Autor Thema: 03 - Kapitel 30 bis 41 (Seite 125 bis 190)  (Gelesen 928 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier könnt Ihr von Seite 125 bis Seite 190 schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Liebe Grüße
Barbara

Offline Tonlos

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Da läuft ja wohl einiges schief...
In diesem Leseabschnitt kommt Forrester für mich überhaupt nicht gut weg. Auch hat er bei mir erstmals an Sympathie eingebüßt.  >:(

Er "verliert" Zinnober. Dafür kann man ihn vielleicht nur bedingt die Schuld geben, aber er verliert sie, obwohl er sie doch beschützen sollte. Natürlich möchte er sie gleich wieder zurückholen, aber ich finde sein Vorgehen dabei eher als zu impulsiv und teilweise wenig durchdacht. Klar, er ist ein Vater. Aber ob es klug ist Aurelius wirklich auf diese Art zu entführen? Das halte ich für ziemlich zweifelhaft. Auch seinen Mentor derart zu zwingen ist doch äußerst mies.

Trotz Aurelius an Board werden sie abgeschossen. Hat mich jetzt etwas gewundert. Aber dass bei der Flucht etwas schief gehen musste, war irgendwie klar.

Was haltet ihr von Aurelius' Zuhause?  ;D
Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

Offline odenwaldcollies

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Puh, ist das, was Forrester hier macht, nun richtig oder falsch bzw. ist das einer der Stolpersteine, die Aurelius am Ende des letzten Abschnittes erwähnte, das eigentlich Ziel ist aber immer noch das Gleiche? Sprich, "weiß" Aurelius, dass genau das eintreffen würde, dass Forrester sich notfalls mit Gewalt durchsetzen wird? Wirklich überrascht schien mir der Reisende nicht zu sein, als Forrester nachts in seinem Zimmer stand.

Andererseits beunruhigt es mich, dass Aurelius Anzeichen von Nervosität zeigt oder ist das nur, weil Vinz ihm das Armband abgenommen hat? Andererseits hat der Inper im Prolog schon vor Gefahren gewarnt, Aurelius könnte auch einfach deswegen nervös sein. Nachdem ihr Orbitalspringer getroffen wurde, habe ich die ganze Zeit gehofft, er würde Aurelius endlich wieder das Armband umlegen. Hoffentlich überlebt Aurelius.

Ich kann verstehen, dass Forrester alles daransetzt, um Zinnober freizubekommen, immerhin ist er das Einzige, was ihn noch mit Nala verbindet, für deren Tod er sich ebenfalls verantwortlich fühlt; da will er sicher nicht nochmal einen geliebten Menschen verlieren. Aber ob das so der richtige Weg ist? Könnte Aurelius den Omni nicht irgendwie übermitteln, dass sie sich in der Zwischenzeit um Zinnober annehmen? Immerhin hatten sie Forrester miteingeplant, dass er Aurelius zur Kuritania bringen soll.

Das, zu dem der Likotha als Psioniker imstande ist, ist ganz schön fies. Meine Güte, Vinz' Bewusstsein wird ganz schön durcheinander geschüttelt, ich hoffe nur, er wird irgendwann wieder klarer, auch in seinen Entscheidungen - im Moment bin ich nicht so ganz zufrieden mit dem, was er tut bzw. wie er es tut.

Die Reisenden haben also keinen Magen und keine Geschlechtsteile, heißt das, Omni hat Ernährung und Fortpflanzung komplett überwunden, also auch bei sich? Ist das der Grund für ihre lange Lebenserwartung?

Bei der Vorstellung der Kontinua schwirrt mir ziemlich schnell der Kopf, aber Aurelius sagt selber, dass man sich das nicht vorstellen kann - sehr beruhigend  ;D

Dass InterStel bzw. die Agentur so ein Geheimnis um die Maschine in der Kuritania machen, wundert mich jetzt nicht mehr, wenn man mit ihr ganze Welten erschaffen und vernichten kann. Und sie ist ein Omni-Artefakt der ersten Superzivilisation in der Milchstraße, die heute aber nicht mehr in der Liste der Superzivilisationen auftaucht. Was ist mit ihr damals geschehen? Und sind die Engel tatsächlich Nachfahren der Pandora. Interessant ist auch, dass Omni sehr wohl auch mit den Engeln spricht.

Was die Maschine angeht: wo hat sie sich vor dem Absturz der Kuritania befunden? Eindeutig nicht auf dem Gebiet von Omni. Wer hat es damals gefunden? Sollte sie damals zu Omni gebracht werden, daher die bisherige einzige Einladung der Superzivilisationen an die Menschen? War das so eine Art Deal bzw. Belohnung für die Schläfer, wenn sie das Artefakt zurückbringen? Wer hat dann aber das Schiff überfallen und nach der Maschine gesucht? Gab es die Agentur schon vor 200 Jahren? Nathan war damals jedenfalls noch nicht ihr Kopf, dazu ist er noch zu jung. Außerdem hätte die Agentur dann seit 200 Jahren gewusst, wo sich die Maschine befindet.

Und wenn Omni (beinahe, lt. Aurelius) alles sieht, warum nicht, wo die Maschine 200 Jahre abgeblieben ist? Sie einfach da zu lassen, wo sie ist und darauf zu hoffen, dass sie niemand findet, wäre doch reichlich naiv und leichtsinnig, das kann ich mir nicht vorstellen. Und warum dieser komplizierte Plan, Aurelius durch Forrester entführen zu lassen - irgendwie habe ich das Gefühl, das steckt noch mehr dahinter.

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Was haltet ihr von Aurelius' Zuhause?  ;D

Faszinierend und verwirrend  ;D

Eine Kontinua brauche ich übrigens nicht, um mich winzig klein im Universum zu fühlen, da reicht es auch, wenn ich bei sternenklarem Himmel nachts im Garten stehe und in den Himmel schaue  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline Tonlos

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Das sind gute und berechtigte Fragen, die du da hast, liebe Karin. Aber ich glaube die muss ich so weitergeben, ohne dir Antworten liefern zu können. Es fällt mir schwer nur im Ansatz etwas zu vermuten, da alles möglich zu sein scheint.

Eins scheint relativ sicher: Omni ist nicht allmächtig und nicht allwissend.  ;)

Dass du die Kontinua nicht brauchst kann ich nachvollziehen, da ist mir der heimische Garten auch lieber.  ;D
Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

Offline Andreas Brandhorst

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...
Und wenn Omni (beinahe, lt. Aurelius) alles sieht, warum nicht, wo die Maschine 200 Jahre abgeblieben ist? Sie einfach da zu lassen, wo sie ist und darauf zu hoffen, dass sie niemand findet, wäre doch reichlich naiv und leichtsinnig, das kann ich mir nicht vorstellen. Und warum dieser komplizierte Plan, Aurelius durch Forrester entführen zu lassen - irgendwie habe ich das Gefühl, das steckt noch mehr dahinter.

Im Prolog sagt Thrako von Omni zu Aurelius: "Wir sind Omni, aber selbst wir wissen nicht alles." Hinzu kommt: Vielleicht zieht es Omni vor, über manche Dinge zu schweigen, aus welchen Gründen auch immer.  ;)

Beste Grüße
Andreas

Offline Andreas Brandhorst

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...
Eins scheint relativ sicher: Omni ist nicht allmächtig und nicht allwissend.  ;)
...

Stimmt.  :daumen:

Beste Grüße
Andreas

Offline odenwaldcollies

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Im Prolog sagt Thrako von Omni zu Aurelius: "Wir sind Omni, aber selbst wir wissen nicht alles." Hinzu kommt: Vielleicht zieht es Omni vor, über manche Dinge zu schweigen, aus welchen Gründen auch immer.  ;)

Danke, das habe ich schon wieder verdrängt  :-[
Liebe Grüße
Karin

Offline Andreas Brandhorst

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Im Prolog sagt Thrako von Omni zu Aurelius: "Wir sind Omni, aber selbst wir wissen nicht alles." Hinzu kommt: Vielleicht zieht es Omni vor, über manche Dinge zu schweigen, aus welchen Gründen auch immer.  ;)

Danke, das habe ich schon wieder verdrängt  :-[

Aber du könntest trotzdem recht haben: Vielleicht steckt noch mehr dahinter ...  :)  Da hilft nur:  :lesen:

Beste Grüße
Andreas

Offline odenwaldcollies

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Aber du könntest trotzdem recht haben: Vielleicht steckt noch mehr dahinter ...  :)  Da hilft nur:  :lesen:

Dann kann ich doch noch hoffen  ;D
Liebe Grüße
Karin

Offline Vorleser

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Hier ist ja schon mächtig was los. Eure Beiträge lese ich gleich, erst mal will ich meine Eindrücke loswerden.

Es geht spannend weiter. Forrester und Zinnober schaffen es nach Caledonia 4, aber ab da läuft alles schief.

Die Likuthaner sind also Psioniker (wird im Glossar nicht erwähnt). Die Fähigkeit zur Teleportation hätte ich auch gerne, aber es ist nicht sicher, dass die Likuthaner die haben. Sie würden vermutlich nicht auf Raumschiffen hinter jemand herjagen, wenn sie teleportieren könnten.

Ich muss sagen, Forrester ärgert mich total. Natürlich kann ich verstehen, dass er seine Tochter retten will. Ich hätte mich auch nicht um das große Ganze geschert, wenn es um mein Kind ginge.

Aber war es wirklich nötig, Aurelius das Armband wegzunehmen das sein Überleben sichert? Damit stellt er sich auf eine Stufe mit den Likuthanern und jeglichem sonstigen Gesindel in der Galaxie.

Schließlich war Aurelius doch während der Entführung vollkommen Kooperativ, ohne seine Schutzblase wären sie doch gar nicht so weit gekommen. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich Forrester mag, momentan eher nicht. Ich habe auch nicht wirklich allzu große Hoffnung, dass er mir ans Herz wachsen wird. Im englischen sagt man so schön: a leopard cannot change its spots.

Ja, Forrester ist verzweifelt, aber mit dieser überstürzten, hirnrissigen Aktion hilft er Zinnober auch nicht. Vermutlich hat er mal wieder mehr Glück als Verstand, denn das Buch geht ja noch weiter, aber verdient hat ER es nicht.
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Offline Vorleser

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Die Reisenden haben also keinen Magen und keine Geschlechtsteile, heißt das, Omni hat Ernährung und Fortpflanzung komplett überwunden, also auch bei sich? Ist das der Grund für ihre lange Lebenserwartung?



Das hat mich auch etwas gewundert. Ist sicher praktisch, wenn man dauernd in der gesamten Galaxie unterwegs ist, aber da Aurelius von der Erde stammt, muss Omni ihn umgewandelt haben? Ist das Teil des Abkommens, nach dem Motto: du darfst länger leben und durch die Galaxis stromern, aber dafür wirst du geschlechtslos und kannst nie mehr was essen/trinken?
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Das fasziniert mich auch. Wie konnten denn die allwissenden, allkönnenden Omni das Artufakt verlieren? Und wie ist dessen Bedeutung bekannt geworden?
Gehört das auch zu einem großen Plan?


P.S. Ich habe gerade gesehen, dass selbst Omni nicht allwissend ist. OK, aber es ist doch recht mysteriös, dass sie etwas so elementares nicht wussten.
 

« Letzte Änderung: 31. Oktober 2016, 15:43:12 von Vorleser »
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Offline Andreas Brandhorst

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...
Ich muss sagen, Forrester ärgert mich total. Natürlich kann ich verstehen, dass er seine Tochter retten will. Ich hätte mich auch nicht um das große Ganze geschert, wenn es um mein Kind ginge.

Aber war es wirklich nötig, Aurelius das Armband wegzunehmen das sein Überleben sichert? Damit stellt er sich auf eine Stufe mit den Likuthanern und jeglichem sonstigen Gesindel in der Galaxie.
...


Ja, es fällt Forrester schwer, über den Schatten seiner Vergangenheit zu springen und ganz jemand anders zu werden, ein besserer Mensch. Aber vielleicht wächst er ja noch, mithilfe seiner Tochter ...  :lesen:

Beste Grüße
Andreas

Offline Vorleser

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Ja, es fällt Forrester schwer, über den Schatten seiner Vergangenheit zu springen und ganz jemand anders zu werden, ein besserer Mensch. Aber vielleicht wächst er ja noch, mithilfe seiner Tochter ...  :lesen:

Beste Grüße
Andreas

Das stelle ich mir recht schwierig vor, denn er legt sich selbst Steine in den Weg, und die Situation, auf die er zusteuert, ist sicher nicht hilfreich dabei, ein besserer Mensch zu werden. Na, mal abwarten. :)
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