Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)  (Gelesen 1294 mal)

Offline smyrill

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Offline dion

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So, hier wäre dann meine Rezi:

Inhalt:

Enthält Spoiler zu den ersten beiden Teilen der Weltenmagie-Reihe.

Leána ist gefangen im Palast der Winde und macht sich Sorgen um ihre Freunde. Da wird Kayne ebenfalls gefangen genommen und Leána wird unter Druck gesetzt. Sie soll den Mysharen verraten wie sie das Portal öffnen, damit sie in die neue Welt reisen können. Doch Leána ist zwar eine Portalfinderin, hat aber nicht die Macht das Portal zu öffnen.
Die Mysharen glauben ihr nicht und ermorden vor ihren Augen Kayne. Für Leána bricht eine Welt zusammen.

Robaryon ist sauer und verzweifelt. Kayne hat ihn K.O. geschlagen und ist zu den Mysharen gegangen. Er will Leána aus ihren Fängen retten, doch Rob hat so seine Zweifel, dass er das schaffen wird. Zudem ist er nun ganz alleine unterwegs und zerbricht sich den Kopf darüber, wie er die beiden befreien kann.
Bei einem nächtlichen Flug über die karge Landschaft vernimmt er eine zarte Melodie. Kaum einen Augenblick später stürzt er ab.

In Albany steht die Entscheidung über eine Rettung von Leána, Kayne und Rob bevor. Northalan hat von der Gefahr der Mysharen zu den Drachen gesprochen und die Zeit zieht sich elendig lang. Doch als die Drachen ihren Entschluss verlauten lassen sind Toran und die anderen zu tiefst bestürzt. Es wird keine Rettungsaktion geben und das Portal nach Sharevyon soll versiegelt werden. Das wäre der Tod für die drei Freunde. Toran kann das nicht zulassen und auch der Rest versucht die Drachen umzustimmen.
Schlussendlich geben sie den Zurückgebliebenen eine Chance. Sie haben Zeit bis zum ersten Herbstmond, aber es ist keinem gestattet ihnen in die Welt zu folgen. So verharren Darian, Aramia und eine Gefolgschaft ausgewählter Gefährten vor dem Portal. Zum einen um Leána, Kayne und Rob in Empfang zu nehmen und zum anderen um Wesen aus der Welt zu bekämpfen.
Die Zeit verrinnt ihnen zwischen den Fingern während das Portal schweigt.

Der Bärtige treibt ungezügelt sein Unwesen in Albany und scharrt immer mehr Anhänger um sich. Immer mehr Nebelhexen werden tot aufgefunden und Kaya muss sich dringend etwas einfallen lassen. Vor allem Toran setzten die Morde zu, hatte er doch geglaubt den Mörder Siahs gestellt zu haben.
Viele sind Verdächtig und Toran fragt sich unweigerlich, wem er noch trauen kann? Einzig Jel, die Dunkelelfenkriegerin, steht in jeder Situation an seiner Seite. Doch das Volk beginnt sich zu regen. Und unter ihnen zieht der Bärtige an seinen Fäden.

Meinung:
Der letzte Teil der 'Weltenmagie'-Trilogie zieht an allen Enden die Fäden zusammen um die Geschichte zu einem Abschluss zu bringen.
Einige Charaktere - darunter auch Toran - verändern sich stark im Laufe der Geschichte. Sie entwickeln sich weiter und bringen die Geschichte somit gut voran. Es gibt aber auch Charaktere die einem das Lesen wirklich erschweren. Hierbei denke ich an Leána. In diesem Buch hat sie sich in meinen Augen sämtliche Sympathien verspielt in ihrer Art mit ihren zwei Begleitern um zu gehen. Sie erinnert in kaum einem Wesenszug noch an die rebellische und mutige Kämpferin. Im Gegenteil. In diesem Band ängstigt sie sich vor beinahe allem und ist kaum eine Hilfe für andere. Das fand ich sehr schade. Zwar ging es mir im zweiten Band mit ihrem Charakter bereits ähnlich, aber ich hatte gehofft, dass sie in diesem Band wieder stärker werden würde.

Die Schreibweise von Aileen P. Roberts ist nach wie vor gut und ich werde sicherlich auch weitere Bücher von ihr lesen. Leider haben sich in den Druck einige Fehler eingeschlichen die noch beseitigt werden sollten.
Die Jagd nach dem Bärtigen bringt den Leser in Abgründe die nicht jeder betreten möchte. Und doch ist es faszinierend wie er es immer wieder schafft unentdeckt zu bleiben. Man grübelt über jeden kleinen Hinweis nach und hofft einfach, dass er endlich einen Fehler macht.

In Das Lied der Elfen hat unser aller Lieblingszwerg 'Horac' wieder einen Auftritt und ich musste sehr schmunzeln - aber ich weiß gar nicht, ob er seine Aufgabe am Ende geschafft hat. Auch andere Charaktere kommen noch einmal vor, manche davon geliebt und vermisst.

Im Großen und Ganzen war das Buch gut. Es bringt Klarheit in viele Dinge und schließt die Geschichte ab. Der Leser geht durch eine kleine Achterbahn der Gefühle die am Ende in zweierlei Richtungen ausschlagen kann.
Nur so viel zum Ende - mir hat es nicht gefallen. Es spaltet wohl die Leserschaft, da war sich die Autorin vorher bereits klar drüber ^^ Frau kann es nicht jedem Recht machen.

Ich habe den Ausflug nach Albany und Sharevyon genossen, auch wenn mir einige Dinge nicht gefallen haben.

Geteilt auf amazon.de, lovelybooks, goodreads und übermorgen dann auf http://www.buchjunkies-blog.de

Offline Lunas Leseecke

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So, auch hier meine fertige Rezi. Streuung folgt. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte, es war ein würdiger Abschluss.

Liebe, Verrat und eine Welt im Untergang
Kayne, Léana und Robaryon drachen mit einigen Gefährten auf, um nach der Heimat der Elfen zu suchten. Dich hinter dem Portal erwartete sie lediglich eine öde Welt, die sich schon bald als tödliche Falle entpuppte. Mysharen, ein Volk von Windgeistern, entzieht der Welt Sharevyon all ihre Magie und opfert sie dem Grauen Portal, dem Ursprung ihrer Macht. Ihre Magie scheint allmächtig zu sein, Léana befindet sich bereits in ihrer Gewalt und einige ihrer Gefährten sind längst tot. Doch Kayne und Robaryon sind frei, und lassen nichts unversucht, um Léana zu retten.
Wie schon in den letzten beiden Teilen der Trilogie, verfolgen wir die Geschehnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. In Sharevyon stehen Léana, Rob und Kayne im Mittelpunkt, während in Albany hauptsächlich die Perspektiven von Toran, sowie Lady Selfra und dem bärtigen die Geschehnisse verfolgen. Der ominöse Bärtige mit seinen perfiden Plänen und seinem gestörten Verhalten schafft es dabei weiterhin unglaublich lange, unerkannt zu bleiben und gibt sowohl den Charakteren wie auch den Lesern weiterhin Rätsel auf.
Während ich Prinz Toran vor allem im ersten Band aufgrund seiner unbesonnenen Art nicht ganz so mochte, reift er seit dem zweiten Band immer weiter zu einem würdigen Erben von Northcliff heran. Er handelt zunehmend verantwortungsvoll, denkt mehr nach und macht sich auch über Konsequenzen Gedanken. Seine Entwicklung war sehr gut nachzuvollziehen und ist ein sehr großer Pluspunkt des Buchs. Meine heimliche Heldin ist weiterhin die Dunkelelfe Jel’Akir. Ich mochte sie sehr, sie ist stark und beständig und dabei dennoch sensibler als man auf den ersten Blick vermuten würde. Sie steht Toran bei und ist einfach toll.
In Sharevyon in Léana leider einige Sympathie-Punkte bei mir eingebüßt. Die aufkeimende Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Kayne und Rob war an sich gar nicht weiter schlimm. Aber es schien Léana regelrecht zu lähmen und die sonst so selbstbewusste junge Nebelhexe war plötzlich unsicher uns passiv. Da hätte ich mir einfach noch ein bisschen mehr gewünscht. Positiv überrascht haben mich dafür Kayne und Rob. Vor allem Kayne macht, ebenso wie Toran, eine tolle Entwicklung durch. 
Ebenso wie die ersten beiden Bände bleibt die Handlung weiterhin spannend, während sich die Situation sowohl in Albany wie auch in Sharevyon weiterhin zuspitzt. Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht und das Ende fand ich sehr gelungen. Natürlich war auch einiges traurig, aber ich fand es gut, dass hier nicht auf Opfer verzichtet wird, denn das wäre zu unrealistisch gewesen.

Fazit
„Das Lied der Elfen“ ist ein gelungener und runder Abschluss der „Weltenmagie“-Trilogie und konnte mich sehr gut in seinen Bann ziehen. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgerätselt. Perfekt für Fantasy-Fans.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen

 :blume: :blume: :blume: :blume:  :elch:
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Offline Aileen

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    • Offizielle Hompepage der Fantasy- und Pferderomanautorin Aileen P. Roberts
Vielen lieben Dank fürs Mitlesen! Es hat wie immer sehr viel Spaß mit euch gemacht! Wir treffen uns dann wieder bei Stephans Feuern von Erenor  :winken:

Offline Mine_Bue

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Hier nun auch endlich meine Rezi:

Der Fantasy- Roman von Aileen P. Roberts namens „Das Lied der Elfen - Weltenmagie“ ist das finale Buch der Weltenmagie - Trilogie. Es ist sinnvoll, wenn man bereits die vorherigen Teile gelesen hat, da der Abschluss dieser Reihe direkt an das bisherige Geschehen anknüpft.

Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
Sie sind aufgebrochen, um die verlorene Welt der Elfen wiederzufinden – doch was für Leána, Kayne und den Drachen Robaryon als mutiges Abenteuer begann, wird zum Kampf auf Leben und Tod. Denn die Elfenwelt Sharevyon liegt in Trümmern und wird beherrscht von den Mysharen, einem Volk, das von der Magie fremder Welten lebt. An der Seite der wenigen freien Elfen Sharevyons kämpfen Leána und ihre Freunde gegen die grausamen Besatzer. Die Mysharen müssen um jeden Preis daran gehindert werden, eines der magischen Portale zu durchschreiten und auch andere Welten zu unterwerfen. Und so nimmt ein verzweifelter Plan Gestalt an, für dessen Gelingen auch Leána, Kayne und Rob mit ihrem Leben zu zahlen bereit sind.

Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches loben. Mich persönlich hat es sofort angesprochen. Hilfreich sind auch die Karten der Welten Sharevyon und Albany. Gerne habe ich mich mit Hilfe dieser Karten orientiert. Ein umfangreiches Personenregister ist ebenfalls beigefügt wurden.
Positiv möchte ich die Gestaltung der Welten hervorheben. Diese wirkten durchaus lebendig und fantastisch zugleich. Die darin wandelnden Kreaturen sind gut dargestellt worden und waren ansprechend und vielseitig. Der Schreibstil von der Autorin Aileen P. Roberts hat mir auch diesmal wieder zugesagt. Er ist einfach gehalten und das Buch lässt sich flüssig lesen. Roberts schafft es, ihre Leser in fremde Welten zu entführen. Man möchte „Das Lied der Elfen“ am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch habe ich das Buch als durchweg spannend empfunden, viele unerwartete Wendungen wurden in die Story eingebaut und durch den Perspektivenwechsel und den damit verbundenen Weltenwechsel konnte zusätzliche Spannung aufgebaut werden. In den Welten Sharevyon und Albany brodelt es – in beiden lauert die Gefahr. In Sharevyon sind es die Mysharen, die die Welt und die darin existierende Magie zerstören und in Albany droht ein Zwergenkrieg auszubrechen, auch der Bärtige treibt weiterhin sein Unwesen und sorgt für Unruhen und weitere Morde an den Nebelhexen. Man muss um die Protagonisten bis zur letzten Seite bangen. Wer ist der Bärtige? Droht der Welt Albany eine kriegerische Zeit? Und wie kann man die Mysharen besiegen? Ist Sharevyon noch zu retten? All das sind Beispiele für die Fragen, welche die Geschichte voranbringen. Auch die charakterlichen Entwicklungen haben dieses Buch für mich interessant gemacht. Z.B. hat sich Prinz Toran im Vergleich zu den vorherigen Bänden enorm entwickelt. Er wirkt viel reifer und scheint sich mit seiner Aufgabe als Prinz abgefunden zu haben, er hat seine Rolle in der Welt akzeptiert. Auch Kaynes Entwicklung fand ich gelungen. Er wirkte erwachsener, bedachter und war nicht mehr nur auf der Suche nach einem Abenteuer. Kayne versucht, einen Platz in der Welt zu finden und versucht, sich ebenfalls mit seinem Schicksal anzufreunden. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist jedoch die Dunkelelfenkriegerin Jel. Ich fand ihren Charakter sehr interessant und vielseitig. Besonders zu Ende der Geschichte bekommt sie nochmal einen sehr starken Auftritt, welcher mir sehr gefallen hat.
Leider hat mir persönlich die Entwicklung von Leána weniger zugesagt. Zu Beginn der Trilogie wirkte sie auf mich noch so fröhlich und quirlig, voller Lebenslust. In „Das Lied der Elfen“ wirkte sie auf mich eher passiv. Sie ist viel zu sehr mit ihrem Gefühlschaos beschäftigt und das, obwohl die Welt Sharevyon vor dem Untergang steht und eine Rettung der Gefährten sehr ungewiss ist. Nein, sie beschäftigt sich eher mit ihren Gefühlen und ihren Beziehungen zu Rob und Kayne. Auch ihre Art, wie sie damit umgegangen ist, empfand ich eher als unentschlossen und passiv – mich hat es leider irgendwann genervt. Auch die Schlusstakte in Bezug auf Leána haben mir das Ende etwas vermiest. Aber das ist Geschmackssache. Meinen hat es leider nicht getroffen.

Alles in allem war es ein Fantasy-Roman mit einem sehr angenehmen Schreibstil, welcher mir einige tolle Lesestunden beschert hat. Ich fühlte mich gut unterhalten und möchte dafür 4 Sterne vergeben.


Die werde ich auch natürlich auch noch streuen:
Amazon (http://www.amazon.de/product-reviews/3442481074/ref=cm_cr_pr_hist_4?ie=UTF8&showViewpoints=1&sortBy=byRankDescending&reviewerType=all_reviews&formatType=all_formats&pageNumber=1&filterByStar=four_star)
Lovelybooks (http://www.lovelybooks.de/autor/Aileen-P.-Roberts/Weltenmagie-Das-Lied-der-Elfen-1194022268-w/rezension/1203218008/)
wasliestdu (http://wasliestdu.de/rezension/das-lied-der-elfen)
literaturschock (noch nicht freigeschaltet)

Vielen lieben Dank, dass ich dieses Buch wieder in der LR mitlesen durfte. Sie hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch wenn ich am Ende etwas hinterherhing, so fand ich die Diskussion sehr interessant.
LG Mine :)
 

Offline odenwaldcollies

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Inzwischen wird es hier ruhiger, die meisten Rezensionen sind eingestellt, daher werde ich diese Runde allmählich beenden. Herzlichen Dank an dich, liebe Claudia, dass du uns wieder so aktiv hier begleitet hast. Wir lesen uns ja dann bei der Runde deines Mannes  8)

Vielen Dank an alle Teilnehmer für eure Beiträge und Diskussionen. Die fehlenden beiden Rezensionen bitte ich baldmöglichst einzustellen  :winken:
Liebe Grüße
Karin

Offline Minoo

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Meine Rezension ist nun auch fertig :)
Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten, für diese tolle Leserunde :)

Klappentext Sie sind aufgebrochen, um die verlorene Welt der Elfen wiederzufinden – doch was für Leána, Kayne und den Drachen Robaryon als mutiges Abenteuer begann, wird zum Kampf auf Leben und Tod. Denn die Elfenwelt Sharevyon liegt in Trümmern und wird beherrscht von den Mysharen, einem Volk, das von der Magie fremder Welten lebt. An der Seite der wenigen freien Elfen Sharevyons kämpfen Leána und ihre Freunde gegen die grausamen Besatzer. Die Mysharen müssen um jeden Preis daran gehindert werden, eines der magischen Portale zu durchschreiten und auch andere Welten zu unterwerfen. Und so nimmt ein verzweifelter Plan Gestalt an, für dessen Gelingen auch Leána, Kayne und Rob mit ihrem Leben zu zahlen bereit sind.

Es ist nun ziemlich genau ein halbes Jahr her, dass ich Band zwei der Weltenmagie-Trilogie beendet habe. Bevor ich "Das Lied der Elfen" zur Hand nahm, hatte ich die Befürchtung, dass ich mich an manche Handlungsstränge und Charaktere nicht mehr erinnern kann. Ich hoffte einfach, dass dem nicht so ist, da ich mich schon lange auf diesen Abschlussband freute. Zum Glück gelang es Aileen P. Roberts mich sofort wieder nach Albany und Sharevyon zurück holen. Und dies ohne langwierige Wiederholungen! Gekonnt spann sie einige Hinweise ein, sodass die Geschichte zwar direkt weiter ging, mich aber nicht überforderte. So konnte mich das Buch wieder von der ersten Seite an fesseln und begeistern.

Der Schreibstil von Aileen P. Roberts ist wie gewohnt, sehr angenehm und einfach zu lesen. Die Gefühle der Protagonisten werden perfekt wieder gegeben, sodass man ihr Handeln meist nachvollziehen kann. Auch der Humor, den ich schon an den Vorgängern sehr schätzte, kommt in dem Abschlussband nicht zu kurz.

Es wurden alle Handlungsstränge weitergeführt, was für eine gewisse Abwechslung sorgte. Allerdings kristallisierte sich bei mir schnell ein Lieblingshandlungsstrang heraus, ebenso wie ein Handlungsstrang, der mich weniger interessierte. Doch auch dieser bekam im Fortlauf des Buches eine immer wichtigere Bedeutung, sodass ich wusste, weshalb dieser so viel Platz einnahm. Zum Ende hin, wurde das Buch unfassbar spannend. Die Autorin erwischte mich mehrfach eiskalt, sodass mir an einigen Stellen die Kinnlade hinunter klappte. Die Plottwists hatten es wirklich in sich und kamen für mich völlig unerwartet.

Das Ende war für mich ein kleines bisschen zu viel des Guten. Allerdings wurden alle Fragen beantwortet, was bei einer komplexeren Handlung nicht immer selbstverständlich ist.

Fazit: Das Lied der Elfen ist ein Muss für jeden Fan der Autorin und ein sehr gelungener Abschluss einer tollen Reihe.

Meine Links:
http://kopfkino-blog.blogspot.de/2015/11/rezension-aileen-p-roberts-das-lied-der.html
http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/fantasy-und-phantastik/aileen-p-roberts-das-lied-der-elfen
http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,38184.0.html
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Lied-der-Elfen-Weltenmagie-3-Roman/Aileen-P-Roberts/e452063.rhd (warte auf Freischaltung)
https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/site/title/452063.html (Warte auf Freischaltung)
http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R5ZYW75K2GSTF/ref=cm_cr_pr_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3442481074
http://wasliestdu.de/rezension/der-gelungende-abschluss-einer-tollen-trilogie
http://www.lovelybooks.de/autor/Aileen-P.-Roberts/Weltenmagie-Das-Lied-der-Elfen-1194022268-w/rezension/1205967567/
http://www.buechertreff.de/thread/88791-aileen-p-roberts-das-lied-der-elfen/

Offline JanaBabsi

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Ich hab hier nicht mitgelesen, da ich für die Blogtour das Buch schon vorher lesen "musste". Aber meine Rezension möchte ich trotzdem gerne hier einstellen:

Sharevyon - eine Elfenwelt ohne Magie

Der 3. Band der Weltenmagie-Trilogie "Das Lied der Elfen", schließt nahtlos an den 2. Band an. Die Handlung ist für den Leser jedoch nur dann verständlich, wenn er die Bände 1 + 2 gelesen hat.

Leana, Rob und Kayne sind noch immer in der sterbenden Elfenwelt Sharevyon gefangen. Sie warten voller Hoffnung auf die Rückkehr von Nordhalan, der mit Hilfe aus Albany zurückkehren wollte. Immer wieder geraten die 3 in große Gefahr und auch in die Fänge der Mysharen. Den Wesen, die der Elfenwelt Sharevyon das Leben aussaugen und sie nach und nach zugrunde richten. Es kristallisiert sich heraus, dass es nur eine Lösung für Sharevyon gibt. Die überlebenden Elfen setzen alle ihre Hoffnungen in Leana, Rob und Kayne. Werden sie diese Hoffnungen erfüllen können?

In Albany wird weiter gegen Königin Kaya intrigiert und nach wie vor werden Nebelhexen geschändet und ermordet, was zu der Erkenntnis führt, dass "der Bärtige" noch immer sein Unwesen treibt und Toran für den Mord an Siah einen falschen "Bärtigen" zur Rechenschaft gezogen hatte. Die Zwerge bereiten einen Krieg vor und auch sonst ist in Albany mächtig was los.

Auch wenn es knapp 5 Monate her ist, seit ich den 2. Teil "Das vergessene Reich" gelesen habe, konnte ich mich nach einigen wenigen Seiten sofort wieder in die Handlung einfinden. Die Autorin streut am Anfang einige kleine Rückblicke auf den 2. Band ein, die es dem Leser vereinfachen, wieder Anschluss an die Geschichte zu finden.

Der 3. Band ist für mich das beste Buch aus dieser Reihe, denn hier passiert jede Menge, hier ist richtig Action und die Autorin schont weder ihre Protagonisten noch ihre Leser. An der einen oder anderen Stelle hält man schon mal den Atem an und fragt sich, wie viele Sympathiepunkte man Aileen P. Roberts hier und jetzt abziehen möchte, aber an anderer Stelle reißt sie das Ruder wieder herum und versöhnt den Leser mehr als ausreichend.

Wer so gefährliche Abenteuer bestehen muss, der wächst an seinen Aufgaben. Deswegen ist die Entwicklung aller Protagonisten für mich realistisch und glaubhaft. Die Spannung ist dem Geschehen angemessen. Es gibt super spannende Stellen, die einen das Buch nicht mehr aus den Händen legen lassen und es gibt gemäßigte Stellen, an denen man Luft holen kann für das, was dann wieder folgt.

Für mich ist - neben der wirklich hervorragend inszenierten Geschichte um eine sterbende Elfenwelt - das Thema Freundschaft das herausragende Thema im letzten Buch der Reihe. Das Ende des Buches hat mich dann auch ein wenig nachdenklich zurückgelassen. Vielleicht sollte man seine wirklichen Freunde öfter mal wertschätzen - gute Freunde sind selten und schwer zu finden.

Im Rahmen unserer Blog-Tour zu "Das Lied der Elfen" habe ich zum Thema Freundschaft einen Beitrag verfasst.

Für die komplette Weltenmagie-Trilogie gibt es von mir eine Buchempfehlung - das ist Fantasy auf hohem Niveau.
Viele Grüße
Babsi

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