Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler )  (Gelesen 638 mal)

Offline JanaBabsi

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Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind Eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass Ihr zum Abschluß zeitnah Euer Fazit hier einstellt.

Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.

Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!
Viele Grüße
Babsi

Ein Hund ist wie ein spannendes  Buch, doch was nützt einem Analphabeten das spannendste Buch

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Offline Dreamworx

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Ganz herzlichen Dank, dass ich bei dieser spannenden Leserunde dabei sein durfte und auch für das Freiexemplar. Dem Autor werde ich weiterhin die Treue halten, denn bisher hat er mich immer wunderbar unterhalten... :)
Anbei meine Rezension und die dazugehörigen Links:

Die Jagd nach dem goldenen Schnitt

Während in Mexiko die Teilnehmerinnen eines Schönheitswettbewerbs entführt werden, setzt auf der ganzen Welt ein Bienensterben ein und über einen Computervirus werden sämtliche Bilddateien verunstaltet. Dazu machen sich Unbekannte auf, Bomben an historischen Gebäuden zu zünden, weltbekannte Gemälde zu zerstören und alte Bibliotheken in Brand zu setzen. Inmitten all dieser schrecklichen Szenarien steht die Neuroästhetikerin Helen mit ihrer Forschung, was beim Anblick von Schönheit im Gehirn passiert. Eigentlich soll sie demnächst einen Auftrag im Louvre annehmen, um dort die Mona Lisa zu untersuchen, doch dann verschwindet ihre Tochter Madeleine spurlos aus einer psychotherapeutischen Klinik und Helen gerät in die Fänge von dubiosen Fanatiker, die sie durch Erpressung bei der Durchführung ihrer Vorhaben zur Unterstützung zwingen. Wird Helen dieser Hölle entkommen? Wird sie Madeleine je wiedersehen? Und welche Gründe haben diese Fanatiker, die Welt in ein Chaos zu stürzen?

Tibor Rode hat mit seinem Buch „Das Mona-Lisa-Virus“ einen sehr spannenden und unterhaltsamen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, der Leser taucht ab der ersten Seite ein in ein ausgeklügeltes Komplott, dass erst Puzzlestein bei Puzzlestein im Laufe der Geschichte entblättert wird. Die Handlung verteilt sich auf mehrere Schauplätze und Handlungsstränge rund um den Globus, doch der Leser weiß zu Beginn eines jeden Kapitels genau, wo er sich gerade befindet. Unterstützt wird die Geschichte noch durch kurze Tagebuchauszüge aus einem Buch des 15. Jahrhunderts, die kursiv gedruckt Einblicke in die Welt von Leonardo da Vincis und seiner Kollegen gewährt. Die vielen verschiedenen Schauplätze und verschiedenen Personen machen den Einstieg recht anspruchsvoll, da es einiger Konzentration bedarf, den Überblick zu behalten. Doch ist dieser Prozess erst einmal durchgestanden, fesselt die Geschichte sehr. Der Spannungsbogen wird von Beginn an hoch angesetzt und steigert sich bis zum finalen Ende. Besonders interessant sind auch die Einschübe des Autors um den sogenannten „Goldenen Schnitt“, der überall in der Natur und bei den Menschen zu finden ist und als ein ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung gilt.

Die Charaktere wurden vom Autor sehr interessant skizziert, oftmals rätselt man, wer wohl gut und wer böse ist. Das stellt sich meist erst im Verlauf der Handlung heraus, doch oftmals wird man auch überrascht, denn Tibor Rode versteht es sehr gut, beim Leser Verwirrung zu stiften. Helen Morgan ist eine sehr interessante Person, ein ehemaliges Modell, das nun in der wissenschaftlichen Forschung arbeitet und sich mit dem Rätsel beschäftigt, wie sich die Betrachtung von Schönheit auf das menschliche Gehirn auswirkt. Sie lebt eher zurückgezogen, ist Mutter einer Tochter, doch das Verhältnis ist seit längerer Zeit angespannt. Als Helen erpresst wird, wächst sie aus sich heraus und versucht doch, ihren Prinzipien treu zu bleiben und selbst möglich wenig Schaden anzurichten. Ihre Sorge gilt einzig und allein ihrer Tochter. Helen ist ein besonderer Mensch, der bei Tönen gleichzeitig Farben sieht, die ihr zugleich Warnung bzw. Entwarnung geben, ob es jemand gut oder böse mit ihr meint. Greg Millner ist FBI-Agent, der schon einige Male bei seinen Einsätzen über die Stränge geschlagen hat und dabei in Ungnade gefallen ist. Doch er ist ein integrer Charakter, dem es vor allem darum geht, das Böse dingfest zu machen. Patryk Weisz ist der Sohn eines exzentrischen Milliardärs, der mit Computern sein Vermögen gemacht hat. Patryk ist schwer zu durchschauen, wirkt am Anfang verzweifelt und ehrlich, entpuppt sich dann jedoch immer mehr als Scharlatan. Das mystisch angehauchte Element in Form des Mannes mit dem Stock ist recht amüsant, doch lässt er am Ende mehr Fragen offen als beantwortet werden.

„Das Mona-Lisa-Virus“ ist ein spannender, rasanter Thriller, der den Leser in Atem hält. Es werden am Ende zwar nicht alle Fragen beantwortet, doch lässt einen das Buch nicht unzufrieden zurück. Eine Leseempfehlung für alle, die ausgeklügelte Thriller lieben!

Hier die dazugehörigen Links:

http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RN72V92DHNYR/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=B017SR4X82

http://www.lovelybooks.de/autor/Tibor-Rode/Das-Mona-Lisa-Virus-1204965190-w/rezension/1239092183/

http://wasliestdu.de/rezension/die-jagd-nach-dem-goldenen-schnitt

http://www.buechertreff.de/thread/91397-tibor-rode-das-mona-lisa-virus/

http://www.reliwa.de/review/show/10970

http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/krimis-und-thriller/tibor-rode-das-mona-lisa-virus

Nochmals ganz herzlichen Dank, dass ich dabei sein und dieses Buch kennenlernen durfte.
Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)

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"Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
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Offline Lerchie

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Ein spannender Thriller

Zwei Männer und eine Frau in einem OP-artigen Raum. Die Frau schlief auf dem Tisch. Der eine Mann mit einem vernarbten Gesicht wies den anderen an, die Frau zu operieren….
Ein Bus unterwegs nach Acapulco. Seine Fahrgäste die Schönheitsköniginnen der US-Staaten, unterwegs zum Training für die Abschlussveranstaltung zur Wahl der Miss Amerika.  Miss Florida tanzte auf ihrem Sitz, als d es geschah…
In Boston. Helen Morgan in einem Selbstversuch in der Röhre. Doch sie hielt es nicht aus und wurde vorzeitig heraus geholt.  Auch hatte die Assistentin auf den Bildern etwas entdeckt, was verschwiegen werden sollte…
Helen suchte nach ihrer Tochter die verschwunden war. Ein Mann namens Patryk Weisz aus Polen vermutete, dass sein Vater mit ihr verschwunden war. Und er bat sie zu kommen…
Von Polen fuhren sie nach Madrid, wo  Helen erfuhr, dass es eigentlich gar nicht um das Auffinden von Patryks Vater ging…
Doch worum es wirklich ging, erfuhr Helen erst später,  und sie hatte Angst um ihre Tochter…
Dann gab es da noch das Bienensterben auf fast der ganzen Erde und ein gehässiges Computervirus…
Wie ein roter Faden zieht sich noch eine Geschichte aus der Zeit um das 15. Jahrhundert durch das ganze Buch…
Warum sollte die Frau operiert werden? Was ist auf der Fahrt nach Acapulco passiert? Ist der Bus entführt worden? Wo sind die Schönheitsköniginnen geblieben? Und warum wurden sie entführt? Was hatte Helen auf ihrem MRT gesehen? Was war das mit Patryks Vater und wieso sollte Helen nach Polen kommen? Was ist in Madrid passiert? Worum ging es wirklich? War Helens Tochter auch entführt worden? Sollte Helen erpresst werden? Aber womit, sie war doch nicht reich? Was hatte es mit diesem Bienensterben auf sich? Und mit diesem Computervirus? Und nicht zuletzt, was hatte diese Geschichte aus dem 15. Jahrhundert damit zu tun? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch das ich von diesem Autor gelesen habe. Die Geschichte selbst ist spannend geschrieben, auch wenn ich zu Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, hineinzukommen, was wohl den vielen Orten und Namen geschuldet war.  Doch als ich in der Geschichte drinnen war, wurde das Buch auch spannend. Die Szenen aus dem 15. Jahrhundert haben mich eigentlich eher etwas irritiert, als dass sie mir geholfen hätten. Für mich hätte sich das Buch ohne diese Szenen flüssiger lesen lassen. Ansonsten ist der Schreibstil des Autors unkompliziert, es tauchen keine Fragen auf, was er mit diesem oder jenem Wort/Satz meint.  Auch wenn man schon sehr früh den Täter kennt, so ist es doch spannend zu lesen, wie  die Verbrechen aufgedeckt werden. Auf jeden Fall hat mich das Buch dann doch gefesselt und ich wollte wissen wie es ausgeht. Ich habe es auch fast in einem Rutsch gelesen, und es hat mir sehr gut gefallen.

Am Ende möchte ich mich noch einmal bei Leserunden.de und dem Verlag für das Freiexemplar bedanken. Es hat mir großen Spaß gemacht, das Buch in dieser Runde zu lesen.


Ich habe die Rezi auf folgenden Plattformen veröffentlicht:

http://www.amazon.de/review/RVYMQWR3LDVXP/ref=cm_cr_rdp_perm?ie=UTF8&ASIN=B017SR4X82

http://www.lovelybooks.de/autor/Tibor-Rode/Das-Mona-Lisa-Virus-1204965190-w/rezension/1239212711/

http://www.buecher.de/shop/internetkrimis/das-mona-lisa-virus/rode-tibor/products_products/detail/prod_id/44056696/

http://wasliestdu.de/rezension/ein-spannender-thriller-17

http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/krimis-und-thriller/tibor-rode-das-mona-lisa-virus

http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,41068.0.html

http://www.buechertreff.de/thread/91397-tibor-rode-das-mona-lisa-virus/#post1839623

http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?postid=2641180#post2641180

Außerdem noch auf Hugendubel, doch dort ist sie noch nicht freigeschaltet.

« Letzte Änderung: 06. Mai 2016, 10:46:40 von Lerchie »
Liebe Grüße
Lerchie

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Nur wer aufgibt hat schon verloren

buecherliebhaber

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Vielen lieben Dank, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte und für das Freiexemplar.
Bei diesem Buch war ich teilweise doch recht zwiegespalten - auf der einen Seite habe ich es gern gelesen, aber auf der anderen Seite gab es teilweise phantastische Abschnitte, welche mir nicht zusagten.

Aber hier meine Rezi. Die Verlinkungen reiche ich dann in den nächsten Tagen nach.

In Mexiko verschwindet eine ganze Busladung Schönheitsköniginnen, welche sich gerade auf dem Weg zu einem Wettbewerb befinden. Wenig später findet man einige davon völlig verstümmelt wieder auf. Fast gleichzeitig wird in Leipzig der Turm des Alten Rathauses gesprengt und ganz zufällig wird auch Helen Morgans Tochter entführt. Und noch ahnt Helen nicht, dass das ganze mit dem Gemälde der Mona Lisa zusammenhängt, welches sie im Louvre untersuchen möchte. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt - kann sie ihre Tochter finden bevor der etwas Schlimmes passiert und gleichzeitig die Welt retten? Und als ob das alles noch nicht reicht, setzt ein großes Bienensterben ein und ein Computervirus macht sich auf den Weg um die Welt...

Nach Lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Es hörte sich doch alles sehr interessant an und versprach einen spannenden Lesegenuss. Leider muss ich im Nachhinein sagen, dass ich etwas enttäuscht wurde. Bereits zu Beginn des Buches zog sich das Lesen unendlich in die Länge - viele verschiedene Stränge mit unterschiedlichen Beteiligten - machten das Lesen doch etwas mühsam. Erst nach vielen Seiten kristallisierte sich der eigentliche Handlungsstrang mit Helen heraus und das Buch ging dann in nur drei Strängen weiter. Allerdings wurden einige Handlungsstränge, zB. um das Leipziger Rathaus, nicht wirklich zu Ende geführt, sondern einfach nie wieder erwähnt.

Nach Lesen des Buches bin ich etwas unschlüssig zurück geblieben. Bei zwei Handlungssträngen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, was sie wirklich bezwecken sollen. Einmal das Sterben der Bienen - warum sollte nicht nur die Schönheit, sondern die ganze Menschheit ausgerottet werden? Schließlich wurde in dem Buch mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass nach Aussterben der Bienen auch die Menschheit nicht überleben kann.
Auch die Rückblicke in das Jahr 1500 zur Entstehung der Mona Lisa sind mir etwas rätselhaft geblieben. Es wurde für mich nicht ersichtlich, warum jemand aus der Vergangenheit in die heutige Zeit kommt - wollte er die Mona Lisa retten? Es ist auch nur ein unterschwelliger Gedanke von mir, dass der Mann aus der Vergangenheit kommt - es gab diverse Anspielungen darauf, aber keine definitive Aussage.

Die Charaktere im Buch sind einfach gezeichnet und handeln für mich oft nicht nachvollziehbar. So erscheint mir der FBI-Agent Millner für seinen Beruf doch etwas überreizt und handelte oft unüberlegt. Auf der anderen Seite wieder war er aber auch der Einzige, der eins und eins zusammenzählen konnte und schnell die Zusammenhänge erkannte. Bis auf zu Helen konnte ich zu keiner der Figuren eine wirkliche Bindung aufbauen und deren Handlungen nachvollziehen. Was ich etwas schade fand, dass ich bereits zur Hälfte des Buches wusste, in welche Richtung es geht. Der Täter stand fest und auch seine Beweggründe, so dass der Rest des Buches recht vorhersehbar war.

Die Grundidee des Buches finde ich gut gewählt und super spannend - nur leider lässt es an der Umsetzung etwas zu wünschen übrig. Man kann diesen Thriller lesen, wenn man über die oben genannten Schwachpunkte hinweg sieht, ein durchaus interessantes Buch mit Potential.


Auf alle Fälle hat das Buch es geschafft, mich neugierig auf den Autor zu machen und ich werde ihm garantiert noch eine Chance geben und mir eines seiner anderen Bücher besorgen und lesen.

Erschienen auch bei:

http://www.lovelybooks.de/autor/Tibor-Rode/Das-Mona-Lisa-Virus-1204965190-w/rezension/1239852545/

http://wasliestdu.de/rezension/ein-thriller-ueber-die-schoenheit

« Letzte Änderung: 11. Mai 2016, 20:00:20 von buecherliebhaber »

Offline DunklesSchaf

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    • Die Dunklen Felle
So, hier kommt nun meine Rezension. Vorab aber noch kurz zur Leserunde: mir hat das Rätseln und Spekulieren in der Leserunde viel Spaß gemacht und wir waren wieder eine tolle Truppe. Vielen Dank an JanaBabsi für die Moderation, an Tibor Rode für seine Teilnahme und an die anderen Mitleserinnen für viele tolle Spekulationen! Ein Dankeschön auch an den Verlag für das Freiexemplar.

Wider die Schönheit: Das Mona-Lisa-Virus - Tibor Rode
Eine Leserunde musste mal wieder her! Schon länger habe ich keine mehr mitgemacht, dabei machen mir diese immer sehr viel Spaß. Nur zu viele auf einmal sollten es nicht sein. Aber keine Sorge – diesmal war es genau eine: Tibor Rodes Thriller „Das Mona-Lisa-Virus“. Das Wunderbare an einer Leserunde mit einem Thriller wie diesem ist, dass man wirklich gut und ausgiebig spekulieren kann, weil so viele Dinge auf einmal passieren. Aber nun mal von Anfang an.

In Südamerika wird der Bus mit den Schönheitsköniginnen der USA entführt und diese tauchen nach und nach – fürchterlich entstellt – wieder auf, in Leipzig wird der Turm des Alten Rathauses in die Luft gesprengt, ein Gemälde wird zerstört, die Bienen sterben an einem geheimnisvollen Virus und gleichzeitig herrscht ein Computervirus, der Fotos schrecklich verzerrt und entstellt. Als Helen Morgans Tochter entführt wird, wird sie unversehens in die Mitte dieser Ereignisse gezogen und kann ihre Tochter nur retten, wenn sie sich auf das wahnsinnige Spiel einlässt, in dessen Mitte sich die Mona Lisa und deren Entstehungsgeschichte befinden.

Der Einstieg in das Buch war, wie es bei Thrillern, die mit Abenteuerromanen gemischt sind, häufig ist, etwas schwierig. Es passieren ganz viele Dinge gleichzeitig. Kein Kapitel scheint in Zusammenhang zum vorigen zu stehen und man ist ganz schön verwirrt. Doch nach und nach – ich vergleiche das gerne mit einem Seilstrang, der aus den einzelnen Fäden bzw. Litzen gedreht wird – beginnen die Kapitel zusammen zu gehören und es bilden sich ein paar wenige Erzählstränge heraus und die Handlung verdichtet sich.

Nach und nach kristallisieren sich zwei Protagonisten heraus. Das sind zum einen Helen Morgan, eine Neurowissenschaftlerin, die sich mit dem Thema auseinander setzt, wie unser Gehirn auf Schönheit reagiert und Greg Millner, ein FBI-Agent, der den Fall der verschwundenen Schönheitsköniginnen untersucht. Beide sind recht sympathisch und man fiebert als Leser mit den beiden jedem Puzzlestückchen entgegen, was diese aufdecken, und natürlich wie sie sich stetig aufeinander zu bewegen, bis sie am Ende gemeinsam an der Lösung des Rätsels arbeiten.

Die Mona Lisa, sowie ihre kleine Schwester, die Mona Lisa del Prado, stehen im Mittelpunkt des Geschehens und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Autor Passagen aus einem Tagebuch aus der Zeit der Entstehung des Gemäldes in die Handlung einstreut. Diese Passagen enthalten nicht nur wertvolle Informationen zur Entstehung sondern auch ein mysteriöses, fast schon phantastisches Element, auf das man sich als Thriller-Leser gefasst machen muss. Dieses Element lässt der Autor am Ende unbestimmt – ob es tatsächlich phantastisch ist, kann nur interpretiert werden. Mysteriös ist es aber auf jeden Fall.

Die Jagd nach der Mona Lisa und die Lösung der Rätsel und Geschehnisse waren recht spannend und unterhaltsam. Gerade in der Leserunde hat es mir viel Spaß gemacht, hier zu interpretieren, zu spekulieren und zu enträtseln. Zusätzlich habe ich – was mir bei Thrillern selten passiert – noch ein paar Dinge lernen können. Angefangen bei der Synästhesie, an der Helen leidet (damit nimmt sie Töne als Farben wahr), über den Goldenen Schnitt bis hin zu vielerlei Informationen aber auch Spekulationen um und über die Mona Lisa. Nichtsdestotrotz lässt mich der Thriller ein wenig unbefriedigend zurück, da nicht nur die mysteriöse Verbindung zur Entstehungsgeschichte im Nebel bleibt, sondern auch ein paar Nebenstränge nicht ganz aufgelöst wurden.  Das Schema von Thriller/Abenteuerromanen dieser Art ist immer ein wenig ähnlich und so waren zwar nicht die einzelnen Elemente aber doch die Struktur klar vorhersehbar. Für mich hätte es das mysteriöse Element auch nicht gebraucht – ich war auch so schon ganz gut unterhalten.

Fazit:
Eine rasante Jagd nach der Mona Lisa mit einigen kleinen Schwächen.


Im Moment ist die Rezension nur noch auf meinem Blog online. Ich werde jetzt noch zusehen, dass ich diese streue und die Links hier später bzw. morgen (nach Freischaltung) einfüge.

Änderung 13.05.2016
Sorry, gestern hab ich es nicht geschafft, die Links einzufügen. Hier sind sie nun:
http://www.hugendubel.de/de/account/customerDetails?customerNumber=00U5RYUGmF
http://www.lovelybooks.de/autor/Tibor-Rode/Das-Mona-Lisa-Virus-1204965190-w/rezension/1240211541/
http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/krimis-und-thriller/tibor-rode-das-mona-lisa-virus
http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,41068.0.html
« Letzte Änderung: 13. Mai 2016, 10:55:32 von DunklesSchaf »
Grüßle,
Christina

Offline Krimine

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Das war eine tolle Leserunde mit einem super spannenden Buch und interessanten Beiträgen. Deshalb vielen Dank an Tibro Rode, an den Verlag, an JanaBabsi und an alle, die hier mitgelesen und geschrieben haben.

Ein erschreckend realistischer und temporeicher Thriller

Das Lächeln der Mona Lisa ist geheimnisvoll und unergründlich, wie eine Reihe von Ereignissen, die plötzlich auf der ganzen Welt zu schockierenden Meldungen führen. Bibliotheken mit wertvollen Kulturgütern werden restlos niedergebrannt, Bienenvölker sterben einen unerklärlichen Tod und ein merkwürdiges Computervirus bringt die Medienwelt zum Erliegen. Fast zur gleichen Zeit wird ein Bus mit Schönheitsköniginnen entführt. Doch kaum sind sie weg, tauchen sie aufs Grausamste entstellt wieder auf, während die Tochter der Bostoner Neurologin Helen Morgan verschwunden bleibt. Vorfälle, die Experten in verschiedenen Ländern in Alarmbereitschaft hält und seltsame Verbindung zur Vergangenheit offenbaren.

„Das Mona Lisa Virus“ ist der dritte Thriller des deutschen Autors Tibor Rode, der wichtige Erfindungen und besondere Kulturgüter aus der Vergangenheit als Ausgangspunkt für verheerende Straftaten in der Gegenwart nutzt. War es in „Das Rad der Ewigkeit“ ein Perpetuum mobile, dessen Aussicht auf ewige Energie zu einer fatalen Verschwörung führt, ist es diesmal die Mona Lisa deren Schönheitsideal gleich eine ganze Reihe an Verbrechen ins Rollen bringt. Ein interessanter Plot, der durch die Verwendung von tatsächlich existierenden historischen Gegebenheiten und Persönlichkeiten sowie durch gut recherchierte Fakten in der Gegenwart sehr lebendig in Erscheinung tritt und dabei wissenswerte Details vermittelt. Hinzu kommen mehrere Handlungsstränge und die Darstellung der kriminellen Vorgänge aus verschiedenen Sichtweisen heraus, die in Verbindung mit den bereits erwähnten zwei Zeitebenen eine große Aufmerksamkeit vom Leser fordern. Deshalb dauert es einige Zeit, bis er es schafft, die unterschiedlichen Ereignisse und Personen in den richtigen Zusammenhang zu setzen und damit dem verhängnisvollen Geschehen in allen seinen Facetten und Auswirkungen zu folgen. Doch ist das erst einmal gelungen, wird er mit einem temporeichen und überaus dramatisch verlaufenden Thriller belohnt, dessen Spannungsbogen durchgängig auf einem hohen Level verbleibt. Da stört es nur wenig, dass der Urheber der grausam verübten Verbrechen bereits beizeiten identifiziert werden kann. Denn er ist nicht der Einzige, der für die stets spürbare Bedrohung verantwortlich ist. Ein  flüssiger und bildreicher Schreibstil sowie unverwechselbare und teilweise nur schwer zu durchschauende Figuren tun ihr Übriges dazu, dass der Thriller nur schwer aus der Hand gelegt werden kann

Fazit:
Erschreckend realistisch und gut konstruiert präsentiert sich „Das Mona Lisa Virus“ seinen Lesern und weiß sie mit einem temporeichen Verlauf in seinen Bann zu ziehen.

http://www.literaturschock.de/literatur/belletristik/krimis-und-thriller/tibor-rode-das-mona-lisa-virus

http://www.lovelybooks.de/autor/Tibor-Rode/Das-Mona-Lisa-Virus-1204965190-w/rezension/1240447288/

http://wasliestdu.de/rezension/ein-erschreckend-realistischer-und-temporeicher-thriller
http://www.mayersche.de/Das-Mona-Lisa-Virus-taschenbuch-Tibor-Rode.html

http://krimines-buecherblog.blogspot.de/p/das-mona-lisa-virus-von-tibor-rode.html

http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R1WG7DBTRRGO1X/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3785725671

http://www.buecher.de/shop/sexualverbrechen/das-mona-lisa-virus/rode-tibor/products_products/detail/prod_id/44056696/

http://www.buch.de/shop/home/suggestartikel/ID44147467.html?sswg=BUCH&sq=Das Mona-Lisa-Virus
« Letzte Änderung: 17. Mai 2016, 10:01:15 von Krimine »

Offline Idefix

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Hier meine Rezension zum Buch...vielen Dank für die Leserunde und das Freiexemplar.

Was haben sterbende Bienen mit einem entführten Bus voller Schönheitsköniginnen , einem gesprengten Rathausturm  in Leipzig und einem zerstörten Da Vinci Gemälde in Mailand miteinander zu tun?
Auf dem ersten Blick nicht wirklich viel, aber man muss das große Ganze betrachten und dann gibt es auch irgendwann einen Sinn.

All diese Ereignisse versucht der FBI Agent Greg Millner zusammen mit der Neuroästhetikerin Helen Morgan, deren Tochter entführt wurde, zu klären.
Dabei decken sie einen Plan auf, der raffiniert, skrupellos, ja eigentlich komplett wahnsinnig ist. Vor was soll die Menschheit gewarnt werden? Und warum ist Morgans Tochter entführt worden, was hat sie mit dem Ganzen zu tun? Und welche Rolle spielt das Gemälde „Mona Lisa“  von Da Vinci dabei?
Fragen über Fragen, die einem Wettlauf gegen die Zeit beantwortet werden müssen, um die Schönheitsköniginnen und die Tochter von Helen Morgan wieder zu finden bevor es zu spät ist.

Der Autor Tibor Rode schrieb diesen komplexen Thriller – „Das Mona Lisa Virus“. Er umfasst 464 Seiten und ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen.
Zu Beginn habe ich mich sehr schwer getan, in das Buch und die Handlung hinein zu finden. Zu viele verschiedene Handlungsstränge gab es und mir war schleierhaft, wie diese alle miteinander zusammen hingen. Nach und nach lichtete es sich aber und ich fand einen roten Faden im Buch.

Heraus kristallisierten sich 2 Hauptprotagonisten. Zum einen Helen Morgan, eine Neuroästhetikerin, deren Tochter aus einer psychiatrischen Klinik verschwunden ist und Greg Millner, ein FBI Agent, der aber gerade auf Zwangsurlaub geschickt wurde, weil sein letzter Fall wohl nicht von Erfolg gekrönt war. Beide Protagonisten sind gut dargestellt, wenngleich auch Millner auf der einen Seite teilweise unüberlegt handelte, andererseits aber der Einzige war, der Zusammenhänge fand.  Helen Morgan hat auf den ersten Blick nicht viel mit den Ereignissen zu tun, die auf der ganzen Welt für Aufregung sorgen. Als Neuroästhetikerin untersucht sie aber nicht nur Gehirne von Menschen, sie untersucht genauso, wie Gemälde entstanden sind und was sie dem Betrachter sagen möchten. Und hier kommt sie als Person dann doch ins Spiel bei dem wahnsinnigen Plan, den ein Genie versucht, in die Tat um zu setzen.

Beide fand ich durchaus sympathisch, agierten sie doch allein ohne Hilfe von außen und doch zusammen in einem Team.

Kursiv geschrieben sind im Buch noch Ereignisse um das 15. Jahrhundert, die mit Da Vinci und der Entstehung des Gemäldes „Mona Lisa“ zu tun haben. Ganz ehrlich? Dieser Handlungsstrang war für mich und meinem Leseverständnis für das Buch einfach überflüssig. Ich weiß nicht, was mir Tibor Rode damit näher bringen wollte.

Davon abgesehen ist der Schreibstil aber dennoch flüssig und der Spannungsaufbau nach den ersten Seiten, mit denen ich nicht wirklich zurecht kam, rasant.  Tibor Rode versteht es, seine Leser zu fesseln. Nachdem bei mir der rote Faden im Buch vorhanden war, fiel es mir dann auch schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Begeistert haben mich die wissenschaftlichen Erklärungen bezüglich der Gemälde und des Goldenen Schnittes, der mehrfach im Buch erwähnt wird und den ich dann auch gleich  recherchieren musste. Ich mag es, wenn ich mein Wissen durch ein gutes Buch erweitern kann, auf dem nicht Enzyklopädie oder ähnliches steht.

Trotz der kleinen Kritikpunkte ist Tibor Rode hier ein spannender und vor allem komplexer Thriller gelungen, der 4 Sterne verdient hat.

Die Links zu den gestreuten Rezensionen folgen noch.
   
Liebe Grüsse
Yvonne


Lesen heisst  durch fremde Hand träumen ( Fernando Pessoa )

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Ein Anfang und kein Ende

Offline JanaBabsi

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Ich bitte um Entschuldigung für meine verspätete Rezension.

Schönheit ist vergänglich

Auf dem Weg zur Endausscheidung der Miss Amerika-Wahl, wird der Bus mit den 10 schönsten Frauen der U.S.A. entführt. Eine nach der anderen tauchen die Schönheitsköniginnen schon bald wieder auf; von ihrer Schönheit ist jedoch nichts mehr zu sehen, die Mädchen sind auf grauenvolle Weise entstellt worden.

Dr. Helen Morgan ist Wissenschaftlerin. In einem Forschungsprojekt, dessen Leiterin sie ist, wird mit Hilfe eines MRT-Gerätes erforscht, wie das menschliche Gehirn auf Fotos von attraktiven oder unattraktiven Menschen reagiert. Im Rahmen ihrer Forschung wurde sie vom „Centre de recherche et de restauration des musées de france“ (C2MRF) eingeladen, die im Louvre ausgestellte Mona Lisa zu untersuchen. Jedoch erfährt sie kurz vor ihrer Abreise nach Paris, dass ihre Tochter Madeleine vermisst wird, ebenso der Anti-Viren-Software-Hersteller Pavel Weisz.

Fast zeitgleich mit den Entführungen, wird in Leipzig am Alten Rathaus von einem Unbekannten der Balkon gesprengt, ein Computervirus mit Namen „Mona Lisa“ legt ganze Zeitungen lahm und in vielen Ländern der Welt sterben Bienenvölker, scheinbar an einem Gift.

Gibt es eine Verbindung zwischen all diesen Vorkommnissen?

Dr. Helen Morgan kann nicht verhindern, dass sie unfreiwillig in die Geschehnisse hineingezogen wird, jedoch kristallisiert es sich heraus, dass das Bild der Mona Lisa in Paris Dreh- und Angelpunkt für alles zu sein scheint.

Wenn Sie ihre Tochter wiedersehen möchte, muss Helen sich auf einen Deal einlassen.......


„Das Mona Lisa Virus“ ist der erste Tibor-Rode-Thriller den ich gelesen habe.

Der Einstieg ins Buch bedurfte einiger Konzentration, da in schneller Abfolge die Geschehnisse aus Acapulco, Boston, San Antonio, Warschau erzählt werden. Ich habe ja immer so meine Probleme mit vielen Menschen und/oder vielen Orten zu Beginn eines Buches und brauche einige Zeit, bis ich das alles sortieren kann. Aber hier gelingt es mir nach kurzer Zeit und es kristallisiert sich ein roter Faden heraus.

Die gemalten Hauptakteure sind die Mona Lisa aus dem Pariser Louvre und die Mona Lisa del Prado, die in Madrid zu besichtigen ist. Bei der Mona Lisa del Prado handelt es sich um eine exakte Kopie der Mona Lisa, die von einem Schüler Da Vincis gemalt wurde.

Die menschlichen Hauptakteure sind Dr. Helena Morgan und der FBI-Agent Greg Millner. Beide sind mit unterschiedlichen Motivationen an unterschiedlichen Orten der Wahrheit auf der Spur, es ist jedoch unausweichlich, dass sich ihre Wege treffen. Die Handlungen der Beiden sind nicht immer logisch nachzuvollziehen, letztendlich aber führen sie zum Ziel.

Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und der Autor führt den Leser mit der einen oder anderen Figur ein wenig aufs Glatteis. Vermeintlich gute Personen können durchaus die Seiten wechseln und umgekehrt, was die Geschichte spannend macht.

Ich freue mich immer, wenn ich aus Büchern Wissen mitnehmen kann und in diesem Thriller von Tibor Rode habe ich noch etwas über den „Goldenen Schnitt“ lernen können. Als Hobbyfotografin ist mir der Begriff natürlich bekannt, aber dass sich dieser „Goldene Schnitt“  nicht nur auf die Fotografie bezieht, sondern in jedem Lebewesen zu finden ist, war mir bislang unbekannt.

Der goldene Schnitt verbindet so auf eindrückliche Weise das Prinzip der Symmetrie mit dem der Asymmetrie. Diesen »verbindenden« Eigenschaft der auch als »göttliche Proportion« bezeichneten Gesetzmäßigkeit werden wir in den folgenden Beispielen immer wieder erfahren. So wird offensichtlich, dass der goldene Schnitt wegen seines »die Gegensätze verbindenden Charakters« als schön und harmonisch empfunden wird.

Quelle: http://www.golden-section.eu/kapitel5.html

Auch über das Bild der Mona Lisa habe ich wissenswertes erfahren können bzw. im Rahmen unserer Leserunde auch schon mal Tante Google befragt. Die Mona Lisa gilt als Inbegriff der Schönheit, auch wenn sie nicht über Augenbrauen verfügt.

Leider werden nicht alle Handlungsstränge, die zu Beginn des Buches begonnen werden, auch bis zum Schluss abgehandelt. So bleiben bei mir am Ende des Buches noch einige Fragen offen.

Aber auch wenn das Buch einige Schwächen aufzeigt, habe ich mich für einige wenige Stunden gut unterhalten gefühlt.

Amazon

Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie

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« Letzte Änderung: 17. Mai 2016, 11:27:13 von JanaBabsi »
Viele Grüße
Babsi

Ein Hund ist wie ein spannendes  Buch, doch was nützt einem Analphabeten das spannendste Buch

Mein Buchblog: Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie

 

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