Autor Thema: Leserundenfazit und Rezensionen  (Gelesen 1245 mal)

Offline Rosenprinzessin

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Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die Ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Denkt bitte daran, dass Eure Rezensionen eine Art "Gegenleistung" für die Freiexemplare der Verlage sind. Es wäre deshalb schön, wenn sich hier möglichst alle beteiligen - ebenso ist ein Fazit zur Leserunde (auch eines des Autor) immer interessant.

Bitte vermeidet Spoiler und komplette Zusammenfassungen des Inhalts in den Rezensionen, da diesen Thread vielleicht auch Leute lesen, die Richard's Buch nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen!

Außerdem wäre es schön, wenn Ihr Eure Rezensionen nicht nur hier, sondern auch auf anderen Internetseiten, Blogs und so weiter einstellen mögt.
Lesen aus Leidenschaft

Offline Rosenprinzessin

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Ich bin natürlich noch weiterhin bei der Leserunde dabei, aber meine Rezension habe ich schon mal geschrieben, da die Eindrücke noch so frisch sind.  :)
An dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön, ganz besonders an Dich, Richard, für Deine Begleitung hier! Die Leserunde war bis jetzt schon sehr interessant, und besonders das "Casting" fand ich klasse! Eine schöne Idee!  8)

Zum Buch:

Frankfurt 1342: Die Fährmannstochter Philippa ist eine starke und lebensfrohe junge Frau. Eines Tages trifft sie auf Mathias. Der junge Mann hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wer er ist. Philippa fühlt sich zu Mathias hingezogen, doch kann sie ihm trauen? Auch der Kaiser Ludwig hält sich gerade in Frankfurt auf. Ein Gerücht besagt, dass ein Attentäter auf seiner Spur ist. Ist Mathias der Gesuchte? Bald überschlagen sich die Ereignisse, als sich eine Katastrophe ganz anderer Art anbahnt...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte hat eine Sogwirkung; man möchte einfach nur weiterlesen. Philippa und auch andere Figuren sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelitten und gefühlt und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die Handlungen sind nachvollziehbar und sehr bildhaft beschrieben, so dass in meinem Kopf ein richtig tolles Kopfkino ablief. Auch wirken die Charaktere sehr lebendig und authentisch. Besonders gut haben mir die Dialoge gefallen, die mich oft zum Schmunzeln brachten. Der Autor Richard Dübell hat einfach einen tollen Schreibstil und einen sehr feinen Humor, den ich sehr mag!

Auch richtig gut gefallen hat mir, wie die fiktive Geschichte von Philippa und Mathias (und auch anderen Figuren) in diesen historischen Hintergrund "eingebaut" wurde. Das Buch ist somit nicht nur sehr unterhaltsam und spannend, sondern auch noch lehrreich. Ich persönlich hatte vorher leider noch nichts vom Magdalenenhochwasser gehört, dabei war es die größte Flutkatastrophe der europäischen Geschichtsschreibung.

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen; es war hochspannend und mitreißend, so dass ich es gerne weiterempfehlen werde! Wer gute und durchdachte Historische Romane mag, sollte sich "Zorn des Himmels" unbedingt einmal näher ansehen!
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Offline Musatecna

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Ich möchte mich ganz herzlich für die tolle Leserunde bedanken, vielen Dank an den Autor, der die Leserunde  ,so toll begleitet hat, die Idee mit dem Casting fand ich eine besonders tolle Idee.
Danke natürlich auch an den Verlag für die Bereitstellung meines Freiexemplars und nochmals Danke an Richard für die Widmung und die Autogrammkarte.
Es hat riesigen Spaß gemacht. Danke auch an die Runde der Mitleser und  an die Admins , für die tolle Zeit 

Inhalt
Frankfurt, im Jahre des Herrn 1342.
Die junge Fährmannstochter Philippa liebt das Leben in ihrer Heimatstadt Frankfurt und das Leben am und auf dem Main.
Sie trifft einen jungen Mann, der sich Mathias nennt und der sein Gedächtnis verloren hat.
Zur gleichen Zeit ist der Kaiser in der Stadt zu Gast, es gibt Gerüchte über ein Attentat auf ihn. Ist Mathias der gesuchte Meuchelmörder ?

Unterdessen zieht ein Unwetter heran , welches das Leben Aller verändern wird.


In Richard Dübells  Roman werden Ereignisse in Frankfurt während des Magdalenenhochwassers im Jahre 1342 geschildert, die verheerendste Flutkatastrophe der europäische Geschichte.
Dem Autor gelingt es eine ungeheure Spannung aufzubauen, der Leser erlebt die Vorboten der Flut und die Katastrophe selbst buchstäblich mit.
Neben dem Hochwasser, sind die handelnden Personen sehr lebendig und authentisch  ,  auch sehr vielschichtig , mit den verschiedenen Beweggründen ,die ihr Handel beeinflussen.
Man zweifelt und bangt , man hofft und kämpft als Leser mit !
Das Buch hat für mich keine Längen und einen Spannungsbogen, der es fast unmöglich macht, das Buch aus den Händen zu legen !
Da ich vor diesem Buch noch nichts von diesem Hochwasser gehört habe, war dieses Buch neben einer grandiosen Unterhaltung auch lehrreich.
Ich kann diesen Roman wirklich weiterempfehlen , ganz großen Kopfkino !

ich werde meine Beurteilung bei buch.de,bücher.de und Amazon schreiben

Offline gagamaus

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Es ist das Jahr 1342. Kaiser Ludwig weilt in Franchenfurt. Gerüchte machen die Runde, dass ein Meuchelmörder auf ihn angesetzt wäre, der für Karl von Luxenburg den Thron frei räumen soll. Während das Wetter nach der langen Dürre langsam umschlägt und die ersten unbekannten Wirbel das Wasser des Meyn kräuseln, trifft Philippa auf den verwahrlosten Mathias, der seit Monaten an Gedächtnisschwund leidet und nicht weiß, warum es ihn so vehement in diese Stadt gezogen hat. Könnte er der Attentäter sein? Und was will der Deutschritter Bernhard hier, der ebenfalls überraschend in die Stadt gekommen ist.

Der Zorn des Himmels dräut in dieser Geschichte von Anfang an über den Helden. Schwere Unwetter wechseln sich mit großer Hitze und einigen weiteren überraschenden Naturphänomenen, die den Leser und die Protagonisten in Atem halten und Leib und Leben bedrohen. Als schließlich die Fluten in Franchenfurt ankommen entbrennt ein wilder Kampf ums Überleben und nicht nur Kaiser Ludwig scheint tatsächlich in großer Gefahr.

Richard Dübell versteht es glänzend, seine Darsteller in Szene zu setzen und miteinander und gegeneinander spielen zu lassen. Sie lieben und sie streiten sich, sie töten sich und retten einander das Leben. Die Dramatik der Geschehnisse wird durch die heftigen Unbillen der Natur zu einem Crescendo gesteigert. Tosende Wasser und stürmische Winden fegen durch das Buch und selten war ein Dübell tempo- und actionreicher. Dennoch fehlt es auch nicht an humorvollen Sequenzen und unterhaltsamen Redegefechten und Wortduellen, die das Salz in der Suppe sind in diesem spannenden Historienschmöker.

In einem interessanten aufschlussreichen Nachwort kann man nachlesen, dass fast alle Fakten dieses Romans tatsächlichen Begebenheiten entsprechen und das Magdalenenhochwasser eine große Naturkatastrophe der damaligen Zeit war.

Wie immer ein sehr unterhaltsamer und megaspannender historischer Roman aus Richard Dübells Feder. Der dicke „Jahrhundertsturm“ liegt bereits in meinem Bücherschrank bereit.

 Die Leserunde hat großen Spaß gemacht, da Richard neben interessanten Zusatzinfos eine lebhafte Castingrunde eingeläutet hat (die ich fast übersehen hätte) und die das Kopfkino so richtig in Schwung gebracht hat. Außerdem hat mich total gefreut, dass eine Verfilmung meines ersten Dübell angekündigt ist.

 :buchtipp:

http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-D%C3%BCbell/Zorn-des-Himmels-1132060251-w/rezension/1133504327/
http://wasliestdu.de/rezension/spannender-histoschmoeker
http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php?topic=35759.msg830046#msg830046

:lesen:
Ulf Schiewe - Thors Hammer
Tad Williams - Die Hexenholzkrone

Offline nicigirl85

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Meine Meinung zum Buch:

Titel: Eine Naturkatastrophe verändert Mitteleuropa...

Dies war mein erster historischer Roman von Richard Dübell, kenne ich doch bisher nur seine spannenden und vor allem amüsanten Krimis um Hauptkommissar Peter Bernward. Da ich historische Romane mein bevorzugtes Genre sind und mich die äußere Gestaltung des Buches förmlich anzog, begann ich mit großem Interesse und Erwartungen zu lesen.

Der Autor entführt uns nach Frankfurt, anno Domini 1342. Hier begegnen wir der jungen Fährmannstochter Philippa, die während sich ein Unwetter zusammenbraut einen Mann ohne Erinnerung kennenlernt. Mathias hat es ihr wirklich angetan, noch nie hat sie so gefühlt. Während Mathias ihr gehörig den Kopf verdreht, geht das Gerücht um, dass ein Attentäter in der Stadt weilt, der es auf den Kaiser abgesehen hat. Könnte Mathias wohlmöglich darin verwickelt sein?

Richard Dübells Schreibstil ist einfach so erfrischend, dass einem die Seiten förmlich durch die Hände gleiten, man immer mehr von der Geschichte und dessen Charaktere haben möchte.

Die dargestellten Personen sind sehr gut gezeichnet, da findet sicher jeder Leser einen Charakter mit dem er sich identifizieren kann. Mir hat es hier am meisten Philippa angetan, mochte ich vor allem ihr wildes und offenes Wesen.

Gut gefallen hat mir zudem, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt wird, so bekommt man einen noch besseren Einblick in die Menschen und ihre Gefühlswelt. Und für zusätzliche Spannung sorgt es auch.

Die Katastrophen, das Machtgeränkel und ähnliches sind so gut geschildert, dass man fast das Gefühl hat einen Film vor Augen ablaufen zu sehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich dieser Stoff ideal als Filmvorlage macht.

Eins weiß ich nach dieser Lektüre ganz gewiss: Das wird nicht mein letzter historischer Roman von diesem Autor gewesen sein.

Fazit: Ein spannender und sehr unterhaltsamer Roman über das Magdalenenhochwasser. Für Fans historischer Romane ein Must-Read. Lesenswert und uneingeschränkt zu empfehlen!

Bewertung: 5/ 5 Sternen

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Rezensionslinks:

Mein Blog: http://nicigirl85.blogspot.de/2015/02/rezension-richard-dubell.html

Amazon: http://www.amazon.de/review/R3OXROVLTIBGKR/ref=cm_cr_rdp_perm

Buechereule: http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=82967

Goodreads: https://www.goodreads.com/review/show/1195432457?book_show_action=false

Literaturschock: http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,35759.0.html

Lovelybooks: http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-D%C3%BCbell/Zorn-des-Himmels-1132060251-w/rezension/1133643362/

Wasliestdu: http://wasliestdu.de/rezension/eine-naturkatastrophe-veraendert-mitteleuropa
"Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

Offline Richard Dübell

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Hallo Leute,

vielen Dank für diese ersten Rezensionen! Ich freue mich sehr, dass die Geschichte euch gefallen hat und dass ihr Spaß bei der Leserunde hattet. Im Grunde sollte ich wohl, wenn das Casting abgeschlossen sind, den ausgewählten Schauspielern je ein Exemplar des Romans zusenden ... und dann noch Ridley Scott und Steven Spielberg ...  ;)

Es ist schön, wenn einem als Autor das Gefühl gegeben wird, dass eine Geschichte funktioniert. Und wenn man die Begeisterung fühlen darf, die aus euren Bewertungen spricht.

Ganz liebe Grüße,
Richard Dübell
Herzliche Grüße,
Richard

Nina2401

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Ihr Lieben,

ich habe nun auch meine Rezension geschrieben und ein bisschen im Netz gestreut. Ich mag mich noch gar nicht von dem Buch trennen und bin froh, dass hier noch einige lesen und ich weiter hierher schauen kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses tolle Buch mit euch zu lesen!

Und dir, lieber Richard, möchte ich ganz besonders danken. Die Leserunden mit dir sind mir die liebsten und ich bin so froh, dass du hierher gefunden hast. Danke für die vielen Infos und danke für das Casting. Das macht mir ganz besonders viel Spaß, da ich Filme fast genau so gerne mag wie Bücher :) Und danke für dieses wunderbare Buch!

Nun aber zu meiner Rezension:

Und dann kam die Flut ...

Der Tsunami im indischen Ozean und auch die europäischen Hochwasserereignisse der letzten Jahre sind uns allen noch gut im Gedächtnis. Aber wer wusste, dass im Juli 1342 das schlimmste Hochwasser des gesamten 2. Jahrtausends im mitteleuropäischen Binnenland statt gefunden hat? Diese Bildungslücke hat Richard Dübell mit „Zorn des Himmels“ eindrucksvoll geschlossen, denn das Magdalenenhochwasser, wie es auch genannt wird, bildet den historischen Hintergrund für seinen Roman.

Und da geht es von Anfang an sehr heftig zur Sache. Und humorvoll, so wie ich es von Richard Dübell gewohnt bin. Der Dübell´sche Humor ist mittlerweile legendär und er findet sich schon in der Personenliste ganz am Anfang wieder. Ein Service, den ich gerade bei historischen Romanen sehr zu schätzen weiß. Für mich war es eine schöne Einstimmung.

Dann betritt einer nach dem anderen die Bühne in Frankfurt und ich bin hingerissen von der Lebendigkeit, mit der Richard Dübell seine Figuren beschreibt. Ich habe zwar schnell meine Lieblinge gefunden, aber jeder ist auf seine Weise höchst interessant, amüsant und stark. Besonders gefreut habe ich mich über Philippa. Sie ist natürlich ein Kind ihrer Zeit, aber sie hat ihren eigenen Kopf, ist mutig und schlagfertig und auf der Suche nach dem Abenteuer ihres Lebens. Und genau wie der Fluss, mit dem sie seit Kindertagen eng verbunden ist, aus den Fugen gerät, so gerät auch Philippas Leben aus den Fugen. Und das ist genau so spannend wie die Beschreibung der Flutwelle, die über Frankfurt hereinbricht. Ich habe so etwas zum Glück noch nicht am eigenen Leib erfahren  müssen, aber Richard Dübell hat mich mitten rein gezerrt in diese Katastrophe und mir das Gefühl gegeben, das alles selbst zu erleben. Das war Kopfkino vom Allerfeinsten.

Richard Dübell erzählt sehr dicht, es passiert unheimlich viel in kürzester Zeit. Manchmal kann ich kaum atmen vor Spannung, dann wieder muss ich schmunzeln über diesen Humor, den ich so liebe. Er blitzt immer wieder fein zwischen den Zeilen hervor und beherrscht auch die stimmigen Dialoge. Aber Richard Dübell zeichnet sich nicht nur durch seinen einzigartigen Humor aus. Er ist für mich mittlerweile ein wahrer Meister der Actionszenen. Ich kenne kaum jemanden, der atemberaubende Szenen so gut in Worte fassen kann. Auch hier läuft jedes mal ein fantastisches Kopfkino ab. Und wenn es mal so richtig heftig wird, dann fängt er mich auch wieder auf. Deshalb habe ich mich trotz der dramatischen Ereignisse so wohl mit diesem Buch gefühlt.

Der Showdown, der sich lange ankündigt, ist einfach grandios. Ich habe gezittert und gebibbert und war dann sehr zufrieden mit dem Ende. Auch das ist für mich wichtig, ich möchte ein Buch am Ende mit einem guten Gefühl zuklappen. Dieses hier habe ich mit einem Lächeln zugeklappt.

Fazit: Atemberaubende Spannung, feinster Dübell´scher Humor und eine erstklassig erzählte Geschichte vor der Kulisse des Magdalenenhochwassers in Frankfurt machen „Zorn des Himmels“ zu einem Lesegenuss der Extraklasse!

Meine Links:
http://www.eseloehrchen.de/rezension/der-zorn-des-himmels-richard-duebell-rezension
http://www.amazon.de/review/R3KF3TDQSND32M/ref=cm_cr_rdp_perm
http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-D%C3%BCbell/Zorn-des-Himmels-1132060251-w/rezension/1133847186/
http://wasliestdu.de/rezension/und-dann-kam-die-flut
http://www.reliwa.de/books/566639?show=reviews
http://www.buecher.de/shop/belletristik/zorn-des-himmels/duebell-richard/products_products/detail/prod_id/40810575/
http://www.histo-couch.de/richard-duebell-zorn-des-himmels.html



Offline simmilu

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So, nun möchte ich auch meine Eindrücke loswerden... Leider hat mich eine Erkältung und ein überraschend voller Terminkalender die Leserunde etwas stiefschwesterlich behandeln lassen in den letzten Tagen, sorry dafür  :(  Es hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht, mit euch gemeinsam diese tolle Geschichte zu lesen und zu spekulieren. Vielen Dank auch an Richard, für die wirklich tolle und informative Begleitung  :winken:

Mein erstes Buch von Richard Dübell hat mir richtig gut gefallen.
Die Geschichte spielt in Frankfurt 1342 zur Zeit des Magdalenenhochwassers. Ein richtig spannendes Setting, hab ich mir gedacht, als ich den Klappentext las und ich wurde nicht enttäuscht...

Es geht um diese furchtbare Umweltkatastrophe, die über Frankfurt hinein bricht und der Leser erlebt sie aus Sicht von verschiedenen Personen, u.a. von Philippa, der Fährmannstochter. Die macht kurz vorher die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Unbekannten, der sich mit Geheimnissen umgibt, die sie neugierig machen.
Zur selben Zeit steht ein Besuch des Kaisers in der Stadt an und die daraus resultierenden Vorsichtsmaßnahmen verärgern die Einwohner, so das der kaiserliche Sicherheitsmann und der Stadtrat alle Hände voll zu tun haben. In diesem Trubel übersehen alle die Vorzeichen von dem, was sich da anbahnt....

Was mich besonders beeindruckt hat, war der Schreibstil des Autors. Die Geschichte ist atmosphärisch so dicht gewebt, das man sich ohne Probleme in sie rein versetzen kann. Ich hatte wirklich das Gefühl am Meyn zu sein und habe selbst die Alltags Geräusche gehört ! Das ist ein wirklich tolles Erlebnis und es ist noch nicht besonders oft vorgekommen, dass ein Autor das bei mir geschafft hat.
Die Story an sich ist aus dem Leben gegriffen, da es sich ja um ein reales Ereignis handelt und der Autor hat sie als Grundlage einer spannenden und mitreißend erzählten Geschichte gewählt. Hätte ich die Lektüre aufgrund der Leserunden-Abschnitte nicht immer wieder unterbrechen müssen, wäre sie in einem Rutsch von mir gelesen worden. Man kann das Buch mit seinen tollen Charakteren wirklich schwer aus der Hand legen und ich bin mir ganz sicher, das dies nicht das letzte Buch war, was ich von dem Autor gelesen habe !

Ich stelle meine Rezension bei Literaturschock. de, der Hauptseite von Literaturschock und amazon ein.
« Letzte Änderung: 14. Februar 2015, 10:18:15 von simmilu »

Offline nirak

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Hier kommt nun auch meine Rezension.
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte, es hat großen Spaß gemacht. Am Schluß stehen die Links, wo ihr meine Rezi noch nachlesen könnt.

Das Magdalenenhochwasser im Jahre 1342

Frankfurt im Jahre 1342, die Fährmannstochter Philippa rudert täglich auf den Main hinaus dabei ahnt sie nicht, was da auf sie und die Stadt zu kommt. Alles steht im Zeichen des Kaisers, der ein Treffen mit seinen Adligen plant. So nimmt keiner die drohenden Vorzeichen wahr die auf eine bevorstehende Katastrophe aufmerksam machen. An einem schwülwarmen Tag lernt sie dann einen geheimnisvollen Fremden kennen er weiß selbst nicht, wer er ist, hat sein Gedächtnis verloren und doch verliebt sich Philippa in ihn. Bald geht das Gerücht in der Stadt um, ein Ritter mit einem Mordauftrag an den Kaiser sei in der Stadt. Ob der Fremde was damit zu tun hat?

Richard Dübell hat sich im vorliegenden Roman ein historisches Ereignis vorgenommen, welches irgendwie untergegangen zu sein scheint. Das Magdalenenhochwasser zu Frankfurt im Jahre 1342 war mir unbekannt. Mit seinem facettenreichen Erzählstil schafft es der Autor mühelos, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die Vorzeichen der Katastrophe und das Ereignis selbst hat er so bildlich beschrieben als wäre es erst gerade geschehen. Etwas Auflockerung zum dramatischen Hintergrund schafft Dübell immer wieder mit seinen leicht sarkastischen Dialogen und so gibt es eben auch immer mal wieder etwas zum Schmunzeln.

Die Charaktere sind vielschichtig gestaltet und werden hier gut gezeichnet. Wobei nicht auf den ersten Blick zu sehen ist wer gehört zu den Guten und wer eher nicht. Die einzelnen Protagonisten haben alle ihren Platz in und um Frankfurt. Der Autor schildert aber nicht nur von dieser Katastrophe, sondern auch von dem Leben dieser Zeit und vor allem davon, was es für die Stadtbevölkerung bedeutet einen Kaiser Obdach zu gewähren. So wird dieses Großereignis ähnlich geschildert, als wenn heute ein Staatsbesuch an stünde.

Das Cover ist eher dunkel gehalten und zeigt eine Brücke, die über einen reisenden Fluss führt. Ein Cover, welches sehr gut zu der Geschichte zwischen den Buchdeckeln passt. Eine kleine Karte ist im Buchdeckel vorhanden, zu Beginn gibt es eine Übersetzung der alten Namen und auch ein Personenregister erleichtert den Überblick über die Protagonisten. Es zeigt, welche Charaktere hier historisch belegt sind und wer fiktiv. Am Ende klärt noch ein Nachwort kurz Fiktion und Wahrheit.

„Zorn des Himmels“ ist ein toller historischer Roman über ein geschichtliches Ereignis, welche die Landschaft rund um Frankfurt nachhaltig verändert hat. Es wird glaubhaft geschildert, wie sich diese Flutkatastrophe ereignet haben könnte und wie es den Menschen dabei ergangen ist. Die Protagonisten haben dabei ihre Ecken und Kanten und ihre kleinen Macken. Rein gut oder böse gibt es nicht und gerade das macht sie sympathisch, (auch der Auftragskiller hat seine guten Seiten).
Für Fans historischer Romane eine klare Buchempfehlung aber auch für andere, die gern mal etwas aus diesem Genre lesen möchten.

 :buchtipp:

http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/historische-romane/zorn-des-himmels

http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,35759.msg830977.html#msg830977

http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-D%C3%BCbell/Zorn-des-Himmels-1132060251-w/rezension/1134216241/

http://www.steffis-buecherkiste.de/bkf/index.php?topic=3110.msg48676#msg48676

http://wasliestdu.de/rezension/das-magdalenenhochwasser-im-jahre-1342

http://www.buchcouch.de/rezensionen/historische-romane/richard-duebell-zorn-des-himmels/

http://buchcouch-forum.de/forum/index.php/topic,10148.msg118515.html#msg118515

Offline Richard Dübell

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Nochmal vielen Dank für die tollen Rezensionen!

Ich muss jetzt aber an dieser Stelle mal festhalten, dass so ein Roman das Werk vieler Hände ist. Damit alles stimmig ist, müssen Autor, Lektorat, Herstellung und Marketing vertrauensvoll miteinander zusammenarbeiten und bereit sein, aufeinander zu hören. Es ist schön, dass mich eine auf diese Weise funktionierende Partnerschaft schon so lange mit Lübbe verbindet.
Zusätzlich habe ich aber noch ein paar wichtige Menschen mit an Bord, ohne die ich keine Geschichte mehr schreiben und beim Verlag abliefern möchte. Einer davon ist mein Agent Bastian Schlück. Die anderen sind meine Probeleser, die den Text als erste zu Gesicht bekommen. Am wichtigsten sind mir hier die Verbesserungsvorschläge meines Freundes Toni, der ein unglaublich gutes Gespür dafür hat, wenn ich meine eigene Story mal an einer Stelle torgeschwafelt habe, und mir dann gnadenlos-freundschaftliche Bemerkungen an die Seite des Manuskripts schreibt.
Aber ich werde euer Lob an alle Beteiligten weitergeben, einverstanden?

Liebe Grüße,
Richard

Herzliche Grüße,
Richard

Fluse

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Die Geschichte einer verheerenden Katastrophe ...

Es ist das Jahr 1342. Wir befinden uns in Frankfurt am Fuße des Main und erleben auf 393 Seiten die Geschehnisse vor und während des Magdalenenhochwassers. Wir tauchen hinein in die Ängste und Sorgen der Menschen, die aufgrund des Besuches des Kaisers stark in ihrem existenziellen Leben eingeschränkt werden. Aber auch das Leben des Kaisers ist gefährdet ...

Der Autor nimmt uns an die Hand und lässt diese auch nicht eher los, bis wir alle schrecklichen Ereignisse durchfiebert haben und er versteht es, zwischen Atem anhalten, sich ekeln und bibbern, sich ärgern und schaudern, den Kopf zu schütteln die Spannung immerwährend zu steigern. Man weiß, wo das alles hinaus läuft und man hofft doch immer, dass das Unausweichliche nicht eintrifft. Auch man schwankt beim Lesen auch hin und her, man will den Menschen, die man nach und nach kennen- und schätzen gelernt und auch Symphatien aufgebaut hat, das schreckliche Leid ersparen und gleichzeitig wartet man fast nägelkauend auf das Eintreffen der ganz sicher eintretenden Katastrophe.

Der Roman erzählt in Teilen die wahren Begebenheiten des Hochwassers mit einer Portion Fiktion geschmückt.

Ein großer historischer Roman, bildhaft und kraftvoll erzählt, mit einer unheimlichen Glaubhaftigkeit, die sicher jeden Leser historischer Romane begeistern wird.


Meine Links:
http://wasliestdu.de/rezension/die-geschichte-einer-verheerenden-katastrophe
http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-D%C3%BCbell/Zorn-des-Himmels-1132060251-w/
und erscheint in Kürze bei amazon.de

Offline claude20

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    • Claudes Schatzkiste
Hallo Richard,

hier noch meine Rezension für deinen Roman.

Wir schreiben das Jahr 1342 und dunkle Wolken ziehen am Himmel auf. Ein heftiges Unwetter zeichnet sich an Horizont ab. Der Main schwillt an, wird zu einem reissenden Strom und bringt auf seinen Weg einiges an Unrat nach Frankfurt. Die Veränderung des Mains bleibt natürlich nicht auf Dauer verborgen. Die Fährmannstocher Philippa liebt den Fluss, aber das aufziehende Unwetter und der Main selbst werden ihr Leben für immer verändern. Ein geheimnisvoller Mann erreicht zur gleichen Zeit die Stadt. Er fasziniert Phillipa, doch kann sie ihn Vertrauen? Das Gerücht geht um, dass ein Meuchelmörder den Kaiser in Frankfurt töten will. Hat Philippas neuer Freund etwas damit zu tun? Während der Zorn des Himmels sich über Frankfurt entlädt muss Philippa Entscheidungen treffen, die über das Leben oder Sterben des Kaisers bestimmt...

Dieses Buch ist ein historischer Roman, wie ich ihn gerne lese. Die Beschreibungen von Richard Dübell sind sehr beeindruckend gestaltet, zerstörend gut aber auch unglaublich einprägsam. Seine Erzählung hat mich sehr fasziniert und auch mitgerissen. Die beschriebenen Bilder, Ereignisse und Abläufe konnte ich mir sehr leicht vorstellen und wie einen Film vor meinen inneren Augen ablaufen lassen. Mein Kopfkino hat mit den Worten von Richard Dübell eine monumentale Geschichte erschaffen und sich tief in mein Gewußtsein eingeprägt.

Der Autor erzählt in diesem Buch von einer der größten Katastrophen die Europa je ereilt hat. Das Magdalenenhochwasser war einfach gigantisch und hat sich nachhaltig auf Europa ausgewirkt. Schon sehr seltsam, dass ich bisher nichts von diesem Unwetter und die Flutkatastrophe gehört hatte, obwohl es für eine Umgestaltung des Kontinents geführt hat. Sehr verwunderlich, dass in der Schule nie auch nur ein Wort darüber verloren wird. Aber Dank Richard Dübell fühle ich mich jetzt nicht nur gut unterhalten, sondern auch ein bisschen weiser bzw. gebildeter.

Großartig erzählte Geschichte, die mich sehr beeindruckt und auch etwas länger beschäftigt hat. Die Bücher von Richard Dübell haben mich schon immer begeistert, aber diesmal hat es mich wirklich umgehauen. Meiner Ansicht nach ist dies das eindrucksvollste Buch, was ich vom Autor bisher gelesen habe. Mit einer Bewertung von 10 Punkten kann ich diesem historischen Roman gar nicht gerecht werden.

© claude

die Rezension habe ich auch noch auf
LB http://www.lovelybooks.de/autor/Richard-D%C3%BCbell/Zorn-des-Himmels-1132060251-w/rezension/1135217140/
WLD http://wasliestdu.de/rezension/ein-packender-historischer-roman
und meinem Blog veröffentlicht http://claudes-schatzkiste.blogspot.com/2015/02/zorn-des-himmels.html
LG, Doreen

Taubenschlag

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Inhalt:

Frankfurt 1342: Nach einem trockenen Sommer ziehen dunkle Wolken über der Stadt auf. Die junge Fährmannstochter Philippa nimmt die Veränderungen, die sich im Main als Vorboten des aufziehenden Unwetters anziehen, zwar wahr, kann sie aber nicht richtig interpretieren. Zu gefangen ist sie von ihrer neuen Bekanntschaft, Mathias, der vor einiger Zeit sein Gedächtnis verloren hat und sich nicht mehr erinnern kann, welche Mission ihn nach Frankfurt führt. Ob sie etwas mit Kaiser Ludwig zu tun hat, der zu gleichen Zeit in der Stadt weilt. Gerüchte über ein geplantes Attentat kursieren in der Stadt. Aufgeheizt wird diese angespannte Stimmung durch ungewöhnliche Naturphänomene, die als Vorboten des grossen Katastrophe gesehen werden können, dem grossen Magdalenenhochwasser.

Meine Meinung:

Dieses Busch zeichnet sich durch eine dichte Atmophäre aus, die der Autor bei der Beschreibung der Ereignissen der wenigen Tage vor dem grossen Magdalenhochwasser entstehen lässt. Die komplette Handlung rund um Phillippa, Mathias und den Kaiser Ludwig wird überschattet von den ungewöhnlichen Wetterphänomenen und der anstehenden Bedrohung, die durch die Beschreibung der Natur, insbesondere des Mains, herauf beschworen wird.

Die Handlung selber ist sehr gut erzählt, die Charaktere werden sehr lebensnah beschrieben und wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz. Insbesondere Philippa als Hauptperson mit ihrer besonderen Beziehung zum Main wird als aufgeweckte, junge Frau beschrieben, der das Schicksal von Mathias sehr nahe geht und die ihm gerne helfen möchte. Aber auch in die andern Charaktere kann man sich gut hineinversetzen.

Grosses erzählerisches Können beweist der Autor bei der Beschreibung des Hochwassers selber. Auch wenn sich hier die Ereignisse überschlagen, behält der Autor die Übersicht und malt ein komplexes Bild des Geschehens. Sicher führt er unserer Hauptpersonen durch das Geschehen.

Sehr gut hat mir auch das Nachwort gefallen, das einige Hintergrundinformationen zu dem Jahrtausendhochwasser gegeben hat und mir so geholfen hat, die beschriebenen Ereignisse ein zu ordnen, etwas, dass mir bei einem historische Roman immer sehr wichtig ist.

Bei diesem Buch handelt es sich um ein sehr lesenswerten Roman, der ein relativ unbekanntes Ereignissen in das Zentrum der Handlung stellt. Eine dichte Handlung und das grosse erzählerische Können des Autors macht das Buch wirklich lesenswert.

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Auch hier möchte ich mich für meine verspätete Rezension entschuldigen. Ich habe erstmal zugesehen, dass ich meine Rückstand in den Runden aufhole, leider haben meine kranken Zwillinge meinen ganzen Zeitplan durcheinander gebracht. Diese Leserunde hat mir sehr viel Spass gemacht und vielen Dank an den Verlag und den Autor für dieses tolle Buch.

Online Dani

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Frankfurt, 1342. Die Fährmannstochter Philippa ist wie immer auf ihrem heißgeliebten Fluss unterwegs, doch irgendetwas scheint anders zu sein, sie spürt eine Änderung im Verhalten des Wassers, entdeckt ungewöhnliches und beunruhigendes Treibgut – erste Vorboten eines kommenden Unheils?

Während ihr Vater sie mit ihrem Jugendfreund Albrecht verheiraten will, trifft Philippa auf einen geheimnisvollen Mann, der sein Gedächtnis verloren hat. Er nennt sich Mathias, doch wer ist er wirklich? Schnell wird klar, dass er ungewöhnliche Fähigkeiten hat und man sich besser nicht mit ihm anlegen sollte. Philippa ist fasziniert von ihm und lässt sich immer tiefer auf ihn ein – eine Entscheidung, die sie vielleicht eines Tages bereuen wird?

In Frankfurt weilt währenddessen der Kaiser. Es heißt, ein Attentäter habe es auf ihn abgesehen. Der Hauptmann seiner Garde hat es nicht leicht, für seinen Schutz zu sorgen und gleichzeitig die Stadträte von den notwendigen Einschränkungen zu überzeugen, die für die Sicherheit des Kaisers unerlässlich sind.

Bedeutet der Streit zwischen Kaiser und Papst, dass die Stadt verflucht ist? Fast könnte man es glauben bei dem, was nun auf Frankfurt zukommt!

Das Magdalenenhochwasser, um das es hier geht, ist historisch belegt, ich hatte allerdings noch nie zuvor davon gehört. Der Autor baut die Spannung sehr geschickt auf, von kleinen Anzeichen über immer schlimmer werdende Geschehnisse bis hin zum großen Finale, in dem die Natur ihre volle Gewalt ausspielt.

Autor Richard Dübell ist ein äußerst fesselnder historischer Roman gelungen, den ich mir wunderbar verfilmt vorstellen kann. Die Sprache ist sehr lebendig und viele Szenen spielten sich beim Lesen bildlich direkt vor meinem inneren Auge ab, was bei mir eher selten vorkommt.

Wunderbar gefallen hat mir auch der Humor, der an vielen Stellen durchblitzt. Die Unterhaltungen der Charaktere untereinander sind lebendig und modern und brachten mich immer wieder zum Lachen! Nicht nur die Hauptfiguren sind glaubwürdig und interessant dargestellt, auch viele Nebenfiguren haben sich beim Lesen in mein Herz geschlichen. Gut gefallen hat mir auch, dass es keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung gab, man konnte die Figuren nicht einfach in Gut und Böse einteilen, sondern es gab immer verschiedene Seiten und Sichtweisen.

Auch das Ende passt so dazu und lässt dem Leser Raum für eine eigene Weiterentwicklung der Gedanken!

Ein toller, actionreicher und fesselnder historischer Roman!
Liebe Grüße
Dani

Offline Rosenprinzessin

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Hallo, Ihr Lieben!
Es ist ja schon eine Weile ruhig hier geworden. Ich danke Euch allen nochmals für diese schöne Leserunde!
Eine Rezension fehlt noch. Es wäre schön, wenn sie noch nachgereicht werden könnte.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende  :winken:
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