Autor Thema: 07 - Kapitel 86 bis Ende (Seite 366 bis Ende)  (Gelesen 621 mal)

Offline Heimfinderin

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Hier könnt Ihr von Seite 366 bis zum Ende schreiben.

Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.
Liebe Grüße
Barbara

Offline Loomis

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Tobias, mal eine Frage: Hagetmau, einige andere Dörfer des Buches sowie Aquitanien und Navarra gibt es ja in Echt. Kam aus diesen Dörfern/Gebieten eigentlich schon Rückmeldung, weil sie nun in einem Roman vorkommen? Gerade Hagetmau mit heute nichteinmal 5000 Einwohnern wird wohl nicht allzuoft die Hauptrolle in einem Roman spielen.

Offline Tobias O. Meißner

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Aber leider gibt's das Buch nur auf Deutsch, und es ist schon extrem unwahrscheinlich, dass Franzosen überhaupt davon erfahren. Noch dazu die Franzosen des im Südwesten - also ganz weit weg von der deutschen Grenze - liegenden Aquitaine. (Interessantes Detail: Seit dem 1. Januar 2016, also noch ganz frisch, gibt es Aquitaine nicht mehr, sondern die Region wurde mit zwei benachbarten Regionen zu einer neuen namens Nouvelle-Aquitaine zusammengelegt. Ein Schelm, wer dahinter nafarroanische Verwaltung vermutet... :unschuldig:)
Aber falls es sich doch einmal bis dorthin herumsprechen sollte, und ich mich an einem Markttag ins Goldene Buch der Stadt Hagetmau eintragen dürfte, würde ich das natürlich gerne machen! :tanzen:

:lesen:: Tobias

Offline odenwaldcollies

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Hammer, jetzt ist tatsächlich das komplette dritte Heer niedergemacht worden. Der einzige Überlebende dürfte Scobarde sein - ausgerechnet er, der die ganze Zeit  im Bett liegt (alleine oder mit Vertretern des weiblichen Geschlechts  ;D).

Dass am Ende dieses Buches tatsächlich das dritte Heer vollständig aufgerieben wird, damit hatte ich zu Beginn wirklich nicht gerechnet. Aber Gwaum nimmt noch Akitanier mit in den Tod, die für den bisherigen Verlauf der Revolution nicht ganz unwichtig waren. Guyteron und auch Clarde erwischt es diesmal. Bei Clarde war ich eh schon immer überrascht, dass sie mit ihren Frontalangriffen bisher so glimpflich davongekommen ist. Ich habe im ersten Moment befürchtet, dass nun auch Varlies letztes Stündlein geschlagen hätte, aber Tautun ist zu rechten Zeit am rechten Ort - und er scheint den Zweikampf mit Gwaum relativ unbeschadet überstanden zu haben. Außer, dass seine Verletzung am Arm, die wieder aufgerissen ist, Ärger macht.

Wie wird es mit Varlie, Sinion und Tautun weitergehen? Sinion und Varlie kommen sich ja jetzt doch ziemlich schnell nahe, und Tautun scheint nicht mal so eifersüchtig zu sein, wie ich befürchtet hatte. Aber wie wird sich jetzt Varlies Rettung auf ihre Gefühle für Tautun auswirken? Als erwähnt wird, dass Okimé Interesse an Tautun zeigt, dachte ich schon, dass dann sowohl Varlie als auch Tautun versorgt wären  ;D Aber bisher scheint Tautun kein Interesse an Okimé zu haben.

Mit Clarde und Guyteron fallen zwei Hardliner bei den bisherigen Rebellen weg; nur noch Tautun ist übrig von denjenigen, die keine Gewissensbisse zu haben scheinen.

Mit Okimé betritt eine weitere interessante Figur die Bühne: wird sie die Revolution tatsächlich weitertragen oder überschätzt sie ihre Fähigkeiten, was früher oder später zum Desaster führen kann? Im Moment habe ich das Gefühl, dass Baresin und Sinion nicht böse darum sind, wenn Hagetmau nicht mehr das Zentrum des Geschehens wäre. Aber wie sieht das mittelfristig aus? Sind sie wirklich bereit, alles aus den Händen zu geben und keinen Einfluss mehr auf das weitere Geschehen zu haben? Baresin ist es ja ein Graus, wenn er daran denkt, wie bereitwillig Okimé Opfer unter den eigenen Landsleuten in Kauf nimmt. Und wenn Baresin die Byrgher-Würde von Marmandeh übernimmt, wird seine Position auch weiterhin zentral bleiben. Aber will er das auch wirklich, die Verantwortung für so viele Menschen und eine so große Stadt zu übernehmen? Ich bin gespannt.

Wie schon von Tobias angekündigt, löst sich nun das Rätsel, ob Baresin damals Abelion unter den Bäumen gesehen hat oder nicht: es war nicht der Apfelgott, sondern der Semane Ligryan. Der vom Wald erfahren hatte, dass etwas Bedeutendes bevorsteht? Woher wusste der Wald das?

Weiß Ligryan davon, was Mardein und Vuilleth geschehen ist, als sie ihre Zauberkraft aufs Äußerste ausgeschöpft haben? Wenn ja (vielleicht flüstert das ihm ebenfalls der Wald), wird er ihnen dann überhaupt helfen, wenn er damit rechnen muss, dass auch er dabei sterben wird? Vielleicht ist das auch der Grund, warum Vuilleth sich nicht sicher war, ob die Hauptstadt-Semanen überhaupt in das Geschehen zugunsten von Akitania eingreifen, weil das evtl. ihren Tod bedeuten kann?

Hach, jetzt heißt es warten auf den dritten Teil. Tobias, welchen Titel wird denn der Abschlussband tragen?

Mir hat der zweite Band jedenfalls genauso gut gefallen wie der erste Band und meine Erwartungen, was die Dorfbewohner in diesem Buch erreichen könnten, wurden weit überschritten.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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(Interessantes Detail: Seit dem 1. Januar 2016, also noch ganz frisch, gibt es Aquitaine nicht mehr, sondern die Region wurde mit zwei benachbarten Regionen zu einer neuen namens Nouvelle-Aquitaine zusammengelegt. Ein Schelm, wer dahinter nafarroanische Verwaltung vermutet... :unschuldig:)

Nicht, dass die Bewohner von Nouvelle-Aquitaine doch noch das Buch lesen und inspiriert werden  :o :D
Liebe Grüße
Karin

Offline Loomis

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Uf, was für ein Finale! Gwaum war ja ein richtiger Haudegen, sozusagen ein Level-End-Boss! Heftig, dass es nun Guyteron und Clarde erwischt hat, allerdings musste das ja fast schon irgendwann so kommen, da die beiden keinen Kampf auslassen wollten und immer vorne mit dabei waren. Vielleicht ist Clarde ja nun bei ihrem Ranien. Aber was wird nun aus dem armen Folster? Hat man eigentlich irgendwann erfahren, ob er wieder bei Bewusstsein ist? Ich glaube nicht, oder? Dann weiß er wohl noch gar nicht, was mit seinem Sohn geschehen ist und nun hat er auch noch seine Frau verloren.

Als Varlie in den Kampf verwickelt war, dachte ich schon, ihr letztes Stündlein hat geschlagen. Auch wenn es mir um Guyteron und Clarde leid tut, der Verlust Varlies hätte mich schwerer getroffen.

Nun ist Tautun also wieder aufgetaucht: Aber es hat dem Buch gut getan, dass er eine Weile außer Gefecht war. Dass er übrigens kein Interesse an Okimé zu haben scheint finde ich gut. Das wäre sonst ja zu vorhersehbar gewesen.  ;)

Jetzt bin ich schon gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt: Wird Baresin wirklich nach Marmandeh gehen? Wir Okimé alle ins Unglück stürzen? Was wird aus der Dreiecksbeziehung Tautun-Varlie-Sinion?

@Tobias:
Der dritte Band ist ja nun schon geschrieben. Wie war das damals, war der zweite Band auch schon fertig, als die Leserunde zum ersten stattfand?

Offline Tobias O. Meißner

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Hach, jetzt heißt es warten auf den dritten Teil. Tobias, welchen Titel wird denn der Abschlussband tragen?

Der Titel, unter dem ich das Manuskript "eingereicht" habe, lautet: "SIEBEN HEERE - AUS DEM CHAOS". Ich weiß aber noch gar nicht, ob der Verlag das so durchwinkt.
Heute Abend treffe ich mich übrigens mit meiner Lektorin, um das Lektorat von Band 3 fertigzustellen!

Aber was wird nun aus dem armen Folster?

Diese Frage hat mich auch so interessiert, dass Folster die erste Szene des dritten Bandes bekommt. Für mich ist er die Person, die am deutlichsten symbolisiert, welche Verluste so ein Krieg mit sich bringt.

@Tobias:
Der dritte Band ist ja nun schon geschrieben. Wie war das damals, war der zweite Band auch schon fertig, als die Leserunde zum ersten stattfand?

Damals steckte ich noch in der Arbeit an Band 2. Die Veröffentlichung von Band 2 hat sich jedoch dann aufgrund interner Programmplanungen um ein halbes Jahr verzögert, sodass ich jetzt schon mit Band 3 fertig bin, während wir Band 2 lesen. (Aber, wie oben erwähnt, das Lektorat ist noch im Gange, es ist also alles noch taufrisch...)
 
:baden:: Tobias

Offline starone

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Hallo und guten Tag,

ja was will man dazu sagen als Leserin...hm...irgendwie bin ich da einfach sprachlos.
All die Toten um die niemand trauern kann, weil sie elendig im Sumpf erstickt sind.

Also das muss  ein extrem grausamer Tod gewesen oder? So langsam zu versinken bei vollen Bewusstsein.

Und alles quasi als Resultat eines Mannes nur..Vuilleth

Aber irgendwie genau in der Schiene, welche die Hagetmauer immer eingeschlagen haben.
Brutal und ohne Gnade.

Wie will man da irgendwann und irgendwie wieder in Frieden mit dem Nachbaren Nafarroan  können/wollen oder müssen...

Offline Loomis

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@Tobias:
Der dritte Band ist ja nun schon geschrieben. Wie war das damals, war der zweite Band auch schon fertig, als die Leserunde zum ersten stattfand?

Damals steckte ich noch in der Arbeit an Band 2. Die Veröffentlichung von Band 2 hat sich jedoch dann aufgrund interner Programmplanungen um ein halbes Jahr verzögert, sodass ich jetzt schon mit Band 3 fertig bin, während wir Band 2 lesen. (Aber, wie oben erwähnt, das Lektorat ist noch im Gange, es ist also alles noch taufrisch...)
 
:baden:: Tobias
Das habe ich deshalb gefragt, weil mich interessiert, ob Du an Band 2 etwas anders gemacht hast, als Du es vor der damaligen Leserunde noch vor hattest.

Mir hat der zweite Band jedenfalls genauso gut gefallen wie der erste Band
Mir nicht.

Ich fand den zweiten viel besser!  :D ;)

Offline starone

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Zumindest für einen der Dreigestirne geht ein Traum in Erfüllung. Nämlich für Sinion denn Varlie gibt sich ihm hin. Aus was für einen Grund auch immer, halte ich an dieser Stelle des Romanes nicht so wichtig.

Denn ich denke, Tobias wird hier in Band 3 noch etwas dazu schreiben..gell?
Vielleicht gibt es ja in dieser Beziehung auch ein Bäumchenwechseldichspiel. Denn Okime scheint von Tautus durchaus angetan zu sein oder?

Interessant auch die Vorstellungen welche sich über die Königin Belanca in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben...schöne, böse Königin...keiner kennt sie...
Aber ich glaube, hier tuen die Hagetauer viel um ihr eigenes, schlechtes Gewissen zu beruhigen oder?

Offline Tobias O. Meißner

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Das habe ich deshalb gefragt, weil mich interessiert, ob Du an Band 2 etwas anders gemacht hast, als Du es vor der damaligen Leserunde noch vor hattest.

Obwohl ich beim Schreiben natürlich über einen Masterplan verfügte (und den ja auch als Exposé für alle drei Bände dem Verlag vorgelegt hatte), floss die Leserunde zu Band 1 mit Sicherheit spätestens in Band 3 ein. Das passiert ganz unbewusst und in Details. Man tauscht sich ja mit niemandem sonst so intensiv über die Story aus wie mit euch aufmerksamen Leserundlern!   :-*

Denn ich denke, Tobias wird hier in Band 3 noch etwas dazu schreiben..gell?

Na klar wird das noch wichtig. Am Ende wird sich jedoch herausstellen, dass :plapper:


 :kochen:: Tobias

Offline odenwaldcollies

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Aber was wird nun aus dem armen Folster? Hat man eigentlich irgendwann erfahren, ob er wieder bei Bewusstsein ist? Ich glaube nicht, oder? Dann weiß er wohl noch gar nicht, was mit seinem Sohn geschehen ist und nun hat er auch noch seine Frau verloren.

Das habe ich mich im Laufe von Band 2 auch mehrmals gefragt, wie es Folster inzwischen geht. Daher finde ich es genial, dass Tobias ihm die erste Szene in Band 3 widmet.

Auch wenn es mir um Guyteron und Clarde leid tut, der Verlust Varlies hätte mich schwerer getroffen.

Mich auch!

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Heute Abend treffe ich mich übrigens mit meiner Lektorin, um das Lektorat von Band 3 fertigzustellen!

Dann hoffe ich, der Termin verläuft so, wie du dir das vorstellst.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Wie will man da irgendwann und irgendwie wieder in Frieden mit dem Nachbaren Nafarroan  können/wollen oder müssen...

Ja, das habe ich mich auch gefragt: irgendwann sind die Fronten doch so verhärtet, dass Frieden womöglich beunahe unmöglich ist. Zudem wird über den Kampf jenseits des Pyr entschieden und nicht von Menschen, die vor Ort sind.
Liebe Grüße
Karin

Offline Tobias O. Meißner

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Heute Abend treffe ich mich übrigens mit meiner Lektorin, um das Lektorat von Band 3 fertigzustellen!

Dann hoffe ich, der Termin verläuft so, wie du dir das vorstellst.

Ja, ist sehr gut gelaufen. Lustig ist, dass Lektoren einem immer "Wortdopplungen" rausstreichen wollen (also wenn man dasselbe Wort innerhalb eines Absatzes mehrmals verwendet hat), und ich dann immer darum kämpfe, dass es in wörtlichen Reden mehr Wortdopplungen geben darf, weil Menschen nun einmal anders reden als Schriftsteller schreiben. Meine Lektorin ist aber prima, also haben wir gestern etliche Dopplungen wieder in den Text zurückgebastelt.  :jakka:

:lesen:: Tobias

 

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