Autor Thema: 05 - Kapitel 42 bis 56 (Seite 264 bis 318)  (Gelesen 403 mal)

Offline odenwaldcollies

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Lachen musste ich jedenfalls über Vuilleths Bemerkung, "der Sumpf würde sich die Hände reiben"  ;D  Allein die Vorstellung, wie der Wassersemane durch den Sumpf schlendert und sich mit diesem unterhält.  :D

Ohja, Vuilleth ist herrlich schräg  :D

Das mit dem Hass auf die Hagetmauer kam im ersten Buch auch schon vor, oder? Irgendwie meine ich, hätte ich in Erinnerung, dass auch damals schon davon die Rede war, dass er so wild kämpft, weil er eigentlich auf die eigenen Dorfbewohner (auch) so sauer ist? Jedenfalls finde ich es hier in dem Buch jetzt extrem seltsam, dass er nicht wild um sich schlägt, nachdem ich im ersten Buch ständig vor seiner geballten Kraft und Schlagkraft "überholt" wurde. Ob Tautun irgendwann im Laufe dieses Buches wieder einsatzfähig wird? Oder wird er hier geläutert und findet in der Tatenlosigkeit  seinen inneren Frieden.  ;D   ;)

Stimmt, in dem Moment, als ich es gelesen habe, war mir auch so, als ob das schon mal thematisiert wurde - aber ich hatte gar nicht mehr drangedacht, daher war hier die Auffrischung für mich gut  :-[
Geläutert und innerer Frieden? Tautun? Irgendwie habe ich da meine Zweifel  :D

Liebe Grüße
Karin

Offline Old Fisherman

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Oh ja, mir wird auch ganz angst und bange, wenn ich an das Finale denke. Wird, was im ersten Buch klein anfing, hier in einem noch viel größeren Blutbad weitergehen? Was wird dann im nächsten Buch sein? Ein riesiger Blutschwall?!  :o



Die Naffaroaner haben dieses Mal keine Kräfte gescheut und rücken mit einer Heerschar von 5000 Mann an (Ich gehe mal davon aus, dass Gwaum in Nandos Plan eingewilligt hat). Allerdings waren sie auch bei den beiden vorherigen Invasionen in der überlegenen Position, wurden dann aber durch die Strategie der Hagetmauer Schachmatt gesetzt.
Ich schätze darauf wird es wieder hinauslaufen. Wobei man vielleicht nicht so viel Blut sehen wird, wenn die Menschen vom Sumpf verschlungen werden. Ein gutes Ende wird dieses Buch ganz bestimmt nicht nehmen...


Das mit dem Hass auf die Hagetmauer kam im ersten Buch auch schon vor, oder? Irgendwie meine ich, hätte ich in Erinnerung, dass auch damals schon davon die Rede war, dass er so wild kämpft, weil er eigentlich auf die eigenen Dorfbewohner (auch) so sauer ist? Jedenfalls finde ich es hier in dem Buch jetzt extrem seltsam, dass er nicht wild um sich schlägt, nachdem ich im ersten Buch ständig vor seiner geballten Kraft und Schlagkraft "überholt" wurde. Ob Tautun irgendwann im Laufe dieses Buches wieder einsatzfähig wird? Oder wird er hier geläutert und findet in der Tatenlosigkeit  seinen inneren Frieden.  ;D   ;)

Stimmt, in dem Moment, als ich es gelesen habe, war mir auch so, als ob das schon mal thematisiert wurde - aber ich hatte gar nicht mehr drangedacht, daher war hier die Auffrischung für mich gut  :-[
Geläutert und innerer Frieden? Tautun? Irgendwie habe ich da meine Zweifel  :D


Die Stelle hat mir nochmal vor Augen geführt, wie bizarr es eigentlich ist, dass ausgerechnet Tautun die Revolution gestartet hat, der eigentlich sein Leben lang von den Akitaniern schlecht behandelt wurde und nichts gegen die Besatzer haben sollte^^
Ohne ihn, hätte sich Hagetmau vermutlich in ein zweites Urgons verwandelt.

In diesem Leseabschnitt fand ich besonders den Abschnitt in dem Nendlece das Gryphen-Reiten erlernt und ihren ersten Flug unternimmt sehr schön zu lesen, auch weil es eine angenehme Unterbrechung des allgegenwärtigen Mordens darstellte.
Auch sehr interessant, aber ungleich düsterer war Wevers Spezialmission der Brunnenvergiftung. Es zeigt auch, dass es durchaus Dörfer gibt in denen die Besatzer weniger umsichtig vorgegangen sind.

Als Jäger erwähnt wurden, die "mit Speeren Waldschweine erlegen", musste ich wieder an Asterix denken^^

Baresin beginnt sich in diesem Abschnitt außerdem hemmungslos zu betrinken, als ob die Schlacht schon gewonnen wäre. Vielleicht nicht die klügste Entscheidung, auch wenn ich verstehen kann, dass seine Nerven die letzten Tage ziemlich blank gelegen haben dürften und er nach etwas Entspannung sucht.

Offline Tobias O. Meißner

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Auch sehr interessant, aber ungleich düsterer war Wevers Spezialmission der Brunnenvergiftung. Es zeigt auch, dass es durchaus Dörfer gibt in denen die Besatzer weniger umsichtig vorgegangen sind.

Das hängt auch viel von dem jeweiligen Capitar ab, der einen Besatzungstrupp anführt. Hagetmau hatte da ja mit Jerlo Angaszin sogar eher Glück gehabt.
Wenn man das auf die Heeresleitungsebene hochrechnet, mag es vielleicht auch Generare geben, die ihren Teil der Besetzung unbarmherziger interpretiert haben als der dem Theater zugetane Generar Gwaum ...


Als Jäger erwähnt wurden, die "mit Speeren Waldschweine erlegen", musste ich wieder an Asterix denken^^

Asterixismen müssen, wenn man eine Résistance-Geschichte in den Wäldern schreibt, einfach sein, finde ich.
Oder was sagst du dazu, Miraculix?  :horac:
Tobias

Offline starone

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Das mit dem Hass auf die Hagetmauer kam im ersten Buch auch schon vor, oder? Irgendwie meine ich, hätte ich in Erinnerung, dass auch damals schon davon die Rede war, dass er so wild kämpft, weil er eigentlich auf die eigenen Dorfbewohner (auch) so sauer ist? Jedenfalls finde ich es hier in dem Buch jetzt extrem seltsam, dass er nicht wild um sich schlägt, nachdem ich im ersten Buch ständig vor seiner geballten Kraft und Schlagkraft "überholt" wurde. Ob Tautun irgendwann im Laufe dieses Buches wieder einsatzfähig wird? Oder wird er hier geläutert und findet in der Tatenlosigkeit  seinen inneren Frieden.  ;D   ;)

Stimmt, in dem Moment, als ich es gelesen habe, war mir auch so, als ob das schon mal thematisiert wurde - aber ich hatte gar nicht mehr drangedacht, daher war hier die Auffrischung für mich gut  :-[
Geläutert und innerer Frieden? Tautun? Irgendwie habe ich da meine Zweifel  :D

Ich denke mal, Tautun war in der Vergangenheit ein Außenseiter in der Dorfgemeinschaft und das geht ihm auch nach Jahren noch nach....und so hält er, denke ich mal zur Zeit eher still und sonnt sich in der Gunst der Stunde...aber vergessen kommt, glaube ich für ihn ohnehin nicht wirklich in Frage..

Offline Old Fisherman

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Auch sehr interessant, aber ungleich düsterer war Wevers Spezialmission der Brunnenvergiftung. Es zeigt auch, dass es durchaus Dörfer gibt in denen die Besatzer weniger umsichtig vorgegangen sind.

Das hängt auch viel von dem jeweiligen Capitar ab, der einen Besatzungstrupp anführt. Hagetmau hatte da ja mit Jerlo Angaszin sogar eher Glück gehabt.
Wenn man das auf die Heeresleitungsebene hochrechnet, mag es vielleicht auch Generare geben, die ihren Teil der Besetzung unbarmherziger interpretiert haben als der dem Theater zugetane Generar Gwaum ...


Erstaunlich dabei ist, dass sich in diesen Dörfern die rücksichtsloser behandelt wurden, recht wenig Widerstand geregt hat, wo es auf jeden Fall nachvollziehbar gewesen wäre und ausgerechnet in Hagetmau die Lage eskaliert ist.
Und nach unserem bisherigen Wissen war Hagetmau dabei auch der einzige Ort im Land, oder zumindest auf dem Bereich des dritten Heeres, so ganz genau kann ich das gerade auch nicht mehr sagen.


Tautun wird seinen Frieden vermutlich erst im Grab finden...
Aber vllt. bringt ihn die Verletzung tatsächlich dazu in Zukunft etwas besonnener vorzugehen. Ewig wird es nicht gut gehen mitten in die Feinde hineinzustürmen, wie nun bereits gezeigt wurde.

Offline odenwaldcollies

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Tautun wird seinen Frieden vermutlich erst im Grab finden...

Das befürchte ich auch. Er ist so ein extremer Hardliner, ich habe wirklich keine Ahnung, was ihn von seinem Kurs abbringen könnte.
Liebe Grüße
Karin

 

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