Autor Thema: Fazit, Rezensionen (ohne Spoiler)  (Gelesen 964 mal)

Offline smyrill

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Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass ihr zum Abschluß zeitnah euer Fazit hier einstellt. Bitte nicht erst Wochen nach der Leserunde.

Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.

Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten.
Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen !
« Letzte Änderung: 11. Mai 2015, 15:42:49 von Dani »

Offline Buchzauber

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Hier nun meine Rezi, auch wenn das Buch etwas verwirrend war und auch noch einige Fragen offen geblieben sind, war es spannend und hat mir gut gefallen. Vielen Dank das ich mitlesen durfte.

"Janusmond" ist ein Thrillerdebüt von Mia Winter.

Inhalt:
"Louisson in Südfrankreich. Es herrschen Temperaturen jenseits der vierzig Grad, als der Deutsche Leon Bernberg hier ankommt, um seine Zwillingsschwester Lune für tot erklären zu lassen. Zehn Jahre ist es her, dass sie in dem Ort verschwand - und Leon will sich nun von der quälenden Hoffnung befreien, sie jemals wiederzusehen. Er bittet den Polizisten Christian Mirambeau, Lundes Tod zu bestätigen. Doch durch Leons Erzählungen gerät Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Kurz darauf werden zwei Männer tot aufgefunden, und beide waren Lune verfallen. Christian beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen - nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat ..."
(Zitat)
Schon die Gestaltung des Buches ganz in schwarz, nur mit wenig roten Ecken ist einzigartig und auf den ersten Blick verwirrend.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, die Spannung wurde langsam, aber stetig aufgebaut. Mia Winter schaft es Informtionen zu geben und dennoch vorzuenthalten. Es ist mir noch nie vorgekommen, das ich so schnell und immer wieder meine Meinung über das Buch geändert habe.

Und auch wenn die Spannung sehr gut war, komm das Ende nicht sonderlich überraschend und lässt einige Fragen offen.

Fazit: beängstigend, verwirrend, mit Ecken und Kanten, aber dennoch sehr spannend
« Letzte Änderung: 12. Mai 2015, 08:31:52 von Buchzauber »

Offline Dani

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@Buchzauber
nimmst du dir eigentlich für den Inhalt die Kurzbeschreibung von amazon und formulierst die nur um? Da sind ja immer wieder ganze Passagen wortwörtlich gleich.
Dann mach es doch gleich als Zitat kenntlich oder überleg dir eine wirklich eigene Zusammenfassung  ;)
Liebe Grüße
Dani

Offline TochterAlice

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Hier nun auch meine Rezension! Ganz herzlichen Dank nochmal fürs Mitlesendürfen an den Verlag und das Leserunden-Team und natürlich an Mia für die Begleitung, die wirklich sehr bereichernd war!

Eine heiße Stadt in Südfrankreich
und das gleich in mehrerer Hinsicht, ist der Schauplatz dieses Krimis. Ein Ort mitten im Sommer, mitten im Süden, nennen wir - bzw. Mia Winter - ihn Louisson, wird - fast schon in Western-Manier - von einem charismatisch wirkenden jungen Mann aus Deutschland aufgesucht - von Leon, der sich auch an die Polizei wendet. Er ist auf der Suche nach seiner (Zwillings)Schwester, die vor mehr als 10 Jahren verschwand, in dieser - fiktiven - Gegend, quasi von der Hitze verschluckt. Oder doch nicht?

Lune, so heißt sie, traf dort ein zum Studieren und zum Genießen - und hat direkt gleich mehrere Männer verführt, Männer, die ihr quasi verfielen und dann nicht mehr von ihr lassen konnten, auch sie heiß, benommen von der Hitze in Louisson - einem übrigens fiktiven Ort - ebenso wie von der heißblütigen Lune.

Lune hat Briefe an ihren Bruder geschickt, eindringliche Schreiben, immer und immer wieder. Doch der letzte ist über zehn Jahr alt...

Kommissar Christian Mirabeau und sein Kollege Uldis, ein halber Lette, beginnen zu ermitteln - und stoßen zunächst nicht auf Ergebnisse, sondern auf Leichen. Doch obwohl alle Charaktere sehr interessant und vielschichtig klingen, erfährt man nicht allzu viel über sie - leider gelingt es der Autorin in keinem Fall - vielleicht ansatzweise bei Lune und Leon - ein Bild des jeweiligen Protagonisten zu vermitteln.

Eine eigentümliche Stimmung ist es, die in "Janusmond" verbreitet wird, die Autorin Mia Winter nicht nur unterstreicht, sondern auch schürt, wenn auch auf recht distanzierte Art, die den  Leser zögern lässt, sich mit vollem Herzen in die Krimihandlung zu stürzen.

Der sehr starke erotische Unterton hätte aus meiner Sicht auch wegfallen können, auf der anderen Seite hätten etliche Figuren kraftvoller, ja präsenter sein können. Irgendwie blieb man als Leser durchgehend auf Distanz, auch wenn es immer wieder Packendes gab - Packendes, das dann aber rasch zu Verwirrendem wurde. Eigenartig und stellenweise auch faszinierend - und auf jeden Fall mit zahlreichen Alleinstellungsmerkmalen in Bezug auf Stil und  Handlung - so ist der Krimi von Mia Winter. Fremd bleibt mir der Fall, fremd bleiben mir auch die Protagonisten.  Das Buch lässt mich mit ein paar Fragzeichen über dem Kopf zurück - aber auch mit einer gewissen Faszination, die mich gespannt warten lässt auf weitere (spannungsliterarische) Werke von Mia Winter!

Offline Buchzauber

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@Buchzauber
nimmst du dir eigentlich für den Inhalt die Kurzbeschreibung von amazon und formulierst die nur um? Da sind ja immer wieder ganze Passagen wortwörtlich gleich.
Dann mach es doch gleich als Zitat kenntlich oder überleg dir eine wirklich eigene Zusammenfassung  ;)

Eigentlich hatte ich es auch als Zitat gekennzeichnet, in Form der Anführungsstriche und der Schrägschrift. Habe jetzt aber noch einmal Zitat am Ende dazu geschrieben. Es stammt nicht vom Amazon sondern von der Rückseite des Buches, besser kann ich es leider nicht ausdrücken, da dort schon alles so super beschrieben ist.

Taubenschlag

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Inhalt:
Louisson: Der Deutsche Leon Bernberg reist in diesen südfranzösischen Ort auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune, die in zum Studium in diesen Ort kam und zu der vor 10 Jahren der Kontakt abgebrochen ist. Leon möchte Beweise sichern, um seine Schwester für tot erklären zu lassen. Leon trifft auf den Polizisten Christian Mirambeau, der jedoch von der Geschichte und der Person Lunes so fasziniert ist, dass er anfängt, Nachforschungen zum Verbleib der jungen Frau anzustellen. Bald gibt es weitere Tote in dem Ort und stets läßt sich eine Verbindung zu Lune herstellen. Auch Christian kann sich der Faszination Lunes nicht entziehen und bringt sich und seine Familie selber in Gefahr.

Meine Meinung:
Das Cover mit seinem schwarzen Grundton und der schwarze Schnitt transportieren schon viel von der Stimmung des Buches, es ist eine düstere, bedrohliche, unheimliche. Leon, als Hauptperson ist vom Leser nie ganz einzufangen, immer hat man das Gefühl, da gibt es noch ein Geheimnis, es gibt viele Hinweise auf schlimme Erlebnisse in der Jugend und psychische Probleme. Obwohl dieses Buch eigentlich aus der Perspektive Leon geschrieben ist, konnte ich diesen Charakter nie richtig packen und hatte das Gefühl, da gibt es noch ein Geheimnis.

Die dunkle Stimmung lässt das Buch aber auch nie langweilig werden, immer bleibt eine Unsicherheit und unterschwellige Bedrohung erhalten. Auch das Milieu, das Rotlichtviertel von Louisson, mit seinen Clubs und entsprechendem Publikum muss man mögen. Ich kann nur sagen, dass es mir schwer viel, eine Beziehung zu den einzelnen Personen aufzubauen, sie schienen mir alle etwas verschwommen und unklar.

Dieses Buch ist von der Stimmung her ungewöhnlich und die Handlung hält einige unerwartet Wendungen bereit, die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf einem hohen Niveau. Ich kann das Buch empfehlen, aber es ist ein etwas anderer Thriller mit einer eigenen Stimmung.

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Mir hat die Runde viel Spass gemacht und ich habe es nicht bereut, mir dieses Buch selbst besorgt zu haben. Eine sehr ungewöhnlicher Thriller mit einer sehr eigenen Stimmung, aber gut und spannend.

Offline smyrill

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Auch nach einigen Tagen "sacken lassens", weiß ich noch nicht so recht, was ich in meiner Rezension zu "Janusmond" schreiben soll. 

Vom Schreibstil her ist das Buch packend, es ist trotz des "sperrigen" Inhaltes gut zu lesen, es übt dabei einen gewissen Sog aus und den Wunsch weiterzulesen, um zu wissen, was hinter dem Ganzen steckt.
Auch die Einschübe mit Lunes Briefen sind gut gemacht, nicht wie es ja oft on Büchern ist, das man dadurch aus der Geschichte herausgerissen wird.

Die Stimmungen im Buch sind gut eingefangen, man kann sich gut vorstellen, mit an diesen Orten an denen das Buch spielt zu sein.

Die Handlungen der Hauptpersonen blieben für mich über weite Strecken unverständlich. Sie sind wohl auch nicht zum "hineinversetzen" gedacht, da sie teilweise schon ein ordentliches Päckchen im Leben zu tragen haben und viele Opfer sind bzw als Kind waren.
Entäuscht war ich vom Hauptermittler der Geschichte, er kam mir einfach unrealistisch vor, wie er sich in diesem Fall hineinsteigerte.

Auch konnte ich den Sog nicht nachvollziehen, der Lune auf die Menschen ausgeübt hat, so blieben mir weite Teile des Geschehens ebenfalls unverständlich.

Die starke und vor allem oft sexualisierte Gewaltbereitschaft und Gewalt irritiert und verstört mich.

Das Buch bot viele Diskussionsanreize und ich bedanke mich bei allen Mitlesern für die interessante Runde. Vielen Dank auch an Mia Winter für ihre Begleitung.

Offline Annabas

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Inhaltsangabe:

Leon Bernberg reist nach Louisson in Südfrankreich, um seine vor zehn Jahren verschwundene Zwillingsschwester Lune für tot erklären zu lassen. Doch Christian Mirambeau, Polizist in Louisson, will nicht so ohne weiteres den Totenschein ausstellen. Zu viel erscheint ihm merkwürdig – warum wurde nach Lune nie offiziell gesucht, warum hat die Familie sie nie für vermisst erklärt? In der drückenden Sommerhitze verbeisst sich Christian in den Fall und nimmt die Ermittlungen auf. Spielt Leon vielleicht ein falsches Spiel? Bald darauf wird ein früherer Bekannter von Lune ermordet aufgefunden. In welches Wespennest hat Christian bei seiner Suche gestochen?

Der erste Satz:

„Leon schwitzte.“

Meine Meinung zum Buch:

Obwohl man in der Geschichte Lune nur aus den Erzählungen ihrer Bekannten und aus ihren Briefen an Leon kennen lernen kann, ist sie die zentrale Figur des Buches, um die sich alles dreht. Scheinbar wurden alle Personen, die mit Lune in Kontakt gekommen waren, in ihren Bann gezogen – was nicht immer gut ausging, denn Lune schien immer die schlechten Seiten aus den Menschen hervorzulocken. Teilweise war das Lesen der Geschichte um Lune faszinierend, teilweise fand ich die Ereignisse ziemlich schrecklich und teilweise auch abstoßend, aber aufhören zu lesen wollte ich trotzdem nicht.

Die zweite Hauptfigur ist Christian Mirambeau, der Polizist. Er war in meinen Augen die sympathischste Figur in der Geschichte, nur fand ich ihn für einen erfahrenen Polizisten etwas zu vertrauensselig. Obwohl sich die Verdachtsmomente gehäuft haben, ließ sich Christian auf die beteiligten Personen so weit ein, dass zum Schluss fast seine eigene Familie zerstört war. Warum er nicht früher schon Verdacht schöpfen konnte oder wollte, blieb mir verborgen.

Das war es dann auch schon mit den Sympathieträgern – nachdem Lune bei fast allen Menschen, die mit ihr Kontakt hatten, die dunklen Seiten hervorlockte, blieb nicht viel Spielraum übrig für „das Gute im Menschen“. Teilweise war es recht erschreckend zu lesen, zu was Menschen fähig sind.

Die Geschichte an sich ist spannend aufgebaut und man weiß als Leser lange Zeit nicht, was mit Lune nun wirklich passiert war. Zwar hat man relativ bald einen Verdächtigen für sich gefunden und die Ermittlungen der Polizei schreiten natürlich auch voran, aber die Lösung erfährt man wirklich erst auf den letzten Seiten.

Viele Grüße von Annabas   :winken:

Amazon
Vorablesen
Literaturschock
« Letzte Änderung: 15. Mai 2015, 19:34:03 von Annabas »
:lesen:   "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen." Marcus Tullius Cicero

Offline simmilu

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Mia Winter - Janusmond

Zum Inhalt :

Christian, Polizist in einer französischen Kleinstadt, macht nicht nur die Hexenhitze mit Temperaturen um die 40 Grad zu schaffen, sondern auch der Deutsche Leon.  Er will seine Schwester, die vor 10 Jahren hier verschwand, für tot erklären lassen und bittet um seine Hilfe … Von Anfang an hat Christian ein komisches Gefühl bei der Sache und so sagt er seine Unterstützung zu. Dann passieren einige Morde und in Christian keimt der Verdacht, dass Lune vielleicht nicht einfach nur so verschwunden ist … Was hatte diese Frau an sich, dass jeder sich an sie erinnert ? Das jeder sich ein bisschen in sie verliebt ? Das jeder das Bedürfnis verspürt, seinen niedersten Trieben nachzugeben ?

Meine Meinung :

Was mir am besten an diesem Buch gefallen hat, war die Atmosphäre !
Sie hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen : Hitze, Geheimnisse, Sex, Gewalt, düster und beklemmend … Wirklich gut vermittelt von der Autorin und wie ich finde, die perfekte Verpackung für diese Geschichte. Es machte alles ein wenig schwerer, dramatischer und durchgeknallter für mich.
Die Geschichte der Zwillinge wird Stück für Stück aufgedeckt und dadurch werden auch die Abgründe sichtbar, die das Leben von Leon und Lune versteckte. Die Briefe, die Lune ihren Bruder schrieb, haben mich sehr berührt, trotz allem habe ich erst relativ spät einen Zugang zu ihrem Charakter gefunden – vielleicht, weil sie als Person so skurril schien, das ich sie nicht begreifen konnte. Die anderen Charaktere haben mir nicht solche Schwierigkeiten bereitet, allerdings waren sie auch nicht so interessant wie Lune.
Leider kamen nicht alle Figuren gut weg, von dem Polizisten und seiner Frau war ich sehr enttäuscht, sie waren mir einfach zu naiv und leichtgläubig. Ich glaube einfach, das jeder Mensch, der Verantwortung zu tragen hat, nicht so sorglos agieren würde... Aber das war auch schon alles, womit ich nicht so zurecht gekommen bin.
Der Kriminalfall selber, war spannend, sehr gut konstruiert, schön verwirrend und manchmal extrem heftig – da bleibt kein Wunsch offen !

Die Leserunde hat mir viel Spaß gemacht, vielen Dank an meine Mitleserinnen  :winken:

« Letzte Änderung: 16. Mai 2015, 19:57:06 von simmilu »

Offline Antara13

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Als Leon zehn Jahre nach dem Verschwinden seiner Schwester Lune im Büro des französischen Kommissars Christian Mirabeau auftaucht, um diese für tot erklären zu lassen, scheint die Sache klar. Ein kurzes Gespräch und ein unterschriebenes Formular später könnte er auf das Erbe seiner Mutter zugreifen und somit seine geldgierige Frau und sein Anwalt zufrieden stellen. Doch so einfach wird die Angelegenheit nicht – weder für Leon noch für Christian. Immer tiefer werden beide in die Geschehnisse von vor zehn Jahren hineingezogen, die ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen, und am Ende ist nichts mehr so, wie es vorher war.

Das Buch hinterlässt bei mir vorwiegend positive Gefühle. Die Story war spannend und im Großen und Ganzen logisch aufgebaut, auch, wenn es hier und da immer wieder Handlungen gab, die ich nicht zu 100% nachvollziehen konnte und am Ende leider die ein oder andere Frage unbeantwortet blieb.
Dass der Roman mehr mit den Abgründen der menschlichen Seele als mit blutigen Schockeffekten zu überzeugen wusste, fand ich gut. Das wirkliche Grauen liegt nicht in einer zerfetzten Leiche, sondern in dem Menschen, der diese Leiche zurückgelassen hat. Besonders stark fand ich die immer wieder kehrenden Seitenhiebe gegen die Doppelmoral der gutbürgerlichen Gesellschaft und die kranken Auswüchse, die daraus entstehen.
Die dunklen Züge des Hauptantagonisten wurden leider schon viel zu früh offenbart. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Leser noch etwas im Dunkeln gelassen worden wäre. Daher wurde die Hauptstory in vielen Teilen vorhersehbar, auch, wenn es in den Nebenhandlungen und Rückblenden immer wieder überraschende Wendungen gab.

Alles in allem, ist „Janusmond“ ein solider Thriller, der sich leicht liest und vor allem durch seine Nebenhandlungen bis zum Ende zu fesseln weiß.

3 von 5 Sternen
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Carl Hilty

Offline smyrill

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So, mittlerweile sind alle mit dem Buch durch und auch - bis auf Danis - alle Rezis hier.

Damit beende ich die Runde hier offiziell und danke Euch für Eure Teilnahme.

Liebe Mia, vielleicht schaust Du noch mal rein und magst auch noch zu einigen unserer Fragen noch ein bißchen was sagen.  :winken:

 

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