Autor Thema: Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)  (Gelesen 435 mal)

Offline JanaBabsi

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Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind Eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass Ihr zum Abschluß zeitnah Euer Fazit hier einstellt.

Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.

Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!
Viele Grüße
Babsi

Ein Hund ist wie ein spannendes  Buch, doch was nützt einem Analphabeten das spannendste Buch

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Offline Anne H.

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Die Autorin Petra Pfänder entführt uns in ihrem Roman  zu Johanna, die nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Charlotte nach 12 Jahren  nach Eutin in Schleswig-Holstein auf den Hof ihrer Familie kehrt, um Abschied zu nehmen. Sie will das Gutshaus verkaufen, da sie erfolgreich als Immobilien-Maklerin in Hamburg arbeitet und sich ein gemeinsames Leben mit ihrem Verlobten Henning aufgebaut hat.

Der Roman ist flüssig geschrieben, so daß man sich gut in die Geschichte hineinfindet. Durch die detaillierten Beschreibungen der Umgebung glaubt man, sich selbst in Schleswig Holstein zu befinden.

Nach dem Fund eines uralten Briefes in der Bräutigamseiche und dreier Gemälde  ihrer Urgroßmutter Emilie im Nachlass der Großmutter tauchen wir mit Johanna in die Familiengeschichte ab, in der es ein Geheimnis gibt, das bisher verborgen war.

Wir werden Zeuge einer vergangenen Liebesgeschichte, die Johanna hilft, in ihrem Leben aufzuräumen.

Die Autorin Petra Pfänder hat eine wunderbare Familiengeschichte geschrieben, in der die Spannung bis zum Schluß aufrechterhalten wird.

Ich bin begeistert von der Geschichte und kann sie sehr gerne weiterempfehlen.

Vielen Dank an Petra Pfänder, die diese Leserunde begleitet hat.
 

Offline buchregal123

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Auch von mir vielen Dank für diese Leserunde und besonderen Dank für die Begleitung der Runde.

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Johanna Petersen hat ihre Heimatstadt Eutin vor 12 Jahren aus enttäuschter Liebe verlassen und ist nicht mehr zurückgekommen. Doch nun ist ihre Großmutter Charlotte gestorben und Johanna ist zurückgekehrt, um die Formalitäten zu erledigen. Aber als sie das alte Gutshaus wiedersieht, kommen Erinnerungen und Wehmut hoch. Dann findet sie auch noch einen mysteriösen Brief in der Bräutigamseiche. Sie möchte wissen, was es damit auf sich hat und verschiebt ihre Rückkehr zu ihrem Verlobten Henning nach Hamburg immer wieder.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und die Geschichte liest sich im Nu weg. Obwohl die Handlung zum größten Teil in der Gegenwart spielt, gibt des dazwischen auch immer wieder Rückblenden, so dass wir auch die Geschichte von Johannes Urgroßmutter Emilie kennenlernen. Emilie heiratet den wesentlich älteren Ronald Petersen, der sie zwar vergöttert, aber nicht auf sie eingeht. Der Maler Friedrich Lindner, der für eine Weile das zum Gut gehörende Jägerhaus mietet, sieht sofort, was mit Emilie los ist.
Johanna und Emilie haben einiges gemein, sie versuchen nicht Probleme zu klären, sondern laufen davor weg. Obwohl mir Johanna nicht unsympathisch ist, kann ich ihre Handlungsweise nicht verstehen. Sie hat ein inniges Verhältnis zu ihrer Großmutter und besucht sie doch zwölf lange Jahre nicht. Auch macht sie sich wenig Gedanken darüber, wie es der alten Frau gehen könnte und das alles nur, weil sie enttäuscht und verletzt wurde.
In Hamburg ist Johanna erfolgreich als Immobilienmaklerin und die Hochzeit mit dem aufstrebenden Politiker Henning, der aus einer angesehenen Hamburger Familie stammt, steht kurz bevor. Er zeigt Johanna gegenüber eine ziemlich dominante Art. Er hat kein Verständnis für Johannas Unentschlossenheit bezüglich des Gutes  und auch nicht für ihre Nachforschungen bezüglich der Familiengeschichte.
Aber auch die anderen Personen wurden gut und authentisch beschrieben. Besonders gefallen haben mit die kleine Lilli, die genau weiß was sie will, und der alte Störtebeker.
Es hat Spaß gemacht, mit Johanna die wunderschöne Landschaft zu entdecken und es war spannend herauszufinden, welches Familiengeheimnis so lange bewahrt wurde. Obwohl vorhersehbar war, wohin die Geschichte führen wird, wurde ich gut unterhalten.
Liebe Grüße
Bruni

Offline Ostsee_71

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Vielen Dank für diese interessante Leserunde, die wieder viel Spaß gemacht hat. Diese Buch eignete sich sehr gut, spannende Überlegungen anzustellen und darüber zu diskutieren.

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Inhalt:


Johanna Petersen hat nach einer enttäuschten Liebe ihre alte Heimat Eutin vor 12 Jahren verlassen und lebt als erfolgreiche Immobilienmaklerin in Hamburg. Als ihre Großmutter Charlotte stirbt, fährt sie zurück zum alten Gutshof der Familie, um sich um die Beerdigung zu kümmern und die Hinterlassenschaft zu regeln. Das alte Gutshaus löst bei ihr viele schöne Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, die sie hier verbracht hat aus, die leider von einer enttäuschten Liebe überschattet werden. Als auf der Suche nach den alten Kochbüchern der Großmutter 3 Gemälde des Malers Friedrich Linder findet und auch noch ein alter Brief aus der Bräutigamseiche auftaucht, wird Johanna von Neugier gepackt und die begibt sich auf eine Reise in ihre Familienvergangenheit.

Meine Meinung:

Zusammen mit Johanna begeben wir uns auf eine Reise zurück in die Vergangenheit in das Jahr 1936, in dem sich die dramatischen Ereignisse um Emilie, Johannas Urgroßmutter zugetragen haben. Eine Geschichte über eine unerfüllte Liebe mit einem dramatischen Finale.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Die Charaktere werden sehr gut gezeichnet und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Auch wenn es sicherlich eine extreme Haltung ist, die geliebt Großmutter 12 Jahre lang nicht zu besuchen, nur weil eine Jungendliebe enttäuscht wurde. Extrem, aber nicht unglaubwürdig.

Die Suche nach den Ereignissen in der Vergangenheit haben mich als Leser dazu angeregt, eigenen Überlegungen anzustellen zu dem, was damals wohl passiert ist. Die Handlung nimmt aber einige unerwartete Wendungen, so dass ich immer wieder überrascht wurde. Die Handlung ist insgesamt nachvollziehbar aufgebaut und obwohl sich das Ende logisch aus der Handlung entwickelt, war es für mich überraschend.

Ein lesenswerter Roman, der viel Spaß beim Lesen macht und viele schöne Lesestunden bereit hält.

http://www.literaturschock.de/literaturforum/index.php?topic=42043.msg927783#msg927783
« Letzte Änderung: 06. September 2016, 10:52:21 von Ostsee_71 »

Offline Emmy

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Vielen  Dank  euch  allen  für  die  Lesrunde  :)

Hier  ist  meine  Meinung  zu dem  Roman:

Die  junge  Immobilienmaklerin  Johanna  hat auf  den  ersten Blick   alles, was  sie  sich  im Leben  wünscht -  sie  ist  erfolgreich  und  zufrieden  im Beruf, wohnt  mit  ihrem  Verlobten, einem ehrgeizigen Politiker,  in einer schönen  Hamburger  Villa -   und dennoch hat sie  manchmal  das  vage Gefühl, dass  ihr  etwas  fehlt.

Nach  dem plötzlichen  Tod  ihrer  Großmutter fährt  sie für  ein paar  Tage zurück  in ihre  alte  Heimat  bei  Eutin und zieht vorübergehend  in das  alte  Gutshaus  ein, in dem  sie ihre  Kindheit  und  Jugend  verbracht  hat und sehr   glücklich war.

Das  Haus, die Umgebung, der  Geruch  der  Wiesen ,der  weite  Himmel und die salzige Meerluft zeigen  ihr, was  sie  all die  Jahre  im Hamburg vermisst  hat. Immer  stärker  gerät  sie  in den  Sog  der  Erinnerungen, vor allem denkt  sie  oft an ihre  Jugendliebe  Jan  und  die  schmerzliche  Trennung von ihm  vor  12  Jahren  zurück.
Die  Vernunft  rät  ihr, das  alte heruntergekommene  Anwesen  so  schnell  wie  möglich  zu verkaufen  und  zurück  nach  Hamburg  in ihr altes  Leben  zu gehen.  Eine  andere Stimme  in ihren Gedanken  und  Gefühlen  wird  dagegen  immer  stärker  und hält  sie  fest  an diesem Ort der  widersprüchlichen  Erinnerungen.
Johanna  kommt  in einen  Seelenzustand, den  sie zunächst  nicht  einordnen  kann, der sie  verstört  und  verunsichert, sie  gleichzeitig  passiv  und  aktiv werden lässt.
Das  alte  Haus  birgt  viele Geheimnisse  und es beginnt  eine schmerzhafte emotionale  Reise für Johanna  in beide  Richtungen -  zurück in die  Vergangenheit  mit den vielen  belastenden  Fragen sowie  in eine ungewisse  Zukunft, die  ihr  gleichermaßen Angst  macht  und  magisch  anzieht.

Als sie  ihrem damaligen  Freund  Jan  begegnet,  erlebt  sie  ein  Gefühlschaos, an dem  sie  zu zerbrechen droht.  Kann  es für  die  beiden  eine  gemeinsame  Zukunft  geben, können  sie  die Verletzungen  der   Vergangenheit  überwinden  und  wie  wird  sich  ihr  neues  Leben  anfühlen?
Oder wird  Johanna letztendlich  zurückkehren  in ihr  vertrautes  Leben  mit seinen  sicheren  und gewohnten  Strukturen?

Die  Geschichte  von Johanna  wird  geschickt  und einfühlsam verwoben  mit dem  Leben  ihrer  Urgroßmutter  Emilie, die  vor langer  Zeit  auf  diesem  Gut  gelebt   und deren  Schicksal  sich dort  erfüllt hat und  bis  heute nachwirkt  in der  Familie.

Der  Roman  beleuchtet  die seelischen  und  emotionalen  Facetten der  Personen  auf sensible  Weise und  ist  eingebettet  in die wunderschönen  Landschaften  mit  den Seen  und Wäldern  um Eutin und natürlich  spielt  auch  die  Bräutigamseiche  im Dodauer  Forst  eine wichtige Rolle  in der  Geschichte  von  Johanna, Jan  und  Emilie.

 :buchtipp:


Offline petra pfänder

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Vielen Dank für die schönen Rezensionen, liebe Leserunde!!

Ich freue mich sehr, dass euch die Geschichte gefallen hat und euch berühren konnte. Es war ganz neu für mich - und sehr spannend - hautnah mitzuverfolgen, was euch während der Lektüre durch den Kopf gegangen ist.

Es hat mir großen Spaß gemacht mit euch :)

Liebe Grüße,
Petra

Offline JanaBabsi

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Die Rezension von mir kommt in den nächsten Tagen und Fluse ist noch nicht fertig mit dem Buch.

Ich möchte Dir, liebe Petra, an dieser Stelle aber schon einmal Dankeschön sagen für Deine Begleitung der Runde.  :winken:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Viele Grüße
Babsi

Ein Hund ist wie ein spannendes  Buch, doch was nützt einem Analphabeten das spannendste Buch

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Fluse

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Ich hab ziemlich hinterhergehangen mit der Geschichte. Aber gestern habe ich das Buch nun auch beendet. Hier nun meine Rezi:

Aus dem Schatten in das Licht

Johanna Petersen, erfolgreiche Immobilienmaklerin in Hamburg, erfährt vom Tod ihrer geliebten Großmutter und kehrt zurück nach Eutin, in ihre alte Heimat, um die Beerdigung vorzubereiten und das Erbe, den Gutshof, in Augenschein zu nehmen. Eigentlich ist für Johanna alles klar, sie verkauft und kehrt zurück nach Hamburg, wo ihr Verlobter, ein aufstrebender und gut situierter Politiker, auf sie wartet. Aber je länger und tiefer sie in ihrem ehemaligen Leben stöbert, je mehr wird ihr bewusst, woran ihr Herz hängt und wonach sie sich sehnt.

So macht sie sich an die Aufgabe, das Haus zu renovieren und entdeckt dabei drei Gemälde, die ihre Großmutter zeigen. Dies erscheint ihr so ungewöhnlich, dass sie versucht, mehr über ihre Vorfahren zu erfahren.

Was sie dann erfährt ist mehr als ein lang gehütetes tragisches Geheimnis. Es ist ein Schicksal, welches noch heute für Johanna Bedeutung hat.

Ein echter Schmöker, der in zwei Zeitebenen den Leser mehr und mehr hinter die Geheimnisse des Gutshofes Petersen führt. Am Ende erfahren wir die ganze Wahrheit, die zum einen traurig macht, zum anderen aber auch für die Liebe einen Weg bereit hält.

Hier erscheint die Rezi:
www.amazon.de (muss noch freigeschaltet werden)
http://wasliestdu.de/rezension/aus-dem-schatten-in-das-licht
http://www.lovelybooks.de/autor/Petra-Pf%C3%A4nder/Im-Schatten-der-Br%C3%A4utigamseiche-1259734441-w/rezension/1319283052/
« Letzte Änderung: 11. September 2016, 11:52:42 von Fluse »

Offline JanaBabsi

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Rückkehr nach 12 Jahren

Johanna Petersen leitet ein florierendes Maklerbüro in Hamburg, das sie vor 12 Jahren selbst aufgebaut hat. 12 Jahre ist es her, dass sie wegen einer zerbrochen Liebe ihre Heimatstadt Eutin und somit auch Großmutter Charlotte verlassen hat. Obwohl sie sehr an dem alten Haus hängt, möchte Johanna nach Charlottes Beerdigung alles so schnell wie möglich verkaufen und nach Hamburg, zu ihrem Job und ihrem Freund Henning, zurückkehren.

Aus der Ferne betrachtet, sieht alles immer so einfach aus. Johannas Plan ist es, tatsächlich nur kurz zu bleiben, einen Käufer zu suchen und nach Abwicklung des Verkaufs zurück nach Hamburg zu fahren. Als sie das alte Haus ihrer Großmutter betritt, wird sie jedoch vom Charme dieses Hauses vollkommen gefangen genommen. Mit jedem Tag fühlt sie sich mehr zu diesem Haus und diesem Ort hingezogen und sie zögert ihre Abreise Tag um Tag hinaus. Als sie dann zufällig, auf der Suche nach den Kochbüchern ihrer Großmutter 3 ziemlich wertvolle Gemälde findet und einen alten Brief, der etwas mit ihrer Familie zu tun hat, vergisst sie sogar eine ziemlich wichtige Abendveranstaltung ihres Freundes Henning, für den diese Veranstaltung als aufstrebender Politiker ziemlich wichtig ist.

Nun wächst in Johanna vollends der Wunsch herauszufinden, welches Geheimnis ihre Familie umgibt.


Im Buch „Im Schatten der Bräutigamseiche“ hat die Autorin Petra Pfänder Fiktion und Wirklichkeit  sehr schön unter einen Hut gebracht. Die beschriebene Eiche, die heute noch für Liebespaare als „Toter Briefkasten“ fungiert, existiert wirklich. Sie ist ca. 500 Jahre alt, hat einen Umfang von 5 Metern, ist 25 Meter hoch und befindet sich im Dodauer Forst in der Nähe von Eutin in Schleswig-Holstein. Sie hat sogar eine eigene Postadresse.
 
Wie schon in „Unter dem Vanillemond“ schafft die Autorin auch hier wieder eine sehr schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen kann. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und die handelnden Personen sehr liebevoll und lebensecht charakterisiert. Während man mit Johanna das alte Haus der Großmutter inspiziert und, genau wie sie, dem Charme des Hauses verfällt, lernt man so ganz nebenbei ihren Lebenspartner Henning kennen, dem mein Herz leider nicht zugeflogen ist.

Für Johanna öffnet sich in Eutin eine Welt, eine alte Welt, während Henning sehr auf das Materielle des Lebens fixiert ist. Gutes Aussehen, einen guten Ruf, viel Geld ….. andere Dinge haben nicht viel Platz in seinem Leben. Ich kann es Johanna nicht verdenken, dass sie ihre Rückreise immer wieder um einen Tag aufschiebt.

Die Handlung des Buches spielt überwiegend in der Gegenwart und der Leser geht mit Johanna auf die Suche nach Wahrheiten. In kurzen Einschüben gibt es immer wieder Rückblenden, in denen das Leben von Johannas Urgroßmutter Emilie beleuchtet wird. Emilie hatte einen wesentlich älteren Mann geheiratet, der ihr alle Annehmlichkeiten des Lebens bot – ihren Seelenverwandten findet sie jedoch in Friedrich Lindner, einem Maler.

Nach und nach öffnen sich die Menschen Johanna und erzählen ihr, was sie über das Leben ihrer Urgroßmutter Emilie wissen und es offenbart sich eine Geschichte, die trauriger nicht sein könnte.
Viele Grüße
Babsi

Ein Hund ist wie ein spannendes  Buch, doch was nützt einem Analphabeten das spannendste Buch

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