Autor Thema: 05 - Kapitel 42 bis 56 (Seite 264 bis 318)  (Gelesen 401 mal)

Offline Heimfinderin

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Liebe Grüße
Barbara

Offline Loomis

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Nun wird also doch der Plan von Vuilleth umgesetzt, auch wenn Baresin weiterhin nicht weiß, ob er ihm trauen kann. Besonders ironisch fand ich, dass Sinion Baresin helfen musste, den Vuilleths Plan den Leuten von Hagetmau und den anderen Dörfern verständlich zu machen, weil sie einfach keine Draht zu Vuilleths seltsamer Ausdrucksweise gefunden haben. Ausgerechnet Sinion, musste doch früher Baresin Sinions Pläne dem Dorf klarmachen, weil er selbst sich nicht so gut ausdrücken konnte.

Eines der bisherigen Highlights der zwei Bücher war Nendleces Flug auf Citlali. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und es hat mich auch gefreut, dass für Nendlece damit ein Traum in Erfüllung ging.

Direkt danach kam aber dann ein Schlag in die Magengrube, als Wever die Töchter von Tursan befreit und dabei feststellen muss, dass zwei schon tot und die anderen schwer misshandelt und missbraucht sind.  :'(

Es bleibt aber kaum Zeit zu trauern, denn schon erscheint das Heer der Naffaroaner am Horizont. Wird Vuilleths Plan aufgehen oder nicht? Oder ist es doch keine Falle für die Naffaroaner sondern für die Hagetmauer?  :o

Offline starone

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Nendlece und Inrorac machen also tatsächlich diesen Ausflug nach Urgons und erleben da hier "blaues Wunder" .

Mir persönlich tut es gut zu lesen, dass es auch anderster geht.

Irgendwie finde ich es erschreckend wie weit Nendlece der Begriff "Frieden" schon fremd geworden ist. Denn eigentlich hat sie nie mitbekommen, welche Kriegshandlungen sich auf beiden Seiten in Hagetau abgespielt haben oder?

Beide sind für mich voll im Kriegsmodus und das man irgendwann mal wieder "Frieden hat oder sich im Frieden" mit dem Nachbarland befinden wird...rückt damit für mich persönlich in immer weite Ferne. Schade eigentlich oder?

Ja und so muss man einen anderen Weg finden, um an Infos über die Grype zu kommen. Irgendwie werden diese Tiere immer interessanter in der Kriegsführung und auch Gefangene sind plötzlich interessant und durchaus wertvoll.
Da kann man fast froh sein, dass Tautus verletzt worden ist. Denn er war ja immer gegen Gefangene oder?

Offline starone

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Nun wird also doch der Plan von Vuilleth umgesetzt, auch wenn Baresin weiterhin nicht weiß, ob er ihm trauen kann. Besonders ironisch fand ich, dass Sinion Baresin helfen musste, den Vuilleths Plan den Leuten von Hagetmau und den anderen Dörfern verständlich zu machen, weil sie einfach keine Draht zu Vuilleths seltsamer Ausdrucksweise gefunden haben. Ausgerechnet Sinion, musste doch früher Baresin Sinions Pläne dem Dorf klarmachen, weil er selbst sich nicht so gut ausdrücken konnte.

Bezeichnend wie Baresin es schafft Aufgaben, für die er selber keinen Lösung oder nicht mag hat an andere in diesem Fall Sinion weiter zugeben oder?
Große Klappe und nicht viel dahinter, wie mir scheint.

Mal schauen, wie lange Sinion sich das noch gefallen lässt?

Für mich läuft der ganze Plan von Vuilleths auf eine Massenvernichtung der Nafarroaner hin. Ob das wirklich die Lösung ist?

Ich bezweifle es, ernst fast.........

Offline Loomis

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Bezeichnend wie Baresin es schafft Aufgaben, für die er selber keinen Lösung oder nicht mag hat an andere in diesem Fall Sinion weiter zugeben oder?
Wobei man zugeben muss, dass es bislang ganz gut so funktioniert. Ein gewisses Talent zur Führung und den richtigen Leuten die Aufgaben zuzuteilen scheint er ja schon zu haben.

Offline starone

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Bezeichnend wie Baresin es schafft Aufgaben, für die er selber keinen Lösung oder nicht mag hat an andere in diesem Fall Sinion weiter zugeben oder?
Wobei man zugeben muss, dass es bislang ganz gut so funktioniert. Ein gewisses Talent zur Führung und den richtigen Leuten die Aufgaben zuzuteilen scheint er ja schon zu haben.

Ja, dass stimmt schon. Aber Sinion wird irgendwann der Kragen platzen und dann?

Offline Loomis

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Ja, darauf warte ich auch schon... :kommmalherfreundchen:

Offline odenwaldcollies

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Okaaaaay, wir nähern uns allmählich dem Showdown, wie mir scheint. Wie auch im ersten Band bekommen zum Finale einen großangelegten Angriff auf Hagetmau. Ich kann mich noch erinnern, dass mir im ersten Teil ganz anders wurde, als die 140 Soldaren erwähnt wurden, die gen Hagetmau marschierten. Inzwischen kommt einem die Zahl 140 schon beinahe läppisch vor. Es ist sicher kein Zufall, dass die Hagetmauer hier nun von 1400 Soldaren ausgehen (140 <-> 1400). Wenn Nendlèce aber recht hat, dann kommen noch viel mehr als nur die 1400 Soldaren. Ich muss gestehen, mir wird ziemlich anders, wenn ich an die letzten beiden Abschnitte denke, denn egal, wie es ausgeht, es wird furchtbar werden  :ohnmacht:

Im Gegensatz zum ersten Band halte ich aber inzwischen es tatsächlich für möglich, dass die Akitanier es auch diesmal wieder schaffen; sie haben inzwischen oft genug gezeigt, dass sie sich erfolgreich gegen die Besatzer erwehren können.

Aber erstmal zum Anfang dieses Abschnitts: Nendlèces und Inroracs Ausflug nach Urgons und die ganze Situation in dem Dorf, in dem man nicht mehr zwischen Akitanier und Naffaroaner unterscheiden kann, wirkt ziemlich surreal. Wobei ich es toll finde, dass hier die Vertreter beider Volksgruppen so gut miteinander auskommen.

Nendlèce und ihre Schwester schaffen es tatsächlich, von den Gefangenen in Arue mehr über die Befehle zum Lenken der Gryphen zu erfahren. Und endlich, endlich kann Nendlèce zu ihrem ersten Flug antreten. Der erste Flug und vor allem die unterschiedlichen Gefühle, die Nendlèce dabei empfindet, fand ich sehr gut beschrieben: einmal dieses rauschhafte Glücksgefühl beim Abheben und dann aber auch die Angst und die Gewissheit, was alles passieren kann und dass sie dem Gryphen ausgeliefert ist. Ach, am liebsten hätte ich Nendlèce zugerufen, sie soll Citlali nehmen und davonfliegen, den ganzen Mist hinter sich lassen.

In Tursan können die Besatzer ebenfalls überrumpelt werden, aber durch den Tod zweier Mädchen und den Schändungen werden die Tursaner alles andere als gut auf die Naffaroaner zu sprechen sein und Hagetmaus Kampf wahrscheinlich mit ganzer Kraft unterstützen. Urgons und Arue sind die absoluten gegenteiligen Extreme und zeigen sehr schön, wie unterschiedlich so eine Besatzung ausfallen kann, wie unterschiedlich die naffaroanischen Truppen geführt werden.

Vuilleths Plan soll nun also umgesetzt werden, aber schon mit der Marschrichtung der Naffaroaner klappt es nicht ganz so, wie die Hagetmauer es gerne hätten und für sie leichter wäre. Ich bin ja echt gespannt, ob der Plan klappt. Wie gesagt, mir graut es davor und mir wäre es lieber, Rauthne wäre bei Scobarde deutlich erfolgreicher, was ihre diplomatischen Bemühungen betrifft. Ich finde es in jedem Fall sehr gut, dass sie versucht, auch in dieser Richtung tätig zu werden, denn was die Diplomatie betrifft, kommt von den jungen Leuten ja gar nichts. Und falls die Akitanier tatsächlich diese vielen Soldaren in die Sümpfe schicken können, dann ist evtl. wirklich eine bessere Verhandlungsbasis geschaffen, weil dann werden die Naffaroaner die Akitanier nicht noch mal unterschätzen.

Tautun ist nach wie vor ausgeschaltet, was das Kämpfen angeht - spannend fand ich, dass sein Niedermetzeln des Feindes eine Umleitung seines (Selbst)hasses auf die Hagetmauer darstellt.

So, nun bin ich echt gespannt, was in den nächsten beiden Abschnitten auf uns zukommt  :o
Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Nun wird also doch der Plan von Vuilleth umgesetzt, auch wenn Baresin weiterhin nicht weiß, ob er ihm trauen kann.

Ich bin auch gespannt, ob man Vuilleth wirklich trauen kann, ob das für die Akitanier eine tödliche Falle wird. Wenn der Wassersemane ein falsches Spiel spielt oder seine Fähigkeiten überschätzt, dann werden die Akitanier verflucht alt aussehen.

Liebe Grüße
Karin

Offline odenwaldcollies

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Bezeichnend wie Baresin es schafft Aufgaben, für die er selber keinen Lösung oder nicht mag hat an andere in diesem Fall Sinion weiter zugeben oder?
Wobei man zugeben muss, dass es bislang ganz gut so funktioniert. Ein gewisses Talent zur Führung und den richtigen Leuten die Aufgaben zuzuteilen scheint er ja schon zu haben.

Eigentlich ergänzen sich die beiden vortrefflich: Baresin kann reden und die Dorfbewohner immer wieder von ihren Plänen überzeugen, etwas, das Sinion überhaupt nicht liegt. Und bisher scheint Baresin seine Aufgabe als Byrgher tatsächlich ernst zu nehmen.
Sinion ist dagegen der Kopf und Stratege, was Baresin wiederum nicht liegt. Sinion plant und Baresin verklickert diese Pläne den Dorfbewohnern. Baresin sollte nur etwas weniger selbstherrlich sein und Sinion mehr herausstellen, dann wäre vllt. bei Sinion auch nicht der Unmut so groß.
Liebe Grüße
Karin

Offline Loomis

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Baresin sollte nur etwas weniger selbstherrlich sein und Sinion mehr herausstellen, dann wäre vllt. bei Sinion auch nicht der Unmut so groß.
Das trifft es ganz genau.

Offline Tobias O. Meißner

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Ach, am liebsten hätte ich Nendlèce zugerufen, sie soll Citlali nehmen und davonfliegen, den ganzen Mist hinter sich lassen.

Daran habe ich beim Schreiben auch dauernd denken müssen. "Mensch, Mädchen - hau doch einfach ab!" Aber wohin? Das ganze Land ist besetzt, jenseits der Berge von Pyr gibt es auch nur Nafarroaner. Selbst die befreiten Dörfer sind nicht ungefährlich, weil man Nendlèce für einen Nafarroaner halten und abschießen könnte. Der einzige Ort, wo sie wirklich sicher landen kann, weil man sie und Citlali dort kennt - ist Hagetmau.
Und dann gibt es noch die nicht ganz unwichtige Tatsache, dass ihre Schwester mitten in die Kämpfe verstrickt ist, und Nendlèce sie nicht im Stich lassen will...

 :boahnee:: Tobias

Offline starone

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Auch wenn Nendlece quasi einen Außenaufgabe in diesem Kriegsauseinandersetzung  zuteil geworden. Sieht sie sich immer noch als Teil des Dorfes und da macht man sich doch nicht einfach "vom Acker" oder?

Offline odenwaldcollies

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Daran habe ich beim Schreiben auch dauernd denken müssen. "Mensch, Mädchen - hau doch einfach ab!" Aber wohin? Das ganze Land ist besetzt, jenseits der Berge von Pyr gibt es auch nur Nafarroaner.

Eben - das habe ich mich dann auch gefragt. Und wie bzw. starone schreibt: es gibt noch viel zu viel, was Nendlèce in Hagetmau hält.
Liebe Grüße
Karin

Offline Heimfinderin

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Eines der bisherigen Highlights der zwei Bücher war Nendleces Flug auf Citlali. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und es hat mich auch gefreut, dass für Nendlece damit ein Traum in Erfüllung ging.

Ja, das war wirklich eine tolle Szene!  8) Ich habe das richtig mitfühlen können, wie Nedlèces geflogen ist. Die Bewegungen, die Weite, dieses "überwältigt sein", aber auch die Angst, es könnte was passieren. Toll beschrieben und auch ich habe hier gedacht, "Flieg doch einfach davon!"

Erschreckend war dann aber der Anblick der mehrere tausend starken Truppe des Feindes, wie sie da glänzend im Anmarsch ist. Und dann auch noch von einer ungünstigen Richtung her. Das wird jetzt sicher nicht so einfach, sie in die richtige Richtung zu locken. Ob die Hagetmauer und ihre Verbündeten dann vielleicht wieder mehr Opfer zu beklagen haben werden?

Lachen musste ich jedenfalls über Vuilleths Bemerkung, "der Sumpf würde sich die Hände reiben"  ;D  Allein die Vorstellung, wie der Wassersemane durch den Sumpf schlendert und sich mit diesem unterhält.  :D

Direkt danach kam aber dann ein Schlag in die Magengrube, als Wever die Töchter von Tursan befreit und dabei feststellen muss, dass zwei schon tot und die anderen schwer misshandelt und missbraucht sind.  :'(
Puh, ja. Das war wirklich bitter. Hier war dann eine deutlich grausamere Truppe von Besatzern im Dorf.  :( Dagegen hatten die Hagetmauer ja fast Freunde zu Besuch...

Tautun ist nach wie vor ausgeschaltet, was das Kämpfen angeht - spannend fand ich, dass sein Niedermetzeln des Feindes eine Umleitung seines (Selbst)hasses auf die Hagetmauer darstellt.

Das mit dem Hass auf die Hagetmauer kam im ersten Buch auch schon vor, oder? Irgendwie meine ich, hätte ich in Erinnerung, dass auch damals schon davon die Rede war, dass er so wild kämpft, weil er eigentlich auf die eigenen Dorfbewohner (auch) so sauer ist? Jedenfalls finde ich es hier in dem Buch jetzt extrem seltsam, dass er nicht wild um sich schlägt, nachdem ich im ersten Buch ständig vor seiner geballten Kraft und Schlagkraft "überholt" wurde. Ob Tautun irgendwann im Laufe dieses Buches wieder einsatzfähig wird? Oder wird er hier geläutert und findet in der Tatenlosigkeit  seinen inneren Frieden.  ;D   ;)

Ich muss gestehen, mir wird ziemlich anders, wenn ich an die letzten beiden Abschnitte denke, denn egal, wie es ausgeht, es wird furchtbar werden  :ohnmacht:

Oh ja, mir wird auch ganz angst und bange, wenn ich an das Finale denke. Wird, was im ersten Buch klein anfing, hier in einem noch viel größeren Blutbad weitergehen? Was wird dann im nächsten Buch sein? Ein riesiger Blutschwall?!  :o
Liebe Grüße
Barbara

 

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