Beiträge von Miramis

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    Jaja, mich erst überreden und dann entschwinden... Tsts.
    Aber schön, dass du es wenigstens versucht hast - und ich gebe die Hoffnung ja nicht auf. Irgendwann klappt es wieder mit einer gemeinsamen Leserunde. :wahrsager:


    Irgendwie schon ein bisschen peinlich, ne? Aber als ich hier eingestiegen bin, wusste ich von dem Hundi noch nichts, ich schwörs :unschuldig:




    Und mit deinen vielen Tierchens willst du wohl nimue Konkurrenz machen? :elf: Ich hoffe natürlich auf mehr Details! Und wünsche dir einen tollen Urlaub! :winken:


    Wenn das so weitergeht, haben nimue und ich bald Gleichstand... ;D Details dann im Hundethread nebenan, wenn die Probezeit überstanden ist. :schwitzen:

    Hallo ihr Lieben,


    so kurzfristig wie ich mich angemeldet habe, muss ich mich jetzt wieder ausklinken, leider. Ich hab seit über einer Woche keine Zeile mehr gelesen :ohnmacht: und werde außerdem am Freitag verreisen, so dass mir eine vernünftige Teilnahme nicht mehr möglich ist.


    Hey, ich lese das Buch aber in jedem Fall im Urlaub zuende und werde eine ordentliche Rezi einstellen, gell Susanne... :-*


    Tja, mein Leben bleibt wohl weiterhin sehr chaotisch und ich bin nicht mehr leserundentauglich, was ich sehr schade finde. Weils euch sicher interessieren wird: mein akuter Zeitmangel rührt daher, dass ich seit kurzem nicht mehr nur Pferde und Katzen, sondern auch noch einen kleinen Hund habe. :herz: ;D Da musste Elidar die letzten Tage doch sehr drunter leiden. ;)


    Viele liebe Grüße und euch noch ganz viel Spaß
    Miramis

    So, ich bin nun auch vollends durch mit dem Abschnitt. Ich hab ja am Ende der Einleitung gestoppt und genau da wieder eingesetzt, wo die Geschichte um Elidar beginnt. Luca ist der Hauptprotagonist und vorerst mein Bindeglied zwischen den beiden Geschichten und natürlich interessiert es mich brennend, warum er so geworden ist, wie er im Anfangsteil ist. Denn in der früheren Zeitebene kommt er ja eigentlich recht sympathisch rüber; wie er sich um Elidar sorgt, das ist in meinem Augen schon ein bisschen intensiver als nur nach dem Motto "jeden Tag eine gute Tat".


    Die politische Seite der Geschichte war für mich auch noch ein wenig unübersichtlich, aber im Prinzip hab ich die Machtstrukturen schon richtig verstanden; spätestens seit Kialas genialer Zusammenfassung. ;D Das exotische an der Sache sind die Echsenmenschen - und ich finde sie recht gut beschrieben; da gibts doch diese Passage, in der Luca erzählt, als er zum ersten Mal einem Echsenmenschen begegnet. Das war mir ausführlich genug, für den Rest hab ich ja immer noch meine Phantasie. ;)


    Was ich ja ziemlich gelungen finde, ist die Beschreibung der Gerichte und Gerüche aus den Garküchen; meine Güte, da läuft mir glatt das Wasser zusammen, obwohl ich ja kein Fleisch esse. Und außerdem gefällt mir die Qang-Wurzel - hihi, diesmal keine Rauchstäbchen, eine Wurzel die man sowohl kauen als auch rauchen kann. Nette Erfindung, Susanne!


    Ach ja, zu Elidar sollte ich vielleicht auch noch was sagen. Klar sind die Parallelen zwischen ihr und Tajo sehr auffällig - was es damit auf sich hat, da lasse ich mich überraschen. Sie tat mir jedenfalls aufrichtig leid, als sie da tatsächlich ins Badehaus der Männer marschiert ist und nun wider Erwarten doch ihre Kleidung ablegen musste. Und schon enttarnt! Jetzt bin ich mal gespannt, welche Verbindung sie tatsächlich zu den Echsenmenschen und dem Alten Drachen hat...


    Einen schönen verregneten Lesesonntag euch allen! :)

    Hallo Susanne,


    ich schliesse mich natürlich der Frage nach den Katzen an - sitze ich doch hier mit meiner kleinen Mieze auf dem Schoß vor dem Computer und lasse mich anschnurren. Dürfen deine beim Schreiben dabei sein oder willst du da lieber deine Ruhe vor den Stubentigern?


    Und dann würde mich interessieren, woran du gerade arbeitest. Es sind zwar in letzter Zeit einige Bücher von dir veröffentlicht worden, aber Nachschub ist natürlich immer gefragt und willkommen. :)


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Hallihallo und guten Morgen,


    ich freu mich auch, dass es wieder mal mit einer Leserunde klappt und sag schon mal vorab Danke Susanne! :-*


    Ich bin mit diesem Abschnitt noch nicht ganz durch, allerdings mit den einleitenden Kapiteln, und möchte schon mal meinen Senf dazu geben.


    Für mich ist das Anfangssetting ganz klar orientalisch, mit dem Basar und den engen Gassen. Allerdings bringen die Figuren eher einen antiken Touch hinein, der Söldner Luca zum Beispiel. Also wie vorhergesehn von dir, Susanne.


    Mit Tajo hast du mich erstmal kalt erwischt; ich hab sie natürlich für einen Jungen gehalten und musste ganz schön stutzen, als da plötzlich ein Mädel aus dem Kellergewölbe auftaucht. Gleich mal ein Effekt zum Wachwerden... :D


    Toll finde ich die Echsenmenschen, die bringen gleich mal einen Hauch Fantasy in die Geschichte, und auch der Spinnenorden scheint mir recht mysteriös und unheimlich - bin gespannt, inwieweit beide in der folgenden Handlung eine Rolle spielen werden. Überhaupt, ich denke, wir werden sowohl dem Kuttenträger als auch Luca unbedingt begegnen, aber vielleicht sind sie ja in der Haupthandlung nicht sofort als sie selbst erkennbar, darum werde ich die Augen aufhalten.



    Öh. Gar nicht, wenn ich ehrlich sein soll. Das ist wieder mal eine der Gelegenheiten, wo ich hoffe, dass ich das nie vorlesen muss. ;)


    Hehe. Dachte ich mir doch schon beim Lesen, oh, da hat sich Susanne aber wieder mal was angetan. Die nächste Lesung kommt bestimmt... und dann verirren sich da sicher ein paar Dhkevs und Mhreds im Text... ;D


    Also mir hat der Einstieg gefallen und ich lese jetzt gleich mal weiter, freu mich auf Elidar und melde mich dann nochmal zu Wort.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Huhu,


    ich hab ganz übersehen, dass ich hier als Interessentin gelistet war. Bitte nehmt mich raus aus der Teilnehmerliste, ich habe nach wie vor keine Zeit für Leserunden. Euch viel Spaß dabei!


    Viele liebe Grüße :winken:
    Miramis

    Huhu,


    sorry dass ich hier so reinschneie, aber ihr sucht doch Frauen am Bass? Da fällt mir sofort Caroline Rippy von Tito & Tarantola ein, die sind ja auch nicht gerade unbekannt...


    Im übrigen hab ich das Buch auf Verdacht meinem Bruder als Urlaubslektüre geschenkt, und hab bei euren Posts so das Gefühl, dass es ihm gefallen könnte. :) Bin mal gespannt, was er dazu sagt und ob er es mir ausleiht, wenn er fertig ist. ;)


    Viele liebe Grüße :winken:
    Miramis

    Gerne jederzeit. ;D


    Ich bin auch dabei! ;)


    Aber jetzt erst einmal mein Leserundenfazit:


    Zur Leserunde:


    Es war eine sehr lebendige und informative Leserunde mit euch und ich fand es spannend, wie unterschiedlich das Buch auf die einzelnen Teilnehmer gewirkt hat. Klasse fand ich die Hintergrundinformationen, die Dirk uns hier begleitend zur Lektüre gegeben hat - lieber Dirk, vielen Dank für deine Mitwirkung! Nach diesem Buch ist mir klar, dass es alleine mit Daumendrücken für das Tahiti-Projekt nicht getan ist (ich drücke sie trotzdem), sondern dass das Tahiti-Projekt jede Menge Unterstützung brauchen kann - ich werde die Aktion in jedem Fall auf facebook weiter verfolgen und vielleicht ergibt sich ja tatsächlich mal die Möglichkeit, aktiv zur Verbreitung des Virus beizutragen. ;)


    Zum Buch:


    "Das Tahiti-Projekt" ist ein Roman, der sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Zwar steht das Prädikat "Öko-Thriller" auf dem Cover, damit wird der Leser allerdings etwas an der Nase herumgeführt, denn eigentlich verbirgt sich dahinter ein ganz anderes Buch. Aus der Perspektive des abgebrühten Kriegsreporters Cording blicken wir auf die Welt im Jahre 2022, in der sich die globalen Probleme vervielfacht haben und in der das Leben kaum noch lebenswert erscheint. Umweltzerstörung, Ausbeutung der Ressourcen, soziale Ungerechtigkeit sind nur einige davon, und das alles im großen Stil.


    Als Gegenentwurf zu dieser zerbrochenen Welt präsentiert der Autor uns ein alternatives Tahiti - hier wurden sämtliche Probleme zum Wohl von Mensch und Natur gelöst. Gemeinsam mit Mike Cording staunt der Leser über völlig neue Denkansätze und Konzepte, die hier ganzheitlich umgesetzt wurden und den Menschen ein komplett neues Leben ermöglichen. Einfach genial, wie hier auf leicht verständliche Art und Weise Informationen an den interessierten Leser vermittelt werden - ich fand es sehr spannend, den Tahitianern in ihrem utopischen Inselparadies über die Schulter zu schauen und saugte die Informationen auf wie ein Schwamm.


    Energiegewinnung aus Sonne und Wind, Elektroautos aus Naturmaterialien, Straßenbeläge aus Reiskleie, Kleidung aus Brennesseln, aber auch Bildungseinrichtungen wie eine Umweltuniversität, neue politische Strukturen oder revolutionäre Gedanken zum Rechtssystem, alles hat einen wahren Kern und wurde so oder so ähnlich bereits heute in der Realität durchdacht und erprobt. Trotzdem erscheint diese heile Welt in ihrer Gesamtheit auf den ersten Blick schon sehr konstruiert, was in Verbindung mit der wunderbar poetisch dargestellten Inselatmosphäre ein Gefühl der Unwirklichkeit bei mir erzeugte. Dennoch konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte einlassen und die weitreichenden Gedankenspiele des Autors fast immer mitvollziehen.


    Das ist auch der Kern des Romans; ein gut verpacktes Sachbuch, das sich durch die begleitende Rahmenhandlung sehr flüssig und unterhaltsam weglesen lässt. Von meiner Erwartungshaltung hinsichtlich eines Thrillers konnte ich mich sehr schnell lösen, denn als Thriller kann man die Geschichte nun nicht gerade bezeichnen, obwohl ein entsprechende Komponente durchaus in der Rahmenhandlung enthalten ist. Außerdem ist eine etwas unbeholfene Liebesgeschichte integriert, die sich zwischen Cording und Omais Schwester Maeva abspielt; gut, um den Kontrast zwischen der europäischen und der polynesischen Kultur herauszuarbeiten, aber trotzdem für mich nicht unbedingt ein große Stärke des Romans.


    Nein, mich hat das Buch durch seine positive Grundstimmung und die revolutionären Denkansätze überzeugt, die hier wirklich mit Herzblut geschrieben und mit großer Überzeugungskraft vorgestellt wurden - davon lebt der ganze Roman. Ich hoffe, dass er noch viele Leser finden wird, die ebenso begeistert wie ich sind und sich von Dirk C. Fleck davon überzeugen lassen, dass unsere Welt etwas besseres verdient hat, als an sich selbst zugrunde zu gehen.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen,


    ich bin nun auch durch und möchte noch ein paar Eindrücke zum letzten Abschnitt schildern.


    Zuerst dachte ich, die Bootsaktion entfällt, weil der Zyklon Martha einen Strich durch die Rechnung macht; ein sehr gelungener Zug, den hier wird aufgezeigt, dass die Natur alle gleich behandelt, die "Guten" und die "Bösen". Zum Glück richtet der Sturm aber keine größeren Schäden an und der ursprüngliche Plan kann weiter verfolgt werden.


    Omais aufmunternde Worte leiten die friedliche Übernahme der See durch die polynesischen Boote ein, und darüber hinaus finden sich sogar ein paar Nobeljachten ein, die sich dem Protest spontan anschliessen. Faszinierend fand ich den Skycat, eine tolle Einrichtung, die hier eine entscheidende Rolle spielt und die Bilder des Widerstands in die ganze Welt hinausträgt. Unter diesen Umständen, dazu noch begleitet von einer gigantischen Internetkampagne von Steve, kann die Aktion nur zum Erfolg führen. Mich hat es sehr gefreut, dass damit die positive Grundstimmung, die mich durch das ganze Buch getragen hat, sich bis zum Ende erhält und nicht irgendwann kippt.


    Naja, ein kleiner Schatten fällt doch noch auf die Idylle, nämlich als das Attentat auf Omai verübt wird und dabei drei Menschen ums Leben kommen. Doch nun gibt es kein Zurück mehr und Omai wird seiner Rolle als geistiger Führer der Tahiti-Bewegung gerecht, als er vor der UN-Vollversammlung spricht. Mit dem Wechselspiel aus Omais Rede und Cordings Tätowierung konnte ich nicht so viel anfangen - ich konnte da irgendwie keine so richtige Verbindung feststellen und empfand den Wechsel zwischen Omai und Cording jedes Mal als Bruch.


    Witzig hingegen fand ich den Schluss - mir ging die Ironie der Sache sofort auf und ich fand es klasse, wie Cording und Maeva auf den Sturz der Global Oil-Aktie reagieren. Echt toll gemacht, Dirk! Überhaupt hat mir das Buch sehr gut gefallen - vielen Dank, lieber Dirk, dass du hier bei unserer Leserunde mitgewirkt hast und uns so vielen zusätzlichen Informationen geliefert hast. Mich freut es sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird und ich werde den Folgeroman ganz sicher lesen, angefixt wie ich bin. ;D


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Iaorana,


    mit diesem Abschnitt kommen wir wieder zurück zum "roten Faden", der Rahmengeschichte rund um das Tahiti-Projekt. Gut, dass auch dieser Punkt nicht ganz vernachlässigt wird, denn bestimmt sind inzwischen etliche Leser schon etwas ungeduldig und warten darauf, dass etwas passiert. Ich für meinen Teil hätte gerne noch weitere vielversprechende Zukunftsprojekte und Ideen verfolgt und vertieft, ich finde das wahnsinnig spannend, wenn auch auf einer anderen Ebene als ein Thriller. Aber dennoch konnte ich mit den folgenden Passagen auch einiges anfangen, schliesslich geht es um den Kampf "Gut gegen Böse".


    Was mich immer wieder irritiert, ist die Sache mit dem Namenstausch - also wenn Maeva zu Cording "Maeva" sagt. Hm, so interessant die Kultur der tahitianischen Bevölkerung auch ist, diesen Brauch finde ich.... einfach doof. ;D Da bin ich einfach mal offen und ehrlich.


    Ja, die beiden turteln ganz schön herum, sehr angenehm nach dieser schweren Geburt. Die Liebesgeschichte ist wohl der Teil der Geschichte, der für mich am ehesten entbehrlich gewesen wäre, andererseits ist hier am deutlichsten das Aufeinanderprallen der Kulturen sichtbar und der Kontrast, der sich zwischen den beiden Liebenden auftut. Insofern ist es ganz gut, dass es unser Pärchen gibt.


    Beim Flug über Makatea ist nichts zu entdecken - null, nada, niente - und Schuld daran ist ein holographischer Schirm. Hier kam sogar ein wenig Science-Fiction-Feeling auf, das Holodeck aus Star Trek lässt grüßen. Naja, diesen Ausflug ins Reich der Phantasie verkraftet das Buch bestimmt, sagen wir einfach, wir blicken in einen noch weitere Zukunft. ;D Nicht mal einen Eintrag im Glossar gibts zu diesem Thema, ein untrügliches Zeichen, dass es sich um einen Fiktion handelt. Aber echt originell...!


    Zum Glück bleiben unsere Protagonisten dran an der Sache und finden trotz aller Versteckspiele heraus, dass die South Pazific vor Ort liegt - jetzt bekommt der Feind ein Gesicht. Das folgende gemeinsame Ziehen an einem Strang hat mir sehr gut gefallen - Steve als Motivator und Koordinator, der Radiosender als Sprachrohr des Widerstands, das Internet als rechtsfreier Raum, in den die Auseinandersetzung mit den Großen getragen wird, Omai als Integrationsfigur für Einheimische und die ganze Welt, die Tanzgruppen als optische Verstärkung. Das alles ist eine runde Sache und beim Lesen ertappte ich mich des öfteren dabei, wie ich mit den Tahitianern mitfieberte und ihnen den Sieg über Global Oil wünschte. Wäre doch gelacht, wenn das nicht klappen sollte...


    Und jetzt also auch noch ein polynesische Armada aus 10.000 Booten! Ich bin schon sehr gespannt auf das Ende.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen,


    spätestens nach diesem Abschnitt war mir klar, dass die Thrillerkomponente des Romans nicht im Vordergrund steht, sondern dass er in eine gänzlich andere Richtung geht. Da diese Themen bei mir aber mitten ins Nervengeflecht treffen, war mir das ganz recht so. Was gibt es spannenderes, als Lösungen für die globalen Probleme zu finden und dann noch in die Praxis umzusetzen? Daher ist es ganz logisch, dass ich die Stränge um Rasmussen und Global Oil nicht ganz so atemlos verfolgte, sondern lieber wieder zum Tahiti-Projekt schielte.


    Interessant fand ich die Passagen zur Bildungspolitik und zu Tahitis Freier Umweltuniversität, das finde ich mal eine sinnvolle Sache. Etwas skeptischer bin ich da schon beim Rechtssystem - da geht es mir wie euch anderen. Ob am Ende der öffentlichen Beichte tatsächlich überall Friede, Freude, Eierkuchen herrscht? Ich kann mir das gerade noch in einem anderen Kulturkreis vorstellen, aber auf keinen Fall in unserem; da müsste sich schon viel tun, damit die Leute sich selbst beschuldigen. Aber trotzdem fand ich die Erkenntnis schön, dass niemand ganz ohne Schuld und Verfehlung ist - nicht mal der Richter.... :D Das fand ich herrlich, fast ein wenig überspitzt - an dieser Stelle aber ein gelungener Einblick in eine Welt, wie sie sein könnte. Auch der Grundsatz, dass Belohnung richtiges Verhalten fördern soll und Kinder nicht auf der Basis von Strafen erzogen werden, ist ein toller Ansatz, der viel öfter auch hier bei uns Eingang in das Bildungs- und Erziehungssystem finden sollte. Tuts auch schon, zum Glück.


    Klasse fand ich das Auto, das mit dem Vorschlaghammer nicht zerstört werden kann; und dann ist das Ding auch noch aus reinen Naturmaterialien und wird mit Lithium -Batterien betrieben - ich will sofort auch so eines haben. ;D Und die Abwrackprämie nehme ich auch gleich mit. ;)


    Cording scharwenzelt ja immer noch um Maeva herum; die hat ihn ja ganz schön um den Finger gewickelt. Ob das noch etwas wird mit den beiden?


    Steve dagegen scheint mir Nägel mit Köpfen zu machen und cancelt sein Computerspiel, als ihm der Warrior-Wahnsinn bewusst wird. Gut, dass seine tahitianischen Freunde ihn da herausholen und er von seiner Spielsucht abgelenkt wird. Er wirkt sehr viel menschlicher, seit er sich auf Menschen und nicht nur auf das Spiel einlässt. Dass seine Mutter stirbt, ist sehr traurig und es täte mir sehr leid, wenn er nun vollends aus der Handlung verschwindet. Er hat sich für mich nach und nach als Sympathieträger entwickelt, den ich ungern missen würde.


    Omais Plan, das Parlament in vier Subsysteme zu gliedern, finde ich genial - allerdings ist es hier wie überall, man muss aufpassen, dass nicht ein riesiger Wasserkopf entsteht. Aber die einzelnen Themen zu teilen und den Spezialisten zu überlassen, würde sicher so manche Entwicklung erleichtern und beschleunigen, weil nicht ständig Leute mitreden würden, die nichts von der Sachlage verstehen.


    Am Ende des Abschnitts kommt dann doch etwas Bewegung in die Geschichte, was den Thriller betrifft. Rasmussen taucht auf Tahiti auf und bringt einiges ans Licht - jetzt wird klar, was Global Oil vorhat und ich bin ja mal gespannt, wie das noch weitergeht. Ach ja, und in die Liebesgeschichte scheint auch Bewegung zu kommen, auch wenn Cording deswegen nicht gleich seinen Ring hätte wegwerfen müssen - ein starkes Symbol zwar, aber irgendwie auch übertrieben. Damit kann er seine erste Ehe auch nicht ungeschehen machen. Aber er scheint ja schwer verliebt zu sein...


    Viele liebe Grüße
    Miramis


    Tja, Miramis, soviel zu deiner Fiktion. ;D ;)


    Ja, da hab ich wohl ziemlich daneben gelegen! ;D Umso spannender, dass es die ganzen Denkansätze und Lösungsmöglichkeiten für die Probleme dieser Welt schon gibt. 8)


    Ich hab mich auch ein wenig durch die Tahiti-Links geklickt und werde die Entwicklung ganz sicher weiter verfolgen, auch über die Leserunde hinaus.


    Toll, dass es so engagierte Leute wie dich gibt, Dirk! :anbet:


    sämtliche im Buch vorgestellten Lösingsmöglichkeiten existieren heute bereits! Sie werden allerdings von den Interessen des Kapitals größtenteils vom Markt ferngehalten.


    Das macht die Sache ja noch interessanter, dass nichts davon erfunden ist! Und ich bin überzeugt, jede Idee hat ihre Zeit und wird sich irgendwann durchsetzen - Kapital hin oder her.



    Was die Reiskleie betrifft: Wir sind gerade dabei mit einer Gemeinde in Bayern darüber zu verhandeln, ob wir eine Straße von der Autobahn zu einem Bio-Bauern nicht mit Reiskleie "asphaltieren" dürfen, als Demonstrationspiste sozusagen.


    Klasse, dass es nicht nur bei der Theorie bleibt. Wenn es auch nur in kleinen Schritten vorangeht, aber eine Demonstrationspiste ist ja schon mal was. Die will ich dann unbedingt mal sehen!


    Ich glaube, mich gerade das Tahiti-Virus erwischt. ;D


    Aber genau hier liegt für mich natürlich auch der gedankliche Knackpunkt ob so etwas in der Realität tatsächlich wirklich möglich sei. Kein Thema, diese Umsetzung und Gedanken zu Friede und Einklang mit Mensch und Natur gefällt mir natürlich in seiner Basis ungemein. Doch wissen wir ja leider, dass es „schwarze Schafe“ und andersdenkende Menschen immer und überall geben wird. Oder anders ausgedrückt: Die Macht der dunklen Seite lauert überall… ;D leider.


    Aber ich habe jetzt für mich beschlossen, dieses Konzept einfach mal so anzunehmen.


    Ja, so ging es mir auch! Aber ich finde es sehr bemerkenswert, wie Dirk hier alle möglichen Denkansätze hier zu einem großen Ganzen vereint hat. Hier gleich noch eine Frage, Dirk: sind die vorgestellten Konzepte alle real oder hat da deine Phantasie die eine oder andere Lücke gefüllt?



    Übrigens war ich angenehm überrascht, was Steve da für ein Spiel spielt. Könnte wohl für jeden von uns einmal interessant sein, sich in der globalen Weltverbesserung via Computerspiel zu versuchen. ;) Da würde man sich sicher auch ganz schnell mal die Zähne ausbeißen. Aber gleichzeitig vielleicht ganz komplexe und zusammenhängende Strukturen begreifen… Schade nur, dass sich auf diesem World Warrior V herauskristallisiert, dass es wieder mal die skrupellosesten sein werden, die sich bis an die Macht arbeiten können. :( Als eine Art der Gehirnwäsche könnte dieses Spiel dann wohl auch verstanden werden.


    Also mich hat das Spiel ziemlich erschreckt - Weltverbesserung um jeden Preis, das ist nicht so mein Ding. ;D Auch wenn es angeblich "nur" virtuell ist.



    Auch die Vergangenheit drängt sich als Erinnerung in seinen Vordergrund. Maeva ist das vierzehnjährige Mädchen, in welches sich Cording schon in jungen Jahren verkuckt hatte. Allerdings irritierte es mich etwas, dass Maeva sich an diese Begegnung nicht erinnert hat.


    An dieser Stelle bin ich ein bisschen ins Straucheln geraten und habe einige Zeit gebraucht, bis ich den Zusammenhang erraten hatte.



    Allerdings finde ich einige der vorgestellten technischen Konzepte durchaus interessant, vor allem diese Reiskleie als Fahrbahnbelag hat es mir angetan. Davon hatte ich noch gar nicht gehört.


    Ja, den fand ich auch toll! Das wäre doch eines der Dinge, die sich am ehesten und schnellsten auch bei uns einführen liessen. Gibts denn schon Reiskleie irgendwo im Echteinsatz, Dirk?



    Das Ganze könnte auch als gigantischer Think-Tank dienen, um zu prüfen, welche Ideen zur „Problemlösung“ man an anderer Stelle noch nicht gedacht hat, welche man aber vielleicht durchsetzen könnte. Vielleicht ist ja die Hamburger Behandlung der Arbeitslosen daraus hervorgegangen? So, wie Steve dieses Warrior schildert, halte ich das nicht einmal für ausgeschlossen.


    Das wäre ja ein Dinge... *grusel* Aber es ist was dran; wer sollte auch auf solch krasse Gedanken kommen, wenn nicht ein Spieler... Kreativität im negativsten Sinne.



    Es gibt allerdings etwas, was mich hier gestört hat, nämlich die nahezu wörtliche Wiederholung des Glossartextes als Vortrag von Uupa oder Maeva in der laufenden Erzählung. Wenn ich nach dem * schon das Glossar gelesen habe, dann nervt es (mich) etwas, genau das gleiche ein paar Zeilen später noch einmal zu lesen. Klar, man muß damit rechnen, daß Leser das Glossar trotz des Hinweises am Anfang ignorieren, und dann ist die Erläuterung sinnvoll. Aber dann sollte das Glossar einfach Mehrwert gegenüber dem bieten, was im Haupttext sowieso geklärt wird.


    Mir ist das auch aufgefallen, aber gestört hat es mich nicht großartig.



    beim Lesen dieses Abschnitts ging es mir in Bezug auf die Veränderungen in Tahiti wie apassionata und Aldawen auch: die Ideen, die dort umgesetzt wurden, klingen für sich alle ganz gut, aber mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass sie in der geballten Form selbst von so einer kleinen Bevölkerung wie von Tahiti akzeptiert werden.


    Ich bin da wohl ganz anders an die Lektüre herangegangen, mir hat es nichts ausgemacht, dass das dargestellte Tahiti sehr utopisch wirkt. Schliesslich lesen wir kein Sachbuch, sondern eine Zukunftsfiktion. Und andererseits denke ich, dass der Menschheit eines Tages gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als solche gravierenden Schritte zu unternehmen, um das eigene Überleben zu sichern.



    Dann wieder so ein paar Schlaglichter. Das Radfahren in der Mittagshitze (S. 79): "Wollte er sich mit dem Schweiß auch der Schlacken auf seiner Seele entledigen?" ;D Die Formulierung ist mit fast zu blumig, aber der Sinn ist zum grinsen - zumindest für jemanden, der sich seit einer Woche mit dem Mountainbike durch die schwäbische Hügellandschaft quält ;D


    Gut, dass du das erwähnst - das erinnert mich daran, dass ich noch etwas zum Schreibstil schreiben wollte. Ich finde ihn sehr schön, und gerade die ab und zu aufblitzende Poesie gefällt mir sehr gut, das passt zu Tahiti.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Hallo zusammen,
    mir hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen!


    Die Vorstellung einer Nation, die sämtliche Probleme in den Griff bekommen hat, hat für mich etwas Faszinierendes; klar ist das utopisch, aber trotzdem ist dieser Entwurf es wert, gezeichnet zu werden. Aber mal von vorn...


    Cording braucht erstmal eine Auszeit, in der er wieder zu sich kommen kann und ein paar Dinge verdauen kann. Hm, nur zu dumm, dass Maeve dadurch ziemlich verschreckt wird. Ich hatte hier gleich so eine Ahnung, dass sich zwischen den beiden eventuell eine Liebesgeschichte entwickeln könnte, und bis zum Ende des Abschnitts verdichtet sich dieser Verdacht noch.


    Aber zunächst hat eine andere die Ehre, Cording über die Insel zu geleiten. Aber ich finde es gut, dass mit Uupa auch eine Frau mitspielt, die nicht gerade dem Klischee einer Südseeschönheit entspricht. Und ich finde, die Frau hat das Herz auf dem rechten Fleck...


    Tahiti und seine utopischen Errungenschaften finde ich sehr gelungen; ich konnte gar nicht genug hören über Politik, Gesellschaft, Verkehr und Bodenrecht. Was für gewagte Konzepte! Natürlich müssen sie funktionieren, schliesslich braucht das Buch einen Gegenentwurf zum globalen Chaos. Ob es auch bei uns funktionieren würde? Einiges vielleicht, einiges sicherlich nicht. Aber interessante Ansätze finden sich in jedem Fall, über die die Politik zumindest mal nachdenken könnte.


    Das Computerspiel, das Steve spielt, wirkt da wie eine kalte Dusche inmitten der ganzen Idylle. Puh, das ist ja ein heftiges Spiel und es verlangt seinen Mitspielern alles ab - zum Beispiel diesen Chip, mit dem der Spieler überwacht wird... Gut, dass Steve ein paar junge Leute kennengelernt hat, die ihn da ein wenig loseisen. Aber ich bin überzeugt, dass dieses Spiel für die weitere Handlung noch von Bedeutung sein wird.


    Überhaupt muss ich sagen, war die Thrillerkomponente für mich in diesem Abschnitt fast Nebensache, so sehr hab ich mich auf das Tahiti-Projekt gestürzt. Aber selbstverständlich gibt es die, wir lesen ja schliesslich einen Ökothriller. Da musste ich mich wohl oder übel zwischendurch auch mal mit Rasmussen, Mike und Global Oil befassen - aber ich wollte immer so schnell wie möglich zurück nach Tahiti. ;)


    Sehr schön fand ich auch das Tama'ara'a, und auch die geschichtlichen Abrisse um James Cook und seinen Aufenthalt auf Tahiti habe ich sehr genossen. Für mich ist das Buch bis jetzt eine gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung; der Spannungsbogen bleibt hingegen bis jetzt noch etwas flach - was mich nicht stört, aber ich will es erwähnt haben. Ich denke, Tempo und Spannung werden im Laufe der Handlung schon noch anziehen.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    Hallo ihr Lieben, hallo Dirk,


    auch ich bin mit diesem Abschnitt durch und bin schon im Sog der Ereignisse gefangen.


    Gleich von Anfang an wird der Leser in die Story hineinkatapultiert, ohne lange Vorrede - das hat mir sehr gut gefallen. Ein schockierendes Szenario, die Auslöschung einer ganzen Familie, und die eigentliche Zielperson kommt mit dem Leben davon. Später erfahren wir, welch mächtige Gruppierungen hinter diesem Anschlag stecken; ich bin jedenfalls sehr gespannt, welches Geheimnis Professor Rasmussen mit sich herumträgt und ob er irgendwann Gelegenheit haben wird, es Cording zu erzählen und öffentlich zu machen.


    Cording, die Hauptfigur, ist mir ebenfalls sehr sympathisch. Das Fehlen eines Vornamens ist mir auch sofort aufgefallen, das passt aber sehr gut zu dieser Figur. Seine Fähigkeit, jenseits des abgebrühten Reportertums noch etwas für die Menschen und Tiere zu empfinden, über die er berichtet, hat ihn mir sofort ans Herz wachsen lassen. Interessant fand ich es hier zu lesen, dass Cording durchaus autobiographische Züge trägt, Dirk. Wäre eine Ich-Perspektive auch eine Möglichkeit für dich gewesen, diese Geschichte zu erzählen, oder war dir doch eine gewissen Distanz in Form einer handlungstragenden Hauptfigur wichtig?


    Durch Cordings Augen sehen wir eine absolut zerrüttete Welt - allerdings nicht so apokalyptisch verfremdet, dass man das Ganze als Hirngespinst abtun könnte. Nein, die Szenerien haben alle eine realistische Note, und wenn sie auch noch nicht so existieren, so ist doch so einiges vorstellbar bzw. befindet sich die Menschheit durchaus auf dem möglichen Weg dahin. Dabei gefällt mir sehr gut, dass sich die Schilderung nicht rein auf Natur und Umwelt beschränken, wie ich das in einem Öko-Thriller erwartet hätte, sondern dass auch die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Mechanismen mit in das Gesamtbild eingefügt werden. Das ergibt ein rundes Bild, auch im negativen Sinne.... Besonders hervorheben möchte ich die Ghettoisierung der Arbeitslosen, die dazu noch mit Drogen durch den Staat gefügig gemacht werden, was von den Medien toleriert und verschwiegen wird - diese Szenen haben mir eine extra-gruslige Gänsehaut verursacht.


    Aber - soviel hab ich auf den ersten 70 Seiten schon mitbekommen - wir befinden uns in einem temporeichen Roman, und daher taucht auch bereits jetzt ein Gegenentwurf zu diesem ganzen menschengemachten Chaos auf - Tahiti unter seinem offenbar sehr fähigen Präsidenten. Sehr interessant, wie dieses Land auf Cording wirkt, der offenbar mit den letzten Zigaretten auch den Balast des Berufes auf dem europäischen Kontinent lässt, der ihm ganz offensichtlich seine ganze Lebensenergie raubt. Cording lebt angesichts dieser stillen, sauberen und lebensfrohen Inselwelt förmlich auf, und erwähnenswert finde ich, dass es sich dabei nicht um ein unberührtes Paradies handelt, sondern um eine Gesellschaft, die ursprünglich die gleichen Probleme hatte wie alle anderen Staaten auch, diese aber in den Griff bekamen. Ich bin schon sehr gespannt, was wir in dieser Richtung noch alles lesen werden.


    So, und dann muss ich noch ein großes Lob loswerden: es gibt ein wunderbar ausführliches Glossar am Ende des Buches. Nun haben Glossare bei mir meistens deswegen schlechte Karten, weil ich sie erst entdecke, wenn das Buch durchgelesen ist und ich mich während der Lektüre mühsam durch unbekannte Begriffe googeln musste, wenn ich dazu überhaupt Lust hatte... Nicht so hier; denn zum einen wird das Glossar bereits auf einer der ersten Seiten angekündigt, und außerdem wird durch die Sternchen im Text immer auf einen entsprechenden Glossar-Beitrag hingewiesen. Danke, Dirk, das ist eine großartige Sache! :anbet:


    Über das Glossar bin ich auch auf den Begriff "Equilibrismus" gestossen, den ich zuvor noch nie gehört hatte; das ist eine Sache, die bei mir direkt den Nerv trifft und mich brennend interessiert. Soviel ist sicher, wenn ich mit der Lektüre des Buches fertig bin, werde ich mich sicherlich noch weiter mit diesem Konzept befassen und bestimmt auch weiterführende Lektüre dazu angehen. Passend dazu gab es heute in unserer Tageszeitung die Meldung, dass in der Nähe von Crailsheim (in Baden-Württemberg) eine Gruppe von Menschen ein ganzes verlassenes Dorf gekauft hat, um dort ein öko-soziales Lebensmodell zu schaffen, auf genossenschaftlicher Basis. Das scheint ja ganz in die Richtung zu gehen...


    Also ihr merkt schon, ich bin hier im richtigen Buch und ich bin überzeugt, die Lektüre wird mir und uns allen so viele Denkanstöße bringen, wie schon lange kein Buch mehr.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

Anstehende Termine

  1. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

    odenwaldcollies