Autor Thema: 06 - Kapitel 67 bis 80 (Seite 300 bis 362)  (Gelesen 610 mal)

Offline Tonlos

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 341
Nun glaubt also Vinzenz, dass er so einfach ein sein Schiff reparieren lassen kann und aufmotzen. Ich verstehe sein Handeln einfach nicht.egal wie sehr er sich ausrüstet, er hat doch keine Chance gegen die Macht, die Benedict jetzt zur Verfügung steht. Die einzige Chance eine solche macht zugestiegen ist doch kleiner und wendiger zusein.

Ich vermute er denkt auch nicht, dass er mit einem reparierten, verbesserten Schiff Benedikt bezwingen kann, aber Cassandra benötigt eine Reparatur. Warum sie dann nicht gleich auch verbessern? Wer weiß, wozu sie dann noch weiter imstande ist!?  ;)
Dass es so im Nachhinein nicht die beste Idee war, können wir jetzt leicht sagen. Zumindest war Forresters Vogesen nachvollziehbar, zumindest für mich.

Geht ja auch schief und wieder ein kolateralschaden.

Ja, das habe ich mir auch gedacht. Sehr schade!  :'(

Nun erfährt man auch ganz nebenbei, wie Aurelius zu einem Reisenden wird. Warum sind es nur 6? Warum dürfen sie keinen Kontakt mehr miteinander haben? Nach welchen Kriterien haben sie die Menschen ausgesucht?

Ja, sehr gut erzählt. Die gleichen Fragen habe ich mir auch gestellt. Haben die gewählten Namen Bedeutungen? Oder geht es letztlich darum das alte Leben abzustreifen? Auch der Aurelius’ Kampf ist sehr fesselnd. Ich glaube er kann sich bald befreien / wird bald befreit.  :)

Meiner bescheidenen Meinung nach gibt es auf unserer Welt eindeutig zu viel Religion. Man überlege sich einmal, wie viele Menschen im Namen irgendeiner Religion ihr Leben lassen mussten ...  :'(

Hm, da stimme ich durchaus zu. Wobei hier eigentlich nicht die Religion schuld ist, sondern die Menschen, die sie so auslegen, wie es ihnen passt.
Allerdings finde ich auf der anderen Seite, dass es zu wenig gibt, zumindest bei uns. Viele Menschen wenden sich von Religion und Kirche ab, was ich auch durchaus nachempfinden kann, da die Umsetzung zu wünschen übrig lässt. Aber die Vermittlung von Werten und Nächstenliebe ist an sich nichts Schlechtes.
Auch der Gedanke an etwas Göttliches kann für Manchen tröstlich sein oder Priester und Diakone als Seelsorger von Gemeinden finde ich eine tolle Sache. Aber vieles erreicht die Menschen nicht mehr und das hat einen Grund.


Andreas, das stimmt, vor allem, wenn man die tiefen Schächte mitrechnet, das ist ja auch noch eine Menge Platz nach oben. Aber die Vorstellung einer Stadt, die den ganzen Planeten umfasst, ist wieder ziemlich gigantisch.

Hommage an Star Wars? Coruscant?  ;D ;)
Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

Offline Andreas Brandhorst

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 968
...
Ja, sehr gut erzählt. Die gleichen Fragen habe ich mir auch gestellt. Haben die gewählten Namen Bedeutungen? Oder geht es letztlich darum das alte Leben abzustreifen? Auch der Aurelius’ Kampf ist sehr fesselnd. Ich glaube er kann sich bald befreien / wird bald befreit.  :)
...

Einen neuen Namen zu wählen, ist schon ein starkes Symbol. Name bedeutet Identität. Ein neuer Name symbolisiert eine neue Identität, ein neues Leben.

Beste Grüße
Andreas

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5777
Hallo zusammen,

mir gefallen die Beschreibungen der Umgebungen wieder einmal sehr gut! Mechanica z. B. ist ein gewaltiger und gleichzeitig gruseliger Anblick mit den vielen Ebenen und Schächten und der Dunkelheit. Die Aussage "ganz unten auf die Oberfläche" wirkt im ersten Moment so absurd, dass ich es zweimal gelesen habe. Bei Oberflächen will mein Gehirn immer nach oben  ;) und wenn es dann heißt man muss tief runter auf die Oberfläche, dann ergibt sich ein seltsames Geknote im Kopf.  ;D  Aber gleichzeitig auch ein spannendes Bild, wenn man den Weg nach oben äh unten mit den Figuren geht.

Toll fand ich auch die Beschreibung des Gorkaschs und des Steinlebens generell. Ihre Gedanken, die "durch Eisen und Kupfer wandern" und die Gefahr für sie, durch Erz-Abtragungen der Schürfer immer langsamer denken zu können, bis sie durch den Abbau der Rohstoffe an Intelligenz verlieren und irgendwann sogar wieder zu einfachem Stein werden, war traurig. Und ich musste bei diesem Bild gleich an unsere Erde denken, die von vielen Seiten ebenso wenig wertgeschätzt wird, wie die Steinleben hier im Buch und die ebenso durch den Abbau der Rohstoffe und besonders durch den Raubbau der Menschen irgendwann mehr und mehr an Leben verlieren wird. Was wird die Erde mal sein, wenn sie ausgeplündert ist? Auch einfach nur noch "Stein"?

Die Rückblicke zu Aurelius' früherem Leben fand ich auch spannend, nur inwieweit sind sie echt? Wenn der Lithoka mit Aurelius' Erinnerungen arbeiten kann, müssten es aber von Grund her schon wirkliche Erinnerungen sein, denn sonst könnte er ja gleich von Manipulationen anstatt Erinnerungen sprechen. Würde Aurelius es nicht auch merken, wenn er sich an etwas erinnert, an das er sich noch nie vorher erinnert hat? Ist die Erinnerung an das Ertrinken im See also erst mal tatsächlich wahr und der Lithoka hat dann Thrako mit dem zu öffnenden Kästchen in den See platziert? Oder war Thrako wirklich im See (woher sollte der Lithoka von ihm wissen) und es wurde nur ein zu öffnendes Kästchen von ihm dazu manipuliert?   :spinnen:

Ich frage mich, ob die Erinnerung an das Ertrinken im See, wenn es tatsächlich so stattgefunden hat, der Moment war, an dem Aurelius von den Omni "ausgesucht" wurde? Wäre er normalerweise wirklich ertrunken oder war sogar schon tot und wurde von ihnen gerettet bzw. haben die Omni dieses Loch im See provoziert, weil sie Aurelius schon längst erwählt hatten und dafür musste er ein "Tot-Erlebnis" haben? Hatten auch die anderen fünf Reisenden solche Erlebnisse in der Kindheit?

Sind die Ereignisse oder Erinnerungen, die Aurelius mit seinem ungewollten Schatten durchlebt, echt oder manipuliert? Ich muss gestehen, ich bin davon so fasziniert, dass ich selbst immer wieder vergesse, dass der Likotha irgendwo im Dunkeln lauert. Wer hat den Zettel mit der Nachricht an Aurelius deponiert? Der echte Thrako, denn der Thrako aus der Erinnerung ist ja der Likotha, wenn ich es richtig verstehe?

Ich sehe, dir geht es ähnlich damit. Ich habe nur Thrako aus der Erinnerung nicht als den Likotha in Person gesehen, aber das kann auch sein, vor allem, wenn er weiß, wer dieser Thrako ist. Was den Zettel betrifft, habe ich ihn als Abwehrmaßnahme von Aurelius selbst gesehen. Er weiß ja, dass er dazu manipuliert werden soll, die Maschine zu "öffnen" und er merkt auch immer wieder im Laufe dieser Erinnerungen, dass das passiert und zögert dann. Dieses Zögern und "etwas nicht wollen" erscheint mir wie sein eigener innere Kampf gegen die Manipulation und der Zettel dann eben auch ein Versuch, sich selbst aufzuhalten. Dass dieser Zettel aber auch von dem echten Thrako kommen könnte, der die schwache Verbindung nutzt, um Aurelius zusätzlich zu helfen, kann ich mir nun aber auch vorstellen.

Spannend ist ja dann der Versuch, Gedanken in diesem blauen Leuchten zu verbergen. Woher kommt dieses Leuchten? Ein blaues Leuchten hatten wir irgendwann schon mal. Hat ihm das jemand geschickt? Omni? Eine Verbindung zu Forrester (bzw. einem der Artefakte, die dieser verloren hat) oder gar Cassandra kann ja kaum sein, oder? Oder eine Verbindung zu dieser Maschine? Ich bin sehr gespannt!

Im vorigen Abschnitt haben wir uns noch gefragt, was mit dem Duka ist: Benedikt hat ihn mit Hilfe der Zaisen umgebracht und sich Javaid ebenfalls unter den Nagel gerissen.

Ja, das hat sich nun geklärt, er ist also auch Opfer geworden. Wie seltsam, dass sich der so am Anfang von Forrester gefürchtete Duka, vor dem er sich mit seiner Tochter so lange versteckt hat, mal so "wie nebenbei" hat ausradieren lassen. Diese Bedrohung ist auf einmal weg, ein merkwürdiges und eigentlich erleichterndes Gefühl müsste das für Forrester sein.  ;)

Irritiert hat mich, dass Cassandra den Code von Rietta Cosimo kannte und wusste, dass sie eine alte Freundin von Nathan ist? Woher wusste sie das? Andererseits wusste Osk ebenfalls davon. Ich muss gestehen, ein wenig war ich misstrauisch, was Rietta angeht, ob sie es wirklich ehrlich meint und den beiden keine Falle stellt. Immerhin musste sie sich darauf verlassen, dass Vinz wirklich nicht ihren alten Freund umgebracht hat (wobei er das ja getan hat). Aber auf Rietta ist Verlass, schade, dass sie bei dem Kampf umgekommen ist. Dass Zinnober ihr direkt anbietet, sie mit sich zu nehmen, fand ich wieder toll von ihr - ganz anders als ihr Vater damals, als es darum ging, Zinnober und ihre Mutter mitzunehmen.

Ich war auch etwas vorsichtig anfangs, ob Rietta wohl zu trauen ist. Aber sie tat mir dann vor allem sehr leid, weil sie im Glauben, dass Forrester auf Nathans Seite stand, diesem half, obwohl er in Wirklichkeit eben doch für dessen Tod verantwortlich war. Es ist schon klar, dass Forrester kaum zugeben konnte, dass er Nathan getötet hat, wenn er noch eine Chance haben wollte, an das Depot zu kommen, aber er hat eben doch gelogen und damit das Vertrauen von Rietta verletzt, seufz.... Zinnober hat sein Verhalten dann mal wieder gut gemacht und ich hoffe wirklich, dass Forrester sich bald mal mehr von seiner Tochter abschaut. Mir geht es momentan sehr um Zinnober, die ich sehr mag und ich nehme für sie und wegen ihr, Forresters noch immer oft unschönes Verhalten in Kauf.

À propos Pandora: wird sie sich als Büchse der Pandora erweisen?
Schaut man sich Benedikts Pläne an, dann gewiss. Er will nicht aufbauen, er will lediglich zerstören.

An die Büchse muss ich auch immer wieder denken.

Ich auch.

Meiner bescheidenen Meinung nach gibt es auf unserer Welt eindeutig zu viel Religion. Man überlege sich einmal, wie viele Menschen im Namen irgendeiner Religion ihr Leben lassen mussten ...  :'(

Hm, da stimme ich durchaus zu. Wobei hier eigentlich nicht die Religion schuld ist, sondern die Menschen, die sie so auslegen, wie es ihnen passt.
Allerdings finde ich auf der anderen Seite, dass es zu wenig gibt, zumindest bei uns. Viele Menschen wenden sich von Religion und Kirche ab, was ich auch durchaus nachempfinden kann, da die Umsetzung zu wünschen übrig lässt. Aber die Vermittlung von Werten und Nächstenliebe ist an sich nichts Schlechtes.
Auch der Gedanke an etwas Göttliches kann für Manchen tröstlich sein oder Priester und Diakone als Seelsorger von Gemeinden finde ich eine tolle Sache. Aber vieles erreicht die Menschen nicht mehr und das hat einen Grund.

Ja, ich denke auch, die Menschen und Institutionen, die sie für ihre eigenen, oft nicht friedlichen Zwecke auslegen und missbrauchen, sind das Problem. Die Werte und der Trost u. ä. das sie vielen gläubigen Menschen unterschiedlicher Religionen schenken, könnten so gut einfach nebeneinander bestehen.

Liebe Grüße
Barbara

Offline Andreas Brandhorst

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 968
...
Ich frage mich, ob die Erinnerung an das Ertrinken im See, wenn es tatsächlich so stattgefunden hat, der Moment war, an dem Aurelius von den Omni "ausgesucht" wurde? Wäre er normalerweise wirklich ertrunken oder war sogar schon tot und wurde von ihnen gerettet bzw. haben die Omni dieses Loch im See provoziert, weil sie Aurelius schon längst erwählt hatten und dafür musste er ein "Tot-Erlebnis" haben? Hatten auch die anderen fünf Reisenden solche Erlebnisse in der Kindheit?
...

Ja, ich denke, auch die anderen Reisenden hatten ähnliche "Schlüsselerlebnisse". Und ja, mir scheint, als Aurelius in dem See ertrank, ohne zu sterben, war er bereits von Omni ausgewählt. Aber nur als Kandidat - die endgültige Entscheidung lag später allein bei ihm selbst.

Beste Grüße
Andreas

Offline odenwaldcollies

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 15869
Die Aussage "ganz unten auf die Oberfläche" wirkt im ersten Moment so absurd, dass ich es zweimal gelesen habe. Bei Oberflächen will mein Gehirn immer nach oben  ;) und wenn es dann heißt man muss tief runter auf die Oberfläche, dann ergibt sich ein seltsames Geknote im Kopf.  ;D

Genauso ging es mir auch, ich musste diesen Satz zweimal lesen, weil ich man eine Oberfläche nicht unten vermutet  ;D So wurde aber noch mal deutlich, mir jedenfalls, wie tief oder hoch diese Schächte sind.

Toll fand ich auch die Beschreibung des Gorkaschs und des Steinlebens generell. Ihre Gedanken, die "durch Eisen und Kupfer wandern" und die Gefahr für sie, durch Erz-Abtragungen der Schürfer immer langsamer denken zu können, bis sie durch den Abbau der Rohstoffe an Intelligenz verlieren und irgendwann sogar wieder zu einfachem Stein werden, war traurig.

Das fand ich auch sehr traurig.

Hatten auch die anderen fünf Reisenden solche Erlebnisse in der Kindheit?

Ich war so damit beschäftigt zu überlegen, ob die Erinnerung nun echt ist oder nicht, dass ich mir die Frage gar nicht gestellt habe. Du hast recht - und Andreas hat es ja bestätigt. Ich habe ja kein gutes Gefühl dabei, dass Benedikt nun die alten und neuen Identitäten der Reisenden kennt.

Ich habe nur Thrako aus der Erinnerung nicht als den Likotha in Person gesehen, aber das kann auch sein, vor allem, wenn er weiß, wer dieser Thrako ist.

Mir kam der Gedanke, da Aurelius in seiner Erinnerung, als er den Zettel mit der Warnung liest und Thrako ganz dicht bei ihm steht und ihn fragt, ob etwas nicht stimmen würde, Aurelius den Geruch von Moder wahrnimmt. Und später wird dieser Modergeruch nochmals erwähnt, der dem Gefieder des Likotha zu entstammen scheint.

Was den Zettel betrifft, habe ich ihn als Abwehrmaßnahme von Aurelius selbst gesehen. Er weiß ja, dass er dazu manipuliert werden soll, die Maschine zu "öffnen" und er merkt auch immer wieder im Laufe dieser Erinnerungen, dass das passiert und zögert dann. Dieses Zögern und "etwas nicht wollen" erscheint mir wie sein eigener innere Kampf gegen die Manipulation und der Zettel dann eben auch ein Versuch, sich selbst aufzuhalten.

Ah, den Gedanken finde ich aber auch gut. Evtl. das Unterbewusstsein von Aurelius, das ihn warnt oder so ähnlich.

Spannend ist ja dann der Versuch, Gedanken in diesem blauen Leuchten zu verbergen. Woher kommt dieses Leuchten? Ein blaues Leuchten hatten wir irgendwann schon mal. Hat ihm das jemand geschickt? Omni? Eine Verbindung zu Forrester (bzw. einem der Artefakte, die dieser verloren hat) oder gar Cassandra kann ja kaum sein, oder? Oder eine Verbindung zu dieser Maschine? Ich bin sehr gespannt!

Ja, ich denke auch, dass es kein Zufall ist, dass wir mehrmals schon von blauem Leuchten gelesen haben. Ist die Kontinua-Brücke nicht auch blau? Eine Verbindung zu Omni oder wirklich zu den Pandora und damit zur Maschine, wie du schon vermutest? Das hört sich gut an. Vor allem würde ich es begrüßen, wenn die Maschine mit Aurelius gemeinsame Sache gegen Benedikt machen könnte  ;D

Diese Bedrohung ist auf einmal weg, ein merkwürdiges und eigentlich erleichterndes Gefühl müsste das für Forrester sein.  ;)

Diese Erleichterung habe ich auch verspürt.

Ja, ich denke auch, die Menschen und Institutionen, die sie für ihre eigenen, oft nicht friedlichen Zwecke auslegen und missbrauchen, sind das Problem. Die Werte und der Trost u. ä. das sie vielen gläubigen Menschen unterschiedlicher Religionen schenken, könnten so gut einfach nebeneinander bestehen.

Da gebe ich euch recht.
Liebe Grüße
Karin

Offline Vorleser

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1876
  • Kaffeetante
    • Seitenwinde

Toll fand ich auch die Beschreibung des Gorkaschs und des Steinlebens generell. Ihre Gedanken, die "durch Eisen und Kupfer wandern" und die Gefahr für sie, durch Erz-Abtragungen der Schürfer immer langsamer denken zu können, bis sie durch den Abbau der Rohstoffe an Intelligenz verlieren und irgendwann sogar wieder zu einfachem Stein werden, war traurig. Und ich musste bei diesem Bild gleich an unsere Erde denken, die von vielen Seiten ebenso wenig wertgeschätzt wird, wie die Steinleben hier im Buch und die ebenso durch den Abbau der Rohstoffe und besonders durch den Raubbau der Menschen irgendwann mehr und mehr an Leben verlieren wird. Was wird die Erde mal sein, wenn sie ausgeplündert ist? Auch einfach nur noch "Stein"?



Schöner Vergleich, da die Menschen ja wirklich Raubbau an der Natur betreiben, und sämtliche Versuche, Alternativen zu finden, systematisch boykottiert werden bei denen, die mit diesem Raubbau Milliarden verdienen.
There's no life before coffee.

Offline Vorleser

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1876
  • Kaffeetante
    • Seitenwinde
Die Aussage "ganz unten auf die Oberfläche" wirkt im ersten Moment so absurd, dass ich es zweimal gelesen habe. Bei Oberflächen will mein Gehirn immer nach oben  ;) und wenn es dann heißt man muss tief runter auf die Oberfläche, dann ergibt sich ein seltsames Geknote im Kopf.  ;D

Genauso ging es mir auch, ich musste diesen Satz zweimal lesen, weil ich man eine Oberfläche nicht unten vermutet  ;D So wurde aber noch mal deutlich, mir jedenfalls, wie tief oder hoch diese Schächte sind.



Wart ihr noch nie auf einem Hochhaus?
There's no life before coffee.

Offline Vorleser

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1876
  • Kaffeetante
    • Seitenwinde


 

Was den Zettel betrifft, habe ich ihn als Abwehrmaßnahme von Aurelius selbst gesehen. Er weiß ja, dass er dazu manipuliert werden soll, die Maschine zu "öffnen" und er merkt auch immer wieder im Laufe dieser Erinnerungen, dass das passiert und zögert dann. Dieses Zögern und "etwas nicht wollen" erscheint mir wie sein eigener innere Kampf gegen die Manipulation und der Zettel dann eben auch ein Versuch, sich selbst aufzuhalten.

Ah, den Gedanken finde ich aber auch gut. Evtl. das Unterbewusstsein von Aurelius, das ihn warnt oder so ähnlich.



So habe ich das auch gesehen: eine Warnung entweder von Omni, obwohl die Verbindung schlecht bis nicht vorhanden ist, oder von Pandora, oder ganz tief aus Aurelius Unterbewusstsein.

There's no life before coffee.

Offline Heimfinderin

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 5777
Wart ihr noch nie auf einem Hochhaus?

Meinst du auf der Oberfläche eines Hochhauses?   ;D 

Nein, so weit oben noch nicht. Vorstellen kann ich mir die Schluchten natürlich trotzdem.  ;)
Liebe Grüße
Barbara

Offline Vorleser

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1876
  • Kaffeetante
    • Seitenwinde
Dann kannst du dir sicher auch vorstellen, dass die Erdoberfläche unter dir liegt, wie wenn du im Flugzeug bist.  :winken:
There's no life before coffee.

Offline Tonlos

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 341
...
Ich frage mich, ob die Erinnerung an das Ertrinken im See, wenn es tatsächlich so stattgefunden hat, der Moment war, an dem Aurelius von den Omni "ausgesucht" wurde? Wäre er normalerweise wirklich ertrunken oder war sogar schon tot und wurde von ihnen gerettet bzw. haben die Omni dieses Loch im See provoziert, weil sie Aurelius schon längst erwählt hatten und dafür musste er ein "Tot-Erlebnis" haben? Hatten auch die anderen fünf Reisenden solche Erlebnisse in der Kindheit?
...

Ja, ich denke, auch die anderen Reisenden hatten ähnliche "Schlüsselerlebnisse". Und ja, mir scheint, als Aurelius in dem See ertrank, ohne zu sterben, war er bereits von Omni ausgewählt. Aber nur als Kandidat - die endgültige Entscheidung lag später allein bei ihm selbst.

Beste Grüße
Andreas

Nach welchen Kriterien wurde er ausgewählt?  :)


Dann kannst du dir sicher auch vorstellen, dass die Erdoberfläche unter dir liegt, wie wenn du im Flugzeug bist.  :winken:

Ich persönlich mag ja Wolkenkratzer nicht so gerne…naja, wenn sie geschlossen sind gehts noch…aber mir hat der Kölner Dom auch schon gereicht…  ;)
Fliegen tu ich auch nicht gerne, wobei das von der Höhe schon wieder so unwirklich ist, dass einem jede Relation fehlt…
Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

Offline Vorleser

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 1876
  • Kaffeetante
    • Seitenwinde


Ich persönlich mag ja Wolkenkratzer nicht so gerne…naja, wenn sie geschlossen sind gehts noch…aber mir hat der Kölner Dom auch schon gereicht…  ;)
Fliegen tu ich auch nicht gerne, wobei das von der Höhe schon wieder so unwirklich ist, dass einem jede Relation fehlt…

Ich habe Höhenangst, aber Flugzeuge sind OK, da habe ich nicht das Gefühl, ich würde runterfallen.  :) Man kann vom Flugzeug aus sehr schön beobachten, dass sich die Erdoberfläche unter einem befindet. 
There's no life before coffee.

Offline Rhea

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 6639
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen is
Ich verstehe sein Handeln einfach nicht.egal wie sehr er sich ausrüstet, er hat doch keine Chance gegen die Macht, die Benedict jetzt zur Verfügung steht.

Geht mir auch so. Er führt sich auf wie ein Weltraumcowboy mit Rambo Potential.

   8)

Offline Andreas Brandhorst

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 968
...
Nach welchen Kriterien wurde er ausgewählt?  :)
...

Das hat Omni niemandem verraten. Aber wer weiß, vielleicht erfahren wir es irgendwann einmal.

Beste Grüße
Andreas

Offline Andreas Brandhorst

  • Autor/in
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 968
...
Ich habe Höhenangst, aber Flugzeuge sind OK, da habe ich nicht das Gefühl, ich würde runterfallen.  :) Man kann vom Flugzeug aus sehr schön beobachten, dass sich die Erdoberfläche unter einem befindet.

Geht mir genauso. Es reichen schon zwei, drei Meter Höhe, damit mir schwindelig wird, aber im Flugzeug habe ich keine Höhenangst.

Beste Grüße
Andreas

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung