaube ich, Helmko mit drei von den anderen Teilen wohnt. Interessant wäre zu wissen, was das Ding kann, wenn es komplett ist...

    Den Waldkehr Gerold mag ich, seine Frau noch mehr, da sie wohl die Einzige im Dorf ist, die bei diesem Artefakt gewarnt ist.

    Ja, Telma war mir auch gleich symphatisch. Sie hatte das richtige Bauchgefühl und hat sich nicht von Gier leiten lassen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sich das Artefakt im Laufe des Buches verändert, weil es mehr negative Gefühle hervorruft als Gute.

    Gute Idee !

    Manchmal hat das ausführliche Beschreiben von unwichtigen Personen auch einen Grund. Den möchte ich aber nicht verraten. Nur soviel, es ermöglicht so manche Überraschung

    Vielleicht relativiert sich dieser Kritikpunkt ja am Ende der Geschichte, wenn man das Ganze vor sich sieht.

    genau so habe ich es gewollt. Man soll erst einmal nichts schlimmes ahnen. Wird auf eine falsche Fährte geführt. Und dann knallt es...oder auch nicht...das weiß man nie so recht. So hoffe ich euch in eine Habacht-Haltung zu bringen. Mal sehen, ob es klappt...

    Da bin ich auch neugierig ? :)

    Sehr gut finde ich auch das Personenverzeichnis und die Karten sowie die Fußnoten

    Das Personenverzeichnis ist super ! Ich bin allerdings keine große Freundin von Fußnoten, die stören immer meinen Lesefluss :), aber hier sind sie definitiv hilfreich.

    Nun bringe ich als erste mal einen Kritikpunkt an: ich bin ein Freund von ausführlichen Beschreibungen, aber manchmal sind mir die Beschreibungen beispielsweise der Kleidung beinahe zu ausführlich, vor allem bei den Charakteren, die eher eine untergeordnete Rolle spielen, wie z.B. die Wächter in dem Fort, in dem die drei Ritter des Adlerordens untergebracht sind. Bei den Waldkehren oder den Zähhäutern finde ich die ausführliche Beschreibung dagegen in Ordnung.

    Ähnlich habe ich es auch empfunden.

    Wobei das doch Namen sind, die ihnen von den Menschen gegeben wurden, oder nicht? Dann müsste es eigentlich noch Namen aus der alten Zeit vor den Menschen geben - aber ob sich daran noch jemand erinnert?

    Ah ja, spannende und interssante Frage. Gibt es nicht immer jemanden, der sich erinnert ?

    Wobei, ich überlege gerade: was ist, wenn Henner tatsächlich das Schlachtfeld finden sollte, könnte das Alte Leben dann in der Lage sein, von ihm Besitz zu ergreifen :o

    Das wäre nicht gut. Henner ist so schon nicht mein Lieblings-Waldkehr : zu neugierig, zu neidisch, zu gierig....

    Vor allem spricht das auch dafür, dass mit dem Artefakt etwas nicht in Ordnung ist, wenn quasi Wach- und Horchposten eingesetzt wurden, die auf das Erscheinen des Artefaktes reagieren sollen. Und das 300 Jahre nach der großen Schlacht, also geht man davon aus, dass irgendetwas Großes geschehen kann, wenn der Eberkopf gefunden wird.

    Genau ! Oder wenn die ganze Figur wieder zusammengesetzt wird. Ich schätze mal, die Öffnung des Quarders hat alle in Alarmbereitschaft versetzt - und die Entweichung des grünen Nebels.

    Hallo liebe Leserunde und Salvatore, ich bin sehr gespannt auf deine Geschichte und hoffe, dir gefällt deine 1. Leserunde. Es ist bestimmt spannend für dich !


    Ich bin eine große Freundin von den vielen verschiedenen Lebewesen, die die Fantasywelt bevölkern und die Erwähnung von Zähhäuter, Nachtalp und Waldkehr hat mich neugierig gemacht, weil ich diese Arten noch nicht kannte. Ausserdem bin ich sehr gespannt, wie diese doch recht umfangreiche Welt angelegt wurde...
    Noch kurz eine Anmerkung zum Cover. Es ist gut gelungen und sieht, mit seinem dunkelrot schön aus, jedoch ist die Oberfläche vom Papier leicht samtig und man sieht leider jeden Fingerabdruck darauf - was ich etwas schade finde.


    Als erstes lernen wir den Waldkehr Gerold kennen, ein gemütlicher Zeitgenosse, der seinen Unterhalt damit verdient, Gegenstände im Wald zu sammeln und zu verkaufen. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich und präzise ( das hatte Salvatore ganz am Anfang ja schon gesagt ), was mir eigentlich in den meisten Fällen sehr gut gefällt. Allerdings hätte ich es hier und da nicht schlimm gefunden, keine Erklärung zu bekommen. Mir fällt die Orientierung als Leser leichter, wenn ich merke, das der rote Faden, bzw. alles, was für die Haupthandlung wichtig ist gut beschrieben ist, die Nebencharaktere, oder - schauplätze jedoch etwas blasser bleiben. So entsteht nicht dieser verwirrende Wust an Eindrücken im Kopf - jedenfalls nicht so früh :) Aber das ist nur eine persönliche Vorliebe !

    Wie gesagt, kann ich die meisten Beschreibungen gut umsetzen und hab klare Bilder vor mir.

    Gerolds Glück stell ich mir schon etwas gruselig vor, diese ganzen herumliegenden Skelette....und dann flüstert eins auch noch !

    Das Artefakt ist ziemlich geheimnisvoll und ich bin irgendwie frog, das Gerold sich davon getrennt hat. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob die Zähhäuter wirklich wissen, was sie damit anfangen können.

    Im Allgemeinen sind die Waldkehre und die Zähhäuter, die wir hier kennen gelernt haben, ja schon neidisch und gierig. Zwei charakterzüge, die ich überhaupt nicht mag ! Und der neugierige Henner, geht mir auf die Nerven - ich mag keine neugierigen Menschen. Umso mehr hab ich darüber gefreut, das Gerold ihm nicht viel gesagt hat, obwohl es für mich schon zuviel war !


    Sieht so aus, als wäre vor 321 Jahren irgendwas unvollendet geblieben, was nun beendet werden soll ?!

    Belebt der grüne Nebel alle Skelette wieder ? Wie grausam, das sie sich nicht bewegen können...ob das auf alle zutrifft ?

    Die weiße Königin ist der 2. Teil von Bernhard Hennens Trilogie Die Chroniken von Azuhr.


    Die Handlung spielt auf der Insel Cilia, auf der schwere Schlachten toben. Die Liga der Stadtstaaten bekämpft die Herzöge des Schwertwaldes, um diese und ihr Volk zu vertreiben und versklaven.

    Eine alte Sage lässt die Waldbewohner hoffen; Sie besagt, dass die weiße Königin in der Stunde der größten Not zurückkehrt und ihnen beisteht.


    Mitten in diesen Kriegswirren, versucht der junge Milan Tormeno einen Weg, die von seinem Vater getötete Felicia, wieder zum Leben zu erwecken. Allerdings hat er erst einmal genug damit zu tun, die Mären, die um ihn herum zum Leben erwachen, zu bekämpfen und das gestaltet sich schwieriger, als er es für möglich gehalten hat. Er begreift nach und nach, wie wichtig es ist mit Bedacht vorzugehen, wenn man die Wirklichkeit verändern möchte.

    Sein Vater Nandus Tormeno kämpft derweil seine eigenen Kämpfe. Mutig, sich für nichts zu schade,unaufhaltsam und einfallsreich aber auch kaltblütig, berechnend, gnadenlos und grausam verfolgt er seine Ziele, muss jedoch am Ende einsehen, dass auch er Grenzen hat.


    Wie schon im 1. Teil, haben mir auch diesmal wieder die Charaktere und Wesen in dieser Geschichte sehr gut gefallen. Selten kommt es vor, dass ich böse Personen, eigentlich mag - und in Büchern noch viel seltener, als in Filmen. Hier ist es nun so, dass Nandus Tormeno einer der faszinierendsten Charaktere überhaupt für mich ist. Selten war ich mir, während einer Lektüre, so unklar über eine fiktive Person ! Es hat mir viel Spaß gemacht die Szenen mit ihm zu lesen, auch wenn sie oftmals sehr grausam waren. Generell sind die Schlachten langwierig, grausam und sehr genau beschrieben, aber ohne sie, würde der Geschichte etwas sehr Wichtiges fehlen.

    Der Leser wird dafür mit einer unglaublich spannenden und rasanten, zumindest wenn die Schlachtszenen vorüber sind, Geschichte belohnt, die so toll geschrieben und eine so schöne Atmosphäre hat, das es eigentlich unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen !

    Während des Lesens war ich oft, verwirrt und hatte manchmal das Gefühl nicht mehr durchzublicken, hier wäre ein Personenregister hilfreich gewesen, aber wenn ich jetzt auf die beiden Bände zurückblicke, fällt mir erst auf, wie komplex das Ganze eigentlich ist und wie geschickt verwoben, wirklich toll !!!

    Ich freu mich jetzt schon riesig auf den letzten Teil


    Mein Fazit aus diesem Buch : Sei achtsam, was du wo erzählst und welche Worte du wählst, es könnte etwas losgetreten werden, was so nicht gewollt wurde.


    :buchtipp:


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    Aber als Nandus Lorenzo derart vermöbelt, war ich doch noch mal sauer auf ihn, dafür hätte er schon ein bisschen Folter verdient und nicht Milan. Ich bin jedenfalls froh, dass Lorenzo keine Konsequenzen zu tragen hatte, weil er den beiden zur Flucht verholfen hat.


    Was hätte er denn tun sollen? Alles andere hätte den Verdacht auf Lorenzo gelenkt und er wäre ebenso gefoltert und getötet worden. Das wollte Nandus nicht und so dankt man auch niemandem für diese Hilfe. Hätte Nandus es nicht so aussehen lassen, als wäre Lorenzo furchtbar überfallen worden und hätte keine Chance gehabt, wäre Lorenzo jetzt des Hochverrats angeklagt, weil er zwei Eingesperrte befreit hat.

    Das ist zwar richtig, das er Lorenzo schlägt, um es wie ein Überfall aussehen zu lassen, damit er nicht unter Verdacht gerät. Aber er haut noch ein paar Mal extra doll zu, wegen Jacobo ! Er lässt seine Wut an Lorenzo aus, weil er Jacobo nicht beigestanden und geholfen hat, um so seine schreckliche Folter zu vermeiden. Nandus ist auch nur ein Mensch und es fällt einem nun einmal leichter schreckliche Dinge zu akzeptieren, wenn man einen Schuldigen hat. Und ich könnte mir voestellen, dass Lorenzo das weiß und hinnimmt.

    Ich sehe gerade, das odenwaldcollies es oben auch so erklärt hat :)

    Felicias Schlachtplan basiert tatsächlich auf den Basiliskenköpfen. Sie hofft das gesamte gegnerische Heer zu versteinern, wenn es den Hang hinab angreift.

    Aber das funktioniert doch nicht wirklich, oder ? Ich meine Gipsköpfe...?


    Achja: ist Wolfhard von Urschlingen eigentlich immer noch der Meinung, dass er demnächst sterben wird, weil ihm nun keiner mehr das Gegengift geben kann? :totlach:

    :totlach: Ich verspüre ein bisschen Schadenfreude...

    Ich frage mich, ob sie das irgendwann rausbekommt, dass sie mal gestorben ist? Und wie sie darauf regiert, dass sie eigentlich ja jetzt nur lebt, weil sie Teil einer Mär ist.

    Ich bin sehr gespannt, wie sie reagiert, falls sie es herausfindet.

    Der Name RUSANA trägt übrigens einen Schlüssel in sich.

    Ein Anagramm ?