Beiträge von mowala

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    Vorab vielen Dank an meine mittlerweile vertrauten Mitleser und -streiter gegen die Schatten (aber vielleicht doch mit Tynay) und natürlicj am Robretz, der uns wider in die Schatten begleitet, aber auch wieder herausgeführt hat.

    Es hat wieder viel Spaß mit euch gemacht.

    Wie ich bereits in einer anderen Runde zugegeben habe, neige ich machmal dazu, durch ein Buch zu eilen (ist doch nicht meine Schuld, dass es spannend ist:)) wodurch mir aber bestimmt oft Dinge entgehen. Das hat die Arbeit eines Autors ja auch nicht verdient.rotwerdDie vorgegebenen Abschnitte und der Auistausch mit euch bremst mich und hilft mir andere Blickwinkel einzunehmen und manches zu überdenken.

    Danke auch dafür.



    Mit “Schattenkult” begibt sich der Leser nach Eloy, der Welt in der auch die Schattenherren-Trilogie spielt.

    Ob er zeitlich davor, danach oder zeitgleich angesiedelt ist, bleibt unerwähnt, ist für die Geschichte auch irrelevant. Wer die Trilogie zuerst gelesen hat, bekommt noch etwas mehr Einblick in die Welt der Schatten, wer mit ‚“Schattenkult“ beginnt, de, fehlen keine Informationen.


    Der besondere Reiz dieses Romans liegt darin, dass er in einer einzigen Nacht an einem einzigen, zugegeben sehr interessanten, überraschenden Ort, stattfindet.

    Im Regenbogenpalast wetteifern Gesandtschaften aller Glaubensgemeinschaften einschließlich den allseits unbeliebten Schattenherren um die Gunst, dem Orakel eine Frage stellen zu dürfen.

    Im Zuge dieser Nacht entstehen neue unerwartete Bündnisse, werden Hoffnungen geschürt und zerschlagen. Es werden gemeinsame Ziele verfolgt und eigene Süppchen gekocht.

    Die einzelnen Figuren sowie die Protagonistinnen zeigen ihr Gesicht und Wesen erst nach und nach mit zum Teil überraschenden Wendungen.


    Meine Meinung


    Zeitweise habe ich ganz vergessen, dass die Geschehnisse in „Schattenkult“ auf nur eine einzige Nacht beschränkt sind, da so viel passiert. Es entsteht keine Langeweile und nur wenig Zeit zum Luftholen.

    Dass der Charakter der Figuren sich erst nach und nach erschließt hat macht sie noch spannender, weil der Wandel oft auch sehr unerwartet ist.

    Wie schon in der Schattenherr-Trilogie hat Robert Corvus es geschafft, Figuren zu erschaffen, die vielschichtig sind und es dem Leser schwer machen strikte Einteilungen in „gut“ oder „böse“ zu machen.

    Nicht immer steht man auf Seiten des vermeintlich Guten sondern erwischt sich beim Sympathisieren mit der dunklen Seite.

    Und wieder einmal hat der Autor es geschafft, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, die nicht immer schön aber dafür sehr lebendig waren.

    Danke??? dafür:)

    Nichts für Zartbesaitete aber für Liebhaber der Dark Fantasy, die wohl vielleicht eh nicht zu dieser Personengruppe zählen, eine klare Empfehlung

    Wenn man bedenkt, dass Tynay zu Beginn noch nicht einmal hoffen durfte, diese Nacht überhaupt zu überleben, ist das schon eine ziemliche Karriere, die sie innerhalb einer Nacht hingelegt hat. ;)

    Aber echt - Tynay könnte nach der Nacht gut als Motivationstrainer und Survivalexpertin arbeiten :totlach:

    Ja, falls das mit der Karriere im Schattenkultes nichts wird, ist das eine echte Alternative^^^^

    Das Ende war dann doch verblüffend. Ich hätte nicht gedacht, dass Tynays das Orakel in den Wahnsinn treibt oder vielleicht sogar umbringt.

    Es hatte sicher einen guten Grund, dass die Fragen bisher immer über die Aesol gestellt und nach ihrer Interpretation auch beantwortet wurden.
    Tynay hat erkannt, dass das Wissen um den nächsten Schattenherren zwar interessant ist, aber keine dauerhaften Auswirkungen haben wird. Ist das Orakel nicht mehr da, wird das Vertrauen der Menschen in ihre Priester und Götter aber nachhaltig gestört und die Schatten damit gestàrkt.


    Die Beschreibung von Gûnnûrs Tod war Mal wieder sehr anschaulich und farbig geschildert.
    Und dann hat sich das Orakel über dieses Geschenk auch noch richtig gefreut. War halt mal was anderes;)


    Am besten gefallen habt mir Tynay. Sie beweist zunehmend Stàrke und Voraussicht, verliert aber nie den Respekt vor der Wüste und den Lehren die sie aus ihrem Leben dort gezogen hat.


    Gûnnûr mochte ich auch. Von allen unterschätzt und auf seine körperliche Stärke reduziert ist er doch nicht so dumm wie alle ihn gern hätten. Auch wenn zuletzt auf Tynay und die Verlockungen des Amuletts reinfällt.

    Am meisten Angst gemacht hat mir Iotana. Ihre Wandlung ist so komplett und erschreckend. Findet leicht naiven ,fröhlichen,dauerverlebten Tänzerin zu einer grausamen Rächerin und bald wohl glühenden Anhängerin des Schattenkultes. Sie wird es dort weit bringen.
    Tynay mag aufpassen, dass sie nicht zur Konkurrenz wird.

    Sabea wird immer eine Handlangerin bleiben, sie wird weiter alles tun um zu gefallen, aber hat nicht das Zeug aufzusteigen.


    Wie schon in der Schattenherren-Triligie haben mir auch hier die Vignetten vor und in den Kapiteln gut gefallen.

    Die Flucht war geradezu atemberaubend. Es war ja fast zu erwarten, dass die Funktionsweise der Tore nicht das Geheimnis der Mädels bleiben wird, die anderen sind ja auch nicht blöd. Vielleicht haben sie auch einen kleinen Tipp von den eher unparteiischen Aesol bekommen um etwas Spannung in die Sache zu bringen.

    Die Idee, dass das Tor in die Finsternis nicht nur mit Blut, sondern auch damit verbundenen Emotionen zu öffnen ist, ist genial. Zeigt sie doch, dass diese Finsternis, den Schatten ganz ähnlich ist, die ja letztlich auch ein der der Welt sind, die mit den verschiedenen Räumen des Regenbogenpalastes verkörpert wird.

    Tanya ist die Einzige,die in der Lage ist, das große Ganze zu erkennen. Sabeas ist doch eher einfach gestrickt und eher ein folgsamer Anhänger des Kultes als jemand der selbst denkt, Iotana ist endgültig den Schatten anheim gefallen, aber zu sehr in ihrer Rache gefangen, als dass sie das alles interessiert.


    Um die beiden Arriek tut es mir leid. Aber sie hatten den Kampf den sie sich gewünscht hätten und sind ehrenvoll gestorben, also wären sie wohl zufrieden wenn man sie fragen könnte. Tanya wusste allerdings genau, dass die beiden ein Opfer auf ihrem Weg an Gûnnûr heranzukommen ist. Sie hat erkannt, dass der Halbgott ja ich nur ein Kerl ist und an seinen Gelüsten zu packen ist - mit etwas Einhorn-Unterstützung.


    Bleiben überhaupt noch viele übrig, die das Orakel befragen können? Oder ist das Fazit, je mehr alle sich zu übertreffen versuchen um das Wohlwollen des Orakels zu erhalten, schaden sie anderen und sich selbst nur und wer zum Schluss übrig bleibt , hört nur, wegen seiner Rücksichtslosigkeit bekommt er jetzt nix?

    Naja.....generell kann man wohl niemandem vorwerfen, wenn er seine eigene Haut retten will. Aber sie wird ja nicht unmittelbar bedroht, sie trifft diese Entscheidung, den Halbgott töten zu wollen, ja rein vorsorglich.

    Es ist aber durchaus eine weise Voraussicht. Es ist schon so, dass sie ein besonderes Geschenk für das Orakel benötigt, um die Frage der Ondrier beantwortet zu bekommen. Denn nur das rettet sie ( eventuell) vor den Folgen einer Paares verloren zu haben.

    Ob das Orakel nun den Kopf des Halbgötter als so tolles Geschenk ansieht... Naja.

    Da kommt die "schöpferische Kraft", die Gûnnûr im Tanz erkennt, auch beim Orakel besser an die zerstörerische,

    die dem Tod des Halbgottes innewohnt. Aber wer weiß, was dem Bärchen gefällt;)

    Es erleichtert es Frau zumindest nicht schreiend vorArilr wegzulaufen oder ihn dahin zu treten wo es pulsiert^^

    Ohja, das war eine sehr prickelnde Atmosphäre. Wenn es Gefühle geben würden, wäre das ein tolles Paar :totlach:

    Ja, dieses gegenseitige Abtasten ist spannend. Stünden sie nicht auf verschiedenen Seiten, hätte was draus werden können. Ebenbürtig sind sie einander allemal, etwas was beide wohl nicht oft erleben

    Mir gefallen die beiden Arriek. Ihre Einstellung zu besiegten Gegnern zeugt von Respekt und Ehrgefühl. Tynay Verhalten Unschuldigen gegenüber gefällt ihnen nicht aber auch hier schafft sie es die beiden zu überzeugen, dass dies nun mal der Weg der Schatten ist und deshalb nötig.

    Ich muß sagen, auch ich bin gefesselt. Dass diese Nacht nicht mit einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück endet wussten wir doch.
    Ja, wie Iotana in Tennatos Leiche nach dem Nachtäther kramt ist schon etwas näher, aber..er merkt es ja nicht.

    Bedenklicher finde ich, wie wenig es ihr aus macht. Wo ist ihre große Liebe hin? Die alte Iotana hàtte das nicht über sich gebracht. Die hàtte sich allerdings auch nicht mal vorstellen können, dass jemand, schon gar nicht sie selbst das mit Elodiar anstellt, was sie mit ihm macht. Da hat Robert sich fast selbst übertroffen;)

    Randow Reaktionen überraschen mich nicht. Er hat in seinem kurzen Leben an Benoras Seite soviel Grausamkeiten miterlebt. ...da erscheint im dies vielleicht angenehm vertraut.:)

    Tynay ist nicht das bedauernswerte Opfer, dass so gut wie tot war.(mein Wecker sollte auch mal drüber nachdenken) Aber es ja nicht so, dass sie ein nettes unschuldiges Mädchen war, sie ist nun mal eine Adepta des Schattenkultes. Wir haben sie eben zuerst in dieser Situation kennengelernt. Das baut leicht Sympathie auf.


    Für sie sind die Schatten offenbar eine andere Art der Wüste geworden, diese vermisst sietrotz allem wie wir immer wieder erfahren.

    Ich fand die Beschreibung des Autor wie sich die Gefühle Iotanas und der Vorstellung die sie von Tennato Mördern hat in unterschiedlichen Instrumenten und deren Klängen manifestiert. Welch ein beängstigendes Konzert in ihrem Innern.


    Tynay übernimmt wie selbstverständlich die Führung. Wer sollte es auch sonst tun. Sabeas Kreativität erschöpft sich wohlnimmt Quàlen von Opfern. Iotana hat zwar einige handfeste Fantasien was sie den Mördern ihres Geliebten antun will, aber ihr fehlt da doch Erfahrung und Übung. Arilur ist vorerst mehr daran interessiert die Auswirkungen seines Amuletts auszuleben. Tynay ist die einzige mit einer Art Plan.


    Die Aesol sind nach wie vor recht undurchsichtig (außer im körperlichenchen Sinne:))

    Sie stecken die einander feindlich Versionen Gruppen zusammen und sehen Mal was passiert. Wenn die sich die Köpfe einschlagen, stören sie sich nicht dran, ziehen niemanden zur Rechenschaft. Was ist ihre Absicht? Ist die Ansammlung von Menschen, Halbgöttern, Schattenherrin etc eine Art Zoo für sie?

    Offenbar können sie das gesamte Geschehen mit Hilfe der Tore beobachten ohne selbst gesehen zu werden.

    Was ist mitnunserem plüschigen Orakel ? Ist es so harmlos wie es scheint?


    Tynay? Ich setze große Hoffnungen, dass sie die Nacht lebend übersteht. Vielleicht geht sie zurück in die Wüste


    Gûndûr? Seine eh nicht lange Lebensspanne wird wohl verkürzt


    Arilur? Mit etwas Glück für ihn stirbt er wàhrend der Ausübung seiner neu errungener Fàhigkeiten


    Iotana? Ihr einziges Ziel ist ihre Rache. Wenn sie das erreicht hat, bleibt ihr nicht mehr viel. Wenn es nötig wird ihr Leben für das Erreichen dieses Ziels zu opfern wird sie es mit Freuden tun.


    Dabei wird uns keine Überraschung bieten. Er ist zwar etwas gruselig aber letztlich war er dienSnackbox für Bentora. Nach deren Tod wird er still und leise vergehen und sterben.


    Das freut mich. In der Leserunde zur Originalausgabe hatte er nicht viele Fürsprecher. Man fand ihn insgesamt "zu dumm". Ob ihm das gerecht wird?

    Für das politische Parkett taugt Gûndûr wahrscheinlich weniger, aber wie er die Situation liebenden Paares erkennt und den beiden erklärt wer von beiden welches Problem hat- nàmlich Tennato zeigt doch, dass er nicht gar so blöd ist wie sein Priester ihn gerne hätte.

    Ich möchte auch nicht glauben, dass er Tennato wirklich schaden oder gar seinen Tod wollte. Das schiebe ich gerne

    Xiviarr in die Schuhe:)

    Ich denke er wollte Tennato einfach helfen, mal kein Weichei zu sein, das sich hinter Regeln und Eiden versteckt.

    War halt etwas übertrieben;)

    Allerdings scheint er gerade den Weg aller sympathischen Protagonisten bei Robert zu gehen.:argh:

    Da schließe ich mich Tippende Tastatur an - ich mag ihn auch.


    Die Idee mit den verstecktennToren und die Art wie sie den Weg an verschiedene Orte durch das Aufbringen verschiedener Stoffe öffnen, ist einfach toll.


    Da Iotanas Objekt ihrer Liebe gestorben ist, hat sie wohl auch kein Ziel mehr für das Gefühl. Ich denke auch, dass sie sich mehr ihrem Hass ergeben wird. Aber man wem will sie den auslassen? An Gûndûr wohl kaum,Xiviarr ? Gerne, den kann ich auch nicht leiden.


    Immer wieder fällt mir auf, dass Tynay ihr früheres Leben noch nicht völlig abgeschüttelt und vergessen hat wenn ihr jedes Tröpfchen verschütteter, vergeudete Flüssigkeit ,sei es Blut, Wasser, Tränen als Frevel erscheint.

    Sabea versäumt auch keine Gelegenheit, sie mit solcher Vergeudung zu provozieren.Subtil ist sie ja gerade nicht.

    Dass Iotana sich in so einer misslichen Lage wiederfindet, hat mich überrascht und man leidet mit, ob sie da wieder rauskommt. Doch ähnlich wie Tynay zeigt Iotana hier ebenfalls einen unbedingten Willen zu Überleben und wehrt sich. Und doch zweifelt sie auch und fühlt sich hilflos, fühlt sich schuldig als habe sie es verdient.

    Dass Iotana sich in einer misslichenLage wiederfindet, überrascht mich nicht wirklich. Für mich ist sie ein bisschen der Typ "Jungfrau in Not", die durch ihre Naivität und Unbekümmertheit leicht in solcherlei Lagen gerät.

    Was natürlich nicht heißt, dass sie es verdient hat.

    Ich glaube auch nicht, dass dieses Gefühl sie davon abgehalten hat dem Angreifer den Schädel einzuschlagen, sondern Gewalt einfach nicht ihre Art ist. Das Erlebnis hat sie dann aber doch recht schnell dazu gebracht, den Tàtern sehr unschönen Todes zu wünschen. Eine Nacht voller Veränderungen von Lebenseinstellungen und Gefühlen....


    Gûndûrs Figur gefällt mir sehr. Langsam ist er es wohl auch etwas leid von seinem Priester wie ein Grundschüler behandelt und bevormundet zu werden. Schön, dass Bentora diese gefundene Starke zu spüren bekommt.
    Xiviarr unterschätzt ihn denke ich. Meiner Meinung nach schlägt er sich gegenüber Bentora Sticheleien recht gut und kann dagegen halten. Er muss sich ja auch körperlich nicht so arg zurück halten, um seine Meinung zu unterstreichen, sie geht nicht so schnell kaputt. Mit den beiden haben wir bestimmt noch Spaß.

    Aber Gûndûr tut mir auch leid. Da ist man schon ein Halbgott, hat aber nur ein kurzes Leben und wird während dieser Zeit vom eigenen Priester nicht mal ernst genommen sondern muß sichern noch ein ganzes Stück weit unterordnen. :(

    Gottstein ist auch nicht mehr das,was sein sollte;)

    Ich fand Tynays Gespräch mit Kaleto sehr amüsant. Wie sie ihn spüren lässt, dass sie weiß wie ahnungslos er an die Umwandlung des bedauernswerten Einhörner herangeht ohne offen respektlos zu sein. Kaleto ist zwar nicht so blöd nicht zu merken, dass Tynays ihm nicht die erwartete Achtung entgegenbringt aber außer eines körperlichen Übergriffe und der Drohung sie zu vergewaltigen fällt ihm auch nichts ein. Das zeugt doch sehr von seiner Unsicherheit und dem Nicht-Vertrauen in das was er tut. Tynay lässt sich auch nicht einschüchtern, lässt ihn aber immerhin das Gesicht wahren, dass er "dafür keine Zeit" habe.

    Man muss es sich ja auch nicht völlig mit ihm verderben:)

    Das Entrinnen des sicher geglaubten Todes hat sie auf jeden Fall gestärkt. Sie gefällt mir wirklich gut.

    Die Informationen, die wir über Sabea erhalten haben, machen sie nicht sympathischer und diese Nacht ist wohl zu kurz um noch viele Pluspunkte zu sammeln.

    Ups, ich hänge gerade etwas hinterher und ihr habt schon alle Gedanken hier ihnen Raum geworfen. Als kommt hier nichts wirklich Neues von meiner Seite.

    Ich fand auch die gegenseitige Faszination von Tynay und Iotana fand ich auch sehr spannend.

    Iotana ist recht naiv aber erscheint mir eher harmlos. Andererseits kommt es bei Robert häufig anders als gedacht:totlach: Auf jeden Fall haben beide Frauen es geschafft, an der Überzeugung der jeweils anderen zu rütteln und Gedanken anzustoßen.

    Tynay fand das Prinzip Liebe zwar unverständlich aber wohl auch nicht uninteressant. Interessant fand ich hingegen,dass sie es eher verstehen konnte, dass jemand einen Rettungsversuch wegen der Aussicht auf einen guten Kampf unternimmt denn aus Liebe zu einem Menschen.

    Sabeas Rolle bei der Gefangennahme von Tynays Vater und Verlobtem wird das Verhältnis zwischen den beiden auch nicht gerade verbessern.

    Meine Favoritin bisher ist Tynay.

    Das Einhorn ist nur zu bedauern. Diese Stümperei - also die Umwandlung in ein Schattenspaß nicht schon grausam genug wäre wenn sie funktioniert. Aber so kennen wir unsern Robert. Wenn er keinen Kätzchen den Kopf abreissen lässt, muss ein armes Einhor leiden...;)

    Langsam versammeln wir uns wieder, um uns gemeinsam den Schatten zu stellen:)

    Tynay scheint mit ihren schwarzen Augen ja auch bei ihrem Volk nicht besonders gut anzukommen. Abgesehen davon, dass sie damit sicher auf den ersten Blick nicht gerade Vertrauen erweckend erscheinen wird, finde ich die Auswirkungen auf ihr Farbsehen oder eher nicht-sehen für sie auch nicht so erfreulich. Ich stelle es mir recht deprimierend vor, die Welt nur in Grauschattierungen plus rot sehen zu können. Ganz zu schweigen von den Problemen sich an einem Ort wie dem Regenbogenpalast, wo das Unvermögen Farben sehen zu können Orientierung praktisch unmöglich macht, zurechtzufinden.
    Beim Wecken der Herzogin hat sie ja noch mal Glück gehabt. Dass sie sich so in ihr Schicksal ergeben hatte, hat scheinbar keine für die Schattenherren appetitliche Emotion geboten und Perutela war der bessere Snack nach dem Aufwachen

    Die Aesol sind spannende Charaktere, so ganz anders - und ich hätte solche Wesen nicht in dieser Welt erwartet. Was sie wohl mit der "Erforschung" der Menschen bezwecken? Es steckt ja sicherlich eine Motivation dahinter, dass sie die Menschen beobachten wollen.

    Die Aesol finde ich auch sehr interessant und bin gespannt wie sie das weitere Geschehen beeinflussen werden


    Lachen musste ich wieder beim Auftritt des Orakels - beim ersten Mal Lesen dachte ich ja damals, ich wäre plötzlich im falschen Buch und musste die Passagen ein zweites Mal lesen. Mal ehrlich, wär denkt bei einem Buch mit Osadroi an ein Orakel, das wie ein pummeliger Bär aussieht, tapsig und mit einem Röckchen bekleidet ist. Dann gluckst es auch noch und fiept dankbar, als es von dem Mädchen eine Blume überreicht bekommt :totlach::totlach::totlach: Ganz krasses Kontrastprogramm zu den Schattenherren :totlach:

    Ich habe hier immer Pu Bär vor meinem inneren Auge :unschuldig:

    Das Orakel hat mich auch erstmal zum Schmunzeln gebracht. Man erwartet unter Orakel doch etwas Erwürdigeres:totlach:

    Aber wer weiss das schon. Soll vielen Orakeln bin ich noch nicht begegnet, vielleicht ist dies ja die "Standardausführung"???

    Ich hatte eher einen Ewok ohne die löchrige Kapuze vor Augen. Pu ist aber auch nicht schlecht, nur zu wenig plüschig :totlach: