Autor Thema: 06 - Kapitel 57 bis 85 (Seite 319 bis 365)  (Gelesen 261 mal)

Offline Heimfinderin

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Liebe Grüße
Barbara

Offline starone

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Hallo und guten Abend,

Nendlece hat es also endlich geschafft mit dem Fliegen und dem Gryph Citlati klar zukommen.

Und wir als Leser dürfen beim Aufmarsch der nafarroanischen Armee live dabei sein.
Was für ein Anblick...muss das wohl gewesen...bombastisch oder? Reiter an Reiter, Pferd an Pferd.

Die Armee von Nafarron versucht es Ihrerseite erst einmal mit Gryph Aufklärung und Abschreckung. Und in der Folge gibt es auf beiden Seiten Verluste.

Ja und dann beginnt der eigentlich Massenmord im Sumpf ....

Was dann passiert hat mich als Leserin schon etwas sprachlos gemacht....soviel Menschen und was für ein schlimmer Tod.

Ebenso schlimm das man selbst die paar Überlebenden nicht am Leben lässt. Das finde ich schon extrem grausam und wenig klug.

Vuilleth ist tot...schade jetzt erfahren wir nie seine persönlichen Beweggründe oder?
Immerhin hat er mit seiner Tat 5000 Männer, den schlimmen/grausamen Tod gebracht oder?

Irgendwie schon etwas irrsinnig in all diese Tragödie, dass plötzlich Varlie ihre Zuneigung zu Sinion entdeckt oder?

Die Beichte ganz am Ende des Kapitels von Baresin überrascht mich jetzt schon etwas.
Was soll diese Vermessenheit nur? Und auch diese plötzlich Umschwenken auf einen Versuch des Friedens....hey 5000 tote Männer, Söhne, Väter, Brüder usw. hat Nafarron jetzt nun zu beklagen.

Und dieses Abschlachten der letzten Überlebenden war auch kein Pluspunkt um in Friedensverhandlungen einzusteigen oder?

Ich befürchte mal..es geht weiter und weiter...

Offline Loomis

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Vuilleth ist tot. So überraschend das für mich nun kam, schließlich war er ja noch kaum richtig in der Geschichte angekommen, so logisch klingt das im Nachhinein: Für einen kolossalen Sieg muss der Semane sein Leben geben. Wird das Leben eines Semanen von Abelion gefordert, damit er dem Massaker an anderen Menschen zustimmt? Löscht der Krieg so die Magie aus? Falls die Akitanier gewinnen, dann zu dem Preis, dass es keine Semanen mehr geben wird? Welche Auswirkungen hätte das dann auf das Volk. Genauso verlieren die Nafarroaner einen Gryphen nach dem anderen. Werden die bisher "Fabelwesen" genannten Tiere dann wirklich nur noch in der Geschichte und irgendwann in Geschichten vorkommen?

Alarcoa will die Fehler seiner Vorgänger nicht wiederholen und setzt deshalb auf eine geballte Streitkraft, die sich nicht aufteilen darf. Ironie (seines) Schicksals, dass das genau diesmal der Fehler ist. Aber wer kann denn auch mit einer derart gestalteten und derart mächtigen Falle rechnen, die der Sumpf bereithält?

Baresin wird immer erwachsener, nachdem "Verantwortung" bisher zwar schon das Bestimmen beinhaltete und danach das auskosten der Erfolge, wird im nun bewusst, dass es echte Verantwortung erst dann ist, wenn man auch Verluste erlebt hat. Daran hat er doch erstmal zu knabbern, als Anführer Leute aus dem eigenen Land, ja aus dem eigenen Dorf in den Tod geschickt zu haben ist nicht einfach und so nähern sich Baresin und Rauthne, die diese Erkenntnis ja schon früher hatte, wieder einander an.

Offline starone

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Irgendwie frisst der Krieg auch seine Kinder/Helden oder ? Zumindest  erscheint es mir so, wenn ich an Vuilleth denke. Denn er ist ja in dieser Aufgabe ganz aufgegangen und dafür auch gestorben.

Oder heißt es ganz einfach auch Helden im Krieg ist der Sieg über den Gegner ...mögliche Freude nicht immer vergönnt.

Wobei es den Krieg eigentlich auch etwas entzaubert...siehe dann gerne diese  Glorifizierung bestimmter Personen.

Gestorben im Kampf gegen den mächtigen Feind usw.
klingt doch gut oder? Besser als gestorben im Krieg wie andere auch....denn das macht möglicherweise den Tod für andere die Familie  erträglich ..als Held gestorben ...


Offline odenwaldcollies

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Den Akitanier gelingt ein weiteres Kunststück und sie schlagen tatsächlich mit Vuilleths Hilfe das gegnerische Heer vernichtend. Das muss ein grausliger Anblick gewesen sein, als die Nafarroaner regelrecht vom Sumpf verschluckt wurden  :o

Dass es diesmal auch auf akitanischer Seite nicht ohne Verluste abgeht, war klar - alles andere wäre unrealistisch gewesen. Und die Verluste waren meines Erachtens auch nicht zu vermeiden gewesen, so sehr sich Baresin hier auch Selbstvorwürfe macht.

Ich muss gestehen, mir ging es wie allen außer Baresin, dass ich dachte, mit den über 100 gefallenen Akitanier sind sie glimpflich davongekommen, wenn man die nafarroanische Übermacht bedenkt. Aber Baresin hat recht: wären die 100 Akitanier auf andere Weise ums Leben gekommen, wäre man entsetzt gewesen über so einen hohen Verlust.

Ich finde, Baresin hat sich ganz schön weiterentwickelt: zu Beginn des Buches hätte er nach so einer Schlacht zugesehen, dass er bestmöglich bei den Anderen dasteht, aber die Schlacht am Zeitaltersee hat ihn wirklich bis in das Innerste erschüttert. Er macht sich selbst Vorwürfe, am Tod der Rebellen schuldig zu sein, obwohl er es nicht hätte vermeiden können. Er nimmt sich die ganze Sache wirklich zu Herzen und als er seiner Mutter anbietet, die Byrgher-Würde zurückzugeben, hatte ich auch nicht den Eindruck, dass es nur deswegen ist, weil die ganze Situation momentan etwas "unpopulär" ist, sondern weil er die Verantwortung beinahe zu ernst nimmt. Sein kurzer Gedanke, als er zwischen den Soldaren und den Akitaniern steht, dass dieser Moment hoffentlich seinen Weg in die Geschichtsbücher finden wird, empfand ich lediglich nur noch als eine eitle Macke, aber weit entfernt von seinem bequemen Müßiggang, dem er früher nachgehangen ist.
Aber immerhin führt die Schlacht dazu, dass sich Baresin und Rauthne wieder näherkommen und er vielleicht und hoffentlich wieder etwas mehr auf seine Mutter hören wird.

Wie bei der letzten großen Schlacht im ersten Band ist auch diesmal wieder ein Semane an deren Ausgang entscheidend beteiligt - und Vuilleth stirbt dabei ebenfalls wie Mardein. Was für Kräfte mussten bei der Schlacht herrschen, dass die Semanen einen so hohen Preis zahlen müssen. Sein Dorf wird wahrscheinlich nicht gerade begeistert sein.

Aber ich denke, auch die Nafarroaner werden vorsichtiger sein. Gerüchte machen früher oder später immer die Runde, auch wenn es so gut wie keine nafarroanischen Überlebenden gibt, aber die mysteriöse Zauberkraft durch die Semanen wird sicherlich zu Spekulationen auf nafarroanischer Seite führen.

Bahnt sich womöglich doch etwas zwischen Varlie und Sinion an? Ohoh, wenn das Tautun mitbekommt  :kommmalherfreundchen: ;D

Nendlèce geschieht bei ihrem Flug mit Citlali glücklicherweise nichts - aber bei den Angriffen der Gryphen wurde mir erstmals richtig bewusst, was für gewaltige Schäden und Verluste diese Tiere anrichten können, wenn sie kriegerisch geführt werden.

Wahnsinn, jetzt haben die Akitanier über 5000 von 7000 Soldaren des Dritten Heeres vernichtend geschlagen - wenn mir das jemand im ersten Band gesagt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Nun bin ich gespannt, was die Dörfler als nächstes unternehmen werden.
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Und wir als Leser dürfen beim Aufmarsch der nafarroanischen Armee live dabei sein.
Was für ein Anblick...muss das wohl gewesen...bombastisch oder? Reiter an Reiter, Pferd an Pferd.

Ich wäre beinahe in Ohnmacht gefallen, als Nendlèce ihre Schätzung abgibt, mit wievielen Soldaren die Nafarroaner gen Hagetmau anrückten.

Genauso verlieren die Nafarroaner einen Gryphen nach dem anderen. Werden die bisher "Fabelwesen" genannten Tiere dann wirklich nur noch in der Geschichte und irgendwann in Geschichten vorkommen?

Du hast recht: die Fabelwesen und die Zauberer werden durch diesen Krieg immer weniger, als ob sich alles Übernatürliche dadurch ausrottet.

Alarcoa will die Fehler seiner Vorgänger nicht wiederholen und setzt deshalb auf eine geballte Streitkraft, die sich nicht aufteilen darf. Ironie (seines) Schicksals, dass das genau diesmal der Fehler ist. Aber wer kann denn auch mit einer derart gestalteten und derart mächtigen Falle rechnen, die der Sumpf bereithält?

Das dachte ich auch, am liebsten hätte ich Alarcoa geschüttelt, damit er auf seinen Untergebenen hört, der mehrmals den Vorschlag macht, sich aufzuteilen.
 
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Wobei es den Krieg eigentlich auch etwas entzaubert...siehe dann gerne diese  Glorifizierung bestimmter Personen.

Ohja, einige müssen nach dieser Schlacht erkennen, wie dreckig Krieg doch eigentlich ist. Wobei die Akitanier einen ziemlichen Weg zurückgelegt haben: von einfachen und kampfunerfahrenen Bauern werden sie zu Kämpfern, die immer mehr Erfahrung sammeln und an die zweite große Schlacht ganz anders rangegangen sind als bei dem Angriff der 140 Soldaren auf Hagetmau.
Liebe Grüße
Karin

Offline Heimfinderin

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Puh, das war aber wirklich ein grausiger Anblick, als die Nafarronaer nach und nach vom Sumpf regelrecht verschluckt und eingesaugt wurden. Das war eine spannende Szene und ich habe echt die Luft angehalten, als es soweit war, dass die Falle zuschnappen sollte. Ich dachte mir, wird noch was dazwischen kommen? Werden sie einen anderen Weg nehmen oder aufhören die Dörfler zu verfolgen? Einerseits wollte ich, dass der Plan gelingt und sie mitten in den Sumpf laufen, andererseits graute es mir davor und ich wollte es gar nicht miterleben und am liebsten verhindern. Als es dann passierte, musste ich dann schlucken, auch als die "Ränder gesäubert wurden" und die sich quälenden Soldaren während ihrer Hilflosigkeit plattgemacht wurden. Ich war schon fast froh, als dem ein oder anderen Dörfler die Tränen kamen, um zu sehen, dass es ihnen doch nicht ganz gleichgültig war, was sie da anrichteten.  :(

Vuilleth ist tot. So überraschend das für mich nun kam, schließlich war er ja noch kaum richtig in der Geschichte angekommen, so logisch klingt das im Nachhinein: Für einen kolossalen Sieg muss der Semane sein Leben geben. Wird das Leben eines Semanen von Abelion gefordert, damit er dem Massaker an anderen Menschen zustimmt? Löscht der Krieg so die Magie aus? Falls die Akitanier gewinnen, dann zu dem Preis, dass es keine Semanen mehr geben wird?

Auf den Gedanken kam ich gar nicht, aber das klingt irgendwie sehr gut möglich. Erst das vernichtende Feuer und ein toter Semane, jetzt vernichtendes Wasser und ein toter Semane... was wird das nächste vernichtende Mittel sein? Wenn jeder Kampf mithilfe eines Semanen eben diesen als Opfer fordert, müssten die Dörfler sich gut überlegen, wie sie damit umgehen. Denn wenn alle Semanen tot sind, aber der Feind noch nicht besiegt, was dann? Und ja, was wird aus den Akitaniern, wenn sie alle Semanen "verheizt" haben? Und werden die Semanen überhaupt weiterhin helfen, wenn sie diesen Zusammenhang erkennen sollten?

Und ja, mit den Gryphen ist es ähnlich. Der Einsatz dieser Wesen ist hilfreich, aber der Preis des Verlustes ist hoch, wenn es nicht mehr viele davon gibt.

Baresin wird immer erwachsener, nachdem "Verantwortung" bisher zwar schon das Bestimmen beinhaltete und danach das auskosten der Erfolge, wird im nun bewusst, dass es echte Verantwortung erst dann ist, wenn man auch Verluste erlebt hat. Daran hat er doch erstmal zu knabbern, als Anführer Leute aus dem eigenen Land, ja aus dem eigenen Dorf in den Tod geschickt zu haben ist nicht einfach und so nähern sich Baresin und Rauthne, die diese Erkenntnis ja schon früher hatte, wieder einander an.

Baresin entwickelt sich ganz schön weiter. Als er Rauthne die Byrgherwürde zurückgeben wollte, merkte man irgendwie, wie schmerzlich diese Entwicklung für ihn ist. Hat er vorher nur das Statussymbol gesehen, erkennt er nun, was wirklich dahinter steckt, Verantwortung zu übernehmen und für Handlungen und Entscheidungen gerade stehen zu müssen und dass daran eben auch das Schicksal anderer Menschen hängt (und nicht nur feierliche Reden und Festessen). Ich hätte ihm diese Entwicklung am Anfang des Buches ehrlich gesagt  nicht zugetraut. Aber krasse Geschehnisse lassen ihn offensichtlich krass schnell erwachsen werden. Schön, dass Rauthne und er sich einander nähern und nun bestimmt gemeinsam handeln und beraten werden.

Bahnt sich womöglich doch etwas zwischen Varlie und Sinion an? Ohoh, wenn das Tautun mitbekommt  :kommmalherfreundchen: ;D

Hihi, hier musste ich auch grinsen. Sollte Sinion vielleicht doch noch Glück haben und Varlie auf sich aufmerksam gemacht haben? Da bin ich ja mal gespannt! Tautun war ja bisher echt "weg vom Fenster" . Ich bin gespannt, ob er wieder richtig zu Kräften kommt und nochmal in Aktion tritt und ob seine erste Aktion dann wohl ein Kampf mit Sinion sein wird.  ;D

Liebe Grüße
Barbara

Offline Old Fisherman

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Ich habe die Schlacht nun auch hinter mir.
Das der Plan der Hagetmauer ein grausiges Ableben für die Soldaren herbeiführen würde, damit hatte ich eigentlich schon fest gerechnet. Zu Beginn mussten die Akitanier noch einige Verluste hinnehmen- ob sich diese hätten verhindern lassen, wie Baresin meint, fällt mir schwer zu beurteilen. In solchen Situationen ist es nicht leicht die richtige Entscheidung zu treffen, sofern es da überhaupt eine richtige Entscheidung geben kann.
Die Darstellung des Todes der naffaroanischen Streitkräfte fand ich sehr gelungen. Man hat den Sumpf als ein gieriges Monstrum wahrgenommen, das alles in seinen Schlund hineinsaugt. Ich hatte auch die Vorstellung einer cthuloiden Charybdis vor Augen, die versucht die Naffaroaner in ihren Abgrund zu reißen und zu verschlingen.
Wirklich überrascht hat mich beim Kampf der Tod von Vuilleth, obwohl es nur logisch ist, dass er für die Entfesslung einer derartigen Macht einen hohen Preis bezahlen muss. Einerseits schade weil er eine der Figuren in der Handlung war, die ich mochte (obwohl er zugegebenermaßen auch recht gruselig wirken kann), andererseits auch ein passendes Ende für den Charakter. Möge er nun gemeinsam mit seinen Goldfischen im Jenseits schwimmen.

Bei der Theorie die Baresin dazu aufgestellt hat und hier auch schon diskutiert wurde, bin ich noch nicht ganz überzeugt. Ja, Mardein ist in der Schlacht bei Hagetmau ebenfalls verstorben, aber das bevor er in irgendeiner Form seine Semanenmagie wirken konnte. Auf mich wirkte es in dem Moment eher, als hätte Abelion ihm seine Kräfte entzogen. Bei dem Brand in der Ratshalle hingegen brachte er mehrere Naffaroaner um, ohne selbst mit dem Leben bezahlen zu müssen. Ich denke persönlich der Preis für dieses Zauberwirken ist je nach Situation unterschiedlich, Vuilleth hatte sich einfach weit über seine Grenzen hinaus bewegt, als er sich auf den Sumpf eingelassen hatte, dessen bösartige Natur vielleicht auch gar nicht so sehr einen Unterschied zwischen Freund und Feind machte.

Nando Alarcoa konnte dieses Mal auch nicht mehr seinem Verderben entrinnen. Gut fand ich, dass er noch den Befehl zum Rückzug durchgegeben hatte, auch wenn es vermutlich nicht mehr viele Leben retten konnte.

Im Übrigen fehlt uns immer noch ein Hinweis zu dem dürren Männchen im Wald, dass ja in Gwaums Bericht, wenn ich mich nicht irre, auch als Semane betitelt wurde. Rein vom Aussehen her würde ich auf einen Wurzelsemanen tippen. Da bin ich nun auf den letzten Abschnitt gespannt, Tobias hatte ja glaube ich angekündigt, dass zu dem Thema in diesem Band noch etwas kommen wird. Vielleicht trifft ja Nendlece auf ihn, wenn sie nun wieder alleine mit ihrem Gryphen durch den Wald eilt.

Ich vermute auch, dass es zwischen Sinion und Tautun noch einen Konflikt geben könnte, vermutlich dann aber erst im dritten Teil.

Baresin scheint die Schlacht wirklich schwer mitgenommen zu haben und er ersucht tatsächlich seine Mutter um Rat. Dass ihn das Ableben der Naffaroaner dann doch nicht kalt lässt und er sich auch um das Wohl der Menschen, für die er verantwortlich ist Gedanken macht, wirft ein etwas besseres Licht auf ihn.
« Letzte Änderung: 30. Mai 2017, 08:53:51 von Old Fisherman »

Offline Heimfinderin

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Ich denke persönlich der Preis für dieses Zauberwirken ist je nach Situation unterschiedlich, Vuilleth hatte sich einfach weit über seine Grenzen hinaus bewegt, als er sich auf den Sumpf eingelassen hatte, dessen bösartige Natur vielleicht auch gar nicht so sehr einen Unterschied zwischen Freund und Feind machte.

Das könnte natürlich auch sein, dass er sich einfach zu tief (im wahrsten Sinne des Wortes  ;D  ) auf den Sumpf eingelassen hat und dabei (nur) die Kontrolle über sich und seine Kräfte verloren hat. Auch wenn man etwas gut kann oder beherrscht, kann man auch mal über das Ziel hinaus schießen. Ich stelle mir das auch bei Rennfahrern irgendwie ähnlich vor. So eine hohe Geschwindigkeit zu kontrollieren und gleichzeitig nicht in eine Art "Geschwindigkeitsrausch" zu kommen, ist vielleicht manchmal gar nicht so einfach?
Liebe Grüße
Barbara

Offline Tobias O. Meißner

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Guter Vergleich, weil es auch bei Rennfahrern schnell lebensgefährlich wird.
 
:five:: Tobias

 

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