Autor Thema: 4: Kapitel 12 bis Ende (Seite 232 bis Ende)  (Gelesen 3051 mal)

Offline Annabas

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Hier könnt Ihr zum vierten und letzten Abschnitt - Seite 232 bis zum Ende - schreiben.
Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
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Offline JanaBabsi

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Ich bin heute fertig geworden mit dem Buch.

Chandu konnte dank Zoe gerettet werden.
Warum auch immer sie so ist wie sie ist, in ihrer harten Schale steckt ein weicher Kern. Auch wenn sie es nicht zeigen kann, sie mag Jan, Chandu und Max sehr gerne. Das versöhnt mich ein klein wenig damit, daß sie auch beim 2. Zusammentreffen mit Tim/Ratte ihm grundlos und ohne Vorankündigung eine drüberbrät. Ihr Erklärung zu Jan "wir kennen uns" macht es leider nicht besser, daß ich ihr Verhalten hier extrem überzogen finde.

Elias Dietrich wollte wirklich nur diejenigen töten die direkt mit dem Tod seiner Tochter zu tun hatten. Deswegen hat er Jan verschont.
In diesem Abschnitt erfahren wir dann auch ausführlich (für mich ein klein wenig zu ausführlich) was Elias zu seinen Morden getrieben hat und wie er die Opfer aufgespürt hat.
Interessant zu erfahren warum er den Opfern Finger/Zunge/Augen ausgestochen/abgeschnitten hat.

Nun muss er sich nur noch vor einem verantworten - auf Erden hat er sich der Verantwortung wegen der 4 Morde im Gefängnis verrotten zu müssen entzogen.

Würde man im richtigen Leben tatsächlich so weit gehen für seine Kinder? Ich weiß es nicht, ich habe keine.
Das Mädchen hätte ja nicht gerettet werden können, die Krankheit nur herausgezögert.

Das Buch hat mir ganz gut gefallen, konnte mich aber nicht so überzeugen wie der 1. Teil.
Zoe hat hier extrem Sympathiepunkte einbüßen müssen. Sie war doch vorher nicht so ein Haudrauf, was ist mit ihr passiert?

Sich so sang- und klanglos aus dem Staub zu machen fand ich auch nicht gut. Auch wenn sie ihrem Vater damit einen Traum erfüllt, sie hätte Jan oder Max oder wem auch immer wenigstens eine SMS schicken können, daß sie sich keine Sorgen machen sollen, es ginge ihr gut. Aber einfach abzuhauen ......

Viele Grüße
Babsi

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Offline zehn123

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Ich hatte heute endlich mal wieder Zeit etwas mehr zu lesen und habe das Buch beendet. Der letzte Abschnitt war noch mal spannend. Ich hatte schon fast an Chandus Rettung gezweifelt. Irgendwie tut es mir aber für Zoe leid. Nur durch ihr eingreifen ist es gelungen, Chandu zu retten. Aber sie muss dafür so einiges aufgeben. Und nun? Ist sie wirklich weg? Für immer aus dem Leben der drei anderen verschwunden? Irgendwie mag ich das noch nicht glauben.

Es war also wirklich eine Tat der Rache. Ob das nun die gewünschte Erlösung gebracht hat? Ich bezweifle das ganz stark. Ich glaube, dass es nichts schlimmeres gibt, als ein Kind durch den Tod zu verlieren. Aber muss man dadurch zum Mörder werden?

Mir hat die Geschichte auf jeden Fall gut gefallen. Der Schreibstil von Alexander Hartung gefällt mir. Ich werde den ersten Teil wohl doch noch lesen, auch wenn ich nun schon weiß wie er ausgeht.

Offline zehn123

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Zitat von: JanaBabsi
Interessant zu erfahren warum er den Opfern Finger/Zunge/Augen ausgestochen/abgeschnitten hat.

Ja, das stimmt..... Damit hat er den Opfern auch nach ihrem Tod noch schaden wollen.

Zitat von: JanaBabsi
Sich so sang- und klanglos aus dem Staub zu machen fand ich auch nicht gut. Auch wenn sie ihrem Vater damit einen Traum erfüllt, sie hätte Jan oder Max oder wem auch immer wenigstens eine SMS schicken können, daß sie sich keine Sorgen machen sollen, es ginge ihr gut. Aber einfach abzuhauen ....

Ja, da hast Du Recht. aber vielleicht gibt es ja noch Hoffnung das sie zurückkommt. Sie hat für Chandus Rettung ein großes Opfer auf sich genommen. Vielleicht wäre ein Abschied für sie zu schmerzhaft gewesen....

Offline Annabas

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Hallo zusammen,

nun habe ich das Buch ausgelesen.

Die ausführliche Erzählung von Elias am Ende hat alle offenen Fragen beantwortet und sowohl Motiv als auch die Taten selbst sind klar. Etwas schade finde ich, dass nahezu alles von Elias selbst erklärt wird und die Polizei nur sehr wenige eigene Ermittlungsergebnisse in der Sache vorzuweisen hat. Es war sogar Hilfe aus den Reihen des organisierten Verbrechens nötig, um Elias zu finden bzw. um Linus dazu zu bringen, auszupacken. Die Polizei macht hier insgesamt keine gute Figur. Und Jan damit erst recht nicht.

Das Ende ist zwar insgesamt geschlossen, aber so ganz glücklich bin ich nicht damit geworden. Insbesondere dass Zoe ihren Mafia-Vater um Hilfe bitten muss, stört mich. Und auch, dass sie sich für Chandu "opfert" - für so innig habe ich diese Freundschaft bisher nicht gehalten. Zoe fand ich im ersten Leseabschnitt noch super, aber im Lauf der Geschichte hat sich das sehr geändert. Sie agiert zu sprunghaft, zu unmotiviert, ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum sie was tut. Einfaches Zuschlagen passt nicht zu ihr und trotzdem tut sie es mehrfach.

Etwas unglaubwürdig erscheint mir auch, dass Elias innerhalb von so kurzer Zeit eine generalstabsmäßige Planung und Ausführung seiner Rache durchzieht. Wenn man vier Jahre in der Psychiatrie sitzt, kann man zwar viel und genau planen, aber er brauchte dann am Ende doch so viele Helfer, die alle erst einmal kontaktiert werden mussten und die auch alle über die ganze Zeit den Mund halten müssen, das erscheint mir für die kurze Zeit kaum zu organisieren.

Jetzt bin ich mal gespannt, was die anderen schreiben.

Viele Grüße von Annabas  :winken:
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Offline Annabas

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Warum auch immer sie so ist wie sie ist, in ihrer harten Schale steckt ein weicher Kern. Auch wenn sie es nicht zeigen kann, sie mag Jan, Chandu und Max sehr gerne. Das versöhnt mich ein klein wenig damit, daß sie auch beim 2. Zusammentreffen mit Tim/Ratte ihm grundlos und ohne Vorankündigung eine drüberbrät. Ihr Erklärung zu Jan "wir kennen uns" macht es leider nicht besser, daß ich ihr Verhalten hier extrem überzogen finde.
Das ist genau das Verhalten, das ich nicht verstehen kann und ich finde, es passt auch nicht zu ihr.

Das Mädchen hätte ja nicht gerettet werden können, die Krankheit nur herausgezögert. 
Wenn ich es richtig verstanden habe, hätte eine rechtzeitige Diagnose und eine Lungentransplantation Charlotte retten können.

Zitat von: JanaBabsi
Sich so sang- und klanglos aus dem Staub zu machen fand ich auch nicht gut. Auch wenn sie ihrem Vater damit einen Traum erfüllt, sie hätte Jan oder Max oder wem auch immer wenigstens eine SMS schicken können, daß sie sich keine Sorgen machen sollen, es ginge ihr gut. Aber einfach abzuhauen ....

Ja, da hast Du Recht. aber vielleicht gibt es ja noch Hoffnung das sie zurückkommt. Sie hat für Chandus Rettung ein großes Opfer auf sich genommen. Vielleicht wäre ein Abschied für sie zu schmerzhaft gewesen....
Vor allem, wie hätte sie es erklären sollen? Ich denke, in so einem Fall kann man nur einfach verschwinden, das kann ich sogar irgendwie nachvollziehen. Die drei hätten sie sicher aufhalten und es mit ihrem Vater aufnehmen wollen, damit sie weiter in Berlin bleiben und arbeiten kann.
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Offline odenwaldcollies

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Elias' Rache an Chandu hing tatsächlich mit dessen Geldeintreiber-Job zusammen. Ich bin nicht böse, daß Chandu seinen Job an den Nagel hängt. Gut gefällt mir, daß wir immer mal wieder aus der Vergangenheit der Vier erfahren. Interessant auch Zoes Familie. Was ich nicht ganz verstehe, warum muß Zoe als Gegenleistung für die Hilfe ihr bisheriges Leben aufgeben und mit ihrem Vater um die Welt ziehen? Ich bin gespannt, ob Jan und Chandu herausfinden können, wo sie abgeblieben ist.

Daß Elias das alles nicht ohne fremde Hilfe durchgezogen hat, war beinahe klar. Mit Jordan hatte er leider die richtigen Kontakte und vier Jahre sind eine lange Zeit, seine Rache durchzuplanen.
Das ist natürlich schon sehr hart, wenn Charlotte hätte geholfen werden können, wenn Valburg keine falsche Diagnose gestellt hätte, aber daß Elias die Männer umgebracht hat, macht seine Tochter auch nicht mehr lebendig. Und mit meiner Vermutung, daß er zum Schluß seinem Leben ein Ende bereiten könnte, lag ich nicht so falsch. Ich könnte mir vorstellen, daß er sich auch umgebracht hätte, wenn die Polizei ihn nicht erwischt hätte.

Ich bin bei dem Psychiater über eine Ungereimtheit gestolpert: auf S. 249 sagt er, daß er sich mit Elias in der ersten Woche (nach der Entlassung?) täglich getroffen hat, danach nur noch unregelmäßig. Aber zwei Seiten weiter sagt Dr. Beringer, daß er ab dem 1. März (Tag der Entlassung) jeden Kontakt zu ihm verloren hat. Alexander, habe ich hier etwas falsch verstanden?
Ich hätte als Psychiater den Umstand verdächtig gefunden, wenn sich mein Patient so schnell einer Nachsorge entzieht und hätte bei der Polizei nicht steif und fest behauptet, daß bei Elias alles in Ordnung ist.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Das Mädchen hätte ja nicht gerettet werden können, die Krankheit nur herausgezögert.

Ich hatte es so verstanden, daß Charlotte hätte geheilt werden können, wenn Valburg früh genug die richtige Diagnose gestellt hätte.

Zoe hat hier extrem Sympathiepunkte einbüßen müssen. Sie war doch vorher nicht so ein Haudrauf, was ist mit ihr passiert?

Ich meine mich zu erinnern, daß sie im ersten Teil auch schon den Hang zum Handfesten hatte. Zoe hatte ja schon immer eine Affinität für das nicht ganz Legale, ob das mit ihrer Herkunft zusammenhängt?

Vor allem, wie hätte sie es erklären sollen? Ich denke, in so einem Fall kann man nur einfach verschwinden, das kann ich sogar irgendwie nachvollziehen. Die drei hätten sie sicher aufhalten und es mit ihrem Vater aufnehmen wollen, damit sie weiter in Berlin bleiben und arbeiten kann.

Das sehe ich auch so, daß es für Zoe "angenehmer" war, ohne Ankündigung zu verschwinden. Sie hat sich ja in gewisser Weise von Jan verabschiedet, nur hat er das in der Hektik, zu dem Zeitpunkt herrschte, nicht richtig realisiert.
Liebe Grüße
Karin

Offline JanaBabsi

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Ich hatte es so verstanden, daß Charlotte hätte geheilt werden können, wenn Valburg früh genug die richtige Diagnose gestellt hätte.

Muss ich nochmal nachlesen. Ich dachte es gäbe auf lange Sicht keine Heilung, nur ein Hinauszögern.
 
Zitat
Das sehe ich auch so, daß es für Zoe "angenehmer" war, ohne Ankündigung zu verschwinden. Sie hat sich ja in gewisser Weise von Jan verabschiedet, nur hat er das in der Hektik, zu dem Zeitpunkt herrschte, nicht richtig realisiert.

Klar, eine Ankündigung wäre doof gewesen. Aber eine SMS, vielleicht bevor sie ins Flugzeug steigt "Mir geht es gut, macht Euch keine Sorgen, aber ich brauche mal ne Auszeit" oder sowas.
Viele Grüße
Babsi

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Offline odenwaldcollies

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Klar, eine Ankündigung wäre doof gewesen. Aber eine SMS, vielleicht bevor sie ins Flugzeug steigt "Mir geht es gut, macht Euch keine Sorgen, aber ich brauche mal ne Auszeit" oder sowas.

Ja, mit einer SMS hätte sie sich wirklich nichts abgebrochen - oder hat sie ihr Handy entsorgt? Wurde da etwas erwähnt? Schließlich muß sie damit rechnen, daß Jan und die Anderen es in Zukunft einige Male auf ihrem Handy versuchen werden.

Muss ich nochmal nachlesen. Ich dachte es gäbe auf lange Sicht keine Heilung, nur ein Hinauszögern.

Ich habe eben mal gesucht, aber die Stelle nicht mehr gefunden. Aber schau mal hier, das habe ich bei Wikipedia gefunden: "Die Prognose der Sarkoidose ist insgesamt gut, nur fünf Prozent der Fälle gehen in die chronische progrediente Verlaufsform über, welche auch tödlich enden kann. Bei chronisch Erkrankten bleibt die gesteigerte Immunreaktion bestehen. Als Faustregel gilt: Je jünger der Patient, je akuter der Verlauf, desto besser die Prognose."

Mir fällt gerade noch was zu Zoe und Tim ein: mich hat es verwundert, daß Tim so kooperativ ist, ja, er wirkt regelrecht motiviert, obwohl ihm Zoe so handfest begegnet.
Liebe Grüße
Karin

Offline JanaBabsi

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Seite 294, oben.
"In der Schweiz gab es ein Spital, das mit einer neuen Therapieform Erfolg hatte. Nichts, was eine völlige Heilung ermöglicht hätte, aber etwas, das den Krankheitsverlauf verlangsamt und die Symptome gemindert hätte."

Ich hab das als generell geltend aufgefasst. Aber es kann natürlich sein, daß das nur noch der Strohhalm war nachdem Dr. Valburg zuerst eine falsche Krankheit und vermutlich eine falsche Behandlung diagnostiziert hatte. Hätte er gleich die richtige Krankheit diagnostiziert, wäre vielleicht Heilung möglich gewesen. Das kann natürlich sein.
Viele Grüße
Babsi

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Offline odenwaldcollies

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"In der Schweiz gab es ein Spital, das mit einer neuen Therapieform Erfolg hatte. Nichts, was eine völlige Heilung ermöglicht hätte, aber etwas, das den Krankheitsverlauf verlangsamt und die Symptome gemindert hätte."

Ich hab das als generell geltend aufgefasst. Aber es kann natürlich sein, daß das nur noch der Strohhalm war nachdem Dr. Valburg zuerst eine falsche Krankheit und vermutlich eine falsche Behandlung diagnostiziert hatte. Hätte er gleich die richtige Krankheit diagnostiziert, wäre vielleicht Heilung möglich gewesen. Das kann natürlich sein.

Ah, und ich hatte das an der Stelle so verstanden, daß das eine Therapiemöglichkeit gewesen wäre, nachdem die Diagnose zu spät gestellt wurde - aber du hast recht, das kann man so oder so verstehen.
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Karin

Offline claude20

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Ich bin erst einmal froh, dass Chandu noch lebt. Das war ja mal richtig knapp und hätte auch in die Hose gehen können.

Wer ist der Vater von Zoe? Da gibt es ja für die Zukunft noch einiges zu entdecken und weitere Rätsel zu lösen. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sie sich nicht richtig bei ihren Freunden verabschiedet hat. Muss sie ihren Vater verschweigen, weil er sonst für ihre Karriere und ihr weiteres Leben ein Klotz am Bein gewesen wäre? Aber das ist ja jetzt auch egal, denn sie ist jetzt ja auch weg und hat ihr leben aufgegeben, um Chandu zu retten. Was aber auch zeigt wie wichtig ihr ihr Freund ist.

Rache ist ein wirklich sehr starkes Motiv. Und ich denke es war wirklich nicht leicht erst seine Frau wegen einer Krankheit zu verlieren und dann auch noch die Tochter und das aufgrund von diversen Probleme, die den Tod unvermeidlich gemacht haben. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, wäre doch das Leben von der Kleinen auch gar nicht mehr zu retten gewesen oder. Hätte eine Transplantation eine komplette Heilung nach sich ziehen können? Ich finde es krass wie die Kerle sich bereichert haben bei jemanden, der nur seinem Kind helfen wollte. Immer noch mal in die Fresse für jemanden der schon am Boden liegt. ich kann auch gut verstehen, dass aus diesem rund Chandu in sein Beuteraster gefallen ist. Der hat halt auch noch mal zu getreten und das auch in wahrsten Sinne des Wortes.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich will erstens die Protagonisten noch besser kennenlerne und habe mir gerade auch Teil 1 geholt. Und zweitens bin ich gespannt auf die Fortsetzung und auf den Verbleib und die Vergangenheit von Zoe ;)
LG, Doreen

Offline Annabas

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Muss sie ihren Vater verschweigen, weil er sonst für ihre Karriere und ihr weiteres Leben ein Klotz am Bein gewesen wäre?
So wie es aussieht, ist ihr Vater eine große Nummer im organisierten Verbrechen. Für eine Polizistin ist das nicht gerade ein Karrieresprungbrett, da verstehe ich, dass sie es lieber verschweigt. Mit der Zeit und eigenen Erfolgen wäre es wohl egal geworden, aber sie steht/stand ja noch am Anfang ihrer Laufbahn bei der Polizei.
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Offline odenwaldcollies

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[o wie es aussieht, ist ihr Vater eine große Nummer im organisierten Verbrechen. Für eine Polizistin ist das nicht gerade ein Karrieresprungbrett, da verstehe ich, dass sie es lieber verschweigt. Mit der Zeit und eigenen Erfolgen wäre es wohl egal geworden, aber sie steht/stand ja noch am Anfang ihrer Laufbahn bei der Polizei.

Evtl. war daher ihre rauhe Schale auch hauptsächlich ein Schutzschild nach außen hin, da wir bisher noch nichts Genaues über das Verhältnis zu ihrem Vater wissen. In diesem Teil kommt der weiche Kern bei ihr doch einige Male deutlich zum Vorschein, das war im ersten Buch nicht so der Fall.
Liebe Grüße
Karin

 

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