Autor Thema: Stephan stellt sich vor  (Gelesen 115 mal)

Offline terence

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 0
  • Autor, Träumer und Freibeuter
    • Terence Horn

Mit Betty Blue fing alles an. Der Schinken war endlich mal neu, lesbar und einfach abgefahren. Eine tragisch schöne Geschichte, die ich glauben konnte, die eben nicht so abgehoben daherkam und deren Sprache leicht zu verstehen war. Als ich den bekannten und verfilmten Roman des französischen Schriftstellers Philippe Djian las war ich Anfang 30 und hatte seit zehn Jahren kein Buch mehr in der Hand gehalten. Wir waren Träumer, hatten immer was zu tun, da blieb fürs Lesen keine Zeit. Von Freitagabend bis Sonntagmittag tanzten wir durch die Discotheken Deutschlands. Bis in die Morgenstunden feierten wir im Würzburger Airport, fuhren anschließend nach Frankfurt ins Omen und ließen das Wochenende im Schweinfurter Nil ausklingen.

Über Djian kam ich zu Charles Bukowski, von dem ich mittlerweile 24 Bücher verschlang. Ich lese unglaublich gerne Hermann Hesse (Demian, Narziß und Goldmund), aber auch Ernest Hemingway. Helden der Literatur, die ebenfalls zumeist autobiografische Romane verfassten oder erlebtes literarisch verarbeiteten. Anfangs machte ich mir kleine Notizen und entwickelte diese zu Kurzgeschichten weiter. So kamen Geschichten zusammen, die ich chronologisch sortierte, um den Überblick zu behalten. Mein erster Buchentwurf war über 600 Seiten stark. Ich packte meine komplette Jugend rein, ob gut oder schlecht völlig egal. Freunde lasen drüber und ja, die Ansätze waren gut, aber… Es half nichts, ich musste den Text umschreiben, kürzen und letztendlich alles nochmal neu schreiben und nochmal und so weiter.

2017 war es dann soweit, der große Augenblick. Mein erster Roman „Engelhorn -Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend“ ist im Buchhandel erhältlich. Ein spannender und ebenso glücklicher Moment. Ein Entwicklungsroman über einen Jugendlichen Anfang der 90ziger Jahre. Die Jahre des Umbruchs in Europa, als die Berliner Mauer fiel, der Ostblock auseinanderbrach und die Alliierten im Irak einmarschierten. Die Zeit zwischen 17 und 25 ist eben die aufregendste Zeit und daran erinnert man sich gerne. Diese Geschichte musste ich erzählen.

Ansonsten wühle ich mich durch meinen Garten, fahre gern in Urlaub und jogge gelegentlich.

Machts gut und haltet die Ohren steif und vielleicht schaut ihr mal rein:


Euer
Stephan
« Letzte Änderung: 07. April 2017, 22:39:26 von odenwaldcollies »
Nur weil mein Leben unlogisch ist,
heißt das nicht, dass es
nicht funktioniert.

Offline odenwaldcollies

  • Global Moderator
  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 15366
Hallo Stephan,

viel Erfolg mit deinem Roman - ich denke, ich werde mal in ihn reinlesen, da ich zu der Zeit selbst in dem Alter war.

Deinen Link habe ich durch den Amazon-Coverlink ersetzt  :winken:
Liebe Grüße
Karin

Offline terence

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 0
  • Autor, Träumer und Freibeuter
    • Terence Horn
Moin Karin,

danke für den Link.

Ansonsten ein schönes Wochenende!
Stephan
Nur weil mein Leben unlogisch ist,
heißt das nicht, dass es
nicht funktioniert.

 

Weblinks

Literaturschock Facebook Twitter

Internes

Mediadaten & Presse Impressum & Kontakt Datenschutzerklärung