Autor Thema: Allgemeine Fragen an Peter Lancester  (Gelesen 4089 mal)

Offline Bianca

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Hier ist Platz für Fragen an Peter Lancester, die nicht direkt etwas mit dem Buch "Dämonentränen" zu tun haben.
Liebe Grüße,

Bianca

Offline Bernard

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Hallo!

Gleich eine Frage vorweg:
Was darf man sich unter dem "engen inspirativen Band" vorstellen, das Dich mit Autorenkollegin Lisa Moos verbindet, wie ich dem Text unter dem Autorenfoto entnehme?
Muse, Lektorin, Co-Autorin - oder ganz klassisch Lebenspartnerin?

Offline Peter Lancester

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Och, wir waren zu dem Zeitpunkt gut befreundet, und sie hat mir freundlichwerweise sehr viel bei meinen Recherchen im Rotlichtmillieu geholfen. Da hat sie nämlich mal ihr Geld verdient. Inzwischen haben wir uns etwas aus den Augen verloren, sie wohnt auf ner Insel (Mallorca).
Zur Lebenspartnerin hat es nicht gereicht, sie war damals schon vergeben. Aber ich konnte meine damalige Freundin mit dem Foto im Buch etwas eifersüchtig machen, höhö.

Peter

Offline Maren

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Hallo Peter,

Du hast in Dämonentränen einige Szenen drin, die wirklich sehr, sehr heftig sind. Macht es Dir nichts aus, die zu schreiben? Oder berühren sie Dich beim Schreiben auch ein wenig? Ich will nicht spoilern, daher erwähne ich die betreffenden Szenen nicht ;)

LG
Maren

Offline Peter Lancester

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Kommt drauf an, was du unter heftig verstehst.

Was die blutig-brutalen Szenen angeht, bin ich relativ unempfindlich. Irgendwie sind meine eigenen Fantasien für mich nie so schrecklich wie die von anderen. Wahrscheinlich, weil ihnen die Komponente "unbekannt" fehlt.

Die allerletzte Szene komischerweise, die berührt mich. Die ist aber nicht heftig. Sie ist einfach nur ... hm, weiß auch nicht, was sie ist.

Peter

Offline Maren

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Kommt drauf an, was du unter heftig verstehst.

Am schlimmsten finde ich nach wie vor die nur angedeutete Szene mit Mona und demBluthund. Die ist - zum Glück! - nicht ausführlich, aber für mich schon sehr nah an der Grenze dessen gewesen, was ich noch lesen kann ;)
Wobei ich es stellenweise auch sehr beklemmend finde, wenn Mona irgendwo gefangen ist und nicht weg kann.

Zitat
Was die blutig-brutalen Szenen angeht, bin ich relativ unempfindlich. Irgendwie sind meine eigenen Fantasien für mich nie so schrecklich wie die von anderen. Wahrscheinlich, weil ihnen die Komponente "unbekannt" fehlt.

Die Kampfszenen fand ich auch nicht schlimm zu lesen, die waren sehr spannend, ja, aber nie so, dass ich sie als zu viel empfand.

Zitat
Die allerletzte Szene komischerweise, die berührt mich. Die ist aber nicht heftig. Sie ist einfach nur ... hm, weiß auch nicht, was sie ist.

Die Szene hat mich auch sehr berührt. Mehr sage ich dazu nicht; bin gespannt, wie die anderen Leser sie empfinden.

LG
Maren

Offline Bernard

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Gibt es für Dich eine Grenze dessen, was Du in einem Roman schreiben würdest, also Motive, die Du nicht verwenden würdest?
Es wird ja reichlich gemordet, Vergewaltigungen kommen vor, Menschen werden verspeist.
Ich habe von einem anderen Horrorautor gelesen, er hätte keine Probleme mit Szenen, in denen Menschen gefoltert würden, könne sich aber nicht vorstellen, zu beschreiben, wie ein Tier gequält wird, "weil so etwas nach meinem Geschmack nicht in ein Buch gehört".
Gibt es so etwas für Dich auch?

Offline Peter Lancester

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Für mich persönlich gibt es keine Grenzen. Überhaupt keine. Was ich so bisweilen lese, meist auf irgendwelchen verborgenen kranken Seiten im Internet, würde euch erschrecken. Es gibt jedoch Grenzen, die ich mir als Autor setze, um nicht Leser zu verlieren. Denn ich weiß, daß manche Sachen nicht verkraftet werden können. Und noch schlimmer: Ich weiß, daß manche Sachen mir "Todesurteile" von manchen Gruppierungen einbringen können. Besonders bei heiklen Sachen verwechseln die Leute gern mal Romanfiguren des Autors mit seinen eigenen Ansichten und Lebensgewohnheiten.

Mein Splatterherz hätte die Szene, in der Mona den Hund zerfleischt und sich mit seinen blankgenagten scharfkantig abgebrochenen Rippen selbst den Rücken aufschneidet, liebend gerne präsentiert.
Beim Bauern mit dem Gewehr war ich unschlüssig, ob ich seine Verwandlung in einen Teppich aus Blut schildern sollte. Habe mich letztlich dagegen entschieden.
Auch so habe ich Rezensionen genug, die "Dämonentränen" als Grenzfall zum Splatter beurteilen.

Gewalt zu schildern, auch explizit, bedeutet aber nicht, sie in der Realität zu befürworten. In Wirklichkeit verurteile ich sie. Daß ich sie mir immer sehr genau ansehen will und auch immer in Versuchung bin, sie sehr genau zu beschreiben, ist wohl vergleichbar mit dem Zwang, an einem absturzgefährdeten Berghang in die Tiefe zu sehen, obwohl man das ja nicht tun soll. Und man bereut es auch. Aber man muß einfach.
Es gibt für mich kaum etwas Abstoßenderes als ein Bad in wimmelnden Insekten. Trotzdem mußte ich diese Szene, wo der Küblböck mit Kakerlaken übergossen wird, einfach sehen. Ich habe es bereut. Und ich würde es immer wieder tun.

Peter

Offline Maren

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Für mich persönlich gibt es keine Grenzen. Überhaupt keine. Was ich so bisweilen lese, meist auf irgendwelchen verborgenen kranken Seiten im Internet, würde euch erschrecken.

Ja, das kann sein, bei mir jedenfalls ;)
Ist da denn auch mal etwas bei, was Dich erschreckt? Einzelheiten was es ist, falls ja, müssen nicht sein ;)


Zitat
Es gibt jedoch Grenzen, die ich mir als Autor setze, um nicht Leser zu verlieren. Denn ich weiß, daß manche Sachen nicht verkraftet werden können. Und noch schlimmer: Ich weiß, daß manche Sachen mir "Todesurteile" von manchen Gruppierungen einbringen können. Besonders bei heiklen Sachen verwechseln die Leute gern mal Romanfiguren des Autors mit seinen eigenen Ansichten und Lebensgewohnheiten.

Die "Gefahr" das Leser im Buch nach dem Autor suchen, besteht natürlich immer. Aber je mehr Fantasy - also entfernt von unserer Welt / Realität - ein Buch ist, verringert sie sich wahrscheinlich auch, denke ich.

Zitat
Mein Splatterherz hätte die Szene, in der Mona den Hund zerfleischt und sich mit seinen blankgenagten scharfkantig abgebrochenen Rippen selbst den Rücken aufschneidet, liebend gerne präsentiert.

Danke, dass Du es nicht getan hast. War so schon schlimm genug.


Zitat
Auch so habe ich Rezensionen genug, die "Dämonentränen" als Grenzfall zum Splatter beurteilen.

Ich lese ansonsten ja kaum Horror, aber als so schlimm habe ich das Buch nicht empfunden. Bei Splatter stelle ich mir eher Action, zerstückelte Körper und keine oder kaum Handlung vor. Gut, zerstückelt wird hier auch, aber das sind ja nur wenige Szenen und nichts explizites.


Zitat
Es gibt für mich kaum etwas Abstoßenderes als ein Bad in wimmelnden Insekten. Trotzdem mußte ich diese Szene, wo der Küblböck mit Kakerlaken übergossen wird, einfach sehen. Ich habe es bereut. Und ich würde es immer wieder tun.

Das hatte ich auch gesehen. Und es nicht bereut. ;D


Zu diesen ganzen versteckten Hinweisen im Roman; streust Du die sofort beim Schreiben oder fügst Du die später ein? Oder gelangen sie gar unbewusst hinein? Denn beim 2. lesen ist mir aufgefallen, wie viele davon drin sind und ich habe bestimmt nicht alle erkannt.

LG
Maren

Offline Peter Lancester

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Ist da denn auch mal etwas bei, was Dich erschreckt? Einzelheiten was es ist, falls ja, müssen nicht sein ;)
Ich bin sogar sehr leicht zu erschrecken. Schon die typischen Gruselfilme, in denen man erwartet, daß das Monster kommt und dann springt die Katze fauchend durchs Bild, erschrecken mich.
Ansonsten gibt es eigentlich nichts, was erschreckender wäre als die Realität:
- Bush beginnt Krieg gegen den Terror im Irak, und die ersten Bilder zeigen ein vierjähriges Mädchen, dem die Beine von einer US-Bombe abgerissen wurden.
- Eine Frau liegt in einem deutschen Krankenhaus, wird zweimal an der falschen Bandscheibe operiert und stirbt an Wundinfektion.
- Ein Mann wird von einem Einbrecher verletzt, der der Sohn eines Komissars ist, und statt daß der Täter verhaftet wird, versuchen die Behörden, den Mann mundtot zu machen.
- Eine psychiatrische Patientin löffelt sich mit dem Eßbesteck beide Augen aus, weil Stimmen es ihr befehlen.

Zitat
Die "Gefahr" das Leser im Buch nach dem Autor suchen, besteht natürlich immer. Aber je mehr Fantasy - also entfernt von unserer Welt / Realität - ein Buch ist, verringert sie sich wahrscheinlich auch, denke ich.
Trifft nicht zu, wie die Erfahrung zeigt.

Zitat
Zu diesen ganzen versteckten Hinweisen im Roman; streust Du die sofort beim Schreiben oder fügst Du die später ein? Oder gelangen sie gar unbewusst hinein? Denn beim 2. lesen ist mir aufgefallen, wie viele davon drin sind und ich habe bestimmt nicht alle erkannt.
Das ergibt sich aus 2 Faktoren:
1. Die Einzelheiten der Geschichte sind mir schon vorab bekannt.
2. Ich greife Details immer wieder auf. Erwähne sie, führe sie aus. Wenn das Ereignis schon bekannt ist (z.B. der Prota hat eine Narbe und wird darauf angesprochen, wo er sie herhat), ist das lediglich kohärenter Schreibstil. Ist das Ereignis nicht bekannt, wird es ein Hinweis. Z.B. der berühmte Zettel am Anfang des Buches: Ich habe ihn nicht als Hinweis geplant, das ist eine Sache, die "einfach nur so" im Roman steht. Es ist ein Hinweis geworden durch die Umstände.
Auch, daß Otto in Band 1 an die rothaarige Frau denkt, war nicht als Hinweis angelegt. Ich fand es einfach naheliegend, daß Eusebia das sagt, denn sie zieht ihn schon seit Jahren damit auf. Das steht im Roman gar nicht drin. Meine Welt ist größer als der Roman. Und ab und an verhalten sich die Protas einfach entsprechend dieser größeren Welt bzw. dem, was ich noch nicht geschrieben aber geplant habe, und der Leser empfindet es dann als Hinweis.
Ich muß mich für Band 5 sowieso noch mal hinsetzen und das alles genau zusammenstellen, damit ich nicht am Ende Hinweise unaufgelöst lasse. Die Gefahr besteht nämlich.

Peter

Offline Peter Lancester

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Sodele, es scheint, als wären alle durch und die Leserunde somit zu Ende. Ein paar Postings dürften wohl noch im Fazit-Thread folgen, wo ich aber nur lesend reinschaue.

Nun habe ich mal Fragen an euch:

In welche Rangfolge würdet ihr die drei Bände stellen, d.h. welches war der beste, welches der schwächste?

Würdet ihr irgendeinen der Bände noch mal lesen wollen?

Hattet ihr Erwartungen an Handlung und Figuren, die enttäuscht wurden?

Welche Fragen sind die dringendsten, die endlich mal beantwortet werden sollten?

Habt ihr irgendwelche Vorstellungen, was in Band 4 passieren könnte? Sollte? Müßte?

Peter

Offline Maren

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In welche Rangfolge würdet ihr die drei Bände stellen, d.h. welches war der beste, welches der schwächste?

Platz 1: Dämonentränen; gehört eh zu meinen Lieblingsbüchern, die Geschichte ist mitreißend, spannend, berührend

Platz 2: Das blaue Portal; die Pferdchen sind klasse, allein die Wortschöpfung "Du Blöd" war schon herrlich. Eva gefällt mir als Hauptfigur super. Die Handlung ist durchweg spannend, es gibt eine Menge toller, neuer Ideen.

Platz 3: Unterm Doppelmond; ist zwar auch spannend und toll zulesen, aber mir fehlt da ein kleines bisschen dieses Neue, auch wenn es einige tolle Szenen gibt.

Zitat
Würdet ihr irgendeinen der Bände noch mal lesen wollen?

Hab ich doch schon ;)
Aber gerne wieder, besonders Dämonentränen.

Zitat
Hattet ihr Erwartungen an Handlung und Figuren, die enttäuscht wurden?

Es bleiben ein paar Fragen offen, was sich halt dadurch erklärt, dass es eine Reihe ist.
Bei Miguel hatte ich gehofft, dass er ums Leben kommt, was ja leider nicht geschah.

Zitat
Welche Fragen sind die dringendsten, die endlich mal beantwortet werden sollten?

Mehrere:

1. Wie geht es mit Mona weiter?

2. Was hat es mit Silvana auf sich? Sie ist - laut Dorfi - ein halber Flugteufel, aber wie es ausschaut bringen Flugteufel nur weibliche Flugteufel zur Welt, die männlichen Nachkommen sind menschlich. Silvana ist aber weiblich und menschlich (vom Aussehen her zumindest menschlich).

3. Was genau will Dorfi und welches Geheimnis umgibt ihn? Er weiß über Mona sehr gut bescheid, genauso über die Flugteufel und er und Silvana scheinen eine sehr seltsame Beziehung zueinander zu haben. Ich vermute zwar, dass er älter ist, als es scheint und sich irgendwie am Leben erhält (mit Silvanas Hilfe möglicherweise), aber da liegt noch einiges im Dunklen.

Zitat
Habt ihr irgendwelche Vorstellungen, was in Band 4 passieren könnte? Sollte? Müßte?

Das kann ich Dir jetzt nicht so wirklich beantworten ;)
Vom passieren müssen her: Silvana, Eva und Mona finden sich als Kampftruppe zusammen, Miguel wird unschädlich gemacht und einige der aufgeworfenen Fragen werden beantwortet. Schön wäre es auch, wenn man erfährt, wie es mit Lesly weiter geht.

LG
Maren

Offline Nirika

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Hallo!

Nun habe ich mal Fragen an euch:

Soso, hast du die...  ;D

In welche Rangfolge würdet ihr die drei Bände stellen, d.h. welches war der beste, welches der schwächste?
Schwierig, schwierig...
Platz 1: Das blaue Portal/Unterm Doppelmond (kann mich nicht entscheiden)
Platz3 (der zweite bleibt frei  :P): Dämonentränen

Würdet ihr irgendeinen der Bände noch mal lesen wollen?
Durchaus, aber nicht heute.

Hattet ihr Erwartungen an Handlung und Figuren, die enttäuscht wurden?
Da ich nicht so viele Erwartungen hatte, konnte auch nicht viel enttäuscht werden.
Mona wurde mir nie richtig sympathisch, da sie sehr häufig auftauchte, hat mich das natürlich schon beeinträchtigt.
Die Handlung fand ich insgesamt nicht so toll. Die Atmosphäre war irgendwie schon so bekannt... *rumwirr*

Welche Fragen sind die dringendsten, die endlich mal beantwortet werden sollten?
Ich möchte endlich wissen, was genau mit Ottos Söhnen passiert ist.  :winken:

Habt ihr irgendwelche Vorstellungen, was in Band 4 passieren könnte? Sollte? Müßte?
Hehehe...
Ein paar Pferde könnten wieder auftauchen (ich habe sie irgendwie vermisst), Eva wird dabei sein und vielleicht Mona treffen... wer weiß... ich lass mich überraschen, sofern ich das Buch denn lesen werde...

Liebe Grüße

Nirika
People say that life is the thing; but I prefer reading.
(Logan Pearsall Smith)

Offline Bernard

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In welche Rangfolge würdet ihr die drei Bände stellen, d.h. welches war der beste, welches der schwächste?
Am besten hat mir "Das blaue Portal" gefallen, "Dämonentränen" kommt auf Platz 2 und "Unterm Doppelmond" ist dritter Sieger.

Würdet ihr irgendeinen der Bände noch mal lesen wollen?
Nein. Ich lese aber ohnehin  äußerst selten Bücher zweimal. Dazu gibt es zu viele, die mich interessieren und die ich noch nicht gelesen habe.

Hattet ihr Erwartungen an Handlung und Figuren, die enttäuscht wurden?
Wie in der Leserunde erwähnt, finde ich, dass Du bei der Szene, in der Mona befreit wird und bei den Charakterdarstellungen von Mona und Frank im Anschluss unter Deinem Können geblieben bist.

Welche Fragen sind die dringendsten, die endlich mal beantwortet werden sollten?
Ich weiß nicht, ob es klug wäre, sie zu beantworten, aber am meisten interessieren mich die "Hintergrundfragen" - wie hängen unsere Welt und die Anderwelt zusammen, wieso ist in der Anderwelt so vieles auf die Menschen abgestimmt (menschenähnliche Feen, sich in Menschenfrauen verwandelnde Flugteufel, ...), wie sind die Anderwelt und die Wesen in ihr entstanden?

Habt ihr irgendwelche Vorstellungen, was in Band 4 passieren könnte? Sollte? Müßte?
Ich vermute, es wird eine Zusammenführung der beiden Handlungsstränge "Grauenfels-Clan" und "Mona" vermittels einer erneuten Expedition in die Anderwelt geben.

Offline Christine

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Hallo,

Am besten gefallen hat mir das blaue Portal, dann Dämonentränen und an Dritter Stelle Unter dem Doppelmond.

Für mich waren die nachfolgenden Bücher doch sehr splatter-mäßig und das lese ich eigentlich nicht ganz so gerne. Die Filme dazu finde ich meist auch schon recht eklig. Aber das ist zum Glück auch Geschmacksache  ;).

Noch einmal lesen werde ich die Bücher nicht, da ich so viel andere Schätze noch zu lesen habe und mir dann dafür leider die Zeit fehlt. Neben dem doofen Dingen des Lebens wie Arbeiten  usw.  ;D.

Erwartungen hatte ich eigentlich nicht wirklich welche, vielleicht, daß ich nicht in totaler Verwirrung das Buch zuschlagen würde. Eigentlich ist meine Erwartung auf den vierten Band gewachsen. Da ich wissen möchte, ob und wann und wie Mona auf Eva die Zwillinge usw. treffen. Oder ob wir die Pferdchen wieder sehen. Und  vielleicht, daß noch ein paar offene Fragen aus dem ersten Band geklärt werden.
Da Du schon in der letzten LR gesagt hattest, daß der dritte Band komplett alleine stehen könnte. Hatte ich mit kaum Aufklärung gerechnet.

Da ich davon ausgehe, daß der vierte Band nicht der letzte sein wird. Werden aber bestimmt viele Fragen weiterhin ungeklärt bleiben und weitere aufgeworfen werden.

In der Anderwelt würde mich viele Dinge noch interessieren. Die verlassene Stadt z.B. . Warum hatte Mona eventuell schon voher "Reden" gelernt. Was ist mit ihrer "kleinen Freundin".

Liebe Grüße
Christine

 

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