Autor Thema: Leserundenfazit und Rezensionen  (Gelesen 725 mal)

Offline Rosenprinzessin

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Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind Eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass Ihr zum Abschluß zeitnah Euer Fazit hier einstellt.

Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.

Wir freuen uns, wenn der Autor ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch lesen wollen!
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Offline TochterAlice

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Diesmal war ich fix - die Rezension steht schon! Ich schaue aber noch weiter vorbei! Trotzdem möchte ich mich schon einmal für eine ganz tolle Leserunde bedanken - beim Verlag, dem Leserunden-Team und vor allem bei Marie, die uns auf höchst unterhaltsame Weise begleitet.

Lucie kommt zum Ballett. Nicht als Tänzerin, nein, dafür hat die Gardienne portugiesischer Herkunft weder die Figur noch das Alter, steht sie doch bereits kurz vor der Rente. Doch sie hat etwas anderes: nämlich Connections und aufgrund dieser nimmt sie an der Ehrung des Ballettdirektors Guillaume Bernard teil und zwar sowohl an Gala als auch an der nachfolgenden Ehrung, denn sie kennt ihn persönlich. Er ist Bewohner "ihres" Hauses, des Hauses, das ihr anvertraut ist an der Place de Vosges und hat es sich nicht nehmen lassen, sie einzuladen. Gemeinsam mit ihrer Schwiegertochter Nathalie, Angestellte der Pariser Oper (dort ist das Ballett beheimatet) im organisatorischen Bereich, nimmt Lucie am Event teil und findet nachher Grausiges - nämlich den Ballettdirektor nach einem fatalen Sturz, der offenbar kein Unfall war.

Und Lucie hat wieder einen Grund zu ermitteln und Kommissar Légrand ins Handwerk zu pfuschen - so jedenfalls empfindet er das. Der naive, eigenwillige und lebenslustige Gourmet vom Lande, der erst seit einem Jahr in der Hauptstadt, dem Ziel seiner Träume ist, ist selbstverständlich ganz in seinem Element und entzückt den Leser sowohl mit Naivität als auch mit Frechheit - und überraschenderweise gelegentlich auch mit einem sehr gesunden Sinn für soziale Gerechtigkeit.

Wer Paris liebt, nichts gegen Klischees hat und zudem gerne was Spritziges mit charismatischen Protagonisten liest, der ist hier absolut an der richtigen Adresse. Aus meiner Sicht toppt die Autorin Marie Pellissier den ersten Teil "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" hier um Längen, gerade auch deswegen, weil dieses Buch ganz frei von selbigen, Längen also, ist.

Die Autorin ist aus Deutschland, schreibt unter Pseudonym und damit auch für eine deutsche Klientel - bei der deutschsprachigen handelt es sich um die Originalausgabe. Und hier wird wirklich alles reingepackt, was Paris zu bieten hat - aus deutscher Sicht, versteht sich! Das Buch bezaubert besonders aufgrund des feinen, treffenden und nicht unoriginellen Humors, den die Autorin zielsicher einzusetzen vermag. Im Gegensatz zum ersten Band verzichtet Marie Pellissier auf zu viele Klischees, was dem Krimi aus meiner Sicht (noch) mehr Charme verleiht.

Ein Buch eher für die, die Paris aus der Ferne lieben, es aber ganz gerne mal durchstreifen oder zumindest mal in Buchform erleben.

Ihnen empfehle ich es als wunderbar entspannende, alles andere als blutdrünstige Urlaubs- oder Wochenendlektüre, denn Gardienne Lucie ist einfach eine Klasse für sich - wer Atmosphärisches mit Humor und Spannung mag und vielleicht auch noch ein Faible für Frankreich und vor allem Paris hat, kommt daran nicht vorbei!

Offline MariePellissier

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Diesmal war ich fix - die Rezension steht schon! Ich schaue aber noch weiter vorbei! Trotzdem möchte ich mich schon einmal für eine ganz tolle Leserunde bedanken - beim Verlag, dem Leserunden-Team und vor allem bei Marie, die uns auf höchst unterhaltsame Weise begleitet.

Lucie kommt zum Ballett. Nicht als Tänzerin, nein, dafür hat die Gardienne portugiesischer Herkunft weder die Figur noch das Alter, steht sie doch bereits kurz vor der Rente. Doch sie hat etwas anderes: nämlich Connections und aufgrund dieser nimmt sie an der Ehrung des Ballettdirektors Guillaume Bernard teil und zwar sowohl an Gala als auch an der nachfolgenden Ehrung, denn sie kennt ihn persönlich. Er ist Bewohner "ihres" Hauses, des Hauses, das ihr anvertraut ist an der Place de Vosges und hat es sich nicht nehmen lassen, sie einzuladen. Gemeinsam mit ihrer Schwiegertochter Nathalie, Angestellte der Pariser Oper (dort ist das Ballett beheimatet) im organisatorischen Bereich, nimmt Lucie am Event teil und findet nachher Grausiges - nämlich den Ballettdirektor nach einem fatalen Sturz, der offenbar kein Unfall war.

Und Lucie hat wieder einen Grund zu ermitteln und Kommissar Légrand ins Handwerk zu pfuschen - so jedenfalls empfindet er das. Der naive, eigenwillige und lebenslustige Gourmet vom Lande, der erst seit einem Jahr in der Hauptstadt, dem Ziel seiner Träume ist, ist selbstverständlich ganz in seinem Element und entzückt den Leser sowohl mit Naivität als auch mit Frechheit - und überraschenderweise gelegentlich auch mit einem sehr gesunden Sinn für soziale Gerechtigkeit.

Wer Paris liebt, nichts gegen Klischees hat und zudem gerne was Spritziges mit charismatischen Protagonisten liest, der ist hier absolut an der richtigen Adresse. Aus meiner Sicht toppt die Autorin Marie Pellissier den ersten Teil "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" hier um Längen, gerade auch deswegen, weil dieses Buch ganz frei von selbigen, Längen also, ist.

Die Autorin ist aus Deutschland, schreibt unter Pseudonym und damit auch für eine deutsche Klientel - bei der deutschsprachigen handelt es sich um die Originalausgabe. Und hier wird wirklich alles reingepackt, was Paris zu bieten hat - aus deutscher Sicht, versteht sich! Das Buch bezaubert besonders aufgrund des feinen, treffenden und nicht unoriginellen Humors, den die Autorin zielsicher einzusetzen vermag. Im Gegensatz zum ersten Band verzichtet Marie Pellissier auf zu viele Klischees, was dem Krimi aus meiner Sicht (noch) mehr Charme verleiht.

Ein Buch eher für die, die Paris aus der Ferne lieben, es aber ganz gerne mal durchstreifen oder zumindest mal in Buchform erleben.

Ihnen empfehle ich es als wunderbar entspannende, alles andere als blutdrünstige Urlaubs- oder Wochenendlektüre, denn Gardienne Lucie ist einfach eine Klasse für sich - wer Atmosphärisches mit Humor und Spannung mag und vielleicht auch noch ein Faible für Frankreich und vor allem Paris hat, kommt daran nicht vorbei!

Da warst Du aber wirklich sehr schnell. Vielen Dank für die schöne Rezension  :)

Offline Lena

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Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard
Marie Pellissier

Hatte mich schon auf ein Wiedersehen mit Gardienne Lucie gefreut. Über vierzig Jahre kümmert sie sich um die Belange in ihrem Haus. Sie erledigt oft ganz verschiedene Dinge für die einzelnen Bewohner, dies müsste sie gar nicht. Aber das ist nun mal ihre Art, warum sollte sie dies ändern. Die Mieter des Hauses stehen Lucie loyal gegenüber und zeigten dies auch dem Hausverwalter gegenüber. Wer legt sich schon freiwillig mit Gardienne Lucie an. Nur einer der sich eine neue Wohnung suchen will.

Bei ihrem Versuch, den Mord an Guillaume Bernard aufzuklären, geht sie auch mal einen unbequemen Weg.

Die Autorin Marie Pellissier, erzählt flüssig und spannend den Roman. Von Beginn an ist man drin in der Geschichte, alle Handlungsstränge führen irgendwann zusammen. Und beim Lesen baut sich eine Spannung auf, das man diesen Roman ungern aus der Hand legt. Es wird fast unblutig oder brutal erzählt. Eher als wäre man fast selber dabei.
Hier und da, kommen kleine Anmerkungen, die sich auf den ersten Band, „Die Tödliche Tugend der Madame Blandel“ beziehen. Und wenn man den ersten Band gelesen hat kann man das Verhältnis zwischen Gardienne Lucie Ferreira und Kommissar Leon Legrand verstehen. Aber es ist kein Muss für den Leser den ersten Band unbedingt zu kennen. Ich persönliche finde es schade, wenn man diesen noch nicht gelesen hat. Weil die Hauptprotagonistin eine Art hat Probleme oder einen Fall zu lösen die mich immer wieder zum schmunzeln bringt. Nicht übertrieben, sondern auch immer wieder überraschend, die auch ihre Familie zu spüren bekommt.

Die Blumenranke und der Eifelturm auf dem Buchcover haben einen gewissen Wiedererkennungswert.
Ich würde mich sehr freuen wenn es ein Wiedersehen mit Lucie Ferreira und Leon Legrand gibt, bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.
Und mir hat es ausgesprochen gut gefallen das die Autorin Marie Pellissier diese Leserunde ausführlich kommentiert hat. Mit den vielen kleinen Hintergrundinformationen bekommt der Roman noch eine besser bildliche Vorstellung für den Leser.

Vielen Dank, an den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Einen besonderes Dankeschön an die Autorin Marie Pellissier, für das Begleiten in dieser Leserunde. 

Offline Yomiko

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Die Leserunde hat wieder viel Spaß gemacht und das Buch hat mir gut gefallen. Hier kommt die Reznesion:


Der zweite Roman von Marie Pellisier um die detektivisch begabte Gardienne Lucie hat mir wieder viel Lesevergnügen bereitet.

Wieder einmal ist ein Bewohner der von Gardienne Lucie Ferreira betreuten Wohnungen an der Place des Voges zu Tode gekommen und sofort erwacht in Lucie der Verdacht, dass es sich auch dieses Mal um einen Mord handeln könnte.

Schauplatz ist die Pariser Oper in die man durch die wunderbaren Beschreibungen vom Bauwerk und vor allem den dort beschäftigten Tänzern und anderem Personal sofort eintauchen kann und fast zu einem Teil der Companie wird.

Lucie hat wieder alle Hände voll zu tun die verschiedenen Spuren zu verfolgen und als Leser fiebert und rätselt man mit wer nun Gelegenheit und Motiv hatte.

Commissaire Legrand wandelt indessen auf Liebespfaden und ist der schönen Tänzerin Amandine gänzlich verfallen. doch welche Rolle spiet sie in dieser Aufführung?

Wird es Lucie trotz oder dieses Mal vielleicht sogar mit dem Commissaire gelingen den Fall zu lösen?

Spannend bis zum Ende wird die Geschichte von der Autorin erzählt und hat wie immer noch einige Überraschungen dabei.

Sie steht auch bei:

http://www.lovelybooks.de/autor/Marie-Pellissier/Der-t%C3%B6dliche-Tanz-des-Monsieur-Bernard-1179573705-w/rezension/1209857079/1209860086/
http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RO2L6I21DDODA/ref=cm_cr_pr_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=345335768X


Lesen heißt durch fremde Hand träumen.
Fernando Pessoa

Offline Rosenprinzessin

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Auch mir hat das Lesen mit Euch sehr viel Spaß gemacht. Ganz herzlichen Dank auch für Deine Begleitung, Marie  :bussi:

Kurz nach seinem 60. Geburtstag stürzt der Ballettdirektor der Pariser Oper Guillaume Bernard von der Treppe. Er überlebt den Sturz nicht. War es ein tragischer Unfall, oder hat möglicherweise jemand nachgeholfen? Gardienne Lucie ahnt, dass mehr hinter der Sache steckt. Sie kannte Guillaume Bernard recht gut, da er in dem Haus wohnte, in dem Lucie seit über 40 Jahren als Hausmeisterin arbeitet. So kann Lucie es nicht lassen, ein paar Nachforschungen anzustellen, doch das gefällt nicht jedem...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch ist bereits der zweite Band; es gibt schon einen Vorgänger: "Die tödliche Tugend der Madame Blandel". Ich kenne den ersten Band leider noch nicht, hatte aber trotzdem überhaupt keine Probleme, mich in die Geschichte hineinzulesen.

Lucie ist eine sehr sympathische Figur. Sie ist Hausmeisterin mit Leib und Seele und kümmert sich gewissenhaft um die Bewohner "ihres" Hauses. Ich mochte Lucie sofort und möchte nun auch unbedingt noch den ersten Band lesen!

Doch auch die anderen Figuren im Buch haben mich überzeugen können. Sie wirken alle sehr echt und lebendig, haben ihre Macken und kleinen Fehler und auch liebenswerte Eigenschaften.

Der Kriminalfall steht nicht unbedingt im Vordergrund, wird aber auch nicht vernachlässigt. Es ist ein eher "leichter" Krimi bzw. ein Wohlfühl-Krimi. Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen, dieses Buch zu lesen, und es war auch durchaus spannend! Das Ende bzw. die Auflösung des Falles hat mir auch richtig gut gefallen, denn es konnte mich überraschen und zugleich überzeugen.

Ich hatte viel Freude beim Lesen des Buches und kann es nur weiterempfehlen!
Lesen aus Leidenschaft

 

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