Beiträge von Hanna Caspian

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    Ihr Lieben,

    es hat mir viel Spaß gemacht, euch in dieser Runde zu begleiten. Für mich war es sehr interessant, zu hören, was euch wie gefallen hat, zu und welchen Eindruck der erste Band bei euch hinterlassen hat.

    Als Autorin ist es immer gut, mal Rückmeldung aus erster Hand zu bekommen. Danke dafür.

    Und auch für die tollen Rezis, die ihr so schön in die ganze Bücherwelt verteilt. Dafür ein besonders fettes Dankeschön.

    Und vielleicht treffe ich euch dann ja auch alle wieder in der nächsten Runde.

    Bis einstweilen, eure Hanna

    Liebe Kessi, auch dir 1000 Dank für's Mitmachen, mitlesen, mitfiebern. Und was für eine Super Rezi. <3

    Und vielleicht sehen wir uns dann ja in der nächsten Runde wieder.

    Auch dir, liebe Anne, ein ganz herzliches Dankeschön für die tolle Rezi, fürs Mitmachen, fürs Teilen und ich freue mich schon auf die nächste Runde. Liebe Grüße, Hanna

    Aber Bertha geht ja noch. Nikolaus ist genauso mies und übel wie seine Mutter. Wie er die arme Katharina zusammenfaltet und bedroht, nur, weil ersich da irgendwelche Beförderungschancen ausrechnet. Einfach widerlich.

    Na der ist ja wohl doll. Innerlich hab ich mir gewünscht, dass er gleich an die vorderste Front muss und dann mindestens so eine Verletzung wie Alex hat. Aber so richtig heftig. Also in diesem Buch bekomme ich die eigenartigsten Rachegelüste:haue:

    Rachegelüste = starke Emotionen. Genau das beabsichtige ich. ;-)

    Wow. Wie Rebecca reagiert, wenn sie es rausfindet, war ja abzusehen. Konstantin hätte es ihr definitiv schon sagen müssen bevor er mit ihr an der See war. Kein Wunder, dass sie sich ausgenutzt und beschmutzt vorkommt.

    Ich hoffe allerdings, dass sie s sich doch noch anders überlegt (und dass Konstantin keine weitere Dummheit macht, so wie angedeutet wird).

    Rebecca`s Reaktion habe ich als völlig überzogen empfunden. Natürlich war sie zuerst schockiert, als sie dem echten Albert Sonntag begegnet ist und Konstantin auf der Treppe gesehen hat. Diese Reaktion war glaubwürdig und da konnte ich sie noch gut verstehen. Aber wie sie sich einige Tage später verhalten hat, als Konstantin zu einer Aussprache zu ihr in die Schule kam, das war völlig herzlos und unnötig grausam. Liebe kann vieles verzeihen und gerade als Lehrerin sollte sie sich auch mit seelischen Nöten auskennen. Sie weiß doch im Grunde ganz genau, dass er ihr seine wahre Identität nur aus dem einzigen Grund verschwiegen hat, weil er Angst hatte, sie zu verlieren und jeden Tag, jede Stunde mit ihr festhalten und geniessen wollte. Er liebt sie über alles und sie stellt ihre Vorurteile über ihre Gefühle. Damit ist sie für mich nicht viel besser als Feodora, nur von der anderen Seite betrachtet, wiel sie genauso voreingenommen und unbelehrbar auf die "höheren Stände" blickt wie Feodora auf die "niederen". Beide Haltungen sind zutiefst ungerecht und menschenverachtend. Menschen wie diese beiden, die ihre Ideologie über alles andere stellen, sehen nicht den anderen Menschen in seiner Komplexität und Einzigartigkeit, sondern nur seine jeweilige in ihren Augen "falsche" Schichtzugehörigkeit - und das ist zutiefst inhuman. Vor solchen Fanatikern hatte ich schon immer Angst.

    Was Feodora angeht, so entpuppt sie sich jetzt als wahre Sadistin. Wie sie mit Katharina umgeht, ist nicht mehr tolerierbar, das ist schwere seelische und körperliche Misshandlung. Die beste Lösung wäre doch, wenn Adolphis sich von ihr scheiden lassen würde. Dann könnte sie zurück in ihr geliebtes St. Petersburg, er hätte endlich seine Ruhe vor ihren verbalen Giftpfeilen und für Katharina käme es einer Lebensrettung gleich.

    Ich hätte Konstantin auch nicht verziehen. So viele Lügen über eine so lange Zeit. Nein. Das wird wohl dauern, bis er das wieder hingebogen bekommt, ... wenn überhaupt.

    So ist es. Es kommen noch zwei Bücher. ;-)

    Wenn das kürzer gefasst ist, was ist dann bei dir lang? ;-)

    Die Szene mit Annabella und Albert bei der Silvesterfeier ist genial erzählt, ich habe sie so lebendig vor mir gesehen wie im Film, ganz großes Kino. :geil:

    Ja, und es hat so viel Spaß gemacht, sie zu schreiben. Es gib Szenen, die sind Schwerstarbeit. Und es gibt Szenen, da kann ich gar nicht so schnell tippen, wie ich sie erzählen möchte. Dazu gehört diese defintiv.

    Rebbecca durfte zwar arbeiten und musste auch Steuern zahlen, aber wählen durfte sie nicht. Es herrschte ja noch Dreiklassenwahlrecht und Frauen durften gar nicht wählen. Jede ungerechte Herrschaft geht irgehdwann an sich selbst zugrunde. Die einzige Hoffnung, die bleibt.


    St. Petersburg, ach, wie wunderbar.

    Was mich allerdings sehr überrascht hat, ist der Pastor Wittekind. Es wurde ja bereits mehrfach von seinem schlechten Charakter gesprochen, aber das ein Pastor soo falsch sein kann und sich einfach das Geld der Grafenfamilie einstreicht, wow! Das ist ein hartes Stück und wenn die Familie dahinter kommt, wird er sicherlich seines Lebtages nicht mehr glücklich und wird sich bald einen anderen Ort suchen müssen. Also da wird die Rache von Albert einfach sein, aber was gedenkt er sonst gegen die Grafenfamilie zu tun? Ich hoffe, er verbrennt sich nicht die Finger!

    Na ja, heute wissen wir ja, das Pastoren noch sehr viel schlimmere Dinge getan haben und noch tun.

    Wie ist das eigentlich: in England erbte der Älteste, der zweite ging zum Militär, und der dritte wurde Pastor -- war das hier ähnlich?

    Fast. In England war den Priestern ja erlaubt, zu heiraten. Ich vermute mal, dass es den meisten Drittgeborenen nicht gefallen hätte. Im Kaiserreich war es so: der Älteste erbte alles, und die weiteren Söhne gingen entweder zum Militär, oder wurden "Beamten" im kaiserlichen Hofstaat. Da gab es dann keine Reihenfolge.