Autor Thema: 03 - Seite 168 bis 250 (einschließlich Kapitel 16)  (Gelesen 1419 mal)

Offline Lilli33

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Wäre ich eine Krankenschwester, wurde ich kein "Wort" mit in mein Heim nehmen, auch um meine eigene Seele zu schützen.
Wenn das mal immer so leicht wäre. Man kann leider nicht immer punktgenau von Arbeit auf Freizeit umschalten. Manche Dinge beschäftigen einen so sehr, dass man die in Gedanken mit nach Hause nimmt.

Offline Rosenprinzessin

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Wenn das mal immer so leicht wäre. Man kann leider nicht immer punktgenau von Arbeit auf Freizeit umschalten. Manche Dinge beschäftigen einen so sehr, dass man die in Gedanken mit nach Hause nimmt.

Da stimme ich Dir zu. Und gerade als Krankenschwester stelle ich mir das oft schwer vor.
Lesen aus Leidenschaft

Offline smyrill

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Ach verflixt, du bist aber auch eine kritische Leserin ... Ich bin mit einer OP Schwester (männlich:-) verheiratet. Aber du hast recht - ihrer Tochter hätte sie es nicht erzählen dürfen - ich hätte tiefer in die Trickkiste greifen müssen.

Also ich habe es sofort geglaubt, denn ich kenne sowohl Altenpfleger als auch Krankenschwestern, die aus dem Nähkästchen plaudern. Ok nicht jeder lässt dabei Namen verlauten, aber manchmal rutscht denen doch was raus, obwohl das nicht passieren darf. Daher habe ich das gar nicht in Frage gestellt.  :-[

Ich denke auch, daß man auch mal was erzählen "muß". (Auch wenn man nicht darf).
Aber GANZ SICHER NICHT einen Lehrerinnensuizid der Tochter  :o

Offline dubh

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Drei Dinge haben mich in diesem Abschnitt richtiggehend geschockt:
1. Der Suizidversuch von Aurora Fuchs
2. Die Tatsache, dass Mila mit Grigori verheiratet ist (wenn auch nicht legal)
3. Die Reaktion Tristans - dieser beinahe gewalttätige Kuss

Gerade letzteres lässt in mir immer mehr den Verdacht wachsen, dass hinter der Fassade Tristans etwas ganz anderes schlummert. Irgendetwas Rohes, Gemeines. Und so überlege ich mir die ganze Zeit, welche Fiesheiten der verwöhnte Bauunternehmer-Junge auf dem Kerbholz hat... Zum Beispiel dieses gezielte Drängen Ludwigs, dass dieser zu spät vom Rodeln kommt. Sicher, Tristan konnte nicht wissen, dass Ludwigs Mutter in der Zwischenzeit etwas Schlimmes passiert - aber er nötigt Ludwig dazu, die Regeln zu brechen. Stutzig hat mich dann auch die Situation im Gästezimmer gemacht: warum hat Ludwig eine volle Blase, wenn er doch ins Bett gemacht hat? Könnte da Tristan dahinter stecken? Hat er seinen besten Freund als Konkurrenz betrachtet und wollte ihn mit so einer Aktion klein halten? Puh, wenn Tristan zu so etwas in der Lage ist... :o
Sicher ist jedenfalls, dass er Mila in der Jetzt-Zeit auf jeden Fall belügt und betrügt. Er hatte eine Affäre mit der Referendarin! Fragt sich jetzt bloß, ob sie versucht hat, sich selbst zu töten oder ob noch mehr dahinter steckt. Die unordentliche Wohnung, die offen stehende Tür... Macht das wirklich jemand, der seinen Selbstmordversuch plant? Oder sollte es womöglich nur danach aussehen?

Je mehr meine Antipathie für Tristan wächst, desto mehr steigt meine Sympathie für Lucas. Er hat mit seinen 19 Jahren schon einiges mitgemacht und ich frage mich zunehmend, ob er nicht einfach "nur" den Kürzeren gezogen und dafür bitter bestraft wurde?!

Trotz all der Enttäuschung, der Verletztheit und des Liebeskummers finde ich Mila sehr patent. Ein klasse Mädchen, das eigenständig begreift, dass sie Tristan gehen lassen muss... Ich fürchte nur, dass es dabei nicht bleibt - dafür ist mir das Buch tendenziell noch zu umfangreich. Und hat Tristan in den kurzen Gesprächen mit seinen Therapeuten nicht gesagt, dass er sechs Monate mit Mila zusammen war? Waren sie das schon? Irgendwie ist doch noch Sommer...

Neben Mila mag ich Jassi übrigens sehr, sehr gerne. Sie ist gerade raus und eine richtig gute Freundin. Aber auch Tilde ist klasse, denn ich denke, dass sie genau die richtige Frau oder Ersatz-Mutter für Mila ist. Sie sorgt und kümmert sich, aber sie lässt dem Teenager auch seine Freiräume. Sie gibt Ratschläge und erdrückt Mila nicht mit sinnlosen Regeln und Zwängen.

Und Munin! :herz: Ein schnäbelnder Rabe, der Brettspiele mag. Hach.
"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen."
(Theodor W. Adorno)

Offline dubh

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Ich kann es mir gar nicht erklären, aber Lucas wächst mir immer mehr ans Herz. Offenbar hat das was ihm als Kind passiert ist die Person aus ihm gemacht, die er heute ist. Ich mag ihn einfach nur in den Arm nehmen.

Ich bin mir nicht sicher, ob er das wollen würde ;D - aber ich weiß, was Du meinst und es geht mir ebenso.

Zitat
So verkehrt scheint Giorgi gar nicht zu sein, aber ich kann verstehen, dass Mila ein besseres Leben will als das was sie hatte.

Zumal ja auffällig ist, dass Mila nicht schlecht über Giorgi spricht. Er ekelt sie nicht an, sie fürchtet sich nicht vor ihm - nein, sie liebt ihn einfach nur nicht und wollte schlicht und ergreifend ein anderes Leben. Wer kann es ihr verdenken? In einem anderen Leben hätten die beiden vielleicht gute Freunde sein können. Ich finde es jedenfalls sympathisch von Grigori, dass er Mila sucht - nach all dem was geschehen ist.
Umso seltsamer finde ich, dass er ohne ein weiteres Wort verschwunden ist. Eigentlich hätte ich erwartet, dass die beiden noch ein paar versöhnliche Abschiedsworte sprechen.

Zitat
Kann es wirklich sein, dass Tristan Aurora mit Nacktfotos erpressen wollte?

Da bin ich mir eigentlich sicher. Die Referendarin schien ja schon bei der letzten Erwähnung im Unterricht etwas eingeschüchtert, hatte irgendwie ihre leichte, fröhliche Art verloren, oder?

Zitat
Und wer hat das Hochzeitsbild und das Video gepostet? Alles deutet auf Lucas hin, aber so richtig will ich daran nicht glauben. Könnte Giorgi Lucas Handy benutzt haben, als der ko ging und es gewesen sein? Schließlich hat Lucas sich das Hochzeitsbild ja auch nicht in die Hosentasche gesteckt, das muss ja auch jemand anderes gewesen sein...

Lucas scheint mir zu einfach. Klar, es deutet alles auf ihn, denn immerhin hat er ein Video gedreht und das Hochzeitsbild in der Tasche. Aber wer kommt sonst in Frage? Grigori hatte Zugriffsmöglichkeiten auf das Handy (als Lucas besoffen k.o. gegangen ist) und natürlich das Foto... Allerdings kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass er Mila so derart bloß gestellt hätte. Sicher, er hätte das alles mit einem internetfähigen Handy (Lucas'?) auf der Schulseite posten können, aber irgendwie kann ich eine solche Gemeinheit nicht nachvollziehen, denn immerhin weiß Grigori selbst, mit welchen Vorurteilen man als Roma kämpfen muss - da gibt er Miles Herkunft doch nicht derart der Öffentlichkeit preis, oder? Wobei, je länger ich darüber nachdenke: es wäre natürlich eine treffsichere Rache. Ist er deshalb dann so sang- und klanglos verschwunden?

Andererseits macht mich eines stutzig: die Wodkaflasche war von Tristan, sagt Grigori zu Lucas. Wo kam es denn zu dieser Übergabe? Habe ich was überlesen?
« Letzte Änderung: 23. April 2016, 21:36:34 von dubh »
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(Theodor W. Adorno)

Offline AntjeB

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... ah, ich habs
Zitat
Ich denke, ich beurteile Lucas nach dem was er hier in der Geschichte tut, nicht nach seiner Vergangenheit.  :-\
Smyrill hat es geschrieben.

Zitat
Hat die Mutter überhaupt noch etwas zu melden, wenn das Mädchen verheiratet ist? Ist dann nicht Georgi ihr Vormund? Die Geschichte mit der Heirat war nicht ganz legal, also werden sich beide Parteien hüten, ihr Recht einzufordern..
Liebe Sabo, diese Ehen sind illegal - also hat Giorgi keinerlei Rechte. Milas Familie hat sie verstoßen ... aber ich denke, das wird auch alles noch aufgeklärt ... wenn nicht genug, dann nochmal nachfragen :-)

Zitat
Wäre ich eine Krankenschwester, wurde ich kein "Wort" mit in mein Heim nehmen, auch um meine eigene Seele zu schützen.
Aber in diesem Fall, habe ich mich echt gefragt, ob die Mutter wirklich so verantwortungslos ist, ihrer eigenen vom Suizid ihrer Lehrerin zu erzählen.
Dumm ist es ausserdem, weil die Tochter es ja brühwarm weitererzählt hat und auch die Informationsquelle genannt hat, obwohl, wer den Beruf der Mutter kennt, braucht nicht viel raten. Das könnte Sie nicht nur den Job kosten.
Zitat
Ich denke auch, daß man auch mal was erzählen "muß". (Auch wenn man nicht darf).
Aber GANZ SICHER NICHT einen Lehrerinnensuizid der Tochter  :o

Liebe Sabo, liebe Smyrill, habt natürlich Recht - und mit einem einfach Griff in die Trickkiste hätte ich das lösen können - die Tochter hätte ihre Mutter belauschen können, als sie es zum Beispiel ihrem Vater erzählt.

Das sind die kleinen Dinge, bei denen ich mir manchmal denke, ich bräuchte solche kritischen Leser vor Manuskriptabgabe. Glaubhaftigkeit bei allem, was ich da von mir gebe, ist mir sehr wichtig. Ich kriege beim Lesen von Büchern auch immer die Krise, wenn etwas schlecht recherchiert ist - also nicht stimmt, oder rein praktisch nicht möglich ist. Aber ich merke immer wieder, dass mir Dinge durch die Lappen gehen, das passiert im Eifer des Gefechts.

Im letzten Abschnitt kommt noch so ein Ding, bin gestern von einem Kollegen darauf aufmerksam gemacht worden. Ich wappne mich schon mal ... (hier müsste das Smiley für "zerknirscht" hin)




Offline dubh

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Ach verflixt, du bist aber auch eine kritische Leserin ... Ich bin mit einer OP Schwester (männlich:-) verheiratet. Aber du hast recht - ihrer Tochter hätte sie es nicht erzählen dürfen - ich hätte tiefer in die Trickkiste greifen müssen.

Also ich habe es sofort geglaubt, denn ich kenne sowohl Altenpfleger als auch Krankenschwestern, die aus dem Nähkästchen plaudern. Ok nicht jeder lässt dabei Namen verlauten, aber manchmal rutscht denen doch was raus, obwohl das nicht passieren darf. Daher habe ich das gar nicht in Frage gestellt.  :-[

Ich denke auch, daß man auch mal was erzählen "muß". (Auch wenn man nicht darf).
Aber GANZ SICHER NICHT einen Lehrerinnensuizid der Tochter  :o

Nein, man darf es nicht. Aber ich bin mir sicher, dass es trotzdem passiert. Einerseits muss unter Garantie einiges raus, denn ich habe einen Heidenrespekt vor der Arbeit von Pflegepersonal und vieles ist sicherlich nicht einfach zu verarbeiten. Andererseits kann man sich natürlich geschickter anstellen... Aber es gibt nun mal Plaudertaschen, die sich nicht überlegen, dass das Überlege weitere Kreise ziehen kann. Hinzu kommt, dass in einem Kleinstadtkrankenhaus sicherlich auch das ein oder andere zu kombinieren ist.
"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen."
(Theodor W. Adorno)

Offline smyrill

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Natürlich passiert es... und zu verhindern wäre es höchstens mit vernünftiger Supervision für die, die in solchen (sozialen) Berufen arbeiten... damit sie dort eine "Plattform"haben, das zu verarbeiten.

Ansonsten kommt es dann eben darauf an, mit WEM man redet, ich denke, mit einem Erwachsenen (!!) zu reden der auch vertrauenswürdig (!!!) und verschwiegen (!!!!) ist - das ist okay.

Antje, stimmt, "Tochter belauscht Eltern" wäre eine gute Lösung gewesen.
Aber nun denn, daß einem mal was "durchrutscht" (also, dem Autor jetzt) ist menschlich... und es macht ja auch nicht direkt das Buch unglaubwürdig.

Zudem darf man nicht vergessen daß hier in den Leserunden wirklich sehr aufmerksam gelesen wird, also, "uns hier fällt viel mehr auf als dem Durchschnittsleser".

(Wobei ich mich jetzt außerhalb der Leserunden auch zum Durchschnittlsleser rechne, nicht daß das falsch rüberkommt ;) )

Offline Tara01092012

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Auch dieser Abschnitt war einfach nur spannend...
Irgendwie verstehe ich Lucas und auch warum er so geworden ist...
Er hat alles verloren was er hatte ... das ist zwar keine Entschuldigung für Straftaten usw, aber viele Menschen reagieren dann leider so und es ist ihnen alles egal, sie haben nichts zu verlieren!

In diesem Abschnitt finde ich die Aussage spannend, dass Tristan keinerlei Angst empfindet!? Er wirkt auf mich sowieso etwas "hart", aber warum sollte er keine Angst empfinden können!? Ich bin gespannt ob wir hierzu noch etwas erfahren oder ob ich mir da einfach nur eine Aussage rausgepickt hab, die keine Bedeutung für den weiteren Verlauf hat.  :totlach:

Was auch etwas unheimlich für mich war, warum hat Tristan schon beim Weggehen, als noch gar nicht klar war, dass Ludwig überhaupt nachkommt zum Schlittenfahren - so gegrinst!?
Als hätte er schon eine "Vorahnung"... wie auch immer ich das nennen will ... Tristan ist für mich nicht mehr der Gute und irgendwie unheimlich!

Auch interessant ist die Frage, warum hat Aurora versucht sich umzubringen!? Da bin ich auf eine Erklärung gespannt! Hat sie wirklich ein Verhältnis mit Tristan oder geht es hier um etwas ganz anderes?

Nachdem Georgi auftaucht und Tristan Mila dann auch noch als Zigeunermädchen usw betitelt, hat er es vollkommen bei mir verscherzt!  >:( Sein Verhalten und seine Ausraster sind einfach unmöglich!

Wer hat das alles auf der Facebook Seite der Schule gepostet? Es soll ja scheinbar den Anschein bekommen, dass das alles von Lucas kommt...
Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Offline Skyline

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Ich glaube, dass es gar nicht so wenige Menschen gibt, die das machen :(
Ich denke auch, dass es viele Menschen gibt, die derart besitzergreifend sind. Eine Freundin der Familie hatte auch mal so einen Mann, der echt extrem war. Oft mischt sich das dann ja auch mit Gewalt und z.B. Stalking.

Natürlich passiert es... und zu verhindern wäre es höchstens mit vernünftiger Supervision für die, die in solchen (sozialen) Berufen arbeiten... damit sie dort eine "Plattform"haben, das zu verarbeiten.

Ansonsten kommt es dann eben darauf an, mit WEM man redet, ich denke, mit einem Erwachsenen (!!) zu reden der auch vertrauenswürdig (!!!) und verschwiegen (!!!!) ist - das ist okay.

Antje, stimmt, "Tochter belauscht Eltern" wäre eine gute Lösung gewesen.
Aber nun denn, daß einem mal was "durchrutscht" (also, dem Autor jetzt) ist menschlich... und es macht ja auch nicht direkt das Buch unglaubwürdig.
In sehr belastenden Situationen werden ja solche "Plattformen" für Mitarbeiter eingerichtet (beispielsweise nach Amokläufen oder anderen schwerwiegenden Großunfällen).
Bei Einzelfällen kann man das einfach nicht immer einrichten und ich denke - wie smyrill - , dass es menschlich ist, dass nach belastenden Situationen ein Bedürfnis da ist, darüber zu reden. Solange man weiß, dass der mit dem man redet, verschwiegen ist, ist es ja auch okay, finde ich.
Und ich muss sagen, dass es mir auch gar nicht aufgefallen ist beim Lesen, dass die Mutter da nicht hätte drüber reden dürfen  ;)
Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)

http://skyline-of-books.blogspot.de/

Offline AntjeB

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Zitat
Antje, stimmt, "Tochter belauscht Eltern" wäre eine gute Lösung gewesen.
Aber nun denn, daß einem mal was "durchrutscht" (also, dem Autor jetzt) ist menschlich... und es macht ja auch nicht direkt das Buch unglaubwürdig.

Zudem darf man nicht vergessen daß hier in den Leserunden wirklich sehr aufmerksam gelesen wird, also, "uns hier fällt viel mehr auf als dem Durchschnittsleser".

Liebe Smyrill, du glaubst gar nicht, wie sehr ich darauf hoffe, dass meine Teenager-Leser nicht ganz so kritisch sind wie ihr :-)

Zitat
In diesem Abschnitt finde ich die Aussage spannend, dass Tristan keinerlei Angst empfindet!? Er wirkt auf mich sowieso etwas "hart", aber warum sollte er keine Angst empfinden können!? Ich bin gespannt ob wir hierzu noch etwas erfahren oder ob ich mir da einfach nur eine Aussage rausgepickt hab, die keine Bedeutung für den weiteren Verlauf hat. 

Liebe Tara, zum Schluss, schreibe ich nochmal was dazu :-)


Offline smyrill

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Liebe Smyrill, du glaubst gar nicht, wie sehr ich darauf hoffe, dass meine Teenager-Leser nicht ganz so kritisch sind wie ihr :-)

 ;D Das glaube ich gerne...

Aber wie gesagt: in den Leserunden ist das einfach anders...

Abgesehen davon mögen wir das Buch ja aber trotzdem ;)

Offline juliastrey

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Es wurde in diesem Abschnitt richtig spannend fand ich. Lucas findet heraus, dass Tristan etwas mit der hübschen Lehrerin Aurora hat und findet diese halbtot in der Badewanne. Er reagiert toll finde ich. Er hat Angst um sein Leben, aber er kümmert sich dennoch um sie und ruft Hilfe. Ich hoffe sie schafft es? Tristan reagiert nicht auf Milas Anrufe, er hat ja Besuch. Was das wohl auf sich hat? Ich finde das Thema der Roma und ihrer Bräuche ist sehr gut eingebaut. Dieses Thema besteht ja auch heute noch stark und auch wenn die Familien in Deutschland leben pflegen die ihre Traditionen. In Köln haben wir das auch live viel erlebt und konnten auch sehen wie machtlos die Behörden gegen diese Zwangsehen mit 14 jährigen sind. ich finde dieses Thema interessant und erschreckend gleichzeitig. Lucas hatte es in seinem ganzen Leben schwer. der tod seiner mutter ist ja furchtbar =( kein wunder, dass er danach völlig außer sich war. Tristan hintergeht Mila auf schäbige Weise. Sie liebt ihn so sehr und ich weiß nicht wie gut sie die Wahrheit iwann verträgt. Für mich kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Tristan wirklich kein guter Mensch ist. Obwohl Lucas auf den ersten Blick verdächtiger war. Ich kann verstehen, dass Mila niemandem von Giorgio erzählt hat, aber dass dieser ernsthaft denke, dass Mila mit ihm fortgeht?! Das mach mich wirklich fassungslos und Tristan sein Verhalten ist jawohl das Letzte. Klar ist er aufgewühlt aber trotzdem  >:(

 

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