Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen, etc. (bitte ohne Spoiler)  (Gelesen 892 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein.

Wir legen Wert darauf, dass ihr zum Abschluss der Leserunde ein Fazit einstellt. Eure Rezensionen hier und ihre Verteilung auf anderen Seiten sind wichtig für die Steigerung der Attraktivität von Leserunden.de und eine "Gegenleistung" für eure Freiexemplare. Ebenso sind sie ein Dankeschön für die Autoren, die mit uns hier ihre Zeit verbringen.

Wir freuen uns natürlich auch, wenn die Autoren ebenfalls ein Fazit zu ihrer Leserunde einbringen.

Bitte achtet bei eurem Feedback darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!
Liebe Grüße
Barbara

Offline Heimfinderin

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Ihr Lieben,

die Runde sollte nun zu einem Ende kommen, denn wir haben Akrams Geduld nun schon lange beansprucht. Ich bitte euch daher, eure Rezensionen jetzt zügig einzustellen, mein Fazit wird auch in den nächsten zwei, drei Tagen eingestellt werden.

Wir waren leider nur eine kleine Runde, trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen. Ich bedanke mich sehr bei dir, Akram, dass du uns so nett begleitet und mit zusätzlichen Informationen versorgt hast und ich hoffe, du hattest auch etwas Spaß dabei, auch wenn wir nur so wenige waren.  :winken:

Liebe Grüße
Barbara

Offline anschu74

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Wir renovieren gerade unser Wohnzimmer.  :verrueckt: Meine Rezension kommt spätestens am Wochenende.   :)
Liebe Grüße
Andrea

Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. (Helen Hayes)

Offline Heimfinderin

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Danke anschu74  und noch viel Spaß beim Renovieren.  ;D

Hier ist also meine Rezi:

Inhalt
Nach dem letzten Kampf ist „Das erste Wort“ verschwunden, das demjenigen die größte Macht verleiht, der es ausspricht. Der dunkle Magier Nyan will mithilfe seiner dunklen Verbündeten die Herrschaft über die Völker gewinnen und braucht dafür nur noch das Wort - dies ist sein dringendstes Ziel. Um das zu verhindern, macht sich der junge Geschichtenerzähler Anûr mit seinem Gefährten, dem Drachen Meno, selbst auf die Suche, um dem Magier zuvorzukommen. Gleichzeitig ziehen seine Freunde, der Sultan Masul, der Zauberer Fis, der Sammler Hadukaba und seine große Liebe Shalia selbst in unterschiedliche Richtungen, um Verbündete gegen den dunklen Magier zusammenzuziehen. Die gefahrvollen Reisen bieten viele spannende Abenteuer, gefährliche Kämpfe und gruselige Begegnungen mit Flaschengeistern, Ghoulen, Wasserwesen und anderen Geschöpfen. Wer wird den Wettlauf um das letzte aller Worte gewinnen?
      
Meine Meinung   
Der zweite Teil der Trilogie um den Märchenerzähler und seinen Gefährten, den Drachen, knüpft da an, wo „Flammenwüste“ aufgehört hat. Man kann das Buch zwar auch alleine lesen, aber ich persönlich würde mit Teil 1 anfangen, um die Entwicklungen der Protagonisten, die im ersten Buch erst zusammengefunden haben, richtig mitzuerleben. Kleine Rückblenden erklären zwar die vorangegangenen Geschehnisse, aber intensiver miterleben kann man meiner Meinung nach die Geschichte, wenn man die Figuren schon kennt. Die Rückblenden finde ich aber gut gemacht, denn sie wirken nicht zu aufdringlich, bringen einen aber doch gut auf den aktuellen Stand, wenn die Lektüre des vorangegangenen Buches schon eine Weile her ist.

Die Abenteuer der Freunde führen den Leser zu vielen spannenden Orten und unterschiedlichen Stimmungen. So gibt es rasante Kämpfe auf fliegenden Drachen, die einen schwindelig werden lassen, bedrückende und erschöpfende Wanderungen durch die heiße Wüste und über den Blindenpfad, bei dem man selbst beim Lesen schon das Gefühl bekommt, lieber die Augen zu schließen vor der grellen Sonne. Man findet sich auf unterirdischen Flüssen, in Höhlen und Gängen. Andere Abenteuer führen einen in eine geheimnisvolle Spiegelstadt mit grausigen Einwohnern oder in eine verschollene Stadt, in der eine fast skurrile Atmosphäre herrscht oder in eine Stadt auf dem See, die nicht nur eine besondere Ausstrahlung hat, sondern noch ein tiefes Geheimnis birgt. An einen ganz besonderen Ort führt es Anûr, einen Ort, an dem er an seine Grenzen stoßen und seine Angst bekämpfen muss. Die Szenen dort haben mir besonders gut gefallen, denn sie wirkten fast irreal und ich konnte sehr gut mit Anûr mitfiebern.

Auch die unterschiedlichsten Geschöpfe sorgen beim Lesen für Grusel und Spannung. So trifft man auch hier wieder auf Ghoule, deren verwesender Anblick mich schon im ersten Buch gegraust hat. Maride und Ifrite zeigen ihre besonderen Kräfte, geheimnisvolle Wasserwesen tauchen immer wieder auf und natürlich die Drachen.

Sehr schön ist auch der Humor, der immer wieder durchblitzt, wenn sich z. B. der fliegende Teppich selbständig macht oder Köpfe rollen. Und besonders gut gefallen mir die kleinen Geschichten in der Geschichte. Wenn diese Einschübe mit Märchen und Legenden erzählt werden, ist das immer wieder schön und verstärkt die sowieso schon sehr ausgefallene orientalisch märchenhafte Atmosphäre der Handlung. Und gerade, weil sie auch oft Bezug zu den Geschehnissen haben, wirken kleinen Märchen nicht wie Fremdkörper und stören auch nicht den Lesefluss, sondern bereichern die Geschichte für mich sogar noch.

Es mit mir sehr viel Spaß gemacht, Anûr auf seinem weiteren Weg in diesem Abenteuer zu begleiten. Von einem unbedarften neugierigen Geschichtenerzähler hat er mithilfe seiner Freunde (und natürlich der mächtigen Waffe an seiner Seite) für mich seit dem ersten Buch einiges gelernt, hat an sich gearbeitet, sich selbst neu kennengelernt und sogar seine Liebe gefunden. Das ist ganz schön viel für einen jungen Mann und ich finde es dabei realistisch, dass er eben auch Schwächen und Unsicherheiten hat, sich von Eifersucht (ob gerechtfertigt oder nicht) verwirren lässt, von der Liebe beeinflussen lässt oder aus Angst oder Naivität Fehler macht. Denn ja, es gibt auch Momente, da könnte man ihn schütteln, weil er die offensichtlichen Dinge nicht immer sieht. Aber er hat ja noch ein weiteres Buch Zeit, zu wachsen und sich noch weiter zu entwickeln und darauf bin ich schon gespannt.

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Liebe Grüße
Barbara

Offline Akram El-Bahay

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Ihr Lieben,

die Runde sollte nun zu einem Ende kommen, denn wir haben Akrams Geduld nun schon lange beansprucht. Ich bitte euch daher, eure Rezensionen jetzt zügig einzustellen, mein Fazit wird auch in den nächsten zwei, drei Tagen eingestellt werden.

Wir waren leider nur eine kleine Runde, trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen. Ich bedanke mich sehr bei dir, Akram, dass du uns so nett begleitet und mit zusätzlichen Informationen versorgt hast und ich hoffe, du hattest auch etwas Spaß dabei, auch wenn wir nur so wenige waren.  :winken:
Es tut mir leid, dass ich ein paar Tage nicht aktiv war. Hole alles nach. Übrigens: Die Runde macht mir viel Spaß, ihr entdeckt eine ganze Menge in der Geschichte und habt ein paar gute krititsche Anmerkungen. Also können wir ruihig so weiter machen  :)

Offline Akram El-Bahay

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An einen ganz besonderen Ort führt es Anûr, einen Ort, an dem er an seine Grenzen stoßen und seine Angst bekämpfen muss. Die Szenen dort haben mir besonders gut gefallen, denn sie wirkten fast irreal und ich konnte sehr gut mit Anûr mitfiebern.
Vielen Dank für deine Teilnahme und die schöne Rezension. Gerade bei der zitierten Stelle war ich unsicher, wie sie ankommen würde. Es freut mich also besonders, dass sie dir gefallen hat. Und ja, ein Buch hat Anûr noch Zeit zu wachsen. So im kommenden September?

Viele Grüße

Akram

Offline Heimfinderin

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Barbara

Offline anschu74

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So, Wohnzimmer ist fertig, Chaos beseitigt, jetzt kommt endlich meine Rezension. SORRY, das es so lange gedauert hat. Ist sonst nicht meine Art .... :-[

Inhalt
Das erste Wort ist nach Schlacht um Nabija verschwunden. Anûr, der Hüter des Wortes muss es vor dem dunklen Magier Nyan finden, damit dieser nicht die Herrschaft an sich reißen und die Völker der Wüste versklaven kann. Zusammen mit seinem Gefährten, dem Drachen Meno, macht er sich auf die Suche und erlebt dabei viele neue, spannende Abenteuer. Diese Suche führt Anûr an geheimnisvolle, irreale und fremde Orte. Er begegnet dabei neuen und altbekannten Wesen, von denen es nicht alle gut mit ihm meinen ....

Meine Meinung
Der zweite Teil um die Suche nach dem ersten Wort hat mich sofort gefesselt. Er schließt nahtlos an den ersten Teil an, so dass man gleich wieder in die Geschichte einsteigen kann. Das hat mir gut gefallen und so mag ich mehrteilige Geschichten auch am liebsten. Ich bin kein Fan von langwierigen Rückblenden. Dem Autor ist es in dem zweiten Teil gut gelungen, kleinere Rückblenden, mit dem wesentlichen Inhalt einzubauen, die ich nicht als störend empfunden habe.

Unsere Freunde müssen sich nach einem kurzen Wiedersehen leider gleich wieder trennen, da jeder unterschiedliche Aufgaben hat, um den drohenden Krieg zu verhindern. So müssen sich Anûr und sein Drache Meno auf die Suche nach dem ersten Wort begeben. Dabei versuchen sie die Orte zu finden, an denen sich das Wort schon einmal befunden hat. Dieses ist aber nicht leicht, da nur noch sehr wenig Wissen um das erste Wort existiert. Anûr und Meno führt  die Suche an viele neue, geheimnisvolle Orte mit neuen Bekanntschaften und Wesen, von denen manche gut und manche böse sind. Die Begegnungen und Erlebnisse sind spannend und in einer sehr bildhaften Sprache erzählt. Ich konnte mir die Orte und Figuren beim lesen sehr gut vorstellen. Mir gefällt besonders gut, wie Anûr im laufe der Geschichte wächst und vom kleinen Jungen langsam zum Mann wird. Er macht dabei Fehler und auch unbedachte Sachen, aber das macht ihn für mich nur menschlich und sehr sympathisch. Anûr gelangt in seinem Abenteuer an seine persönlichen Grenzen, lernt dabei viel über sich selbst und wächst dabei.
Aber auch die Geschichten um die anderen Figuren sind wieder spannend und gewähren Einblicke in ihr Seelenleben. So wird zum Beispiel in der Beziehung zwischen Shalia und Anûr gezeigt, wie verwirrend und schwierig die erste Liebe manchmal ist. Hier gelingt es dem Autor sehr gut, dieses sensible Thema zu beschreiben. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen.
Einen besonderen Charme erhält das Buch durch die Erzählungen in der Geschichte. Ich liebe diese kleinen "Geschichten in der Geschichte". Das macht den orientalischen Aspekt des Buches aus. Es ist ein bisschen wie 1001 Nacht. Und irgendwie haben die Geschichten dann auch wieder etwas mit der eigentlichen Handlung zu tun. Das hat mich immer wieder fasziniert und begeistert.
Ich mag auch sehr den Humor des Buches. Es gibt immer wieder stellen, wo ich herzhaft lachen oder schmunzeln musste.

Alles in allem hatte ich sehr viel Freude beim lesen. Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und nur ungern aus der Hand gelegt. Ich mag den orientalischen Flair der Geschichte und die handelnden Personen. Das Buch hat eine gute Mischung aus gruseligen Szenen, fantastischen Orten und Wesen und menschlichen Schwächen und Stärken. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie es weitergeht.

 :buchtipp:

Meine Rezension erscheint bei:

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« Letzte Änderung: 07. November 2015, 12:33:09 von anschu74 »
Liebe Grüße
Andrea

Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. (Helen Hayes)

Offline Akram El-Bahay

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Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Renovierung!

Schön, dass Dir das Buch gefallen hat. Vielen Dank für Deine schöne Bewertung. Unsere kleine Leserunde scheint sich ja nun dem Ende entgegenzuneigen. Also noch einmal: Es hat mit viel Spaß gemacht. Ihr habt eine Menge zwischen den Zeilen entdeckt und ein paar ziemlich gute Kritikpunkte abgegeben.

Vielleicht schreiben wir uns im kommenden Jahr wieder? So ab dem 9.9.2016?



Viele Grüße

Akram

Offline Heimfinderin

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Vielleicht schreiben wir uns im kommenden Jahr wieder? So ab dem 9.9.2016?

Sehr gerne.  :)
Liebe Grüße
Barbara

Offline Svanvithe

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    • Svanvithe
Ich wäre beim dritten (finalen) Band der Reihe gerne wieder mit dabei, auch wenn ich beim zweiten noch mit der Rezension hinterherhinke. Das neue Cover finde ich schon mal großartig!

Einstweilen bedanke mich bei allen für unsere kleine, aber feine Leserunde, die ich trotz mancher kontroverser Ansichten doch als sehr angenehm empfand :).
Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

Offline Rhea

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Flammenwüste – heiße Abenteuer in Tausend-und-einer  Nacht.

Ich hatte den ersten Teil dieser Trilogie verpasst, aber die Übergabe des Seraph miterlebt,  und so wollte ich unbedingt etwas vom Gewinner dieses Preises lesen. Durch eine Leserunde motiviert habe ich mit dem zweiten Teil begonnen.  Das kann man tun, aber es ist ratsam, doch den ersten Teil zu lesen. Die handelnden Personen werden zwar im zweiten Teil noch einmal vorgestellt und es gibt auch Rückblenden, es ist jedoch schwieriger, sich mit ihnen zu identifizieren. Dies wurde in der Leserunde bestätigt. Allerdings kann die Geschichte auch für sich allein stehen.  Es handelt sich um eine Quest, die ein junger Geschichtenerzähler bekommt. Er soll das erste Wort suchen, jenes Wort, welches die Macht verleiht, alles zu beherrschen, denn es ist die Quelle aller Geschichte.  „Im Anfang war das Wort..“ - Diese Denkweise ist hier in der Geschichte als Grundlage genommen.  Der Protagonist, Anur, hat irgendetwas  an sich oder in sich, was ihn dafür prädestiniert, das Wort zu schützen. Was dies ist, weiß ich nach dem Lesen des zweiten Teils noch nicht. Er ist weder ein guter Kämpfer, noch hat er magische Fähigkeiten, er wurde scheinbar im ersten Band von einem mächtigen  Magier erwählt.
Gegenspieler dieses jungen Akteurs ist ein dunkler Magier. Dieser sammelt seine Kräfte und die Geschöpfe des Bösen um sich. Sein Ziel ist Macht und das Wort würde ihm diese endgültig verleihen. Während er seine Armee zusammenstellt, geht Anur mit Hilfe seines Drachens, den er wohl auch im ersten Teil kennengelernt hat, auf die Suche. Seine Liebe muss einen anderen Weg gehen, denn das Gute bereitet sich auf den Kampf vor und sie ist eine Botin. Es wird versucht Einigkeit zu erzielen, Streit zu beenden und so Verbündete zu gewinnen.
Für den Humor im Buch sorgen zwei weitere Begleiter, ein Sammler und ein Magier. Letzterer weiß nicht genau, ob und wie seine Zauber wirken, scheint aber doch magisch sehr begabt zu sein.
Im Buch wimmelt es von phantastischen Wesen, die jeweils ihre eigene Geschichte haben und ihre eigene Art zu leben. Einige sind aus den Märchen bekannt, einige sind wohl neu erdacht. Auf alle Fälle gibt es genug Abenteuer zu erleben.
Immer wieder stolpert der Märchenfreund über bekannte Personen, die auf neue Weise daher kommen oder bekannte Geschichten, die neu  oder einfach weiter erzählt werden. Der Geschichtenerzähler erfreut den Leser mit Geschichten in der Geschichte, indem er sie entweder selbst erzählt oder sie sich erzählen lässt. Das hat mir wirklich sehr gefallen.
Sehr spannend war auch der Kampf Anurs gegen seine Angst, die aus dem Kampf mit der dunklen Macht in ihm ist. (Was mich sehr an Kai Meyers Protagonisten in den Sturmkönigen erinnert hat.)
Es ist ein Roman voller Phantasie und Jeder Menge interessanter einzelner Geschichten und spannender Charaktere.
Mir persönlich hat der Grundplot nicht gefallen. So ist das erste Wort entstanden durch Magier und danach hat ein Volk seine Sprache geopfert. Aber wenn es schon eine Sprache gab, wieso ist es dann das erste Wort? Der Schutz des Wortes wurde von den größten Magiern vorgenommen und diese haben mehrfache Sicherungen eingebaut, damit es nicht in die falschen Hände fällt. Aber das Wort bewegt sich selbst dorthin? (Der Protagonist sucht es ja an verschiedenen Stellen, an denen es mal war). Für mich ist die Quest des Anur nicht verständlich, denn seine Suche nach dem Wort kann nur der falschen Seite helfen.
Wer es akzeptabel findet, dass die Sinnhaftigkeit der Aufgabe des Protagonisten unwesentlich und es hingegen wichtiger ist, welche Abenteuer er erlebt, für den ist es ein sehr schönes, märchenhaftes Buch. Wobei die Sicht auf Sinn oder Unsinn der Aufgabe hier eine sehr persönliche ist, denn es ist in vielen Fantasy-Geschichten durchaus ein üblicher Ausgangspunkt, dass der Protagonist erst die Probleme schafft, die er lösen soll.
Es muss außerdem berücksichtigt werden, dass ich nur den zweiten Band gelesen habe und mir gesagt wurde, durch den ersten Band würde man den Sinn der Aufgabe besser verstehen.


 

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