Autor Thema: 4) Seite 287 - Seite 385 (20. Kapitel - bis einschl. 27. Kapitel)  (Gelesen 803 mal)

Offline JanaBabsi

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Ohja, das sagt wirklich viel aus  :( Und ja, wenn diejenigen, die den Krieg anzetteln, eben durch den Schlamm robben müssten, dann würde der diplomatische Weg sicherlich stärker verfolgt werden.

Gäbe es denn dann überhaupt Krieg? Ich wage das zu bezweifeln. Solange man Handlanger hat, kann man doch gut agieren - wenn man selbst ran muss, sieht das anders aus. Das ist ja nicht nur im Krieg so, sondern auch schon bei den ganz kleinen Dingen des Lebens.
Viele Grüße
Babsi

Ein Hund ist wie ein spannendes  Buch, doch was nützt einem Analphabeten das spannendste Buch

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Naja, ein paar Verrückte gibt es leider immer...

Offline JanaBabsi

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Naja, ein paar Verrückte gibt es leider immer...

Ja, natürlich gibt es die immer.

Aber ich glaube nicht, dass im 2. WK 55 Mio Menschen ums Leben gekommen wären, wenn nur diejenigen im Schützengraben gestanden hätten, die das wirklich aus vollem Herzen gewollt hätten. Ich hoffe, dass wir das niemals erleben müssen.

Viele Grüße
Babsi

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Offline Ostsee_71

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In diesem Abschnitt steht Vito im Mittelpunkt. Er ist schon in einer blöden Situation, es ist Österreicher hat Haber lange Zeit in Italien gelebt und fühlt sich beiden Ländern verbunden. Ich stelle es mir schwer vor, in so einer Situation in einen Krieg verwickelt zu werden.
Als er in Gefangenschaft gerät retten ihn seine Sprachkenntnisse, er muß aber auch für Italien an Verhören teilnehmen. Hier versucht er zwar den Österreichern auch wieder zu helfen, aber er hat natürlich auch Angst um sein Leben.

Das Gespräch zwischen Chiara und Elisa über Vito, für sie entsteht der Eindruck, dass er übergelaufen ist. Anscheinend ist die Meldung, dass er Kriegsgefangener ist noch nicht durchgedrungen. Aber vermißt sein kann halt auch den Tod bedeuten...!!!

Michi kommt für eine Nacht nach Hause und ist deutlich von seinen Erlebnissen gezeichnet. Schön wird hier die Wirkung des Krieges auf die Menschen deutlich. Auch das Leben auf dem Land wir härter, da mit dem Weggang der Männer Arbeitskräfte fehlen. Die Frauen sind auf sich alleine gestellt und versuchen das Leben am Laufen zu halten. So nimmt der furchtbare Krieg auch Einzug in das abgelegene Tal.

Die Stimmung ist wirklich sehr bedrückend. Krieg ist halt immer eine schlimme Sache und man fragt sich, wie Menschen dazu bereit sein können, so ein Inferno abzulösen. Eigentlich gibt es nur Verlierer, aber wie man leider sieht, Kriege wird es leider immer geben.

So, ich hoffe, das folgende Kapitel ist mal wieder etwas optimistischer, aber in Kriegszeiten ist das bestimmt nicht so ganz einfach.

Offline Ostsee_71

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Elisa hat sich zu einer tollen Frau gemausert! Wie sie den Offizieren gegenübertritt und Forderungen stellt - Hut ab!! Das hätte auch nach hinten losgehen können....


Ja das ist wahr, aber so hat sie ihr Dorf wenigstens mit Strom versorgt. Für ein abgelegenes Dorf war das dann ja schon recht zeitig, es gab ja viele Orte die erst in den 50er Jahren an den Strom angeschlossen wurden.

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Elisa hat sich zu einer tollen Frau gemausert! Wie sie den Offizieren gegenübertritt und Forderungen stellt - Hut ab!! Das hätte auch nach hinten losgehen können....


Ja das ist wahr, aber so hat sie ihr Dorf wenigstens mit Strom versorgt. Für ein abgelegenes Dorf war das dann ja schon recht zeitig, es gab ja viele Orte die erst in den 50er Jahren an den Strom angeschlossen wurden.

Der erwähnte Major Kostner, die einzige historisch reale Person im Buch, hat schon Ende des 19. Jh dafür gesorgt, dass die Gadertaler Straße gebaut wurde. Er sah eine große Zukunft im Tourismus, aber die reichen verwöhnte Touristen brauchten Luxus und das geht nur mit Strom. Daher wurde das Tal sehr früh elektrifiziert (wann genau, muss ich nachsehen, aber ich meine, es wäre in den 20ern gewesen. Elisa ist ihrer Zeit hier ein wenig voraus)

Das Hotel des Majors übrigens immer noch in Familienbesitz: http://www.postazirm.com/ (das ist da, wo Vito Zeitungen holt)

Offline odenwaldcollies

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Das Hotel des Majors übrigens immer noch in Familienbesitz: http://www.postazirm.com/ (das ist da, wo Vito Zeitungen holt)

Oh, wie spannend - auch die alten Fotos auf der Seite über die Geschichte des Hotels.
Liebe Grüße
Karin

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Das Hotel des Majors übrigens immer noch in Familienbesitz: http://www.postazirm.com/ (das ist da, wo Vito Zeitungen holt)

Oh, wie spannend - auch die alten Fotos auf der Seite über die Geschichte des Hotels.
Ja, war auch eine Ressource  ;D

 

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