Autor Thema: #04 - Seite 199 bis zum Ende (ab Kapitel 18)  (Gelesen 1152 mal)

Offline dubh

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Hier könnt Ihr zum vierten und letzten Abschnitt schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen."
(Theodor W. Adorno)

Offline dubh

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Was für ein Kampf - damit hätte ich nie gerechnet! Und auch nicht mit den verbitterten alten Feinden, die zugleich so wichtige Totemtiere für die Hadai sind.

Also handelt es sich tatsächlich nicht nur um reine Stimmen im Kopf, denn auch Ts'aak kann über den Rachen Sigais Gestalt annehmen. Dieses Knäuel aus goldenem Adler und schwarzgefiedertem Raben hat mir dann durchaus etwas Ehrfurcht eingejagt - aber zum Glück hat sich Táan weniger beeindrucken lassen... Die Auflösung, dass Ts'aak einsieht, dass der Rabe gewonnen und er einem sinnlosen Kampf angehangen hat, wirkt einfach aber gekonnt. Wenn nur so manche alte Fehde auf diese Erde mit der Besinnung auf die Sinnlosigkeit solcher Feindschaften zu lösen wäre!

Ich bin gespannt darauf, zu erfahren, wie ihr die Auflösung des alten Mythos' und das Ende mit Táan und Kate findet. Ich denke, dass man sich sehr stark auf die mystischen Elemente einlassen muss, denn sie beherrschen die Geschichte - weniger das Zwischenmenschliche um Kate.
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Offline Lilli33

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Der letzte Abschnitt hat es noch mal richtig in sich! Ein spannender Kampf zwischen Rabe und Adler - hier habe ich richtig mitgekämpft ;) Das war richtig toll zu lesen.

Mit ein paar Dingen hatte ich allerdings auch meine Schwierigkeiten. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, wie Kathrin ihre Eltern bei ihrer Zeugung beobachtet haben will - da fehlt mir einfach die Fantasie.

Und spätestens als Kathrin den Sonnengeist fängt und da ganz viele im Wasser sind und sie immer noch überlegt, wem sie den einen nun geben soll, wollte ich ihr zurufen, sie solle doch einfach zwei fangen, einen für den Raben und einen für Old Masset. Dass keiner auf diese Idee gekommen ist, hat mich etwas gewundert.

Ich war aber sehr froh darüber, dass Kathrin Gewissensbisse hat, dass sie den Sonnengeist einsperrt. Dass sie es Moritz zuliebe trotzdem tut, konnte ich gut nachvollziehen. Aber ich bin auch froh, dass sie den Sonnengeist am Ende doch wieder freilassen konnten und ihr Problem anders gelöst wurde. Denn der arme Geist hat mir schon sehr leidgetan.

Dass Sigai vom Adler „besessen“ ist, war eine große Überraschung für mich, obwohl es im Nachhinein logisch ist. Aber das kam mir zu keiner Zeit in den Sinn, dass es so sein könnte.

Leider kam auch nicht zur Sprache, warum Uncle Sam Kathrin damals das Armband gegeben hat, ob eine bestimmte Absicht dahintersteckte oder ob das Zufall war. Oder hat der Rabe das Armband erst später für sich instrumentalisiert?

Wie auch immer, im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen :)

Offline Lilli33

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Was für ein Kampf - damit hätte ich nie gerechnet! Und auch nicht mit den verbitterten alten Feinden, die zugleich so wichtige Totemtiere für die Hadai sind.
Ja, das war für mich auch vollkommen überraschend :)

Zitat
Die Auflösung, dass Ts'aak einsieht, dass der Rabe gewonnen und er einem sinnlosen Kampf angehangen hat, wirkt einfach aber gekonnt. Wenn nur so manche alte Fehde auf diese Erde mit der Besinnung auf die Sinnlosigkeit solcher Feindschaften zu lösen wäre!
Stimmt, es wäre toll, wenn man das aufs reale Leben übertragen könnte.

Zitat
Ich denke, dass man sich sehr stark auf die mystischen Elemente einlassen muss, denn sie beherrschen die Geschichte - weniger das Zwischenmenschliche um Kate.
Kate selbst mit ihren Gewissensbissen, weil sie damals die Schachtel geklaut hat und die Zwickmühle, in der sie nun steckt, finde ich schon auch sehr prägend für die Geschichte. Aber natürlich spielt der Mythos eine große Rolle. Dass es nicht vordergründig eine Liebesgeschichte zwischen Kathrin und Táan ist, finde ich sehr gut. Das Ausmaß der Romanze ist in meinen Augen genau richtig.

Offline dubh

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Mit ein paar Dingen hatte ich allerdings auch meine Schwierigkeiten. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, wie Kathrin ihre Eltern bei ihrer Zeugung beobachtet haben will - da fehlt mir einfach die Fantasie.

Zumal es einfach Dinge gibt, die man sich nicht so gerne vorstellt. Die eigenen Eltern beim Sex gehören für mich dazu... ;)
Aber dieser "Traum" war wichtig, damit Kate (bzw. in diesem Fall ja Táan für sie) begreift, wer sie selbst ist - eben auch eine Lichtjägerin. Diese Rolle ist nicht nur den Hadai bestimmt und deshalb gibt es auch den Einwand ihres Vaters bei ihrer kurzen Begegnung an seinem Drucker...

Zitat
Und spätestens als Kathrin den Sonnengeist fängt und da ganz viele im Wasser sind und sie immer noch überlegt, wem sie den einen nun geben soll, wollte ich ihr zurufen, sie solle doch einfach zwei fangen, einen für den Raben und einen für Old Masset. Dass keiner auf diese Idee gekommen ist, hat mich etwas gewundert.

Gut, dass Du das erwähnst, Lilli33! Ich war mir sicher, dass die drei genau das machen, als sie gemeinschaftlich den Sonnengeist aus dem See zerren... Eine schöne Szene übrigens! Mir gefällt die Aussage, dass sie alle über ihren Schatten springen und für das große Ganze ihre Kräfte bündeln!

Zitat
Ich war aber sehr froh darüber, dass Kathrin Gewissensbisse hat, dass sie den Sonnengeist einsperrt. Dass sie es Moritz zuliebe trotzdem tut, konnte ich gut nachvollziehen. Aber ich bin auch froh, dass sie den Sonnengeist am Ende doch wieder freilassen konnten und ihr Problem anders gelöst wurde. Denn der arme Geist hat mir schon sehr leitgetan.

Auch das ist für mich eine Schlüsselszene, selbst wenn der Geist mit seinen Lichtkugeln nachhilft. Ich könnte mir vorstellen, dass Kate und Táan den kleinen Gefangenen auch so hätten gehen lassen. Nur Sigai hätte darauf bestanden, dass sie ihn mit nach Old Masset nehmen...

Zitat
Dass Sigai vom Adler „besessen“ ist, war eine große Überraschung für mich, obwohl es im Nachhinein logisch ist. Aber das kam mir zu keiner Zeit in den Sinn, dass es so sein könnte.

Das erklärt im Nachhinein auch die Antipathie zwischen Kate und Sigai. Die Tiere in ihnen haben ihre Feindschaft offensichtlich auch so ausgelebt, dass die beiden sich nie wirklich riechen konnten... Ob sie nun besser miteinander können? Diese Frage wird ja spätestens dann interessant, wenn Kate nach Kanada in ihr neues, altes Zuhause fährt. Zumal sich die Zwillingsbrüder ja durchaus gut verstehen.

Was wohl mit Táan und dieser Gemma wird? Ach, ich traue dem Jungen ein vernünftiges Gespräch zu... Aber wenn ich es mir so überlege, hätte ich mir einen Epilog gewünscht - mit einem Ausblick, wie Kate wieder zu den Hadai kommt. Und Moritz seine "Rabenphase" überstanden hat.
« Letzte Änderung: 16. April 2016, 22:51:21 von dubh »
"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen."
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Offline dubh

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Zitat
Ich denke, dass man sich sehr stark auf die mystischen Elemente einlassen muss, denn sie beherrschen die Geschichte - weniger das Zwischenmenschliche um Kate.
Kate selbst mit ihren Gewissensbissen, weil sie damals die Schachtel geklaut hat und die Zwickmühle, in der sie nun steckt, finde ich schon auch sehr prägend für die Geschichte. Aber natürlich spielt der Mythos eine große Rolle. Dass es nicht vordergründig eine Liebesgeschichte zwischen Kathrin und Táan ist, finde ich sehr gut. Das Ausmaß der Romanze ist in meinen Augen genau richtig.

Stimmt, da hast Du recht. Aber ihre Schuldgefühle und Gedanken sind eben immer sehr fokussiert auf diese Geschichte vor der Abreise. Aber sie macht das weitestgehend mit sich aus und wir erfahren relativ wenig darüber hinaus von ihr oder ihrer Familie. Ich hätte zum Beispiel nichts dagegen gehabt, etwas über die Fakten, die Familie Hellweg zu den Hadai geführt hat, zu erfahren. So kann ich es mir denken, da der Vater ein Ethnologe ist.

Das Ausmaß der Liebesgeschichte ist völlig in Ordnung. Zumal sie sich ja erst einmal entwickeln muss und es durchaus Faktoren gibt, die ihr im Weg stehen... Ich meinte es eher im Bezug auf die Klappentext-Angabe.
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Offline Lilli33

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Ja, das ist schon richtig. Der Klappentext lässt eine größere Liebesgeschichte erwarten.
Aber ich bin froh, dass es das nicht ist ;)

Offline Lilli33

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Mit ein paar Dingen hatte ich allerdings auch meine Schwierigkeiten. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, wie Kathrin ihre Eltern bei ihrer Zeugung beobachtet haben will - da fehlt mir einfach die Fantasie.

Zumal es einfach Dinge gibt, die man sich nicht so gerne vorstellt. Die eigenen Eltern beim Sex gehören für mich dazu... ;)
Das geht wohl den meisten Menschen so, warum auch immer. Selber Sex haben - da sind alle gerne dabei, sich andere, und dann auch noch die Eltern, dabei vorstellen, finden sie eklig. Irgendwie seltsam, oder?

Zitat
Aber dieser "Traum" war wichtig, damit Kate (bzw. in diesem Fall ja Táan für sie) begreift, wer sie selbst ist - eben auch eine Lichtjägerin. Diese Rolle ist nicht nur den Hadai bestimmt und deshalb gibt es auch den Einwand ihres Vaters bei ihrer kurzen Begegnung an seinem Drucker...
Klar, für die Weiterentwicklung der Handlung war das schon wichtig, aber das ist für mich kein Grund, warum ich eine bestimmte Szene akzeptieren kann, wenn es einfach inhaltlich für mich nicht geht.

Zitat
Gut, dass Du das erwähnst, Lilli33! Ich war mir sicher, dass die drei genau das machen, als sie gemeinschaftlich den Sonnengeist aus dem See zerren... Eine schöne Szene übrigens! Mir gefällt die Aussage, dass sie alle über ihren Schatten springen und für das große Ganze ihre Kräfte bündeln!
Ja, das war wirklich schön!

Zitat
Zitat
Dass Sigai vom Adler „besessen“ ist, war eine große Überraschung für mich, obwohl es im Nachhinein logisch ist. Aber das kam mir zu keiner Zeit in den Sinn, dass es so sein könnte.

Das erklärt im Nachhinein auch die Antipathie zwischen Kate und Sigai. Die Tiere in ihnen haben ihre Feindschaft offensichtlich auch so ausgelebt, dass die beiden sich nie wirklich riechen konnten... Ob sie nun besser miteinander können? Diese Frage wird ja spätestens dann interessant, wenn Kate nach Kanada in ihr neues, altes Zuhause fährt. Zumal sich die Zwillingsbrüder ja durchaus gut verstehen.
Das hatte ich mir so gar nicht überlegt, aber du hast recht. Die Antipathie zwischen Kate und Sigai wurde bestimmt durch die Tiere hervorgerufen. Einen anderen Grund gibt es ja eigentlich nicht. Ich gehe davon aus, dass Kate sich nun auch mit Sigai anfreunden kann.

Zitat
Was wohl mit Táan und dieser Gemma wird? Ach, ich traue dem Jungen ein vernünftiges Gespräch zu... Aber wenn ich es mir so überlege, hätte ich mir einen Epilog gewünscht - mit einem Ausblick, wie Kate wieder zu den Hadai kommt. Und Moritz seine "Rabenphase" überstanden hat.
Ich persönlich brauche nun nicht mehr Ausblick, aber für die eigentliche Zielgruppe wäre es vielleicht nicht schlecht gewesen, zu zeigen, dass jetzt wirklich alles in allen Punkten wieder gut wird.

Offline smyrill

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Wow, was für ein Ende !!!
Ich finde zwar, daß es irgendwie "zu schnell ging" (so "alles") aber die Idee des Endes, der Auflösung finde ich toll !!
Leider aber auch ein bißchen unglaubwürdig, daß die beiden Vögel daß dann tatsächlich so annehmen.
Hier muß man es dann wohl wirklich etwas mehr in Richtung "Mythen und Märchen" verlagern, damit es wieder passt... 

Natürlich ist es alles RICHTIG so, wie es sich auflöst... aber leider passiert es eben selten, daß sich solche uralten Streitigkeiten dann quasi in Luft auflösen.

Mit ein paar Dingen hatte ich allerdings auch meine Schwierigkeiten. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, wie Kathrin ihre Eltern bei ihrer Zeugung beobachtet haben will - da fehlt mir einfach die Fantasie.

Zumal es einfach Dinge gibt, die man sich nicht so gerne vorstellt. Die eigenen Eltern beim Sex gehören für mich dazu... ;)



Wobei das ansonsten für mich schon irgendwie passt... also, wiederum im Rahmen der Mythen. Aber wenn Kathrin etwas besonderes ist, warum sollte sie dann nicht auch bereits bei ihrer Zeugung bereits "anwesend" gewesen sein.
Oder aber auch diese "Erinnerung" irgendwann, irgendwie später von irgendwem "in den Kopf gesetzt bekommen haben".
Ich meine, wenn sich Vögel in Deinem Kopf einnisten können...

Und ab von den Mythen ist es ja auch so, daß man Dinge, die man immer wieder erzählt bekommt irgendwann dann durchaus als "selbst erlebt" empfindet, speziell wenn es Geschichten aus der eigenen Kindheit sind (also, was man mit 3,4 Jahrne gemacht hat). 

Offline Ana Jeromin

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So, dann will ich auch hier mal sehen, was ich noch beitragen kann. :)

Der letzte Abschnitt hat es noch mal richtig in sich! Ein spannender Kampf zwischen Rabe und Adler - hier habe ich richtig mitgekämpft ;) Das war richtig toll zu lesen.

Danke! :-[ Daran habe ich auch sehr lange gebastelt, damit es möglichst spannend und dramatisch ist.

Und spätestens als Kathrin den Sonnengeist fängt und da ganz viele im Wasser sind und sie immer noch überlegt, wem sie den einen nun geben soll, wollte ich ihr zurufen, sie solle doch einfach zwei fangen, einen für den Raben und einen für Old Masset. Dass keiner auf diese Idee gekommen ist, hat mich etwas gewundert.

Also, auf die Idee gekommen sind sie ja schon. Aber sie hatten ja schon mit einem ihre Schwierigkeiten. Vielleicht habe ich es einfach noch nicht schwierig genug gemacht? :nachdenk:
Die Szene, in der sie alle gemeinsam den Sonnengeist fangen, ist mir übrigens selbst eine der liebsten. :herz:

Was das Ausmaß der Liebesgeschichte betrifft, nun ja ... Der Klappentext verspricht da wohl wirklich etwas viel, aber Sommer und Liebe klingt halt immer gut zusammen. ;) Für meine Verhältnisse nimmt die Liebesgeschichte im Roman aber tatsächlich schon recht viel Raum ein. Ich habe persönlich immer Schwierigkeiten mit Geschichten, die vor allem durch die Entwicklung der Liebesbeziehung getragen werden. Ich mag Liebesgeschichten und schreibe sie gern, aber sie sind nur selten das Hauptthema in meinen Romanen. Aber das ist ja vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. :)

Das erklärt im Nachhinein auch die Antipathie zwischen Kate und Sigai. Die Tiere in ihnen haben ihre Feindschaft offensichtlich auch so ausgelebt, dass die beiden sich nie wirklich riechen konnten... Ob sie nun besser miteinander können? Diese Frage wird ja spätestens dann interessant, wenn Kate nach Kanada in ihr neues, altes Zuhause fährt. Zumal sich die Zwillingsbrüder ja durchaus gut verstehen.

Was wohl mit Táan und dieser Gemma wird? Ach, ich traue dem Jungen ein vernünftiges Gespräch zu... Aber wenn ich es mir so überlege, hätte ich mir einen Epilog gewünscht - mit einem Ausblick, wie Kate wieder zu den Hadai kommt. Und Moritz seine "Rabenphase" überstanden hat.

Je nachdem, wie viele sich das wünschen und wie sehr, könnte ich mir durchaus vorstellen, einen Epilog in der Art zu schreiben und auf meiner Homepage zu veröffentlichen. ;)
« Letzte Änderung: 17. April 2016, 14:34:39 von Ana Jeromin »

Offline Lilli33

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Und spätestens als Kathrin den Sonnengeist fängt und da ganz viele im Wasser sind und sie immer noch überlegt, wem sie den einen nun geben soll, wollte ich ihr zurufen, sie solle doch einfach zwei fangen, einen für den Raben und einen für Old Masset. Dass keiner auf diese Idee gekommen ist, hat mich etwas gewundert.

Also, auf die Idee gekommen sind sie ja schon. Aber sie hatten ja schon mit einem ihre Schwierigkeiten. Vielleicht habe ich es einfach noch nicht schwierig genug gemacht? :nachdenk:
Die Szene, in der sie alle gemeinsam den Sonnengeist fangen, ist mir übrigens selbst eine der liebsten. :herz:
Ja, das war schon eine schöne Szene, überhaupt wie die ganzen Sonnengeister sich da im Wasser tummeln, ist ein wundervolles Bild. Und dass sie es eben schaffen, wenn sie zusammenhalten, ist toll :)

Aber ich hatte dann wirklich nicht den Eindruck, dass es sooo schwierig war, den Sonnengeist zu fangen. Beim ersten hat es zwar nicht gleich geklappt, aber beim zweiten, als alle zusammengearbeitet haben, ging es doch.

Vielleicht hätten sie es einfach noch mal mit einem weiteren Sonnengeist versuchen sollen oder sogar mit mehreren, die dann wieder entwischt wären. Irgendwann hätten sie dann eben aufgeben müssen. Dann wäre ich auch zufrieden gewesen.  ;D

Offline Tara01092012

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Ich hab das Buch gestern Abend beendet...

Das Ende des Buches war für mich dann doch etwas rasch... aber trotzdem stimmig und spannend... (Ich glaube, ich wollte einfach nur noch mehr über Kathrin und Taan lesen) ;-)

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, besonders gut fand ich den Kampf zwischen Adler und Rabe und auch die Auflösung, dass der Adler die ganze Zeit bei Sigai war, sowie der Rabe es bei Kathrin war...

Dass sie am Ende den Sonnengeist befreien fand ich gut und hat mir sehr gut gefallen...
Und der kleine Moritz ist wieder gesund  :bussi:
Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Offline Tara01092012

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Und spätestens als Kathrin den Sonnengeist fängt und da ganz viele im Wasser sind und sie immer noch überlegt, wem sie den einen nun geben soll, wollte ich ihr zurufen, sie solle doch einfach zwei fangen, einen für den Raben und einen für Old Masset. Dass keiner auf diese Idee gekommen ist, hat mich etwas gewundert.
Die Idee hatte ich auch kurz... da ja die Rede von vielen Sonnengeistern war...
Aaaaaber... Kathrin hatte nur eine Kiste  ;)  ;D
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Offline smyrill

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Ich bin gespannt darauf, zu erfahren, wie ihr die Auflösung des alten Mythos' und das Ende mit Táan und Kate findet. Ich denke, dass man sich sehr stark auf die mystischen Elemente einlassen muss, denn sie beherrschen die Geschichte - weniger das Zwischenmenschliche um Kate.

Ja, das denke  ich auch.

Ich war aber sehr froh darüber, dass Kathrin Gewissensbisse hat, dass sie den Sonnengeist einsperrt. Dass sie es Moritz zuliebe trotzdem tut, konnte ich gut nachvollziehen. Aber ich bin auch froh, dass sie den Sonnengeist am Ende doch wieder freilassen konnten und ihr Problem anders gelöst wurde. Denn der arme Geist hat mir schon sehr leidgetan.

Ja, so geht es mir auch... einen Sonnengeist in eine Schachtel zu sperren ist ja schon von der Grundisee her total gemein. Im Grunde erstaunlich, daß der in der Schachtel so lange überleben kann.
Sind aber ziemlich garstige kleine Biester, oder !?  :o So kleine Knallteufel...
Wobei sie natürlich allen Grund hatten,  wütend zu sein, klar.

Die Szene in der Kathrin aus Versehen fast einen Sonnengeist mit ihren Haaren gefangen hatte fand ich übrigens total schön.

Dass Sigai vom Adler „besessen“ ist, war eine große Überraschung für mich, obwohl es im Nachhinein logisch ist. Aber das kam mir zu keiner Zeit in den Sinn, dass es so sein könnte.

Das war wirklich total überraschend...
WUSSTE er das denn ? (So wie Kathrin es wußte) oder war das so daß der da nur gelauert hat ? Ich muß noch mal nachlesen gehen...

Leider kam auch nicht zur Sprache, warum Uncle Sam Kathrin damals das Armband gegeben hat, ob eine bestimmte Absicht dahintersteckte oder ob das Zufall war. Oder hat der Rabe das Armband erst später für sich instrumentalisiert?

Das würde mich auch interessieren.

Offline Lilli33

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Die Idee hatte ich auch kurz... da ja die Rede von vielen Sonnengeistern war...
Aaaaaber... Kathrin hatte nur eine Kiste  ;)  ;D
Es ist ja nicht gesagt, dass der nur in dieser speziellen Kiste gefangen gehalten werden kann.
Der Rabe wollte ihn doch zum Beispiel an sich selbst gebunden haben und von dem Kästchen losgelöst, wenn ich mich richtig erinnere.

 

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