Autor Thema: 02 - Seite 80 bis 147 (bis 25. Juni)  (Gelesen 582 mal)

Offline Dani

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Hier könnt ihr zum Inhalt von Seite 80 bis 147 (bis 25. Juni) schreiben.
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« Letzte Änderung: 01. Mai 2016, 12:07:51 von Dani »
Liebe Grüße
Dani

Offline Jaqui

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Das Buch rast dahin. Wahnsinn.

Kanntest du dich schon länger mit Kräutern aus? Ich hätte ja Angst was giftiges zu essen. Geh nicht mal Bärlauch sammeln. Aber es ist eh Wahnsinn was die Natur am Feld zu bieten hat.

Die Rezepte sind super. Mit dem Handy fotografier ich sie ab.   ;D dann werde ich sie mir ausdrucken und in eine Mappe geben.

Dani ist also doch dabei. Man liest über sie gar nix. Schade.

Seite 145: die Menschen bedanken sich über die vegane Pasta und sind erstaunt dass nicht eine außergewöhnliche Zutat dabei ist.
Der Satz hat mich sehr verwundert. Glauben die Menschen ernsthaft vegan sei was außerirdisches?


Offline Myosotis

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Das Buch liest sich fast wie von selbst!   ;)

Stefano, ich empfinde deine Einstellung als sehr angenehm und du machst einen durchweg sehr positiven Eindruck.
Woher kennst du dich so gut mit Kräutern aus?  Durch die Ernährungsumstellung?  Beeindruckend!

Ehrlich gesagt hat mich der Rotwein für die Spaghetti etwas irritiert. War der jetzt nur,  um das Rezept für alle nicht Straight edge Lebenden abzurunden? Oder ist etwas Wein zum kochen okay?

Ah. Jetzt wird auch Dani noch einmal erwähnt und dass sie nach Berlin zurückfliegt.  Ab dann den Weg alleine zu gehen ist garantiert eine neue Herausforderung.

Auf der einen Seite kommt es mir so vor als wenn man die Orte und die Route wegen Hapes  Beschreibung schon kennt.  (Dabei ist das schon ewig her)
Auf der anderen Seite fange ich an zu glauben dass der Weg einfach wirklich besonders sein muß. Jedem passiert irgendwie so viel gutes. Das ist total toll.
Jeder erhält anscheinend so viel von dem,  was er an sozialen Kontakten oder Hilfe oder so benötigt.  Irgendwie macht das einen magischen Eindruck auf mich.

Offline Myosotis

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Kanntest du dich schon länger mit Kräutern aus? Ich hätte ja Angst was giftiges zu essen. Geh nicht mal Bärlauch sammeln. Aber es ist eh Wahnsinn was die Natur am Feld zu bieten hat.

Das geht mir ganz genauso!  Dabei würde ich so gerne wissen, was wächst und was sammeln für Smoothies. .. aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, ein Wildkräuter-Seminar zu buchen.

Zitat
Dani ist also doch dabei. Man liest über sie gar nix. Schade.
Ich hätte auch gerne zwischendurch mal was davon gelesen,  wie der Weg zu zweit war und wie dann der Unterschied zum alleine gehen ist. Auch hatte ich Dani zwischendurch komplett vergessen, da sie nicht mehr erwähnt wurde.

Offline Jaqui

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Auf der einen Seite kommt es mir so vor als wenn man die Orte und die Route wegen Hapes  Beschreibung schon kennt.  (Dabei ist das schon ewig her)

Ich muss auch immer an Hape denken  ;D

Offline Caren

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Schade, dass wir nicht mehr über die Woche mit Dani erfahren haben. Es würde mich interessieren, ob man, wenn man als Paar läuft, zusammen läuft, oder auch mal in unterschiedlichem Tempo. Hat man den Drang, sich andauernd unterhalten zu müssen? Ich könnte mir eher vorstellen, dass man auch mal stundenweise schweigt. In meiner ersten Ehe meinte mein Mann, nur wenn man ständig kommuniziert, ist die Beziehung ok. War aber nicht so.  ;D Mit meinem jetzigen Mann kann ich auch schon mal schweigen, ohne dass es weh tut. Stefano verabschiedet ja seine Dani mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachen musste ich, als er Lust hatte, im Park frisch verliebte Pätchen zu vergiften oder wenigstens mit Steinen zu bewerfen.. :P

Es ist einfach herrlich, dieses Buch zu lesen! Man ist mittendrin, hört förmlich, wie er "o sole mio" mitschmettert.

Oder der Vergleich mit Honig - geht gar nicht, ist ja ein veganen Buch.
War die Auskunft beim Metzger vegan? :totlach:
Der Hintern ist so weiß, dass man ihn im Dunkeln leuchten sieht....

So bringen mich manche Passagen einfach nur zun Lachen.
Anderes stimmt mich sehr traurig, z. B. die Sache mit den Tieren. Ein bisschen Angst habe ich vor dem, was da noch kommen könnte (Stierkampf). Es treibt mir die Tränen in die Augen, wie manche Menschen, und sicher nicht nur in Spanien, mit Tieren umgehen. Ich höre parallel während der Arbeit Hapes Buch. Er hat sich ja auch mehrerer Hunde erbarmt.

Schwierig stelle ich es mir vor, alleine zu gehen und von jemandem unterhalten zu werden, wenn man lieber seine Ruhe haben möchte. Manch ein Begleiter ist bestimmt schwer abzuwimmeln. Oder umgekehrt! Man geht alleine und möchte gerne mit jemandem ein sinnvolles Gespräch führen. Beides ist sicherlich unangenehm.

Die Strapazen kommen auch gut rüber. Ufff - ich kann mir nicht vorstellen, das zu schaffen. Nach diesen Strapazen kann man schonmal gleichzeitig traurig und glücklich sein.  Das ist wirklich "spooky" (das Wort kannte ich nicht, musste erst mal googeln).

Stefan hat ja am Ende des Abschnitts noch nette Bekanntschaften gemacht, ich bin gespannt, was sich noch mit den beiden Amerikanerinnen entwickelt, er hat da ja was angedeutet.

Abgesehen von der Tasache, dass ich keine Avokados mag, bin also kein Avokadoholiker ;D, läuft mir beim Lesen manchmal das Wasser im Mund zusammen!
« Letzte Änderung: 05. Mai 2016, 10:38:51 von Caren »
Liebe Grüße, Caren

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Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen.

(Charles-Louis de Montesquieu)

Offline SABO

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Dani ist also doch dabei. Man liest über sie gar nix. Schade.
Ehrlich gesagt hat sie mir nicht gefehlt, also in der Geschichte, ich bin auch froh drum, das Stefan kein "Wir-Ding" gemacht hat, es ging ja nur um ihn, um seine Mission, seine Gedanken, seine Erfahrungen. Auf eine andere Person war ich gar nicht vorbereitet, mir gefällt es so, wie es ist, Stefan alleine auf seinem 
"Veg". Vielleicht hat er ja auch jemand gebraucht, der ihm Mut macht, einfach ein Stück mit ihm geht, aber egal was, es hat ihm wohl gut getan, weil er hat sie dann auch vermisst. An diesem Tag ging so einiges schief, jetzt wirklich alleine, ist man auch angreifbarer, was die Person, die Wehwehchen oder das gesamte Gedankengut anbelangt. Aber auch das hat er geschafft, er hatte ja Gesellschaft und immer gute Hörbücher. Ich glaube, grundsätzlich, sich selbst überlassen, ist man ein ganz anderer Mensch.
Auch hier habe ich mir schon meinen zweiten Stempel verdient..

Offline SABO

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Was ich mich gleich am Anfang dieses Abschnitts gefragt habe: Wenn zu der "Straight Edge-Direktive", kein Alkohol gehört, wieso kommt dann Wein ins Essen? Der Alkohol verkocht doch nie ganz und wenn schon, drin ist er.
" Straight Edge " heißt, gerades Ende und soll wohl bedeuten, ein Sterben, wie das Leben es geplant hat, ohne, das man selbst schuld ist.
Es heisst aber schon, das man es verlängern darf, sollte man von alleine krank werden. Wer krank wird, sollte alles dafür tun dürfen, um diesen Zustand zu bessern.

Offline Caren

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Dani ist also doch dabei. Man liest über sie gar nix. Schade.
Ehrlich gesagt hat sie mir nicht gefehlt, also in der Geschichte, ich bin auch froh drum, das Stefan kein "Wir-Ding" gemacht hat, es ging ja nur um ihn, um seine Mission, seine Gedanken, seine Erfahrungen. Auf eine andere Person war ich gar nicht vorbereitet, mir gefällt es so, wie es ist, Stefan alleine auf seinem "Veg".

"Gefehlt" hat sie mir auch nicht. Es kam mir nur komisch vor, dass er am Anfang geschrieben hat, dass sie die erste Woche dabei ist und dann hat er sie gar nicht mehr erwähnt.
Liebe Grüße, Caren

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(Charles-Louis de Montesquieu)

Offline SABO

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Ich muss sie auch irgendwie verdrängt haben, all die ganzen aufregenden Erlebnisse, drehten sich nur um Stefans Erfahrungen,
da konnte man gar nicht aufhören zu lesen.. aber es ist doch schön, dass wir das Buch alle anders empfinden.  :)

Offline Ette

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Was ich mich gleich am Anfang dieses Abschnitts gefragt habe: Wenn zu der "Straight Edge-Direktive", kein Alkohol gehört, wieso kommt dann Wein ins Essen? Der Alkohol verkocht doch nie ganz und wenn schon, drin ist er.
" Straight Edge " heißt, gerades Ende und soll wohl bedeuten, ein Sterben, wie das Leben es geplant hat, ohne, das man selbst schuld ist.
Es heisst aber schon, das man es verlängern darf, sollte man von alleine krank werden. Wer krank wird, sollte alles dafür tun dürfen, um diesen Zustand zu bessern.


SABO, zu dem Begriff "Straight Edge" kann ich dir eine kleine Erklärung geben. :)
Ich gehör seit gut anderthalb Monaten auch zum Club.  ;)
Straight Edge bedeutet wörtlich übersetzt gerade Kante und leitet sich ursprünglich aus einem Liedtext her. Im Text wird das drogenfreie Leben besungen. Im eigentlichen Sinne beschreibt diese Einstellung die persönliche Gradlinigkeit im Leben, quasi "durch Nüchternheit einen Vorteil" zu haben . Wie erwähnt, wird auf Drogen, Alkohol, Tabak und häufig wechselnde Geschlechtspartner verzichtet. Manche Edger verzichten auch auf Koffein. Dazu kann dann noch die Erweiterung ins Vegane/Vegetarische kommen.
Was der Wein trotzdem im Essen zu suchen hat, fragte ich mich auch. Vielleicht Stefano das Geheimnis lüften.  :)

Herzlichst, Ette

Offline Ette

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Zu Dani:
"Gefehlt" hat sie mir nicht, jedoch hätte ich mir ein bissl mehr Input gewünscht. Gerade was das Laufen betrifft, seit ihr zusammen gelaufen oder jeder im eigenen Tempo? Würdest du im Nachhinein sagen, dass es "besser" gewesen wäre, von Anfang an allein zu laufen?

@Caren:
Ich finde die Art und Weise wie Stefano mit dem Thema "Vegan" umgeht und auf welche Ideen er kommt bzw. welche Fragen auftauchen, zum  :totlach: , gerade die Szene mit dem Metzger und die armen Pärchen, die er vergiften bzw. mit Steinen bewerfen will.
Als ich das las, saß ich gerade in der Straßenbahn und hab Tränen gelacht. Meine Sitznachbarn haben nur komisch geguckt.  :D Diese erfrischende Art mag ich besonders.



 

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