Autor Thema: 06: Seite 477 - Ende (Kap. 32 – Ende)  (Gelesen 291 mal)

Offline odenwaldcollies

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Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 477 bis zum Ende (Kapitel 32 - Ende) schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Liebe Grüße
Karin

Offline Emmy

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Was  für  ein  "finale furioso"  -  Henrietta  legt  am Silvesterabend  einen  bühnenreifen  Auftritt  hin in ihrem  neuen, von Maximilian  gesponserten Abendkleid   und er  gerät  mächtig unter  Druck  und  in die  Defensive.  Sie  ist  tatsächlich  die  Tochter  dieser  vermissten  Imogen  und damit auch Maximilians  uneheliches  Kind.  Was  ich  fast  noch  schlimmer  finde  als die  Gleichgültigkeit  seiner  Ex- Geliebten  und  deren  Tochter  gegenüber  ist  die  Tatsache, dass  er  Jahr  für  Jahr  die  Verzweiflung von Imogen`s  Mutter  mitangesehen  hat -  wie  traurig  sie  in den dunklen  tiefen Wald  gestarrt  hat  und  sich  unzählige  Horrorszenarien ausgemalt  haben  musste  und  an der  quälenden Ungewissheit über  Imogen`s  Schicksal  gelitten hat  über  20  Jahre  lang!
Das  ist  so  unfassbar  grausam  von Maximilian -  ein klärendes  Gespräch  mit  den  Eltern  des  "gefallenen"    Mädchens  und  es hätte  sich eine  Lösung  ergeben  irgendwie.
Aber nein  -  dazu  hat  ihm der  Mut  gefehlt, die Würde  des  untadeligen  Hotelbesitzers  war  ein schützenswerteres  Gut  als  das  Leben  einer unglücklichen  jungen  Frau  und deren  Tochter  und die Verzweiflung  der  Eltern.

Daher  ist  es  nur konsequent, dass  er sich zusammen  mit  der  intriganten Anne  aus  dem  Hotelbetrieb  zurückzieht  und  eine  andere  Wohnung  bezieht.

Karl  und  Konrad  werden das gemeinsam gut  machen  und  für  Johanna  und  Victor  sehe  ich auch  optimistisch  in die  Zukunft.  Alexander  und  Agnes  werden auch ihren  Weg  machen, da  habe ich  keine  Zweifel.

Offline Emmy

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Frédéric  war  also  der  geheimnisvolle  Schmuckdieb, der in den  Wintermonaten im Hotel  sein Unwesen trieb  :o
Ich  verstehe  nicht, warum  sie  ihn nicht  angezeigt  haben.  Konrad  hat  ihn auf  frischer  Tat  ertappt  und  der  Franzose  hat  alles  zugegeben und  ihm sogar  noch  das Versteck  mit  der Beute  gezeigt.  Mehr  Beweise  kann es nicht geben.  Warum lassen  sie  ihn ungeschoren  davonkommen?? ???

Zu  Henrietta  wollte  ich  noch  anmerken, dass  es  richtig  ist, wenn  sie  Distanz  gewinnen  will zu allem - zu ihrer  Vergangenheit, der  Familie  Hohenstein, dem  Hotel  und  auch zu  Philipp.
Sie  hat  ihren Platz  und  ihre  Lebensziele  noch  nicht  gefunden  und  nach  allem, was hinter  ihr liegt, ist  es  eine  gute  Idee,  mit  ihren  Großeltern  nach  England  zu  gehen  und  erstmal  zur  Ruhe  zu kommen.

Offline buchregal123

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Julia kann Marianne endlich auch annehmen. Schön für das Mädchen.

So hatte sich wohl niemand die Silvesterfeier vorgestellt. Henrietta wollte es Maximilian heimzahlen. Dabei hat sie leider vergessen, was das für Konsequenzen für andere und für sie selbst hat. Alexander zeigt, dass er reifer geworden ist und berät sie gut. Es ist bestimmt das Beste, für eine Weile von der Bildfläche zu verschwinden. Auch Karl gefällt mir. Er will Marietta unterstützen und auch Alexander kann auf ihn bauen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es eine Zukunft mit Philipp geben wird.

Maximilian hat Imogen schändlich ausgenutzt, ihr das Blaue vom Himmel versprochen, aber niemals seine Versprechen halten wollen. Schäbig hat er sich aus seiner Verantwortung gestohlen und die Zahlungen eingestellt. Am Ende wollte er am liebsten auch noch alles leugnen.

Aber auch Images Mutter gegenüber hat er sich schändlich verhalten. Er hat ihr Leiden  einfach mitleidslos übersehen.

Seine Kinder sind enttäuscht von ihm, was ich gut verstehen kann. Er zieht sich dann komplett zurück. Schade, dass Anne nicht noch aufgeflogen ist.

Aber für Johanna gibt es Silvester ja eine schöne Überraschung. Konrad ist wirklich ein sympathischer und mitfühlender Mensch.
 
Das Hotel wird unter der Führung von Konrad und Karl modernisiert werden und auch weiter gut laufen.

Der Dieb  Frédéric wird von Konrad ertappt. Er hätte nicht so einfach davon kommen dürfen.
Liebe Grüße
Bruni

Offline odenwaldcollies

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Dass Henriettta Maximilians Tochter ist, hatten wir ja schon vermutet, aber dass sie die Enkelin der Ashbees ist, hat mich dann absolut überrascht, da ich nicht mehr damit gerechnet habe, etwas über den Verbleib von Imogen zu erfahren. Was wir über Maximilians Verhalten gegenüber Imogen erfahren, hat mich schockiert und er ist damit komplett bei mir unten durch. Was die Verantwortung für das eigene Kind und die Mutter angeht, ist Karl ganz anders gestrickt, das sieht man an Marianne. Daher verwundert es mich auch nicht, dass Karl nicht damit zögert, Henrietta in die Familie aufzunehmen, denn er kann sich durch Marianne sehr gut in sie hineinversetzen.

Mal ehrlich, ich verabscheue zwar Annes Intrigen, aber Maximilian ist eigentlich der Letzte, der ihr deswegen Vorhaltungen machen darf, er ist keinen Deut besser - die beiden passen perfekt zusammen! Ich bin absolut nicht böse, dass er die Konsequenzen zieht und sich aus dem Hotel zurückzieht. Ich denke, bei Konrad und Karl ist es in den besseren Händen.

Wie Henrietta in der Silvesternacht die Bombe platzen lässt, war sehr gewagt, sie gibt ja selber zu, nicht darüber nachgedacht zu haben, was danach ist. Wären die Hohenstein-Kinder genauso skrupellos wie ihr Vater, dann hätte das ganz schön böse für Henrietta enden können, aber so hat sie eigentlich das Richtige getan.
Ich habe einen ganz schönen Zorn bekommen, wie die Schuld damals nur bei den Frauen, sprich bei Imogen und Henrietta gesucht wurde und Maximilian, dieser Dreckskerl, noch in Schutz genommen wird  >:(

Ich denke, es ist gut, dass Henrietta mit ihren Großeltern nach England geht, so haben die Drei auch Zeit, sich kennenzulernen und die Ashbees können noch etwas über ihre Tochter erfahren, auch wenn es nicht viel Schönes sein wird. Und sie hat immer noch die Option, zu Philipp zu gehen. Ich bin gespannt, ob die beiden heiraten werden.

Zwischen Victor und Johanna kommt alles in Ordnung - so toll, dass Konrad ihn über Johannas Pläne informiert hat und dieser direkt die Initiative ergriffen hat. So wenig, wie ich Anne mag, war ich doch froh, dass sie in dieser Sache ihre Tochter gegen Maximilian unterstützt.

Frédéric de Montagney ist der Dieb? Wir haben ja schon auf einen Gast getippt, aber ich hätte mich nicht festlegen können. Bah, was für ein ekliger Typ, gut, dass Johanna seinem Werben niemals nachgegeben hat.

Alexander hält weiterhin an seiner Agnes fest, wie schön. Ob es mit den beiden klappt, wissen wir noch nicht, aber ich freue mich, dass Karl der Verbindung offen gegenübersteht und ihnen helfen will, wenn es so weit ist.

Gut hat mir natürlich auch gefallen, dass Julia allmählich Marianne annehmen kann - und sehr schön fand ich Karls Kommentar, dass den Platz, den Julia nun hätte, ihr keine Frau mehr wegnehmen könnte.

Das Gespräch zwischen den drei Geschwistern in der Silvesternacht fand ich einen sehr schönen Abschluss dieser turbulenten Nacht und zeigte wieder sehr schön, wie nahe sich die Drei doch sind.

Laila, ich denke, über Alexander/Agnes und Henrietta/Philipp werden wir sicherlich im nächsten Buch noch was lesen, oder? Wo wird das zeitlich angesiedelt sein? In nicht mal 10 Jahren beginnt ja der Erste Weltkrieg.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Was  ich  fast  noch  schlimmer  finde  als die  Gleichgültigkeit  seiner  Ex- Geliebten  und  deren  Tochter  gegenüber  ist  die  Tatsache, dass  er  Jahr  für  Jahr  die  Verzweiflung von Imogen`s  Mutter  mitangesehen  hat -  wie  traurig  sie  in den dunklen  tiefen Wald  gestarrt  hat  und  sich  unzählige  Horrorszenarien ausgemalt  haben  musste  und  an der  quälenden Ungewissheit über  Imogen`s  Schicksal  gelitten hat  über  20  Jahre  lang!
Das  ist  so  unfassbar  grausam  von Maximilian -  ein klärendes  Gespräch  mit  den  Eltern  des  "gefallenen"    Mädchens  und  es hätte  sich eine  Lösung  ergeben  irgendwie.

Stimmt, damit hast du recht - sein Vergehen wurde ihm ja so Jahr für Jahr immer wieder vor Augen geführt, aber ihn hat das kalt gelassen.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Ich  verstehe  nicht, warum  sie  ihn nicht  angezeigt  haben.  Konrad  hat  ihn auf  frischer  Tat  ertappt  und  der  Franzose  hat  alles  zugegeben und  ihm sogar  noch  das Versteck  mit  der Beute  gezeigt.  Mehr  Beweise  kann es nicht geben.  Warum lassen  sie  ihn ungeschoren  davonkommen?? ???

Er hat ja angedroht, dass er alles leugnen würde und dann stünde es Aussage gegen Aussage, was dem Ruf des Hotels im Endeffekt auch schaden könnte, wenn man sich unter der Hand erzählt, dass man als Gast dort beschuldigt wird, ein Dieb zu sein. Und warum sollte er stehlen, er hat es ja wirklich nicht nötig - da wird es schon schwierig, das der Polizei plausibel zu erklären. Konrad hätte Frédéric in dem Moment des Diebstahls direkt bloßstellen müssen.

Außerdem hätte Frédéric sicherlich einigen Dreck bei Johanna ausgeschüttet, wenn man ihn angezeigt hätte.
Liebe Grüße
Karin

Offline buchregal123

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Was  für  ein  "finale furioso"  -  Henrietta  legt  am Silvesterabend  einen  bühnenreifen  Auftritt  hin in ihrem  neuen, von Maximilian  gesponserten Abendkleid   und er  gerät  mächtig unter  Druck  und  in die  Defensive.

Sie wollte Rache und hat einfach nicht weitergedacht.

Was  ich  fast  noch  schlimmer  finde  als die  Gleichgültigkeit  seiner  Ex- Geliebten  und  deren  Tochter  gegenüber  ist  die  Tatsache, dass  er  Jahr  für  Jahr  die  Verzweiflung von Imogen`s  Mutter  mitangesehen  hat -  wie  traurig  sie  in den dunklen  tiefen Wald  gestarrt  hat  und  sich  unzählige  Horrorszenarien ausgemalt  haben  musste  und  an der  quälenden Ungewissheit über  Imogen`s  Schicksal  gelitten hat  über  20  Jahre  lang!

Er ist halt keinen Deut besser als Anne. Da haben sich zwei gesucht und gefunden.
Liebe Grüße
Bruni

Offline buchregal123

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Ich habe einen ganz schönen Zorn bekommen, wie die Schuld damals nur bei den Frauen, sprich bei Imogen und Henrietta gesucht wurde und Maximilian, dieser Dreckskerl, noch in Schutz genommen wird  >:(

Eine Zeit, in der sich Männer alle Rechte herausnahmen und im Zweifelsfalle die Frauen die Schuld übernehmen mussten.

Zwischen Victor und Johanna kommt alles in Ordnung - so toll, dass Konrad ihn über Johannas Pläne informiert hat und dieser direkt die Initiative ergriffen hat.

Konrad war mir von Anfang an sympathisch und er zeigt sich immer von seiner besten Seite.

Frédéric de Montagney ist der Dieb? Wir haben ja schon auf einen Gast getippt, aber ich hätte mich nicht festlegen können.

Eigentlich blieben gar nicht so viele und man hätte eher drauf kommen können.
Liebe Grüße
Bruni

Offline simmilu

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  • Büchereule
Henrietta lässt am Silvesterabend die Bombe platzen, das sie die uneheliche Tochter von Maximilian und - hier war ich echt überrascht - der verschwundenen Tochter der Ashbees, Imogen ist. Das war ehrlich starker Tobak, Maximilian ist so ein Schwein....da fehlen mir echt die Worte. Nicht nur, das er sich nicht um Henrietta und ihre Mutter gekümmert hat, er hat auch all die Jahre den Ashbees in die Augen gesehen und genau gewusst, was mit ihrer Tochter passiert ist...Kaltschnäuziger geht es kaum. Er und Anne geben das perfekte Paar ab und ihre drei Kinder tun mit unendlich Leid, das sie solche Eltern haben. Zum Glück zieht der alte Kerl sich jetzt aus dem Hotel zurück und übergibt es an Karl und Konrad.

Johanna wird mit Victor glücklich, wie wir es uns gewünscht haben. Danke Konrad muß man sagen und zum Glück ist Victor ein so vernünftiger Kerl und hat nicht noch lange die beleidigte Leberwurst gespielt  :)

Die Diebstähle wurden auch aufgeklärt. Allerdings war die Art und Weise für mich nicht zufriedenstellend. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum man Frederic nicht zur Verantwortung gezogen hat, immerhin hat dieser "Spaß" das Hotel ordentlich Geld gekostet...
Auch das die drei kinder so vorbehaltlos Henrietta gleich in ihre Reihen aufnehmen, ist mir zu einfach. Und meine Bedenken über die Alexander/Agnes Beziehung sind ebenfalls nicht besser geworden. Schade, so kam mir der letzte Abschnitt sehr oberflächlich vor.
Was ich allerdings sehr positiv und schön fand, war die Vertrautheit und Freundschaft der drei Geschwister - da könnte man glatt ein bisschen neidisch werden  :)

Offline odenwaldcollies

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Eine Zeit, in der sich Männer alle Rechte herausnahmen und im Zweifelsfalle die Frauen die Schuld übernehmen mussten.

Damit hast du absolut recht.

Eigentlich blieben gar nicht so viele und man hätte eher drauf kommen können.

Stimmt, man hätte draufkommen können, zumal er jedes Mal anwesend war, als die Diebstähle begangen wurden. Aber auf das Warum wäre ich so nicht gekommen.
Liebe Grüße
Karin

Offline Anna Jonas

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Laila, ich denke, über Alexander/Agnes und Henrietta/Philipp werden wir sicherlich im nächsten Buch noch was lesen, oder? Wo wird das zeitlich angesiedelt sein? In nicht mal 10 Jahren beginnt ja der Erste Weltkrieg.
Der zweite Band spielt Mitte der 20er, da ist die nächste Generation erwachsen und spielt die Hauptrolle. Wie es mit Alexander, Agnes, Henrietta und Philipp weitergeht, wird natürlich auch erzählt. :)

Offline odenwaldcollies

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Ah, spannend - da bin ich ja gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Karin

 

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