Beiträge von Jaronan

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    Das Ende kam für mich etwas unerwartet und sehr schnell muss ich sagen. Ich weiß auch nicht was ich davon halten soll, dass am Ende die ganzen Geschehnisse verschwiegen werden. Ich finde, wer Unsinn verzapft (um es mal nett auszudrücken) muss auch mit den Konsequenzen rechnen.
    Was mir allerdings gut gefällt ist, dass Kara Jeskon bis zum Schluss an ihren Idealen festhält und immer eine friedliche Lösung anstrebt, egal was kommt - Eine Heldin, wie ich sie gern habe. :unschuldig:

    Außerdem finde ich es schön, dass sich die ganzen Strapazen ja schon gelohnt haben in Form von neuartiger Technologie und dem Beweis, dass es vielleicht doch nicht so ratsam ist, sich in vollkommene Abhängigkeit von einem Computer bzw. in dem speziellen Fall Betriebssystem zu begeben.

    Das finde ich spannend! Magst Du noch ein wenig ausführen, worin genau Du den Unterschied siehs?

    ich denke es ist eine Sache aus der Geschichte zu lernen, bzw von "großen Menschen" zu lernen. Eine Andere wäre es zB die Einstein Routine zu implementieren und von dort weiter zu machen. Dann würde ich quasi wie Einstein denken und nicht wie einer der sich mit Einstein beschäftigt hat.

    Einfacheres Beispiel, wenn zwei Leute hier den gleichen Text lesen, nehmen sie doch unterschiedliches daraus mit, wenn sie sich aber vorher entschieden gaben die gleiche Leseroutine zu implementieren, (ich seh das wie zwei Programme versus ein Programm die das gleiche tun) dann ist das Ergebnis auch gleich.

    Fenlinka


    Ich finde die Überlegungen auch super interessant und stimme da auf jeden Fall zu. Ich denke jeden Menschen macht auch aus, was er in der Vergangenheit alles erlebt hat. Dies fällt allerdings teilweise auch weg, wenn man sich einfach alle möglichen Erinnerungen einpflanzen lässt.

    Ich finde das Buch bisher sehr gelungen und es macht mir extrem viel Spaß es zu lesen. Ich empfinde regelrechte Vorfreude, wenn ich weiß, dass ich bald weiterlese.
    Ich denke auch, dass so eine Art Austausch stattfinden könnte. Oder sonst kann man den wirklich harten Kern der Befreier, wie z.B. Aneste ja auch einfach "abgeben" an die Sphäre. Denn in meinen Augen, ist das ja auch genau das, was sie erreichen möchte bzw. sogar noch die Erweiterung ihrer Ziele, da diese Sphäre ja noch einmal eine deutlich stärkere Entwicklung des Supercomputers auf der ESOX darstellt. Somit wäre beiden Parteien gedient, da der Schwarm die Rebellen so loswird.

    Das sagt sich schön, wenn man nicht in ihrer Situation ist. Welche Mittel schlägst du denn vor, wenn ihre Gesellschaft von allen anderen Schiffen nicht toleriert wird? In Feuer der Leere wurde gesagt, dass die Invasoren ohne Kenntnis dessen, was sie da anrichten Gehirne von Menschen zerstört haben und zwar massenweise.

    Also ich kann nur so darüber denken, wie sie in diesem Buch dargestellt wird, da ich das andere Buch noch nicht gelesen habe. Ich denke trotzdem, dass man nicht zu Gewalt greifen sollte. Sie sieht jeden Menschen, der nicht genau so wie sie denkt, als Feind an. Dabei denke ich, dass sie z.B. bei Kara auf Verständnis treffen würde. Aber, da sie bei den Ansichten von Aneste aber nicht gleich jauchzend vor Freude aufspringen wird, ist sie aus der Sicht von Aneste sehr wahrscheinlich trotzdem ein Feind und diese Einstellung führt nur zu immer mehr Gewalt. Dementsprechend ist Aneste für mich definitiv kein Sympathieträger.

    Ich finde dieser Balanceakt hat super geklappt. Es war in meinen Augen nicht übermäßig lang und auch gut verständlich erklärt. Vor allem die Codierung haben sie ja auch irgendwann schon einmal in einem ihrer Videos erklärt.

    Das Macro so schnell stirbt hat mich überrascht und Anestes Meinung noch einmal untermauert, die sie später in dem Kapitel ja auch noch einmal klarstellt. Sie und Kara sind ja quasi zwei Gegenpole. Während die eine ausschließlich auf Gewalt setzt, möchte die andere darauf komplett verzichten. Ich denke, dass Zegato im Laufe des Buches als Vermittler auftreten wird.

    Ich bin sehr gespannt, was es mit dem Planeten und der Sphäre noch auf sich.

    Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, dass darauf geachtet wurde, dass die Nachrichten abhängig von der Position der einzelnen Schiffe unterschiedlich lange zur Übertragung brauchen und finde es super gelöst, mit der Anzeige, wann die Nachrichten denn tatsächlich angekommen sind.

    Den Kommissar der Paraya finde ich immer noch besser, als den alten, da er ja nicht vollkommen darauf konzentriert wirkt, seinen Körper bis ans Maximum zu treiben. Außerdem scheint er grundsätzlich andere Meinungen zu akzeptieren, wie zum Beispiel die Ansichten von Kara. Außerdem glaube ich nicht, dass er die Rebellen auf diese Weise exektuiert, weil er daran Spaß hat oder ähnliches, sondern weil es die für ihn angemessene Strafe ist, da er ja im Nachhinein seinen Respekt zollt.

    Habe ich es richtig verstanden, dass der Arzt während der Exekution versucht die Schmerzen für die Rebellen zu unterdrücken?

    Bei den Speicherbildern wirkt es auf mich so, als ob wir die Entstehungsgeschichte der Sphäre miterleben, da ja hier davon gesprochen wird, dass noch nicht die gesamte abgesonderte Energie gespeichert werden kann.

    Das mit dem "Halt" ist mir beim Lesen gar nicht so sehr aufgefallen. Aber jetzt, wo sie es sagen, finde ich es super, wie Sie auf solche Kleinigkeiten achten.

    Ich denke, dass es durchaus eine kluge Entscheidung ist der Abordnung zuzustimmen, da sie auf diese Weise evtl. mehr Einfluss erringen könnte. Allerdings wird es wohl schwierig werden, sich auf der ESOX ganz an die Ideale zu halten, da die Befreier auf mich stark so wirken, als ob man in ihren Augen nur für oder gegen sie sein kann. Dies widerspricht ja aber nunmal vollkommen Karas Ansichten, die ja eher den Zwischenweg suchen wird und wahrscheinlich auf einen Kompromiss hoffen wird, der alle zufriedenstellt.

    Zu Aneste muss ich sagen, dass ich sie sehr unsympathisch finde. Dies liegt zum Beispiel daran, dass sie zwar, wenn sie am Computer sitzt, im Grunde ohne darüber nachzudenken mehrere Menschen töten lässt, aber sich selbst, wenn es dann wirklich zum direkten Kontakt kommt, doch lieber kneift. Außerdem hoffe ich nicht, dass sie Erfolg hat, da sie ihre Ansichten ausschließlich mit Gewalt und Hinterlist durchsetzen will und sich bei mir daher kaum bis keine Sympathien für sie entwickeln.

    Ich habe den zweiten Leseabschnitt nun auch gelesen und habe festgestellt, dass ich mich jetzt doch sehr schnell eingefunden habe.

    Alle Hauptcharaktere wurden nun eingeführt, wobei ich nicht weiß, inwieweit man diese schon aus dem anderen Buch kennt.

    Ich finde es super interessant, wie sich die Kulturen auf jedem Schiff unterscheiden.

    Die Besatzung der SQUID wirkt auf mich stark wie eine Sekte, alleine wenn ich an die Situation denke, in der sich Aquila unbedingt bestrafen lassen wollte und danach unheimlich stolz darauf war. Das wirkt auf mich nicht sonderlich logisch, sich verletzen zu lassen und sich darüber noch zu freuen.

    Die Situation auf der ESOX scheint auf einen neuen Bürgerkrieg hinauszulaufen.

    Und auch auf der MARLIN gibt es reichlich Konfliktpotenzial, was wohl gerade für Kara eine Herausforderung werden wird. Ich denke da vor allem an die drohende Versorgungskrise, was Nahrung angeht.

    Dementsprechend gibt es auf jedem einzelnen Schiff schon reichlich Konfliktpotential zwischen verschiedenen Strömungen und zusätzlich noch Konfliktpotential zwischen den einzelnen Schiffen, wie zum Beispiel den Koexestenzialisten(Wobei ich da nicht ganz sicher bin, ob es die nur auf der Marlin gibt oder auch auf anderen Schiffen) und der Besatzung der Payara.

    Das Schiff auf dem ich mich am wohlsten fühlen würde, wäre die MARLIN, was aber gar nicht unbedingt daran liegt, dass ich dieses Schiff besonders toll finde, sondern viel mehr daran, dass ich die anderen noch deutlich schlimmer empfinde, sei es die totale Überwachung auf der ESOX oder die Sekte auf der SQUID.

    Was im zweiten Speicherbild beschrieben wird, erinnert mich ein wenig an die Ziele, die auch die Befreier der ESOX haben. Daher denke ich, dass dahingehend irgendetwas passieren wird.

    Sie scheint auf jeden Fall ein wenig unstet in ihren Beziehungen zu sein. Da verhält sich Erok mal nicht so optimal, schon macht sie Schluss. :totlach:

    Ich muss sagen, auf mich wirkte es eher andersherum. Ganz am Anfang wird ja beschrieben, dass sie ihn eigentlich schon ewig nervig findet mit seiner klugscheißerischen Art und ihn einfach nur satt hat, aber Angst vor der Einsamkeit hat und sich deshalb nicht von ihm trennt. Deshalb war das, denke ich, eher der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

    Zu aller erst möchte ich sagen, dass ich mit "Das Imago-Projekt" einsteige, ich also einer der erwähnten Neulinge bin. Allerdings finde ich das Setting sehr interessant, weshalb ich mich sehr auf das Buch freue.
    Den Einstieg finde ich persönlich sehr interessant und auch gut, da es direkt richtig losgeht ohne viel drum rum zu reden. Ich hatte allerdings gerade zu Beginn Schwierigkeiten mit der Menge an Informationen umzugehen, die z.B. durch die sehr detailreichen Beschreibungen der Umgebung entstehen. Bisher kann ich die einzelnen Szenen auch relativ schwer einem Zusammenhang zuordnen, wobei ich zuversichtlich bin, dass das noch geschieht. Ich bin leider erst am Ende des ersten Abschnitts auf die Idee gekommen, das Glossar zu verwenden, was dann aber für mich noch einiges zum Verständnis beigetragen hat.
    Ich denke auf jeden Fall, dass es noch zu Konflikten zwischen Kara Jeskon und der Besatzung der Payara gibt. Dies liegt daran, dass der Kommissar der Esox Kämpfe geradezu herbeisehnt und ich davon ausgehe, dass es bei den restlichen Bewohnern der Payara nicht anders ist, und dies ja nunmal im absoluten Widerspruch zu den Gedankengängen von Kara steht.

    Ich möchte mich auch gerne an dieser Leserunde beteiligen und habe auch, falls nicht zu spät, Interesse an einem Freiexemplar. Dies wird meine erste Leserunde und ich bin gespannt, wie es wird. Ich freue mich sehr auf das Buch, da dies mein erster Kontakt den Büchern von Robert Corvus ist. Ich habe ihn auf der Buchmesse zusammen mit Bernhard Hennen getroffen und muss gestehen, dass ich ihn bisher nicht kannte. Da ich ihn aber als sehr sympatisch empfand und seine Genres genau mein Fall sind, freue ich mich sehr darauf, dieses Buch zu lesen.