Autor Thema: Fazit, Rezensionen (ohne Spoiler)  (Gelesen 390 mal)

Offline smyrill

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Ein wichtiger Punkt der Leserunden sind eure Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein – daher legen wir viel Wert darauf, dass ihr zum Abschluß zeitnah euer Fazit hier einstellt. Bitte nicht erst Wochen nach der Leserunde.

Zahlreiche Rezensionen hier und die Streuung auf anderen Seiten steigern bei den Verlagen und Autoren die Attraktivität von Leserunden.de: Denkt daran, dass die Rezensionen für die Verlage die "Gegenleistung" für die Freiexemplare sind.

Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.

Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten.
Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen !

Offline Pelikanchen

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So, hier nun meine Rezension. Diese Leserunde hat mir leider mehr Spaß gemacht als das Buch. Leider bin ich für dieses Buch wohl nicht der passende Leser gewesen, denn ich lege auf Logik meistens zu viel Wert. Ich werde die Runde natürlich weiter Begleiten und bin gespannt wie es euch mit dem Buch so geht.

Gesine Cordes ist auf dem Ostfriedhof Friedhofsgärtnerin und ihr macht diese Arbeit wirklich viel Spaß. Früher in einem anderen Leben war sie bei der Polizei, das war aber bevor Gesine an dem Tod ihres Kindes zerbrochen ist.  Sie hat sich ein neues Leben aufgebaut und hat gelernt, mit ihren Schmerz zu Leben.
Als sie in der früh auf die Arbeit geht, ist sie wie so oft die erste auf dem Ostfriedhof, doch irgend etwas stimmt hier nicht. Das Pförtnerhaus ist leer und sie hört komische Geräusche hinter einen Busch. Als sie sich verschreckt auf die suche macht, findet sie ein Baby. Wer stellt ein Baby im November einfach auf einen Friedhof ab und nimmt in Kauf das es in der eisigen Kälte nicht überlebt?

Gesine Cordes ist schnell in ihren zweiten Fall, der mir diesmal aber leider nicht besonders gut gefällt. Es liegt am Schreibstil und an den Charakteren, mit denen ich einfach nicht warm wurde. Zu vieles ist in meinen Augen unlogisch geschildert und einige Zusammenhänge können gar nicht funktionieren. Vielleicht liegt es daran, das ich das gelesene einfach verstehen muss und über die Dinge die so nicht passen, einfach zu viel nachdenke. 
Leser die sich einfach auf die Geschichte einlassen und nicht alles schlüssig brauchen, die sind hier gut aufgehoben. Ich habe den ersten Teil als Hörbuch gehabt und der hat mir viel besser gefallen. Zwingend nötig ist der erste Teil meiner Meinung nach nicht, es reicht wenn man weiß das Gesine früher bei der Polizei war und ihr Baby damals gestorben ist, wegen einer giftigen Pflanze.

Die Geschichte und die Charaktere konnten mich leider nicht mitreißen und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Offline buchregal123

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Mir hat die Leserunde Spaß gemacht. Leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen. Trotzdem vielen Dank an Annette für die Begleitung der Runde.

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Die ehemalige Polizistin Gesine Cordes arbeitet als Friedhofsgärtnerin auf dem Ostfriedhof. Eines Morgens geschehen merkwürdige Dinge. Als sie auf dem Friedhof ankommt, brennt Licht im Pförtnerhaus, doch es ist abgeschlossen. Sie fährt weiter Richtung Kapelle. Dort findet sie dann im Gebüsch ein Baby, dem es nicht gut geht. Wer legt doch im November in der Frühe ein Kind ab? Gesine packt das Kind kurzerhand ein und bringt es ins Krankhaus. Währenddessen wird an der Bushaltestelle vor dem Friedhof eine nackte tote Frau entdeckt. Was haben diese Vorgänge miteinander zu tun?

Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, er ist manchmal weitschweifig und schwer verständlich. Die eingeschobenen Beschreibungen von Giftpflanzen passen zwar, hätten aber für mich nicht sein müssen.

Der Herbst macht die an sich schon bedrückende Atmosphäre auf dem Friedhof noch düsterer. Aber Gesine fühlt sich wohl dort. Seit sie vor vielen Jahren ihren Sohn verloren hat, der von einer Giftpflanze gegessen hat, weiß sie nicht so recht, wo sie hingehört. Daher lebt sie in einem Wohnwagen auf einem Bauernhof. Ihre Ehe ist zerbrochen und der Verlust des Sohnes noch lange nicht verwunden. Da es hier um ein Kind geht, ist Gesine besonders betroffen. Aber es steckt immer noch ein Stück Polizistin in ihr und sie kann es nicht lassen, eigene Nachforschungen anzustellen. Als dann unverhofft ihr Ex-Mann Klaus auftaucht, bringt sie das aus der Fassung. Er ist Polizist und in Georgien tätig. Sein Verhalten ist verdächtig und er scheint auf der Flucht zu sein.

Aber auch die anderen Personen sind gut beschrieben und doch fand ich das Verhalten von einigen sehr merkwürdig und nicht immer logisch. Auch wie die zuständige Kommissarin Marina Olbert die Ermittlungen angeht, fand ich oft seltsam. Außerdem neigt sie zu Alleingängen. Obwohl Marina und Gesine den Fall aus unterschiedlichen Richtungen angehen, treffen sie am Ende aufeinander. Auch wenn es schon mal dramatische Momente gibt, verläuft die Geschichte doch relativ ruhig. Die Spannung hält sich in Grenzen. Am Ende wird es dann noch einmal dramatisch und man erkennt die Zusammenhänge.

Ein außergewöhnlicher und ruhiger Krimi, der mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte.
Liebe Grüße
Bruni

Offline Gaby

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Mir hat die Leserunde viel Spaß gemacht und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Vielen Dank, liebe Annette, für die vielen Erläuterungen.

Hier meine Rezension, deren Links ich nach Erscheinen nachreiche:

Es ist Herbst und die Blätter fallen von den Bäumen auf die Wege des Friedhofes, auf dem Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes arbeitet. Nachdem ihr schon ein Fuchs auf einem der Wege begegnet ist, findet sie unter einem Rhododendron eine blaue Babyschale mit einem kleinen Jungen. Erinnerungen an ihren eigenen toten Sohn werden wach.
Draußen, vor dem Friedhof, an der Bushaltestelle wird eine nackte tote Frau gefunden. Ist das die Mutter des Kindes?
Als ehemalige Kommissarin ist es für Gesine keine Frage, dass sie beginnt, nach den Eltern des Kindes zu forschen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Kommissarin Marina Olbrich, die in dem Mordfall der toten Frau ermittelt, gefällt...   

2 Erzählstränge, die sich immer wieder überschneiden:
Zum einen wird der Fortgang der Geschichte aus Sicht von Gesine Cordes erzählt. Zum anderen bin ich bei den Ermittlungen von Martina Olbrich dabei, die bis nach Georgien führen.

Spannend ab der ersten Seite, mit einigen Wendungen und vielem Unvorhersehbarem hat das Lesen und mit ermitteln richtig Spaß gemacht. Doch auf den/die richtigen Täter bin ich erst sehr spät gekommen. Immer haben mir kleine Puzzleteilchen gefehlt.

Ich mag die vielschichtigen Charaktäre mit ihren großen und kleinen Schwächen, Fehlern aber auch Stärken. Gerade Gesine Cordes ist eine Frau, die man gerne mal unterschätzt. Ich habe diese vom Schicksal stark gebeutelte Frau gleich in mein Herz geschlossen, obwohl ich mit ihrem Handeln nicht immer einverstanden war bzw. es nicht immer verstanden habe.

Die Geschichte selbst hat ein sehr realistisches Thema und ist gut nachvollziehbar aufbereitet. Kinderhandel im Ausland, Prostitution, der Tod eines Kindes, 2 Halbwaisen, ein illegal geführter Verein mit illegal eingereisten Personen, und natürlich Mord – alles hat hier seinen Platz gefunden und wurde sehr gut in die Geschichte integriert. Aber auch eine beendete Liebe und eine vielleicht bald neu beginnende haben ihren Platz.
Vielleicht sollte man, um schon an die Personen herangeführt zu werden, doch als erstes den ersten Band um Gesine Cordes lesen: Kaninchenherz. Und genau das werde ich jetzt nachholen.

Ich habe sogar noch etwas gelernt:
Zwischen den einzelnen Kapiteln werden heimische Giftpflanzen skizziert, vorgestellt und erklärt, die im voran gegangenen Kapitel erwähnt wurden: Falscher Amaryllis, Herbstzeitlose, Mistel, Christuspalme. Das lockert das ganze etwas auf und hat mir sehr gut gefallen.

Wer eine interessante Geschichte mit charakteristisch starken, manchmal außergewöhnlichen Personen mag, die auch noch spannend und leicht zu lesen ist, der ist hier genau richtig.


Hier die Links zu meiner Rezension in anderen Foren und Plattformen:
http://literaturschock.de/literatur/belletristik/krimis-und-thriller/annette-wieners-fuchskind
http://literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,41618.msg930588.html#new
https://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/?ie=UTF8&ref_=ya_your_reviews&sort_by=MostRecentReview
https://www.lovelybooks.de/autor/Annette-Wieners/Fuchskind-1207625598-w/rezension/1325334017/
http://wasliestdu.de/rezension/ein-neuer-fall-fuer-gesine-cordes
https://www.lesejury.de/annette-wieners/buecher/fuchskind/9783548612515?st=1&tab=reviews&s=2#reviews
https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=1814410860446860223#editor/target=post;postID=6235781356579102711;onPublishedMenu=publishedposts;onClosedMenu=publishedposts;postNum=6;src=postname
http://www.buecher.de/shop/nordrhein-westfalen/fuchskind-gesine-cordes-bd-2/wieners-annette/products_products/detail/prod_id/44118663/#
http://www.thalia.de/shop/home/rezensent/
https://www.weltbild.de/kommentare/buch/fuchskind_21094113-1    27.9. Gaby2707
https://www.facebook.com/gaby.hochrainer?fref=nf
https://www.jokers.de/artikel/buch/fuchskind_21094113-1#comments  Gaby H. 27.09.16       
https://www.lehmanns.de/shop/literatur/33613267-9783548612515-fuchskind
http://www.heyn.at/rezension/9783548612515
https://www.heymann-buecher.de/shop/action/productDetails/28950079/annette_wieners_fuchskind_3548612512.html?aUrl=90000595&searchId=39
« Letzte Änderung: 29. September 2016, 09:49:37 von Gaby »

Offline Caren

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Danke für diese schöne und kritische Leserunde! Sie hat mir Spaß gemacht, obwohl das Buch mich nicht überzeugt hat.
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Spannend, mysteriös, verwirrend

Inhalt:
Die ehemalige Ermittlerin Gesine Cordes findet an ihrem jetzigen Arbeitsplatz, dem Friedhof, ein ausgesetztes Baby. Zeitgleich wird vor dem Friedhof eine Frauenleiche gefunden, außerdem wurde der Pförtner lebensgefährlich verletzt. Wider Willen wird Gesine in die Ermittlungen hineingezogen. Als auch noch ihr Exmann, ein Polizist, auftaucht, wird die Sache kompliziert und außerdem sehr gefährlich.

Meine Meinung:
Fuchskind ist der zweite Band um Gesine Cordes. Den ersten Band (Kaninchenherz) kenne ich nicht, hatte aber nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Es gibt kurze Rückblenden zum Vorgängerbuch, in denen man erfährt, dass Gesines Sohn an einer Pflanzenvergiftung gestorben ist. Daran ist ihre Ehe zerbrochen und deswegen hat sie ihren Beruf aufgegeben. In ihrem Job als Friedhofsgärtnerin geht sie auf und versucht krampfhaft, die Trauer um ihren Sohn und ihr "altes Leben" zu bewältigen.
Zwischen den Kapiteln werden immer wieder giftige Pflanzen beschrieben. Das ist zwar interessant, hat aber mit der Handlung nichts zu tun.
Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben. Gesines schwieriger Charakter, mit dem sie sich oft selbst im Wege steht, wird sehr gut dargestellt. Auch die anderen Personen haben mich überzeugt.
Leider fehlt dem Buch etwas die Spannung. Der Anfang ist spannend, auch in den letzten Kapiteln nimmt die Handlung nochmal Fahrt auf. Dazwischen hatte ich das Gefühl, dass es nur so dahinplätschert und die Ermittlungen sich im Kreis drehen.  Schade, man hätte vielleicht aus diesen brisanten Themen (Menschenhandel, Prostitution und illegale Einwanderung) mehr Spannung erzeugen koönnen.
Der Schreibstil von Annette Wieners gefällt mir gut. Sie schreibt locker und flüssig, zwischendurch bin ich aber über manch merkwürdige Formulierung und unvständliche Sätze gestolpert. Gestört hat mich außerdem, dass viele Dinge, die passieren unglaubwürdig und unlogisch sind. Für mein Empfinden wurden auch nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet.

Fazit:
Ein außergewöhnlicher, gut zu lesender Krimi, der mich leider nicht überzeugt hat.

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Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen.

(Charles-Louis de Montesquieu)

Offline Ostsee_71

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Vielen Dank, dass ich bei dieser interessanten Leserunde dabei sein durfte, jedoch konnte mich das Buch nicht 100% überzeugen. Die Runde hat mal wieder viel Spass gemacht, hilft es doch immer sehr, den eigenen Eindruck zu einem Buch zu reflektieren. Grade bei diesem Buch war das sehr wichtig.

Inhalt:

Beim Antritt ihre Arbeit als Friedhofsgärtnerin findet die ehemalige Kommissarin Gesine Cordes einen Säugling in einer Kindertrage auf dem Friedhof. Er ist stark unterkühlt und so bringt Gesine ihn ins nächste Krankenhaus. Zeitgleich wird an der Bushaltestelle vor dem Friedhof eine Frauenleiche gefunden. Auch der Pförtner wurde niedergeschlagen und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Die naheliegende Erklärung, dass die Mutter ermordet wurde und ihren Sohn auf dem Friedhof zurück lassen musste konnte schnell ausgeschlossen werden. Auch wenn sie keine Kommissarin mehr ist, beteiligt sich Gesine an den Ermittlungen.

Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass mich dieser Krimi nicht wirklich gefesselt hat. Die Handlung weist leider einige Sprünge auf, die zwar später rückblickend erklärt werden, aber mir das Lesen doch sehr erschwert haben, da ich immer das Gefühl hatte,  etwas verpasst zu haben. Dadurch wurde mir viel vom Lesevergnügen genommen.

Gesine als Charakter ist schwer zu greifen. Sie hat ihren Sohn durch eine Pflanzenvergiftung verloren und daraufhin ihren Job als Polizistin aufgegeben. Insgesamt macht sie den Eindruck, dass der Tod des Kindes sie verständlicherweise etwas aus der Bahn geworfen hat. Dass grade sie sich für das Schicksal des Findelkindes interessiert, ist also sehr verständlich. Leider blieb mir ihre Person etwas durchsichtig und schwer zu greifen.

Wir erleben die Handlung einerseits aus Gesines Sicht und lernen dabei einiges über ihr Privatleben, andererseits aus der Sicht von Martina Olbricht, die ermittelnde Kommissarin. Gesines Privatleben wird bei der Aufklärung dieses Falls noch eine gewichtige Rolle spielen. So entwickelt sich aus den offiziellen Ermittlungen und sonstigen Ereignissen eine recht interessante, gut zu lesende Geschichte. Leider hat mir in grade im mittleren Teil des Buchung etwas die Spannung gefehlt, denn hier plätscherte die Handlung etwas vor sich hin, ohne dass eine bestimmte Richtung greifbar war. Leider waren einige Handlungen der Personen für mich nicht logisch nachvollziehbar und so machte die Geschichte an einigen Stellen einen etwas konstruierten Eindruck. 

Der Hintergrund der Ereignisse ist sicherlich ein wichtiges und interessantes Thema, aber leider war die Handlung doch etwas verworren und zum Teil langatmig. Das Buch ist sicherlich lesenswert, aber für mich kein persönliches Highligt. .

http://literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,41618.0.html
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2016, 12:55:21 von Ostsee_71 »

Fluse

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Die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes, vom Schicksal nicht verschont geblieben, beginnt ihren Arbeitstag wie jeden Morgen. Aber dieser Morgen ist nicht wie die anderen, denn sie findet hinter einem Strauch ein Neugeborenes, ausgesetzt, sich selbst überlassen. Auch der Pförtner ist nicht wie sonst in seinem Häuschen, die Situation überfordert Gesine und sie entscheidet sich, das Baby in die Klinik zu bringen.

Kurz darauf wird die Leiche einer Frau unweit des Friedhofes gefunden und auch Gesines Ehemann, der seit vielen Jahren schon keinen Platz mehr in Gesines Leben hat, taucht auf. Dieser arbeitet in Georgien und hat hier in Deutschland eine Mission zu erfüllen. Hängt dies alles miteinander zusammen? Leider kommen zu diesen Fragen noch eine Menge weiterer, die so undurchsichtig miteinander verstrickt sind, dass es schwerfällt, hier die Übersicht zu behalten. Denn da haben wir noch die ehemalige Prostituierte, die nun ein solides Leben führt und eine Lehrerin, die dem Leser eigentlich von Beginn an suspekt ist. Denn warum fragt gerade sie immer nach dem Findling?

Dieser zweite Teil aus der Feder der Autorin Annette Wieners konnte mich leider - anders als der erste Teil - nicht überzeugen. Viele undurchsichtige Verstrickungen und seltsame Charaktere, dazu der Schreibstil nahmen mir irgendwie die Lust am Lesen. Ich hoffe auf Band 3.


Ich danke für diese Leserunde und werde meine Rezi hier streuen:
www.amazon.de (wird erst freigeschaltet)
https://www.lovelybooks.de/autor/Annette-Wieners/Fuchskind-1207625598-w/rezension/1351482877/
http://wasliestdu.de/rezension/etwas-zuviel-verwirrung

Offline smyrill

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Mich hat "Fuchskind" etwas ratlos zurückgelassen...

Für mich handelten verschiedene Personen in diesem Buch nicht wirklich nachvollziehbar.
Unter anderem hatte ich was die Polizeiarbeit betrifft einige Fragezeichen im Kopf, aber auch die persönlichen Handlungsweisen des einen oder anderen überzeugten mich nicht.
Dadurch war es für mich insgesamt nicht wirklich "rund".

Durch die Beteiligung ziemlich vieler Personen, fand ich es auch nicht so einfach, den roten Faden in der Geschichte zu finden.

Die Auflösung es Falles machte durchaus einiges logischer, aber das kam für mich glaube ich dann doch etwas zu spät- ich hätte gerne früher bzw länger (also: ab einer früheren Stelle im Buch) mit der einen oder anderen Person mitgelitten oder mitgefühlt.
Z.T. hat das sicher auch daran gelegen, daß ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe und deshalb weniger über Gesines Vorgeschichte wußte. Wobei die Bände laut der Autorin so angelegt sind, daß man sie unabhängig voneinander gut lesen und verstehen kann.

Die Anmerkungen und Hintergrundinformationen der Autorin haben mir in der Leserunde übrigens geholfen, die Personen und die Geschichte besser zu verstehen.
Das Diskutieren und Spekulieren mit den anderen TN der Leserunde hat viel Spaßgemacht und hier gab es ja auch wirklich viele Fährten die man verfolgen konnte.

 

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