Autor Thema: 3: Kapitel 8 bis 11 (Seite 155 bis 231)  (Gelesen 1623 mal)

Offline Annabas

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Hier könnt Ihr zum dritten Abschnitt - Seite 155 bis 231 - schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline claude20

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Ich habe gestern schon mal weitergelesen weil ich einfach musste. Ich konnte mich nicht zusammenreißen und wollte wirklich unbedingt wissen wie es weitergeht. Jetzt bin ich geschockt welcher Name als nächstes auf dem Grabstein steht. Was hat Chandu mit Organhandel zu tun? Jetzt bin ich wirklich irritiert und werde auch gleich mal weiterlesen damit ich heute noch eine Auflösung bekomme. Ist das nur eine Ablenkung oder hatte unser Großer auch seine Hände in diesen kriminellen Machenschaften drin?

Heute morgen ist mir dann noch aufgefallen, dass alle Personen die bisher ein Kreuz bekommen haben, immer sehr eindeutige Namen hatten. Ein Thomas Müller oder Ralf Schmidt wäre als betroffene Person ja schon etwas schwieriger zu lokalisieren gewesen ;-) Aber so war für Jan immer sehr schnell klar wer das Opfer sein wir. Ich denke er sollte jetzt Chandu nicht mehr von der Seite weichen. Den bisher hat unserer Täter ja immer gewonnen und wir wollen doch das er diesmal nicht gewinnt. Aber auch in diesem Abschnitt hat sich mal wieder gezeigt, dass der Täter nicht einfach alle Leute tötet die ihm in die Quere kommen.  Er metzelt also nicht einfach drauf los. Sonst wäre Jan jetzt nicht mehr unter den Lebenden. Aber natürlich ist so ein Elektroschock auch nicht ohne  :o
LG, Doreen

Offline odenwaldcollies

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Sag mal, der Mörder ist der Polizei ständig einen Schritt voraus, aber der Abstand wird immer geringer. Ich denke, mit Elias Dietrich haben sie den Richtigen – oder hätten, wenn er anwesend gewesen wäre. Daß er die Wohnung schon vor längerer Zeit verlassen hat, deutet auch auf eine lange Planung hin, mal abgesehen davon, daß man nicht eben innerhalb weniger Tage mehrere Menschen so perfekt verschwinden läßt.

Sein Motiv ist Rache, das hatten wir uns ja schon gedacht – und wir wissen nun auch, wen er rächen will. Nur nimmt sein Motiv noch mehr Raum ein als bisher gedacht: Wenn die Theorie unserer Vier stimmt, dann geht es Elias nicht um evtl. Nebenwirkungen, sondern darum, daß seiner Tochter nicht geholfen wurde, auch nicht mit illegalen Möglichkeiten. Mich verwundert es allerdings, woher ein unbescholtener Bürger wie Dietrich zu den ganzen illegalen Kontakten kam. Seine Verzweiflung muß riesig gewesen sein, was auch kein Wunder ist, wenn es um das Leben seiner Tochter geht.

Und vorallem: wie passt Chandu hier rein? Diesmal MÜSSEN Jan und seine Leute den Mörder vor seiner Tat erwischen, das geht gar nicht, daß Chandu auch nur ein Haar gekrümmt wird.
Chandu hat mal gar nichts mit Medikamenten oder Organhandel zu tun, er war Türsteher und Geldeintreiber. Mußte Chandu bei ihm Geld eintreiben, das er eigentlich für das Organ gebraucht hätte? Aber dann wäre Elias' Name Chandu doch bekannt gewesen, oder?
Ich bin wirklich gespannt, wo hier die Verbindung liegt.

Bei dem Diplomaten wäre ich auch nie und nimmer auf Organhandel gekommen, dabei ist das wirklich der perfekte Transportweg. Ich will gar nicht wissen, woher die Organe stammen, ich befürchte, Jans Verdacht ist nicht zu weit hergeholt. Als bekannt ist, daß Petrow illegalen Organhandel betreibt, hat sich mein Mitleid mit seinem Tod schlagartig in Grenzen gehalten, muß ich ehrlich gestehen.
Das war aber auch ziemlich dämlich von Petrow, sich ungesehen aus der Botschaft zu entfernen, zumal es „nur“ um Hornhäute ging, da hätte er den Termin doch auch verschieben oder Galina ausnahmsweise schicken können. Und sich dann noch in einer verlassenen Lager treffen.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich: mir kommen die Geständnisse bzw. Auskünfte etwas zu schnell. Gerade bei Becks, der so mißtrauisch ist, was seine Besucher betrifft, hätte ich auch etwas mehr Mißtrauen Zurückhaltung erwartet, jedenfalls was die anderen Spieler außer Cordes angeht, wenn Chandu solche Fragen stellt. Auch Galina ist mir beinahe zu schnell eingeknickt, immerhin weiß sie doch um ihren diplomatischen Status.

Bei dem Pokerspieler, der so ein miserabler Spieler ist, sind bei mir auch direkt die Alarmglocken losgegangen – was macht so einer bei einem Glücksspiel? Geldprobleme scheint er keine zu haben. Warum ist Cordes eigentlich nicht mißtrauisch geworden, er hätte Elias doch erkennen müssen, wenn er von ihm früher den Auftrag bekommen hat, die Medikamente zu besorgen? Immerhin stand da schon die Morddrohung im Raum.

Cola mit Ovomaltine?? Also, das kann ich mir jetzt auf Anhieb nicht wirklich vorstellen  :o

Die Zusammenarbeit mit Patrick läuft wirklich problemlos, im Gegenteil, es ist wirklich ein Segen, daß Patrick die ganze Organisation der Recherche übernimmt. Es wird aber auch immer deutlicher, daß Jan die Ereignisse aus dem ersten Band weiterhin schwer belasten. Die Psychologin und Bergman haben recht: solange er nicht akzeptiert, daß Betty eine kaltblütige Mörderin war, wird er nicht darüber wegkommen. Ich hoffe, das gelingt ihm bald. Bergmans Schocktherapie war schon etwas arg heftig, aber wenn es helfen sollte, wäre es prima.

Wow, Zoe macht Chandu indirekt ein Kompliment – das muß er sich aber gleich rot im Kalender anstreichen  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Ich denke er sollte jetzt Chandu nicht mehr von der Seite weichen. Den bisher hat unserer Täter ja immer gewonnen und wir wollen doch das er diesmal nicht gewinnt.

Ich hoffe nur, daß Jan nicht bereits zu spät kommt, denn immer, wenn die Gräber entdeckt wurden, war der Täter den Ermittlern bereits einen Schritt voraus  :(
Liebe Grüße
Karin

Taubenschlag

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Sein Motiv ist Rache, das hatten wir uns ja schon gedacht – und wir wissen nun auch, wen er rächen will. Nur nimmt sein Motiv noch mehr Raum ein als bisher gedacht: Wenn die Theorie unserer Vier stimmt, dann geht es Elias nicht um evtl. Nebenwirkungen, sondern darum, daß seiner Tochter nicht geholfen wurde, auch nicht mit illegalen Möglichkeiten. Mich verwundert es allerdings, woher ein unbescholtener Bürger wie Dietrich zu den ganzen illegalen Kontakten kam. Seine Verzweiflung muß riesig gewesen sein, was auch kein Wunder ist, wenn es um das Leben seiner Tochter geht.

Ich glaube auch, dass jemand, dessen Tochter vom Tod bedroht ist, alle Möglichkeiten ausnutzt, um ihr zu helfen. Es klang ja schon an, dass die Organhändler ihre Kontakte in den Medizinbetrieb hatten und wahrscheinlich ist er auch auch so mit diesen Kreisen in Kontakt gekommen. Es handelt sich ja hier wirklich um eine furchtbare Krankheit und vielleicht hätte sie geheilt werden können, wenn die Krankheit zeitig erkannt worden wäre. Der Arzt hat da wirklich schlechte Arbeit abgeliefert, aber naja, deswegen gleich zum Mörder werden. Naja, hier kann man nur sagen, verständlich, aber nicht entschuldbar.

In diesem Abschnitt fand ich es wirklich erschreckend, dass Jan sich in den Händen des Mörders befunden hat, sogar Zeuge der Ermordung Petkows wurde. Der Mörder geht wirklich sehr zielgerichtet vor, er hat eine Liste mit Leuten, an denen er sich rächen will und die arbeitet er konsequent ab. Jan lässt er frei, dabei hat er ihn doch gesehen und konnte beobachten, wie er arbeitet etc. Ein anderer hätte Jan wahrscheinlich nicht laufen lassen, um einen Zeugen weniger zu haben. Aber gut so, so kann Jan überleben.

Petkow war aber auch wirklich dumm, die Sicherheit der Botschaft zu verlassen und sich in Gefahr zu begeben. Aber die Augen mussten wohl abgeliefert werden. Was ich nicht so ganz verstanden habe ist, wie ist er in die Hände des Mörders gefallen? Das Auto fuhr doch direkt von der Botschaft zu der Lagerhalle. Oder hat der Mörder sich als Abnehmer für die Augen ausgegeben? Wurde das hier irgendwo erklärt und ich habe das überlesen.

Der Organhandel war für mich etwas überraschend, aber er passt eigentlich ganz gut als Bindeglied, zwischen den Mordopfern. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie passt Chandu in die Opferserie. Aber er war ja lange genug im illegalen Milieu unterwegs, vielleicht ist er da auch dem Organhandel irgendwie in die Quere gekommen. Wir werden das sicher noch erfahren. Ich erwarte eigentlich, das Chandu gerettet wird und im Rahmen seiner Rettung der Fall aufgeklärt wird. So viele Seiten haben wir ja nicht mehr.

So, jetzt hoffen wir mal das beste für Chandu, das ist aber auch wirklich ein Schocker gewesen, als sein Name auf dem Kreuz erschien.
Ich freue mich auf das Finale und bin gespannt, wie die Geschichte aufgeklärt wird. :lesen:

Offline claude20

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Ich denke er sollte jetzt Chandu nicht mehr von der Seite weichen. Den bisher hat unserer Täter ja immer gewonnen und wir wollen doch das er diesmal nicht gewinnt.

Ich hoffe nur, daß Jan nicht bereits zu spät kommt, denn immer, wenn die Gräber entdeckt wurden, war der Täter den Ermittlern bereits einen Schritt voraus  :(

Da könntest du recht haben  :o
LG, Doreen

Offline odenwaldcollies

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Jan lässt er frei, dabei hat er ihn doch gesehen und konnte beobachten, wie er arbeitet etc. Ein anderer hätte Jan wahrscheinlich nicht laufen lassen, um einen Zeugen weniger zu haben.

Ich denke, der Täter will diejenigen töten, die in seinen Augen schuld am Tod seiner Tochter sind. Er war ja bisher ein unbescholtener Bürger, da wird es ihm nicht so leichtfallen, Unschuldige zu töten. Und daß er Jan als Zeugen überleben läßt, sagt mir, daß er nichts zu verlieren hat, daß die Rache sein ganzer Lebensinhalt ist und evtl. auch bereit ist, sich am Ende selbst zu richten.

Das Auto fuhr doch direkt von der Botschaft zu der Lagerhalle. Oder hat der Mörder sich als Abnehmer für die Augen ausgegeben? Wurde das hier irgendwo erklärt und ich habe das überlesen.

Davon gehe ich aus.

Liebe Grüße
Karin

Offline Annabas

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Hallo zusammen,

so, der Weihnachtsstress lässt nach und ich habe endlich wieder Zeit zum Lesen.  :lesen:

Robin Cordes hat es also nicht geschafft, er ist das dritte Opfer geworden. Und der Mörder hat diesmal Cordes Finger abgeschnitten - wieder ein Zeichen, aber für was? Es gibt in dem Abschnitt auch noch ein viertes Opfer, einen Juri Petrow, und das Motiv scheint sich herauszuschälen: es geht um Organhandel. Jetzt bin ich wirklich gespannt, wie alle Opfer in der Sache drin hängen. Beim ersten Opfer, Dr. Valburg, kann ich es mir noch denken: er ist Arzt und für Organtransplantationen braucht man welche. Auch die Rolle des (vorläufig?) letzten Opfers, Petrow, kann ich mir zusammenreimen. Aber Quast und Cordes? Und vor allem: Chandu?

Die Geschichte nimmt jetzt ordentlich Tempo auf und ich bin sehr neugierig auf die Auflösung.

Jan hat großes Glück, dass der Täter ihn laufen lässt - das scheint darauf hinzudeuten, dass es ein sehr persönliches Motiv ist und der Mörder nicht daran interessiert ist, noch andere Personen zu töten, auch wenn es direkte Augenzeugen sind. Vielleicht ist eine Tochter des Täters Opfer illegaler Organtransplantationen gewesen? Oder sie hat kein Organ bekommen, obwohl sie eines brauchte? Rache ist immer ein starkes Motiv.

Jan scheint auch endlich einzusehen, dass er es nicht alleine schaffen wird, sein Trauma zu verarbeiten. In seinem Gespräch mit der Psychologin sehe ich, dass er beginnt, sich den Ereignissen zu stellen, das finde ich sehr gut. Hoffen wir mal, dass er ihr nicht nur etwas vorspielt, sondern es auch noch schaffen wird, diesen Fall zu lösen und seinen Job zu behalten. Sein Chef Bergman hat ihn jedenfalls im Auge, da muss Jan aufpassen. Allerdings vermute ich, dass die vier Toten auch so schon Konsequenzen für Jan haben werden - ob er überhaupt noch weitermachen darf?

Grüße von Annabas  :winken:
« Letzte Änderung: 26. Dezember 2014, 21:53:34 von Annabas »
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Offline Annabas

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Was hat Chandu mit Organhandel zu tun? Jetzt bin ich wirklich irritiert und werde auch gleich mal weiterlesen damit ich heute noch eine Auflösung bekomme. Ist das nur eine Ablenkung oder hatte unser Großer auch seine Hände in diesen kriminellen Machenschaften drin?
Chandu hatte früher ziemlich viel Dreck am Stecken, vielleicht auch unwissentlich in so einer Sache

Chandu hat mal gar nichts mit Medikamenten oder Organhandel zu tun, er war Türsteher und Geldeintreiber. Mußte Chandu bei ihm Geld eintreiben, das er eigentlich für das Organ gebraucht hätte? 
Das wäre eine Idee, vielleicht hat Chandu das Geld angenommen und an die eigentlichen Hintermänner durchgereicht.

Cola mit Ovomaltine?? Also, das kann ich mir jetzt auf Anhieb nicht wirklich vorstellen  :o
Die Kombi hat sich mir auch eingeprägt.   ;D
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Offline JanaBabsi

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Cordes konnte seinem Mörder nicht entgehen - scheinbar hat Elias ihn super gut überacht oder überwachen lassen.

Ich bin auch geschockt, daß Chandus Name auf dem nächsten Kreuz steht und frage mich wie er in der Sache mit drin hängen könnte.
Denke schon, dass er es Jan sagen würde wenn er wüsste was er mit dem Grabmörder zu tun hat. Geht ja schließlich um sein Leben.

Das Ermittlerteam leistet echt gute Arbeit in diesem Abschnitt und trotzdem ist ihnen der Mörder immer einen Schritt voraus.

Petkow ist echt super dumm. Er wusste doch, dass er auf der Abschussliste steht - er hat aber nicht damit gerechnet, daß seine Tarnung als Koch der zum Großmarkt fährt auffliegen würde. Da hatte Jan echt ein super gutes Bauchgefühl. Letztendlich bringt er sich selbst damit in große Gefahr, aber der Mörder bringt echt nur die um die mit der Sache zu tun haben. Glück für Jan. Pech für Petkow, daß er sich ausgerechnet mit seinem Mörder trifft.

Becks und Galina fand ich auch sehr schnell geständig und kooperativ. Aber vielleicht spielte bei Galina auch der Gedanke mit, dass das nächste Grab ja auch für sie sein könnte ...?

So, nun schnell zum Ende - ich hoffe, daß Chandu die Sache überlebt und der Mörder dingfest gemacht werden kann.
Chandu sagte ja, dass ihm der Typ auf dem Foto bekannt vorkam auch wenn er mit dem Namen nix anfangen konnte. Vielleicht ist Elias ja unter einem Tarnnamen aufgetreten.

 :lesen: :lesen:
Viele Grüße
Babsi

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Offline Annabas

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Das war aber auch ziemlich dämlich von Petrow, sich ungesehen aus der Botschaft zu entfernen, zumal es „nur“ um Hornhäute ging, da hätte er den Termin doch auch verschieben oder Galina ausnahmsweise schicken können. Und sich dann noch in einer verlassenen Lager treffen.
Ja, da handelt er nicht besonders intelligent.  ;)

Denke schon, dass er es Jan sagen würde wenn er wüsste was er mit dem Grabmörder zu tun hat. Geht ja schließlich um sein Leben.
Ich vermute, Chandu weiß nichts über die Sache mit dem Organhandel und wird sehr überrascht sein, davon zu hören.

Chandu sagte ja, dass ihm der Typ auf dem Foto bekannt vorkam auch wenn er mit dem Namen nix anfangen konnte. Vielleicht ist Elias ja unter einem Tarnnamen aufgetreten.
Wahrscheinlich ist auch einige Zeit vergangen zwischen dem Tod von Elias Tochter und den Morden heute. Wenn Chandu ihn nur flüchtig kannte, kann es schon sein, dass er ein aktuelles Bild nicht erkennt.
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Offline zehn123

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Puh, unser Grabmörder ist aber auch wirklich immer einen Schritt vor der Polizei. Robin Cordes hat es alleine auch nicht geschafft, ihm zu entgehen.

Als dann der Botschafter zum Ziel erklärt wurde, habe ich hin und her überlegt, wie er dazu passen kann. Auf Organhandel wäre ich wohl nicht gekommen. Wenn ich ehrlich bin, finde ich diese totale anonymität von Botschafter nicht gut. WArum darf ihr Gepäck nicht überwacht werden? Ob es wirklich so etwas gibt? Organhandel von Botschaftern? Oder Drogenschmuggel? Das würde mich wirklich interessieren.

Und nun ist Chandu das nächste Ziel. Warum? Jetzt ist es vielleicht doch nicht gut das ich den ersten Teil der Geschichte nicht kenne. Vielleicht waren da Hinweise auf Chandus Vergangenheit?

Offline zehn123

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Ich denke er sollte jetzt Chandu nicht mehr von der Seite weichen. Den bisher hat unserer Täter ja immer gewonnen und wir wollen doch das er diesmal nicht gewinnt.

Ich hoffe nur, daß Jan nicht bereits zu spät kommt, denn immer, wenn die Gräber entdeckt wurden, war der Täter den Ermittlern bereits einen Schritt voraus  :(

Genau das befürchte ich auch....  :o

Offline zehn123

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Jan lässt er frei, dabei hat er ihn doch gesehen und konnte beobachten, wie er arbeitet etc. Ein anderer hätte Jan wahrscheinlich nicht laufen lassen, um einen Zeugen weniger zu haben.

Ich denke, der Täter will diejenigen töten, die in seinen Augen schuld am Tod seiner Tochter sind. Er war ja bisher ein unbescholtener Bürger, da wird es ihm nicht so leichtfallen, Unschuldige zu töten. Und daß er Jan als Zeugen überleben läßt, sagt mir, daß er nichts zu verlieren hat, daß die Rache sein ganzer Lebensinhalt ist und evtl. auch bereit ist, sich am Ende selbst zu richten.

Ich habe auch nicht wirklich Angst um Jan gehabt. Dem Mörder scheint nur seine Rache wichtig zu sein. Und wie odenwaldcollies schon erwähnt - vielleicht ist das sein einziger Lebensinhalt. Ich könnte mir wirklich gut vorstellen das er nach Vollendung seines Werkes seinem eigenem Leben ein Ende bereitet.

Offline Sabsi

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Tja, das Grab mit Chandus Name ist schon der Hammer. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass der Mörder im Zuge der geplanten Ermordung Chandus gefasst wird (hoffentlich...)

Mir fallen leider wieder ein paar Ungereimtheiten auf. Einmal bei Martin Nowak auf dem Friedhof: Da betreibt die Kripo einen Riesenaufwand mit Kameras und jede Menge Undercover-Leuten und dann rennt Jan aus dem Versteck, weil ein Mann mit Blumen im Arm um 1 Uhr nachts sich etwas verdächtig verhält?? Hätte man da nicht abwarten müssen, bis er irgendwie eindeutiger auf das Grab zugeht oder so? Das war eine richtige Schnellschussaktion, die zu der aufwendigen Überwachung nicht passt. Und die Gefahr ist ja dann, dass der richtige Mörder dann gekommen wäre, als die Polizisten alle ihre Tarnung aufgegeben hatten und einen falschen Verdächtigen am Boden festgenagelt hatten..

Auch dass die Leichenwagen nicht kontrolliert wurden, kommt mir etwas komisch vor. Klar, der Betrieb des Friedhofes musste weitergehen, aber zumindest Namen/Fahrer kontrollieren wäre schon möglich gewesen, nicht nur das Kennzeichen. Mir kommt auch komisch vor, dass Leichen mitten in der Nacht angeliefert werden. Da kenn ich mich aber zu wenig aus. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass Leichen echt nachts zum Friedhof gebracht werden, oder?

Bei der ukrainischen Botschaft wurde zwar das  Auto mit Galina genau kontrolliert (inkl Kofferraum), aber ein hinausfahrender Lieferwagen wurde einfach durchgewunken und nicht mal der Fahrer kontrolliert. Vielleicht, weil man davon ausging, dass ja keiner reingekommen ist, und die Gefahr eher von außen kommt.

Ja, Petrow ist echt dämlich, dass er sich aus der sicheren Botschaft begibt und eigentlich selbst schuld an seinem Tod.

Auf Organhandel wäre ich auch nicht gekommen, obwohl es ja mit den geschmuggelten Medikamenten immerhin in so eine Richtung ging.

Mal sehen, wie es ausgeht!
liebe Grüße
Sabine

 

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